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CSD-Pride Passion Party (P3) - CINDERELLA"S NIGHTMARE (Erstellt am 29.09.2008 - 10:46)
CSD - Pride Passion Party (P3)
CINDERELLA"S NIGHTMARE
25. Oktober 2008

ab 21.00 Uhr
NEUWERK KONSTANZ
Oberlohnstr. 3

Am 25.10.2008 ist es wieder soweit:
Die Pforten des Neuwerks in der Konstanzer Oberlohnstr. 3 öffnen ab 21.00 Uhr zur Pride Passion Party des CSD Konstanz e.V. unter dem Motto 'Cinderella"s Nightmare' - passend zu Halloween.

Parallel zur P3-Party öffnet im Belladonna für die lesbische Community von 22.00-24.00 Uhr die Dyke-Lounge.

Auf der CSD-P3-Party beben im Obergeschoss sodann die Floors unter Sounds crossing all over by DJ ChrisP. Fresh-ups und coole Drinks hält die Bartheke zu absoluten Smile-Prices vor. Die Smoker- & Chilling-Area befindet sich auf der beliebten Freiterrasse. Deko Deluxe kleidet den Floor in Halloween-Ambiente. Bis tief in die Saturday-Night steigt Party pur und damit ein Top-Event, das die gesamte Region nach Konstanz lockt!

Der Unkostenbeitrag zugunsten des CSD Konstanz-Kreuzlingen am 18.07.2009 beträgt 7,-- EUR.

Ein Highlight, das wirklich niemand versäumen sollte! Nähere Informationen unter www.csd-konstanz.de.




CSD-Benefizparty Gaysucht & Gayfunden (Erstellt am 26.11.2007 - 11:39)
Am 22. 12. 2007 ab 21 Uhr startet die letzte CSD-Benefizparty in diesem Jahr unter dem Motto Gaysucht & Gayfunden im Konzil Konstanz, Hafenstraße 2.

Passend zur Adventszeit werden diverse Weihnachtsspecials geboten. Sounds made by DJ Rainbow crossing all over.

Der Eintritt zugunsten des CSD Konstanz 2009 beträgt 7,-- EUR.

Es gilt wie sonst:

Sei dabei - bei der inzwischen führenden Partyreihe der gesamten Region!




CSD-Benefizparty Feuer & Flamme (Erstellt am 08.10.2007 - 10:02)
Am 27.10.2007 strebt der Reigen der CSD-Benefizpartys einem absoluten Highlight entgegen.

Ab 21 Uhr heißt es sodann unter dem Motto Feuer & Flamme in Kooperation von CSD Konstanz e.V. und Club Excalibur Konstanz Party Deluxe.

Wie bereits zur erfolgreichen Gayrotic-Party werden Partypeople der gesamten Region Bodensee in der ehemaligen Blechnerei, Macairestraße 4 in Konstanz, ein ultimatives Partyerlebnis erwarten dürfen.

Sounds & Beats by DJ ChrisP, hot Bar-Specials zum absoluten Smile-Price sowie Party pur der ultimativen First-Class!

Bis 22 Uhr gilt auch der Smile-Price am Eingang: 2 Personen = 1 Eintritt!

Der Eintritt zugunsten des CSD Konstanz 2009 beträgt 8,-- EUR.

Es gilt wie sonst:
Sei dabei - bei der inzwischen führenden Partyreihe der gesamten Region!




CSD-Benefizparty Glanz & Gloria (Erstellt am 10.09.2007 - 08:00)
Am 22.09.2007 setzt sich der Reigen der CSD-Benefizpartys fort.
Ab 21 Uhr heisst es sodann unter dem Motto Glanz & Gloria auf besondere Einladung Premiere im Allegro/B1 in der Konstanzer Reichenaustr.
Auf zur Glamour-Partynight!
Für dancelastige Sounds sorgt dieses Mal DJ Dogma, während Dir Gogo-Dancers so richtig einheizen werden.
Die Bewirtung hat das Team des Allegro/B1 inne.
Der Eintritt beträgt 5,-- EUR, der wie immer zugunsten des CSD Konstanz 2009 geht.
Der CSD Konstanz e.V. freut sich auf Dein Kommen!




CSD-Benefizparty Strandgayflüster (Erstellt am 25.08.2007 - 21:11)
Am 08. 09. 2007 ist es wieder soweit!
Die CSD-Benefizparty startet wieder durch und damit der CSD Konstanz e.V. in die neue Saison!

Ab 21 Uhr heisst es sodann unter dem Motto Strandgayflüster direkt am Seeufer Lounging, Chilling & Dance zu Sounds by DJ Rainbow.

Die Sealounge CH-Kreuzlingen befindet sich unmittelbar am Grenzübergang in Konstanz-Klein Venedig und nahe der Eissporthalle.

Ein Lageplan ist hier abrufbar.

Ist es ein Cool-down vom Hot Summer 2007 und dem überaus erfolgreichen CSD'07 oder vielmehr ein Start-up zum CSD 2009? Vermutlich eine gesunde Mischung aus beidem.

Der Eintritt beträgt 3,00 EUR zugunsten des CSD Konstanz 2009.

Der CSD Konstanz e.V. freut sich auf Dein Kommen und dieses Mal ist zudem sommerliche Witterung bestellt!

Freuen wir uns auf ein erneutes Top-Event!




CSD Konstanz 2007 - Rückblick (Erstellt am 23.07.2007 - 10:14)
Hallo liebe Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und Freunde!

Unser großer CSD Südwest 2007 liegt nun hinter uns und unsere Erwartungen wurden mit über 5.000 Teilnehmern bei weitem übertroffen.
Vielen Dank dafür an alle Teilnehmer, Helfer, Unterstützer und Sponsoren.
Besonders gefreut hat uns, dass eigentlich die gesamte Queer-Community vertreten war!

Ebenso erfreut waren wir, dass auch Freunde und Unterstützer der Queer-Community und aller anwesenden Vereine und Institutionen anwesend und vertreten waren.

Das ist keineswegs selbstverständlich und ist ein sehr schönes Zeichen für gelebte Gaymeinsamkeit an allen Ufern und quer durch die gesamte Queer-Community sowie quer durch die gesamte Gesellschaft/Bevölkerung!

Leider gab es aber wie in der regionalen Presse zu lesen war auch spätabends einen Zwischenfall bei dem es zu einem Übergriff auf ein schwules Pärchen kam, der mit einem Kieferbruch endete.

Fälle wie dieser zeigen uns, warum wir weiterhin für unsere Rechte und gegen Diskriminierung demonstrieren und den Christopher-Street-Day veranstalten.

GAYMEINSAM - LIEBE AN ALLEN UFERN !

Über den CSD in Konstanz e.V.
Der CSD in Konstanz e.V. ist Veranstalter des zweijährlichen Christopher Street Day (CSD) in Konstanz am Bodensee. Der Vereinszweck ist es, die Öffentlichkeit über die Lebensbedingungen von gesellschaftlichen Minderheiten insbesondere homo-, bisexueller und transgender Menschen aufzuklären.

Der Verein verfolgt dies insbesondere dadurch, dass er öffentliche Veranstaltungen, wie die politische CSD Demonstration durchführt, bei denen die Vielfalt und die vorhandenen Probleme sichtbar gemacht werden.

Durch aktive Presse- und Medienarbeit sowie ein ausgefeiltes Werbekonzept macht der CSD lautstark auf sich und seine Klientel aufmerksam - immer mit dem Ziel, realistisch und hautnah über die Lebensweisen der homosexuellen Bevölkerung zu informieren und Vorurteile abzubauen. Damit wird nicht nur dem Vereinsziel Rechnung getragen, sondern auch Konstanz in ein weltoffenes Licht gerückt. Standortwerbung einmal anders.

2005 nahmen laut Angaben der Konstanzer Polizei etwa 3.500 Zuschauer an der Demonstration des CSD durch die Altstadt teil.

Pressekontakt
Stefan Baier
1. Vorstand & Gesamtleitung
Telefon: +49 173 325 79 39
E-Mail: StefanBaier@csd-konstanz.de
CSD Konstanz e.V.
Postfach 5068
78429 Konstanz

Bildmaterial
Druckfähiges und freigegebenes Bildmaterial zum CSD Konstanz steht auf unserer Homepage www.csd-konstanz.de unter Gallery zum Download bereit.




CSD in Konstanz - Samstag geht es los! (Erstellt am 11.07.2007 - 10:17)
Am 14. 07. 2007 steigt in Konstanz der nächste große Christopher Street Day.
Sei dabei, wenn wir den Erfolg von 2005 zu steigern versuchen und in Ufernähe zusammen einen der schönsten CSD’s in Deutschland feiern.

