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huepfgretel 
Welpe


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...   Erstellt am 27.03.2007 - 20:18Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob das hier richtig ist oder eher bei Erziehung???
Wir haben schon den zweiten Dalmi, seit Nov 2005 eine damals 11 Monate alte Hündin aus dem Tierheim. Leider hat sie massive Verhaltensauffälligkeiten und ist eine ziemlich schwierige Zicke, wir kommen allerdings ganz gut klar damit. Ich habe 3 Kinder mit 10.12 und 15 Jahren. Nelly ist mit allen Hunden verträglich und hört super, ist nahezu immer abrufbar und sehr auf mich fixiert. Allerdings ist sie sehr unsicher, bellt gerne Fremde an, läßt sich auch von anderen nicht anfassen, schnappt dann auch gleich. Zuhause ist sie einerseits sehr schmusig und kriecht fast in einen hinein, wenn man sie allerdings z.B.am Kopf streichelt, knurrt sie wirklich furchterregend, würde mich nicht beissen, schnappt aber schon mal nach den Kindern. Auch beim Fressen klingt es, als wenn sie jemanden killen würde, auch wenn sie ganz allein ist. Bis heute traut sie sich nur mit Überwindung, mir ein Gutti aus der hand zu nehmen (nur drinnen, draussen kein Problem). Grundsätzlich ist sie sehr nervös und angespannt,vor allem im Vergleich mit unserem ersten Hund, das hat sich aber auch schon sehr gebessert. Wir wissen damit umzugehen und provozieren nichts, und haben trotz allem viel Spaß mit ihr, weil sie eine lustige Maus ist. Jetzt hat sich ganz spontan ergeben, dass wir einen zweiten Hund bekommen könnten, eine einjährige Pinscher/Windspielhündin aus Spanien, sehr fröhlich und lebhaft. Ich habe aber keine Ahnung, ob das überhaupt funktionieren kann. Auf Probe kann man ja den anderen Hund nicht einfach mal so nehmen. Vielleicht hat ja jemand Erfahrung mit dieser Situation, unsicherer Hund und neuer Hund dazu??




Moehre 
Welpe


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...   Erstellt am 27.03.2007 - 20:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo,

ich habe mit großem Interesse Deinen Beitrag gelesen.

Eine konkrete Antwort darauf, ob sich die Hunde miteinander arrangieren können, kann ich Dir nicht geben.

Dafür aber einen weiteren Gedankenanstoß:
Seid ihr Euch sicher, daß ihr langfristig Zeit und Nerven für 2 (nicht einfache) Hunde plus Familie habt ? Bitte verstehe das nicht falsch, aber die Probleme eurer jetzige Hündin werden durch einen Zweithund sicherlich nicht weggehen.

Das hört sich jetzt in geschriebener Form etwas herb an, ist aber wirklich nur als weiteres Kriterium für Eure Überlegungen gemeint.

Geht ihr denn in eine Hundeschule oder gibt es eine andere sachkundige Person, die Euch und den Hund kennt und Euch für die Entscheidungsfindung ihre Meinung sagen kann ?

[Dieser Beitrag wurde am 27.03.2007 - 21:00 von Moehre aktualisiert]





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°o0O~ Viele Grüße Petra ~O0o°

Kleinewilde ...
Welpe


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...   Erstellt am 28.03.2007 - 09:10Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo ,

also ich würde erstmal mit der Hündin arbeiten und mir Hilfe suchen ,bevor ich mir einen 2ten Hund dazu holen würde.

Das was du über deine Hündin schreibst ,sagt schon einiges aus ,eure Hündin ist einfach unsicher und braucht einfach Hilfe.

Ich kenne es von meiner Hündin auch ,habe auch eine Unsichere Hündin ,und habe mir auch 1 zweit Hund geholt ,aber einen Tauben Dalmi ,ich wollte einfach nicht das sich der 2te Hund genauso wie die 1 aufführt.
Ich arbeite nun fast schon 4 Jahre mit meiner Hündin ,und es nimmt kein Ende ,da sie immer wieder zurück fällt.

Also bitte nicht auf gut Glück mal ebend einen Hund aufnehmen ,das könnte ganz Böse enden.

Bin gerne bereit dir ein paar Tipps zugeben.

Lg Iris





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Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beissen. Das ist der Grundunterschied zwischen Hund und Mensch.

