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  Begrüßung
...Begüßung
Hier könnt ihr Informationen erhalten und euch anmelden

Moderator(en): Morgul, Eomer, Nazgul, Pippin, Aragorn

70
120

28.05.2006 - 09:00
von
TheDude
...Info
Hier gibt es Informationen über Spiel und FOrum.

Moderator(en): Morgul, Eomer, Nazgul, Pippin, Aragorn

13
89

25.04.2006 - 16:13
von
EOMERISTDUMM
  Support
...Urlaub
Hier könnt ihr ankündigen dass ihr im Urlaub seid und somit als nicht angreifbar geltet.

Moderator(en): Morgul, Eomer, Nazgul, Pippin, Aragorn

14
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25.04.2006 - 16:13
von
EOMERISTDUMM
...Beschwerden
Wenn euch etwas nicht passt, beschwert euch hier.

Moderator(en): Morgul, Eomer, Nazgul, Pippin, Aragorn

10
103

25.04.2006 - 16:14
von
EOMERISTDUMM
...Verbesserungen
Postet hier eure Kritik/eure Ideen

Moderator(en): Morgul, Eomer, Nazgul, Pippin, Aragorn

14
146

25.04.2006 - 16:14
von
EOMERISTDUMM
  Das Spiel
...Tagebücher
Jeder Spieler darf ein Tagebuch führen...

Moderator(en): Morgul, Eomer, Nazgul, Pippin, Aragorn

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163

25.04.2006 - 16:15
von
EOMERISTDUMM
...Truppen
JEDER Herrscher eröffnet hier einen Thread für sein Reich. An oberster Stelle MUSS eine AKTUELLE Aufenthaltsliste stehen.

Moderator(en): Eomer, Nazgul, Pippin, Aragorn

42
529

30.04.2006 - 13:33
von
EOMERISTDUMM
...Angriffe
Wenn ihr angreifen wollt schreibt es hier rein.

Moderator(en): Morgul, Eomer, Nazgul, Pippin, Aragorn

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306

25.04.2006 - 16:16
von
EOMERISTDUMM
...Schlachten
Hier werden die Schlachten ausgefochten

Moderator(en): Morgul, Eomer, Nazgul, Pippin, Aragorn

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642

27.04.2006 - 20:06
von
Nazgul
...Die Freien Völker
Hier leben die Verteidiger Mittelerdes! UND WOLLEN NICHT VON DUMMEN SPIONEN DER BÖSEN GESTÖRT WERDEN!!! VERSTANDEN?

Moderator(en): Eomer, Pippin

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26.02.2005 - 18:28
von
Tilogarn
...Dunkle Macht
Das Reich des Bösen beginnt hier

Moderator(en): Morgul, Nazgul

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30.01.2005 - 16:20
von
Nazgul
...Ereignisse/Glücksspiel

Moderator(en): Eomer

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25.04.2006 - 16:17
von
EOMERISTDUMM
...Gesellige Runden
Gasthäuser, Tavernen, Hallen, Festgelage...

Moderator(en): Morgul, Eomer, Nazgul, Pippin

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25.04.2006 - 16:17
von
EOMERISTDUMM
  Umfragen
...Umfragen zu HdR
Dieses Forum wurde gerade Erstellt um Umfragen zu erstellen

Moderator(en): Morgul, Eomer, Nazgul, Pippin, Aragorn

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25.04.2006 - 16:18
von
EOMERISTDUMM
  Off Topic
...Tagebücher (Alt)
Hier werden alte Aufzeichnungen aufbewahrt.

Moderator(en): Morgul, Eomer, Nazgul, Pippin, Aragorn

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122

10.11.2004 - 21:04
von
Imrahil
...Off Topic
Alles was sonst nirgends reinpasst

Moderator(en): Morgul, Eomer, Nazgul, Pippin, Aragorn

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294

25.04.2006 - 16:19
von
EOMERISTDUMM
...Kult der Verdammten
Dieses Forum ist für ganz spezielle Beta Tester

Moderator(en): Morgul

2
9

18.12.2004 - 22:51
von
Morgul
...Freies Spiel
Hier könnt Ihr Schlachten schlagen, die nichts mit dem Spiel, jedoch etwas mit Herr der Ringe zu tun haben!

