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Winner99 ...
Laura Holt
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...   Erstellt am 05.12.2006 - 10:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Zwei Spinnen sind eine zuviel / Pierre Bellemare

Townsville – eine ziemlich gross. e, dennoch ruhige australische Stadt an der Nort Ost Küste des fünften Kontinents – schäft schon den Schlaf des Gerechten. Es ist bereits 11 Uhr abends, und Dr. Ian Weels will jetzt auch endlich ins Bett, da läutet plötzlich das telefon. Ärzte sind zwar daran gewöhnt , von dem penetranten schrillen Klingeln zu den unpassendsten zeiten gestört zu werden, das heisst aber noch lange nicht, sie würden sich niemals darüber ärgern. Heute ärgerte sich Dr. Wells sogar ganz gawaltig über den nächtlichen Anruf:

„Hallo! Ja!“
Es ist Brickner, sein langjaehriger Freund Harold Brickner- immer zu einem Spass aufgelegt, immer guter Laune. Jetzt allerdings scheint er nicht gereade in bester Verfassung zu sein. Völlig durcheinander brüllt er:
„Sie stirbt.... Komm... Sie ist tot... Komm schnell!“




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...   Erstellt am 05.12.2006 - 10:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


„Wer ist tot?“
„ Nein... sie stirbt!.Stella! Komm schnell...!“
Der Arzt merkt sofort : Sein Freund ist in einem Zustand, in dem es keinen Zweck hat, weitere Fragen zu stellen. Er ist so aufgeregt, dass er keinen halbwegs vernünftigen Satz herausbringen kann.
„ Harold, nun beruhige dich erst mal! Ich bin schon auf dem Weg!“
Und Dr. Wells braust los.
Nach zehn Minuten parkt er seinen Wagen vor der grossen Säulen villa mit der viktorianischen Fassade – ein Paradebeispiel für Kolonialarchitektur, alles ganz echt nachgemacht, so wie es sich nur reiche Leute leisten können.
Dunkel liegt das Haus vor ihm in der Finsternis. Nur in einem Fenster brennt: im Schlafzimmer. Kaum ist Wells ausgestiegen, da stürzt schon Harold auf ihm zu:




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...   Erstellt am 05.12.2006 - 10:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


„ Wo bleibst du denn so loange? Verdammt noch mal, wo bleibst du denn! Komm endlich.“

Und ohne auf den Arzt zu warten, läuft er kopflos davon, schaltet hastig alle Lichter an und rennt die treppe hinauf. Es muss wirklich etwas passiert sein, etwas schreckliches. Noch nie hatte Ian seine Freund so erlebt: kreidebleich und schweissgebadet, ausser sich vor Angst. Jetzt schreit er wieder vom ersten Stock herunter:

„Sie stirbt gleich mach schnell!“
Und im selben Moment taucht er auf der Treppe auf, packt Wells am Arm und schleppt ihn in Schlafzimmer. Erst dort vor dem bett, lässer er ihn los und beging entsetzlich zu zittern:
„ Da... da... schau... Stella!“




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...   Erstellt am 05.12.2006 - 10:21Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Im Zimmer sieht es aus, als hätte sich hier zwei Regimenter geprügelt. Was ist nur passiert? Auf dem völlig zerwühlten Bett liegt die hübsche frau von Harold. Skie scheint mitten in diesem durcheiander seelenruhig zu schlafen, aber der Schein trügt. Unter dem Spätzen Nachthemd ist der Kürper schon steif. In wenigen Sekunden erledigt der Arzt die üblichen Handgriffe. Das ist nichts mehr zu machen: Stella ist tot. Nebe ihm stottert Brickner.
„ Es ist... es war... eine Spinne!“
„wie bitte? Was?“
„Eine spinne, ja! Schau auf die brust, da sieht man genau, wo sie Stella gebissen hat!“
„ Ich habe sie getötet! Da liegt sie... dort... auf dem Teppich!“-
Selbt tot und zusammengekrümmt ist das biest ekelhaft anzusehen. Fett und prall, über und über behaart: eine Schwarze Witwe!. Dr. Well fürchtet sich nicht vor Spinnen, aber dieser Anblick ist so schauderhaft, dass er Gänsehaut bekommt. Es ist nur noch ein harmloses Häufchen, sicher, aber... eklig!




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...   Erstellt am 05.12.2006 - 10:21Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


„ harold, wie lange ist es her? Ungefähr? Wann wurde Stella gebissen?.“
„ ich weiss es nicht! Ich war heute abend nicht zu Hause. Als ich zurückkam und ins Bett gehen wollte... da habe ich die spinne auf dem Kopfkissen neben Stellla gesehen! Ich habe sofort alles weggerissen, Decke, Bettlaken... das Biest ist wie der Blitz weggekrabbelt. Ich habe es im ganzen Zimmer gejagt, es war entsetzlich.Aber ich habe sie doch erwischt. Erst dannach habe ich gemerkt, dass mit Stella etwas nicht stimmte... ja, und da habe ich dich sofort angerufen!“. „ wie lange warst du weg?“
„Etwas drei Stunden. Stella klagt über Kopfschmwerzen. Gegen 7 Uhr hatte sie eine heisse Schokolade getrunken und eine Schlaftablette genommen. Sie wollte sich gerade hinlegen, nachdem ich gegangen bin. Ian! Was wällst du jetzt tun? Sag schon! Was kann man tunß!“.“ Es ist zu spät,Harold, Stella ist tot. Seit etwas einer Stunde schon.“




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...   Erstellt am 05.12.2006 - 10:22Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Drei Wochen später schlängelt sich ein weisser Mann durch das dicke Gebüsch am Stadtrand von townsville.