Die Programmübersicht:

• Aufstellung zur CSD-Parade ab 11.00 Uhr
Sammlungsort für Paradefahrzeuge und Fussgruppen: Obere Laube in Konstanz, nahe Schnetztor
• CSD-Parade ab 12.00 Uhr
• CSD-Kundgebung auf der Marktstätte Konstanz um ca. 13.30 Uhr
• CSD-Kundgebungsfeier im Stadtgarten Konstanz, direkt am Bodenseeufer, ab 14.00 Uhr, (Bewirtung ab 11.00 Uhr)
• CSD-Gottesdienst (Pfr. Menger) Lutherkirche Konstanz ab 20.30 Uhr
• Offizielle CSD-Party auf der MS München im Hafen Konstanz ab 21.30 Uhr
(Schiff verbleibt im Hafen)
parallel CSD-Party im Club Excalibur Konstanz ab 21.00 Uhr
Verbundticket ist im Vorverkauf im Schmitt's Konstanz, Hieronymusgasse 2 sowie am CSD-Infostand im Stadtgarten am Samstag erhältlich!
• Offizielle CSD-After Hour im Club Excalibur Konstanz bis 05.00 Uhr morgens

Die CSD-Paradestrecke führt über

• Obere Laube ab Schnetztor
(Aufstellungsplatz)
• Untere Laube
• Inselgasse
• Brückengasse
• Münsterplatz
• Wessenbergstr.
• Zollernstr.
• Fischmarkt
• Brotlaube
• Marktstätte
(mit öffentlicher Kundgebung)
• Ecke Bahnhofplatz
(danach im geschlossenen Verband zu den Abrüstplätzen für Kfz)

Näheres zum Showprogramm (Änderungen vorbehalten):

• 14.00 Uhr Eröffnung durch Fanfarenzug Kamelia Paradies Konstanz
• anschl. Grusswort des CSD-Schirmherrn, Oberbürgermeister Horst Frank, Konstanz
und der CSD-Vorsitzenden Stefan Baier sowie Anke Mey
• Begrüssung durch Moderatorin Mutter Piccolettha Innocentia
from the Reuniting Bodies of Berlin, Orden der Perpetuellen Indulgenz
• 14.15 Uhr Joachim Stein, Schwule Aktion Südwest (SAS)
• 14.30 Uhr Zackige Zicken
• 14.40 Uhr Verlesung der CSD-Grussworte Teil I
• 14.50 Uhr Lucky Ladies Konstanz, Travestieshow
• 15.05 Uhr Konstanzer Cheerleader
• 15.10 Uhr Zackige Zicken
• 15.15 Uhr Verlesung der CSD-Grussworte Teil II
• 15.25 Uhr Queer Chor Die Wehnüsse Konstanz
• 15.35 Uhr Sissi Chanel
• 15.45 Uhr Zackige Zicken
• 15.50 Uhr Konstanzer Supertransen Mireille MonDieu & Susi Tran sowie Superking Fred Feuer
• 16.10 Uhr Politische Ansprachen, Grussworte
• 16.30 Uhr Orientalischer Tanz mit Maike
• 16.40 Uhr Gedenkminute
• 16.45 Uhr Aidshilfe - Orden der Perpetuellen Indulgenz Berlin
• 17.00 Uhr Natural Fake
• 17.45 Uhr DSDS-Stargast Didi Knoblauch
• 18.10 Uhr Frl. Wommy Wonder
• 18.40 Uhr Magiras, lesbische Band
• 19.10 Uhr CSD-Stargast Lilo Wanders
• 20.00 Uhr Mole
• 20.30 Uhr Gräfin Tamara
• 21.00 Uhr Schluss

Nähere Informationen auf www.csd-konstanz.de

GAYMEINSAM - LIEBE AN ALLEN UFERN !

Über den CSD in Konstanz e.V.
Der CSD in Konstanz e.V. ist Veranstalter des zweijährlichen Christopher Street Day (CSD) in Konstanz am Bodensee. Der Vereinszweck ist es, die Öffentlichkeit über die Lebensbedingungen von gesellschaftlichen Minderheiten insbesondere homo-, bisexueller und transgender Menschen aufzuklären.

Der Verein verfolgt dies insbesondere dadurch, dass er öffentliche Veranstaltungen, wie die politische CSD Demonstration durchführt, bei denen die Vielfalt und die vorhandenen Probleme sichtbar gemacht werden.

Durch aktive Presse- und Medienarbeit sowie ein ausgefeiltes Werbekonzept macht der CSD lautstark auf sich und seine Klientel aufmerksam - immer mit dem Ziel, realistisch und hautnah über die Lebensweisen der homosexuellen Bevölkerung zu informieren und Vorurteile abzubauen. Damit wird nicht nur dem Vereinsziel Rechnung getragen, sondern auch Konstanz in ein weltoffenes Licht gerückt. Standortwerbung einmal anders.

2005 nahmen laut Angaben der Konstanzer Polizei etwa 3.500 Zuschauer an der Demonstration des CSD durch die Altstadt teil.

Pressekontakt
Stefan Baier
1. Vorstand & Gesamtleitung
Telefon: +49 173 325 79 39
E-Mail: StefanBaier@csd-konstanz.de
CSD Konstanz e.V.
Postfach 5068
78429 Konstanz

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Druckfähiges und freigegebenes Bildmaterial zum CSD Konstanz steht auf unserer Homepage www.csd-konstanz.de unter Gallery zum Download bereit.




Grussworte aus Kultur und Politik zum CSD in Konstanz 2007 (Erstellt am 10.07.2007 - 09:48)
Auch dieses Jahr lassen uns wieder viele Künstler und Politiker gerne Ihre Grüße zum CSD Südwest - CSD am See zukommen.

Gegrüsst haben: OB Horst Frank, Stefan Baier, Klaus Wowereit, Claudia Roth, Volker Beck, Dr. Guido Westerwelle, Brigitte Zypries, Dr. Martina Köppen, Andreas Hoffmann, Michael Reiss, Markus Züllig, Lilo Wanders, Mutter Piccolettha Innocentia, Wommy Wonder, Irmgard Knef, Maria & Margot Hellwig, MIA, Patrick Nuo, Ivan Rebroff, Kurt Aeschbacher, Tara La Trash, Elli, Edin Karovic, und Philipp Lepine

Der Konstanzer Oberbürgermeister Horst Frank hat erneut die Schirmherrschaft für den CSD Südwest in Konstanz - CSD am See übernommen.
Nachfolgend das offizielle Grusswort zum CSD Südwest in Konstanz am 14.07.2007:

Sehr geehrte Damen und Herren,
im Namen der Stadt Konstanz begrüsse ich Sie herzlich zum Christopher Street Day am See.
Nach 2005 ist die Konzilstadt zum zweiten Mal in Folge Gastgeberin des Christopher Street Days für den ganzen Südwesten. Konstanz ist damit auf dem besten Weg, seinen Ruf als weltoffene und liberale Stadt weiter zu festigen. Schätzungsweise über 1000 Lesben und Schwule aus ganz Baden-Württemberg und aus Teilen Bayerns werden durch die Stadt ziehen und ausgelassene Partystimmung mit politischer Demonstration verbinden. Was auf den ersten Blick für manche nach Fasnacht oder Volksfest aussieht, hat einen ernsthaften politischen Hintergrund: 1969 wehrten sich in New York erstmals Homosexuelle gegen die willkürlichen Razzien der Polizei. 38 Jahre später darf in unserer Gesellschaft niemand mehr auf Grund seiner Sexualität diskriminiert werden. Doch trotz Gleichbehandlungsgesetz und eingetragener Lebenspartnerschaft werden auch heute, in einer auf den ersten Blick toleranten Gesellschaft, noch immer täglich Menschen aufgrund ihrer Sexualität diskriminiert. Deshalb ist es wichtig, dass gleichgeschlechtliche Paare auf die Strasse gehen und für ihre Rechte eintreten. Es ist die persönliche und private Entscheidung jedes Einzelnen zu leben und zu lieben wie und mit wem sie oder er gerne möchte. Dieses Grund- und Menschenrecht darf zu keiner Zeit mit Füssen getreten werden – nicht, wenn sich die See-Metropole am 14. Juli für einen Tag zur Szene-Metropole verwandelt und auch an keinem anderen Tag.
Der CSD Südwest in Konstanz ist eine politische Demonstration und ein Riesenfest zugleich. Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Kundgebung sowie eine ausgelassene Feier und hoffe, dass wir alle TeilnehmerInnen als Gäste in unserer Stadt auch bei künftigen Gelegenheiten begrüssen können.

Stefan Baier, 1. Vorsitzender CSD Konstanz e.V.
Als erster Vorsitzender des Vereins CSD Konstanz e.V. freue ich mich, hier unsere Gäste begrüßen zu können.
Denn immer noch sind es die CSD's, die eine wichtige Stellung in unserem Bemühen um Akzeptanz einnehmen - und dies eben nicht nur in den Großstädten.
Viel ist in den letzten Jahren geschehen, doch immer noch brauchen wir Aufmerksamkeit und Unterstützung, um unsere Ziele zu erreichen.
So wünsche ich mir, auch im Namen des Vereins, dass wir nicht nur eine vergnügliche Woche und einen tollen CSD-Tag erleben, sondern auch, dass uns diese Tage ein Stück weiterbringen, hin zur Gaymeinsamkeit.