Moderator(en): Morgul, Eomer, Nazgul, Pippin

9
125

25.04.2006 - 16:19
von
EOMERISTDUMM
  MOD


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Onlinestatistiken vom 20.07.2008 - 04:21 Uhr
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Legends of the Dammned: Khadgar umklammerte das rot versiegelte Schreiben und versuchte verzweifelt sich zu besinnen. Tagelang war er geritten, überquerte sogar das große Meer und er schleppte sich schließlich durch dieses Eiskalte Land. Nun stand er auf einem Hügel und selbst die Luft schien in der Abenddämmerung etwas ganz besonderes zu sein. Wund und Müde von der Reise, versteinert vor der Angst was er jetzt tun musste: beim Meister des Todes vorstellig werden. Es ist eine große Ehre, hatten die Weisen der Kirin Tor gesagt, welche sich jetzt in Kalimdor eingenistet hatten. Eine Gelegenheit, so versicherten sie ihm und sich selbst, die man nicht verstreichen lassen durfte. Seine Lehrer erzählten ihm, wie sie schon seit je her versucht hatten, mehr über den Fürst des Todes zu erfahren, was er für Forschungen betrieb und welch Wissen in seiner versteckten Bibliothek ruhte. Und vor allem wollte man, dass der Einzelgänger endlich begann, für sein Erbe zu planen. Der große Morgul, und erst jetzt gab er ein paar ihrer flehenden Bitten nach. Erst jetzt wollte er einen Schüler annehmen. Ob dies nun bedeutete, dass der Dunkle endlich seine Sterblichkeit zu spüren begann oder ob sein Herz in all den Jahrhunderten einfach weich geworden war, war Khadgars Meistern gleich. Vielleicht war es auch einfach ein Diplomatischer Schachzug von ihm… Der Dunkle hatte um einen Assistenten gebeten, und die Kirin Tor waren höchst erfreut darüber, dieser Bitte nachkommen zu dürfen. So wurde der Junge Khadgar, 17 Menschenjahre alt, erwählt und losgeschickt -mit einer Liste von Bitten, Anweisungen, Befehlen, Forderungen, Gegenbefehlen, Ratschlägen und weiteren Forderungen seiner Meister. Frage nach Morguls mächtige Mutter, hatte Guzbah, sein erster Lehrer Gebeten. Durchforste seine Bücher, vor allem jene über Elfen, forderte Lady Delth. Geh all seine Bestiarien durch, befahl Alonda, der überzeugt von einer fünften Troll-Rasse war, die in seinen eigenen Büchern noch unerwähnt war. Sei direkt, offen und ehrlich riet Norlan, der Haupt Kunstwerker – der große Morgul schien solche Charaktereigenschaften zu schätzen. Sei fleißig und tu was man dir sagt. Zeig immer Interesse und steh gerade! Also machte sich der junge Novize mit einem Herzen voller Sorgen und einem Kopf voller Ratschlägen auf den Weg, er folgte seinem zukünftigen Meister nach Northerend. Khadgar sog tief den Atem durch die Nase ein - was ihn daran erinnerte, wie kalt und tot die Luft in Northerend ist – und er schritt auf den Schwarzen Kreuzer zu. Seine Füße fühlten sich an, als sei sein Pack-Pony daran festgebunden und er müsse es hinter sich herziehen. Vor ihm gähnte nun das Schwarze, schwimmende Bollwerk in die Höhe und die dunklen Segel waren wahre Giganten. Es gab weder Wachen noch Schutzvorkehrungen. Das machte Sinn, denn welche Armee würde ein so mächtiges Schiff verfolgen, das eisige Land durchqueren und alles nur um den Lord des Todes entgegen treten zu können. „Du … bist ... der … Neue?“, fragte eine sanfte Stimme hinter ihm. Khadgar, der den Kopf noch immer zu den hohen Masten gereckt hatte, schrie beinahe vor Schreck auf. Hinter ihm war eine weiße Gestalt, von einer eigenen Art der Macht umgeben. Es war eine leuchtende Kraft die sich zu verstärken schien, während sie gleitend über die Oberfläche des Schnees glitt. Sie war real, aber ihre weißen Lederstiefel hinterließen nur die aller schwächsten Spuren im Schnee. Sie war groß, stark und ohne Angst vor dem Schwarzen Schiff. Ihre Kleidung war weiß und unbefleckt vom Schnee, der sie umgab, und sie trug ein Hemd aus kleinen, silbernen Schuppen. Ein weiter, weißer Fellumhang mit einem Futter aus grüner Seide bauschte sich hinter ihr und wurde an ihrem Hals von einem großen, blauen Saphir gehalten, der zur Farbe ihrer Augen passte. Ihr langes, grau-blondes