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Conny ...
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...   Erstellt am 07.04.2005 - 23:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hello,


Who saw Esther in Munich and likes to tell us something about it?

Wer war in München und möchte etwas über das Konzert berichten?

Conny

[Dieser Beitrag wurde am 07.04.2005 - 23:41 von Conny aktualisiert]





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<Hans>
unregistriert

...   Erstellt am 08.04.2005 - 07:21Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


06.04.05. Prinzregententheater. Nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1963 Heimat der Münchner Oper. Hier werden mittlerweile zwar noch Opern aufgeführt. Aber auch Rockbands, Sinfonieorchester und Kabarett wechseln sich ab. Der Zuschauerraum erinnert an Bayreuth.
20.00 Uhr erscheint Esther Ofarim im Lichtkegel. Sie tritt heute auf mit feuerroten kurzen Locken, statt wie früher mit pechschwarzer Schulterfrisur, zusammen mit einer kleinen Instrumentalbesetzung. Drei Herren in grauen Anzügen, Yoni Rechter (Klavier), Michael Paweletz (Violine) und ein ungenannter Herr mit Kontrabaß. Sie begleiten dezent und pointiert, ohne die Solistin zu übertönen.
Sie singt eine Mischung aus ihren alten Erfolgen und unbekannten Stücken, internationale Volkslieder, Kurt Weill, Randy Newman, Beatles-Lieder. Die Lautsprecher erzeugen technisch einen überstarken Hall wie in einer geräumigen Kathedrale und sind überbetont bei den Höhen.
Doch die Stimme selbst ist aus der dritten Parkettreihe durchaus noch im Original vernehmbar, sie klingt unverbraucht und frisch, wie auf ihren Schallplatten, wo damals im Studio jeder Ton kostbar ausgestaltet wurde und sie die Atmosphäre der einzelnen Balladen unvergleichlich traf.
Jetzt ist sie 65 Jahre alt, doch an ihrer magischen Ausstrahlung hat sich gar nichts verändert. Das Hauptprogramm dauert, ohne Zugaben, nur 75 Minuten, wird leider auch noch unterbrochen von einer minutenlangen, störenden Jazz-Einlage der Begleiter.
Zwischen den einzelnen Liedern rauscht heftiger Beifall aus den vollbesetzten Reihen, zum Schluß hämmert donnerndes Fußgetrampel. Sie singt drei Zugaben, ihren schwelgenden Welt-Hit „Morning of My Life“, danach das einfache Frühlingslied von Heine/Schumann und verabschiedet sich mit dem Wiegenlied von Brahms. Um 21.30 Uhr verlassen die Zuhörer das Haus.
Das war eine Stimme aus der Vergangenheit. Ein aktueller Eindruck großer Stimmkunst, auf vielen CDs glanzvoll festgehalten für alle Zeiten.

Die Münchner Lokalpresse äußert sich heute unterschiedlich über dieses Konzert:
Die "tz" schreibt unter anderem: "Das Schwierige mit den Jugendlieben ist ja, daß sie selbst gar nicht ewig jung sein wollen. Nicht ewig die alten Erfolge weiterspinnen, sondern sich weiterentwickeln wollen."
Die "Abendzeitung" schwärmt: "Mädchenhaft und leicht wie früher. Und die Seele schwebt."







<Eberhard Baer>
unregistriert

...   Erstellt am 08.04.2005 - 15:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Viele Jahre hat es gedauert, ehe Esther wieder einmal in München gastierte. Und um es gleich vorweg zunehmen: Sie hat von ihrer Sonderklasse und ihrer wunderbaren Ausstrahlung nichts verloren. Dasselbe gilt auch für ihre nach wie vor einzigartige, ungemein wandlungsfähige Stimme, die auf der Bühne genau so glockenrein klingt wie auf CD oder Platte. Ihr Begleittrio spielte ihr kongenial zu. Neben diversen Stücken aus ihrer Heimat, Französischem und Spanischem, einigen Kurt Weill-Kompositionen und dem lyrischen Beatles-Song "She´s leaving home" waren es vor allem "Over the rainbow" und das grandios präsentierte "Bird on a wire" von Leonard Cohen, das das Publikum hinriß. Bei aller Begeisterung für die fast kammermusikalische Sternstunde gab es aber auch leider den ein oder anderen Mißton: Die Ränge waren, in den hinteren Reihen, nur spärlich belegt, und das offizielle Konzert selbst war bereits nach 70 Minuten zu Ende.




Siegfried 
Let's try
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Status: Offline
Registriert seit: 08.04.2005
Beiträge: 1
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...   Erstellt am 08.04.2005 - 18:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Das Konzert im Münchner Prinzregentheater war mein erstes mit Esther Ofarim, und bestimmt nicht das letzte. Ich war begeistert. Fast schüchtern betritt sie die Bühne, ihre Stimme trägt sie durch alle Lagen. Sagenhaft schön. Das Publikum ließ sie so schnell nicht von dannen ziehen, als das Konzert doch etwas früh endete. Sie sollte wieder öfters Konzerte geben. Jemand wie sie fehlt auf den Bühnen. Unter die Haut ging mir das Lied "Addio querida", das ich bislang nur von Maria Farantouri kannte. Und natürlich "Bird on a wire", das mir eine Gänsehaut einflößte. Bewegend für mich war "Guten Abend, Gut`Nacht" auf hebräisch zu hören. Zumal wenn man weiß, daß ein Mann namens Hitler gleich neben dem Theater seine Wohnung hatte. Hebräisch an diesem Ort zu hören, noch dazu von einer einzigartigen Künstlerin wie Esther Ofarim, das hatte was. Danke für diesen wunderschönen Abend!





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