WEITERE „GRÜSSER“:

Klaus Wowereit (SPD)
Geboren im Oktober 1953 in Berlin, wurde Klaus Wowereit nach juristischer Ausbildung bereits im Jahre 1981 Regierungsrat beim Senator für Inneres. Seit Dezember 1999 führte Klaus Wowereit die SPD-Fraktion im Berliner Senat. Seit dem 16. Juni 2001 ist Klaus Wowereit Regierender Bürgermeister von Berlin.
In diese Zeit fällt die legendäre Rede vor dem SPD-Landesparteitag, in deren Verlauf die Worte "...ich bin schwul und das ist auch gut so..." fielen. Selbst hätte Klaus Wowereit nie geglaubt, dass dieser Satz so populär werden würde.
Für viele Homosexuelle ist dieser Satz jedoch Ausdruck eines neuen Selbstbewusstseins in einer überwiegend heterosexuellen Gesellschaft geworden.

(Grusswort von Klaus Wowereit auf der Homepage)


Claudia Roth (DIE GRÜNEN)
Claudia Roth, seit Oktober 2004 Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen und damit Teil der Doppelspitze dieser Partei, engagiert sich sehr für Menschen- und Bürgerrechte, Gleichberechtigung und Toleranz. Schlug sie zunächst in München den Weg eines Studiums der Theaterwissenschaften ein und arbeitete als Dramaturgin an den Städtischen Bühnen in Dortmund, später im Freien Theater, begann ihre politische Karriere im Jahre 1985 als Pressesprecherin der Bundestagsfraktion der Grünen.
Claudia Roth übermittelt hier ihr Grusswort zum CSD Konstanz 2007. Unter anderem fordert Claudia Roth, Diskriminierungen aller Art nicht nur nicht hinzunehmen, sondern diesen aktiv entgegenzutreten. Ein Diskriminierungsverbot wegen sexueller Identität im Grundgesetz gilt für sie als Zeichen der Wiedergutmachung gegenüber Opfern von Menschenrechtsverletzungen und als Bekenntnis zur weltoffenen und toleranten Gesellschaft.

(Grusswort von Claudia Roth auf der Homepage)


Volker Beck (DIE GRÜNEN)
Volker Beck ist geboren am 12.12.1960 in Stuttgart. Seit 1994 ist Volker Beck Mitglied des Deutschen Bundestages, wo er in der 16. Wahlperiode die Funktion des Parlamentarischen Geschäftsführers der Bundestagsfraktion von Bündnis90/Die Grünen ausübte.
Volker Beck ist in Konstanz und am Bodensee in bester Erinnerung, denn zum CSD Südwest - CSD am See im Jahre 2005 durfte ihn der veranstaltende CSD Konstanz e.V. unter den prominenten Ehrengästen begrüssen.
Volker Beck engagiert sich sehr für die Rechte von sexuellen Minderheiten gerade in Osteuropa, welche auf Solidarität in besonderem Maße angewiesen sind. Aber auch in unserem Land mahnt Volker Beck unermüdlich gesellschaftliche Toleranz und Akzeptanz gegenüber Schwulen und Lesben an.

(Grusswort von Volker Beck auf der Homepage)


Dr. Guido Westerwelle (F.D.P.)
Dr. Guido Westerwelle wurde am 27.12.1961 in Bad Honnef geboren. Nach Abitur, Studium und Promotion arbeitete er zunächst als Rechtsanwalt in Bonn. Seit dem Jahr 1996 gehört Dr. Guido Westerwelle dem Deutschen Bundestag an.
Als Generalsekretär der F.D.P. brachte er das Grundsatzprogramm der Liberalen, die Wiesbadener Grundsätze, mit auf den Weg.
Seit Mai 2001 ist Dr. Guido Westerwelle Bundesvorsitzender der F.D.P. und zugleich seit Mai 2006 auch Vorsitzender der F.D.P.-Bundestagsfraktion.
Dr. Guido Westerwelle hebt in seinem Grusswort hervor, dass der Staat nicht Zensor privater Lebensentwürfe ist und für Liberale alle Lebensgemeinschaften wertvoll sind, in denen Menschen für Menschen Verantwortung übernehmen.

(Grusswort von Dr. Westerwelle auf der Homepage)


Brigitte Zypries (SPD)
Brigitte Zypries ist Bundesministerin der Justiz seit dem 22. Oktober 2002 und Mitglied der SPD seit 1991. Als Mitglied des Deutschen Bundestages vertritt Brigitte Zypries den Wahlkreis Darmstadt.
Für Bundesjustizministerin Brigitte Zypries tritt die Gleichstellung von Ehe und Lebenspartnerschaft neben den Schutz vor Diskriminierungen. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz sieht Frau Zypries als wichtigen Schritt gegen Benachteiligungen und für Akzeptanz von Schwulen und Lesben sowie anderen sexuellen Minderheiten.

(Grusswort von Brigitte Zypries auf der Homepage)


Dr. Martina Köppen (Antidiskriminierungsstelle)Mit Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gemäss gesetzlichen Auftrags die Antidiskriminierungsstelle eingerichtet.
Ihre Anschrift ist Alexanderstr. 1 in D-10178 Berlin.
Leiterin ist Frau Dr. Martina Köppen.

(Grusswort von Dr. Martina Köppen auf der Homepage)


MdL Andreas Hoffmann (CDU)
Andreas Hoffmann, geboren in Heidelberg, ist seit dem 25.03.2001 CDU-Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Konstanz. Seit dem Jahr 2004 ist Andreas Hoffmann sozialpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Kreistag des Landkreises Konstanz. In der CDU Baden-Württemberg wirkt Andreas Hoffmann im Landesfachausschuss "Sozialpolitik". Er zeigt Verständnis dafür, dass es sich der CSD zur Aufgabe macht, auf die Situation Homosexueller hinzuweisen.
Andreas Hoffmann hebt hervor, dass eine Demokratie dann stark ist, wenn sie unterschiedliche Lebensformen zulässt und niemanden ausgrenzt.
Für ihn ist der CSD Konstanz mitunter ein Zeichen für Toleranz und Offenheit.

(Grusswort von Andreas Hoffmann auf der Homepage)


Michael Reiss (LSU-Landesvorsitzender)
Michael Reiss ist Landesvorsitzender der Lesben und Schwulen in der Union in Baden-Württemberg. Die LSU hebt in ihrem Grusswort hervor, der CSD Konstanz verdeutliche, dass schwules oder lesbisches Leben nicht nur auf die Großstädte beschränkt ist. Die Veranstaltung repräsentiere zum wiederholten Mal als Landes-CSD alle anderen dieser Art.
Zielsetzung seien insbesondere eine sinnvolle und praktikable Weiterentwicklung des Lebenspartnerschaftsgesetzes, effektive Maßnahmen gegen antischwule und antilesbische Gewalt sowie die Verstärkung gesundheitspräventiver Aufklärung.
Das CSD-Motto "Gaymeinsam - Liebe an allen Ufern" unterstreiche nicht nur die Buntheit der schwul-lesbischen Community, sondern mache auf die Besonderheit der Region Bodensee im Dreiländereck aufmerksam.

(Grusswort von Michael Reiss auf der Homepage)


Markus Züllig (Homosexuellen Organisation Thurgau)
Markus Züllig ist amtierender Präsident der Homosexuellen Organisation Thurgau (HOT), die ihren Sitz in CH-Frauenfeld besitzt.
Die HOT betreibt in CH-Wängi zudem ihr Vereinslokal, das HOT-Stübli. Publikation der HOT ist das Monatsmagazin "Tauwetter".
Markus Züllig engagiert sich darüber hinaus im Rahmen des alljährlichen schwullesbischen Filmfestivals Pinkapple in CH-Zürich und CH-Frauenfeld.

(Grusswort von Markus Züllig auf der Homepage)


Lilo Wanders
Viel wird über sie gerätselt, noch mehr gemutmaßt. So zum Beispiel die Aussage, sie sei geboren im Jahr null-elf des letzten Jahrhunderts.
Böse Zungen und übellaunige Journalisten behaupten das tatsächlich über sie. Doch natürlich ist das Unsinn.
Eine Dame über Dreißig fragt man nicht nach ihrem Alter und so fragen wir auch nicht näher nach.
Halten wir es lieber mit ihrem Lebensmotto:
Öffnet die Herzen, herzt die Öffnungen!

(Grusswort von Lilo Wanders auf der Homepage)


Mutter Piccolettha Innocentia from the Reuniting Bodies of Berlin vom Orden der Perpetuellen Indulgenz
Mutter Piccolettha Innocentia from the Reuniting Bodies of Berlin vom Orden der Perpetuellen Indulgenz Berlin, wird den CSD Konstanz auf der Bühne der CSD-Kundgebungsfeier am 14.07.2007 im Stadtgarten als Moderatorin begleiten und durch das Programm führen.
Bewusst geniessen ist wahre Lebensfreude - diesen Leitsatz des Ordens der Perpetuellen Indulgenz e.V. Berlin möchte Mutter Piccolettha auch allen CSD-Teilnehmern nahe bringen.

(Grusswort von Mutter Piccolettha O.P.I. e.V. auf der Homepage)


Wommy Wonder
Frl. Wommy Wonder ist nicht nur dem Publikum in der Landeshauptstadt Stuttgart aus beinahe 500 Auftritten im dortigen Renitenztheater ein Begriff, ihr Ruf strahlt über die Landesgrenzen hinaus und kaum einer ahnt, dass der Mensch hinter Wommy aus Anlass seines diesjährigen 40. Geburtstages von sich selbst behauptet, als Schwabe erst mit diesem Lebensalter "gscheit" zu werden. Der Geburtstag ist zudem Grund genug, mit einer Sondergala "Fix und vierzig" am 12.11.2007 im Apollotheater in Stuttgart-Möhringen die Fans zu begeistern.
Frl. Wommy Wonder wird ihre Zusage anlässlich der Szenepreisgala der SERGEJ im Theater der Altstadt vom Januar 2007 gerne einlösen und den CSD Konstanz 2007 mit ihrem geschätzten Besuch beehren...
Konstanz freut sich auf Frl. Wommy Wonder!

