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Status: Offline Registriert seit: 19.11.2005 Beiträge: 5047 Nachricht senden | Erstellt am 21.11.2005 - 14:52 |  |
Wissenschaftliche Fakten zu Zell-Vitalstoffen
Der weltweite Erfolg von Zell-Vitalstoffen im Kampf gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist wissenschaftlich begründet. Alle Zell-Vitalstoffe sind in ihrer biochemischen Zusammensetzung exakt bekannt. Die damit erzielten Gesundheitserfolge sind also reproduzierbar, das heißt, sie können von jetzt an von allen Menschen, wo immer sie wohnen, genutzt werden. Zu zahlreichen Zell-Vitalstoffen liegen zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen vor. Die Wirkungen der einzelnen Inhaltsstoffe sind im folgenden Abschnitt zusammengefasst.
Diese Informationen finden Sie auch in führenden Lehrbüchern der Biologie und der Biochemie, wie dem Standardwerk Biochemistry des Stanford-Professors Lubert Stryer. Während diese Lehrbücher der Biochemie die Gesundheitsbedeutung von Vitaminen und anderen Zellfaktoren ausführlich dokumentieren, ist in den medizinischen Lehrbüchern über diese lebenswichtigen Informationen noch immer so gut wie nichts zu finden. Das weltweit führende Lehrbuch der Kardiologie, Das Herz – Lehrbuch der Herz-Kreislauf-Medizin des Harvard-Kardiologen Prof. Eugene Braunwald, erscheint derzeit in seiner vierten Auflage. Weder auf über 1.800 Seiten dieses Lehrbuches über Herzkrankheiten noch im Inhaltsverzeichnis ist Vitamin C auch nur ein einziges Mal erwähnt. Jetzt stellt sich heraus, dass Vitamin-C-Mangel die Hauptursache der Herzerkrankung ist!
Medizinische Weltbilder werden in den nächsten Jahren umwälzende Veränderungen erfahren. Dieses Buch trägt dazu bei, das notwendige Umdenken konstruktiv in die Wege zu leiten. Deshalb wendet es sich auch an die rasch wachsende Zahl von Ärztinnen und Ärzten, die sich einer wissenschaftlich begründeten, natürlichen Behandlungsweise aufgeschlossen zeigen. Folgende Eigenschaften und Wirkungen wichtiger Zell- Vitalstoffe gelten derzeit als gesichert:
Vitamin C
• ist unerlässlich für die Stabilität der Blutgefäße, des Herzmuskelgewebes und anderer Körperorgane;
• ist wichtigstes Wundheilmittel in unserem Körper, verantwortlich unter anderem für die Reparatur der Blutgefäßwände;
• ist wichtigstes Antioxidanz in unserem Körper;
• ist ein bedeutender Biokatalysator für zahlreiche Stoffwechselschritte, zum Beispiel beim Abbau des Cholesterins;
• ist ein unersetzlicher Bioenergiespender des Zellstoffwechsels für die wichtigsten Energieträgermoleküle NAD-H, NADP-H, FAD-H.
Vitamin E (Tokopherole) (siehe in den Folgebeiträgen auch unter Tocopherol-Komplex)
• ist wichtigstes fettlösliches Antioxidanz im Körper;
• schützt Fettpartikel im Blut, zum Beispiel LDL, vor Oxidationsschäden;
• schützt die Membranen (Außenhaut) von Millionen Körperzellen, einschließlich der Zellen des Herzens und der Arterienwände, vor Oxidationsschäden;
• trägt zu verminderter Klebrigkeit der Blutplättchen und zu optimalen Fließeigenschaften des Blutes bei.
Betakarotin (Provitamin A) (weitere Info auch in Folgebeiträgen unter gemischte Karotioide)
• ist ein weiteres wichtiges fettlösliches Antioxidanz;
• trägt zu optimaler Blutviskosität und zu vermindertem Gerinnungsrisiko bei.
Vitamin B1 (Thiamin)
• ist Kofaktor für Pyrophosphat, einem der wichtigsten Biokatalysatoren des Zellstoffwechsels;
• trägt zum optimalen Zellenergiehaushalt des Herz-Kreislauf-Systems und anderer Organe bei.
Vitamin B2 (Riboflavin)
• ist ein Strukturbestandteil des FAD-Energietransportmoleküls in allen Zellen.