Er hält eine Revolver vom Kaliber 25 in seiner Tasche verborgen, geladen, schussbereit. Als er bei dem vereinbarten Treffpun kt ankommt, steht Dinda schon unter dem grossen Baum. Dinda ist ein schwarzer Mann, under kommt nur selten von den Bergen herunter, wo er mit seiner Sippe in der hochgelegenen dürren Wildnis lebt.

Er kann nur ein paar brocken Englisch:

„Dinda ist da!“

„ Bist du allein?“

„Ja... habe versprochen“,

„Und du hast mit niemanden darüber gesprochen?“




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...   Erstellt am 05.12.2006 - 10:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


„Nein... niemand. Bitte, Sie nicht böse seib! Ich das Geld brauchen... nur einmal!“

„Ja, ja. Ich verstehe schon. Ist ja auch nicht so schlimm“.

Erleichtert grinst der schwarze Mann über das ganze Gesicht, während der weisse Mann in seine Tasche greift.
Er holt die Waffe heraus, und ehe Dinda weiss, was ihm geschieht, trifft ihn die Kugel mitten ins Herz!

Erledigt.

Fest davon überzeugt, sein Problem endgültig und sauber gelöst zu haben, fährt der Mörder nach Townsville zurück.




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...   Erstellt am 05.12.2006 - 10:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Zwei Jahre sind vergangen.
In Calgary, einer Stadt am Fusse der Rocky Mountains in der kanadischen Provinz Alberta, wundern sich die Angestellten der Kanzlei „ Mac Leod und Partner“ über die verspätung ihrer Kollegin wanda Downes. Es ist schon 11 Uhr, und sie hat noch nicht einmal angerufen. Dabei ist sie immer pünktlich und zuverlässig. Vor einigen Monaten kam siem it ihrem Verlobten – einem gewissen Harold Brickner – aus australien. Wand ist also neu in der Kanzlei, aber sie hat sich schnell eingearbeitet – und sie ist ausgesprochen beliebt bei ihren Kollegen.
Nach der Mittagspause, da alle Anrufe vergeblich waren, entschliesst sich Rechtsanwalt Mac Leod, die Sache höchstpersönlich in die Hand zu nehmen. Für ihn steht nämlich schon fest: Wanda Downes hat sich nicht etwas einen schönen Tag gemacht, nein ihr muss etwas passiert sein. Also ruft er bei den Nachbarn an und bittet sie dringlcih sich irgentwie Schlüssel zu der Wohnung zu verschaffen, bei der Putzfrau vielleicht, oder beim Hausverwalter. Ja, er übernahm die verantwortung, ja es sei ernst und eilig , mang müge es so schnell wie möglich die Wohnung aufsperren und ihn dann sofort benachrichtigen.




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...   Erstellt am 05.12.2006 - 10:25Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Schon eine halbe stunde später meldete sich eine junge Frau in der Kanzlei. Sie stammelt nur ein paar Worte am Telefon:

„Wanda... ist tot!. Was soll ich tun!“

„Wer sind Sie?“

„ Ihre Freundin.“

„Rufen sie einen Arzt an, und warten sie dort auf uns. Ich komme sofort mit der Polizei.“
Als rechtsanwalt Mac Leod und Leutnant Fergusson die Wohnung betreten, ist der Arzt schon da:

„ Leutnant, ich konnte nur noch den Tot feststellen. Aber ich kann keinen Totenschein ausstellen. „“ Warum nicht!“
„Weil ich keine Ahnung habe, woran Miss Downes gestorben ist!“




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...   Erstellt am 05.12.2006 - 10:25Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


„Ja sie werden die Todesursache bestimmt herausfinden, aber erst bei der autopsie! Kommen Sie mit, ich möchte ihnen etwas zeigen. „
Wanda Downes liegt nackt auf dem Bett, scheinbar unverletzt. Nicht die geringste Spur von Gewalttat. Ausser an einer ganz kleinen Stelle vielleicht.
„ hier Leutnant, schauen Sie! Ich habe die tote von Kopf bis Fuss genau untersucht- und das hier, das ist das einzige, was micht stutzig macht.Ja dieser kleine blauer Fleck an der rechten Hüfte. Ich weiss nicht was es ist.“
Währender der Arzt und der Leutnant über die Todesursach rätseln, beginnt die Rountinearbeit für die Polizeibeamten der Mordkommission.




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