(Grusswort von Wommy Wonder auf der Homepage)


Irmgard Knef
Sie ist nicht die Hilde, für die man sie hält. Sie ist Irmgard, die Schwester, kein Filmstar von Welt. Ihr Leben war anders, sie war nie wie sie, sondern immer die Schwester, nie die Kopie.
Irmgard Knef hat eine späte Karriere auf diejenigen Bretter gelegt, die die Kleinkunst bedeuten.
Nicht von ungefähr titelte der Tagesspiegel 2005: Alles andere als eine platte Parodie! Das Publikum lag ihm (aber vor allem ihr) zu Füßen.
Kein Wunder!
Irmgard Knef lässt rote Rosen regnen...

(Grusswort von Irmgard Knef auf der Homepage)


Maria & Margot Hellwig
Maria Hellwig, bis 1954 Operettensoubrette an der Volksoper in Hamburg, wechselte bereits früh zur Volksmusik. Jodlerkönig Franzl Lang entdeckte ihr ausgesprochenes Jodeltalent. Fortan bereicherte sie als "bayerische Nachtigall" die Bühne. Bereits 1963 erschien die erste gemeinsame Single-Platte mit ihrer Tochter Margot Hellwig, welche neben Engagements als Erfolgsduo Hellwig seit 1989 auch als Solistin auftritt.
Aus Reit im Winkl überbringen Maria und Margot Hellwig auch zum CSD Südwest in Konstanz 2007 ein herzliches "Servus, Grüezi und Hallo"!

(Grusswort von Maria & Margot Hellwig auf der Homepage)


MIA
Unterwegs zu sein ist für MIA ein Muss, vom Proberaum zum Studio, in den Klub oder aufs Festival, ins Auto, dann ins Bett. Manchmal zu Hause, manchmal im Bus, manchmal an einem ganz andern Fleck auf der Erde.
Es geht MIA um Musik. Darum zu kommunizieren, zu lernen, zu erleben, zu fühlen und zu teilen, es geht immer wieder um Grenzen und darum, etwas aus tiefstem Herzen zu geben.
MIA, das ist seit ihrem ersten Album "Hieb und Stichfest" im Sommer 2002 Music made in Berlin.

(Grusswort von MIA auf der Homepage)


Patrick Nuo
Patrick Nuo brilliert als gestandener Live-Performer auf der Bühne, wie im Studio mit starken stimmlichen Qualitäten. Emotionale Tiefe und Reife hört man Patrick Nuo insbesondere in seinen neuen Songs an, die er mit seinem aktuellen Album Nuo präsentiert. Für das Jahr 2009 hat Patrick Nuo sein Kommen zum CSD Konstanz nicht ausgeschlossen und überbringt in diesem Jahr mit seinem Grusswort die besten Wünsche für einen gelungenen Tag voller Freude und Spaß.

(Grusswort von Patrick Nuo auf der Homepage)


Ivan Rebroff
Geboren am 31.07.1931, studierte Ivan Rebroff Gesang an der staatlichen Hochschule für Musik in Hamburg. Im Jahre 1968 begann sein Durchbruch und damit seine internationale Karriere. Ivan Rebroff erhielt mittlerweile weltweit 49 goldene Schallplatten, bestreitet Tourneen und über 200 Auftritte jährlich.
Mit Worten des Alten Fritz "Jeder möge nach seiner Facon selig werden" überbringt Ivan Rebroff seine Grüsse zum CSD Südwest - CSD am See in Konstanz 2007.

(Grusswort von Ivan Rebroff auf der Homepage)


Kurt Aeschbacher
Kurt Aeschbacher ist populärer TV-Moderator in der benachbarten Schweiz und dennoch nicht nur unseren Nachbarn bekannt.
Für Kurt Aeschbacher ist es ein weiterer Schritt zur Normalität einer Lebensweise, dass sich Schwule und Lesben auch in Konstanz gaymeinsam auf der Strasse zeigen. Dabei sollte diese Lebensweise eigentlich schon lange kein Aufsehen mehr erregen.
Kurt Aeschbacher wünscht über die Grenze hinweg einen heissen CSD in Konstanz.

(Grusswort von Kurt Aeschbacher auf der Homepage)


Tara La Trash
Tara La Trash ist die schillerndste Drag Queen der Schweiz.
Wenn sie auftritt, sind ihr alle Blicke sicher.
Eingeschnürt ins enge Korsett, mit quellendem Busen, üppiger Perücke und auf hohen Hacken - dann ist Tara La Trash da.
Auch sie dankt Konstanz, dankt allen, die ihr Recht und ihre Pflicht zum Demonstrieren wahrnehmen und überbringt ihre Grüsse zum CSD in Konstanz 2007.

(Grusswort von Tara La Trash auf der Homepage)


Elli
Elli, eigentlich Ellen Titze, hatte einen rockigen Weg zum Superstar.
Die gebürtige Niederbayerin aus Hadersbach überzeugte die Jury von "Deutschland sucht den Superstar" (DSDS) mit ihrer Persönlichkeit und eigenständigen Interpretationen von diversen Coversongs.
Elli besaß zu diesem Zeitpunkt bereits Bühnenerfahrung mit ihrer Band Panta Rei.
Im Jahr 2007 präsentiert Elli nun ihr neues Album "Moving On" ihrer begeisterten Fangemeinde.

(Grusswort von Ellen Titze auf der Homepage)


Edin Karovic (Mr. Leather Germany 2007)
Edin Karovic ist amtierender Mr. Leather Germany 2007.
Bewusst sollen am CSD Südwest auch die mannigfaltigen sexuellen Neigungen nicht unter den Tisch gekehrt, sondern ein offener Umgang hiermit nicht nur in der schwulen Szene - auch in der breiten Öffentlichkeit gefördert werden.
Die Kenntnis ermöglicht erst Verständnis, Toleranz und Akzeptanz, zumal auch in der vorwiegend heterosexuell geprägten Gesellschaft sexuelle Thematik zunehmend nicht mehr als Tabu-Thema firmiert.

(Grusswort von Mr. Leather Germany 2007 auf der Homepage)


Philipp Lepine (Mr. Fetish Switzerland)
Philipp Lepine ist amtierender Mr. Fetish Switzerland.
Auch sein Grusswort steht für einen toleranten Umgang mit sexuellen Neigungen und für gegenseitiges Verständnis - auch innerhalb der schwulen Szene, die sich reich an sogenannten Fetischen und Vorlieben schätzen darf.
Diskriminierung und Vorurteile zu überwinden, ist auch Philipp Lepine ein besonderes Anliegen.

(Grusswort von Mr. Fetish Switzerland auf der Homepage)


Alle vollständigen Grussworte sind auf der Homepage zu finden unter:
CSD-Grussworte & Forderungen

GAYMEINSAM - LIEBE AN ALLEN UFERN !

Über den CSD in Konstanz e.V.
Der CSD in Konstanz e.V. ist Veranstalter des zweijährlichen Christopher Street Day (CSD) in Konstanz am Bodensee. Der Vereinszweck ist es, die Öffentlichkeit über die Lebensbedingungen von gesellschaftlichen Minderheiten insbesondere homo-, bisexueller und transgender Menschen aufzuklären.

Der Verein verfolgt dies insbesondere dadurch, dass er öffentliche Veranstaltungen, wie die politische CSD Demonstration durchführt, bei denen die Vielfalt und die vorhandenen Probleme sichtbar gemacht werden.

Durch aktive Presse- und Medienarbeit sowie ein ausgefeiltes Werbekonzept macht der CSD lautstark auf sich und seine Klientel aufmerksam - immer mit dem Ziel, realistisch und hautnah über die Lebensweisen der homosexuellen Bevölkerung zu informieren und Vorurteile abzubauen. Damit wird nicht nur dem Vereinsziel Rechnung getragen, sondern auch Konstanz in ein weltoffenes Licht gerückt. Standortwerbung einmal anders.

2005 nahmen laut Angaben der Konstanzer Polizei etwa 3.500 Zuschauer an der Demonstration des CSD durch die Altstadt teil.

Pressekontakt
Stefan Baier
1. Vorstand & Gesamtleitung
Telefon: +49 173 325 79 39
E-Mail: StefanBaier@csd-konstanz.de
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78429 Konstanz

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Druckfähiges und freigegebenes Bildmaterial zum CSD Konstanz steht auf unserer Homepage www.csd-konstanz.de unter Gallery zum Download bereit.




CSD Südwest – CSD am See in Konstanz am 14. Juli 2007 - Unser Forderungskatalog für den CSD Konstanz 2007 (Erstellt am 09.07.2007 - 11:38)
GAYMEINSAMKEIT – LIEBE AN ALLEN UFERN !

