Luke  Zugezogener...

Status: Offline Registriert seit: 05.01.2007 Beiträge: 44 Nachricht senden | Erstellt am 05.01.2007 - 23:06 |  |
Name:
Luke Winchester
Alter:
26
Beruf:
Arbeiter in einer Lagerhalle für Baustoffe am Stadtrand von Wishaw
Familie:
Eltern:
John Winchester| 58| Trucker| lebt in Lawrence, Kansas
Mary Winchester| mit 31 verstorben
Geschwister: Jared Winchester| 20| studiert an der Universität Stanford
Aussehen und Erscheinung:

Nett, wäre wohl das erste, was einem einfällt, wenn man sich Luke einmal genauer betrachtet. Ja nett, trifft es vielleicht ganz gut. Man könnte ihn durchaus als relativ gutaussehend, mit einem gewissen Etwas beschreiben, von dem man nicht genau, weiß, was es eigentlich ist. Mit 1,85m ist er durchschnittlich groß geraten und durch die immer recht harte Arbeit in der Lagerhalle hat er sich eine sehnige, leicht muskulöse Statur antrainiert.
Seine braunen kurzen Haare sind sehr dicht und seine dichten Brauen umrahmen seine dunkelbraunen, fast schwarz anmutenden Augen, die seit längerem schon tiefe Schatten aufweisen und lange nicht mehr so strahlen, wie sie es einst getan haben. Ein dunkler drei Tagebart umrahmt seine Lippen, warum sich manche Männer die Mühe machen, sich jeden Morgen glatt zu rasieren? Nun, Luke wartet einfach aus Bequemlichkeit darauf, bis sein Gesicht förmlich danach schreit, von den schwarzen Stoppeln befreit zu werden.
Meist versteckt er seine Haar und sich selbst unter einer ausgeblichenen Cappie, die er schon ewig zu besitzen scheint.
Wenn es um seinen Kleidungsstil geht, dann mag er es eher lässig. Luke hält nichts von teurem Kleidungsstil, er kauft das, was ihm gefällt und was die Geldbörse erlaubt und sieht demnach immer sehr einfach aus. Er hält nichts von Designer Klamotten, außerdem hätte er sich diese auch gar nicht leisten können. Am liebsten trägt er einfach seine Cappie, T-Shirt und Jeans.
Vor zwei Jahren hatte er sich nach einem ausführlichen Trinkgelage mit seinem Kumpel Eddie eine Schwalbe auf den Oberarm tätowieren lassen. Am nächsten Morgen hatte er sich gewundert, wie denn das große Pflaster auf seinen Arm kam. Erst war er schockiert und schwor sich zum wiederholten Male nie wieder Alkohol anzurühren, doch nach intensiver Betrachtung seines neuen Oberarms, kam er zu dem Ergebnis, dass es doch recht gut zu ihm passte. Irgendwie...
Charakter:
Luke wirkt auf den ersten Blick cool und überlegen. Er scheint alles recht locker zu nehmen und scheint sein eigener Herr zu sein. Doch all dies überspielt seine Unsicherheit die immer vorherrscht, wenn er auf neue Menschen und Aufgaben stößt. Schuld daran ist, der nicht überwundene Tot seiner Mutter, die starb als er noch jung war. Meist träumt er nachts davon und leidet daher unter den wiederkehrenden Alpträumen.
Er hat einen sehr ausgefallenen Sinn für Humor und macht bei den ungeeignetsten Gelegenheiten Witze. Sein Laster ist das Rauchen und sehr häufig auch das Trinken. Nun gut, viele teilen mit ihm wohl die selbe Sucht, doch Luke weiß oft nicht wo die Grenze ist und geht immer weiter, bis sich der Abgrund vor ihm auftut. Oft wacht er morgens auf und weiß nicht wie er es in sein eigenes Bett geschafft hat. Und wenn dann auch noch eine ihm unbekannte weibliche Person auf der anderen Seite des Bettes liegt, bekommt er es mit der Angst zu tun und schwört sich nie wieder Alkohol zu trinken.
