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Pylades unregistriert
| Erstellt am 02.08.2007 - 23:34 |  |
»Unbestechlich?« fragte er mit einem Grinsen nach und fügte dann hinzu: »Ja, du hast wohl Recht. Irgendwas mache ich falsch!« Und dann lachte er sogar und das war wirklich selten bei ihm. Er grinste eher oder schmunzelte. Aber so richtig lachen, dafür war er nicht gerade bekannt. Was nicht hiess, dass er keinen Humor besass. Seiner war eben meist trocken.
Doch dann genoss er weiter ihre kleinen Streicheleinheiten. Er genoss sie wahrlich und schloss für einen Moment geniesserisch die Augen und seufzte wieder wohlig. Er fühlte sich lange nicht mehr so gut und irgendwie hatte er es geschafft, seine Trauer gänzlich zu verbannen und hatte nicht einmal ein schlechtes Gewissen deswegen.
Im Gegenteil, seine Sinne waren ganz bei ihr. Und als sie dann seine Arme vor ihrem blossen Oberkörper kreuzte, spürte er auch deutlich, wie irgendwie ihr Herz erregt in ihrer Brust pochte und er fühlte sich regelrecht geschmeichelt, auch, wie sie sich für seine Liebe bedankte, auch wenn sich dies irgendwie seltsam anhörte. Aber es klang wunderschön. Auch ihr gut gelauntes Kichern, was ihn sehr erfreute.
Dann spürte er ihren Biss in seinen Unterarm, nachdem sie ihre lustigen Worte gesprochen hatte. Ja, sie war eine Diebin, wurde es ihm kurz schmerzlich bewusst, aber er zeigte es nicht. Wie sie wollte er die ausgelassene Stimmung geniessen.
Und dann dirigierte sie seine Finger so geschickt mit den ihren auf den Ansatz ihrer lieblichen Wölbungen und er beugte sich hinunter und küsste sie auf die Schulter, ganz liebevoll und leidenschaftlich.
»Ich werde standhaft bleiben, meine Megaera, es sei denn, du willst mich verführen, was du ja schon bereits tust ... «
Wie aus heiterem Himmel kamen ihm plötzlich unschöne Gedanken, die nicht mehr aufzuhalten waren: Wer waren eigentlich diese miesen Typen, die sie angegriffen hatte? Ein Wunder, dass ihm diese sorgenvollen Gedanken nicht schon früher gekommen waren. Es war schliesslich seine Aufgabe als Stadtwache. Und er machte sich gerade um sie Sorgen. Denn aus Erfahrung wusste er, dass das noch Nachwirkungen haben würde, denn wie es ihm schien, ging es um Streitigkeiten unter Konkurrenten und die waren nur unterbrochen worden. Aber sollte er gerade nun damit anfangen?
Nein, erst einmal hielt er sich zurück, doch er merkte, wie er etwas angespannt war. Doch er wollte sie nun nicht aus ihrer erregten und lustigen Stimmung zerren. Doch so richtig ans Schmusen konnte er nun auch nicht denken.
Verflucht, manchmal hasste er seine Arbeit dann aber doch. Und nun war er so schrecklich hin und her gerissen: Arbeit oder Freude? Genau nämlich da lag immer sein Problem. Doch damit wollte er nun Megaera nicht sofort konfrontieren und so schwieg er, sondern küsste sie weiter auf ihrer Schulter und seine Zunge liebkoste diese und strich an ihrem Hals hinauf zu ihrem Ohr, wo er mit seiner Zunge in ihrer Ohrmuschel spielte, während seine Hände sie an den Ansätzen der Brüste streichelte, er abr nicht weiter ging, denn nur zu gut hatte er noch ihre Worte in den Ohren, dass sie nicht nur aus Brust und Unterleib bestand.
Oh, was war er da nur für ein Idiot gewesen ...
Doch dann spürte er auch, das ihm das Leben von Megaera wichtiger war, als Lust oder Liebe, so schön es auch für den Augenblick sein mochte und so hob er seinen Kopf , streichelte sanft ihre Schultern und fragte doch:
»Megaera, auch wenn du es nicht gerade hören magst uns mich verfluchst ...« Denn so wie er sie kennen gelernt hatte, die doch auf der einen Seite so wenig von sich preisgeben wollte, es dann aber aufrichtig getan hatte, fragte er liebevoll:
»Ich mache mir Sorgen um dich. Und ich glaube, du weisst warum. Diese Männer, die dich überfielen oder auflauerten, kannten dich, nicht wahr? Das war kein "zufälliger" Überfall. Es ging um interne Streitigkeiten, nicht wahr? Unter Kollegen ... oder wie auch immer. Und daher sorge ich mich um dich ... Magst du mit mir darüber reden?«
[Dieser Beitrag wurde am 04.08.2007 - 02:38 von Pylades aktualisiert]
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Megaera unregistriert
| Erstellt am 04.08.2007 - 16:05 |  |
Megaera hatte immer noch mit einem Gesichtsausdruck, der zwischen selig verträumtem Lächeln und verschlagen verführerischem Grinsen lag, die Augen geschlossen und genoss es einige Momente lang einfach nur, seine Haut an so vielen verschiedenen Stellen an der ihren zu spüren, eingefangen in seiner kraftvollen Umarmung (auch wenn sie diese teilweise selbst herbeigeführt hatte) und seiner so lebendigen Wärme. So intensiv und allumfassend hatte sie einen Menschen bislang noch nie an sich wahrgenommen und sie merkte, dass diese so innige Gegenwart einen ganz eigenen, fremden Zauber besaß, der sie gleichzeitig angenehm kribbelnd erregte, aber auch sanft entspannte. Irgendwie konnte sie Pylades in manchen schmerzhaften Augenblicken gar nicht nahe genug um sich herum fühlen, wollte immer noch eine Steigerung zu dem, was sie bereits wahrnahm.
Jaja, meine alte Freundin, die Gier...
Megs Grinsen wurde ein wenig breiter und entblößte ihre schön geschärften Eckzähne. Hätte sie sich doch eben nicht so unsicher und überfordert gefühlt, dann... dann... Ihre dunklen Augen öffneten sich einen schmalen, unzufriedenen Spalt weit. Sie besaß nicht den Hauch einer Ahnung, was dann wäre. Nach einem kurzen Bemühen ihres Gedächtnisses bezüglich des Geheimnisses der Frauwerdung irrte sie nicht wirklich schlauer zwischen 'Gibt dir nur 'nen flüchtigen Vorgeschmack auf die grottenheftigsten Schmerzen bei der Geburt' und 'Ich habe eine vollkommene Wandlung durchgemacht, bin gereift und gewachsen und zum Schmetterling geworden'. Sie sollte definitiv andere Quellen bemühen, die zwischen alten, abgehalfterten Bordellmüttern und Hera-Priesterinnen lagen und sich vielleicht ein wenig näher an der Realität befanden. Die Antwort lag vermutlich irgendwo im Zwielicht dazwischen. Oder sie sollte ihre eigenen Erfahrungen machen, mit dieser Einstellung war sie schließlich bisher am Besten gefahren. Warum war sie vorhin nur so zurückgescheut? Unzufrieden mit sich selbst begann die Diebin auf der Unterlippe zu kauen. Souveränität war etwas anderes. Gelassenheit auch. Pylades musste sich gefühlt haben wie der letzte plumpe Barbar aus irgendeinem dieser nordischen Tierfellstämme, Geranien oder diese seltsame BritIrgendwas-Insel. Oder noch schlimmer, Dämelakien. Diese Horden Halbwilder, die schon wochenlang im Hafen lagen und ab und an mal in Flammen aufgingen. Vermutlich nur, um irgendeiner schrägen Feuergottheit zu huldigen.
Aber nein, das hatte sie eigentlich wirklich nicht gewollt. Pylades war so lieb zu ihr und einfühlsam, vermutlich hatte ihn dieser Tiefschlag über die Klippe in einen bodenlosen Kriesenschlund katapultiert. Wahnsinn, sie war wirklich so rücksichtsvoll wie eh und je. Es war schließlich nicht so, als wäre dieser Mann ihr bezahlter Liebhaber, dem Geld genügen musste und der seine Gefühle derweil draußen vor der Tür warten ließ. Warum wurden ihr solche Dinge immer erst Stunden später klar? Vielleicht sollte sie ihren gefahrwitternden Instinkten für die Zeit mit Pylades kleine Ferien gönnen. Sie wollte ihn doch auch spüren, oder nicht?
Hast du ihm zumindest gesagt, während du ihn gnadenlos in hadesfeuerheiße Wollust getrieben hast.
Ich bin grässlich.
Präzise auf den Punkt gebracht. Darfst dir nachher zur Belohnung was Süßes klauen gehen.
Muah, schlechtes Gewissen nix gut für Meg Meisterdiebin....
Megaera zog ein wenig die Schultern hoch und verbrachte einige Augenblicke damit, sich schuldig und mies zu fühlen. Dann spürte sie seine warmen, weichen Lippen auf ihrer Schulter und gab ihnen leise seufzend nach. Gut, wenn er das alles nicht so schlimm sah...
