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britta 
Ast
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...   Erstellt am 15.03.2006 - 14:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


himmel, bis ich bemerkt hatte, dass da noch ein anderes "Reisetagebuch" hier präsentiert wird, war fast schon wieder früh und spät vorbei!!!
Wunderbar, liebste Svenja, mehrmehrmehr

Vielen vielen Dank Dir und Nanny, die Ihr uns mit diesen schönen Resumees beglückt!

Fühlt Euch umarmt,
Grüße von einer vor Lachen nicht mehr japsen-könnenden Britta




eva ...
Der Blätter zwey
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...   Erstellt am 16.03.2006 - 09:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Liebste Madame Kaya,

in das tiefe Bedauern, dieses denkwürdige Ereignis versäumt haben zu müssen, sendet Eure amüsante, empfindsame, detaillreiche Schilderung Strahlen der Heiterkeit! Besten Dank, und fahrt um alles in der Welt fort!
Sollte Schlaflosigkeit bei Euch zu solchen Ergebnissen führen, dürfte ein jeder Monat gerne viele Vollmondnächte bringen!


mit vor Lachen tränenden Augen..
Eva





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Mein Freund, die Zeiten der Vergangenheit sind uns ein Buch mit sieben Siegeln. Was Ihr den Geist der Zeiten heißt, das ist im Grund der Herren eigner Geist, in dem die Zeiten sich bespiegeln. (Faust zu seinem Famulus)

MadameKaya ...
Dieses Baums Blatt
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...   Erstellt am 16.03.2006 - 15:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Mich therapiert es, euch amüsiert es. Was verlangt die Seele mehr?

Ich setzte mich gleich auch brav hin und schreibe , (vorerst auf Papier) weiter..
Computertastaturen sind so furchtbar uninspirierend.

[Dieser Beitrag wurde am 16.03.2006 - 15:32 von MadameKaya aktualisiert]





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Es gibt kein echtes Leben im Falschen...

Nanny ...
Dieses Baums Blatt
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...   Erstellt am 16.03.2006 - 15:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich kann es kaum erwarten




MadameKaya ...
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...   Erstellt am 16.03.2006 - 20:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hamm, den 16.03. 1806 Chère Tante ,



Wie ich dir schon geschrieben hatte, sollte uns um Mitternacht etwas Merkwürdiges bevorstehen.

Die Mitglieder des Isis Bundes, die ich der Diskretion wegen nicht nennen darf , erwarteten uns am Eingang zum Kellergewölbe des Schloßes.

Die steile , steinere Treppe führte in die schwarze Ungewißheit. Seltsame Düfte beunruhigten die empfindsame Nase.

Das Licht der Fackeln verzerrte unsere Schatten, so daß riesige Gesalten bedrohlich über des Kellers Wände huschten.

[Dieser Beitrag wurde am 16.03.2006 - 20:36 von MadameKaya aktualisiert]





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Es gibt kein echtes Leben im Falschen...

Marianne ...
Der Blätter zwey
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...   Erstellt am 16.03.2006 - 20:35Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen






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Run mad as often as you chuse; but do not faint.

MadameKaya ...
Dieses Baums Blatt
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...   Erstellt am 16.03.2006 - 20:35Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Mir wurde ganz weh ums Herz, es pochte gar ängstlich in meiner Brust, ich schmiegte mich um so enger an meinen Begleiter...
Unten angekommen erwartete uns in dem gekalkten Kreuzgewölbe Etwas, das ich nie vergessen werden:

Auf einer Bahre lag ein in vergilbtes Leinen gewickeltes antromorphes Ding.
Dem Geruch und der Beschaffenheit nach zu urteilen, muß diese Etwas schon länger in dieser Gestalt existieren.

Tante, könnt ihr euch noch an das ägyptische Abenteuer des Generals Bonaparte Anno ´98 erinnern?

Damals machte die französische Armee in Ägypten die erstaunlichsten Entdeckungen, halb versteckte Tempel im Wüstensand, diese verschlüsselten Zauberzeichen und eben diese eingewickelten armen Seelen!

Seit dieser Campagne hat es sich in gewissen Pariser Kreisen etabliert eine MUMIE (so der Name) zum Amüsement zu präsentieren und ------------ AUSZUWICKELN! Ja du hast richtig gelesen!