Der Verein CSD Konstanz e.V. veranstaltet vom 08. bis 14. Juli 2007 eine kulturelle Woche zu LesBiSchwulen- sowie Transexuellen- und Transgender - Themen. Die Woche findet ihren Höhepunkt am Samstag, den 14. Juli mit der traditionellen Demonstration und Parade durch die Konstanzer Altstadt.

Unter dem Motto „GAYMEINSAMKEIT – LIEBE AN ALLEN UFERN!“ soll in Konstanz beim CSD Südwest gezeigt werden, dass wir gemeinsam, ungeachtet welcher Minderheit angehörend, für ein gerechtes, gleichgestelltes Leben ohne Diskriminierung kämpfen.

Der CSD dient dazu, die politischen und gesellschaftlichen Forderungen insbesondere der Lesben, Schwulen, Transgender, Bi- und Transsexuellen öffentlich darzustellen und Aufmerksamkeit für deren Belange zu wecken. Die nachfolgenden Forderungen sollen nicht nur einseitig Druck auf Politik und Öffentlichkeit ausüben, sondern sind als konstruktive Diskussionsgrundlage zwischen der Bevölkerung und den beim CSD vertretenen Gruppen anzusehen.

Unsere Forderungen sind

1) Akzeptanz statt Toleranz!
2) Entschiedenes Vorgehen gegen Rechtsextremismus und
diskriminierungsbedingte Gewaltverbrechen!
3) Die absolute Angleichung von Rechten und Pflichten der eingetragenen Lebenspartnerschaft an die Ehe!
4) Ein Adoptionsrecht, bei dem allein das Wohl des Kindes im Vordergrund steht!
5) Die Öffnung des Standesamtes für Verpartnerungen!
6) Eine Reform und darauffolgende konsequente Umsetzung des Transsexuellengesetzes!
7) Das Recht intersexueller Menschen zur Selbstbestimmung!
8) Eine progressive und vielfältige Sexualpädagogik an Bildungseinrichtungen!
9) Deutliche Unterstützung für Gesundheitsprävention und Programme gegen Diskriminierung!
10) Die Schaffung eines vorurteilsfreien Lebensraumes für ältere Homo-, Bi- und Transsexuelle!
11) ... an uns selbst...


1) Wir fordern Akzeptanz statt Toleranz!

Toleranz ist nur der Beginn oder die erste Stufe in einem Wandlungsprozess und bedeutet lediglich das Dulden anderer Weltanschauungen, Religionen, Lebensentwürfe und Überzeugungen. In den Grund- und Menschenrechten ist das Toleranzgebot in der Form von Gedanken-, Glaubens- und Gewissensfreiheit manifestiert.
Das große Ziel jedoch muss Akzeptanz sein – weg vom ertragen und geduldet sein, hin zur Akzeptanz!
Viel hat sich in den vergangenen Jahren speziell in Deutschland in Sachen Toleranz und Akzeptanz getan, das Bewusstsein der Menschen gegenüber anderen Lebensentwürfen ist gewachsen, die Bereitschaft diese auch anzuerkennen ist gestiegen.
Dennoch: erste Schritte zu einer rechtlich weiter reichenden Gleichstellung sind nur ein Anfang und ändern noch nichts an bestehender Diskriminierung. Lesben, Schwule, Trans- und Bisexuelle haben immer noch, insbesondere außerhalb urbaner Gebiete, Schwierigkeiten ihre Persönlichkeit zu entfalten und ihren von der Norm abweichenden Lebensstil offen auszuleben.
Wir alle sind gefordert von der Toleranz zu einem Mehr an Akzeptanz zu kommen, d.h. Andersartigkeit innerhalb und außerhalb der eigenen Reihen zu akzeptieren und Diskriminierung entschlossen entgegenzutreten. Niemand darf aufgrund der sexuellen Identität benachteiligt oder bevorzugt werden.
Deshalb fordern wir von der Bundesregierung die Aufnahme des Diskriminierungsverbots in die Verfassung und somit eine Erweiterung des Gleichheitsartikels des deutschen Grundgesetzes um das Merkmal „sexuelle Identität“.
Wir fordern von der EU sich mit den rund 80 Staaten auseinanderzusetzen, die noch immer Homo-, Bi- und Transsexualität offen diskriminieren und strafrechtlich verfolgen. Wir fordern von allen EU - Mitgliedsstaaten, ganz besonders jedoch von Polen, sich an dem EG-Vertrag und dem u.a. von Deutschland ratifizierten Entwurf für eine Europäische Verfassung zu orientieren, welche ein Verbot der Benachteiligung aufgrund der sexuellen Identität enthalten.


2) Wir fordern entschiedenes Vorgehen gegen Rechtsextremismus und diskriminierungsbedingter Gewaltverbrechen

Wir fordern von allen Parteien, sich dafür einzusetzen, dass die Situation von Homo-, Bi- und Transsexuellen bei den staatlichen Programmen zur Gewaltprävention und Opferhilfe berücksichtigt wird. Verunglimpfungen von Menschen mit norm-abweichenden Lebensentwürfen sind nach wie vor an der Tagesordnung, wobei Migrantinnen und Migranten, sowie Menschen mit Behinderung besonders betroffen sind.
In diesem Zusammenhang fordern wir auf kommunaler Ebene mehr Kommunikation, z.B. an runden Tischen, um Benachteiligungen zu benennen und Strategien zu entwickeln um auch gemeinsam mit der Polizei physischer und psychischer Gewalt auf allen Ebenen entgegenzuwirken.
Rechtes Gedankengut bedroht das friedliche Zusammenleben aller Menschen. Daher betrachten wir es als unsere Aufgabe einer erstarkenden rechten Subkultur aktiv und engagiert entgegenzutreten, damit es Übergriffe wie auf die Podiumsdiskussion hier im Konstanzer Bürgersaal nicht mehr gibt!!!
Jeder Einzelne muss sich verpflichtet fühlen sich dem Gedankengut radikaler Gruppierungen zu widersetzen und energisch und aktiv gegen jede Art antidemokratischen Verhaltens einzutreten.
Wir fordern ein verschärftes Vorgehen der Strafverfolgungsbehörden bei hassmotivierten Gewalttaten und den stärkeren Ausbau des Täter-Opfer-Ausgleichs.
Daher ist die Sicherung der Arbeit von Gewaltpräventionsgruppen und Unterstützung sozialpädagogischer Projekte zur Verhinderung von Gewaltverbrechen ein Muss.

3) Wir fordern die absolute Angleichung von Rechten und Pflichten des Lebenspartnerschaftsgesetzes an die Ehe

Wir fordern, dass sich die Parteien und die Politik auch nach der erfolgreichen Verabschiedung des Lebenspartnerschaftsgesetzes für die volle rechtliche Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften einsetzen, nach dem Vorbild von Spanien oder den Niederlanden.
Wir fordern eine Gleichstellung der eingetragenen Lebenspartnerschaft zur Ehe in allen Bereichen des Lebens, in allen Pflichten wie auch Rechten, d.h. insbesondere die Gleichstellung in folgenden Bereichen:

Steuerrecht:
Einkommenssteuergesetz: insbesondere des Ehegattensplittings
Wir fordern eine grundlegende Reformierung und eine umfassende Gleichstellung in diesem Bereich des Einkommenssteuergesetzes. Beim Ehegattensplitting gelangen verheiratete Paare ohne Kinder zu größtem finanziellen Vorteil, dies ist inakzeptabel.
Wir fordern eine Reformierung hin zum Familiensplitting, da Art. 6 I GG nicht nur die Ehe, sondern auch die Familie unter den besonderen Schutz des Staates stellt.
In diesem Zuge fordern wir neben der traditionellen Familie aus verheirateten Eheleuten mit Kindern auch andere Formen des Zusammenlebens von Erwachsenen mit Kindern, wie nichteheliche Lebensgemeinschaften oder gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften zu integrieren. Dieses Familiensplitting soll jenen einen steuerrechtlichen Vorteil verschaffen, die durch das Aufziehen von Kindern einen wesentlichen Beitrag für die Zukunft des Landes beitragen, ungeachtet Ihrer sexuellen Orientierung.

Schenkungs-, Erbschafts- und Gewerbesteuerrecht:
Wir fordern eine Berücksichtigung der eingetragenen Lebenspartnerschaften bei steuerlichen Vergünstigungen hinsichtlich des Schenkungs-, Erbschafts- und Gewerbesteuerrechts. Derzeit werden nur Ehegatten oder Verwandte in direkter Linie steuerlich bei Schenkungen, Erbe oder Grundstücksübereignung begünstigt. Wir fordern eine Reformierung dieser Gesetzesregelung und explizit eine Erweiterung der Gesetzestexte „Ehegatte“ um den Zusatz „eingetragene/r Lebenspartner/in“.

Beamtenrecht:
Wir fordern eine grundlegende Änderung im Beamtenrecht. Verpartnerte Beamte haben ebenfalls einen Anspruch auf den Erhalt eines Verpartnerungszuschlags und der Beihilfeberechtigung. Diese Leistungen soll der/die Lebenspartner/in bekommen, selbst, wenn sie/er kein Beamter/keine Beamtin ist.
Ähnliches gilt im Soldatengesetz, in dem ebenfalls nur ein/e verschiedengeschlechtliche/r Hinterbliebene/r Anspruch auf finanzielle Unterstützung hat. Dies ist nicht mehr zeitgemäß, daher fordern wir eine gründliche Überarbeitung des Gesetzes und eine umfassende Berücksichtigungen von „LebensparterInnen“.