Ihre Lider wurden wiederum schwerer und fielen schließlich erneut zu, während sie sich unter einigen tiefen Atemzügen genüsslich wand. Auch sein Lachen klang schön, so unbeschwert und befreit, dass sie gleich von dem Verlangen beseelt wurde, es immerfort hören zu wollen. Ihr Herz machte einen ähnlich losgelösten Satz, als sie eine warme, sanfte Welle reinsten Glückes durchfloss wie ein kleiner Strom aus flüssigem Gold. Noch niemals hatte es sie selbst derart gefreut, jemand anderen lachen zu hören. So mussten sich diese ewig wandernden Bettlawinen in der Wüste fühlen, wenn sie auf eine reizvolle, seltene Oase trafen.
Ihr spitzbübisches Grinsen fand Meg erst wieder, als Pylades andeutete, dass sie ihn ja bereits wieder verführen würde.
"Dich verführen? Ungeheuerlich, dass du mir sowas echt zutraust...", hauchte sie hintergründig und dirigierte seine Fingerspitzen einer Hand langsam über ihr Schlüsselbein ihren Hals hinauf und schließlich zu ihren Lippen, die eine nach der anderen sanft umschlossen, um begehrlich an der Kuppe zu saugen und zu lecken. Allerdings wurde dies zunehmend schwieriger, als er sie umgekehrt so innig an Schulter und Hals liebkoste. Ihr Atem beschleunigte sich während des Weges, den seine Zunge so geschickt nahm, und was zunächst nur kleine, genüssliche Seufzer waren, steigerte sich zu einem leisen, sinnlichen Stöhnen, als er die empfindliche Haut ihres Ohres zu verwöhnen begann. Megaeras Griff um seine Hände wurde ein wenig stärker, während sie etwas mühevoller fortfuhr, die Spitze seines Mittelfingers mit der Zunge zu umkreisen.
"Du bist... göttlich, mein Herz...", hauchte die Diebin, um anschließend seinen Finger aus der Umarmung ihrer Lippen entkommen lassen zu müssen, weil sie den Mund etwas weiter unter einem zitternden Lufteinziehen öffnen musste.
"Gib's zu, du bist Senator für Sinnesfreuden oder sowas... du hast ja auch... gar nichts falsch gemacht bisher... es lag alles an mir... hab ja gesagt ich bin... sowas nicht... gewöhnt...."
Ein wohliger Schauder durchlief Megs Körper und ließ ihn erbeben. Eigentlich wollte sie noch mehr sagen, doch irgendwie entglitten ihr zunehmend dafür notwendige Worte aus dem Gedächtnis, so dass ihre einzigen Äußerungen bald nur noch dazu dienten, ihr Wohlbehagen auszudrücken.
Wenigstens solange, bis er lästigerweise seine Lippen wieder zum Sprechen benutzte, was allerdings andererseits nicht wirklich schlecht war, denn Megaera hatte inzwischen mit dem Gedanken gespielt, die Forschungsarbeit seinen Körper betreffend fortzusetzen und ihre Hände diesmal den tieferliegenden Regionen zu widmen. Ohne die Augen zu öffnen und immer noch ein wenig berauscht, stahl sich nun also wieder ein wissendes, freches Grinsen auf ihre Lippen, das offenbar Pylades' Sorge um sie nicht im Geringsten teilte, sondern im Gegenteil in seiner Frage Anlass fand, ihr Spiel ein wenig zu intensivieren.
"Soso, du willst mich also aushorchen, hmmm? Na, ich fürchte aber, da wirst du schon etwas mehr Überzeugungsarbeit leisten müssen, um meine Zunge zu lockern..."
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Pylades unregistriert
| Erstellt am 06.08.2007 - 03:07 |  |
Auch Pylades genoss diese so innige Zweisamkeit, als wenn er sie so noch niemals erlebt hatte. Aber Gentlemen, wie er war, dachte er nicht weiter darüber nach, denn er hatte, wenn er geliebt hatte, wahrhaftig geliebt und wenn er etwas hasste, dann waren es Vergleiche ziehen. Dennoch kam ihm dieser Augenblick magischer denn je vor. Vielleicht weil es einfach so war. Und weil er sehnlichst genoss und die Vergangenheit Vergangenheit sein liess. Für ihn zählte immer das hier und jetzt und dies genoss er wie lange nicht mehr. Ja, seine Frau, seine Schwester und sein Freund waren tot. Aber das war das Schicksal und oft noch würde er an sie denken und ihre Erinnerung in sich wahren. Aber er lebte und erlebte gerade, wonach er sich so oft gesehnt hatte: Sich einfach mal gehen zu lassen und auch wenn Megaera anfangs in seinen Augen etwas kompliziert war, worüber er nicht böse, wenn nur erstaunt und verwirrt war, so liess er sich fast nun wieder fallen, so wie vor Stunden, als das Gift wirkte, was er fast herbei sehnte, denn in diesen Momenten hatte er sich erfahren, wie nie zu vor.
Fast wünschte er sich diesen Zustand wieder herbei ... und ohne dass es ihm dies bewusst wurde: DAS war kein gutes Zeichen. 
Es war einfach Megaeras Art. So impulsiv sie manchmal auch reagiert hatte, so unmissverständlich sie ihm klar sagte, wie sie empfand und ihn verletzt hatte, so offen war sie eben auch. Er glaubte irgendwie immer, wobei er bei ihr war. Ja, sie spielte ihm nie wirklich etwas vor. Vielleicht versuchte sie es einige Zeit. Aber nein, sie war, wie sie war und genau dies schätzte er an ihr.
Und ja, Pylades hatte sich zeitweise gefühlt, als wenn er der dümmste Mann auf der Welt gewesen. Und ja, ihr Verhalten, dass er erst nicht verstand, hatte ihn sehr verletzt. Aber Pylades war wie er war, so wie Megaera war, wie sie war. Er war kein Mensch, der schnell etwas gegen sich gerichtet sah, zumindest keine so zwischenmenschlichen Dinge. Auch er machte sich Gedanken und bevor er etwas zu tiefst persönlich nahm, wollte er wissen, wollte er erkunden, deuten, wie und warum es soweit kam. Er war kein Mensch, der schnell urteilte und sich auf seine Befangenheit reduzierte, auf seine Empfindlichkeit. Und dann hatte er gemerkt, dass alles irgendwie einen Grund hatte, warum sie so reagierte, wie sie eben reagierte und vor allem, dass sie selber kritisch war. DAS zog er vor und mochte es. Daher war da dieser Zauber zu ihr. Sie durfte erst einmal sein, wie sie war. Er wollte nicht vorschnell urteilen, denn er wollte ihr dann auch die Chance geben, zu reflektieren. Denn es nutzte doch nichts, wenn er sie mahnte und kritisierte. Eine eigene Einsich konnte doch nur von innen, von einem selber kommen. Fern von böser Kritik und Einflussnahme. Ein Anstoss war ok. Aber keine Schelte. Dies beeinflusste doch dann auch wieder negativ.
Und lauschte er ihren Worten, während er sie sanft liebkoste und seine Finger zu ihrem Schlüsselbein dirigierte, schliesslich zu ihrem Hals. Er liess es zu. Er wollte, dass sie zeigte was sie wollte. Als sie dann dann seinen Fingerkuppen saugte, sog er scharf und leidenschaftlich die Luft ein. Ja, es gefiel ihm, diese sehr extremen und doch noch nicht so weit gehenden Gesten. Hätte er nur vorhin so gedacht, aber da hatte er sich fast vergessen, weil er geglaubt hatte, sie wollte alles sehr schnell und ohne viel Drumherum. Er hatte sich geirrt. Dich nun ärgerte er sich nicht mir. Was vorhin war, war vorbei, wenn auch nicht vergessen. Wie auch in seiner Arbeit wollte er aufmerksamer sein. Nur wusste er auch, dass Dies nicht immer einfach war, wenn man einen Menschen nicht gut kannte. Wie sollte er spüren und wissen, was sie wollte? Nun wusste er es. Damals glaubte er es auch, aber er hatte etwas falsch gemacht, doch nun gab er sich nicht mehr die Schuld dafür. Er versuchte sie und sich zu verstehen.
Wieder spürte er, wie sie zunehmend erregter wurde. Ihr Atem ging immer schneller und es regte Pylades selber immer mehr an. Ja, er mochte es, die Frau zu spüren und achtete sehr auf ihre Reaktionen, waren sie doch auch eine Art Echo auf das, was er tat. Und er wollte sie verwöhnen, sie liebkosen,wie sie es wollte. Es war Pylades einfach wichtig, nicht nur an seine Lust zu denken, sondern auch auf die Lust der Frau einzugehen. Für ihn war das ein Geben und Nehmen gleichermaßen. Und es erregte ihn, wenn sie unter seinen Liebkosungen aufstöhnte und genoss. Ja, es war für ihn ein Zeichen, dass sie seine Liebkosungen mochte, alles andere wäre falsch.
