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Holly  die nur nach ihrer eigenen Pfeife tanzt...
   

Status: Offline Registriert seit: 07.12.2005 Beiträge: 887 Nachricht senden | Erstellt am 15.09.2006 - 17:09 |  |
Danke Maggie,
ich war auch in den letzten Wochen an solchen Punkten, wo ich gedacht habe: Schei** der Hund drauf, bei UP gibbet Klamotten bis Gr60, ist doch eh alles egal, aber auf der anderen Seite: mir geht es heute rein körperlich um Längen besser als vor einem halben Jahr. ZB habe ich früher, wenn ich von der Arbeit kam, immer nur lethargisch auf der Couch rumgehangen, oder im Internet gesurft, weil ich einfach für nichts anderes mehr die Energie hatte.
Ow man, natürlich verschwinden nicht alle Probleme, wenn man abnimmt, auch wenn diese Blauäugigkeit ja immer von den Anti-Abnhem-Aposteln unterstellt wird. Aber von dem Problemberg verschwinden ein paar, und ein kleiner Problemhügel ist imho leichter zu bewältigen und wirkt längst nicht so lähmend wie ein großer.
Letzten Sonntag bin ich 120km Rad gefahren. Also nicht so rumgeradelt, naaaaiiin, ich mach ja Sport-Radfahren *loool*, nicht daß ihr da was verwechselt *gggg*
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Sunny on her way to the sunny side of life...
   

Status: Offline Registriert seit: 16.11.2005 Beiträge: 668 Nachricht senden | Erstellt am 16.09.2006 - 02:39 |  |
Holly schrieb
Letzten Sonntag bin ich 120km Rad gefahren. Also nicht so rumgeradelt, naaaaiiin, ich mach ja Sport-Radfahren *loool*, nicht daß ihr da was verwechselt *gggg*
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Gut,dass Du uns darauf hinweist. Nicht dass wir denken könnten, Du wärst einfach nur so gemütlich geradelt. Man kann seine Sportlichkeit ja auch gar nicht genug betonen. Erinnert mich an die Beziehung meiner Lieblings Nachbarin. Die betont auch ununterbrochen wie ungeheuer glücklich sie mit ihrem Mann ist. Ah ja da weiß man doch gleich was Sache ist 
Wer's braucht...
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Ulli Glühwürmchen vom Dienst :-))
    

Status: Offline Registriert seit: 12.11.2005 Beiträge: 711 Nachricht senden | Erstellt am 16.09.2006 - 06:41 |  |
Holly schrieb
natürlich verschwinden nicht alle Probleme, wenn man abnimmt, auch wenn diese Blauäugigkeit ja immer von den Anti-Abnhem-Aposteln unterstellt wird. Aber von dem Problemberg verschwinden ein paar, und ein kleiner Problemhügel ist imho leichter zu bewältigen und wirkt längst nicht so lähmend wie ein großer.
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Unterschreib!
Holly schrieb
Letzten Sonntag bin ich 120km Rad gefahren. Also nicht so rumgeradelt, naaaaiiin, ich mach ja Sport-Radfahren *loool*, nicht daß ihr da was verwechselt *gggg*
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Maggie ...die Bienenbetörerin ;)
   

Status: Offline Registriert seit: 22.11.2005 Beiträge: 306 Nachricht senden | Erstellt am 16.09.2006 - 20:37 |  |
Holly schrieb
Danke Maggie,
ich war auch in den letzten Wochen an solchen Punkten, wo ich gedacht habe: Schei** der Hund drauf, bei UP gibbet Klamotten bis Gr60, ist doch eh alles egal, aber auf der anderen Seite: mir geht es heute rein körperlich um Längen besser als vor einem halben Jahr. ZB habe ich früher, wenn ich von der Arbeit kam, immer nur lethargisch auf der Couch rumgehangen, oder im Internet gesurft, weil ich einfach für nichts anderes mehr die Energie hatte.
Ow man, natürlich verschwinden nicht alle Probleme, wenn man abnimmt, auch wenn diese Blauäugigkeit ja immer von den Anti-Abnhem-Aposteln unterstellt wird. Aber von dem Problemberg verschwinden ein paar, und ein kleiner Problemhügel ist imho leichter zu bewältigen und wirkt längst nicht so lähmend wie ein großer.
Letzten Sonntag bin ich 120km Rad gefahren. Also nicht so rumgeradelt, naaaaiiin, ich mach ja Sport-Radfahren *loool*, nicht daß ihr da was verwechselt *gggg*
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Das hört sich wirklich gut an So ein positiver Schub kann auch wahnsinnig motivieren und dann kann man die noch verbliebenen Probleme ganz anders anpacken.
Um Dein Radfahrpensum beneide ich Dich, ich wünschte ich könnte mich noch so bewegen!!
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Holly  die nur nach ihrer eigenen Pfeife tanzt...
   

