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Olle 
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...   Erstellt am 24.09.2007 - 14:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Tanzen

Tanzend soll der Mensch sich geben,
tanzend, ohne Sühne Leben,
tanzend, bis der Tag dann endet,
tanzend träumen, glücksvollendet.




Der Hahn

Flanierend geht der Hahn spazieren,
grüßt nach rechts und links die seinen
denn auf seinen kleinen Beinen,
fühlt er sich als Herr der Tiere.

Der Hund schenkt ihm nur wenig Achtung,
weiß er doch des Hahnes Schwäche,
damit sich Eitelkeit bald räche,
nennt er ihm die Zeit der Schlachtung.

Angstlich flatternd rennt der Hahn,
in des Stalles letztes Eck,
erkennt in Kummer und in Schreck:
Der Topf droht nach dem Großenwahn!



Ich weiß schon. sicherlich keine Meisterleitungen. aber es ist ja auch nur ein snack. to go quasi

[Dieser Beitrag wurde am 21.06.2008 - 18:01 von Olle aktualisiert]




Totenvogel ...
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...   Erstellt am 30.09.2007 - 08:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Tanz hat für mich immer einen ignoranten Beigeschmack,
"bis in den Morgen tanzen und auf Arbeit nicht aus den
Puschen kommen" oder ein Lied aus den 1930ern "und liegt
mir im Weg ein Herz, tanz ich drüber ohne Schmerz, ohne
Weinen mit meinen Beinen"
Ich bin auch kein Freund der heutigen Fungesellschaft,
wo immer alles Spass zu machen hat. Für mich ist Leben
alles, jeder Moment, Leben ist die Summe der Momente die
hinter uns liegen und das Wissen der Momente die da kommen.
Bei mir würde dein Gedicht so klingen, aus dem Stehgreif:

Leben

Lebend soll der Mensch sich geben,
Lebend, ohne Sühne Leben,
Lebend, bis der Tag dann endet,
Tanz und Traum, nie glücksvollendet.

ich weiß, das macht man nicht Gedichte umschreiben, ich
hasse es auch, aber nur zur Verdeutlichung, ich hoffe du verzeihst.

Der Hahn, spaziert ohne T. Und wenn du die letzten beiden
Zeilen auf eine Aussage änderst, wie zum Beispiel
" Hochmut kommt vor dem Fall" oder ähnliches.... würde
es mir als Fabel gefallen. Wie der Olle Aesop

Wie immer ist das nur meine Meinung, sie ist veränderlich,
wenn du meinen Ansichtspunkt änderst. Überzeug mich,
wenn ich Quatsch schreibe.

Bis denne
der Totenvogel





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Alleine geboren, allein gestorben, dazwischen
diverse Berührungsversuche.
© Margot S. Baumann (*1964), Schweizer Lyrikerin und Aphoristikerin

Olle 
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...   Erstellt am 30.09.2007 - 12:35Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Söderle. Danke erstmal für die antwort. ist doch irgendwie unbefriedigend, wenn keiner was schreibt. Und dann auch noch so ausführlich. toll, toll

Also das Tanz etwas überhebliches hat, ist mir noch nie in den Sinn gekommen. Für mich ist es eine positive Einstellung dem Leben gegenüber. "mit tänzerischer leichtigkeit". das man das, was man tut, mit spaß tut, das beste rausholt. ich geb dir recht, dass das leben nicht immer spaß machen muss, aber man kann doch aus der not eine tugend machen und auch trauriges genießen.
"Jedem Schmerz wohnt eine Schönheit inne, die, sie zu erkennen, die wenigstens im Stande sind..."
Kommt raus, was ich sagen will? Ich hoffe. sonst frag nochmal nach und ich formuliers anders.


Der Hahn

Flanierend geht der Hahn spazieren,
grüßt nach rechts und links die seinen
denn auf seinen kleinen Beinen,
fühlt er sich als Herr der Tiere.

Der Hund schenkt ihm nur wenig Achtung,
weiß er doch des Hahnes Schwäche,
damit sich Eitelkeit bald räche,
nennt er ihm die Zeit der Schlachtung.

Ängstlich hüpfend kriecht der Hahn,
in des Stalles letztes Loch,
lernte, als er sich verkroch,
'Erst Hochmut, dann Fall'
sagt das Leben, 'ist der Plan!'





da haste deine fabel. aber es liest sich grausig. ich überdenk das nochmal du darfst mir gerne helfen :P

lg Olle




Totenvogel ...
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...   Erstellt am 07.10.2007 - 15:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Söderle? Watn dat?

