jennifer 

Status: Offline Registriert seit: 27.05.2004 Beiträge: 935 Nachricht senden | Erstellt am 03.06.2004 - 12:44 |  |
hallo
meine katzen asrael wird im diesem jahr von sehr vielen zecken gebissen. sie hatte bis jetzt 5 zecken die ich ihr entfernt habe und noch andere die sie sich abgekrazt hat.
nun zu meiner frage sie hat dort wo die zecken sassen nun so harte beulen, wie ein pickel. es tut ihr nicht weh aber diese dinger oder stellen bleiben hart und gehen nicht mehr weg.
kann ich das irgendwie behandeln?
vile grüsse jennifer
Signatur Viele Grüsse von Jennifer, Asrael, Nepomuk und Freitag "Erst wenn jene einfache und über jeden Zweifel erhabene Wahrheit, dass die Tiere in der Hauptsache und im Wesentlichen das Gleiche sind wie wir, ins Volk gedrungen ist, erst dann werden die Tiere nicht mehr rechtlose Wesen sein." |
dagmar  undefiniert

Status: Offline Registriert seit: 01.04.2004 Beiträge: 1534 Nachricht senden | Erstellt am 03.06.2004 - 16:42 |  |
Stimmt, liebe Jennifer, bei freilaufenden Tieren sollte immer eine Zeckenzange parat sein!
Ich bin selber kein Tiermediziner, wie man unschwer erkennen kann, habe aber versucht mich kundig zu machen.
Sowie ich in Erfahrung bringen konnte ist es nicht unüblich, dass ein paar Tage lang eine Beule an der Stelle saß wo die Zecke wütete. Wenn es jedoch "länger" andauert, dann könnte es eventuell eine Entzündung sein.
Scheinbar gibt es gegen Zecken homöopathisches Mittel und zwar Cetalac. Davon 2 x täglich 1 Tabl. Ein reines Naturprodukt, das, für den Menschen nicht wahrnehmbar, den Geruch des Hundes verändert und so Zecken abwehrt. Mehr Infos unter Mehr Infos bei veterinaria.ch
Zeckenzangen ... mit ihnen geht im Regelfall das Entfernen einer Zecke ganz gut. Die Zange wird tief genug angesetzt, damit ein kleiner Dreh nach rechts oder links genügt um den Schmarotzer zu entfernen.
Zeckenzangen gibts in jedem Fachgeschäft für Tierbedarf. Zuweilen werden die Zangen aus Plastik denen aus Metall vorgezogen. Wohl, weil man nicht so schnell abrutscht und die Zecke womöglich noch in der Katze lässt.
Niemals: den Zeckenleib mit Äther, Öl, Nagellackentferner oder dergleichen beträufeln und damit ¨betäuben¨, die Zecken erschlaffen dabei nur, lassen aber den Erreger in bzw. in der Stichstelle.
Ein Problem könnte werden, dass durch den Einsatz der Zeckenzange und eventuelles nicht vollständiges Entfernen Borrelien- oder andere Erreger durch die Stichöffnung in die Blutbahn gedrückt werden! Jedoch ist dies bei Katzen (Gott sei Dank) recht selten der Fall, dass Borrelienerreger Probleme bereiten.
Eine zeckenlose Zeit wünscht Dagmar
Signatur Ich erhebe nicht den Anspruch alles richtig gemacht zu haben oder das "einzig richtige" hier im Forum zu schreiben - aber ich erhebe den Anspruch immer das bestmögliche für meine Katzenfamilie versucht zu haben!
Das Katzentagebuch gibt es unter http://katzentagebuch.katzenkratzbrett.de unser Katzenlexikon befindet sich unter http://katzenlexikon.katzenstube.de unsere Katzen und Tiergechichten gibt es unter http://geschichten-aus-der.katzenstube.de |
dagmar  undefiniert

Status: Offline Registriert seit: 01.04.2004 Beiträge: 1534 Nachricht senden | Erstellt am 21.11.2004 - 11:56 |  |
SOS-Mail von Nicole, der per Mail zu mir flog.
hiiillffeeee ich habe ein riesen problem. meine katze hat eine zecke hinten beim hals und ich weiss nicht was ich tun kann. ich bin erst 13jahre alt und emine eltern sind nicht zuhause. die zecke ist ziemlich vollgesautg doch ic habe angst das ich durch das entfernen etwas falsch machen könnte. was soll ich tun ich kenne mich nicht gut aus. kann es zum problem werden wenn ich die zecke nicht schnellstens entferne?
Wenn also von Euch jemand "OnBoard" ist, der zeckentechnisch Erfahrung hat, dann Freut sich Nicole bestimmt über Hilfe.
So, liebe Nicole, nun mal eine Kurzinfo:
Ich denke, Du solltest warten bis Deine Eltern kommen und sie das Miststück entfernen. Ihr habt es ja entdeckt und somit könnt Ihr morgen beim Tierarzt ein entsprechendes Mittel besorgen, welches auf die befallene Stelle geträufelt wird. (würde zumindest ich empfehlen).
Gute Infos über Zecken gibt es beim Bergtierarzt.
Tipps zur Zeckenbekämpfung Bereits festgesaugte Zecken sollten sofort herausgedreht werden, am besten mit einer Pinzette. Dazu fasst man die Zecke an ihrem Kopf, möglichst direkt über der Haut des befallenen Tieres und dreht unter leichtem Ziehen solange, bis die Zecke loslässt. Beim Herausdrehen der Zecke spielt es keine Rolle, in welche Richtung gedreht wird. Sollte dabei der Zeckenkopf abreißen, ist das für Ihr Tier nicht weiter gefährlich. Er wird innerhalb der nächsten Tage von selbst abgestoßen. Um zu verhindern, dass der Parasit erregerhaltigen Speichel in die Haut des Wirtes absondert, sollte man den Hinterleib der Zecke beim Herausdrehen nicht quetschen. Auch die manchmal empfohlene Verwendung von Öl, Klebstoff oder Nagellack verbietet sich aus demselben Grund.
Gegen Zeckenbefall hält die moderne Medizin Medikamente parat, die Zecken schnell abtöten. Damit wird in der Regel die Übertragung von Krankheitserregern unterbunden. Die toten Parasiten fallen anschließend von alleine ab. Da Zecken von Frühjahr bis Herbst aktiv sind, müssen Sie Ihr Tier in diesem Zeitraum regelmäßig und rechtzeitig behandeln
Fortsetzung im kompletten Originalbericht beim Bergtierarzt.
Gruß Dagmar
[Dieser Beitrag wurde am 21.11.2004 - 12:08 von dagmar aktualisiert]
Signatur Ich erhebe nicht den Anspruch alles richtig gemacht zu haben oder das "einzig richtige" hier im Forum zu schreiben - aber ich erhebe den Anspruch immer das bestmögliche für meine Katzenfamilie versucht zu haben!
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