Tomoyo 19 S Samurai Häuptlingsschwester Steckbrief
 

Status: Offline Registriert seit: 10.07.2005 Beiträge: 1235 Nachricht senden | Erstellt am 27.07.2006 - 19:26 |  |
Name: Tomoyo
Alter: 18
Geburtstag: Tag 202
Tribezugehörigkeit: Samurai
Wohnort: Tomoyos Gemächer, Haupthaus, Shenlong
Aussehen: Tomoyo ist 1,57m klein und sehr schlank. Durch ihr Training besitzt sie auch mehr Kraft und Ausdauer, als man ihr zutrauen würde. Auf ihrem schmalen Gesicht spiegeln sich ihre Emotionen sehr deutlich wider, und ihre würdevolle Haltung ist schon nahezu legendär. Tomoyo bewegt sich stets so, als müßten alle und alles in ihrem Weg zur Seite springen. Sie hat hellbraune Augen und lange, schwarze Haare, die sie meistens zu traditionellen, japanischen Frisuren zusammengebunden oder hochgesteckt hat und nur selten offen trägt.
Kleidung und Make-up: Als Schwester des Häuptlings trägt Tomoyo selbstverständliche die Kleidung der Samurai, auch wenn sie einige weiße oder farbige Seidenkimonos besitzt, die sie in ihren Gemächern gern trägt. Zu besonderen Anlässen kleidet sie sich auch in traditionelle, japanische Gewänder aus Seide. Natürlich legt sie auch die normale weiß-blaue Samurai-Bemalung auf.
Charakter: Tomoyo ist arrogant und hochnäsig und liebt es, andere nach ihrer Pfeife tanzen zu lassen. Natürlich geht sie dabei davon aus, der Mittelpunkt der Welt zu sein, und wer nicht zu den Samurai gehört, ist in ihren Augen kein vollwertiger Mensch. Sklaven stehen noch einmal eine Stufe tiefer.
Tomoyo lebt ihre Emotionen - vor allem die negativen wie Wut, Trotz oder Empörung - hemmungslos aus; nur in Gegenwart ihres sehr verehrten Bruders nimmt sie sich etwas zurück. Allerdings erregt sie sich selten über Samurai, so daß diese vor ihren Wutausbrüchen meist verschont bleiben. Wenn sie jemanden nicht mag, zeigt sie dies überdeutlich durch kalte Verachtung, wenn sie ihn nicht vollkommen schneiden kann (dies betrifft die Geschäftspartner Shenlongs).
Tomoyo hat einerseits eine leicht sadistische Ader und genießt es, sich bösartige Rachepläne einfallen zu lassen, sieht es andererseits jedoch nicht ein, daß sie diejenige sein muß, die sie ausführt. Immerhin hat sie sich ja schon die Mühe gemacht und sie sich ausgedacht!
Samurai zu sein ist für Tomoyo schon nahezu eine religiöse, auf jeden Fall zutiefst philosophische Erfahrung, und den Erhalt dieser Kaste (andere würden es Tribe nennen) zählt zu ihren großen Zielen, weshalb sie alle anderen auch immer dazu anhält, sich wie ein Samurai zu verhalten. Selbst Toroko, der ja als Häuptling Vorbildfunktion hat, versucht sie manchmal daran zu erinnern, wie er sich zu verhalten hat, auch wenn sie sich seinem Urteil dann auch beugt.
Es gibt nur eine Seite an ihr, die sie beschämt vor allen anderen Samurai zu verbergen versucht: ihre allzu romantischen Mädchenphantasien, die sie in ihrem Schlafbereich auslebt und nicht einmal Toroko gegenüber zugeben würde.
Besondere Fähigkeiten: Tomoyo besitzt ihre eigene, etwas krude Philosophie. Sie beherrscht Yoga und japanische Kampfkunst, ist eine ausgezeichnete Reiterin und kann unnachahmlich majestätisch schreiten.
Aufgaben: Tomoyo hat in Shenlong keine offizielle, ständige Aufgabe, vertritt ihren Bruder allerdings immer dann, wenn auch Hiushi nicht verfügbar ist. Sie selbst sieht sich als eine Art Hohepriesterin der Kaste der Samurai und somit auch als Wächterin über die Dynastie ihrer Familie.
Beziehungen: Im engeren Umgang mit Männern (amoröser oder gar sexueller Natur) hat Tomoyo wenig Erfahrung. Allerdings hat sie auch schon beschlossen, daß sie nur Hiushi eines Tages heiraten kann, um der Dynastie Genüge zu tun - jedenfalls dann, wenn er sich auch dann noch als würdig erweist.
Ihren Bruder Toroko liebt und verehrt sie abgöttisch, und daher hat sie auch großen Respekt vor ihm und beugt sich bisweilen seinem Urteil. Nur wenn sie sich übergangen oder ungerecht behandelt fühlt, reagiert sie auch ihm gegenüber trotzig. Ansonsten ist sie bemüht, ihren Umgang auf Samurai zu beschränken, da andersartige Menschen ihre Anwesenheit auch gar nicht verdient haben.

