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IrasCignavojo ...
WeltChronist und
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...   Erstellt am 18.08.2006 - 14:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Yerba
Schamanische Magie


Katt Zweifuß, Verfasser dieser Beschreibung, ist einer jener Menschen, welche die Yerba aus freien Stücken begleiten. In dieser Schrift beschreibt er die Magie der Yerbaschamanen.

Basis aller Zaubermacht der Schamanen der Yerba ist der Kontakt zu den Geistern der nicht leiblich im Universum existierenden Yerba. Von den 3628800 Yerba begleiten viele zehntausend die lebende Herde als Geisterherde. Aus ihrer Gegenwart schöpft der Schamane seine Kraft.

Die auf Myra übliche Unterscheidung zwischen Großer und Kleiner Magie gilt auch für die Yerba- Schamanen, doch unterscheiden sich die Funktionsweisen beider Varianten stark von der Magie, wie sie andere Weise ausüben.
Beim Wirken der Kleinen Magie schöpft der Schamane Kraft aus den Vertrauten Geistern. Diese begleiten ihn seit seiner Geburt und qualifizieren ihn überhaupt erst zum Schamanen. Wenn ein Yerbafohlen geboren wird, so wird in ihm zugleich ein Yerba der Geisterherde wiedergeboren. Gelegentlich begleiten Gefährten der Geisterherde ein wiedergeborenes Yerba, das ihnen in ihrem Vorleben eng verbunden war auch weiterhin. Sie werden seine Vertrauten Geister. Mit ihnen ist es derart eng verbunden, dass es keiner großen Rituale, keines Drogen- rausches, keiner Beschwörungsgesänge bedarf, um ihre Kraft für seine Zauber zu nutzen. Da sie dem Schamanen nicht nur als Geister beiseite stehen sondern ihm auch Mana zur Verfügung stellen kann ein Yerba- Schamane die Zauber der Kleinen Magie auch von Magiern und Druiden erlernen. Keine bekannte Macht kann den Kontakt zwischen einem Schamanen und seinen Vertrauten Geistern trennen.
Ganz anders funktioniert die Große Magie. Hier agiert die Geisterherde als Arm des Schamanen und vor jedem Zauber muss sie durch fordernde Rituale gerufen werden. Dazu muss sich der Schamane in Trance versetzen um seinen Geist von seinem Körper trennen. Nur der nackte Geist des Schamanen vermag die Geisterherde zu rufen. Nun liegt es liegt an der Herde, seinen Bitten zu folgen.

Trotzdem können zur Quantifizierung schamanischer Magie die aus der akademischen Zauberei und dem Wunderwirken der Priester tradierten Formeln benutzt werden. Unten sind einige Beispiele gegeben, die typische Zauber aus Schamanensicht beschreiben:
Das „Stärken“ eines Priesters empfiehlt die Krieger göttlichem Beistand, das „Stärken“ eines Yerbaschamanen bittet die Geisterherde in die myranische Realität, um an der Seite seiner Krieger zu kämpfen.

Die „Unsichtbarkeit“ eines Magiers verändert die körperliche Substanz der Ziele des Zaubers derartig, dass die Blicke hindurchfallen, derselbe Zauber, gewirkt durch einen Schamanen der Yerba übergibt die Ziele an die Hand der Geisterherde, dass sie ungesehene Pfade durch die Alleswelt einschlagen können.

Ein Zauber „Hellsicht“, gewirkt von einem Zauberer erweitert schlicht dessen Gesichtssinn, so dass sich sein Sichtbereich vergrößert. Ein Schamane würde stattdessen die Geisterherde um Berichte über ein bestimmtes Gebiet bitten.





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Ragall 
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...   Erstellt am 01.09.2009 - 13:35Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Grundsätzliches zum Körperbau und zur Gesellschaft der Yerba unter Weltkultur, Rassen.

