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Das Boot - Albertcamus

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Sommerwind ...

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...   Erstellt am 11.12.2007 - 21:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Es war einmal eine kleine Hexe, jeder nannte sie Xenia
Ich möchte so gern dem Weihnachtsmann begegnen ,rief Xenia, strich sich die Haare glatt, die wie immer widerborstig in die Luft standen.Ich weiß ,dass ich artig sein muss, denn nur zu den artigen Kindern kommt der Weihnachtsmann. Jedes Jahr sitze ich am Heiligen Abend in meinem Hexenhaus, friere an Nase und Hände, warte auf ihn und das Christkind. Doch noch nie kamen sie mit ihrem Schlitten vorbei.
Wir Hexen müssen nun mal mit unseren Besen durch die Luft fliegen und Schabernack treiben, daran lässt sich nichts ändern. Großer Zauberer Kluxomor kannst du mir nicht helfen, bettelte Xenia.
Kluxomor schaute sie an, beugte er sich mit seiner spitzen Nase zu ihr und sprach:“Das Weihnachtsfest wird wohl ausfallen. Der bärtige Alte liegt krank in seinem Bett, Frau Holle kocht ihm Hühnersuppe und das Christkind gibt ihm bittere Medizin. Der Weihnachtsmann hat sich so über die Menschen geärgert ,das er seit vielen Nächten kein Auge zugemacht hat. Nun ist er ist müde , fühlt sich matt und will den heiligen Abend verschlafen."
Oh, je ,oh je ,rief die kleine Hexe ,kann man denn nichts dagegen tun? Weißt du, sprach der Zauberer ,er hat sich nicht nur über ihre Wünsche wie Markenklamotten, teure Autos, glitzernden kostbaren Schmuck, Kriegsspiele, Waffen und und, und ........geärgert, er kann sie auch nicht mehr bezahlen. Die Heinzelmännchen waren fleißig ,doch die Menschen sind nie zufrieden. Sie wollen mehr, mehr und immer mehr. Am Weihnachtsabend reißen sie oft wortlos das Papier von den Geschenken, streiten sich unter dem Tannenbaum, singen keine Lieder, niemand spricht ein nettes Wort, schweigend sitzen sie am Fernseher ,keiner bedankt sich.
Oh ,das ist ja furchtbar, rief Xenia, kann man denn nichts dagegen tun? Doch, aber es muss ein Wunder geschehen!
Was für ein Wunder? Der Zauberer hob die Schultern und wusste es leider auch nicht.
Xenia grübelte drei Tage und drei Nächte, dann sprang sie auf,klatschte in die Hände und lief in den Märchenwald. Dort traf sie sich mit ihren Freunden. Sie wisperten und tuschelten geheimnisvoll.
Am Weihnachtsabend standen die Menschen am Fenster schwiegen und schauten in die dunkle Nacht.
Plötzlich erblickten sie am Himmel einen hellen Stern, das Christkind erschien mit Hänsel und Gretel. Die sprachen: „Im Märchen geschehen oft böse Dinge, ihr habt alles um glücklich zu sein, wisst es jedoch nicht zu schätzen, deshalb sollt ihr verlieren, was ihr nicht braucht und schätzt."
Sie gingen zu einem glühenden Ofen mit einer großen Öffnung, fingen an, aus Brotteig gebackene Wort zu verbrennen. Worte wie Liebe, Familie, Freundschaft, Frieden Glücklichsein, Zufriedenheit.
Alle sahen zu ,schwiegen und wendeten ihre Gesichter ab, wollten sich nicht einmischen.
Halt, rief plötzlich der kleine Peter, denn nur im Märchen wendet sich immer alles zum Guten. Ich will nicht traurig und unglücklich werden , nur weil niemand von uns bereit ist, dem anderen anzulächeln, ihm zuzuhören, mit ihm zu sprechen.
Es ist Weihnachten, lasst uns Kerzen anzünden, miteinander singen, fröhlich sein, uns nach unseren Wünschen fragen, von unseren Träumen erzählen .
Der kleine Peter ging zu Hänsel und Gretel nahm Brotteig und formte die Worte
fröhliche Weihnachten und Frieden in unseren Herzen
und legte sie behutsam in den Ofen. Bald duftete es nach frischem Brot.

Da jubelten die Menschen auf der Erde so laut ,dass der Weihnachtsmann wach wurde und verwundert zur Erde schaute. Schnell spannte er seinen Schlitten an, denn auch er wollte mitfeiern. Bis spät in die Nacht saß man in den Stuben beieinander, die Kinder spielten untern Weihnachtsbaum, die Eltern und Großeltern unterhielten sich mit Nachbarn und Freunden .Es wurde ein lustiges Fest und niemand war einsam und allein

Kurz vor Mitternacht machte sich der Weihnachtsmann auf den Weg . Er hatte noch etwas ganz Wichtiges zu erledigen.
Er sauste in den Märchenwald, hielt mit dem Schlitten vor dem Hexenhaus und stellte den allerschönsten Weihnachtsbaum vor die Tür. Dann läutete er mit Glöckchen solange, bis Xenia, die kleine Hexe und Kluxomur der Zauberer erschienen. Er schenkte ihnen ein rotes Schokoladenherz und bedankte sich.

seit dem sind einige Jahre vergangen ...............
die Menschen sind nicht gestorben, leben nicht glücklich und zufrieden miteinander, sind nicht klug geworden, haben aus ihren Fehlern nichts gelernt.......

deshalb ist das Ende dieser Geschichte offen, denn niemand ,auch nicht der Weihnachtsmann, kann wissen ob sich das irgendwann ändern wird.