Harr wurde durch einen silbernen Stirnreif gebändigt und sie schien die Kälte kaum zu spüren. Die Edle Lady trat näher und sprach mit einer Stimme wie Glockengeläut „Komm, er wird es niemals zugeben aber Morgul hat dich schon aufgeregt erwartet“, sie zwinkerte Khadgar zu und sprang elegant, wie von unsichtbaren Flügeln getragen, auf das Schiff. Khadgar zitterte am ganzen Körper, nicht vor Kälte oder Furcht, er zitterte weil die Elfin, die er schon aus den Augen verloren hatte, wunderschön war. Er nahm einen Rucksack und kletterte leicht unbeholfen die eiserne Schiffswand hoch. In dem Moment, in dem er mit dem Kopf über das Gelände ragte und auf das Deck blickte, erschien eine Dunkle Gestalt auf das Deck und schaute an. Khadgar wusste, dies müsste Morgul sein, der Herr der Toten und sein zukünftiger Meister. Doch dem war nicht so, der blasse Mann stellte sich als „Zurg“ vor und half ihm auf das Deck. Noch bevor Khadgar mit beiden Füßen auf dem hölzernen Boden war, deutete der Necromancer mit einer Handbewegung an, dass er ihm folgen sollte. Ihr Weg führte sie tief unter das Deck, und nach einigen Türen SAH er IHN. Morgul, er lag hustend auf dem Boden seiner Kabine, umgeben von einem Mief nach Wein und auf seinem Tisch lagen überall Essensreste verstreut. Das muss doch ein Witz sein… aber ich glaube nicht dass DIE Witze machen… Erst eine Elfin, dann ein Necromancer und jetzt ein besoffener Dunkelelf dachte Khadgar aber laut sagte er nur „Ich grüße euch, Lord Morgul“, sein Gesicht wurde zu einer Maske und er versuchte seine Nervosität zu verbergen „Ich bin Khadgar und die Kirin Tor…“ Khadgar hielt inne da er sah, wie der Dunkelelf langsam aufstand. Er torkelte leicht, setzte sich aber kurz bevor er erneut zu Boden ging auf einen klapprigen Stuhl und sah so aus, als würde er weiterhin Khadgars Worten lauschen. „Nun, wie ich bereits sagen wollte: Ich bin euer neuer Schüler Lord Morgul“, Khadgar holte den Brief hervor, den er die ganze Reise über mit seinem Leben geschützt hatte. Mit langsamen Schritten näherte er sich dem betrunkenen Morgul und übergab ihn diesen mit einer raschen Bewegung. „Stimmt etwas nicht?“, fragte Morgul mit amüsierter Stimme, und Khadgar merkte plötzlich, wie der rötlich glühende Blick des Dunkelelfes ihn zu erdrücken schien. Sein Schreck wurde noch verstärkt, denn der Brief ging plötzlich in Flammen auf. Das Feuer sammelte sich rauschend an dem von Morguls abgewandten Ende des Dokuments und schimmerte in einem hellen Blauton. Khadgar war sich darüber im Klaren, dass seine Augen und sein Mund weit offen standen, sein Gesicht blutlos und bleich war. Er versuchte die Luft aus seiner Lunge zu einer Antwort zu zwingen, doch ihm gelang nur ein ersticktes Röcheln. „Bist du krank? Hey Zurg, ist der Junge da Krank?“ „Etwas außer Atem vielleicht“, sagte Zurg gelangweilt. „Es war eine weite Reise für ihn“ Schließlich gelang es Khadgar, seine Stimme genügend zu sammeln, um zu sagen: „DAS SCHREIBEN!“ „Ah“, sagte Morgul und blickte auf das schmelzende Wachssiegel. „Ja. Danke, ich hatte es fast in meiner eigenen Hand vergessen.“ Er blickte zu dem Kohlebecken hinüber und warf das brennende Pergament hinein. Ein blauer Feuerball explodierte Spektakulär bis auf Schulterhöhe und sank danach zu einer normalen, rötlichen Flamme herab, die den Raum unglaublich erwärmte. „Aber ihr habt es nicht gelesen!“, sagte Khadgar, dann fing er sich. „Ich meine, Herr, bei allem gebührenden Respekt…“ Der Dunkelelf lachte leise und das rötliche Feuer zeigte, dass er lächelte. „Oh großer und verehrter Lord Morgul, Meistermagier des Todes, ich entbiete Euch die Grüße der Kirin Tor, der Herren der gelehrtesten und mächtigsten aller Akademien… Das geht dann noch eine Halbe Ewigkeit so weiter und im letzten Satz stand wohl, dass du mein neuer Assistent bist.“ „Das kann ich nicht sagen“, antwortete Khadgar. „Mir wurde aufgetragen…“ „…den Brief nicht zu öffnen“, beendete Mogul den Satz. „Aber du hast es trotzdem getan.“ Khadgar nickte langsam und wappnete sich auf Ärger aber Morgul grinste nur. „Und, was hat der Schüler des Morgul so zu bieten?