»Du bist auch göttlich, liebe Megaera ...« hauchte er in inniger Liebkosung und ein inniges samtweiches Raunen kam über seine Lippen, das zeigte, wie auch er so sehr genoss. Über das, was sie dann zu ihm sagte, als Senator, lachte er und musste sie in netter Weise enttäuschen: »Ich danke dir so, Deine Worte ... aber ich nein ... DU bist es, der diese Leidenschaft in mir entfacht ...«
Er genoss ihre Liebkosungen so sehr, dass er fast aufhörte, sie zu Lieblosen und lehnte sich in vollem Genuss einfach mal zurück, denn auch er, ähnlich wie sie, war dies nicht mehr gewohnt. Aber er lehnte sich nicht wie ein egoistischer Mann zurück, der nur fühlen wollte. Er nahm nun ihre Hand und übersäte diese mit zahllosen Küssen und kleinen Bissen.
»Nein, nicht aushorchen ...« hauchte er fast ohne Verstand und schloss seine Augen. Verdammt, warum war er nicht einfach ein einfacher Schmied. Aber auch dann hätte er sich Sorgen gemacht. »Aber höre bitte nicht auf. Ich bin ganz dein. Und ja, ich mache mir Sorgen ... wären die doch nur nicht ... ich könnte mehr geniessen, aber ich bin, wie ich bin. Ich liebe dich und mache mir Sorgen ... verzeih mir ...«
Doch dann erhob er sich wieder ein wenig und ging einen Schritt weiter. »Ich begehre dich ...« hauchte er verträumt.
Seine Hände strichen an ihrem Hals entlang, erreichten die Ansätze ihrer Brüste und umkreisten sie, jedoch so, dass er sie nie wirklich berührte. Er machte immer nur Andeutungen von Berührungen. Währenddessen aber stöhnte er leicht und sie konnte merken, wie sehr er von ihr verzückt war.
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Megaera unregistriert
| Erstellt am 07.08.2007 - 16:32 |  |
Megaera gab ein besonders sinnliches Schnurren von sich, als Pylades ihr Kompliment bezüglich seiner Göttlichkeit zurückgab und wiederum brachte seine Stimme, diese Lust in ihr so nahe an Megs Ohr, ihren Körper zum Erschaudern. Wohlig räkelte sie sich weiterhin in seiner Umarmung, irgendwie unfähig, einfach nur stillzuliegen, sowohl aufgrund ihres unruhigen Charakters als auch weil sie es so genoss, ihre Haut an der seinen entlang streichen zu fühlen. Das zufriedene Lächeln auf ihren Zügen verstärkte sich, als er ihr wiederum ein Lachen schenkte, das einen unwillkürlich ebenfalls sorglos und heiter stimmen konnte wie von Zauberhand.
"Ich bin es also schuld? Na, hätte mich auch gewundert, wenn ihr euch mal einen sinnvollen Senatorenposten ausgedacht hättet", gab sie in verführerisch seidigem Flüstern zurück, nur um wie elektrisiert zu erstarren, als Pylades ihrer Hand so innige Liebkosungen zuteil werden ließ. Wieder spürte sie diese immer stärker werdende Hitze in sich wachsen und spannte mit verlangendem Keuchen ihren Körper an. Die Empfindlichkeit ihrer Hände und Finger ließ sie jede seiner Berührungen, die Flut von Küssen und besonders die zärtlichen Bisse derart intensiv spüren, dass ihr der Atem stockte. Von seinen Lippen schienen Strahlen vibrierenden Lichtes auszugehen und sie mit verheißungsvoller Wärme zu füllen, deren Steigerung sie bereits kennen gelernt hatte und nach welcher sie sich mehr und mehr wieder zu sehnen begann.
Meg vernahm den Hauch seiner Stimme und antwortete mit einem heiseren, fiebrigen Stöhnen, das mehr als unterstrich, dass seine Bemühungen nicht ohne Folgen geblieben waren.
Sogar ihr gemeinsames Spiel, das es in ihren Augen nach wie vor war, hatte sie beinahe vergessen, wurde nun jedoch, als der Inhalt seiner Worte zu ihr durchdrang, wieder daran erinnert. Insbesondere, als er wieder die Taktik des viel zu hauchzarten Umstreichens ihrer Brüste wählte, die sie schon einmal an den Rand des Wahnsinns katapultiert hatte und weswegen sie sich auch nun wieder zusammenreißen musste. Sie versuchte, ihre bereits wieder gesteigerte Lust ein wenig zurückzunehmen, um seine sachten Streicheleinheiten geduldig ertragen zu können. Mit einem tiefen Atemzug, der den schönen Nebeneffekt hatte, dass ihre Brust sich wenigstens kurzfristig etwas inniger an seine Finger drängte, fand Megaera in die Realität zurück und auch zu ihrem hintergründigen Grinsen.
Eine ihrer Hände strich, seine Haut nur mit den empfindsamen Fingerkuppen berührend, seinen Arm empor, streichelte sanft über seine Wange und hinter seinem Ohr entlang, verfing sich flüchtig in seinem Haar und machte dann einen schnellen Sprung auf seine Hüfte, um diese unter leichtem Druck mit der Handfläche zu massieren.
"Es ist furchtbar lieb, dass du dir Sorgen um mich machst... wirklich, das hat schon lange keiner mehr für nötig gehalten", begann sie mit verspielt sinnlichem Tonfall, hinter dem jedoch auch ein gewisser Nachdruck spürbar war.
"Aber um mich brauchst du dich wirklich nicht zu sorgen. Wenn man in seinem Beruf so gut ist wie ich, hat man eben immer mit missgünstigen Neidern zu kämpfen. Ich werde mich schon noch um sie kümmern. In meinen Kreisen wird man eben nicht so demagogisch... demonstrativ... demoirgendwasmäßig gewählt wie bei dir und alle sind zufrieden. Bei uns muss man seinen Platz immerfort verteidigen. Das hält fit und in Form."
Und der Stadtwache überlegen fügte sie insgeheim noch hinzu, hielt es aber für besser, dies nicht laut auszusprechen. Ihre warme Handfläche auf seinem Körper zog indes immer weitere Kreise auch um die angrenzenden Gebiete der Hüftpartie herum, allerdings noch recht behutsam und eher mit neugierigen, zärtlichen Berührungen, als wolle sie ihn nicht erschrecken. Meg wollte nicht, dass er sich Sorgen machte und dadurch abgelenkt wurde. Das fehlte nämlich gerade noch, dass Titus ihr das Beisammensein mit Pylades vermieste. Völlig egal, ob er es auch erst möglich gemacht hatte.
Die Selbstsicherheit in Megaeras Worten war nicht gespielt gewesen, sie war tatsächlich mehr als überzeugt davon, dass ihr ehemaliger Partner auf Dauer nicht gegen sie bestehen könnte. Das war dieses Phänomen derjenigen Kriminellen, die unbedingt ein Doppelleben führen wollten. Genau wie bei Zorrax, bei dem sie schon aufgrund der Maskenverliebtheit sehr sicher war, dass dieser Mann im 'normalen' Leben vielleicht der freundliche Nachbar von nebenan war. Aber solche Doppelspieler konnten sich niemals so stark auf das Diebesdasein konzentrieren als jemand wie sie, der den ganzen Tag an nichts anderes dachte und ihre gesamte Energie auf ein Ziel fixieren konnte. Die Sache mit dem Bordell war eigentlich von vornherein zum Scheitern verurteilt gewesen, weil ihre Berufung nun einmal woanders lag und nicht verdrängt werden wollte.
Megaeras Liebkosungen seiner Haut hatten sich inzwischen intensiviert, da sie ab und an noch die leichte Schärfe und Härte ihrer Fingernägel hinzu zog, um Pylades stärker zu stimulieren. Sie wollte ihrerseits sehen und auch spüren, wie sehr sie ihn erregen konnte, und sie wollte die Bestätigung, dass seine Sorgen um sie ihn nicht so sehr beeinträchtigten. Einmal ganz davon abgesehen, dass es ihre Fingerspitzen vorwitzig immer tiefer in eine bestimmte Richtung zog...
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Pylades unregistriert
| Erstellt am 09.08.2007 - 05:31 |  |
Pylades zog tief und lange die Luft in seine Lungen, so dass man deutlich spüren konnte, wie sein Bauch einfiel und sich sein Brustkorb wölbte, als er Megaeras immer intensivere Liebkosungen an seiner Hüfte verspürte. Aber auch schon vorher war er mehr als verzückt, als er ihr seinen Atem in ihr Ohr Hauchte und voller Liebe und Zärtlichkeit daran knabberte oder ihre Ohrmuschel sanft mit seiner Zunge erkundete, auf eine so vertraute und vorsichtige Weise, wie er es selber von sich schon nicht mehr kannte, dass er es konnte, denn Megs Körper erschauderte immer mehr unter seinen sanften Berührungen und wohlig räkelte sich ihr Körper vor ihm und es war für ihn wahrlich ein Fest, dass sie so dermaßen lustvoll auf ihn reagierte, was ihn zusätzlich eben auch selber immer mehr antrieb und sein Verlangen nach ihr nur noch mehr verstärkte. Er fühlte die Hitze ihrer Haut und glaubte in ihrer Stimme neben ihrer lieblichen Ironie auch so viel Glück und Entspannung herauszuhören, dass es ihn selber so entspannte und er glücklich war.
