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IngoL ...



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Registriert seit: 11.08.2009
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...   Erstellt am 22.09.2009 - 14:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo,

irgendwie bin ich etwas irritiert. Vor etwa 5 Wochen habe ich einen Zwetschgenwein angesetzt. Nach 1,5 Wochen presste ich dann die Maische ab und lies weiter gären. Die Gärung lies immer weiter nach, so daß ich dann nach ca. 2 Wochen schon mal abschmeckte. Der Geschmack war gut, obwohl für mich zu trocken. Ich nam das Vinometer und prüfte den Alkoholgehalt. Freundliche 10%...
OK, also an den 10 Liter Ansatz nochmal 500g Zucker ran und weiter ging es mit der Gärung. Die Temperatur ging im Raum nicht unter 23 Grad. Seit ca. 1 Woche blubbert nun nichts mehr im Gärröhrchen, die Hefe hat sich abgesetzt und ich habe von der Hefe abgezogen. Der Wein klärt sich gerade, das Vinometer zeigt 19% bei einer für mich angenehmen Restzuckermenge. Ich gehe von einem echten Alkoholgehalt irgendwo zwischen 13 und 15% aus. Genau messen kann ich nicht, da ich mir das Destillieren schenken möchte. Kann das sein? Der Geruch ist sehr angenehm, der Geschmack auch. Nur drehen tut das Zeug ordentlich. Zu meiner Schande muß ich gestehen, daß ich mich von meiner besseren Hälfte überreden ließ, die Farbe mit rotem Traubensaft während der vollen Gärung "aufzuwerten". Heute ärgert es mich etwas, aber es sind noch einige Kilo Zwetschgen im Tiefkühler, so daß ein weiterer Ansatz über den Winter hilft...
Kann es sein, daß der Wein so schnell in die Flasche kann? Klar, reifen soll er natürlich noch.

leicht irritierten Gruß aus Thüringen
Ingo

PS: Achja, zum Einsatz kam Kitzinger Trockenhefe.




Fruchtweinkeller ...
Administrator
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Status: Online
Registriert seit: 29.03.2004
Beiträge: 13433
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...   Erstellt am 22.09.2009 - 16:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Eine gesunde Gärung kann und soll schnell verlaufen. Ich würde daher sagen: Alles Bestens Wenn die Restsüße stabil ist und kein CO2 mehr entweicht wird es fertig sein





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Jede Null verzehnfacht das Problem.
(Graf Fito)
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