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BDBruemmer1  Administrator
    

Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 14.09.2007 - 06:25 |  |
12.09.2007
Auch wer Digitaluhren für eine, um mit Douglas Adams zu sprechen, "unwahrscheinlich tolle Erfindung hält", weiß mit Sicherheit, in welche Richtung sich die Uhrzeiger drehen. Sie drehen sich nach rechts.
Aber wieso ist das eigentlich so?
Erklärung:
Die ersten mechanischen Uhren, deren Zeiger sich ebenfalls schon nach rechts drehten, gibt es seit Ende des 13. Jahrhunderts. Noch kein Mensch hat damals an irgendwelche Normen gedacht. Und ein Uhrwerk zu konstruieren, das statt rechts herum entgegengesetzt läuft, ist mechanisch kein Problem. Es liegt an der Erdrotation, dass sich unsere Uhren im sprichwörtlichen "Uhrzeigersinn" bewegen. Vor der Erfindung der mechanischen Uhren wurde die Zeit mit Sonnenuhren gemessen. Der Schatten ihrer Zeiger wandert in der nördlichen Hemisphäre von links nach rechts, wobei die Laufrichtung unserer Uhrzeiger lediglich dem Lauf dieses Schattens nachempfunden ist. Wären Uhren in der südlichen Hemisphäre erfunden worden, so liefen sie wohl andersherum!
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BDBruemmer1  Administrator
    

Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 14.09.2007 - 06:55 |  |
13.09.2007
Kann man unter Wasser riechen?
Antwort:
Im Wasser gibt es einiges zu riechen – nur für uns Menschen leider nicht. Dazu müssten wir es nämlich einatmen. Und das ist keine gute Idee, wie wahrscheinlich jeder noch vom letzten Besuch im Schwimmbad weiß. Fische haben damit natürlich kein Problem. Denn die atmen durch Kiemen. Trotzdem haben sie auch Nasen - die ausschließlich dazu dienen, Gerüche wahrzunehmen. Zum Beispiel: Wo gibt es etwas zu fressen? Gleichzeitig ist ihre Nase ein wichtiges Warnsystem: Der Geruch eines verletzten Tieres ist für viele Fische ein Alarmsignal. Sie flüchten dann aus Angst, angegriffen oder gefressen zu werden. Allerdings: Ganz ohne Wasser könnten auch wir Menschen keinen Geruch erkennen. Jeder Duft, der uns durch die Luft erreicht, ist eine chemische Verbindung. Und die wird erst einmal gelöst in einer hauchdünnen wässrigen Schicht an der Nasendecke.
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 14.09.2007 - 06:56 |  |
13.09.2007
Warum ist Glas durchsichtig?
Antwort:
Um diese Frage zu beantworten, müssen wir Glas und Licht genauer betrachten. Beide bestehen aus winzigen Teilchen: feste Stoffe wie Glas aus Atomen, Licht aus Photonen, die mit irrer Geschwindigkeit durch die Gegend fliegen. Die meisten Atome können Lichtteilchen verschlingen, die an ihnen vorbeisausen. Wenn Licht auf einen undurchsichtigen Gegenstand trifft, werden alle Photonen verschluckt, erwärmen den Gegenstand ein bisschen – und auf der Rückseite kommt kein Licht mehr an. Glas ist einer der wenigen Stoffe, die keine sichtbaren Lichtteilchen mögen: weder rote, noch blaue oder orangefarbene. Die lässt es einfach passieren. Die Photonen sausen hindurch wie durch Luft und deshalb können wir sehen, was auf der anderen Seite einer Glasscheibe passiert.
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 15.09.2007 - 10:37 |  |
14.09.2007
Sämtliche Berge der Erde, die höher als 7000 Meter sind, liegen in Asien. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass das asiatische Festland mit einer mittleren Höhe von 950 Metern der am höchsten gelegene aller Kontinente ist.
Welches aber ist der im Mittel am tiefsten gelegene Kontinent?
Es ist Europa.
