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gerhard_kemme ...
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...   Erstellt am 02.06.2008 - 15:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Guten Tag!

Die Relativitätstheorie von Albert Einstein und auch deren Unterthema Zeitdilatation befinden sich seit Anfang des 20. Jahrhunderts in der Diskussion - was eigentlich auch zu jeder physikalisch/mathematischen-Theorie dazugehören sollte. Nachstehend eine Herleitung der Zeitdilatation:

Die Zeitdilatation wird oftmals über das Gedankenexperiment einer querbewegten Lichtuhr hergeleitet. Im Bezugssystem I' bewegt sich ein Lichtstrahl zwischen zwei Spiegeln hin und her. Der Weg zwischen den beiden Spiegeln beträgt somit c*t'. Während sich der Lichtstrahl vom unteren zum oberen Spiegel bewegt, gleitet die Lichtuhr waagerecht im Bezugssystem I mit der Geschwindigkeit v und legt somit einen Weg von v*t zurück. Rechnerisch ergibt sich somit für die Diagonale, welche die Bewegung des Lichtstrahls im Ruhesystem I zeigt, nach dem Satz von Pythagoras
sqrt[(v*t)^2+(c*t')^2].

Anmerkung: Eigentlich käme hier bei t=t' eine Geschwindigkeit größer als Lichtgeschwindigkeit heraus.

Allerdings wird in der Relativitätstheorie nunmehr die Lichtgeschwindigkeit als konstant in allen Bezugssystemen angenommen, so dass es nunmehr heisst:
c*t=sqrt[(v*t)^2+(c*t')^2]
c^2*t^2=v^2*t^2+c^2*t'^2
(c^2-v^2)*t^2=c^2*t'^2
t^2*(c^2-v^2)/c^2=t'^2
t^2*(1-v^2/c^2)=t'^2
t^2=t'^2/(1-v^2/c^2)
t=t'/sqrt(1-v^2/c^2)


MfG Gerhard Kemme




gerhard_kemme ...
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...   Erstellt am 02.06.2008 - 15:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Guten Tag!

gerhard_kemme schrieb

    Die Relativitätstheorie von Albert Einstein und auch deren Unterthema Zeitdilatation befinden sich seit Anfang des 20. Jahrhunderts in der Diskussion


Insbesondere gab es immer wieder Ansätze die Aussage der Zeitdilatation, dass "bewegte Uhren langsamer liefen", per Experiment zu bestätigen.

An dieser Stelle soll allerdings auch einmal ein Versuch genannt werden, die Zeitdilatation zu widerlegen.

Die Kritik richtet sich dagegen, dass Uhren durch Störeinflüsse leicht beeinflussbar seien. Zur Feststellung der Empfindlichkeit handelsüblicher Uhren wurden diese zum einen in einem starken Magnetfeld bewegt und zum anderen in einer Trockenzentrifuge geschleudert.
Das Resultat war, dass die beiden Stoppuhren mit einer Genauigkeit von 1/100-Sekunden die gleiche Zeit anzeigten, obwohl die eine Uhr in einer Zentrifuge herumgewirbelt, bzw. in einem Magnetfeld bewegt worden war.
Insofern ist es ziemlich absurd anzunehmen, dass technisch intakte Uhren sich durch Gravitation, Magnetfelder, Beschleunigungen oder einen "Lorentzäther" aus dem Takt bringen lassen.


MfG Gerhard Kemme



[Dieser Beitrag wurde am 02.06.2008 - 15:31 von gerhard_kemme aktualisiert]





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