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kazenogaara ...
Gaisuto no Ginta
..................

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Registriert seit: 17.03.2007
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...   Erstellt am 27.01.2008 - 16:22Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Zwischenkapitel - Aufblühende Kunst in der Stadt des Steins, alte Freunde und finstere Machenschaften

Eine große Tür öffnete sich und der Bürgermeister betrat sein Büro. Erschöpft von den Strapazen des Tages setzte sich Jôô in seinen gemütlichen Sessel und schlürfte an seinem gekühlten Eistee. Nach einem großen Schluck stellte er sein Glas wieder auf dem Tisch ab, worauf ein paar Tropfen Kondenswasser herunterperlten. Das glitzerte so schön in dem Sonnenlicht, das in den Raum hinein schien.
Ein großer Seufzer entglitt ihm, als er den riesigen Stapel an Papierkram, der auf seinem Schreibtisch wild verstreut war, durchforstete. Genervt stand er auf, lief zum Fenster und sah sich seine Stadt an. Die neuen Gebäude, die erst errichtet worden waren, glänzten in ihrem farbigen Dasein.
„Das hast du schön gemacht“, sagte plötzlich ein junges Mädchen, das gerade dabei war, das Zimmer zu betreten. „Du hast deiner Stadt ein neues Tor geöffnet.“
„Das ist nicht ‚meine’ Stadt, das ist unsere Stadt“, erwiderte Jôô und drehte sich um. „Schön, dass du mich besuchen kommst, Ninsei.“
„Jetzt tu nicht so, als ob das eine Seltenheit wäre! Ich bin immerhin deine Sekretärin! Außerdem leben wir zusammen“, konterte sie, ging zu ihm hin und gab ihm einem Kuss. „Die Stadt sollte bald einen neuen Namen bekommen. Die Kunst und das Kunsthandwerk blühen hier besonders auf, besser als jemals zuvor! Wenn es so weiter geht, dann wird diese Stadt die berühmteste Kunststadt der Welt.“
„... und das alles nur durch mich. Ich will mich nicht in diesem Ruhm sonnen“, seufzte er und öffnete die Schublade seines Schreibtisches. Mit einem kurzen Handgriff nahm er sich seinen Gürtel, an dem seine Spraydosen angebracht waren und verschwand.
„HEY! Warte doch!“, rief Ninsei ihm hinterher, doch Jôô hörte es nicht mehr. Ohne einen Gedanken daran zu verlieren, rannte sie ihm nach.
Jôô hatte noch sein Sakko abgelegt und sich seine normale Kleidung übergezogen, bevor er das Gebäude verlassen hatte.
„Warte gefälligst auf mich!“, wurde ihm hinterher geschrien, als er einen geheimen, dicht mit Pflanzen bewachsenen Weg entlang ging.
Ninsei holte ihn dann dennoch ein und beschwerte sich über seine Eile.
„Ich nehme mir für den Rest des Tages frei“, murmelte Jôô und ging weiter.
„Aber du musst doch noch etwas für den Bauausschuss unterzeichnen! Der Auftrag ist wichtig, denn wir brauchen den neuen Anbau für die Schule.“
„Mir ist es wichtiger, dass ein neues Waisenhaus gebaut wird!“, bemerkte er mit einem sehr negativen Unterton.
Man merkte, wie sehr sich die zwei liebten. Ninsei drückte ihm ihre Lippen auf seine und sie küssten sich eine Weile.
Nach diesem leidenschaftlichen Kuss flüsterte sie: „Du bist ein herzensguter Mensch.“
Danach verschwand sie.
„Wenn das alles nur so einfach wäre“, seufzte er.
Der geheime Weg führte ihn zu einem abgelegenen Platz, an dem vereinzelt Betonwände standen. Ringsum diesen Platz wurden viele Bäume, Büsche, Sträucher und Blumen gepflanzt. Wie sähe es denn aus, wenn dort nur Wände stünden? (XDDDDD Natur, Natur! Oh, du wunderschöne Natur)
Gelassen nahm er sich eine seiner Spraydosen und fing an zu sprayen.
Unaufhörlich machte er weiter, nahm immer wieder andere Farben, es wurde zu einer richtigen Obsession.
Ab und zu wischte er sich seine grünen Haare aus dem Gesicht, die ihn anscheinend nervten, und sprayte dann wieder weiter.