Neben diesen für gleichgeschlechtliche Paare bedeutendsten abweichenden Rechtsbereichen gibt es weitere Unterschiede beim Antragsrecht des Lebenspartners im Verschollenheitsgesetz, bei Absicherungen im Entwicklungshelfer-Gesetz, im Schornsteinfegergesetz, der Höfeordnung und dem Gesetz zur Alterssicherung der Landwirte.
Rundum, wir fordern die Bundesregierung auf, sich endlich aktiv für eine vollständige rechtliche Gleichstellung der eingetragenen Lebenspartnerschaften zur Ehe einzusetzen.


4) Wir fordern ein Adoptionsrecht, bei dem allein das Wohl des Kindes im Vordergrund steht

Die sexuelle Orientierung der Adoptiveltern darf nicht ausschlaggebend sein bezüglich der Entscheidung ob ein Kind gemeinsam adoptiert werden darf oder nicht. Das Wohl des Kindes muss einziger Maßstab sein. Die Tauglichkeit der potentiellen Adoptiveltern muss im Einzelfall geprüft werden und darf sich nicht von vornherein auf das unzutreffende Pauschalvorurteil stützen, dass Lesben, Schwule, Trangender, Bi- und Transsexuelle keine guten Eltern sein können.
Diese Forderung ist ein Appell an die Bundes-, sowie die Europapolitik und sieht ihren Kern in der Erweiterung der bisherigen Regelung des Lebenspartnerschaftsgesetzes. Homo-, Bi- und Transsexuelle wollen sich nicht nur mit einer Pflegschaft zufrieden geben, sondern gezielt und rechtlich abgesichert die gemeinsame volle Verantwortung für Kinder übernehmen.
In Europa gehen Großbritannien, die Niederlande, Belgien, Schweden und Spanien mit vorbildlichem Verhalten voran und ermöglichen gleichgeschlechtlichen Paaren seit geraumer Zeit die gemeinsame Adoption von nicht leiblichen Kindern.
Wir fordern alle Parteien auf, sich für die Gleichstellung aller Lebensgemeinschaften einzusetzen, ganz besonders für jene, die für Kinder und/oder pflegebedürftige Menschen Verantwortung übernehmen möchten.


5) Wir fordern die Öffnung des Standesamtes für Verpartnerungen

Wir fordern vom Land Baden-Württemberg und explizit vom Landkreis Konstanz die Öffnung des Standesamtes für die Begründung von gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften. Seit August 2001 können in Deutschland gleichgeschlechtliche Paare „JA“ zu einander sagen und tun dies seit diesem Zeitpunkt in den feierlichen Räumen der Kfz-Zulassungsstelle in Konstanz. In 9 Bundesländern ist das Standesamt auch uns geöffnet, wann nun wird es am Bodensee soweit sein?
Gleichgeschlechtliche Paare werden auf diese Art in unhinnehmbarer Weise diskriminiert. Eine schlüssige Begründung für diese Ungleichbehandlung gibt es nicht.
Wir fordern, dass in ganz Deutschland das Standesamt zu einem Ort für wird, an dem alle ungeachtet ihrer Sexualität und/oder der Sexualität der/des Partnerin/s den Bund fürs Lebens schließen können. Die generelle Öffnung der Standesämter für gleichgeschlechtliche Verpartnerungen bedeutet einen großen Schritt in Richtung vollständige Integration von Homo-, Bi- und Transsexuellen und eine nicht nur tolerierende sondern fortschrittliche Gesellschaft.


6) Wir fordern eine Reform und darauf folgende konsequente Umsetzung des Transsexuellengesetzes

Wir fordern von den politischen Parteien sich für eine umfassende Reform des antiquierten TSG von 1980 einzusetzen, damit Transgender und Transsexuelle das Recht bekommen, ihre Lebensweise selbst zu bestimmen.
Derzeit diskutiert der Bundestag über eine Neufassung des TSG. Dieses Gesetz muss so schnell wie möglich verabschiedet werden und eine konsequente Umsetzung muss gewährleistet werden.
Wir fordern eine Passausstellung ohne Geschlechtsangabe und
eine signifikante Verkürzung der Verfahrensdauer und somit eine Verringerung der Anzahl bzw. die völlige Aufhebung der notwendigen Gutachten für die Vornamensänderung (die sog. kleine Lösung).
Wir fordern, dass Transsexuelle und –gender das Recht aber nicht die Pflicht haben sollen, sich derart schweren Operationen zu unterziehen, wenn Sie eine Personenstandsänderung erwirken wollen.
Wir fordern eine klare gesetzliche Regelung für die Kostenübernahme durch die Krankenkassen.


7) Wir fordern das Recht intersexueller Menschen zur Selbstbestimmung

Wir fordern den Staat dazu auf, intersexuellen Menschen das Recht auf freie Selbstbestimmung zu gewähren.
Menschen, die mit uneindeutigen Geschlechtsmerkmalen geboren werden, unterliegen derzeit einer Willkür der Ärzte und Eltern bei der Entscheidung welchem Geschlecht sie für den Rest ihresLebens angehören sollen.
Das Recht auf Selbstbestimmung zum 18. Lebensjahr wurde selbst vor mehr als hundert Jahren intersexuellen Menschen, damals noch Hermaphroditen genannt, zugestanden. So stellte in Preußen das Allgemeine Landrecht Hermaphroditen noch frei, sich bis zu ihrer Volljährigkeit entweder für das männliche oder für das weibliche Geschlecht zu entscheiden.
Wir haben uns in den letzten 100 Jahren mehr zurück als nach vorn bewegt. Es wird Zeit diese gewalttätigen Eingriffe zu stoppen. Betroffene Menschen müssen in entsprechendem Alter selbst und selbstbestimmt darüber entscheiden können, ob und welchem Geschlecht sie sich mehr zugehörig fühlen und ob und welcher Operation sie sich gegebenenfalls unterziehen möchten. Solang es eine Geschlechtszuordnung in Ausweisen und amtlichen Dokumenten gibt, ist eine dritte Bezeichnung neben männlich und weiblich, z.B. „ohne Angabe“ einzuführen.


8) Wir fordern eine progressive und vielfältige Sexualpädagogik an Bildungseinrichtungen

Bildung und Erziehung sind Schlüssel zu einer offenen Gesellschaft. Durch toleranzfördernde Unterrichtseinheiten und Lehrbücher soll dies in der Zukunft noch mehr in die Praxis umgesetzt werden.
Daher fordern wir eine inhaltliche Überprüfung der Lehrmittel und Neuerarbeitung der Lehrpläne und damit die Aufnahme einer modernen und toleranten Sexualpädagogik in der explizit Homo-, Bi- und Transsexualität nicht als minderwertig im Vergleich zur Heterosexualität behandelt werden. Eine Fokussierung im Fachbereich Biologie ist bei weitem nicht ausreichend um Diskriminierung vorzubeugen. Homo-, Bi- und Transsexualität muss ebenfalls Eingang in Deutsch, Geschichte, Politik und Sozialkunde finden. Nur wenn SchülerInnen von Beginn an in allen Lernbereichen, selbst bei der Sachaufgabe im Mathematikbuch aufgezeigt bekommen, dass Heterosexualität nicht automatisch die Norm und somit das ‚Gute’ heißt, wird in den kommenden Generationen ein Umdenken stattfinden.
Wir fordern daher von der Landesregierung sich für entsprechende Weiterbildungsmaßnahmen für LehrerInnen einzusetzen, denn nur vorurteilsfreie Menschen werden erfolgreiche sexuelle Aufklärungsarbeit leisten können und somit ein offenes und tolerantes Miteinander bei Kindern und Jugendlichen, den Erwachsenen von morgen, fördern.
Wir fordern außerdem vom Kultusministerium eine deutliche moralische und finanzielle Unterstützung von Aufklärungsprojekten an Schulen und sonstigen Bildungseinrichtungen.


9) Wir fordern deutliche Unterstützung für Gesundheitsprävention und Programme gegen Diskriminierung

Wir fordern die Kommunen und das Land auf, nicht bei den Minoritäten zu sparen und allen eine gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Durch Kürzungen in kommunalen Haushalten sind viele Projekte und Vereine bedroht.
Wir fordern mehr staatlich geförderte Offensiven und Programme gegen Hassverbrechen zum Nachteil gesellschaftlicher Minderheiten.
Wir fordern eine gezielte Förderung lesbisch-schwuler und transsexueller Projekte und finanzielle Zuschüsse für Vereine, Initiativen und Selbsthilfegruppen.
Wir fordern die Solidarisierung mit integrativen Projekten lesbisch – schwuler und transsexueller Träger.
Wir fordern den Ausbau der Gesundheitsprävention, insbesondere bei sexuell übertragbaren Krankheiten wie AIDS, Hepatitis, etc. einschließlich kostenloser Prophylaxemaßnahmen sowie der Krebsvorsorge, z.B. bei Brustkrebs in jedem Alter.
Wir fordern das Landratsamt Konstanz auf, eine anonyme und kostenfreie HIV -Testung zentral in Konstanz zu ermöglichen. Das Gesundheitsamt in Friedrichshafen ermöglicht diese anonyme und kostenfrei Testung – wieso ist dies im Landkreis Konstanz nicht möglich?