Zählten Komasaufen und Marathonrauchen zu Talenten, hätte Luke womöglich eine Medaille gewonnen. Er besitzt in diesem Sinne also keine besonderen Talente, die vielleicht nennenswert gewesen wären oder seinen Charakter hervorgehoben hätten. Er betreibt exzessives Glücksspiel, mit mehr oder weniger geringem Erfolg und hat ab und zu mal ein glückliches Händchen wenn es ums Pokern geht. Allerdings hatte er auch damit in letzter Zeit keinen Erfolg. Im Gegenteil. Zum wiederholten Male ist Luke knapp bei Kasse. Wohl oder übel, muss er seinen Arbeitgeber um einen Vorschuss bitten und ein paar Elektrogeräte zum Pfandleier bringen. Mal wieder...
Oft verfällt Luke in Depressionen über sein Dasein und denkt häufig darüber nach, wie es wäre gar nicht auf der Welt zu sein. Sein einziger Trost ist für ihn die Arbeit in der Lagerhalle bei der er abschalten kann. Die Arbeit dort lenkt ihn ab und er verdient für seine Verhältnisse relativ gut und er ist froh damit leben, beziehungsweise überleben zu können. Doch er wünscht sich so sehr aus diesem Leben auszusteigen, neu anzufangen, oder aber einfach alles aufzugeben.
Geschichte:
Eine Kleinstadt namens Lawrence, nicht mehr als ein weiterer Fleck auf der Landkarte im US Bundesstaat Kansas war Lukes Geburtsstadt. Wie es ihn nach Schottland und gerade Wishaw verschlug? Nun...
Nachdem Luke im Alkoholrausch eine Treppe hinunter gefallen war, wachte er morgens im Krankenhaus von Wishaw und musste sich einem Psychiater zuwenden. Luke war nach diesem Ereignis so deprimiert, dass er dem Psychiater seine Lebensgeschichte offenbarte. Das Gespräch wurde aufgezeichnet:
„Ich wurde in Kansas geboren... Lawrence, vielleicht sagt ihnen das was, vielleicht auch nicht. Wenn ich es mir recht überlege, wissen selbst die meisten Amerikaner nicht, dass Lawrence überhaupt existiert. Kleines Städtchen, nicht viel los. Da gibt’s nen Kirmes einmal in Jahr, das ist das große Highlight in Lawrence. Die ganze Stadt spielt dann verrückt, als gäbs kein Morgen... die haben guten Schnaps da...
Also ich bin halt in diesem Kaff zur Welt gekommen, bin da zur Schule gegangen und so, nichts weiter, das Übliche...“
„Erzählen sie mir von ihrer Kindheit, was haben sie da erlebt?“
„Meine Kindheit... sie war normal, würde ich sagen, es gab nichts großes. Ich war bis ich 6 war Einzelkind und dann kam mein Bruder Jared auf die Welt. Meinen Vater hab ich nicht oft gesehen. Er war viel unterwegs. Er war Trucker.“
„Ist er das heute immer noch?“
„Ja er fährt für eine Lebensmittelkette. Und er lebt immer noch in Lawrence, allein.“
„Allein? Was ist mit ihrer Mutter, Luke?“
„Sie... ist tot. Starb kurz vor meinem siebten Geburtstag. Ich kann mich nur noch dunkel an sie erinnern.“
„Das tut mir sehr Leid, wie ist das passiert?“
„...Verbrannt, sie hat versucht Jared aus dem Gitterbett zu heben und dabei ist der Deckenbalken herunter gekracht und hat sie begraben. Mein Vater konnte Jared retten aber meine Mutter klemmte fest, sie... ich kann sie heute noch schreien hören... Nachts, wenn ich schlafe... dann hör ich sie schreien. Sie... sie ist bei lebendigem Leib verbrannt, und wir konnten ihr nicht helfen.... Das Haus stand lichterloh in Flammen, dass weiß ich noch und ich musste mit Jared hinausrennen. Dad hat drinnen versucht meine Mom zu befreien, aber er hats nicht geschafft. Er hat schlimme Brandnarben an den Armen davon.“