Nach einigen Stunden - es wurde langsam schon Abend, denn die Sonne war am untergehen - setzte er sich stolz auf den Boden und betrachtete sein neues Werk.
„Das schaut gut aus! Wie immer ein richtiger Takeno!“, meinte diesmal eine andere, männliche Stimme.
„Chojiro? Du bist schon fertig mit deiner Arbeit, oder wie sieht’s aus?“, fragte Jôô und lachte.
„Ich will doch auch mal Feierabend haben!“, antwortete Chojiro und lachte ebenfalls. „Für heute bin ich fertig, japp, japp. Es ist zwar anstrengend, diese Kinder um mich zu haben, aber es macht jeden Tag aufs Neue Spaß.“
„Ich sollte dich mal wieder im Waisenhaus besuchen kommen“, seufzte er (wieder) und stützte sich auf seine Arme. „Außerdem will ich endlich, dass ein Neues gebaut wird!“
„Du hast ja Recht, dieses alte Gebäude ist nervig...“
Jôô betrachtete weiter sein Gemälde.
Chojiro machte einen Handstand, lief ein paar Schritte und sprach weiter, während ihm das Blut in den Kopf stieg: „Verkehrt herum sieht das Bild gar nicht mal schlecht aus!“
„Echt?“ Jôô stand auf, beugte sich nach unten und sah das Bild ebenfalls verkehrt herum an. „Stimmt, du hast Recht! Wollen wir nicht schnell die Wand umdrehen?“
„Du bist aber mal wieder lustig drauf!“
Beide mussten lachen.

Frieden. Endlich war wieder Frieden in ‚ihrer’ Stadt eingetroffen. All die Jahre, in denen sie sich hatten verstecken müssen, in denen sie Angst davor gehabt hatten, nie wieder richtig leben zu können.
Das alles war durch eine besondere Person geändert worden, die Jôô niemals mehr vergessen würde. Ein weißhaariger Junge, mit einem magischen Amulett und einem reinen Herzen. Niemals würde er den Ausdruck in seinem Gesicht vergessen, als er zusammen mit ihnen gekämpft und gewonnen hatte. Jôô war sofort in seinen ‚Bann’ gerissen worden und würde sich daraus nie wieder befreien. Der Tag, an dem er Ginta getroffen hatte, der Tag, an dem er diese Stadt gerettet hatte, der Tag, an dem er Bürgermeister geworden war, genau der Tag, der sein ganzes Leben verändert hatte.

Irgendetwas raschelte im Gebüsch. Es musste anscheinend Ninsei sein, wie Jôô im ersten Moment dachte, denn niemand außer Chojiro, Ninsei und ihm selbst kannte diesen geheimen Platz. Seine Annahme wurde auch schnell bestätigt.
Mit den Worten „Hier bin ich wieder“ begrüßte sie die zwei Jungs und hielt Jôô einige Papiere entgegen.
„Das sind...?“, wunderte er sich.
„... die Papiere für das neue Waisenhaus, die ich in den letzten Stunden mühsam zusammengesammelt und organisiert habe.“
Ninsei setzte sich ebenfalls auf den Boden und sah Chojiro an, der gerade dabei war, Feuerholz zu sammeln.
„Die muss ich einfach nur unterzeichnen?“, erkundigte Jôô sich und schaute weiter die Papiere durch.
„So ist es“, war Ninseis Antwort.
„Na gut...“, Jôô holte einen Stift aus seiner Tasche und unterschrieb überall da, wo es nötig war.
Chojiro hatte mittlerweile genügend Feuerholz gesammelt und bereitete ein kleines Lagerfeuer vor. Ninsei betrachtete Jôôs neues Werk und runzelte die Stirn. „Wenn man es vielleicht umdreht, dann...“, sie hielt für einen Moment inne, „... dann sieht es ja viel schöner aus!“
Die beiden Jungs mussten wieder lachen.
„Das haben wir vorhin auch schon festgestellt“, meinte Chojiro.