“, fragte Morgul leise und Khadgar stockte der Atem. „Kennst du deine Gegenzauber?“ „Bis zur fünften Stufe“, erklärte Khadgar. „Kannst du einen mystischen Blitz erzeugen?“, schoss Morgul sofort hinterher. „Einen oder zwei, aber es Kostet mich viel Kraft“, antwortete der Junge Mann, der das Gefühl hatte, dass das Gespräch eine Ernste Wendung genommen hatte. „Und was sind deine primären Elemente?“ „Am stärksten in der Flamme, aber ich kenne sie alle.“ „Natur-Magie?“, fragte Morgul. „Nein Herr, ich wurde in einer Stadt trainiert. „Kannst du kochen?“, ein weiteres Grinsen zierte Morguls Gesicht für einen kurzen Moment. Khadgar versuchte seine Worte bedacht zu wählen doch plötzlich schoss ein Einfaches „nein“ aus ihm heraus, ohne dass er es eigentlich sagen wollte. „Du bist mir von weit her gefolgt, was hast du für Rassen kennen gelernt?“ „Nun, ich hatte es einmal mit Fischmenschen zu tun, man nennt sie Murlocs und…“ „Schon einen Dämon gesehen?“ unterbrach Morgul. „Ich kenne sie nur aus der Legende Herr“ „Also hast du noch nie einen beschworen, und du warst auch nie bei einer Beschwörung dabei?“ Khadgar blinzelte. War diese Frage ein Trick? „Nein Herr. Das würde ich mir niemals einfallen lassen“ „Daran zweifle ich nicht“, sagte der Dunkelelf, und in seiner Stimme lag ein Hauch von Schärfe. „Weißt du was ein Vampir ist?, wir werden jetzt nämlich zu einem Reisen. Also Khadgar, pack deine Sachen. Es geht jetzt in Richtung Nosgoth.“ Zurg verließ nun langsam den Raum und sagte etwas wie „Ich werde jetzt die Pferdchen bereitmachen“ Und nachdem Morgul sich seine Schwarze Robe übergezogen hatte (in Khadgars Augen sah er ohne, viel besser aus) machten sie sich auf den Weg aufs Deck. Dort wartete bereits die Weiße Lady und Zurg brachte 4 Schwarze Pegasusse heran. Sie hatten den Körper eines normalen Pferdes doch ihre kräftigen Flügel waren von ebenso schwarzen Federn bedeckt wie ihre raue Haut. Die Tiere donnerten mit ihren Hufen und ihre Blutroten Augen strahlten reine Kraft aus. „Ich habe noch nie…“ begann der junge Mann. „Ich weiß nicht…“ Morgul runzelte verärgert die Stirn und sah wie Lenus und Zurg schon in den Himmel schossen, einen kräftigen Vorsprung erkämpfend. „Bringen euch die Kirin Tor denn gar nichts mehr bei?“ Er hob einen Finger, berührte Khadgars Stirn und murmelte ein paar Worte. Khadgar schrie kurz auf und stolperte zurück als sich etwas in seine Stirn eingebrannt hatte. Morgul sagte aber nur leise „jetzt weißt du es“ und erhob sich mit seinem eigenen Pegasus in die Lüfte. Khadgar tastete aufgeregt seine Stirn ab, erkannte aber schließlich, dass sie unbeschädigt war und wie durch Zauberei wusste er plötzlich ganz genau, wie man einen Schwarzen Pegasus reitet. Er sprang mit einem kräftigem Satz auf den letzte Pegasus und folgte den immer kleiner werdenden Schatten seiner neuen Freunde. Bis zu diesem Zeitpunkt war das größte Gebäude, das Khadgar gesehen hatte, die Zitadelle der Kirin Tor. Die majestätischen Türme und großen Hallen, mit ihren Dächern aus dickem Schiefer in der Farbe von Lapislazuli, die der Zitadelle ihren Namen gaben, hatten Khadgar stets mit besonderem Stolz erfüllt, da er dort zuhause war. Nichts, nicht einmal die Wälder von Ashenwale hatten ihn so beeindruckt, bis er nach Nosgoth kam. Sie waren die ganze Nacht hindurch geflogen, und der junge Magier war überzeugt zwischenzeitlich geschlafen zu haben, während er den Pegasus mit seinem neuen Wissen durch die frostige Nachluft ritt. Er erwachte, als die Sonne am Horizont hinter ihm aufging, und geriet für einen Moment in Panik, was das Flugtier dazu brachte eine scharfe Kurve zu fliegen. Aber Khadgar brachte es sofort wieder unter Kontrolle, konnte aber Satzfragmente wie „Na du bist ja ein toller Lehrer, Lloyd“ wahrnehmen, die der Wind in seine Ohren getragen hatte. Und als er aufblickte, lag vor ihm die Schreckliche Stadt von Nosgoth, welche im Glanz der Sonne Rot-Grün schimmerte. Die Mauern waren aus Glas und die hohen Türme schienen aus Gold gemacht. Khadgar