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mucki96 



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...   Erstellt am 30.10.2009 - 07:54Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Gährung war beendet , deshlab habe ich abgezogen.
Ich habe mit 1g per 10l geschwefelt.
Welche Säure nehme ich denn am besten nach dem erneuten schwefeln ?
Habe jetzt nochmal den Alk gemessen, kam jetzt schon auf 12 %.

Gruß
Nico




Fruchtweinkeller ...
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...   Erstellt am 30.10.2009 - 11:26Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Bei 12% ist keine Gärung "zu Ende". Du musst den Wein stabilisieren. Wenn du jetzt Zitronensäure zugibst hast du eine große Chance dass dir der Wein zu trocken schmeckt, es folgt Zuckergabe, es folgt eine Nachgärung...

Ganz ehrlich: Ich würde in den Ansatz nicht mehr zu viel Arbeit investieren.





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Schmidtek 
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...   Erstellt am 30.10.2009 - 22:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Mist, der größte Fehler war das Abziehen...
...damit wird die Sache nicht einfacher, weil du damit die meisten lebenden Hefen aus deinem Ansatz entsorgt hast.
Nun musst du selbst entscheiden, ob du den ganzen Spaß wiederholen willst (also ob es sich lohnt) - es kann durchaus zu einer richtig tollen Gärstockung kommen
Wenn Du das ganze nochmal wiederholst, dann musst du ihn bald trinken oder pasteurisieren und in Flaschen füllen (nachdem er klar ist...)
Wenn du versuchen willst, ihn nochmal zum Gären zu bekommen, schwefele mit weniger (0,5g/10L)

Gruß Schmidtek




kiloohm ...
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...   Erstellt am 01.11.2009 - 20:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Nico,

habe eben erst dieses Thema im Forum entdeckt.
Ich habe genau das selbe Problem.
Ich habe zwei Zwetschgen-Maische Ansätze entsprechend des Rezepts auf der HP gemacht.
Ein Gärbottich sieht nur etwas dickflüssig aus, der andere wie "aus der Nase gezogen".
Also wie gesagt, genau nach Rezept. Hefe:Bordeaux als Starter.
Habe heute nach 2 Wochen Gärung abgepresst. Vinometermessung geht nicht wegen der Verschleimung. Rechnerisch müssten so etwa 10% Alk da sein, weil der Ansatz vollständig vergoren ist.
Der Geruch ist sehr angenehm. Der Geschmack irgendwie ein bisschen bitter.
Habe die Säure eben mit dem Acidometer gemessen. Wenn ich das richtig gemacht habe, liege ich bei 3g/Ltr. Das gilt für beide Ansätze. Also für den leicht verschnupften und für den Tapetenkleister.
Habe heute nochmal Zucker zugegeben. 1 Kg beim Kleister (15L). 1,5Kg beim Verschnupften (20Ltr)und 100 ml Milchsäure. für den Kleister muss ich morgen erst Säure besorgen.

Wir haben also das gleich Problem.
Wie machst du denn nun weiter?
Ich überlege, ob ich den ganzen Sch..ß nicht auf den Rasen kippe!
War bis jetzt aber viel Arbeit dran, und das sollte mein erster Wein mit Zwetschgen vom eigenen Baum werden.

Gruss Thomas

[Dieser Beitrag wurde am 01.11.2009 - 23:01 von kiloohm aktualisiert]




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...   Erstellt am 01.11.2009 - 21:31Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Da hilft nur: Schleim zerschlagen, Säure ergänzen, schwefeln und hoffen dass die Hefe die Schwefelung hinnimmt und weiter gärt





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...   Erstellt am 01.11.2009 - 21:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wieviel schwefeln?
Schleim zerschagen mit Küchenmixer?
Wenn dieses "Sekret" sich tatsächlich mechanisch zerstören lässt, sind aber doch die Bestandteile noch im Wein vorhanden,oder? Das gehört da ja eigentlich nicht rein, richtig?
Ist das denn noch geniesbar, oder hat das sogar Auswirkungen auf die Gesundheit? Mal abgesehen davon, dass das nicht sehr appetitlich aussieht.

Gruss Thomas




Fruchtweinkeller ...
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...   Erstellt am 01.11.2009 - 22:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Den Schleim zB mit Schneebesen zerschlagen, dann mit der normalen Dosierung schwefeln und das Beste hoffen. Mit etwas Glück gärt die Hefe weiter und der der Schleim reduziert sich.





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...   Erstellt am 01.11.2009 - 23:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Das mit dem Weitergären ist mir auch schon in den Sinn gekommen. Deshalb hab ich einen gärenden Starter ( wieder die Bordeauxhefe) dazu geschüttet. Gezuckert hatte ich vorher schon.

Nochmal: Ist dieser Schleim irgendwie von Nachteil( Gesundheit,Darmflora , Ekelfaktor )
wenn er dann mal mechanisch zerschlagen ist ?
Die Substanzen sind ja immer noch drin!

Gruss Thomas

[Dieser Beitrag wurde am 01.11.2009 - 23:15 von kiloohm aktualisiert]




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...   Erstellt am 01.11.2009 - 23:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Das mit dem Starter wird nur dann einen positiven Effekt bringen wenn er mindestens den Alkoholgehalt des Hauptansatzes hat. Selbst dann wird die Hefe sich nicht sonderlich stark vermehren.

Der Schleim dürfte nur eklig sein. Den Schleim von Milchsäurebakterien dürftest du schon bei verschiedenen Milchprodukten genossen haben





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...   Erstellt am 01.11.2009 - 23:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


o.k. das mit dem Alk-Gehalt des Starters und dem Ansatz hatte ich wohl nicht richtig gemacht. Mal sehen wie sich die Brühe morgen früh aufführt.
Dann ist morgen wohl quirrlen angsagt. Wenn es klappt, dass die Verschnupfung sich auflöst, schicke ich euch eine Flasche von dem Wein! Wenn nicht, alles auf den Rasen!
Erstmal Schluss für heute und vielen Dank!

Wüsste aber gern, aus was dieser Schleim besteht.
Und........ warum er sich mechanisch zerstören bzw. verändern lässt. Könnt ihr das beantworten?

L.G. aus Lübeck

Thomas




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