Sumaschinenoptimierung, Suchmaschineintrag & Suchmaschinenanmeldung made by Add4You
Sumaschinenoptimierung, Suchmaschineintrag & Suchmaschinenanmeldung made by Add4You

webkatalog Linkjoy.de suchflink.com Suchmaschine-Webkatalog.de Deutsches Arthrose Forum Web-Networld Katalog">

ForumNewsMitgliederSuchenRegistrierenMember LoginKostenloses Forum!


Neuer Thread ...


ErstellerThema » Beitrag als Abo bestellenThread schließen Thread verschieben Festpinnen Druckansicht Thread löschen

kucky ...





Status: Offline
Registriert seit: 17.02.2006
Beiträge: 79
Nachricht senden
...   Erstellt am 21.02.2006 - 16:21Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Fragt man sich, ob das letztliche Ziel erreicht ist, wenn eine solche individuelle Befreiung erlangt ist, dann ist die Antwort nein.

Wenn man die Gesamtheit des Buddhismus anwendet, können drei Ziele unterschieden werden: ein gewöhnliches Ziel für einen ganz gewöhnlichen Anwender, ein mittleres Ziel für einen mittleren Anwender und ein höchstes Ziel.

Das gewöhnliche Ziel wird durch Vermeiden unheilsamer Handlungen und gezieltes Ausführen heilsamer Handlungen angestrebt. Man versucht, nicht in elende Daseinsformen zu geraten, sondern eine wertvolle Grundlage des Daseins zu erreichen.

Aber damit allein kann man sich nicht zufriedengeben. Das mittlere Ziel besteht darin, bedingtes Dasein, seine Eigenschaften und seine Ursachen klar zu verstehen, entschlossen zu sein, die Ursachen des bedingten Daseins zu überwinden und dadurch vollständige Freiheit über sein Dasein zu erreichen.

Das höchste Ziel jedoch ist nicht das Erlangen einer solchen individuellen Freiheit von bedingtem Dasein, sondern das Erreichen des Zustandes der vollen Erleuchtung, der auch Buddhaschaft oder Zustand der Allwissenheit genannt wird. Dieses Ziel wird von den mutigsten und intelligentesten Anwendern angestrebt, von Personen, die sich nicht damit zufriedengeben, nur selbst einen Zustand der Freiheit und des Glücks und Friedens zu erreichen, sondern entschlossen sind, alle anderen Wesen in einen solchen Zustand zu führen.

Nicht nur man selbst befindet sich in dieser bedingten Art des Daseins, sondern auch alle anderen Wesen erfahren die Leiden bedingten Daseins in gleicher Weise. Nachdem man in bezug auf die eigene Situation das Leid des bedingten Daseins klar verstanden hat, wird der Ausblick auf die anderen gerichtet. Und indem man sieht, daß die anderen sich in der gleichen schwierigen Situation befinden, vermehren sich die Gedanken um das Wohl der anderen. Einerseits sind die anderen genau gleich wie man selbst: sie sehnen sich nach Glück und sehnen sich danach, von Leid frei zu sein. Andererseits erkennt man, daß die anderen eine sehr enge Verbindung, ähnlich wie Verwandte, mit einem selbst haben und ebenso, daß man von den anderen ständig unvergleichliche Güte erfährt.

Wenn einem diese Tatsache immer deutlicher wird, entsteht die Entschlossenheit, die Verantwortung für das Wohl aller anderen Wesen selbst zu tragen. Zwei Zustände des Geistes entstehen in einem: einerseits Erbarmen, mit dem man selbst alle anderen von Leiden loslösen will, und Liebe, die entschlossen ist, selbst alle anderen in einen Zustand von Glück zu führen. Um dieses Ziel erfüllen zu können, entsteht der Wunsch, selbst den Zustand des Buddha zu erreichen, in dem Fehler gänzlich beseitigt und alle Eigenschaften vollkommen sind.

Eine solche Person hat nicht den Wunsch, die volle Erleuchtung zu erreichen, um selbst zum Höchsten oder Besten zu werden. Sondern vielmehr wird Erleuchtung erkannt als ein unumgänglicher Zustand, um wirksam und vollkommen das Wohl der anderen herbeizuführen. So, wie man den Wunsch nach einem Becher hat, um Wasser trinken zu können, so entsteht der Wunsch, die volle Erleuchtung zu erreichen, um dadurch das Wohl der Wesen erfüllen zu können. Wenn diese Entschlossenheit fest entstanden ist, wird sie Bodhitschitta oder Geist der Erleuchtung genannt. Eine Person, die diesen Zustand des Geistes in stabiler Weise in sich erzeugt hat und entsprechend dieser Entschlossenheit sich bemüht, wird Bodhisattva genannt. Um dieses Ziel zu erreichen, entwickeln Bodhisattvas Geben, Ethik, Geduld, Enthusiasmus, Konzentration und Weisheit. Faßt man die Anwendungen eines Bodhisattva zusammen, dann spricht man von Methode und Weisheit.

Die Essenz der Methode ist das große Erbarmen, der Wunsch, selbst alle Wesen von allen Leiden loszulösen, und Handlungen wie Geben, die von diesem Erbarmen erfaßt sind.

Weisheit ist die Erkenntnis, die die letztliche Art des Bestehens aller Objekte direkt wahrnimmt. Bodhisattvas streben nicht nur nach der Erkenntnis der Identitätslosigkeit der eigenen Person, sondern nach der Erkenntnis der Identitätslosgkeit aller Objekte.





Signatur


Ähnliche Themen:
Thema Erstellt von Antworten Forumname
Buddhismus Condor18 0 condor18
Buddhismus Ayame 0 ayamesama
Buddhismus LeFayElanor 6 ladyviviane
Buddhismus Kyroyal 2 kyroyal
Buddhismus Shirli 0 shirli
Neuer Thread ...

Geburtstagsliste:
Heute hat kein User Geburtstag!
----------------------------------


Pagerang.de

Impressum

Dieses Forum ist ein kostenloser Service von razyboard.com powered by:
Geizkragen Preisvergleich. Top-Produkt im Preisvergleich: Saeco Odea Go
Wollen Sie auch ein kostenloses Forum in weniger als 2 Minuten? Dann klicken Sie hier!



Verwandte Suchbegriffe:
ziele des buddhismus | buddhismus ziele
blank