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BDBruemmer1  Administrator
    

Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20721 Nachricht senden | Erstellt am 04.06.2007 - 11:10 |  |
02. Juni 2007
Frage
Wo ist oder war "Unserdeutsch" in Gebrauch?
a) In Pennsylvania (USA)
b) In Papua-Neuguinea
c) Beim "fahrenden Volk"
d) In der Lutherbibel
Antwort:
"Unserdeutsch" ist die einzige Kreolsprache auf der Basis des Deutschen. Sie entstand in der damaligen deutschen Kolonie auf Papua-Neuguinea und wird dort und in den angrenzenden Gebieten sowie in Australien teilweise auch heute noch gesprochen - wenn auch nur noch von einer Handvoll Sprechern.
Erklärung:
Für die Kinder eines Waisenhauses der "Missionsschwestern vom heiligsten Herz Jesu" in der damaligen Kolonie Deutsch-Neuguinea war es der Ausweg aus einer schwierigen Lage: Zur Verständigung mit den Klassenkameraden stand ihnen nichts außer ihrem rudimentärem Schuldeutsch zur Verfügung.
Weiteres siehe Quelle
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20721 Nachricht senden | Erstellt am 09.06.2007 - 09:46 |  |
07.06.2007
Warum sehen Betrunkene "Weiße Mäuse"?
Wenn bei schweren Alkoholikern Entzugserscheinungen auftreten, treten Halluzinationen auf, die wahllos Bilder auf die Netzhaut projezieren. Etwa jeder dritte Alkoholiker sieht dann Tiere, schätzen Neurologen - meistens Insekten, Spinnen oder Schlangen; auch rosa Elefanten oder blaue Hunde laufen mitunter durchs Bild. Und in fünf von hundert Fällen phantasieren die Abhängigen tatsächlich weiße Mäuse herbei. Nicht nur das Sehverhalten ist geschmälert: Ein Alkoholiker kann auch Dinge riechen, schmecken oder fühlen, die in Wirklichkeit nicht existieren. Der Grund: Alkohol hemmt die im Hirn produzierten Transmitterstoffe. Das sind Stoffe, die Empfindungen von Zelle zu Zelle übertragen. Durch die Hemmung versucht das Hirn mehr und mehr, solche Transmitter zu produzieren. Bleibt nun der Alkohol aus und der Pegel sinkt wieder, sind zu viele Botenstoffe im Körper. Es kommt zur Überreizung. Und die sorgt neben Unruhe, Herzrasen und Übelkeit auch für starke Halluzinationen.
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20721 Nachricht senden | Erstellt am 14.06.2007 - 16:23 |  |
14.06.2007
Macht Stress die Haare grau?
Harte wissenschaftliche Beweise gibt es für diese Theorie nicht. Auch die hartnäckige Legende von Menschen, die infolge eines Schocks gleichsam über Nacht ergraut wären, konnte bislang nicht belegt werden. Fakt ist, dass das menschliche Haar mit fortschreitendem Alter immer weniger Melanin produziert, welches für die Farbe sorgt. Dadurch erobern mehr und mehr farblose, also graue, Haare den menschlichen Schädel. Ab welchem Alter, scheint nicht festgelegt zu sein. Und dass Stress diese Entwicklung fördert, ist auch nicht belegt.
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20721 Nachricht senden | Erstellt am 23.06.2007 - 09:33 |  |
21.06.2007
Wie entsteht der typische "Hick"-Laut beim Schluckauf?
Ein Schluckauf wird verursacht durch das ruckartige und krampfhafte Zusammenziehen des Zwerchfells, dem wichtigsten Muskel für die Atmung. Unter diesem Muskel liegt der Magen, und kommt dort etwas hinein, wodurch das Zwerchfell gereizt werden könnte, wie etwa ein Kaltgetränk, dann reagiert das Zwerchfell mit einem Krampf. Die Stimmritze schließt sich, das Einströmen der Atemluft wird unterbrochen und das Ganze ergibt: „Hicks!“. Meist hilft dann nur noch Ablenkung durch die bewährten Hausmittelchen. Am besten man denkt gar nicht an sein Zwerchfell. Chronischer Schluckauf hingegen kann auf Krankeitsherde in der Bauchhöhle hinweisen, denen manchmal nur durch chirurgische Eingriffe beizukommen ist.
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20721 Nachricht senden | Erstellt am 05.07.2007 - 07:34 |  |
28.06.2007
Warum brummen Hochspannungsleitungen?
Für den vibrierenden Sound sorgt nicht allein „der Saft“ in der Leitung. Es sind die daran hängenden Wassertropfen, die bei Regen, Nebel, Raureif oder Schnee Brummtöne von etwa 100 Hertz produzieren. Ursache ist die elektrische Feldstärke, und damit die Kraft, die am Tropfen zieht. Sie ist umso größer, je weiter der Tropfen an der Leitung vorgewölbt ist. Verdunstet das Wasser, reduziert sich auch der Geräuschpegel – mitunter binnen Minuten um zehn Dezibel.
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20721 Nachricht senden | Erstellt am 06.07.2007 - 07:00 |  |
05.07.2007
Warum versinkt man im Treibsand?
