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Squire1971 ...
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...   Erstellt am 17.11.2008 - 19:17Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Folge 226: Zwei Tage, zwei Nächte, EA 6.8.1993

Anonymer User
-
Geschrieben: 07.11.2003 21:36


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Eine dieser hochdramatischen Brynych-Folgen. Peter Ehrlich und Jacques Breuer in einer konfliktreichen Vater-Sohn-Konstellation, die zu einem tragischen Ende führt. Katharina Schubert in der Rolle der zurückgebliebenen Tochter, für die sich in zwei Tagen und zwei Nächten das Leben verändert hat.
Ein starkes Drehbuch, das Herbert Reinecker da abgeliefert hat: Die zerrüttete Vater-Sohn-Beziehung kulminiert im Tod beider Figuren, der letzten Endes ein Ergebnis der Unbarmherzigkeit des Vaters und der Egozentrik des Sohnes ist. Die Tochter bzw. Schwester bleibt ratlos zurück und entdeckt die für Sie überraschenden Wahrheiten, die ihr bis dahin verborgen geblieben sind. Auch Derrick und Harry haben ihren Platz in der Geschichte, die Polizeiarbeit kommt diesmal nicht zu kurz. Mit Hilfe einer Süchtigen kommen sie den Mördern auf die Spur ...
Zbynek Brynych dramatisiert die Geschehnisse des ersten Aktes bis zum Äußersten und schafft mit Hilfe der Musik Frank Duvals eine eindringliche und bedrohliche Atmosphäre. Den Höhepunkt der Dramatik erreicht die Geschichte, wenn der Zuschauer durch die Mitteilung der Fachschullehrerin an die Tochter erfährt, dass auch der Vater nicht mehr lebt. Hier entführt Herbert Reinecker das Publikum auf brillante Weise in das Gefühlsleben der Tochter und lässt den Zuschauer den Schock, den diese Nachricht bei ihr auslöst, so direkt wie möglich zu erleben. Die Inszenierung kann diese Spannung, die der Tod des Vaters heraufbeschwört, aber nicht halten. Die Frage, ob der Vater vielleicht doch kein Selbstmord verübt hat, stellt sich im Folgenden nicht mehr. Auch die Faszination, die von der zurückgebliebenen Tochter ausgeht, währt nicht lange. Brynych verschleppt seine Regie zunehmend und gleitet in alte Marotten ab wie die übertriebene Darstellung von Disco-Atmosphäre oder der Zeichnung der Süchtigen, die zu sehr an Raum gewinnt. Der Reiz dieser Folge erschöpft sich dadurch, dass Brynych seinen ihm eigenen Stil durchsetzen will und dabei die Story aus den Augen verliert. So hätte auch die Überführung der Täter packender ausfallen können.

Mein Urteil (mit Vorbehalt): knapp *** von *****.

P.S.
He, Leute schlaft nicht ein und schreibt mal wieder eure Meinung zu den Freitags-Folgen!!!
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Harry: „Ich muss doch wissen, wenn irgendwas los ist. Sonst nehme ich hier alles auseinander!“ (aus ZWEI TAGE, ZWEI NÄCHTE)






Ingo
Admin



Beiträge: 1.587
Ort: Geschrieben: 08.11.2003 11:00


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Mir hat die Folge im Vergleich zu den letzten Wochen recht gut gefallen. Allein durch die Musik wurde irgendwie eine gewisse Art von Spannung erzeugt. Und ein wenig Action gabs zum Schluss dann ja auch noch, was in den 90er Jahre Folgen ja wohl mehr als selten vorkommt.
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Anonymer User
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Geschrieben: 08.11.2003 12:17


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Hi

Das war doch ein Allerweltskrimi aus dem Hause Ringelmann. Der missratenen Sohn eines Ehrenwerten Vaters, er dealt mit Heroin. Dann die leicht verrückte Drogensüchtige hatte wir ja auch schon. Dennoch war die Sache anfangs ganz interesant, und Peter Ehrlich hat mich überzeugt, doch dann wurde es immer langweiliger und uninteresanter. Die Beziehung zwischen Sabine und debie gab der Sache eine interesante soziale Komponente. Insgesamt aber eine bestenfalls mittelmäßige folge, denn ddas was hier geboten wurde, haben uns Brynch, Reinecker und Ringelmann sowohl als auch nachher 1000 Mal gezeigt.

Gruß, Christoph






Anonymer User
-
Geschrieben: 08.11.2003 22:04


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Ich fand diese Folge die bislang beste, die dieses Jahr am Freitag Vorabend gesendet wurde.

Die Story mag ein wenig an den Haaren herbeigezogen gewesen sein, aber die Darsteller, die Inszenierung sowie die Musik haben mich das fast vergessen lassen.

Dass Derrick zum Ende sogar die Schusswaffe einsetzt ist da nur noch ein zusätzliches Highlight gewesen.

P. S:: Weiß eigentlich jemand, wo dieses Terrassen-Hochhaus steht?






Anonymer User
-
Geschrieben: 08.11.2003 23:25


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Kann mich der Meinung von Mikell nur anschließen. Sicherlich die beste Folge seit Mai. Brynych hauchte der Serie in den 90ern wieder etwas Leben ein. Einige seiner 70er Folgen fand ich problematisch (z.B. Tod des Wucherers). Aber in den 90ern ist er der beste Regisseur. Besonders der Auftakt der gestrigen Folge war sehr spannend.

Ciao,
Janek






User gelöscht!
-
Geschrieben: 16.11.2003 12:54


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Die letzten beiden anonymus bei "Nachtvorstellung" und "Die sltsame Sache Liebe" stammen von mir. Ich habe mein Passwort vergessen, und musste mich deshalb neu regestrieren, da meine alte E-Mail nicht mehr gilt.

Nun zu 2 Tage und 2 Nächte - ganz passble Folge eigentlich, wenn auch unterm Durchschnitt. Dank frischer Gesichter wurde die Drogengeschichte aber ganz anshenlich.Jaques Breuer, Peter Ehrlich. Etwas Action am Ende tat der Folge ebenfalls gut.






Sascha E.
Admin





Beiträge: 1.837
Ort: Emsdetten Geschrieben: 17.10.2006 12:23


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Diese Art von Folgen mag ich. Da wo sich auch nach dem Mord noch was tut und nicht nur noch hin und herphilosophiert wird. Jacques Breuer ist auch einer der Akteure, die ich gerne sehe. Nicht nur im Derrick.

Leider ist dieses auch der letzte richtig gute Brynych Derrick. Dafür gibts von mir *** von *****.





Signatur
"Harry, wir brauchen den Wagen, sofort!!!" (Stephan zu Harry in "Johanna")

http://www.literaturexperte.com/


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