Mark Maritain




Ragall 
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...   Erstellt am 01.09.2009 - 13:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Yerba

Diplomatische Gepflogenheiten

Wie bereits beschrieben ist die Schrift den Yerba unbekannt. Deshalb geschieht der diplomatische Austausch mit anderen Völkern mündlich. Statt eines beliebigen Boten, der einem fernen Herrscher eine gesichtslose Depesche präsentiert schicken wir Zentauren einen der unseren, der befugt ist im Namen des Windrufers zu sprechen. Der Windrufer ist der Yerba, dessen Rolle der eines Herrschers bei anderen Völkern am ehesten entspricht.
Ein Diplomat der Verba, ein Gesandter in unserer Sprache kann eine Antwort sofort zurück zu den Yerba tragen oder bei Bedarf im Falle von Unterhandlungen in Namen der Herde sprechen. Als Gesandter erwartet er selbstverständlich den Schutz, den ein Diplomat entsprechend den kulturellen Gepflogenheiten seiner Gastgeber genießt.
Bei den Gesandten handelt es sich um ausgesucht schnelle Läufer, die eine Botschaft so schnell wie jedes andere Botensystem übermitteln, seien es Botenvögel oder Etappenreiter. Ein Gesandter aber bewahrt seine Botschaft viel sicherer. Da er kein Schriftstück bei sich trägt kann es ihm nicht gestohlen werden. Da nur gewissenhafte, verantwortungsbewusste und erfahrene Zentauren ausgewählt werden kann auch Folter oder Magie ihnen ihre Botschaft nicht entlocken. Da die Gesandten geschickte Wildnisläufer und geschickte Kämpfer sind wissen sie den meisten Gefahren zu begegnen. Da ihre Rückkehr von der Herde erwartet wird fällt es auf, wenn durch widrige Umstände ein Gesandter scheitern sollte.




Ragall 
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Die Yerba

kämpfen für die Menschen

Katt Zweifuß notiert die Aussagen Mark Maritains über den Krieg von Menschen und Yerba gegen Wergols und Schlangenmenschen.

Der Kampf mit Gorthog wurde von den Yerba im Zorn und aus gutem Grund begonnen. Es war nicht der Krieg, den die Wergols gegen die Menschen Westans begannen, es waren ihre Massaker an den Pferden, welche die Yerba so entzürnten dass sie das erste Wergolheer, welches sie sahen angriffen und schlugen. Seit dieser ersten Schlacht hat es keine weiteren Gefechte gegeben, vor allem, weil die Yerba abseits der Wergols nach Thysias wanderten und die Wergols Angriffe gegen die Yerba und gegen Menschen und Pferde mieden.
Der gemeinsame Kampf gegen die Wergols zog eine Annäherung zwischen den Yerba und den Menschen Westans nach sich.
Zuvor waren die Yerba unsicher, wie sie auf die Ausdehnung der menschlichen Reiche reagieren sollten. Es gab Ideen die Menschen zu bekriegen und zurück in ihre Hauptstädte zu treiben, so dass den Yerba das weite Land dazwischen bliebe. Es gab Ideen, ein eigenes Reich zu gründen. Es gab Überlegungen sich in die Wildnis jenseits des Gebirges zurückzuziehen. Es gab Überlegungen zu Bündnissen. Die Wergols aus Gorthog hatte sich rasch als Verbündeter der Yerba disqualifiziert, aber ein Bündnis mit den Schlangenmenschen Zerathons erschien kurze Zeit möglich. Ultimaten und Verleumdungen der Schlangenmenschen machten auch dieses Bündnis unmöglich. Beide Reiche sind Feinde der Yerba.
Erst nach intensiveren Kontakten zunächst mit den Menschen Westans, dann mit den Menschen Nykors und Tarasans entschieden sich die Yerba als unabhängiges Volk zwischen den Menschen Nykeriens zu leben und Bündnisse mit den Menschenreichen Nykeriens anzustreben. Intensive Diplomatie lässt diese Bündnisse jetzt nahe rücken.
Deshalb bedeuten große Reiche der Menschen zugleich einen weiten Lebensraum der Yerba und es liegt im Interesse der Yerba die Reiche der Menschen zu verteidigen, auch wenn es nicht ihre eigenen Reiche sind.
Nun führen die Schlangenmenschen Zerathons Krieg gegen Nykor und stoßen Drohungen gegen Westan aus. Gorthog setzt seinen Krieg gegen Westan fort und beide Feinde der Menschen sind miteinander verbündet. Sie erobern das Land der Menschen und so zugleich den Lebensraum der Yerba.
Deshalb haben sich die Yerba entschlossen gegen Wergols und Schlangenmenschen zu kämpfen, damit sich die Reiche der Menschen auf Kosten der Feinde der Yerba ausdehnen können. Denn so gewinnen die Yerba zugleich Raum für ihre Herden.





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