Tomoyo in typischer Samuraikleidung bzw. im Kimono
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Tomoyo 19 S Samurai Häuptlingsschwester Steckbrief
 

Status: Offline Registriert seit: 10.07.2005 Beiträge: 1235 Nachricht senden | Erstellt am 27.07.2006 - 19:43 |  |
Vor dem Virus
Umhegt und verwöhnt wachsen Tomoyo und ihr älterer Bruder Toroko als Kinder von Son-Goku und Chichi Lu-Kin auf, die ein erfolgreiches Unternehmen in der Schuhbranche aufgebaut haben. Da ihre Eltern wenig Zeit für sie haben, werden sie von ständig wechselnden Bediensteten beaufsicht und umsorgt, die den tyrannischen Launen der Geschwister ausgeliefert sind und daher rasch wieder kündigen. Für Tomoyo beweist das nur noch einmal mehr, daß es Menschen außerhalb ihrer Klasse an allen möglichen Dingen fehlt - wie Erziehung, Durchhaltevermögen und Stärke.
Natürlich erhält sie Privatunterricht und lernt, was man in ihrer Schicht nun einmal so können muß: reiten, Tennis, Golf, aber auch japanische Kampfkunst.
Nur ein einziges Mal zerstritt sich Tomoyo ernsthaft mit ihren Eltern - nämlich als ihre Mutter sie mit 12 Jahren darauf vorbereiten wollte, eines Tages den wesentlich älteren Sohn eines Geschäftspartners zu heiraten. Tomoyo erwog sogar, einfach davon zu laufen, bis ihr auch ihre Großmutter noch einmal ins Gewissen redete und sie sich reuig in ihr Schicksal fügen wollte. Vor ihrem 21. Geburtstag sollte sie ja eh nicht heiraten. Und dann kam der Virus.
Der Virus
Im Gegensatz zu ihrem Bruder nahm der Tod der Eltern Tomoyo sehr viel stärker mit, und nur die Anwesenheit ihres Bruders, dem sie kaum von der Seite wich, ließ Tomoyo diese Zeit ohne eine hysterischen Anfall überstehen. Sie wußte ja, daß er sich um sie kümmerte und daß es niemanden gab, der dafür besser geeignet war, denn ihr Verhältnis war immer schon sehr eng.
Nach dem Virus
Tomoyo hielt sich eng an ihren Bruder, und als er damit begann, einen Tribe zu gründen, Gleichgesinnte um sich zu scharen und schließlich Shenlong aufzubauen, unterstützte sie ihn dabei nach Leibeskräften. Sie spürte, daß hier etwas geschaffen wurde, was richtig und wahr ist: die Gründung einer eigenen Kaste für sie und ihren Bruder und alle, die so sind wie sie.
Daß sie auch Sklaven hielten, war für Tomoyo ein ganz selbstverständlicher Schritt, denn wer sollte auch sonst die Arbeit machen?

Tomoyo als Kind/beim Reiten/beim Privatunterricht/kurz vor dem Virus
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