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News
BossMan (Erstellt am 09.05.2004 - 09:05)
Zwillinge mit sexy Milchbärtchen !


Die Olsen-Twins in der "Got milk?"-Werbung
Wer in der amerikanischen Öffentlichkeit was auf sich hält, der trägt einen Bart - Milchbart. Die populäre "Got milk?"-Werbekampagne schlägt früher oder später jeden Promi in ihren Bann. Britney Spears, Carmen Electra und die Backstreet Boys ließen sich bereits mit eiweißhaltiger Oberlippen-Verzierung ablichten. Die Message ist eindeutig: Die Stars sollen den Cola-verwöhnten Kindern wieder Lust auf gesunde Milch machen. Davor können sich auch die Olsen-Zwillinge Mary-Kate und Ashley nicht drücken. In ihrem Heimatland stehen die Schwestern kurz vor dem Start ihres Kinofilmes "Ein verrückter Tag in New York" (ab 5. August in Deutschland) und sind obendrein gerade mit einem Stern auf dem "Walk of Fame" geehrt worden. Jetzt stellen sich die erfolgsverwöhnten Teenies daher ebenfalls in den Dienst der Milch!!





BossMan (Erstellt am 09.05.2004 - 09:03)
Schwerer S-Bahn-Unfall in München: 42 Verletzte !


S-Bahn auf Gleisbauzug aufgefahren
Bei einem S-Bahn-Unglück in München sind am Samstagmorgen 42 Menschen verletzt worden, zehn davon schwer. Kurz vor dem S-Bahnhof Leuchtenbergring war eine Bahn der Linie sechs mit einem entgegenkommenden Gleisbauzug zusammengestoßen.


Fahrgäste durch Abteile geschleudert
Die S-Bahn wurde durch die Wucht des Aufpralls aus dem Gleisbett gehoben und schob sich auf den Zug, so dass das Vorderteil der Bahn mehrere Meter in die Höhe ragte. Viele der rund 110 Fahrgäste der Stadt-Bahn wurden aus ihren Sitzen gerissen und durch die Abteile geschleudert. Augenzeugen berichteten von Blutflecken und Glassplittern an der Unfallstelle, Zugtrümmer lagen herum.


Fahrerin unter Schock
Nach Bahn-Angaben hatte vermutlich der Baustellenzug den Unfall verursacht. Die Fahrerin der S-Bahn stand unter Schock und konnte zunächst nicht vernommen werden. Die Staatsanwaltschaft nahm Ermittlungen zur Unfallursache auf. Erst danach sollten die Aufräumarbeiten beginnen.


Starke Behinderungen
Die zehn Schwerverletzten wurden in verschiedene Münchner Krankenhäuser gebracht, wie die Deutsche Bahn und der Bundesgrenzschutz mitteilte. Die anderen Verletzten konnten von der Feuerwehr in einem Großraum-Rettungswagen am Unfallort versorgt werden. Durch den Unfall kam es zu starken Behinderungen im S-Bahn- und Autoverkehr. Der kurzfristig unterbrochene Regionalverkehr wurde am Vormittag wieder frei gegeben.





Behinderte sollen künftig Rundfunkgebühren zahlen (Erstellt am 05.05.2004 - 14:18)
Wie kommt mehr Geld in die Kassen der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender, ohne dass die bisherigen Beitragszahler mit einer neuen Gebührenerhöhung belastet werden? Auf diese Frage haben die Verantwortlichen offenbar eine brisante Antwort gefunden: Sie wollen, dass künftig auch Behinderte für das Nutzen von Radio und Fernsehen Gebühren zahlen. Von entsprechenden Plänen für eine Gebührenreform hat die "Süddeutsche Zeitung" erfahren.

Kein Automatismus mehr
Bisher waren Behinderte größtenteils von der Zahlung von Rundfunkgebühren befreit. Wer blind, stark sehgeschädigt, taub oder laut amtlicher Bescheinigung ansonsten zu 80 Prozent behindert ist, bekam grundsätzlich keine Rechnung von der Gebühreneinzugszentrale. Doch mit diesem Automatismus soll Schluss sein, wenn es nach dem Willen der Medien-Staatssekretäre aus den einzelnen Bundesländern geht.