„Luke, das ist sicher schwer für sie darüber zu reden, aber wie sah ihre weitere Kindheit aus? Was war mit ihrem Verhältnis zu ihrem Vater und ihrem Bruder?“
„Mein Vater hat nach dem Tot meiner Mutter aufgehört zu arbeiten. Hat angefangen zu trinken, wissen sie? Das ist halt so, wenn man versucht was zu überwinden, das man alleine nicht schafft, man greift halt zur Pulle... Das Haus sah aus wie ein Saustall. Dad war ganze Tage lang nicht ansprechbar und ich und Jared mussten uns quasi selber versorgen. Irgendwann hat die Schwester meiner Mutter es nicht mehr ertragen und hat Dad die Hölle heiß gemacht. Sie hat ein paar Monate bei uns gelebt und hat Dad an die kurze Leine genommen. Alkoholverbot, wissen sie, hat alle Flaschen weggeschmissen und hat ihm verboten aus dem Haus zu gehen. Er sollte wieder lernen uns als seine Kinder zu akzeptieren und uns wieder ein Vater sein. Hat ziemlich lange gedauert bis Dad das eingesehen hat. Irgendwann hat er heulend auf der Couch gelegen und hat gesagt, dass es ihm leid tut, er... wollte das wohl alles nicht, aber wie gesagt, wenn man nicht mehr weiter weiß... ich kann ihn verstehen. Ich hab sehr darunter gelitten, dass Mom gestorben war. ich tu’s heute noch.. diese scheiß Träume.. kommen und gehen, abhängig davon wie ich mich fühle... Na jedenfalls ist unsere Tante dann wieder weg, weiß gar nicht mehr genau wann das war... aber Dad hatte sich im Griff, er ging wieder arbeiten und hat das Geld nach Hause geschafft...
Jared und ich sind... na ja da gibt’s nichts besonderes zu erzählen, wir sind Brüder. Er ist mein kleiner Bruder und ich hab auf ihn aufgepasst. Er war immer schon was schwächlich und ich hab ihn halt verteidigt, wenn er Probleme hatte. Ich bin vielleicht so was wie eine... Ersatzmutter oder so... keine Ahnung. Er kannte Mom nicht, aber ich glaube er gibt sich die Schuld an ihrem Tot, jedenfalls war er der Grund warum Mom noch im Haus war und dieser beschissene Balken auf sie drauf gekracht ist....“
„Wo lebt ihr Bruder jetzt, Luke?“
„Er ging nach der Highschool, nach Stanford. Der Dreckskerl ist tatsächlich an einer Universität angenommen worden. Studiert Jura oder so. Wenn ich das Geld aufbringe und rüber nach Kansas fliegen kann, dann geh ich ihn ab und zu besuchen, aber er ist nicht mehr der alte. Hat nicht mehr viel mit Lawrence und so zu tun und Dad und er sehen sich kaum noch.“
„Und wieso leben sie heute nicht mehr in Amerika?“
"Ach ich weiß nicht. Ich wollte wohl einfach der alten Kindheit und diesen Erinnerungen entfliehen... aber das klappt halt nicht immer... meistens holen sie mich wieder ein... So bin ich irgendwann einfach zum Flughafen, hab davor mein Zeug gepackt und bin dann irgendwie in England gelandet. Hab mal hier mal da gearbeitet. Am Ende hab ich’s bis nach Schottland geschafft und hab hier in Wishy angefangen in einer Lagerhalle zu arbeiten. Weiß auch nicht mehr warum... Aber die Arbeit dort macht mir irgendwie Spaß und irgendwie lenkt sie mich ab... baut Stress ab, wissen sie... Man fährt den ganzen Tag den Gabelstapler durch die Gegend und so. Ich dachte wenn ich aus Amerika abhaue, soweit wie möglich komme und dann irgendwo ne Anstellung finde, wird alles anders.