Blue ...
Administrator
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...   Erstellt am 28.03.2007 - 18:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo,

ich hatte zuerst einen extrem ängstlichen Hund, allerdings ohne Kinder. Burli war auch nie angstaggressiv. Zu ihm kam ein Jahr später die eher selbstbewusste Alexa, die ihn erst mal gründlich mobbte. Ständig musste ich "meinen Kleinen" vor ihren Übergriffen schützen. Sie kam als Plegehund zu mir und blieb hängen genau wie vorher Burli. Nach einem halben Jahr war Ruhe und Burli lieb Alexa abgöttisch. Allerdings denke ich nicht, dass Alexa seine Liebe sonderlich erwidert. Für sie gehört er eher zum Inventar. Was ich damit sagen möchte ist, dass die Hunde sich nicht zwingend lieben müssen. Kennst Du den zweiten Hund denn schon? Mögen sie einander?
Ein anderes Beispiel war meine Sindy, Burlis Vorgängerin. Sie war schon mit 3 1/2 Monaten (auch aus zweiter Hand) angstaggressiv. Von uns ließ sie sich überall anfassen, aber Fremde wurden massiv abgewehrt bis hin zum schnappen. Dabei machte es ihr nichts aus, in eine volle U-Bahn zu steigen. Sie wollte nur nicht angefasst werden. Für sie war jeder Besucherhund eine Zumutung, ein Einbruch in ihre Privatsphäre. Sie spielte und tobte draußen mit Hunden, aber drinnen wollte sie ihre Ruhe. Sie kuschelte auch mit uns sehr gerne, aber sobald sie tief schlief, tolerierte sie keinen Körperkontakt mehr. Wer weiß, was sie bereits als Welpe erlebt hatte...
Wenn sie an einen gekuschelt schlief und man bewegte sich nur ein kleines bisschen, knurrte sie, bevor sie überhaupt aufwachte. Auch befreundete Hunde durften sich nie neben sie legen. Sie stand sofort auf und legte sich woanders hin. Wenn Du also den zweiten Hund nicht wirklich gut kennst, das heißt, auch schon ein paar Mal zu Besuch in der Wohnung hattest, würde ich lieber die Finger davon lassen. Gassifreunde bringen Deinem Hund vermutlich mehr Freude und Euch beiden weniger Stress als ein zweiter Hund in der Wohnung.
Halt uns auf dem Laufenden, wie Du Dich entscheidest. Im Grunde ist es ja Deine Entscheidung und die Hundepartnerschaft könnte bei Euch ganz anders verlaufen.
Viele Grüße,
Nina