Ja, sie hatten sich in den wenigen Stunden, genau genommen diese Nacht, wo sie sich kennen gelernt hatten, gestritten und es war zu herben Niederlagen und Missverständnissen gekommen. Aber es hatte sie auch näher gebracht auf eine Weise, wie es Pylades es so noch niemals kennen gelernt hatte. Und er wollte nicht zurück in sein altes Leben, er wollte geniessen, kernen, fühlen, riechen, spüren - das Leben in diesem Moment mit all seinen verfügbaren Sinnen wahrnehmen und alles für den Moment hinter sich lassen. Er wollte die Zeit beinahe anhalten oder langsamer drehen, denn er wusste nur zur gut, dass andere Zeiten kommen würden, Zeiten des alltäglichen. Er würde irgendwann wieder Präfekt und Senator sein und auch Meg hatte ihm sehr klar gemacht, dass sie ein, wenn auch vollkommen anderes Leben führte, als er. So war es nun einmal. Aber in diesen wunderbaren Momenten war es ihm nun einmal egal und es kam ihm fast so vor, als wollte er diesen ganz besonderen Moment so lange wie möglich erleben, auch, weil er daraus so viel Kraft schöpfte.
Und dann war es wieder da, denn nur kurz war er in Gedanken, wie das nun mal in fast jeder Situation passiert, so magisch sie auch sein mochte: Ihre seidige, , gurrende, ja äusserst verführerische Stimme und fast wollte er nicht glauben, dass er wirklich der erste Mann in ihren Leben sein sollte, aber er vertraute und glaubte ihr und verfiel ihr erneut. Ebenso ihren Liebkosungen und dem Stöhnen unter seinen Berührungen, die ihn mehr und mehr eine innere Hitze in ihm aufstiegen liessen.
Und so lauschte er ihren Worten, dass er sich keine Sorgen machen sollte und sie hatte Recht. Dies würde er nun später machen. So wie er vielleicht später über alles nachdenken würde. Doch eines wusste er jetzt schon: Egal, was kommen würde: Bereuen würde er es nicht. Selbst nicht, wenn er sie niemals wieder sehen würde. Und er antwortete nun auch nicht mehr, denn er genoss nur noch unendlich ihre Berührungen und schloss die Augen. Pylades hatte sich auf den Rücken fallen lassen, sie halbwegs mitgezogen, denn er wollte ihren erhitzten, in Leidenschaft gefangenen Körper ganz nah bei sich spüren.
Und so lag sie halb auf ihm, halb neben ihm, eigentlich war es egal. Ihre Haut klebte teilweise aneinander, und jeder spürte und berührte den anderen. Und Pylades bemerkte, als er sanft mit seinen Fingern rund herum um ihre Brüste streichelte, dass sie sich ihm fordernd entgegen drängte und natürlich wollte er sie nicht quälen, denn er nahm deutlich war, wie sie mehr wollte und nicht weiter auf die Folter gespannt werden wollte. Und während ihre eigenen sehr intensiven kreisenden Bewegungen seine Haut im Bereich seiner Hüfte immer mehr seinem Zentrum der Erregbarkeit näher kamen, er schon schmerzlich süss ihre Fingernägel in seiner Haut spürte, stöhnte er leise, aber sehr sehnsuchtsvoll auf und legte seinen Kopf in den Nacken und wölbte seinen gesamten Oberkörper leicht durch und nach oben. In diesem Moment erreichten seine Hände das Bedürfnis ihre Begierde und umfassen lieblich ihre so wohligen Rundungen, erspürte dort jeden Millimeter voller Lust und Leidenschaftlich und ein erneutes inniges, geniesserisches und sehr sinnliches Seufzen entrang seiner Kehle.
Meg konnte deutlich hören, aber vor allem spüren, wie er jede ihrer Berührungen bis ins kleinste genoss und auskostete, wie er sich fallen lies und sich ihr vollkommen hingab ...
Leise hauchte er versonnen und entzückt ihren Namen: »Megaera ... « gefolgt von einem fast ungestümen, ja wollüstigen Aufstöhnen, das zeigte, wie gross und fordernd sein Verlangen, seine Begehren nach mehr war. Seine Lust nach ihr ... der Frau an seiner Seite, deren Berührungen ihn dermaßen verwöhnten und berauschten, wie er es so noch niemals erlebt hatte.
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Megaera unregistriert
| Erstellt am 10.08.2007 - 19:34 |  |
Die Sache mit dem Ablenkungsmanöver schien besser zu funktionieren, als selbst Megaera es sich ausgemalt hatte. Natürlich war ihr bewusst, dass die Region, in welcher sie gerade so ungeniert spielte, äußerst sensibel war, auch deswegen waren ihre Berührungen eher vorsichtig. Aber wirklich voraussagen, wie Pylades worauf reagieren würde, davon schien sie noch weit entfernt. Nicht, dass sie nicht gewillt war, dieses süße Mysterium zu erkunden. Trotzdem überraschte es sie immer noch ein wenig, zu welch leidenschaftlichen Reaktionen sie einen Mann, diesen Mann, reizen konnte.
Irgendwie hatte sie auch halb damit gerechnet, dass er sie bitten würde, ihn dort nicht so ungeniert zu berühren. Oder behutsamer zu sein oder noch damit zu warten oder was auch immer. Das Gegenteil schien der Fall zu sein. Er schien tatsächlich ihrer Neugier nachzugeben, mehr noch, wenn Meg ihn richtig deutete (und das war augenblicklich nicht allzu schwer), so verzehrte er sich geradezu danach, dort von ihr berührt zu werden. Vermutlich war das bei Männern normal, aber Pylades war in ihren Augen eben immer noch kein normaler Mann. Und sie konnte sich beim besten Willen nicht erklären, wie sie seine Erregung so rasch so intensiv hatte steigern können, nur, weil sie seine Hüfte streichelte und ihrer Neugier freien Lauf ließ. Sie freute sich, aber ein wenig verunsicherte es sie auch. Offenbar gab es zum Thema 'Körperliche Liebe' noch einiges für sie zu lernen.
Es war etwas seltsam, von ihm mitgezogen zu werden, so dass sie nun halb auf und halb neben ihm lag. Natürlich war es so leichter, sich gegenseitig zu berühren und er war nach wie vor hinter ihr, also dieser unkontrollierbare Faktor, den sie so liebte. Sie spürte seine tiefen Atemzüge irgendwie nun noch inniger und als sich sein Brustkorb so stark hob, drückte er damit auch den ihren leicht nach oben und damit ihre Brüste geradezu in seine Hände. Es war schon eine kleine Erlösung und Megaera legte den Kopf nach hinten auf seine Schulter und schloss genießend die Augen und äußerte ihre Dankbarkeit mit einem kehligen, begehrlichen Stöhnen. Ihr Körper allerdings war alles andere als entspannt und schmiegte sich in fast schlangenartigen Bewegungen abwechselnd gegen seine Brust und seine Hände, während Meg die Vorstellung genoss, seiner erhitzten Haut nicht entkommen zu können. So intensiv und besitzergreifend erforschte er ihre empfindlichen Rundungen, so wundervoll war das Gefühl, wie die Spitzen unter seinen warmen Liebkosungen hart wurden, dass die Diebin beinahe vergaß, ihn ihrerseits weiterhin zu verwöhnen. Einen atemlosen Moment hielt sie dennoch inne, während die beginnende Hitze ein Beben durch ihren Körper jagte und das hemmungslose Verlangen in ihr weckte, sich immer enger an Pylades zu schmiegen, so wie sie es zuvor bereits erlebt hatte. Er schien überall zu sein, sie hörte und spürte seinen keuchenden Atem so nahe an ihrem Ohr, was jenes wiedererwachte, glühende Lustgefühl in ihr mehr und mehr in tieferen Regionen pulsieren ließ. Es fühlte sich so schön an, immer noch ein wenig ungewohnt zwar, aber irgendwie auch natürlich und richtig. Ihr Körper sprach eine eindeutige Sprache und er schien sich nach Pylades zu sehnen wie ein Verdurstender nach Wasser. Oder reagierte sie schon wieder über? Es war ihr egal.
Ihre rechte Hand, die sie bislang sowieso recht unnütz nur in den Laken neben sich verkrallt hatte, löste sich aus dem Stoff und legte sich auf eine des Präfekten, zunächst nur, um sanft darüber zu streicheln und keineswegs, um seine Tätigkeit einzuschränken. Es erregte sie, die Bewegungen seiner Finger sowohl darunter als auch darüber wahrzunehmen und kurz kam ihr der Gedanke, ob sie wohl irgendeinen seltsamen Fetisch hatte. Dann aber führte sie diese Eigenschaft auf ihre Fingerfertigkeit als Diebin zurück und äußerste ihr Wohlbehagen stattdessen in einem heiseren, leidenschaftlichen Keuchen und einem neuerlichen Winden ihres angespannten Körpers auf dem seinen.