„Und was ist mit ihrem Vater und ihnen, da sie ja nun nicht mehr in Lawrence leben. Sehen sie sich noch ab und zu?“
„Nein nicht wirklich oft. Wie schon gesagt, wenn ich das Geld aufbringe, dann versuche ich ihn einmal im Jahr zu besuchen. Letztes Jahr war ich schon nicht in Kansas und dieses Jahr sieht es wohl auch nicht danach aus... Das Geld ist einfach zu knapp. Das kleine Auto, das ich mir gerade leisten kann und die Wohnung, was man halt so zum Leben braucht, da bleibt nicht viel für regelmäßige Flüge übrig. Ich spare und versuche ihn demnächst zu besuchen, aber ich bin ja froh, dass ich selbst so gerade um die Runden komme, wissen sie... ich versuchs... aber es ist halt nicht einfach...“
~
Es ist immer das gleiche Szenario. Das Feuer bricht plötzlich wie von Geisterhand aus und verbreitet sich über die Kinderzimmerdecke. Der kleine Junge kann sich nicht bewegen und sieht alles mit an. Seine Mutter beugt sich in Panik über die Kinderkrippe und im dem Moment stürzt der Balken auf sie nieder und begräbt sie. Er hört sie schreien und kann sich doch nicht bewegen. Der beißende Rauch steigt ihm in die Lunge und er bekommt Atemnot. Dann spürt er wie sein Vater ihn auf die Beine stellt und ihm den kleinen schreienden Bruder in die Arme drückt. Er soll rennen. Und der Junge rennt. Er rennt und rennt und kommt trotzdem nicht zum rettenden Ziel. Die Haustür. Die Schreie seiner Mutter hallen durch das ganze Haus und sein Vater ruft immer wieder ihren Namen.
Schweißgebadet fuhr ich aus dem Schlaf und wischte mir mit dem Handrücken über die nassen Augen. Wie ich diese Träume hasste.
Die letzte Nacht war wieder einmal typisch gewesen und endete ebenso, wie viele andere zuvor. Mein Magen ließ ein lautes Knurren verlauten und ich ärgerte mich, dass der Kühlschrank wieder nichts hergab. Es war später Morgen und Eddie lag noch in tiefsten Koma auf der Couch. Das Schnarchen hallte durch die gesamte Wohnung. Ein Aspirin half mir, mich von den pochenden Kopfschmerzen zu befreien und so leise wie möglich schloss ich die Haustüre hinter mir und machte mich auf den Weg zum ortsansässigen Supermarkt.
Ich schlenderte die Mainstreet von Wishy entlang. Mein Kopf fühlte sich merkwürdig frei an. Musste wohl an den Aspirin liegen... Der gestrige Abend war verdammt lang geworden und endete damit, dass Eddie und ich torkelnd und uns gegenseitig stützend aus dem Pub wankten. Dann bekam mein Hirn Kontakt mit frischem Sauerstoff und ab dort wurde es dunkel in meiner Erinnerung...
Auf dem Gehsteig marschierten verschiedene Bewohner des Ortes an mir vorbei. Einige geschäftig mit Einkaufstaschen, andere mit ihren Kindern. Hier und da entdeckte man den typischen Touristen. Zwei junge Mädchen mit Rucksack und einen Faltplan in der Hand schlenderten lachend an mir vorbei. Eines der Mädchen, schlank mit großen blauen Augen und wehenden schwarzen Haaren lächelte mir zu. Ich hob grinsend die Hand und zwinkerte schelmisch. Ich wusste, dass das bei den meisten Mädchen gut ankam. Die Kleine sah mir noch einmal kurz hinterher, dann stieß sie ihre Freundin in die Rippen, sie schienen kurz zu tuscheln und einen Augenblick später kicherten sie und schlenderten weiter. Ich lachte in mich hinein. Die beiden hätten Eddie auch gefallen. Doch Eddie schien wohl den Rest des gestrigen Rausches auszuschlafen und bekam von alledem natürlich nichts mit.