Vitamin B3 (Nikotinsäure)
• ist ein Strukturbestandteil des Energietransportmoleküls NAD und von verwandten Energieträgern; Vitamin C lädt diese verbrauchten Energieträger wieder mit Bioenergie auf; wegen der hohen Arbeitsleistung der Herzmuskelzellen ist eine optimale Zufuhr dieser Zellbrennstoffe für das Herz-Keislauf-System besonders wichtig.
Vitamin B5 (Pantothensäure)
• ist Strukturbestandteil des Acetyl-Coenzym-A-Moleküls, des zentralen Stoffwechselmoleküls jeder Zelle unseres Körpers. Die Stoffwechselwege von Kohlehydraten, Eiweißen und Fetten innerhalb der Zellen laufen alle bei diesem Molekül zusammen;
• ist unerlässlich, um Rückstaus im Zellstoffwechsel zu verhindern.
Vitamin B6 (Pyridoxalphosphat)
• ist Strukturbestandteil des Pyridoxalphosphatmoleküls, einem wichtigen Biokatalysator im Stoffwechsel von Aminosäuren und Eiweißen in den Körperzellen;
• ist unerlässlich für die Produktion der roten Blutkörperchen, die wiederum Sauerstoff zu den Zellen des Herz-Kreislauf-Systems und anderer Organe transportieren.
Vitamin B12 (Kobalamin)
• wird ebenfalls für die Produktion der roten Blutkörperchen benötigt;
• ist für den reibungslosen Stoffwechsel von Eiweißen und bestimmten Fettsäuren unerlässlich.
• Ein schwerer Vitamin-B12-Mangel führt zu perniziöser Anämie, einer schweren Form von Blutarmut.
Folsäure
• ist ebenfalls entscheidend am Transport von Sauerstoff beteiligt. Die letzten drei Vitamine sind ein gutes Beispiel für die Zusammenarbeit der Vitamine untereinander. Es ist also wichtig, zu wissen, welche dieser Naturstoffe der Körper in welchen Mengen benötigt.
Biotin (Vitamin H )
• ist ein wichtiger Biokatalysator für den Stoffwechsel von Kohlehydraten, Fetten und Eiweißen.
Inositol
• ist ein Biokatalysator für den Zucker-, Fett- und Eiweißstoffwechsel;
• ist auch Bestandteil des biologischen Informationsaustausches. Inositol hilft bei der Verarbeitung von Bioinformationen in der Zelle, wie zum Beispiel der in Hormonen enthaltenen biologischen Information. Die Bedeutung von Inositol für das Herz-Kreislauf-System ist schnell ersichtlich, da Hormone wie Adrenalin, Insulin und andere eine wichtige Rolle bei der Regulation der Herzfunktion spielen.
Mineralien
• sind unter anderem lebenswichtige Biokatalysatoren, die in einer Vielzahl von Zellstoffwechselschritten unerlässlich sind. Zu den wichtigsten Mineralien gehören Kalzium, Magnesium und Kalium.
Kalzium
• hat zahlreiche Funktionen im Herz-Kreislauf-System. Unter anderem trägt es zu einer optimalen Funktion der für einen regelmäßigen Herzschlag verantwortlichen Nervenimpulse bei.
Magnesium
• ist der „Kalziumantagonist” der Natur;
• konnte in Studien erhöhten Blutdruck senken;
• kann zur Normalisierung eines unregelmäßigen Herzschlags beitragen;
• verbessert mit Kalzium den Stoffwechsel in den Muskelzellen und vermindert durch Optimierung des Elrktolythaushalts die Wandspannung
Kalium
• ist besonders wichtig für eine optimale Funktion der Nervenimpulse, einschließlich des Reizleitungssystems des Herzens.
Spurenelemente
• sind lebenswichtige Biokatalysatoren, die für eine Vielzahl von Zellstoffwechselschritten unerlässlich sind. Besonders wichtig sind Zink, Mangan, Kupfer, Selen, Chrom und Molybdän. Der Name Spurenelement besagt schon, dass wir davon nur geringste Mengen benötigen. Fehlen diese jedoch, was häufig vorkommt, so treten Mangelerscheinungen auf.