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huepfgretel 
Welpe


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...   Erstellt am 29.03.2007 - 13:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo und danke erstmal für eure Meinungen - auch für die skeptischen und kritischen, ich will ja wirklich eure Einschätzung hören und keine kritiklose Zustimmung!!!!
Vielleicht sollte ich noch weiter ausholen, was die Situation angeht: ich hatte NIE an einen Zweithund gedacht, bis letzten Sonntag... Ich war im Englischen Garten verabredet und wollte grad Nelly aus dem Auto lassen, da rennt ein kleiner Hund auf mich zu und stirbt schier vor Begeisterung... Sein Frauchen kriegte ihn kaum mehr weg, war echt herzig. Abends wollte ich meiner Tochter zeigen, wie der ungefähr ausgeschaut hat und surf so in den Hundeseiten rum, da seh ich einen ähnlichen und zeig ihn ihr. Sagt sie: Schau mal Mama, der ist ja in München und zu vermitteln!!! Tatsächlich, ich da angerufen: es war genau diese Hündin, eine Zwergpinscher/Windspiel-Mischung, superniedlich, ich muß dazusagen, ich hatte als Kind einen Zwergpinscher und liebe Windhunde (aller Größen...). Oh weh, das war ja nun schier schicksalhaft, es war, als ob dieser Hund sich mich ausgesucht hat... Romatikerin die ich bin will ich das dennoch mit Vernunft angehen (auch wenn's schwer fällt...). Nelly (unser Dalmi) ist mit Artgenossen eben superverträglich, aber wahnsinnig auf mich fixiert, und ich dachte, vielleicht entspannt sie sich einfach mit einem so fröhlichen und lustigen Kerlchen. Die kleine Hündin ist 1 Jahr, schon kastriert und die Pflegestelle meint, zu früh, sie hätte ein ausgeprägt kindliches Welpenverhalten. Nelly ist sehr verträglich, wenn sie von anderen Hunden angegangen wird, geht sie einfach weg. Ist aber sehr futterneidisch und angstaggressiv, keine Frage. Aber super abrufbar und draußen ein Traum. So sieht es zunächst nicht aus, als wenn ich ZWEI Problemhunde hätte. AN ihrem Verhalten arbeiten tun wir schon, auch mit fachlicher Hilfe, wobei ich denke, man kann es abmildern, aber sie wird halt nie für Fremde ein Streichelhund, braucht sie auch nicht. So Geschichten wie meine Kinder schnappen (die sind 10,12, und 15), hat sie auch langsam bleiben lassen, auch unsere Katze ärgert sie manchmal, läßt sich dann aber immer abrufen und läßt es wieder sein. Grundsätzlich haben wir sie so akzeptiert wie sie ist, eine Zicke halt, und manche Sachen werde ich nie mit ihr machen können, wie z.B. irgendwo mitnehmen, wo viele Leute sind und sie anfassen könnten. Das muss aber für mich auch nicht sein, das kann ich mir gut so einrichten. Es wär mir echt zu viel Stress, weil ich nie 100% sicher wäre, dass sie nicht doch aus Angst schnappt, wenn sie irgendwer ungefragt von hinten anfasst. Da halte ich die Möglichkeiten der Einflußnahme ehrlich gesagt für begrenzt...
Auf jeden Fall gehen wir heute alle zusammen Gassi, wenn sich die beiden Damen nicht leiden können, hat es sich eh erledigt. Wenn ja, muss ich nochmal ernsthaft in mich gehen.
Ach ja, wir wohnen im eigenen Haus direkt an der Isar, beide Hunde haben also sowohl im Haus platzmäßig Ausweichmöglichkeiten als auch Hundewiese/Isarauen direkt vor der Haustür, also hab ich mit 5kg Hund mehr eigentlich keinen Mehraufwand...




huepfgretel 
Welpe


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...   Erstellt am 29.03.2007 - 13:39Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ach ja, an Moehre: kein Problem, die Frage nach Nerv und Zeit ist absolut berechtigt!!
Da hab ich aber den Härtetest schon bestanden, glaub ich, trotz Scheidung, gleichzeitigem Hausbau, Wiedereinstieg in Teilzeitjob, drei Kleinkindern hätt ich unseren ersten Hund plus damals 2 Katzen nie hergegeben, obwohl ich mich hätte vervielfachen müssen, um alles zu regeln, ging aber doch immer irgendwie... Und Amor ist immerhin gesunde 14 3/4 geworden, mein Kater 20, bin ich echt stolz drauf!!
Umso mehr regt es mich auf, wenn ein oder zweijährige Hunde wegen Zeitmangel oder Nachwuchs abgegeben werden... DAS kann man sich echt vorher überlegen, oder?????




Blue ...
Administrator
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...   Erstellt am 31.03.2007 - 13:54Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo,

wie hast Du denn nun entschieden? Stellst Du uns bald Deinen neuen Hund vor?
Viele Grüße,
Nina





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huepfgretel 
Welpe


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...   Erstellt am 02.04.2007 - 11:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo zusammen,
nein, ich hab mich noch nicht entschieden und werd immer unsicherer. Die Damen vertragen sich wunderbar, spielen sehr schön (und sehr wild) miteinander, das paßt, und zu meinem größten Erstaunen hat Nelly die Kleine sogar im Haus und auf dem Sofa geduldet.
Die Kinder sind hellauf begeistert, das wäre der Hund für sie, weil Nelly eben kein Kinder-Schmuse-Kumpel ist, und wir das (ich schon auch) sehr vermissen. Und ich denke, das wird bei aller Erziehungsarbeit eben nie Nelly's Ding sein. Es wär halt zu schön, man hätte so ein fröhliches Kuschelmäuschen... Trotzdem hänge ich natürlich auch sehr an Nelly, weil sie eben so total auf mich fixiert ist, und grad weil sie so besonders ist. Ich fürchte mich einfach vor der Entscheidung für 15 Jahre mit 2 Hunden, falls es halt dann doch nicht klappt und ich mir noch ein weiteres Hundeproblem damit geschaffen habe...
Viele Grüße, die grübelnde Susanne





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