Ich bog in den nächsten Block und stand vor Joe’s Market. Der Laden war recht winzig und führte nur vereinzelte Markenartikel. Größtenteils wurde hier Obst und Gemüse aus örtlichem Anbau angeboten und Importware, wenn sie überhaupt mal welche hatten, war ziemlich teuer.
Doch ich brauchte nur das Nötigste. Ein wenig Toast, Etwas Aufstrich, vielleicht ein paar Steaks für heute Mittag...
Ich betrat den Laden und schnappte mir einen der Einkaufskörbe. Joe, der Ladenbesitzer saß an einer provisorisch aufgebauten Käsetheke. Er hatte sich wohl sehr viel Mühe gegeben, denn die Käsetheke bestand aus einer zur Hälfte aufgeschnittenen Metalltonne, die in blau-weißen Karos angemalt wurde. Darauf, stand ebenfalls mit einem Pinsel geschrieben: „Joe’s Cheese“ Ich musste mir ein Lachen verkneifen. Joe nahm seinen Job als Supermarktbesitzer sehr ernst und dachte sich immer etwas neues aus, um Touristen, aber auch die Ortsansässigen anzulocken. Auf der Theke stand ein Holzbrettchen, auf dem normalerweise wohl große Mengen Fleisch zubereitet wurde, doch heute hatte Joe dort kleine Käsehäppchen kunstvoll drapiert. Jedes Häppchen zierte eine kleine Fahne. Ich erkannte die deutsche, italienische, sowie französische Flagge in Winzformat. Joe sah mich wohl kommen und erwachte aus seinem Tagtraum.
~~~
“Oh! A Guest, come over, come over! Take a look!“
“Hey Joe...“ I greeted the elderly man, ignoring his weird cries and the excited look on his face and wanted to walk away from him, over to saver places in the store like the vegetables. I knew Joe. That special look in his eyes told me, he was up to no good. I had things to do and didn’t really wanted to talk about… well what ever, Joe was some kind of a strange guy. Nice, but…weird.
“Come over here, Sir. I’m sure you want to try some cheese from europe?”
“Joe...“
“Shhhht!!!“
“I’m sorry?“
„Shhhhhhhhht! Luke it’s just for practice, please act like you don’t know me!“ Joe whispered, like some of these trench coat guys in old James Bond Movies.
“Gosh Joe, please! I don’t have the nerves for that. Not today. Look for somebody else for your …your cheese stuff…” I really wasn’t in the mood for playing Joe’s guinea pig and I wasn’t interested in cheese at all, but Joe was known for stupid things like that. The Store was almost empty except of Joe and me, so I was kinda trapped damn it! Where were all the townspeople, when you needed them?
“No way! I’ve been sitting here for over 3 hours and no one in this goddamned town came around for trying my cheese!” Joe slammed his hand hard on the small counter and the little cheese bits trembled slightly.
I guessed that wasn’t quite true. Actually everybody, who entered the store and saw Joe sitting behind his handmade cheese counter, would have turned and left the store in panic. But I was – pity for me – one of the nice guys who couldn’t say no. And as I entered the store, greeting Joe, he saw his chance and grabbed me. Well that was my theory...
“So, what we do now is, you’re gonna try one of these cheese bits here and you’re gonna act like they would taste wonderfull” Joe smiled brightly and handed me one of those cheese things with a tiny little flag of italy on top.