Wie kommst du auf Überheblichkeit? Ich dachte eher, an
Leichtigkeit in Richtung Ignoranz...
Alles mit Spass tun, finde ich etwas einseitig betrachtet.
Es gibt auch die Notwendigkeit, die Gleichgültigkeit und das
einfache, antriebslose Tun und jenes, was mir gerade nicht einfällt.
Und das alles macht das Leben aus, sonst würde das Unspassbare
doch ungetan bleiben. Wären wir dann da wo wir jetzt sind?

Hmm, die Gockelfabel

Der Hahn

Flanierend geht der Hahn spazieren,
grüßt nach rechts und links, nur die Seinen
denn auf seinen gespornten Beinen,
sieht er sich als Höchstes, von den Tieren

Der Hund schenkt ihm, nur wenig Achtung,
weiß er doch, um des Hahnes Schwäche,
und damit sich Eitelkeit, bald räche,
flüstert er „Es naht die Zeit, der Schlachtung.“

Ängstlich hüpfend verkriecht sich der Hahn,
Armes Tier, Hochmut, kommt vor dem Fall
bedenke dies, immer und überall
bei dem, was du tust, und je getan

...jetzt bist du wieder dran, olle Aesop


Lieben Gruß
der Totenvogel





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Olle 
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...   Erstellt am 08.11.2007 - 18:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Nichts gegen dich Totenvogel, aber das liest sich doof
Ich finde da hakt die Sprache, oder ich kriegs nicht gebacken, das vernünftig zu lesen.
Und ich hab mir mal Aesops Fabeln angeguckt. Wenn ich ehrlich bin, will ich dem garnet ähnlich sein. Ich finde die alle furchtbar schlecht *g*
Ich würde lieber bei meiner Urfassung bleiben und auf eine Moral verzichten.
lg Olle




Totenvogel ...
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...   Erstellt am 09.11.2007 - 20:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Menno, das war hier in 10 - 30 Minuten zurechtgestammelt.
Also in etwa nur ein Cirkagedichtfabelkonstruktionsvorschlag.
Entschuldigung Herr Duden.

Du bist der (bist du überhaupt ein der, nichts gegen und so,
aber deine Schreibweise hat leichte femine Züge ), wie dem auch
sei, du bist das Boss... Bossgenie, es ist dein Gedicht.
Und ich bin bloß ein Meinungsäusserer.
Ich find das auch irgendwie nicht gut von mir, in
deinen Gedichten "rumzuschreiben". Ist nur so das
mir ab und an die Beschreibung fehlt um zu sagen,
was ich kritisieren möchte.

Außerdem mag ich Aesop

Bis denne
der Totenvogel





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Olle 
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...   Erstellt am 10.11.2007 - 13:50Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Sehr geehrter Totenvogel...
du kannst an meinen GEdichte so viel rumwerkeln, wie du willst. Und ich seh ja auch ein, dass dir evtl. was an meinem gedicht nicht gefällt. Wäre ja noch schöner. Von Perfektion sind meine gedichte weit weg. das weiß ich wohl.
Es ist nur so, dass ich jetzt immer mal wieder drüber nachgedacht habe und es letztenendes in seiner ursprungsform am besten finde. Und da es eh keinen tieferen sinn hat, will ich garnicht so allzu viel arbeit rein investieren. Und jetzt noch nen sinn reinzubauen, eine moral anzuzielen oder überhaupt... naja egal. mir fehlen auch grad die worte
allerdings... wie kommst du denn drauf, dass ich feminine züge in meiner schrift habe? Das klingt ja geradezu interessant. Also ich habe schon viel gehört, aber dass ich feminin schreibe höre ich das erste mal. und ja... ich bin ein der. Daher interessiert mich doch mal, wie du drauf kommst *g*
lg Olle




MarenS ...
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...   Erstellt am 07.06.2008 - 16:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Das Hahngedicht ist fein! Nur kann der Hahn nicht hüpfend rennen aber er könnte flatternd rennen, das tut das Federvieh des öfteren.


Mein Vorschlag für die von Totenvogel angemahnte Strophe vier:

Angstlich flatternd rennt der Hahn,
in des Stalles letztes Eck,
erkennt in Kummer und in Schreck:
Der Topf droht nach dem Großenwahn!

Außerdem ist in der ersten Strophe der Reim 'spazieren' auf 'Tiere' einfach doof.


Es grüßt die meckernde Maren





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Olle 
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...   Erstellt am 20.06.2008 - 11:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


das ist ja herrlich. das gefällt mir gut!




MarenS ...
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...   Erstellt am 21.06.2008 - 01:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Dann ändere es auch, du Suppenhähnchen...
*grinst dreist die Maren





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