Nach einigen Augenblicken jedoch führte sie seine Hand höher und zu ihren Lippen, um jeden seiner Finger erneut, diesmal jedoch weitaus lustvoller, mit der Zunge zu verwöhnen und schwer atmend an ihm zu saugen. Erst, nachdem jede seiner Fingerspitzen feucht und nass glänzte, ließ sie sie wieder zu ihrer Ausgangsposition zurückgleiten, nur um zitternd die Luft einzuziehen, als die gewünschte Wirkung der kühlenden Spuren seiner Finger auf ihrer Haut spürbar wurde. Bald wusste sie nicht mehr zu sagen, ob sie kühlten oder brannten, während Pylades geheimnisvolle Muster auf die empfindlichen Stellen verteilte und sie damit zusätzlich zu fesseln schien.
Der Anflug einer fiebrigen Gänsehaut zog über sie, während ihre linke Hand unter einem prickelnden Schauder ihrerseits leicht gerötete Spuren auf Pylades' Oberschenkel hinterließ, den sie gerade unbewusst mit etwas stärkerem Druck massierte. Meg, die aufgrund dessen ein wenig aus ihrem Rausch erwachte und sich daran erinnerte, dass sie sich noch eine Aufgabe gestellt hatte, hoffte, ihm nicht wirklich damit wehgetan zu haben, und flüsterte auch deswegen ein atemloses "Ich liebe dich", während sich ihre leicht glasigen Augen wieder einen Spalt öffneten. Besonders zärtlich streichelten ihre Fingerkuppen noch einmal über die sehr weiche Haut an dieser Stelle und sie versuchte, wieder ein wenig mehr Kontrolle über ihren Körper zu bekommen. Unverzeihlich, wenn ihr dieser Ausrutscher an anderer Stelle passiert wäre.
Kurz löste sie anschließend ihre Hand von ihm, um ihre Fingerspitzen ebenfalls mit der Zunge zu befeuchten (was sie irgendwie an Selbstbefriedigung erinnerte), um sich dann mit der Handfläche wiederum seinen Bauch hinabzutasten, da sie den Blick weiterhin zur Decke gerichtet hatte. Zwar war sie es gewohnt, ohne Sichtkontakt zu arbeiten und vor ihrem inneren Auge nur Dank ihres Tastsinnes ein Bild des untersuchten Objekts zu erschaffen, aber an dieser Stelle wurde sie doch ein wenig nervös. Selbstredend war sie sehr neugierig und allein die Vorstellung, ihn an seiner empfindlichsten Stelle zu berühren und ihm damit die gleichen Wonnen zu ermöglichen, die er sie hatte spüren lassen, erregte und faszinierte sie ungemein. Es war nicht so, als müsse sie sich überwinden, um ihm zu gefallen. Trotzdem spürte sie, wie ihre Fingerspitzen ein wenig zitterten, nicht nur aufgrund seiner fortwährenden Liebkosung ihrer Brüste, die es ihr sehr erschwerte, sich ihm nicht einfach wieder hinzugeben und unkontrolliert fallen zu lassen. Aber nein, beim ersten Mal wollte sie vorsichtig und wach dabei sein - auch wenn es ja nicht sein erstes Mal war. Irgendwie nur fürchtete sie sich davor, ihm weh zu tun. Vielleicht, weil sie diese Stelle eines Mannes in der Vergangenheit immer nur genutzt hatte, um selbigem Mann enorme Schmerzen zuzufügen. Umgekehrt hatte er diese Scheu bei ihr ja auch nicht besessen. Gut, sie hatte ihm die Entscheidung ja auch ziemlich überraschend abgenommen.
Kurz verzog sie das Gesicht angesichts ihrer scheinbar sich verselbständigenden Gier, mochte dann aber nicht weiter darüber nachdenken. Lieber wollte sie sich etwas ganz anderem widmen.
Wenn sie ihm nur nicht wehtat...
Du dummes Huhn, so lange wie du schon zögerst, wird er vermutlich gleich einschlafen! Nur Mut, so empfindlich sah es vor Kurzem noch gar nicht aus!
"Ich... ich hab das noch nie gemacht. Ich hoffe, ich tu dir nicht weh..." flüsterte sie zwar noch schwer atmend, aber auch ein wenig kleinlaut. Trotzdem hatte sie das Gefühl, ihm diese Information schuldig zu sein. Auch wenn ihr Stolz leise grummelte und sich eine dunklere Röte auf ihre ohnehin schon erhitzten Wangen niederschlug. Sie schluckte trocken und konzentrierte sich weiter. Noch deutlicher konnte sie ihr unbedarftes Jungfrauendasein wohl nur spüren, wenn er in sie eindrang.
Ich will ihm etwas Schönes geben. Ich will, dass er genießt. Und dass er dabei spürt, wie sehr ich ihn liebe.
Daran hielt sie sich fest und auch an seinem fordernden, verlangenden Aufstöhnen, kurz nachdem er ihren Namen gehaucht hatte. Sie würde es vielleicht nicht so geschickt und künstlerisch machen wie eine Priesterin Aphrodites oder ein Freudenmädchen, aber sie würde ihr Bestes versuchen, das war sie ihm schuldig. Und sich auch.
Langsam, für seine Begriffe vermutlich schmerzlich und aufreizend langsam, tastete sie sich blind näher heran, bis ihre sensiblen Fingerspitzen schließlich seine erhitzte Männlichkeit erspürten und Megaera unwillkürlich den Atem anhielt. Sehr genau achtete sie auf seine Reaktionen, während sie ihn nur mit dem Hauch einer Berührung zu erforschen begann, langsam und behutsam hinauf und hinab fuhr und die empfindliche Spitze betastete. Es war ein wunderliches, aber sehr intimes Gefühl, das sie dabei beschlich und sie spürte, wie ihr angeregter Herzschlag das Blut schneller durch ihren Körper zu jagen begann, bis sie nicht anders konnte, als sinnlich und leise aufzustöhnen. Er schien unter ihren Fingern zu wachsen und deutlich nahm sie das erhitzte Pulsieren in ihm wahr, das dem ihren überaus ähnlich war.
Ein klein wenig mutiger intensivierte sie ihre Berührung zu einem sehr zärtlichen Streicheln und hoffte, dass er ihre Bemühungen nicht albern fand. Seine Haut war durch ihre Fingerspitzen ein wenig feucht geworden und ihre Liebkosungen glitten so leicht und weich darüber und darum. Es war fremd und seltsam, aber es gefiel ihr. Ein wenig stockender sog sie die Luft ein und lächelte versonnen. Mit einer geschmeidigen Bewegung brachte sie ihre Hüftpartie, die ohnehin schon halb auf ihm lag, näher an ihre ihn liebkosende Hand und den Beweis seiner Erregung heran, ohne groß darüber nachzudenken und vielleicht um ihm deutlich zu machen, dass er sie nicht erschreckte oder sonstwie verstörte. In ihr brannte nur der Wunsch, ihn mehr, an anderen Stelle ihrer Haut, zu spüren. Sanft schmiegte sie das weiche Fleisch unterhalb ihres Hüftknochens, am Ansatz ihrer Oberschenkel, in einem leicht wiegenden Rhythmus gegen seine sich verfestigende Männlichkeit, während sie ihn zusätzlich weiterhin streichelte. Leise aufstöhnend und den Kopf in den Nacken legend stellte sie ihr Bein leicht auf, was zusätzlich noch eine anregende Reibung verursachte, und hauchte heiser vor Erregung, aber dennoch ein wenig unsicher:
"Ist es... gut so?"
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Megaera unregistriert
| Erstellt am 11.08.2007 - 17:21 |  |
Tia und Loki 
tbc von: Öffentliche Gebäude » Hospital » Eingangsbereich
Gang vor dem Zimmer
Loki glaubte Tias miese Stimmung fast um ihren Körper herumwabern zu sehen, als sie, ihm stets zwei schnelle Schritte voraus, auf ihr Ziel, das illustre Zwei-Personen-Wohlfühl-Krankenzimmer zusteuerten. Der Dieb lächelte still in sich hinein und genoss es, diese kleine rote Hure sich in ihrer Zwickmühle winden zu sehen. Dabei lag es eigentlich in ihrer beider Interesse, dem Präfekten nicht ausgerechnet unter der Nase herumzustromern. Ebenso wenig wie seinen Leibwachen. Obwohl sie beide ebenfalls über ein normales, recht ansehnliches Zweitleben verfügten. Oder gerade deshalb. Niemand wusste, was Schattenauge tatsächlich ausgeplaudert hatte, doch Loki kannte sie besser als Tia und vermochte sich deshalb sicherer zu sein, dass sie über die Umstände ihres Überfalls weites gehend geschwiegen hatte. Die Asiatin freilich musste damit rechnen, direkt in eine Falle zu hoppeln wie ein angeschossenes Kaninchen. Vielleicht dämmerte ihr auch langsam, dass es keine Liebesbezeugung von Titus gewesen war, ausgerechnet sie in den diplomatischen Dienst zu beordern. Der Präfekt war berüchtigt für seine Schlussfolgerungen und seinen Instinkt, was Verbrecher anbelangte, und da durfte es jemandem auch mit dem perfektesten Alibi durchaus mulmig werden.