“So they don’t taste good, am I right?” I answered and looked at the cheese in my hand as if it could be poisonous. But actually I wasn’t really motivated to get further into this kind of conversation.
„...of course they do!... well, normally they do...but now, after 8 hours, they’re a bit dry… yes…well, but it’s only for practice isn’t it?” Joe shrugged and waited for me to eat this crap.
“Ok I’ll eat one. One, Joe! And after that you’ll let me go, won’t you?“
„Yeeaaa.... Okay...“ Joe answered and sounded a bit crestfallen, but with a smile on his face, for finding some dumbass who volunteered for eating dry cheese.
“Hmmm.... tasty... extraordinary digestible.“ I droned, swallowed hard and restrained a cough.
“And now let me go, I haven’t got any food left in the fridge and I’m starving. Do you really want to see me collapse in front of your cheese counter?” I managed to say between another little cough. I shook my head and took refuge in a corridor for Toothpaste.
“Thank you Sir for trying one of ‘Joe’s Cheese, please recomment us and have a nice day!” Joe cried as if he had learned it by heart.
“What ever…” I mumbled in my nonexistent beard and went on to do my shopping.
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Ich war froh Joe entronnen zu sein und war aber sehr neidisch auf eine junge Frau, die gerade eben den Laden betrat und schnurstracks an Joe’s Stand vorbei ging und sich gar nicht erst aufhalten lies. Kluges Mädel, ich bin wohl zu dumm dazu... Ich grüßte sie höflich lächelnd am Gang mit dem Dosenfutter und suchte dann meine eigenen Sachen.
Ich verlor sie bei meinem Einkauf aus den Augen da ich wirklich langsam Hunger bekam und ich dringend wieder nach Hause wollte, um mir ein ordentliches, kraftstoffreiches Frühstück zu gönnen. Außerdem hatte ich Eddie ins Frühstück mit eingeplant und dieser fraß einem buchstäblich die Haare vom Kopf, wenn denn mal was im Haus war.
Ich wanderte die Gänge entland, legte drei Packungen Toast (eins für gleich und zwei zum einfrieren), Peanutbutter, Jelly, zwei verschiedene Packungen Cereals (Cheerios und Cornflakes), Milch und zwei Steaks in den Korb. Alles was ich vergessen hatte, würde ich dann irgendwann nachkaufen. Und von Toast und Cereals ließ sich lange leben...
An der Kasse angekommen versuchte ich nicht in Joes Richtung zu blicken, doch Joe schien das Interesse an mir verloren zu haben. Er wartete wohl auf Frischfleisch. Ich dachte darüber nach, dass es günstig wäre Fahndungsfotos von Joe auszuhängen, die jeden warnen würde, zu Test-Tagen ja nicht in seinen Laden zu kommen. Würde wohl vielen in der Stadt viel Leid ersparen...
Ich legte meine Waren auf das Band und wartete bis die Kassiererin alles über das Lesegerät gezogen hatte. Ja, diese nette kleine Investition von Joe war sehr praktisch und alles ging viel schneller... Wie furchtbar war es doch, als der arme Peter, damalige Aushilfskraft und noch grün hinter den Ohren, alles an der alten Kasse zusammenrechnen musste und sich ständig vertippte...
Bepackt mit einer braunen Papiertüte verließ ich den Laden und ging hinaus auf die Straße. Im Supermarkt war es aufgrund der Klimaanlage angenehm kühl gewesen, doch hier draußen war es feucht warm. Die Luft war gewittrig und es grummelte verstohlen am Horizont. Das war wohl die Ruhe vor dem Sturm, denn es wehte kein Lüftchen. Mein Kopf pochte wieder leicht und ich schob es aufs Wetter. Oder es war einfach die Wirkung der Aspirin, die nachließ.
Ich ging die Straße zurück und schlug den Weg zu seinem Apartment ein.
[Dieser Beitrag wurde am 05.01.2007 - 23:17 von Luke aktualisiert]
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