schüttelte den Kopf leicht ungläubig und bei näherer Betrachtung, wurden die Edelsteine auf der Mauer zu einfachem Eis, welches sich an die Dunklen Steine klammerte. Die Türme waren ebenso aus Schwarzem Stein gehauen und Gold gab es nirgendwo. Dennoch war Nosgoth sehr beeindruckend und überall wo man hinblickte, waren Verzierungen in den Stein gehauen. Hunderte von Untoten, welche von Ner Zuls Kontrolle gelöst waren, tummelten sich auf den Straßen und belebten den Ort auf ihre eigene Art und Weise. Und so war Khadgar weiterhin von der Größe dieser Stadt beeindruckt und doch konnte er die meisten Gebäude nicht identifizieren. Es gab große Türme, kleine Häuser und ganze Gebäudekomplexe aber im Herzen der Stadt, lag Varimathras Burg. Der einstige General der Brennenden Legion hatte sein eigenes Volk gegründet und mit seinen Vampiren übernahm er Nosgoth und trotzt nun dem Lichkönig. Plötzlich stürzten Lenus und Zurg mit unglaublicher Geschwindigkeit hinab in die Stadt, mit den Worten „Tschau Lloyd, wir sehen uns später!“, und der Antwort „Bringt mir was schönes mit, wenn ihr shoppen geht“, aber Khadgar hielt es für Klüger, seinem Meister zu folgen. Dieser zeigte mit der Hand auf den Höchsten Turm der Zitadelle dessen oberste Plattform keine Brüstung hatte. Einmal. Zweimal. Ein drittes Mal. Er wollte, dass Khadgar zuerst landete. Khadgar griff auf seine neuen Fähigkeiten zu und brachte den Pegasus elegant nach unten. Das große Tier warf seine Schwingen zurück wie ein großes Segel und verlangsamte den Flug, bis es sanft landete. Auf dem Turm wartete bereits eine Delegation. Eine Gruppe von Dienern, in grauer Livree kam angelaufen, um die Zügel zu nehmen und brachten einen Eimer mit Pferde Nahrung. Khadgar glitt vom Rücken des Tieres und wurde sofort begrüßt. Der kräftige Vampir wirkte ziemlich bedrohlich und ein verzierter Umhang hing über seiner Schulter. „Schüler!“ rief Kain und verschlang Khadgars Hand regelrecht mit seiner großen, fleischigen Pranke. „Gut zu sehen dass ein Mitglied des Zirkels seinen Weg nach Nosgoth gefunden hat“ „Mylord“, sagte Khadgar und versuchte unter dem kräftigem Handruck des Vampirs keine Miene zu verziehen. „Wir sind die ganze Nacht hindurch geflogen und…“ Der Rest von Khadgars Satz wurde von einem aufgeregtem Geflatter unterbrochen und von panischen Wiehern eines Pferdes übertönt. Morguls Pegasus stürzte vom Himmel und der Dunkle landete weit weniger elegant als sein Schüler zuvor. Der mächtige Pegasus glitt über die ganze Fläche der Plattform und stürzte beinahe auf der anderen Seite wieder hinunter. Morgul riss hart an den Zügeln. Das Reittier blieb wie versteinert stehen und Morgul wäre fast wirklich, seitwärts vom Turm gefallen. Khadgar wartete keinen Kommentar ab und stürmte sofort, von etlichen Dienern verfolgt, zu Morgul. Dieser drückte die Zügel in die Hand des nächsten Dieners und fluchte: „Verdammter Seitenwind! Ich habe schon immer gesagt, dass dies genau der falsche Ort für eine Landeplattform ist, aber auf mich hört ja keiner. – Gute Landung, Junge“, fügte er mit einem scharfen Blick auf Khadgar hinzu, während die Diener um seinen Pegasus schwärmten und versuchten das Tier zu beruhigen. „Gut dass du kommen konntest, Lloyd“, Kain reichte Morgul eine Hand zum Gruße. Morgul blickte ihn nur verdrießlich an. „Ich kam so schnell ich konnte“, schnaubte er. „Jedenfalls gut dich zu sehen, Lord Varimathras…“ „…wird warten müssen“, beende Morgul den Satz für ihn. „Bring mich jetzt in die fragliche Kammer von Huglar und Hugarin. So führte Kain sie einige Stufen hinunter, in einen prächtigen Gang und weitere Stufen hinauf. Da er plötzlich anhielt, hatten sie die Kammer wohl erreicht. Morgul trat sofort ein und die anderen Beiden folgten ihm. Der Raum war ein einziges Chaos und wirkte, als sei er von Orks durchsucht worden. Jedes Buch war aus dem Regal gerissen worden, viele zerfetzt. Alchemistische Geräte waren zerbrochen, Pulver und Salben über den Boden verstreut worden. Im Zentrum des Raumes befand sich ein Symbol der Macht, und eine Inschrift selbst war in den Boden eingraviert worden. „Wo sind die Leichen“ fragte Morgul und Kain reagierte mit „Es gibt keine… jedenfalls haben wir keine gefunden“ „Verdammt, diese Hunde haben ein Dämonentor geöffnet…“ „Ich kann nicht glauben dass…“ „Ohh, glaub es ruhig. Egal wie Weise und Mächtig ein Mensch ist, er will immer mehr. Und diese Beiden waren wohl so dumm, etwas zu rufen, was sie nicht beherrschen konnten.