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BDBruemmer1  Administrator
    

Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 29.04.2007 - 11:39 |  |
26.04.2007
Wieso können Mücken bei Regen fliegen, ohne von Tropfen getroffen zu werden?
Da prasselt der Sommerregen wie ein Wasserfall vom Himmel – und ein Mückenschwarm fliegt trotzdem mühelos zwischendurch. Warum werden die Winzlinge nicht von Tropfen getroffen? Fliegen sie etwa blitzschnell Slalom? Ausweichmanöver sind gar nicht nötig. Jeder Wassertropfen schiebt nämlich Luft vor sich her. Und diese Druckwelle schubst die Leichtgewichte einfach beiseite. Allerdings funktioniert das nicht immer. Zum Beispiel bei Sprühregen. Möglicherweise sind die Tropfen dann zu klein oder nicht schnell genug, um ausreichend Wind zu machen. Bei Sprühregen bleiben die Mücken am Boden – oder werden auch mal von Tropfen aus der Flugbahn geworfen.
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 05.05.2007 - 14:13 |  |
05. Mai 2007
Frage
Warum knurrt dem Hungrigen der Magen?
a) schuld sind arbeitslose Verdauungsenzyme
b) ein leerer Magen hallt besser
c) schuld sind Muskelkontraktionen
d) schuld ist das Nervensystem
e) schuld sind Gase in den Eingeweiden
Antwort:
Fast alle Antworten sind richtig - nur Verdauungsenzyme haben mit hungerbedingtem Magengrummeln nicht direkt zu tun.
Erklärung:
Das Magengrummeln von Hungrigen weckt schon seit der Antike das Interesse der Wissenschaft: Bereits klassisch-griechische Forscher untersuchten das Grollen und bezeichneten es lautmalerisch als Borborygmus. Heute wissen wir, dass das Bauchgrimmen zunehmend vernehmbar wird, wenn auch die Leere von Magen und Dünndarm nach einer längeren Zeit ohne Nahrungsaufnahme zunimmt. Dies führt in der Tat dazu, dass die typischen Geräusche, die mit der stetigen Eingeweidetätigkeit auch andauernd produziert werden, weniger stark gedämpft werden - das Grummeln hallt lauter als im Normalfall.
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 10.05.2007 - 15:30 |  |
Woher wissen Pflanzen, wann es Zeit ist zu blühen?
Pflanzen wissen, dass es Frühling ist, indem sie die Länge der Tage messen. Zum einen spielt das Gen Constans dabei eine wichtige Rolle. Es bildet in den Blättern bei Sonnenschein ein Genprodukt. Dieses wird wieder abgebaut, sobald es dunkel ist. Je länger es hell ist, desto mehr von dem Produkt bleibt erhalten. Im Frühjahr wird so ein Schwellwert überschritten, der dazu führt, dass in den Blättern das Protein FLOWERING LOCUS T-Protein gebildet wird. Dieser Botenstoff wandert dann von den Blättern in die Sprossspitzen und gibt dort den Zellen das Signal: Blüte bilden.
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 12.05.2007 - 10:15 |  |
12. Mai 2007
Frage
Wer konnte keinen mathematischen Beitrag zum Beweis von Fermats Letztem Satz leisten?
a) Pierre de Fermat
b) Leonard Euler
c) Paul Friedrich Wolfskehl
d) Andrew Wiles

Antwort:
Böse Zungen behaupten, Fermats Letzter Satz hätte mehr für Paul Friedrich Wolfskehl getan als dieser für das mathematische Puzzle. Das mag berechtigt sein, denn der Legende nach verdankt Wolfskehl der Fermat'schen Vermutung sein Leben, konnte zum Beweis allerdings selbst nichts beitragen.
Erklärung:
Die Geschichte beginnt mit Pierre de Fermat (1607/1608-1665), einem der begnadetsten Amateurmathematiker aller Zeiten. Selbst Isaac Newton (1643-1727), der die moderne Differential- und Integralrechnung mitbegründete, gestand, seine Arbeit hierzu beruhe wesentlich auf "Monsieur Fermats Methode des Tangenten-Zeichnens". Zugleich war Fermat aber ein unangenehmer Zeitgenosse: Immer wieder neckte er die großen mathematischen Geister seiner Zeit mit oft brillanten Entdeckungen, deren Herleitung er meist nicht einmal andeutete. Manchmal verschickte er auch Rätsel: Er schilderte ein Problem und behauptete, die Lösung zu besitzen. Mitteilen wollte er diese aber nicht - vielmehr war er auf ein geistiges Kräftemessen aus.
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 16.05.2007 - 16:15 |  |
16.05.2007
Wie sind Ohrwürmer zu ihrem Namen gekommen?
Ihren schlechten Ruf werden die Ohrwürmer, besonders der Gemeine Ohrwurm (Forficula auricularia), wohl nie los. Zu tief verwurzelt - und zudem im Namen verewigt - ist der Irrglaube, die Insekten könnten oder wollten dem Menschen schaden. Dabei stellte schon Brehms Tierleben von 1915 fest: "In Wirklichkeit sind die Ohrwurmzangen viel zu schwach, um den Menschen schaden zu können, und die alte unsinnige Fabel, derzufolge die Ohrwürmer mit Vorliebe in das menschliche Ohr kriechen und das Trommelfell zerstören sollen, bedarf keiner Widerlegung."
Alt scheint die Fabel allemal, finden sich doch schon in mittelalterlicher Literatur Hinweise auf den vermeintlichen Schädling. So rät der Gelehrte Konrad von Megenberg: "wer ôrwürm in den ôren hab, der traufe des saf[t]es [von Wermut] dar ein." Auch das englische Wort für Ohrwurm, earwig, geht auf den altenglischen Ausdruck für "Ohrwesen" zurück. Möglicherweise - genau weiß es niemand - beruhen all diese Vorstellungen auf der Beobachtung, dass die geschmeidigen Krabbler gern enge Zwischenräume und Höhlungen aufsuchen.
Wahr und kaum bekannt ist dagegen: Ohrwürmer sind gar nicht, wie ihr Name und ihre etwas plumpe Erscheinung suggeriert, zum kriechenden Dasein verdammt. Unter ihren Flügeldeckeln verbergen sich - kunstvoll gefaltet - echte Insektenflügel. Nur machen sie von denen eher selten Gebrauch.
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 20.05.2007 - 09:41 |  |
19. Mai 2007
Frage
Ei-nerlei: Kochen im Topf oder Dämpfen im Eierkocher. Aber wie viel Wasser braucht ein Eierkocher insgesamt, um mehrere Eier zuzubereiten?
Eierkocher