Charmant lächelte der dunkelblonde Dieb zwei jungen, hübschen Frauen zu, die vermutlich noch zur Heilerin ausgebildet wurden und von deren angeregtem Gespräch er noch einige Fetzen hatte auffangen können, bevor sie seiner ersichtlich wurden und das Geplapper natürlich unterbrachen, um seinen Gruß neugierig zu erwidern.
"Gestern scheint sich eine Menge Prominenz hier getummelt zu haben", meinte Loki dann leise in Tias Richtung, als sie die beiden einige Schritte hinter sich gelassen und um eine Ecke gebogen waren.
"Wenn mich mein scharfes Gehör nicht täuscht, sprachen diese beiden Süßen eben über Richter Romano, der bis vor Kurzem auch noch hier weilte..."
"Deine Ohren waren schon immer viel zu lang!" zischte Tia wütend zurück und machte damit deutlich ihrer Anspannung Luft. Ihr Weggefährte hob amüsiert eine Augenbraue und gab ein kleines, vergnügtes Lachen von sich, das die Handknöchel der Asiatin in geballter Faust weiß hervortreten ließ.
"Na, da bekommt aber jemandem gar nicht die Hospitalluft. Machen dich die Schmerzensschreie etwa nervös, Teuerste? Oder die Leichen ein paar Meter unter uns?" zog er sie grinsend auf, wie immer dazu aufgelegt, Menschen bis aufs Blut zu reizen.
"Wenn diese kleine Schlampe gesungen hat..." stieß die Diebin zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor und schien einige Probleme zu haben, ihre wütende Geschwindigkeit beim Gehen beizubehalten.
"Tja, dann... dann hast du denke ich ein Problem. Die beiden hatten schließlich fast einen ganzen Tag und eine Nacht Zeit, sich zu unterhalten über Freunde und Feinde... gemeinsame Feinde..."
Ein grausiges Geräusch erklang aus Tias Richtung, das Loki erst nach einer Weile belustigt als Zähneknirschen deutete.
"Wie ich dieses Flittchen kenne, hat sie sich vielleicht sogar noch an ihn rangemacht... das kleine, süße, unschuldige Opfer gespielt..."
Der Dieb lachte leise und auf keine sonderlich angenehme Art.
"Aach, du meinst, sie hat ihren berühmten Charme spielen lassen, für den Diebe so bekannt sind... von dem die einen von uns mehr..." Er schloss elegant lächelnd die Augen, "..und die anderen weniger besitzen..." Sein Blick wanderte demonstrativ wieder zu der Frau in dunkelrot wallenden Gewändern neben ihm, die, obwohl sie ihn nicht ansah, den Wink garantiert trotzdem verstanden hatte, und von der ein wütendes Schnauben kam.
"Na, so ungern ich deine Sorgen auch zerstreue, Tia, weil der Anblick einer unkontrollierten, unterschwellig verzweifelten, konfusen 'Dame' etwas überaus Erfrischendes hat... Pylades ist bekannt dafür auf solcherlei Versuche seitens des anderen Geschlechts genauso zu reagieren wie ein Haufen Sand: trocken, desinteressiert und unfruchtbar. Abgesehen davon ist er doch auch wieder verheiratet."
"Dieser kleinen Schlampe traue ich alles zu! Der ist doch nicht mal der mieseste Trick zu billig um ihre jämmerliche Haut zu retten!"
"Wow, Tia, das ist ja fast ein Lob! Bewahre bitte die Fassung, sonst vergisst du dich noch..."
Lokis Stimme war ein einziger sarkastischer Hauch, und Tia bereute bereits mächtig, dieses aufgeblasenen Hundefurz überhaupt mitgenommen zu haben. Er und Schattenauge waren jeder für sich bereits kaum zu ertragen, zusammen waren sie unausstehlich. Aber sie würde sich nicht von diesen beiden Emporkömmlingen erniedrigen lassen. Im Gegensatz zu diesen Straßenratten besaß sie Stil, Würde und ein angemessenes Auftreten. Im Vergleich mit ihr war Schattenauge ein Staubkorn und Loki ein Kieselstein. Das Staubkorn würde sehr bald von dieser Insel fortgeweht werden, und sie würde ihm nachwinken, wenn dieses Gör sich vor Angst vor dem Meer in die Hosen machte...
Derart versunken in befriedigende geistige Bilder hätte Tia beinahe etwas zu auffällig gestockt, als sie sich plötzlich nach der nächsten Biegung mit Pylades' Leibwache konfrontiert sah, die sich zwar nicht unmittelbar vor der Tür, aber doch in deren Nähe aufhielt. Sofort fing sich die Diebin wieder und tilgte alle Arten von Wut und Destruktivität aus ihren weichen Zügen. Da diese Kerle sie ohnehin aufhalten würden, konnte sie sich diese Prozedur auch sparen und die Männer ihrerseits ansprechen.
Mit einer anmutigen Handbewegung strich sie sich das obsidianschwarze Haar zurück und warf dem ihr am Nächsten stehenden Mann ein freundliches Lächeln zu. Loki schräg hinter ihr beschränkte sich auf ein gutmütiges, kurzes Nicken.
"Ah, guten Morgen. Ihr gehört wahrscheinlich zum Präfekten, wir vernahmen am Empfang, dass unsere Freundin mit ihm auf ein Zimmer gebracht wurde. Wir sind gekommen, um sie abzuholen, falls es ihr inzwischen erlaubt ist, das Hospital zu verlassen..."
"Sagt ihr einfach, Tia und Loki sind da, dann wird sie sich sicherlich freuen. Wir warten gerne auch draußen, wir möchten den Präfekten nicht stören", fügte Loki ebenfalls seelenruhig lächelnd hinzu und ihm war keineswegs entgangen, dass seine Begleitung bei der Erwähnung ihrer Namen die Luft ein klein wenig tiefer als normal eingesogen hatte. Im Gegensatz zu ihm war sie unter ihrem richtigen Namen unterwegs, aber das war nun einmal ihre eigene Schuld. Den asiatischen Schund konnte sich ohnehin nie jemand merken.
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Pylades unregistriert
| Erstellt am 11.08.2007 - 20:55 |  |
Pylades liess sich mehr und mehr fallen und schien alles um sich zu vergessen, außer natürlich diese ungemein liebreizende und ungewöhnliche Frau, die sich dich mit ihrem Körper an den seinen schmiegte und ihn auf so sensationelle Weise verwöhnte. Selbst sein sonst recht scharfer Verstand schien sich in seine Bestandteile aufzulösen, es war, als hätte er das klare und logische Denken einfach ab gestellt und seine tiefsten Emotionen, mit denen er sich sonst recht bedeckt hielt, hervorgekramt und ihnen Auslauf gegeben, ohne sie an die Leine zu nehmen.
Megaeras Liebkosungen empfand er als so erregend, dass er sich vorkam wie ein Mann, der am Verdursten war und nun jenes Element bekam, was man zum Leben so notwendig brauchte. Viele Jahre war es her, dass er so intim mit einer Frau gewesen war, dass er nun erst wirklich merkte, wie sehr er dieses Gefühl, was bei ihm nicht nur rein körperlich war, vermisst hatte.
Unter Megs Berührungen und Händen wand er sich wie halb flüssiges Wachs, welches sie formen konnte, wie es ihr beliebte. Er zeigte keinerlei Gegenwehr, als sie seine Hand zu ihren Lippen führte, an den Fingerspitzen saugte und sie befeuchtete, um sie anschliessend wieder zurück zu ihren wohligen Rundungen zu führen, um dort ihre erhitzte Haut zu liebkosen und ihre aufgerichteten festen Spitzen zu umspielen, die ihn bei der Berührung zusätzlich stimulierte.
Und auch wenn sich Megaeras zweite Hand nun immer näher seiner Männlichkeit näherte und er es schon sehnsüchtig erwartete, dass sie ihn an seiner empfindlichsten Stelle berührte, genoss er es auch in voller Leidenschaft, wie ihre andere Hand die seine bedeckte und auch sie, wie auch er, ein kehliges Stöhnen von sich gab.
Pylades hatte die Augen geschlossen und gab sich sich ganz seinen Sinnen und dem unbeschreiblichen Rausch hin, welcher sich stetig steigerte.
Und dann ... dann ... war es so weit und Pylades zuckte sichtlich zusammen, doch es war eher ein Beben, dass seinen Körper durchfuhr, als er ihre Finger so samt und seidig an seiner Männlichkeit spürte und als wären ihre Finger magisch, reagierte er auch prompt und schon jetzt spürte er die anfängliche, sagenhafte Steigerung der Erregung in seinem Kopf und Unterleib und er stöhnte verzückt auf, auch wenn es bei ihm etwas tiefer und kehliger über die nun geöffneten Lippen kam. Er hob nur leicht seine Hüfte, fordernd und sehnsüchtig ihren Fingern entgegen, während seine Hände nun für einen Moment auf ihren Brüsten bewegungslos verweilten, wenn auch nicht ohne leichten Druck wegen ihrer so sinnlichen und atemraubenden Berührung.
