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equinox68 

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...   Erstellt am 27.09.2008 - 08:37Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Darüber denke ich immer mal wieder nach und bin zu dem Schluß gekommen:
Wünsche kommen aus dem Bereich des Mangels.
Wer einen Wunsch hat, bestätigt, dass er etwas nicht hat und lebt somit ein "Manko".
Eigentlich logisch

......halt, es geht weiter

Niemand, außerhalb von einem selbst ist für diesen Mangel verantwortlich. Man selber erschaffst diesen Mangel und darum sollte man selber ihn auch beheben statt diese Wünsche an andere heran zu tragen!

Was denkt Ihr?

Gutes Wochenende und Gruß




susa ...

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...   Erstellt am 28.09.2008 - 10:10Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Natürlich gibt es viele Wünsche, die aus einem Mangel heraus entstehen- wobei es durchaus Mangel gibt, den ich nicht unbedingt beeinflussen kann (z.B. Geld). Trotzdem sehe ich Wünsche nicht als etwas Negatives, sondern als Teil meines Bewusstseins und meiner Entscheidungen.

Ein Wunsch ist für mich nicht etwas, was "plopp" da ist und sich nicht verändert, sondern Wunsch ist für mich etwas, was einer Entscheidung vorausgeht- sozusagen als Teil des zeitlichen Prozesses vor einer Veränderung. Ich muss mir dessen aber eben erst bewusst werden, bevor ich entscheiden kann, ob ich mir den Wunsch erfülle oder ob ich ihn vielleicht auch wieder verwerfe. Dabei spielen Prioritäten eine wesentliche Rolle. Und so kann es auch sein, dass es Wünsche gibt, die einander widersprechen. Dann muss ich entscheiden, welchen ich mir erfülle und welchen nicht. Das heißt aber nicht automatisch, dass der verworfenen Wunsch nicht mehr existiert! Klar ist es meine Verantwortung, ob ich mir z.B. den teuren Pullover kaufe. Wenn ich mich dagegen entscheide, heißt das aber noch lange nicht, dass ich ihn nicht doch gern hätte

Es gibt übrigens Wünsche, die kann ich nur an andere herantragen und muss diese anderen auch entscheiden lassen! Wenn ich z.B. eine neue Aufgabe übernehmen und/oder mehr Geld verdienen möchte, kann ich zwar etwas zur möglichen Erfüllung dieses Wunsches beitragen, entscheiden tun aber andere!





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Wenn das Leben Dir eine Zitrone schenkt, mach Limonade drauß :-)

manndel ...
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...   Erstellt am 28.09.2008 - 20:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Der Wunsch ist für mich nicht unbedingt Zeichen des Mangels - in diese Richtung würde ich eher die Hoffnung einordnen - sondern ist für mich die Vorstufe zum Plan.
Wunsch entwickeln - Plan machen - Umsetzung angehen - Wunsch erfüllt.
So sieht für mich die Reihenfolge aus.
Bei Wünschen, die ich mir nicht selbst erfüllen kann (mehr Geld) hab ich aber zumendest die Wahl, den eingeschlagenen Weg zu verlassen wenn sich herausstellt, dass sich auf diesem Wege der Wunsch nicht realisieren lässt.





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wenn deine Liebe nicht anderen Menschen gestattet, sich nach ihren Vorstellungen zu entfalten, darfst du sie nicht Liebe nennen.

equinox68 

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...   Erstellt am 28.09.2008 - 20:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Warum wünschst Du Dir denn etwas?