10) Wir fordern die Schaffung eines vorurteilsfreien Lebensraumes für ältere Homo-, Bi- und Transsexuelle

Die herkömmliche Altenarbeit ignoriert die Lebenssituation älterer nicht heterosexueller Menschen nahezu vollständig.
Besonders bedrückend ist derzeit die Situation von Schwulen und Lesben in Altenheimen und Altenpflegeeinrichtungen. Zumeist müssen sie ihre sexuelle Identität verbergen, um der Gefahr von Mobbing durch andere Heimbewohner zu entgehen. Gerade für jene Homo- und Bisexuellen, die in ihrer Jugend trotz Strafverfolgung und gesellschaftliche Ächtung -in den Maßstäben der Zeit - selbstbewusst lebten, ist es eine besonders bittere Erfahrung, am Lebensabend wieder die Tarnkappe aufsetzen zu müssen. Die Diskriminierung seitens der Heimleitung reicht bis zu Verboten von Männerbesuch für die schwulen „Insassen“ oder aber der zwangsweise getrennte Unterbringung gleichgelschlechtlicher Paare. Solche Zustände sind höchst entwürdigend.
Deswegen fordern wir, dass Homo-, Bi- und Transsexuelle auch im hohen Alter ein Leben in Würde und ohne Anfeindungen führen können. Die Einrichtungen der traditionellen Altenarbeit müssen sich für die Bedürfnisse dieser Gruppe der Älteren öffnen.
Wir fordern daher eine gezielt Aus- und Weiterbildung des Personals im Hinblick auf die besondere Situation homo-, bi-, und transsexueller Senioren. Alten-Initiativen und Wohnprojekte müssen angemessen aus öffentlichen Mitteln gefördert werden, daher fordern wir von den Ländern und den Kommunen die Aufnahme von Einrichtungen der homosexuellen Altenarbeit in die Altenhilfepläne.


11) Wir fordern von uns selbst

Die Szene der Nicht-Heterosexuellen, der Lesben, Schwulen und Transsexuellen, die sogenannten Community ist aus verschiedensten Gruppierungen zusammengesetzt. Wir fordern, dass innerhalb dieser Community jegliche Art von Diskriminierung, Ausgrenzung oder Ausbeutung insbesondere von Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit Behinderung, Älteren und jenen die keinem schwulesbischen Klischee entsprechen, unterlassen wird.
Wir fordern Akzeptanz innerhalb der Community, denn nur was wir selbst vorleben, können wir von anderen erwarten. Jegliche Art von Vielfältigkeit ist immer ein Zugewinn und macht unsere Community bunter, mannigfaltiger, breiter, größer, wirkungsvoller und durchsetzungsfähiger.

Abschließend fordern wir, dass sich die Community ebenfalls konsequent für die Älteren Mitglieder einsetzt. Homo-, Bi- und Transsexuelle Senioren und Seniorinnen von heute waren und sind Mitstreiter für unser aller Rechte. Sie haben erreicht, was wir heute als normal empfinden. Lasst uns mit diesem Erbe weiterhin verantwortungsvoll umgehen und uns für die Zukunft ganz besonders der Pflege und Fürsorge für das Alter annehmen.

Nähere Informationen gibt es auf unserer Homepage: www.csd-konstanz.de

GAYMEINSAM - LIEBE AN ALLEN UFERN !

Über den CSD in Konstanz e.V.
Der CSD in Konstanz e.V. ist Veranstalter des zweijährlichen Christopher Street Day (CSD) in Konstanz am Bodensee. Der Vereinszweck ist es, die Öffentlichkeit über die Lebensbedingungen von gesellschaftlichen Minderheiten insbesondere homo-, bisexueller und transgender Menschen aufzuklären.

Der Verein verfolgt dies insbesondere dadurch, dass er öffentliche Veranstaltungen, wie die politische CSD Demonstration durchführt, bei denen die Vielfalt und die vorhandenen Probleme sichtbar gemacht werden.

Durch aktive Presse- und Medienarbeit sowie ein ausgefeiltes Werbekonzept macht der CSD lautstark auf sich und seine Klientel aufmerksam - immer mit dem Ziel, realistisch und hautnah über die Lebensweisen der homosexuellen Bevölkerung zu informieren und Vorurteile abzubauen. Damit wird nicht nur dem Vereinsziel Rechnung getragen, sondern auch Konstanz in ein weltoffenes Licht gerückt. Standortwerbung einmal anders.

2005 nahmen laut Angaben der Konstanzer Polizei etwa 3.500 Zuschauer an der Demonstration des CSD durch die Altstadt teil.

Pressekontakt
Stefan Baier
1. Vorstand & Gesamtleitung
Telefon: +49 173 325 79 39
E-Mail: StefanBaier@csd-konstanz.de
CSD Konstanz e.V.
Postfach 5068
78429 Konstanz

Bildmaterial
Druckfähiges und freigegebenes Bildmaterial zum CSD Konstanz steht auf unserer Homepage www.csd-konstanz.de unter Gallery zum Download bereit.




Das Programm zum CSD in Konstanz (Erstellt am 05.07.2007 - 22:44)
CSD-Demonstration am 14. Juli 2007 (Beginn 12.00 Uhr)

Am 14.07.2007 wird die grosse CSD-Demonstration ab 12.00 Uhr durch die Konstanzer Altstadt ziehen.

Die CSD-Demonstration und die nahtlos anschliessende CSD-Kundgebung auf der zentral gelegenen Konstanzer Marktstätte dienen der Postulation des CSD-Forderungskataloges. Die CSD-Kundgebungsfeier wird danach ab 14.00 Uhr im Stadtgarten Konstanz folgen.

Die CSD-Demonstrationsstrecke führt über

• Obere Laube ab Schnetztor
(Aufstellungsplatz)
• Untere Laube
• Inselgasse
• Brückengasse
• Münsterplatz
• Wessenbergstraße
• Zollernstraße
• Fischmarkt
• Brotlaube
• Marktstätte
(mit öffentlicher Kundgebung)
• Ecke Bahnhofplatz
(danach im geschlossenen Verband zu den Abrüstplätzen für Kfz)

Die CSD-Paradeteilnehmer (vorläufiger Stand 30.06.2007)
(in Startreihenfolge)

• Fanfarenzug Kamelia Paradies Konstanz
• Konstanzer Supertranse
Mireille MonDieu
• Dykes on Bikes
Lesbians on Bikes
- Gaybiker als Begleitung welcome! -
• CSD-Leitwagen des CSD Konstanz e.V., u.a.
Starguest Lilo Wanders
Starguest Frl. Wommy Wonder
Lucky Ladies Konstanz
SAS, Joachim Stein
Mutter Piccolettha Innocentia
Mr. Leather Germany 2007 Edin Karovic
CSD-Vorstand, Stefan Baier & Anke Mey
• Orden der Perpetuellen Indulgenz
Reuniting Bodies of Berlin e.V.
• Abseitz Stuttgart e.V.
Zackige Zicken
• CSD-Wagen der Stuttgarter Abordnung, u.a.
CSD Stuttgart e.V.
Sergej Baden-Württemberg, Daniel Wahl
Gaydelight, Theo v. Pagliarucci
Abordnung CSD Stuttgart e.V.
• LesSig/Lesbengruppe Sigmaringen
• Schwules Sommercamp
DGB-Gewerkschaft Ver.di
• Seebären Konstanz
• CSD-Wagen Club Excalibur Konstanz & Gaybodensee.de
• Transulm e.V. Ulm/Donau
• CSD-Wagen Rainbow Events Ltd. VS-Schwenningen
• Abordnung CH-Zürich
• CSD-Wagen Aidshilfe Konstanz e.V.
• CSD-Wagen Verschweisst SLS e.V. Konstanz
lesbischwuler Sportverein
• Freie Teilnehmer

Die CSD-Demonstrationsstrecke ist zur besseren Orientierung als PDF-Download und als Grafik auf der Homepage verfügbar.

CSD-Kundgebungsfeier ab 14.00 Uhr Stadtgarten Konstanz

Am 14.07.2007 wird ab 14.00 Uhr die CSD-Kundgebungsfeier im Stadtgarten Konstanz direkt am Bodenseeufer mit Standbewirtung, Merchandise- und Informationsangeboten sowie einem vielseitigen Showprogramm stattfinden. Herzlich eingeladen sind nicht nur alle Teilnehmer des Christopher Street Day, sondern auch die Konstanzer Bevölkerung sowie Gäste der Stadt.
Neben dem Schirmherrn, Oberbürgermeister Horst Frank (Die Grünen), werden erneut zahlreiche VIP-Gäste in Konstanz erwartet.

Bereits ab 11.00 Uhr werden hier die Aufbauarbeiten abgeschlossen sein und die Bewirtung aufgenommen werden. Unter den Zeltdächern sind erneut witterungsfeste Sitzplätze vorhanden, während Sie das bunte Bühnenprogramm bis 19.00 Uhr in der Konzertmuschel unterhalten wird. Unsere Technikabteilung wird wiederum für professionelle technische Bedingungen sorgen, so dass Ihnen kein Highlight entgeht.