Gruselig! Da spaziert man am Strand entlang – und plötzlich gibt der Boden nach. Man versinkt erst bis zum Knöchel, dann bis zum Knie, dann immer tiefer...Fast überall, wo ein grobkörniger Sandbodfen mit viel Wasser durchsetzt ist, kann Treibsand entstehen. Normalerweise besteht zwischen den einzelnen Sandkörnern eine so genannte Haftreibung: Die Körner können nicht einfach wegrutschen; man kann ungefährdet über den Boden gehen. Kritisch wird es, wenn Wasser ins Spiel kommt. Ist nämlich mehr davon vorhanden, als der Sand aufnehmen kann, werden die einzelnen Körner vom Wasser umschlossen. Es entsteht eine eher flüssige Mischung. Außerdem können Hohlräume entstehen, die voll Wasser laufen. Da der Sand nun sozusagen auf Wasser „schwimmt“, ist kaum noch Reibung vorhanden. Die Körner haben keinen Halt mehr; der Sand wird bei Belastung beweglich. Vorsicht also an Flussufern, Stränden oder in Sumpfgebieten. In der Wüste dagegen, wo man das Phänomen am ehesten vermutet, kommt Treibsand nicht vor – weil es am Wasser fehlt.
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20721 Nachricht senden | Erstellt am 07.07.2007 - 07:29 |  |
07. Juli 2007
Frage
Was ist das Stendhal-Syndrom?
a) eine Geschlechtskrankheit
b) in Ostdeutschland verbreitete Sonderform von Depression
c) kulturelle Reizüberflutung
d) nervöses Mundwinkelzucken
Antwort:
Das Stendhal-Syndrom steht für die körperlichen Symptome einer kulturellen Reizüberflutung.
Erklärung:
"Ich befand mich in einer Art Ekstase bei dem Gedanken, in Florenz und den Gräbern so vieler Großen so nahe zu sein. Ich war in Bewunderung der erhabenen Schönheit versunken; ich sah sie aus nächster Nähe und berührte sie fast. Ich war an dem Punkt der Begeisterung angelangt, wo sich die himmlischen Empfindungen, wie sie die Kunst bietet, mit leidenschaftlichen Gefühlen gatten. Als ich die Kirche verließ, klopfte mir das Herz. Mein Lebensquell war versiegt, und ich fürchtete umzufallen."
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20721 Nachricht senden | Erstellt am 13.07.2007 - 08:47 |  |
12.07.2007
Erfrieren Frösche im Winter?
Meistens nicht. Frösche besiedeln auch extreme Klimazonen und trotzen Eiseskälte wie Trockenheit. In unseren Breiten fallen sie - gut versteckt in frostgeschützen Erdlöchern oder Teichen - in Winterstarre. Dazu drosseln sie ihren Stoffwechsel; Herzschlag und Atemfrequenz werden verringert, die Sauerstoffversorgung unter Wasser sogar zugunsten der Hautatmung vollständig ausgesetzt. Eiskristalle können ihren Körper überziehen, und manche Froschart vergrößert durch eine hohe Konzentration von Glukose im Leib ihre Kältetoleranz. Durch den Blutzuckerspiegel sinkt der Gefrierpunkt des Körpersaftes unter minus vier Grad Celsius. Und wenn die Sonne dann im Frühling wieder wärmt, erwachen die Erstarrten zu neuem Leben.
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20721 Nachricht senden | Erstellt am 14.07.2007 - 07:03 |  |
14. Juli 2007
Frage
Wo entstand das Gold, das wir heute auf der Erde finden?
a) In Schwarzen Löchern
b) In Fusionsprozessen in Sternen
c) In Supernovae
d) In Planetarischen Nebeln
e) Auf der Erde
Antwort:
Gold entsteht, wenn massereiche Sterne am Ende ihres Lebens als Supernova explodieren.
Erklärung:
Über Jahrhunderte versuchten Alchemisten, das wertvolle Edelmetall herzustellen - ohne Erfolg. Massereiche Sterne dagegen wissen, wie es geht, und das sogar binnen kürzester Zeit. Ihr Geheimnis liegt in ihrem gewaltsamen Ableben als Supernova. Während sie zu einem Neutronenstern oder Schwarzen Loch kollabiert, herrschen in ihren äußeren Schichten, die explosionsartig abgestoßen werden, extreme Bedingungen. Atome nehmen hier in kurzer Zeit viele Neutronen auf, werden instabil und zerfallen wiederum. Die Elemente wandern dabei sozusagen durch das Periodensystem, weil sich ihre Protonen- und damit auch ihre Ordnungszahl verändert: Aus Nickel wird Kupfer, aus Palladium Silber und - nicht zu vergessen - aus Platin Gold.
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20721 Nachricht senden | Erstellt am 20.07.2007 - 06:36 |  |
19.07.2007
Warum sieht man den Mond immer von derselben Seite?
Antwort:
Vor circa 4,5 Milliarden krachte es auf der Erde gewaltig. Ein Himmelskörper, so groß wie der Planet Mars, prallte auf die Erde und schleuderte riesige Mengen Gase und Materie in den Weltraum. Doch ein großer Teil dieser Gesteinswolke blieb von der Schwerkraft der Erde gefangen – und verklumpte schon bald zu einer Kugel: dem Mond.
Der Mond drehte sich ursprünglich viel schneller um seine eigene Achse, als er es jetzt tut. Das liegt an den gewaltigen Anziehungskräften, die Erde und Mond aufeinander ausüben. Heute dreht sich der Mond in genau derselben Zeit einmal um seine eigene Achse, die er auch für einen Umlauf um die Erde braucht – und wendet deswegen der Erde immer die gleiche Seite zu.
Aber der Mond bremst auch die Drehbewegung der viel größeren Erde ab: Dadurch werden die Tage auf der Erde in jedem Jahr um 0,016 Tausendstel Sekunden länger.
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