An diesem Abend genossen die drei Freunde ihr neues Leben. Es war so friedlich, so schön... Aber wie immer in solchen Situationen schien es leider nur so zu sein. In vielen anderen Regionen, in vielen anderen Landstrichen, Städten, Dörfern oder anderen Plätzen könnten überall die Shal lauern. Leider wusste noch niemand, was genau sie für Pläne verfolgten. Wirklich keiner war sich noch sicher, was genau er tat. Jôô wusste, dass bald wieder Shal kommen und seine Stadt vernichten könnten. Irgendwie musste er sich darauf vorbereiten.

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(Ich mache hier jetzt einen kleinen zeitlichen Sprung. Denn, es werden nicht nur unsere Hakata-Freunde behandelt ^______^. Ein kleiner Kommentar von mir: Nein, mir ist nicht langweilig, aber ja, dieses Kapitel habe ich nicht sonderlich groß geplant. Ich wusste nur, dass ich unbedingt mal ein Zwischenkapitel reinbringen sollte, das nicht unbedingt wichtig für den Verlauf der Geschichte ist. Es ist für mich persönlich auch wichtig, zu wissen, was die manchen Nebencharaktere, die möglicherweise noch auftauchen werden und vllt auch noch wichtig werden, in der Zwischenzeit so machen ^___^. Ganz zum Schluss dieses Kapitels, werde ich noch etwas interessantes reinbringen ;D Lasst euch überraschen ^_______^. Euer Kaze no Gaara ;D)
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Ama war gerade auf dem Weg nach Vernezye. Seit seiner Begegnung mit Ginta, Oto und Ryoma verbrachte er keine ruhige Nacht mehr. Ständig fragte er sich, wie weit sie schon gereist waren, wie es ihnen ging und ob sie ihrem Ziel schon näher gekommen waren.
Vor lauter Neugier hatte er seine (recht wenigen) Sachen gepackt und sich entschieden, ihnen hinterher zu reisen. Sein Plan war es, während seiner Reise viel zu trainieren, denn er merkte, wie einseitig doch sein Leben war. Um seine Familie zu suchen, sollte er nicht nur immer die eine Seite der Münze untersuchen. Es gab auch eine andere Seite, die er unbedingt kennen lernen wollte!
Für ihn stand eines fest: Er wollte sie wieder treffen. Er wollte ihnen helfen und vielleicht ging es ihm auch um Oto.
Seufzend lief er weiter.
Irgendwie wollte er so schnell wie möglich eine Fähre nach Ruterion bekommen. Er lief immer schneller, zum Schluss rannte er auf das große Stadttor zu. (XDDD wie das ausgesehen haben muss!)

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Ein großer, muskulöser Kerl stand vor einem Hologramm eines noch viel finsterer drein schauenden Menschen.
Eine verzerrte Stimme sprach zu ihm: „Okura, du hast es wieder mal nicht geschafft, den Auftrag auszuführen. Deine Arbeit wird immer miserabler!“
„Nein! Boss, hören Sie mir doch mal zu!“, verteidigte er sich und schlug seine Fäuste auf den Tisch der vor ihm stand.
Das überlebensgroße Hologramm dieses Fremden drehte sich um und sprach weiter: „Okura Ito, du wirst somit von unserer Organisation ausgeschlossen!“
In diesem Moment wurde die Tür aufgerissen und ein paar dunkel gekleidete Shal kamen herein und rammten Okura eine Betäubungsspritze in den Rücken.
„Das können Sie mir nicht antun!!!“
Dies waren seine letzten Worte, dann fiel er zu Boden und wurde ohnmächtig.
Die Shal trugen ihn nach draußen und die Person auf dem Hologramm verschwand.

„Wo bin ich? AHH! Mein Schädel!“ Okura stand auf und hielt sich seinen Kopf vor lauter Schmerzen. „Verdammt! Warum hat der Boss mich rausgeschmissen!?“
Als er aufwachte bemerkte er, dass er nur seine Unterhose trug und sich in einem Wald befand, in dem er noch nie gewesen war. Es wuchsen auch sehr komische Pflanzen, die er zuvor nie gesehen hatte. Schweißperlen liefen nicht nur über sein Gesicht, nein, sondern auch über seinen ganz muskulösen Körper.
Er drehte sich um sich selbst, um seine Lage zu überprüfen.
„Das wird eine verdammt harte Zeit...“ Er bückte sich und im nächsten Augenblick ließ er einen extrem lauten Wutschrei aus sich heraus, sodass einige Vögel erschrocken davonflogen.





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