»Ich ... liebe ... dich ... auch ...« hauchte er fast unhörbar und leidenschaftlich gurrend. »Und nein, du tust mir nicht weh ... und ja ... du bist wundervoll ...« Eigentlich wollte er nicht reden, einfach geniessen und geben und nehmen. Doch Pylades war an sich eben ein Kopfmensch, so dass er seinen Verstand nie ganz abschalten konnte und er sofort schlussfolgerte, wie wichtig es war, dass er auf Megaeras Worte ein ging, die so lieb und aufrichtig über ihre Lippen kamen und ganz entgegen ihrer perfekten Liebkosungen ausdrückten, dass sie doch unsicherer war, als sie sich vielleicht eingestehen wollte.
Vor dem Zimmer
Pylades Leibwachen hatten Meagaeras kunstvolle Warnung schon gestern Abend misstrauisch begutachtet und wollten fast schon das Zimmer stürmen, doch ein kurzes Lauschen an der Tür hatte ihnen dann bestätigt, dass der Präfekt nicht in Lebensgefahr schwebte ... im Gegenteil. Sie bekamen zwar nicht viel mit, aber manches Wort war doch sehr eindeutig. Naja, seine Leibwachen waren verschwiegen, zumindest sollte Pylades dies hoffen ...
Nun standen sie ein wenig entfernt von der Tür zu dem Zweibettzimmer, da Pylades eigentlich keine Leibwachen wollte und es hasste, wenn sie all zu viel mitbekamen oder ihm auf die Füsse traten. Doch es war nun einmal ein einsehbares und notweniges Übel, dass er einging, hatte er doch einfach zu viele Feinde ...
Nun aber, am nächsten Morgen, standen die beiden Männer einige Meter von der Tür entfernt und hofften auf Wachablösung, als zwei Gestalten auftauchten, die irgendwie eindeutig nicht gerade als Freunde , Bekannte oder Kollegen des Präfekten einzuordnen waren und sie eine der Männer in Stadtwachen-Uniform ansprachen.
Misstrauisch begutachteten beide Männer die junge Asiatin und den Kerl, der irgendwie so ein Dauer-Grinsen hatte.
»Ich werde mal nachfragen ...« brummelte einer der Männer, immer noch beide misstrauisch betrachtend. »Wartet hier einfach ...« kam es im typischen Befehlston. Dann nickte er seinem Kollegen zu und schritt auf die Tür des Zimmers zu. Gerade hob er seine Hand, um anzuklopfen, als er seltsame Geräusche hinter der verschlossenen Tür vernahm ...
Im Zimmer
Pylades stöhnte gerade selig auf, immer noch Megaeras Berührungen unendlich geniessend und seine Hände umfassten weiter ihre Rundungen, wobei er aber gerade im Begriff war, eine Hand zu lösen und sie auf dem Weg zu seinem Ziel, mit liebevollen Streicheleinheiten auf Megs Haut auf ihrem Bauch, mit Abstechern und Umwegen über ihre Körperseite, in Richtung ihres Unterleibes zu bewegen .... als ...
Vor dem Zimmer
Die Wache zögerte einen Moment. Sollte er stören? Oder war das Stöhnen aus Schmerz? Verflucht, er war am Zweifeln. Doch wenn es aus Schmerz war, musste er eingreifen, denn das sich hinter der Tür etwas anderes abspielen könnte, das wollte er nicht ahnen. Egal. Er klopfte heftig.
»Präfekt??? Besuch!«
Sehr einfallsreich, dachte er. Naja, aber eine knappe Info war mehr als nichts.
Im Zimmer
Jemand klopfte an die Tür. Nein, nicht wirklich, oder? Nicht jetzt!! Bitte, nicht jetzt!
Pylades erstarrte und all seine Lust und Erregung ging den Bach runter. Er erschlaffte regelrecht, zumindest emotional, sein Körper brauchte dafür noch etwas länger, als er das Klopfen hörte und dann die Stimme seiner Leibwache.
Und so vernahm Megaera nur ein ziemlich enttäuschtes und erschrecktes: »Verdammt ...« Aber dies kam so emotional enttäuscht und fast wütend über seine Lippen, wie man den sonst so gelassenen Präfekten kaum kannte. Für einen Moment lag er einfach da. Reglos, an die Decke starrend und auch der liebliche Druck seiner Hände liess mit einem Mal nach. Vorbei war der Rausch, man hatte sie in die Realität zurück katapultiert.
»MOMENT!!!« rief er sehr bestimmt der Tür entgegen, damit die Wache nicht auf die Idee kam, den Raum zu stürmen, auch wenn die Tür durch Megs Geschick verkeilt war.
Und dann richtete sich Pylades schnell auf, fasste Meg fest, aber liebevoll an die Schultern und blickte sie erschreckt an. Er hoffte, sie verstand, was sein Blick sagte, unterstützte es dann aber auch noch mit seinen enttäuschten Worten. Doch auch wenn er nun leicht verschreckt war, so konnte sie ein leichtes Grinsen sehen.
»Megaera, es tut mir leid ...« flüsterte er schnell, küsste sie kurz auf ihre Lippen. »Aber bitte verstehe, dass ich mir keinen Skandal leisten will.« Er hoffte, dass sie dies nicht persönlich nahm. Schliesslich hatten sie nie grossartig darüber nachgedacht ... nur ein wenig.
Und dann schnappte sich seinen Lendenschurzund band ihn sich um und zog seine Decke üner sich. Da sein bestes Stück immer noch erregt war, legte er sich auf die Seite und zog die Decke über sich. Bevor er aber der Wache noch etwas sagen wollte, wollte er sicher gehen, dass auch Meg genug Zeit hatte, sich zu ordnen ...
»Ich bitte dich, leg sich in dein Nett, bitte, es tut mir leid, aber ich hoffe, du verstehst ...«
[Dieser Beitrag wurde am 11.08.2007 - 22:42 von Pylades aktualisiert]
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Megaera unregistriert
| Erstellt am 12.08.2007 - 17:59 |  |
Megaera war völlig fasziniert von den Reaktionen seines Körpers und der Tatsache, dass ihre Berührungen dafür verantwortlich waren. Mochte sie sich dabei vermutlich auch nicht sonderlich professionell anstellen und sich unsicher fühlen, so schien sie ihr Ziel, ihn glücklich zu machen und zu erregen, dennoch erreichen zu können. Megs eigener Herzschlag machte sie atemlos, ebenso wie der Umstand, dass er ihr so ohne Einschränkungen gestattete, ihn an so intimer Stelle zu berühren und ihm derart deutlich seine Lust zeigte. Einfach, weil er wegen ihren Liebkosungen nicht anders konnte und sich völlig in ihre Hände fallen ließ. Ein Gefühl der Macht überkam sie. Mit einer winzigen Bewegung ihrer Hand, in der jetzt langsam auch das Zittern verebbte, konnte sie ihn in tiefste Leidenschaft tauchen und ihm völlig die Kontrolle über sich und seinen Körper entziehen. Wenigstens fühlte sie sich nun nicht mehr so unterlegen, sondern gleichwertiger, sicherer, weil sie ihn ebenso außer Fassung bringen konnte, wie ihm das bei ihr immer leichter zu gelingen schien.
Lächelnd hörte sie die Bestätigung auch durch seine Worte, seinen heißen Atem, der stoßweise ihr Ohr streifte und wollte es sich gerade ihrerseits erlauben, sich ein wenig mehr fallen zu lassen, einfach einmal den Rest der Welt zu vergessen, nicht ständig vorsichtig zu sein und sich völlig auf Pylades zu konzentrieren....
Zum Glück waren ihre diebischen Instinkte doch noch nicht vollkommen eingeschlafen, als die Wache plötzlich unvermittelt gegen die Tür polterte und eine Nachricht herausbellte, die nur von einem Soldaten kommen konnte. Megaeras Hand zuckte und verkrampfte sich, allerdings war sie zuvor hastig und intuitiv von seinem Glied zurückgezuckt, ansonsten hätte Pylades wahrscheinlich zuvor etwas anderes getan, als sich einfach nur erschlafft fallen zu lassen. Die Diebin hätte nicht gedacht, dass ihr Herz noch schneller schlagen könnte, aber die Gefahr, dass man sie bei etwas 'Verbotenem' erwischen könnte, überwog bei weitem ihre Frustration, weil man sie gestört hatte - zumindest noch. Hastig verschwand jedwede Sinnlichkeit aus ihren Gedanken, die sofort mögliche Fluchtwege aus dem Zimmer suchten und den momentanen Aufenthaltsort ihrer Kleider und anderer Besitztümer analysierten. All ihre Muskeln spannten sich sogleich für eine mögliche Flucht an, ehe ihre Erinnerung ihr mitteilte, dass sie die Tür verrammelt hatte und auch der kräftigste Mann mindestens drei Anläufe bräuchte, um sie zu durchbrechen. Erst dann fand sie wieder die Ruhe, um ein wenig weiter zu denken. 'Besuch' konnte vieles bedeuten. Diese verflucht einfältigen Soldaten, die keinen Satz sprechen konnten, der mehr als fünf Worte lang war, und das auch nur dreimal im Jahr. Wenigstens im Kontakt mit ihrem Vorgesetzten hätte Meg ihnen ein wenig mehr zugetraut. Dämliches, schwerterschwingendes Pack.