Status: Offline Registriert seit: 07.12.2005 Beiträge: 887 Nachricht senden | Erstellt am 19.09.2006 - 17:19 |  |
Das Esstagebuch hilft mir sehr weiter, Maggie, ich schreib auch immer die Bewegung dazu.
Ich hatte heute ein Gespäch, wo die Sprache auch auf's Abnehmen kam. Ich hab dann das mit dem Esstagebuch erzählt, und mein Gegenüber meinte: aber ist doch furchtbar mühsam, willst Du denn Dein Leben lang alles aufschreiben. Spontan fiel mir dazu ein: "Ist vielleicht mühsam, aber besser als irgendwann lebenslang Schmerzen zu haben, Medikamente zu nehmen etc." Vielleicht kommt irgendwann der Tag, an dem ich kein ET mehr brauche, ich denke, man merkt das. Aber ohne Kontrolle gehts nicht (bei mir). Mit so einer laisser-faire Einstellung mich darauf zu verlassen, daß wenn ich mich nicht reglementiere, sich schon alles von alleine einpendeln wird, kann ich mich nicht anfreunden.
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Status: Offline Registriert seit: 12.11.2005 Beiträge: 884 Nachricht senden | Erstellt am 20.09.2006 - 01:09 |  |
Je mehr sich Deine persönliche Situation stabilisiert und Du die Hintergründe Deiner ES aufgearbeitet hast, desto mehr Vertrauen kannst Du zu Deinem natürlichen Hunger-/Sättigungsmechanismus haben.
Der eine Teil meiner Gesundung war schlicht verhaltenstherapeutische Arbeit (Umgewöhnung, Einübung neuer Verhaltensmuster). Diese neuen Muster brauchen eine gewisse Zeit, um sich zu verfestigen. So wie ich es mir früher mit Essen, Süßigkeiten "gemütlich" gemacht habe oder mich bei Frust mit Essen "belohnt" habe oder meine Agressionen "hintergeschluckt" habe so setze ich heute andere Verhaltensweisen ein: ich laufe eine Runde, wenn mich jemand geärgert hat, ich kuschele mit meinem Mann wenn ich Streicheleinheiten brauche, ich belohne mich mit einer Shoppingtour in meinem Lieblingsgeschäft oder einer Massage.
Der andere Teil der Gesundung bestand darin, mir über die Gründe für mein Überessen klarzuwerden. Nicht länger zu verdrängen, sondern den Mut zu haben, mich zu sehen und meine Lebensgeschichte. Und mich nicht länger abzulehnen für Ereignisse, die außerhalb meines Verantwortungsbereichs lagen.
Mich mit meiner Vergangeheit auszusöhnen und den Blick in meine Zukunft zu richten, den Fokus auf das Schöne zu legen, das noch vor mir liegt.
Du hast geschrieben, dass Du Dich wenn Deine berufliche Situation geklärt ist, in Einzeltherapie begeben willst. Das halte ich für eine gute und wichtige Entscheidung.
Versuche einen Therapeuten zu finden, der auch verhaltenstherapeutisch arbeitet.
Ich habe eine kognitive Verhaltenstherapie gemacht und ich finde, dass diese Therapieform für Essstörungen sehr gut geeignet ist (vorausgesetzt der ausführende Therapeut/in ist gut )
Signatur Der Weg zu mir selbst war der schwerste, den ich je gegangen bin aber auch der lohnendste, weil er mich auch zu Dir geführt hat.
(von mir für Dich ) |
Holly  die nur nach ihrer eigenen Pfeife tanzt...
   

Status: Offline Registriert seit: 07.12.2005 Beiträge: 887 Nachricht senden | Erstellt am 20.09.2006 - 16:47 |  |
Ja Soli, ich werde mir immer sicherer, daß ich das machen werde, die Betreuende Thera in meiner SHG hat mir ähnliches gesagt.
Inzwischen kann ich mich mit der SHG vorläufig aber auch ganz gut anfreunden. Ich hatte am Anfang ja so meine Probleme. 
Irrsinnig finde ich inzwischen den Wettstreit der da unter einigen Teilnehmerinnen entbrannt ist, wer denn jetzt die 'beste' ES ist. Aber mir bringt das insofern was, als daß ich bei denen genau meine verdrehten Verhaltens- und Denkmuster ungefiltert reflektiert bekomme. Jeder kann immer noch als schlechtes Beispiel dienen...

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Status: Offline Registriert seit: 12.11.2005 Beiträge: 884 Nachricht senden | Erstellt am 05.10.2006 - 22:03 |  |
Holly schrieb
Aber mir bringt das insofern was, als daß ich bei denen genau meine verdrehten Verhaltens- und Denkmuster ungefiltert reflektiert bekomme. Jeder kann immer noch als schlechtes Beispiel dienen...

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Wie wahr... 
Signatur Der Weg zu mir selbst war der schwerste, den ich je gegangen bin aber auch der lohnendste, weil er mich auch zu Dir geführt hat.
(von mir für Dich ) |