Erklärung:
Mit einer mittleren Höhe von 300 Metern ist Europa der am tiefsten gelegene Kontinent. Nach Europa kommt Australien mit 350 Metern, Afrika ist im Mittel 650 Meter hoch gelegen. Bei der Antarktis ist es schwierig, eine genaue Höhe anzugeben, liegt der Kontinent doch unter einer etwa 2000 Meter, zum Teil aber auch über 4000 Meter mächtigen Inlandeisdecke begraben. Rechnet man dieses Inlandeis hinzu, dann erreicht die Antarktis eine mittlere Höhe von rund 2000 Metern. Der Vollständigkeit halber wollen wir Ihnen noch die mittleren Höhen der beiden amerikanischen Kontinente nennen: Das nordamerikanische Festland ist im Mittel 715 Meter, jenes von Südamerika 580 Meter hoch. Das gesamte Festland der Erde hat eine mittlere Höhe von 875 Metern.
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15. September 2007
Frage
Warum dreht sich die Erde?
a) Einschlag eines Asteroiden
b) Relikt aus ihrer Entstehung
c) Einfluss des Mondes
d) Einseitige Sonneneinstrahlung
Antwort:
Die Ursache für die Rotation der Erde liegt in ihrer Entstehungsgeschichte.
Erklärung:
Vor etwa 4,5 Milliarden Jahre umgab die junge Sonne eine Scheibe aus Gas und Staub. Nach der gängigen Vorstellung entstanden die Erde und die anderen Planeten durch lokale Verdichtungen in dieser Urwolke. Die einzelnen Teilchen darin bewegten sich relativ zueinander - die konkrete Richtung war dabei zufällig. Wenn sich die Partikelchen nicht exakt aufeinander zu bewegten, besaßen sie bezüglich des anderen einen gewissen Drehimpuls.
Weiteres siehe Quelle
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17.09.2007
Manche Sprichwörter und Redensarten sind keine Volksweisheiten, sondern Produkte der schöpferischen Fantasie von Schriftstellern und Dichtern, so auch das Heimwerkermotto Die Axt im Hause erspart den Zimmermann.
Aus welchem Schauspiel von Friedrich Schiller stammt dieses Zitat?
Antwort: "Wilhelm Tell"
Erklärung:
Mit den Worten "Die Axt im Hause erspart den Zimmermann" (III. Aufzug, 1. Auftritt) beschließt Wilhelm Tell in Schillers gleichnamigem Schauspiel seine Arbeit am Hoftor. Das Zitat besagt, dass jemand, der handwerklich geschickt ist, in vielen Fällen nicht auf die Hilfe von Fachleuten angewiesen ist. Auch die beiden anderen Schauspiele von Schiller - wie eigentlich fast alle Klassiker - sind wahre Fundgruben für geflügelte Worte. So stammt beispielsweise "Daran erkenn ich meine Pappenheimer" aus "Wallensteins Tod" (III, 15), "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" aus "Die Jungfrau von Orléans" (III, 6).
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18.09.2007
Manche Pflanzen wachsen langsam, sehr zum Leidwesen des Gartenbesitzers, der Jahre auf den ersehnten Sichtschutz der Eibenhecke warten muss. Andere dagegen wachsen enorm schnell, sehr zum Unmut des Gartenbesitzers, der mit Unkrautjäten kaum nachkommt.
Wie schnell wächst die am schnellsten wachsende Pflanze täglich?
Antwort:
120 cm
Erklärung:
Die am schnellsten wachsende Pflanze ist die in Japan verbreitete Bambusart Phyllostachys bambusoides. An einem Exemplar dieser dort "ma-dake" genannten Pflanze wurde 1956 ein Höhenzuwachs von 1,21 m innerhalb von 24 Stunden gemessen. Unter günstigen Umweltbedingungen kann Phyllostachys bambusoides in nur drei Wochen seine Endhöhe von 20 Metern erreichen. Dendrocalamus giganteus, eine andere Bambusart, braucht hierfür etwas länger. In 60 Tagen erreicht der Bambusgigant dafür aber auch eine Höhe von 40 m bei einem Stängeldurchmesser von 35 cm. Die am langsamsten wachsenden Pflanzen sind übrigens antarktische Flechten. Ihr Längenwachstum beträgt gerade mal 0,1 mm im Jahr.