Aminosäuren
• sind die Bausteine der Eiweiße. Die meisten Aminosäuren in unserem Körper stammen von den Eiweißen, die wir über die Nahrung zu uns nehmen. Aminosäuren, die in unserem Körper hergestellt werden, werden als „nicht essentiell” bezeichnet. Aminosäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann und die daher unbedingt mit der Nahrung zugeführt werden müssen, werden als „essentielle” Aminosäuren bezeichnet.
Lysin
• ist eine essentielle Aminosäure, muss also zugeführt werden;
• ist ein wichtiger Baustein von Kollagen und Stabilitätsmolekülen;
• ist ein bedeutender „Teflon”-Faktor der Arterienwand;
• ist die Ausgangssubstanz für die körpereigene Produktion von Karnitin.
Prolin
• ist ein wichtiger Baustein von Kollagenmolekülen;
• trägt zum „Teflon”-Schutz der Arterienwand bei;
• kann im Unterschied zu Lysin zwar selbst vom Körper hergestellt werden; die produzierte Menge an Prolin ist aber häufig zu gering.
Arginin
• ist die Ausgangssubstanz von Gefäßwandfaktoren, die zu einer verminderten Spannung der Gefäßwände führt und damit zu einer Normalisierung erhöhten Blutdrucks beiträgt;
• bewirkt die Verminderung der Klebrigkeit von Blutplättchen und trägt zur Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes bei.
. wirkt gefäßerweiternd, fördert die Durchblutung und Wundheilung, steigert die körpereigene Abwehr ist neben weiteren wichtigen Funktionen bei der Freisetzung wichtiger Hormone erforderlich.
Cystein
• ist eine wichtige Ausgangssubstanz für die Produktion von Glutathion, einem bedeutenden körpereigenen Antioxidanz. Glutathion ist, zusammen mit anderen Antioxidanzien, verantwortlich für den Schutz des Körpergewebes vor freien Radikalen.
Karnitin
• Karnitin kann zwar im Körper gebildet werden, die körpereigene Produktion ist aber häufig zu gering. Eine optimale Zufuhr von Karnitin ist unerlässlich:
• für einen reibungslosen Fettstoffwechsel, insbesondere der Triglyceride;
• als wichtiges Trägermolekül, das Fettsäuren zum Energiegewinn in die biologischen Kraftwerke der Zelle (Mitochondrien) transportiert;
• für die optimale Funktion der Herzmuskelzellen, die wegen der ständigen Arbeitsleistung einen hohen Karnitinumsatz haben;
• klinische Studien zeigen, dass Patienten mit Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) die Pumpleistung ihres Herzens durch Karnitin deutlich verbessern können;
• klinische Studien zeigen auch, dass Karnitin bei Patienten mit unregelmäßigem Herzschlag (Arrhythmie) zu einer Normalisierung des Herzrhythmus beiträgt. In beiden Fällen bewirkt Karnitin eine Optimierung der Zellenergie und damit eine verbesserte Leistung von Millionen Herzmuskelzellen.
Coenzym Q-10
• ist auch als Ubiquinon bekannt und spielt eine herausragende Rolle als Katalysator der biologischen Atmungskette im Energiezentrum der Zellen (Mitochondrien);
• ist besonders wichtig für die Bereitstellung von Bioenergie in den Muskelzellen des Körpers, einschließlich des Herzmuskelgewebes, das wegen seiner ständigen Arbeitsleistung einen hohen Umsatz an Coenzym Q-10 hat;
• klinische Studien zeigen, dass Coenzym Q-10 bei Patienten mit Herzschwäche die Pumpfunktion des Herzens verbessern kann.
Pycnogenol
• umfasst eine Gruppe von Bioflavonoiden, die als Katalysatoren für verschiedene Stoffwechselfunktionen von Bedeutung sind;
• verbessert die stabilisierende Wirkung von Vitamin C auf das Bindegewebe des Körpers, einschließlich der Blutgefäßwände;
• wirkt auch als Antioxidanz.
Neue Forschungsergebnisse und klinische Studien erweitern ständig unser Wissen um die außerordentliche Bedeutung von Zell-Vitalstoffen für die menschliche Gesundheit. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis diese Erkenntnisse Allgemeingut nicht nur in der medizinischen Fachwelt, sondern in der Bevölkerung sind.