Die vier Hüter des Mysteriums begannen nun mit Bedacht und unverholener Neugier, die Binden abzunehmen, die schon bei der leisesten Berührung zu Staub zerfielen.

wir bemerkten bald, das es sich wohl um eine einstmals hohe Persönlichkeit handeln mußte,so fielen zur unserer Überraschung, Amulette, reichlich Gold und beschriebenes Papyri (so heißt das Papier der Ägypter) aus den modrigen Binden

Bei unserer Gesellschaft konnte ich die verschiedensten Regungen beobachten. Die einen wurden von Gier ergriffen, drängten sich näher an die Bahre und erhofften noch mehr Gold.
Die anderen hingegen schlugen empfindsam die Augen nieder und bejammerten das Schicksal des armen Ramses- gestern noch im Tal der Könige -heute in Zeilitzheim!

Selbst gehörte ich natürlich zu den Empfindsamen. Der goldene Geierkragen steht mir übrigens ausgezeichnet.

Der Heide war komplett ausgewickelt, entsetzt wandte ich mich ab, doch von Neugier erfüllt warf ich verstohlene Blicke auf die Bahre.

Oh Pein, welch Graus! Die braune Haut spannte sich pergamentartig über das entfleischte Antlitz, auf den eingesunkenen Augenliedern, lagen seltsam anzuschauen blinkende Goldblättchen.
Der lippenlose Mund war zum ewigen Grinsen verzogen.



Die Herren trieben rohen Schabernack mit der armen Kreatur, kitzelten an den Füßen und brachen gar einen Finger ab..
Eine willkommene Ohnmacht erlöste mich aus dem schaurigen Szenario.

[Dieser Beitrag wurde am 16.03.2006 - 21:10 von MadameKaya aktualisiert]





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Es gibt kein echtes Leben im Falschen...

Justine_de_Farinot ...
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...   Erstellt am 16.03.2006 - 20:45Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen






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Der Charakter offenbart sich nicht an großen Taten; an Kleinigkeiten zeigt sich die Natur des Menschen.
(Rousseau)

MadameKaya ...
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...   Erstellt am 16.03.2006 - 21:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wieder zu mir gekommen, fand ich mich im Ballsaale in der Begleitung von Monsieur XXX wieder, ich brachte meine Kleider in Ordnung und verschaffte mir rasch ein Kräuterbündel für das Kopfkissen....

Nach und nach, es war nun schon weit nach Mitternacht, drängte die Jeunesse Dorée in den Ballsaal, Terpsichore verlangte nach neuer Huldigung!

Die späte Stunde, das aufgewühlte Gemüthe, der reichliche Alkohol forderten ihren Tribut:

Die Halsbinden wurden gelockert, die Fußknöchel entblößt (bei mir nicht ma Tante )und der Abstand der Paare beim Walzer verringerte sich zusehends.

Da rief die ungenierte Mc Dougal: "Damenwahl"!

Tante ihr hättet sie sehen müssen! Sie riß mir den schon reservierten Charette förmlich aus den Armen!
Triumphierend zog sie ihn hinter sich her, sein amüsierter Gesichtsausdruck ärgerte mich schon ein wenig muß ich gestehen.

Justine und ich wechselten mißbilligende Blicke und jagten weiter..Als Artemis ist sie übrigens sehr erfolgreich...

Dafür habe ich herausgefunden, das wenn ich die "englische Kette" in die falsche Richtung tanze, lustig mit dem Herrn hinter mir zusammenstoße.
Wie du siehst kann sich nicht nur die Mc Dougal schadlos halten!

Was haben wir nicht noch alles getantzt in dieser Nacht:

3x den Walzer, ebensooft den Rigaudon, die Indian Queen, Whole in the Wall...

War das ein hopsen, springen , drehen, wenden verbeugen.
Wir tanzten bis in den frühen Morgen hinein.

Monsieur Kaya mußte mich in unser Gemach tragen, meine Füßchen bluteten..

Die zertanzten Schuhe werden mir immer ein Andenken sein.

Chère tante , nun schließe ich meine Souvènirs und hoffe inständig , dich unterhalten und nicht gelangweilt ,oder gar erzürnt zu haben!

Deine stets brave und manierliche Nichte

Svenja Kaya

[Dieser Beitrag wurde am 04.09.2007 - 19:12 von MadameKaya aktualisiert]





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Justine_de_Farinot ...
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...   Erstellt am 16.03.2006 - 22:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




Einfach fantastisch, jaaa, genauso (öhm, na ja oder fast so) war es!





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Der Charakter offenbart sich nicht an großen Taten; an Kleinigkeiten zeigt sich die Natur des Menschen.
(Rousseau)

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