galadriel ...
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...   Erstellt am 28.09.2008 - 20:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


equinox68 schrieb

    Darüber denke ich immer mal wieder nach und bin zu dem Schluß gekommen:
    Wünsche kommen aus dem Bereich des Mangels.
    Wer einen Wunsch hat, bestätigt, dass er etwas nicht hat und lebt somit ein "Manko".
    Eigentlich logisch

    grundsätzlich gebe ich dir recht. wenn ich mir etwas wünsche, habe ich das ja im moment nicht. oder noch nicht genug davon. von daher ein mangel. wobei die worte mangel, erst recht aber manko für mich sehr negativ klingen. es muss aber nicht negativ sein. es kommt für mich auch auf die "bedürftigkeit" des wünschenden an. ich versuchs mal zu erklären. wünscht sich beispielsweise ein mensch in einem trockengebiet regen, dann herrscht ja dort sogar wasser"mangel", und wasser ist etwas lebensnotwendiges. hätte ich dagegen im urlaub mal gerne mehr sonne, weil ich keine llust habe, ständig ein nasses zelt einzupacken, lebe ich kein manko, es wären nur einfach nettere zeltbedingungen.


    ......halt, es geht weiter

    Niemand, außerhalb von einem selbst ist für diesen Mangel verantwortlich. Man selber erschaffst diesen Mangel und darum sollte man selber ihn auch beheben statt diese Wünsche an andere heran zu tragen!

    das sehe ich etwas anders. in dem beispiel oben mit dem wasser ist derjenige, der sich regen wünscht, ja nicht dafür verantwortlich, dass es nicht regnet, und er kann auch nix dafür, dass menschen nunmal wasser zum leben brauchen. er kann es auch nciht regnen lassen.





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die realität ist fssig

equinox68 

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...   Erstellt am 28.09.2008 - 21:13Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


das sehe ich etwas anders. in dem beispiel oben mit dem wasser ist derjenige, der sich regen wünscht, ja nicht dafür verantwortlich, dass es nicht regnet, und er kann auch nix dafür, dass menschen nunmal wasser zum leben brauchen. er kann es auch nciht regnen lassen.


Ok, vielleicht hätte ich hier etwas diferenzieren sollen.

[Dieser Beitrag wurde am 28.09.2008 - 21:13 von equinox68 aktualisiert]




powerkatze 

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...   Erstellt am 29.09.2008 - 16:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ohjeh, die Füllosofen sind wieder am Werk.

Ich würde einen Wunsch nicht zwangsläufig als Ausdruck eines Mangels bezeichnen. Das Beispiel mit dem Wasser wäre zweifelsfrei ein solcher Mangel.
Aber ich kann mir ja Dinge wünschen, die ich nicht unbedingt brauche. Schöne Schuhe z.B.





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Wenn das Leben dir eine Zitrone schenkt, frag nach Tequila und Salz. :-)

manndel ...
Administrator
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...   Erstellt am 29.09.2008 - 21:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


powerkatze schrieb


    Aber ich kann mir ja Dinge wünschen, die ich nicht unbedingt brauche. Schöne Schuhe z.B.


Das wäre dann zumindest sehr bodenständig
und abhängig allein davon, ob ich es mir leisten kann oder nicht





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equinox68 

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...   Erstellt am 29.09.2008 - 22:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


manndel schrieb


    und abhängig allein davon, ob ich es mir leisten kann oder nicht



Nööööööööööö,und aus mangelder Einsicht schon genug Schuhe zu haben

[Dieser Beitrag wurde am 29.09.2008 - 22:27 von equinox68 aktualisiert]




galadriel ...
admin


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...   Erstellt am 29.09.2008 - 22:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


das beispiel mit den schuhen ist eines, wo man wirklich selbst für den "mangel" verantwortlich ist, ihn selbst erschaffen hat, finde ich.
vielleicht hat man schon x-paar schuhe, möchte aber noch eines, das zum neuen kostüm passt oder so. das liegt vielleicht daran, dass man immer nach der neusten mode gekleidet sein will. oder einen schuh-tick hat. warum auch immer. aber es ist ein ganz spezifischer mangel, über den sich ein anderer vielleicht amüsiert, weil er statt schuhen lieber briefmarken sammelt.





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die realität ist fssig

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