[Dieser Beitrag wurde am 18.01.2009 - 17:45 von lebenslust aktualisiert]
Signatur Andre Voigt, Gesundheitsberater für Zellular Medizin
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Status: Offline Registriert seit: 19.11.2005 Beiträge: 5047 Nachricht senden | Erstellt am 28.02.2006 - 13:07 |  |
Aminosäuren
kleinste Bausteine der Eiweiße. Sie entstehen aus Carbonsäure durch Ersatz eines Wasserstoffatoms durch eine Aminogruppe (-NH2). Durch Peptidbindung mehrerer Aminosäuren entstehen Dipeptide (zwei), Tripeptide (drei), Oligopeptide (bis zu zehn), Polypeptide (> 10) und Proteine (> 100 Aminosäuren). Im menschlichen Organismus sind 25 Aminosäuren bekannt, von denen acht lebenswichtig = essentiell (Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin) und zwei (Arginin und Histidin) bedingt lebenswichtig = semiessentiell sind, weil sie in der Schwangerschaft, im Kleinkindalter und bei schweren Krankheiten nur unzureichend gebildet werden.
Eiweiß (Protein), einer der Hauptnährstoffe, die wir für die Erhaltung unserer Körperstruktur und die Erzeugung von Körperenergie (Kalorien) benötigen, setzt sich aus Aminosäuren und Stickstoff zusammen. Es gibt Tausende verschiedener Eiweißverbindungen, die unterschiedliche Funktionen haben und in verschiedenen Bereichen des Körpers wirken.
Unser Körper kann tierische oder pflanzliche Proteine, die er mit der Nahrung aufnimmt, in körpereigenes Eiweiß umwandeln. Er spaltet die Nahrungsproteine in die einzelnen Aminosäuren auf und synthetisiert die Eiweißverbindungen neu.
Von den bekannten 22 Aminosäuren kann der menschliche Organismus 8 nicht selber bilden; diese 8 (essentiellen) Aminosäuren müssen ihm durch die Ernährung (oder durch entsprechende Präparate) zugeführt werden. Damit der Körper Protein richtig verwertet und synthetisiert, müssen alle essentiellen Aminosäuren vorhanden sein, und zwar im richtigen Verhältnis zueinander. Ist eine essentielle Aminosäure nur wenig oder gar nicht vorhanden, dann wird die Wirkung der anderen entsprechend beeinträchtigt.
In der orthomolekularen Ernährung spielen einzelne Aminosäuren (sowie ihre Gesamtheit als Komplex) eine zunehmend wichtige Rolle als Vorbeugungs und Heilmittel. Die Nährstoffwissenschaft, vor allem in den USA, hat in den letzten Jahren bedeutende Fortschritte bei der Erforschung der therapeutischen Wirksamkeit einzelner Aminosäuren gemacht. So sind Aminosäuren in den USA seit langem als Nährstoffsupplemente in allen "health shops" (Gesundheitsläden) und Reformhäusern erhältlich, während man bei uns den therapeutischen Nutzen, den diese Substanzen für die Erhaltung oder Wiederherstellung der Gesundheit haben, erst allmählich erkannt hat.
Man unterscheidet Aminosäuren auch nach ihrer L- oder D-Form. In beiden Formen finden wir die gleiche Anordnung der Atome vor, allerdings jeweils spiegelverkehrt. Für unsere Ernährung sind Aminosäuren nur in der L-Form verwertbar (mit Ausnahme von Methionin und Phenylalanin, wo auch die D-Form resorbiert werden kann). Zum Glück weisen die meisten Aminosäuren in den proteinhaltigen Lebensmitteln die verwertbare L-Form auf. Sie können allerdings bei der Zubereitung von Speisen ihre Form verändern und gehen dann, z. B. bei Hitzezufuhr durch Kochen oder Braten oder wenn Speisen mit Zucker oder Fetten (z. B. durch Fritieren) zubereitet werden, von der L-Form in die D-Form über und sind dann für unseren Stoffwechsel nicht mehr brauchbar. Dadurch wird dem Stoffwechsel nicht nur Eiweiß entzogen, es kann darüberhinaus zu Beschwerden durch faulende Einweißrückstände im Darm kommen.
Naturheilkunde-Lexikon
[Dieser Beitrag wurde am 28.12.2008 - 10:57 von lebenslust aktualisiert]
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