Sozialhilfeempfänger weiter befreit
Nach den neuen Plänen sollen Behinderte nur noch dann befreit werden, wenn sie ein geringes Einkommen haben. Nur noch Personen, die auf finanzielle Hilfe angewiesen sind, würden befreit. Das wären zum Beispiel Sozialhilfeempfänger oder Pflegefälle. Betroffen wären von der Neuregelung etwa die Hälfte aller bisher befreiten Behinderten.

Vorstoß mit Urteil begründet
Wenn die Sender im Gegenzug Programmangebote für Behinderte ausweiteten, wäre das ein vernünftiger Interessenausgeich, rechtfertigt die nordrhein-westfälische Medienstaatssekretärin Miraiam Meckel in der "Süddeutschen Zeitung" den Vorstoß. Außerdem versucht sie klarzustellen, dass es sich dabei nicht um ein unsoziales Ansinnen handelt. Sie verweist auf ein Urteil vom Juni 2000. Damals hatte das Bundessozialgericht entschieden, dass die bisherige Praxis nicht mit verfassungsrechtlichen "Grundsatz der Gleichbehandlung aller Nutzer" vereinbar sei.

105 Millionen Euro Mehreinnahmen
Nach Auslaufen der bis längstens 2007 gültigen Gebührenbefreiung, sei so ab 2008 ein Mehrerlös von jährlich 105 Millionen Euro zu erwarten, hieß es. Wegen der geringeren Zahl der Befreiungen könnte die vorgesehen Erhöhung der Gebühren so um zwölf Cent geringer ausfallen. Die Gebührenkommission KEF hatte vorschlagen, die Rundfunkabgabe Anfang des nächsten Jahres um 1,09 Euro auf 17,24 anzuheben. Die Landesegierungen wollen die Gebührenerhöhungen auf unter einen Euro drücken.





Riesenkalmare nehmen, was sie kriegen können (Erstellt am 05.05.2004 - 14:14)
Die in der Tiefsee lebenden Riesenkalmare paaren sich offenbar bei jeder Begegnung - egal, ob sie auf ein Männchen oder ein Weibchen treffen. Das hat ein neuseeländisch-deutsches Forscherteam bei seinen Untersuchungen an den in den Tiefen der Ozeane lebenden Tiere herausgefunden, berichtete der Zoologe Volker Miske vom Meeresmuseum in Stralsund. Dort wird derzeit ein rund sechs Meter langes Exemplar aus Neuseeland präpariert. Mit einer Länge von bis zu 15 Metern sind Riesenkalmare (Architeuthis) die größten bekannten Weichtiere.

Seltene Zusammentreffen
Als Grund für ihr Paarungsverhalten vermutet Miske das seltene Aufeinandertreffen der Tiere. "Begegnungen in den ewig dunklen Meerestiefen von 300 bis 1000 Meter sind sehr selten", sagte er. Deshalb nutze ein männlicher Kalmar vermutlich die Gelegenheit, einem Artgenossen sein Sperma zu injizieren - egal, ob Männchen oder Weibchen. Mit der Penisspitze setzt er dafür bis zu zehn Zentimeter lange Spermienbehälter unter die Haut seines Gegenübers. Miske und sein neuseeländischer Kollege Steve OShea hatten bei dem männlichen Meeresriesen entsprechende Spermienbehälter gefunden. Sie gehen davon aus, dass sie von einem anderen Männchen stammen.

Verborgene Tiefseewesen
Bislang wurde laut Miske noch nie ein lebender Kalmar in seinem natürlichen Lebensraum beobachtet. Nach Angaben des Meeresmuseums gibt es weltweit nur etwa 200 wissenschaftliche Nachweise. Etwa 20 Tiere seien in einem so guten Zustand erhalten, dass sie in Museen präsentiert werden könnten, erklärt der Stralsunder Meeresbiologe Götz Reinicke. Der Riesenkalmar, den Miske untersucht hatte, war im vergangenen Jahr vor Neuseeland aus dem Meer gefischt worden. Das präparierte Tier soll von Juli an in dem Museum zu sehen sein - in einem sechs Meter langen, gläsernen Spezialbehälter.










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