“ Plötzlich meldete Khadgar sich zu Wort. „Also ich glaube schon, dass sie den Dämon unter Kontrolle hatten. Dieses… Symbol… es strahlt eine Macht aus, wie ich sie noch nie vernommen habe.“ „WAS?“ zischte Morgul und deutete auf das offene Fenster. „Genau da ist er rausgeflogen, der Dämon und hier“, Morgul bückte sich nun zum Symbol im Zentrum des Raumes. „hier ist eine kleine Stelle, an der das Siegel gebrochen war. Womöglich durch einen leichten Luftstoß oder sonst etwas… Diese Narren hätten Blut nehmen sollen anstatt sich auf Pulver zu verlassen…“ „Das musst du Lord Varimathras erzählen, Lloyd“ „Gleich, ich möchte mich hier noch ein wenig umsehen, lass mich und meinen Schüler doch einen Moment alleine“ Kain zögerte einen Moment, dann sagte er „Natürlich.“ Und verließ den Raum. Morgul ging durch den ganzen Raum und begutachtete genau den Schaden, der angerichtet wurde. „In zivilisierten Ländern“ sagte er mit leicht angespannter Stimme, „widersprechen die Schüler ihrem Meister nicht. Zumindest nicht in der Öffentlichkeit.“ Er wandte sich Khadgar zu und der Junge erkannte im Gesicht seines Herren düstere Gewitterwolken. „Es tut mir Leid aber…“ Morgul hob eine Hand und brachte seinen Schüler zum Schweigen. „Du hast das richtige getan“, sagte der Dunkelelf. Morgul sprang auf. „Ich muss gehen!“ „Gehen?“, sagte Khadgar. Er war überrascht über den plötzlichen Energieausbruch des Dunklen Körpers. „Wie du schon richtig bemerkt hast, treibt sich ein Dämon herum“, sagte Morgul nun wieder lächelnd. „Stoße ins Horn des Jägers. Ich werde ihn finden, bevor er seine Stärke zurückgewinnt und Unheil anrichtet.“ Khadgar richtete sich auf „Wo fangen wir an?“ Morgul drehte sich langsam um und sagte grinsend „WIR fangen nirgendwo an. Ich werde allein gehen. Du bist talentiert aber… das wird dir gegen einen Dämon nicht viel helfen. Dies ist mein Kampf, Schüler. „Mmeister, ich bin sicher dass ich…“ Morgul hob die Hand, um ihn zum Schweigen zu bringen. „Ich brauche dich hier, damit du Augen und Ohren offen hältst“, sagte er leise. „Ich zweifle nicht daran, dass der alte Kain die letzten Zehn Minuten mit dem Ohr an der Tür verbracht hat. Es würde mich nicht wundern, wenn sich ein Abdruck des Schlüsselloches auf seiner Wange befände.“ Morgul grinste. „Er weiß viel, aber nicht alles. Und DU wirst ihm NICHTS erzählen“ Khadgar sah Morgul an und erkannte dass dieser ihm zuzwinkerte. Er huschte zur Tür und riss sie mit einer schnellen Bewegung auf. Kain stolperte zwar nicht in den Raum, befand sich aber verdächtig nahe jenseits der Schwelle. „Lloyd“, sagte Kain mit einem lächeln. „Ich habe hier Wache gehalten damit…“ „Du kannst meinen Schüler bewachen, während ich mich um euer Dämonenproblem kümmere“, sagte Morgul und schob sich elegant an den kräftigen Vampir vorbei. „So war er schon immer“, seufzte Kain. „Du bist bestimmt hungrig. Komm, wir treiben ein Mittagessen für dich auf. Das Mahl bestand aus kaltem Geflügel, das sie aus der Vorratskammer stahlen, und zwei vollen Bierkrügen, die Kain in seinen mächtigen Pranken transportierte. Trotz der Situation war der Vampir erstaunlich entspannt und führte Khadgar auf den felsigen Balkon, von dem aus sie die Stadt und weite Teile Northrends, überblicken konnten. Sie konnten genau sehen, wie Morgul mit seinen mächtigen Schwingen mitten auf dem Marktplatz landete und dann auch schon in der Masse verschwand. „Hey“ sagte Khadgar. „Trotz der Bitte des Elfes, ist mir klar dass du wichtigere Aufgaben hast. „Ja“ sagte Kain, „und die meisten habe ich erledigt, während du mit Morgul sprachst. „Die Wachen sind eingeteilt, falls Ner Zul uns mal wieder angreifen will. Außerdem habe