Selbstredend wird auch zum diesjährigen CSD Südwest hochkarätige Showprominenz präsent sein.
Unter anderen werden Frl. Wommy Wonder, DSDS-Star Didi Knoblauch, Edin Karovic, amtierender Mr. Leather Germany 2007, Mr. Rubclub 2007 Chris Petry, und Lilo Wanders als Stargäste zugegen sein.

Die Bonner Rundschau charakterisiert Lilo Wanders wie folgt:

"Auf Liebe eingestellt, verkörpert Lilo Wanders von Kopf bis Fuss einen Frauentyp, den es eigentlich nicht mehr gibt: Die Femme fatale.
Rührend altmodisch ihre Lanzen, die sie für Liebe und Beischlaf brach und gegen Tabus, die keine mehr sind. Mit Hüftschwung, Herz und Anzüglichkeiten rannte Wanders Türen ein, die sie selbst geöffnet hat. Denn bekannt geworden ist sie über das Fernsehen (Wa(h)re Liebe), wo Erotik oder Intimität in unzähligen Talkshows von unzähligen Fünfminutenberühmtheiten bereitwillig totgeredet wird. Zwischen Zigarettenzügen zelebrierte Wanders sich als Liebesüberlebende - mit mütterlichem Sexappeal, Herz und Seele plauderte sie sich durch Diäten, Partnersuche und Enthaltsamkeit ("macht Pickel")."


Die Moderation an der CSD-Kundgebung hat Mutter Piccolettha Innocentia from the Reuniting Bodies of Berlin, Orden der Perpetuellen Indulgenz, dankenswerter Weise übernommen.
Als Showact wird zudem u.a. Rockmusik made in Switzerland by Mole zu sehen sein, vgl. auch Mole. Auch die Band Magiras, fünf lesbische Musikerinnen aus dem Raum Stuttgart, die bereits durch den Motto-Song zum CSD Stuttgart 2006 von sich reden machten, werden auf der CSD-Bühne in Konstanz zu Gast sein, vgl. Magiras.

Darüber hinaus wird auf der Showbühne auch der lesbischwule Chor Die Wehnüsse aus Konstanz unter Leitung von Tobias Studer seine Sangeskunst darbieten.

Travestie ist stets ein besonderer Blickfang. Die Konstanzer Lucky Ladies werden diesbezüglich ein Highlight zu setzen wissen.
Ein besonderes Kontrastprogramm etwa zu den vorgesehenen Fanfarenklängen zum Auftakt der Veranstaltung.

Alle Gäste sind herzlich eingeladen, ihre persönlichen CSD-Forderungen an eine öffentliche Pinwand anzubringen und damit die eigenen Positionen zu postulieren.

Es gilt im Stadtgarten Konstanz und auch auf der CSD-Party am 14.07.2007 die Festordnung des Veranstalters, welche hier verfügbar ist und eingesehen werden kann. Wir bitten um Beachtung!

Näheres zum Showprogramm (Änderungen vorbehalten):

• 14.00 Uhr Eröffnung durch Fanfarenzug Kamelia Paradies Konstanz
• anschl. Grusswort des CSD-Schirmherrn, Oberbürgermeister Horst Frank, Konstanz
und der CSD-Vorsitzenden Stefan Baier sowie Anke Mey
• Begrüssung durch Moderatorin Mutter Piccolettha Innocentia
from the Reuniting Bodies of Berlin, Orden der Perpetuellen Indulgenz
• 14.15 Uhr Joachim Stein, Schwule Aktion Südwest (SAS)
• 14.30 Uhr Zackige Zicken
• 14.40 Uhr Verlesung der CSD-Grussworte Teil I
• 14.50 Uhr Lucky Ladies Konstanz, Travestieshow
• 15.05 Uhr Konstanzer Cheerleader
• 15.10 Uhr Zackige Zicken
• 15.15 Uhr Verlesung der CSD-Grussworte Teil II
• 15.25 Uhr Queer Chor Die Wehnüsse Konstanz
• 15.35 Uhr Sissi Chanel
• 15.45 Uhr Zackige Zicken
• 15.50 Uhr Konstanzer Supertransen Mireille MonDieu & Susi Tran sowie Superking Fred Feuer
• 16.10 Uhr Politische Ansprachen, Grussworte
• 16.30 Uhr Orientalischer Tanz mit Maike
• 16.40 Uhr Gedenkminute
• 16.45 Uhr Aidshilfe - Orden der Perpetuellen Indulgenz Berlin
• 17.00 Uhr Natural Fake
• 17.45 Uhr DSDS-Stargast Didi Knoblauch
• 18.10 Uhr Frl. Wommy Wonder
• 18.40 Uhr Magiras, lesbische Band
• 19.10 Uhr CSD-Stargast Lilo Wanders
• 20.00 Uhr Mole
• 20.30 Uhr Gräfin Tamara
• 21.00 Uhr Schluss

Das Standangebot reicht von Informationsständen, welche kostenfrei vergeben werden, über Bewirtungsstände bis hin zu Merchandise-Angeboten.

Vorläufige Teilnehmerliste (Stand 30.06.2007):

• CSD Konstanz e.V.
Alkoholfreie Getränke Fritz & Welde
• CSD Konstanz e.V.
Bier - Welde Brauerei
• CSD Konstanz e.V.
Hirsch Brauerei
• CSD Konstanz e.V.
Red Bull & Sekt
• The Lounge Konstanz
Cocktailbar
• Belladonna Frauen & Kultur e.V. Konstanz
Kaffee/Tee/Kuchen & Information
• Club Excalibur Konstanz
Wurstgrill & Information
• Old Mary's Pub Konstanz
Pizzen & Dünnele
• M. Wussow
Crèpes, Schnitzel
• "Spätzle Kurt"
• C. Schröter
Caipirinha, Brasil-T-Shirts, Fruchtsäfte
• Gaywine
• Konstanzer Stromer e.V.
Bodenseefische
• EinBlick Konstanz
Rotwein/Sangria
• Gemäldeausstellung Martin Koehnke, Konstanz
• Rainbow Events Ltd. VS-Schwenningen
Fahnen, Pins, Schlüsselbänder sowie Information
• Anke Birlinger Pforzheim
Designschmuck
• Uschi Ehrhardt Nürnberg
Designschmuck & Regenbogenartikel
• Kreatives Handwerk Esslingen
T-Shirts
• Niels Kolditz, Wolfgang-Höhne-Verlag Talheim
Kalender, Postkarten
• Verschweisst SLS Konstanz e.V., lesbischwuler Sportverein
Fa. Designtalk
Informationsstand/Webdesign
• Schwuler Motorradstammtisch Bodensee (Gaybiker)
Informationszelt mit Motorradausstellung
• Aidshilfe Konstanz e.V.
Informationsstand
• Transulm e.V.
Informationsstand
• Homosexuellen Organisation Thurgau
Informationsstand
• CSD Stuttgart e.V.
Informationsstand
• Lesben und Schwule in der Union - LSU
Informationsstand
• Die Grünen
Informationsstand
• Amnesty International
Informationsstand
• Terre des Femmes
Informationsstand
• CSD Konstanz e.V.
zentraler Informationsstand
Teilnehmer u.a.
CSD Konstanz e.V.
Gaybodensee.de
Piekos
Wehnüsse Konstanz, lesbischwuler Chor
Seebären Konstanz
Gaysauna Mann-o-Mann CH-St.Gallen

Weitere und ausführlichere Informationen gibt es auf unserer Homepage:
www.csd-konstanz.de

GAYMEINSAM - LIEBE AN ALLEN UFERN !

Über den CSD in Konstanz e.V.
Der CSD in Konstanz e.V. ist Veranstalter des zweijährlichen Christopher Street Day (CSD) in Konstanz am Bodensee. Der Vereinszweck ist es, die Öffentlichkeit über die Lebensbedingungen von gesellschaftlichen Minderheiten insbesondere homo-, bisexueller und transgender Menschen aufzuklären.

Der Verein verfolgt dies insbesondere dadurch, dass er öffentliche Veranstaltungen, wie die politische CSD Demonstration durchführt, bei denen die Vielfalt und die vorhandenen Probleme sichtbar gemacht werden.

Durch aktive Presse- und Medienarbeit sowie ein ausgefeiltes Werbekonzept macht der CSD lautstark auf sich und seine Klientel aufmerksam - immer mit dem Ziel, realistisch und hautnah über die Lebensweisen der homosexuellen Bevölkerung zu informieren und Vorurteile abzubauen. Damit wird nicht nur dem Vereinsziel Rechnung getragen, sondern auch Konstanz in ein weltoffenes Licht gerückt. Standortwerbung einmal anders.

2005 nahmen laut Angaben der Konstanzer Polizei etwa 3.500 Zuschauer an der Demonstration des CSD durch die Altstadt teil.

Pressekontakt
Stefan Baier
1. Vorstand & Gesamtleitung
Telefon: +49 173 325 79 39
E-Mail: StefanBaier@csd-konstanz.de
CSD Konstanz e.V.
Postfach 5068
78429 Konstanz

Bildmaterial
Druckfähiges und freigegebenes Bildmaterial zum CSD Konstanz steht auf unserer Homepage www.csd-konstanz.de unter Gallery zum Download bereit.









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