Das Adrenalin schoss allerdings immer noch durch ihre Adern, weswegen ihre Augen sich auch dunkler färbten und Pylades' Schrecken eher mit aufsteigender Wut widerspiegelten. Nicht wegen ihm, denn er konnte ja nichts dafür und er hatte Augenblicke zuvor auch nicht wirklich so gewirkt, als ließe er sich jetzt gerade bevorzugt unterbrechen.
"Ich mir auch nicht", gab sie deswegen dumpf zurück, während ihr Blick sich nicht mehr nur bei ihm aufhalten konnte, sondern unruhig durch den Raum und immer wieder zur Tür flog. Wer wusste schon, weswegen genau sie gestört wurden? Es war vielleicht wahrscheinlicher, dass sich jemand nach dem Zustand des Präfekten erkundigen wollte, als nach dem ihren, aber es war leider auch nicht so, dass sie allen Menschen dort draußen einerlei war. Meg stieß ein unwilliges Knurren aus, das nichts Gutes erwarten ließ.
Mit sehr schnellen, überaus flinken Bewegungen zog sie sich wieder an, beinahe so, als hätte sie es viele Male geübt - was vermutlich sogar stimmte. Und da es sich bei den paar Fetzen nicht um eine perfekt sitzende Lederrüstung handelte, war sie auch umso schneller fertig.
"Ich werde deinen Wachen einfach 'Omas Früchtetopf' verabreichen... dann bekommen sie wenigstens noch frischen Atem, während sie qualvoll verrecken und ihre Eingeweide sich auflösen", stieß sie scharf, aber sehr leise hervor, viel wütender darüber, dass sie nicht wusste, weswegen man sie störte, als über die Störung selbst. Die auch schon nicht besonders angenehm war. Doch hatte man damit eben immer rechnen müssen. Schließlich war inzwischen schon ein neuer Tag angebrochen. Der Dolch befand sich nun wieder an ihrem Oberschenkel, Neelans Erbe an ihrer Hüfte, und wenn man den Dolch noch nicht aus der Tür entfernt hatte, würde sie jenen auch noch ziehen können. Sie war nicht so schutz- und wehrlos wie auf der Straße.
"Wenn ich mich ins Bett lege, kann die Tür nur geöffnet werden, wenn deine privaten Affen sie zu Brennholz zerkleinern", klärte sie Pylades weiterhin auf, während sie sich zur Tür bewegte und gleichzeitig fieberhaft nach Worten suchen, um das Stöhnen des Präfekten erklären zu können, für den Fall, dass das Holz nicht dick genug gewesen war. Diese Knallschoten dort draußen mochten noch so beschränkt sein, für solcherlei Schlussfolgerungen gereichte es erstaunlicherweise immer. Sicherheitshalber schlüpfte sie auch schon in ihre Sandalen und zog dann lediglich eine der Scherben unter der Tür hervor, die scheinbar die gesamte Spannung gehalten hatte, denn die übrigen Stücke des ehemaligen Tellers glitten anschließend gelockert zu Boden.
Tia und Loki 
"Natürlich werden wir warten."
"Gerne. Und vielen Dank."
Sowohl Tias als auch Lokis freundliche Augen folgten der Wache, die sich der Tür widmete und ausnahmsweise waren die beiden, nach einem knappe Seitenblick zum anderen, einhelliger Meinung. Soldaten eben. Wenn man alle in einen Sack steckte und blind draufschlug, traf man auf jeden Fall immer den richtigen. Und kannte man einen, kannte man sie alle. Lokis Maske saß perfekt wie stets, aber innerlich schüttelte er schmunzelnd den Kopf. Dieses typische, brummige, misstrauische, Keiner-kommt-an-mir-vorbei-Gehabe.... umwerfend. Reif für die Bühne. Kein Wunder, dass dieses Musterexemplar seiner Spezies für den Präfekten arbeitete. Er hatte das Klischee des kläffenden Wachhundes perfektioniert.
Der Dieb verstand zwar nicht ganz, weswegen genau der Wachhund nun vor der Tür zögerte, aber seine... Information war in ihrer Knappheit wieder so unglaublich, dass Lokis Lächeln sich nun doch zu einem Grinsen wandelte. Und dass er gerade so heftig klopfte... nun gut, vielleicht hatte man in den paar Metern Raum ja einen ganzen Saal versteckt.
Megaera öffnete die Tür und zog fast in derselben, fließenden Bewegung den Dolch aus dem Holz, der ihren Kollegen kurz zuvor bereits sehr deutlich gemacht hatte, dass sie sich an der richtigen Adresse befanden. Unschuldig drehte sie die Waffe zwischen ihren Fingern und blickte die Wache vor ihr mit zynisch hochgezogenen Augenbrauen an.
"Gut, dass du klopfst. Ich hätte deinen Vorgesetzten gerade beinahe vergewaltigt", gab sie derart überzogen und ironisch an, dass jedwede Vorstellung, sie und Pylades könnten sich näher gekommen sein, hoffentlich der Lächerlichkeit preisgegeben wurde. Loki presste die Lippen aufeinander und lehnte sich locker gegen die Wand. Sie konnten sich bedauerlicherweise noch nicht sehen, und so befeuchtete er sich kurz die Lippen und begann dann leise ein Kinderlied zu pfeifen, gerade laut genug, das Megs geschärfte Diebessinne es wahrnehmen konnten. Die wiederum hörte die Melodie zwar, ließ sich dies aber nicht anmerken. Stattdessen zog sie aus diesem Lied die Informationen, nach denen es sie verlangt hatte. Loki war da. Das war schon mal nicht allzu schlecht. Dass er gerade diese Melodie gewählt hatte, bedeutete 'Gefahr'. Die eigentlich zu langsame Geschwindigkeit hingegen sagte stumm aus, dass er diese Gefahr aber unter Kontrolle hatte und sie nicht akut war. Wie dem auch war, sie konnte sich denken, dass er nicht scharf darauf war, dem Präfekten unter die Augen zu kommen. Insofern würde sie sich am Besten verziehen müssen, was ihr Leid tat. Aber es half nichts, ungestört wären sie hier ohnehin nicht länger.
"Also, was gibt's? Will jemand zum Präfekten? Auch gut, ich darf sowieso jetzt gehen, denn ich denke, er ist soweit fertig mit mir."
Meg drehte den Kopf zurück und schaute ruhig und gelassen zu Pylades, lediglich ihre Augen funkelten etwas stärker.
"Oder, Präfekt?"
[Dieser Beitrag wurde am 12.08.2007 - 18:00 von Megaera aktualisiert]
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Pylades unregistriert
| Erstellt am 12.08.2007 - 18:58 |  |
Während Meg sich anzog, war Pylades in sein Bett geschlüpft und sich dort auf die Seite gelegt, schliesslich wollte er nicht, dass jemand anderes außer Meg seine Erregung zu deutlich sah. Doch diese klomm nun eh ab, wegen der verhassten Störung. Er schmunzelte leicht, als er Megs Worte vernahm und deutlich konnte er heraushören, wie wütend und enttäuscht sie war, dass sie nun gestört wurden.
Kurz blickte er sich noch um, ob hier irgendwas sehr auffällig wirken konnte und sein Herz raste ebenso wie Megs. Er nickte Meg noch leidlich lächelnd zu, als diese erklärte, dass sie zur Tür wollte, wegen der Scherbe und deutlich konnte sie seine Traurigkeit und Enttäuschung sehen, die aber spätestens dann wie auf Knopfdruck verschwand, als Meg zur Tür ging.
Und so sah er noch, wie sie die Scherbe unter der Tür hervorzog und die Tür öffnete, den Dolch herauszog und mit der Wache sprach. Er hatte fast losgeprustet, als sie so ironisch davon sprach, dass sie ihn fast hätte vergewaltigt. Aber er verstand sofort, dass sie damit versuchte abzulenken und er liebte sie dafür. Die Frau war nicht nur schön und begehrenswert, sondern auch noch sehr klug. Und er mochte kluge Menschen.
Als sie schliesslich fragte, ob er noch etwas wollte, jagte ein Gedanke den anderen, denn er wollte se so nicht einfach gehen lassen. Nicht jetzt, nicht hier, nicht so, nein.
Aber er wusste nun immer noch nicht, wer denn nun da da draussen war. Besuch für ihn? Viele Freunde hatte er nicht. Und Normin und Athena würden ihn sicherlich nicht besuchen, auch wenn sie nun frei waren. Aber man musste ja nicht jedem auf die Nase binden, dass sie befreundet waren.
»Nun ...« begann er und setzte sich in seinem Bett auf und legte jene milde Miene auf, für die er so bekannt war. »Wer immer da draussen ist, ich hätte da noch eine letzte Frage an Euch ... Bitte schliesst die Tür.«
Die Wache beäugte Meg etwas misstrauisch und presste dann seine Kiefer auf einander. Aber als er dann die Antwort des Präfekten hörte, schwieg er. Er war schliesslich hier, um ihn zu beschützen, und sich nicht einzumischen, obwohl Pylades nicht einer der Männer war, die ihre Position gnadenlos ausnutzten.
[Dieser Beitrag wurde am 12.08.2007 - 19:09 von Pylades aktualisiert]
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