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19.09.2007
Blitze sind Funkenentladungen zwischen zwei Wolken oder zwischen einer Wolke und der Erdoberfläche, bei denen sehr große Energiemengen umgesetzt werden.
Wie lange könnte man, sofern es möglich wäre, die Blitzenergie nutzbar zu machen, eine 100-Watt-Glühlampe mit der Energie eines durchschnittlichen Blitzes betreiben?
Antwort:
6 Monate
Erklärung:
Mit der Energie eines gewöhnlichen Linienblitzes könnte man eine 100-Watt-Glühlampe etwa ein halbes Jahr betreiben. Die Stromstärke der Linienblitze wird auf bis zu 100000 Ampere geschätzt, die Spannung auf mehr als hundert Millionen Volt. Die Leistung bei einem Blitzschlag beläuft sich somit auf mehr als 100 Milliarden Kilowatt, die in 0,01 Millisekunden umgesetzt wird, was im Mittel einer Energie von 40 Kilowattstunden entspricht. Da es auf der Erde pro Sekunde schätzungsweise rund zehnmal blitzt, wird bei Blitzschlägen pro Jahr eine Energiemenge von 13 Milliarden Kilowattstunden erzeugt. Das entspricht etwa einem Achtel des derzeitigen Weltjahresverbrauchs an Energie.
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20.09.2007
Obwohl arabische Zahlen seit dem 10. Jahrhundert in Europa bekannt sind, war die römische Zahlenschreibweise bei Jahreszahlen auf Grab-, Grund- oder Grenzsteinen noch bis ins 20. Jahrhundert gebräuchlich.
Wie lautet das Jahr 1974 in römischer Zahlenschreibung?
Antwort:
MCMLXXIV
Erklärung:
In römischen Zahlen wird 1974 MCMLXXIV geschrieben. MDCCXCIV entspricht 1794, IMMLXXIV ist keine in der römischen Notation zulässige Zahl. Die römischen Zahlzeichen sind I (für 1), V (5), X (10), L (50), C (100), D (500) und M (1000). Steht ein Zahlzeichen rechts neben einer größeren oder gleich großen Einheit, wird es addiert: XXVI = 10 + 10 + 5 + 1 = 26. Steht das Zeichen für eine kleinere Einheit links neben einer größeren Einheit, wird die kleinere von der größeren Einheit abgezogen, wobei jedoch nur eine kleinere Einheit abgezogen werden darf: XCIX = (100 – 10) + (10 – 1) = 99. Derart entschlüsselt kommt man bei MCMLXXIV auf 1000 + (1000 – 100) + 50 + 10 + 10 + (5 – 1) = 1974.
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Warum knistert Feuer?
Das ist schon komisch, oder? Fast hört es sich so an, als säßen zwischen den Flammen feuerfeste Winzlinge, die es mal richtig knacken lassen. Zunächst einmal: Nicht jedes Feuer knistert. Eine Gasflamme brennt in aller Ruhe. Aber bei einem Holzfeuer kommt es fast immer zu diesem sonderbaren Prasseln und Knistern. Die Lösung ist einfach: Jeder Baumstamm oder Ast ist von Hohlräumen durchzogen, in denen er Wasser speichert. Und mag er noch so trocken erscheinen, irgendwo sitzt meist immer noch ein Tröpfchen. Wird das eingeschlossene Wasser erhitzt, verdampft es schließlich explosionsartig - und gibt ein knisterndes Geräusch von sich. Noch lauter und heftiger klingt es, wenn Baumharz verbrennt: Nadelhölzer gehen dann mit einem wahren Prasselkonzert in Flammen auf.
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