ich Agenten in alle Teile von Northrend befohlen. Sie haben die Weisung alles verdächtige zu melden, ohne Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Er sah den jungen Mann an. „Und meine Lieutenants wissen, dass ich auf diesem Balkon bin, da ich hier immer mein Mittagessen einnehme. Khadgar dachte über Kains Worte nach und erkannte dass er viele Gemeinsamkeiten mit Morgul hatte. Auch er plante nicht nur etliches voraus, sondern liebte es, anderen von seinen Plänen zu erzählen. Der Schüler griff nach einem Stück Brustfleisch, während Kain in einen Schenkel biss. Sie aßen beide schweigend. Das Geflügel war in eine Marinade aus Rosmarin, Speck und Schafskäse eingelegt worden, bevor es gebraten wurde, und mundete vortrefflich. Selbst kalt war es so zart, dass es im Munde zerging. Das Bier war schwer, gehaltvoll und schmeckte nach Hopfen. Unter ihnen breitete sich die Stadt aus. Der Turm selbst stand auf einem felsigen Hügel, der die Adligen Vampire von den niederen Kreaturen trennte und die Höhe des Turms sorgte noch zusätzlich dafür, dass die Bewohner wie kleine Puppen aussahen, die sich geschäftig durch enge Straßen bewegten. Es war Markttag, und hinter den verzierten Ständen priesen Händler leise, wie es Zurg aus dieser Höhe erschien ihre Waren an. Für einen Moment vergaß Khadgar wo er war und warum er sich hier aufhielt. Es war eine schöne Stadt. Erst Kains tiefes Schnauben holte ihn zurück in diese Welt. „Na?“ sagte der Champion des Vampirlords Varimatras. Wie steht es um ihn?“ Khadgar dachte einen Moment nach und antwortete. „Er ist bei guter Gesundheit und kräftiger denn je, wie ihr ja selbst sehen konntet.“ „Bah!“ Kain spuckte aus, und für einen Moment fürchtete Khadgar, der Krieger habe sich an einem Stück Fleisch verschluckt. „Ich habe Augen im Kopf und noch andere Sinne. Ich weiß dass Lloyd fast jeden täuschen kann, wenn er das will. Was ich damit sagen will: wie steht es um ihn?“ Khadgar blickte hinaus in die Stadt, seufzte und sagte: „Er ist anstrengend. Sehr anstrengend. Und Intelligent, und Überraschend. Manchmal fühle ich mich als sei ich der Schüler eines Wirbelsturms.“ Er sah Kain an, der den Blick mit hochgezogenen Augenbraunen erwiderte, und hoffte, dass ihm diese Antwort reichen würde. Kain nickte. „Ein Wirbelsturm, das stimmt. Und Vermutlich auch ein wahres Gewitter.“ Khadgar zuckte mit den Schultern. „Er hat Launen wie jeder. Manchmal ist er wie ein Eisblock, dann wieder ein Flammensturm…“ „Hm“ machte der Champion der Vampire „Wenn ein Stallknecht schlechte Laune hat, tritt er einen Hund, Wenn ein Magier schlechte Laune hat, gibt es eine Explosion aber was wird passieren wenn ER schlecht gelaunt ist ?“ „Er ist ein mächtiger Mann und er sagt gutes über euch“ „Was denn?“, frage Kain schneller, als er es vermutlich wollte. Khadgar wählte seine Worte mit bedacht. „Nur dass ihr im treu gedient habt, als er krank war“ „Das stimmt“, grunzte der Champion und riss den zweiten Schenkel ab. „Und dass ihr aufmerksam, kräftig und weise seid“, fügte Zurg hinzu. Er war der Meinung, dass er damit ausreichend Morguls Meinung über Kain dargestellt hätte. „Schön, dass ihm das auffällt“, sagte Kain mit vollem Mund. Sie schwiegen während er kaute und hinunterschluckte. „Und es steht dem Schüler nicht zu über die TATEN seines Meisters zu diskutieren, richtig?“, fragte Kain mit einem Lächeln. „Komm schon, du stammst von den Kirin Tor. In diesem Schlangennest gibt es mehr Intrigen als an jedem anderen Ort auf EA, das meine ich nicht beleidigend.“ Khadgar antwortete Diplomatisch. „Mir ist aufgefallen, dass es hier bei euch Vampiren wohl weniger, offensichtliche Rivalitäten zwischen den Adligen gibt.“ „Komm schon, jetzt sag mir nicht dass dir deine alten Lehrer keine Liste von Anweisungen mitgegeben haben“ Khadgar errötete leicht und musste jedes weitere Wort mit einem Schluck Bier hinunter spülen. „Als ob ICH ihn kontrollieren könnte…“ „Ich glaube das kann wohl keiner, noch nicht einmal seine Mutter“, sagte Kain. Es war nur ein kurzer Satz aber er hatte die Wirkung eines Dolchstoßes. Khadgar wollte nach ihr fragen, hielt sich aber zurück und trank seinen Krug aus. „Ich weiß nichts über Lloy… Morguls Mutter aber sie muss wohl sehr mächtig gewesen sein.