Chrissi ...

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...   Erstellt am 13.12.2007 - 12:44Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Martina schrieb
    Wir Hexen müssen nun mal mit unseren Besen durch die Luft fliegen und Schabernack treiben...

    Also ich möchte so ein pflegeleichtes, immer braves Kind garnicht!


    ...doch die Menschen sind nie zufrieden. Sie wollen mehr, mehr und immer mehr. Am Weihnachtsabend reißen sie oft wortlos das Papier von den Geschenken, streiten sich unter dem Tannenbaum, singen keine Lieder, niemand spricht ein nettes Wort, schweigend sitzen sie am Fernseher ,keiner bedankt sich.


    Leider ist das so, die Menschen vergessen wie sehr sie sich früher über "Kleinigkeiten" gefreut haben.


Hallo Martina,

ein wunderbares Märchen hast Du uns hier erzählt! Leider treffen ja die beiden Zitate heute bei den meisten Familien zu. Und alles, was Du danach geschrieben hast sollte von ihnen gelesen werden. Regt ganz sicher zum Nachdenken an?

Nochmal, ganz prima.

Lieben Gruß
Chrissi

(@ Stefan, warum kann man im Zitatkasten keine Umlaute schreiben?)

[Dieser Beitrag wurde am 16.12.2007 - 17:35 von Stefan aktualisiert]





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Ein Tag ohne Lachen, ist ein verlorener Tag!

Stefan ...
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...   Erstellt am 16.12.2007 - 18:06Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Martina schrieb
    seit dem sind einige Jahre vergangen ...............
    die Menschen sind nicht gestorben, leben nicht glücklich und zufrieden miteinander, sind nicht klug geworden, haben aus ihren Fehlern nichts gelernt.......


Dein Märchen ist hier zur Realität geworden.

Trotzdem oder gerade deswegen ein sehr schönes und nachdenklich machendes Märchen.




Chrissi schrieb
    (@ Stefan, warum kann man im Zitatkasten keine Umlaute schreiben?)


Lag an der Fettschrift. Geht scheinbar bei Zitaten nicht.

Liebe Grüße

Stefan

[Dieser Beitrag wurde am 17.12.2007 - 13:22 von Stefan aktualisiert]





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Macuser sind nicht eingebildet. Sie sehen einfach besser aus....

Daggi ...

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...   Erstellt am 16.12.2007 - 21:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


liebe Martina,

ist das ein schöööönes Märchen! Also eine schöne Geschichte... der Inhalt ist ja oftmals grausige Wirklichkeit! Ich frag mich auch oft, wohin uns unsere Konsumsucht noch treiben wird... vorallem als ich hörte, dass wir Deutschen (angeblich) im Schnitt 150 - 250 Euro PRO KIND für Weihnachtsgeschenke ausgeben. Und ich kann nur noch mit dem Kopf schütteln, wenn ich sehe, was manche Eltern aus den Spielzeuggeschäften heraustragen. Ist wohl kein Wunder, wenn die Wünsche der lieben Kleinen von Jahr zu Jahr ansteigen und die vor Langeweile nicht wissen, was sie mit sich anstellen sollen, wenn Playstation & Co. mal nicht in greifbarer Nähe sind.

Sommerwind schrieb
    Am Weihnachtsabend reißen sie oft wortlos das Papier von den Geschenken, streiten sich unter dem Tannenbaum, singen keine Lieder, niemand spricht ein nettes Wort, schweigend sitzen sie am Fernseher ,keiner bedankt sich.


Dann soll der liebe Weihnachtsmann mal etwas länger bei uns bleiben... wir singen ganz wunderbar... laut und falsch. Aber das macht gar nix... bloß Spaß!

Liebste Grüße von Daggi





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Sei nicht traurig, wenn etwas vorbei ist - sei froh, dass es gewesen ist...

Gudrun 

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Registriert seit: 01.03.2007
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...   Erstellt am 17.12.2007 - 09:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Nettes Märchen!

Mal sehen, ob ich meine Kinder heuer unter den Weihnachtsbaum kriege...
Na, Martina, ich seh's nicht so schwarz wie in deinem Text. Das Einzige, was mich stört, ist genau diese Erwartungshaltung: Seid friedlich, freut euch, seid nett zueinander ... ich finde, sowas funktioniert besser, wenn man es nicht unbedingt sein MUSS.

Ähm Daggi, was singt denn ihr? Ich nur "Felice navidad" (Schreibt man des so??) das hat so viel Schwung. Was die Kinder singen, hör ich dann oft gar ned! Aber die spielen Gitarre, wirklich gut!

Einen wundersamen Wochenbeginn wünscht Gudrun





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