“ „Und diese Kraft ruht jetzt in ihm, doch ich fürchte es ist viel zu viel Kraft für einen so jungen Dunkelelf gewesen.“ „Was meinst du damit? Also in meinen Augen sind mehrere Jahrhunderte eine ziemlich lange Zeit“ „In deinen Augen vielleicht“, wiederholte Kain. „Aber du hast doch sicher auch schon seine kindische Launen bemerkt, habe ich recht?“ „Hm!“ grunzte Khadgar. „Eigentlich bleibt er für mich ein Eisblock…“ „Tja, du wirst schon sehen was ich meine. Spätestens dann, wenn Morgul in einen Kampf gerät. Weißt du, er hat dir doch erzählt dass er einmal schwer Krank gewesen sei“ „Ja das stimmt“ „Nun das war damals ein seltsames Ereignis. Vor etlichen Jahrhunderten, als Morgul umgerechnet sogar jünger als du es jetzt bist war, er fiel einfach so in ein Koma. Für uns, seine Freunde und Verbündeten war dies eine schwere Zeit, es wäre unvorstellbar gewesen diese Macht einfach zu verlieren. Er ist einfach so ins Koma gefallen, für ungefähr 100 Jahre. Wir ernährten in mit Suppen und Brei, versuchten die Schwarzen Kräfte in ihm zu kontrollieren und PENG“ Kain klatschte sich auf den Schoß „ist er einfach so aufgewacht, meinte er hätte nur ein Nickerchen gemacht und war nun der Morgul, den wir jetzt kennen.“ „Ich glaube ich weiß warum er einfach so ins Koma fiel“ „Ja, es war Die Kraft die in ihm erwachte. Er war damals zu jung um sie zu kontrollieren und so geschah es, dass Lloyd seine gesamte Kindheit verlor, dafür aber zu einem der Mächtigsten Wesen dieser Welt wurde…“ Kains undeutbarer Blick flackerte für einen winzigen Moment auf. Er setze an, um etwas zu sagen doch laute Flügelschläge unterbrachen ihn. Mit erschreckender Geschwindigkeit schoss Morgul unter dem Balkon hervor, eine Hand hinter dem Rücken haltend und landete, leicht unbeholfen auf dem grauen Stein. „Ich wusste doch dass du deinen Gewohnheiten treu bleiben würdest“, sagte Morgul. „Natürlich nimmst du dein Mahl HIER ein.“ Morgul lächelte warm aber man konnte ihm ansehen, dass er taumelte, fast so, als wäre er betrunken. Kain erhob sich. Seine Stimme klang besorgt. „Morgul, bist du in Ordnung? Der Dämon…“ „Ach ja, der Dämon“, sagte Morgul fröhlich und zog seine blutige Beute hinter seinem Rücken hervor. Locker schwang er sie Kain und Khadgar entgegen. Die Rote Kugel drehte sich im Flug und verspritze noch letzte Blutstropfen, bevor sie mitten auf Kains Teller landete. Es war der Kopf eines Blutdämons, der in der Mitte, genau zwischen den beiden Hörnern gespalten war, so als habe sich eine große Axt in ihn gegraben. Doch der Geruch nach Asche deutete natürlich auf Morguls Flammenschwert, welches jetzt in der Scheide ruhte. Khadgar glaubte in der Grimasse des Dämons eine Mischung aus Furcht, Bewunderung und Angst zu erkennen. „Den kannst du dir ausstopfen lassen, oder andere Dinge mit ihm machen“, sagte Morgul und richtete sich mit seinen Schwingen zu voller Größe auf. „Den Rest musste ich natürlich verbrennen. Man weiß nie, was Unerfahrene mit sooo viiieeel Dämonenblut anstellen.“ Khadgar bemerkte dass Morguls Gesicht spitzer als zuvor wirkte und dass sein ganzer Körper leicht zitterte. Kain schien es ebenfalls aufgefallen zu sein. „Du hast ihn schnell geschnappt“, sagte er besorgt. „Ein Kinderspiel“ lachte Morgul und stürzte sich mit einem Schritt nach hinten vom Balkon. Nur wenige Sekunden später schwang er sich auch schon wieder empor und sagte mit leicht erschöpfter Stimme, so kam es Zurg jedenfalls vor, „Das Fest zu meinen ehren könnt ihr euch sparen Kain. Ich will mir noch etwas holen, von unserem alten Freund Ner Zul“ Morgul flog auch sofort los und hinterließ nur Zwei besorgte Freunde. Nosgoth, Stadt der Vampire wurde immer kleiner und als sie außer Sicht war, atmete Morgul leicht auf, drosselte die Geschwindigkeit und setzte seinen Weg zum Frost Thron mit einem einfachen Gleitflug fort. .

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