a) mehr Wasser als für ein Ei
b) weniger als für ein Ei
c) genauso viel wie für ein Ei
Antwort:
Einige nennen es das "Eierkocherparadox", andere nehmen einfach hin, was in der Bedienungsanleitung steht: Für fünf weiche Eier nehme man weniger Wasser als für ein einzelnes. Aber warum?
Erklärung:
Intuitiv liegt "mehr Eier, mehr Wasser" sehr nahe. Und auch mit einiger Überlegung kann man zu diesem Schluss kommen, denn für das Erhitzen mehrerer Eier ist auch eine größere Menge an Energie notwendig. Allerdings ist das nicht der entscheidende Punkt, da im Wasserkocher ohnehin der größte Teil der Energie verpufft wie ein Tropfen auf einem heißen Stein.
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 30.05.2007 - 09:21 |  |
24.05.2007
Können Diamanten verbrennen?
Auch wenn sie wie Graphit aus Kohlenstoff bestehen, sind Diamanten unter Normalbedingungen nicht brennbar. Durch die sehr stabile Anordnung ihrer Kohlenstoffatome im Kristall sind diese Edelsteine gegen thermische Einflüsse sehr widerstandsfähig. Dennoch gilt nicht uneingeschränkt der Werbeslogan: „Ein Diamant ist unvergänglich“. Denn oberhalb von 800 Grad Celsius, etwa in einem Sauerstoff-Gebläse, brennen größere Diamanten. Diamantpulver verbrennt bereits bei niedrigerer Temperatur zu Kohlendioxid.
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26. Mai 2007
Frage
Warum kratzen wir uns?
a) Früher wegen der Körperhygiene
b) Es lenkt ab
c) Schutz vor Mücke & Co
Antwort:
Kratzen hilft kurzzeitig über unangenehme Juckreize hinweg, indem es Schmerzneuronen reizt - ihre Aktivität übertüncht das Jucken und lenkt davon ab.
Erklärung:
Der Pruritus, wie Mediziner den stärkeren Juckreiz getauft haben, ist ein oft unterschätzter Lästling des Menschen - nimmt er überhand, dann kann er unerträglich werden, sogar in ernsthafte psychische Krisen treiben und schwerwiegende körperliche Folgeschäden nach sich ziehen.
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28. Mai 2007
Warum wird Kindern beim Schaukeln nicht speiübel?
Eltern krempelt es schon beim Zusehen den Magen um: Mit vollem Schwung wirbeln ihre Kinder auf der Schaukel durch die Luft. Das macht ihnen gar nichts aus, vielen Eltern dagegen wird sofort schlecht. Wieso haben Kinder die Lizenz zum Schaukeln?
Man lernt ein Leben lang, das wissen alle Erwachsenen - und das klingt auch sinnvoll. Für manche ist es sogar Lebenseinstellung. Dass man durch Lernen auch etwas ver-lernen kann, leuchtet da wenig ein.
Weiteres siehe Quelle
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31.05.2007
Warum sind Erwachsene abends kleiner als morgens?
Verantwortlich für dieses Phänomen sind die Bandscheiben in der Wirbelsäule. Diese werden nicht durch eigene Blutgefäße versorgt, sondern über die Blutgefäße der Wirbelknochen. Die Nährstoffaufnahme erfolgt über ein mechanisches Pumpprinzip (Diffusion): Wenn die Bandscheiben entlastet sind – also vorwiegend im Liegen -, nimmt der Bandscheibenkörper wie ein Schwamm die aus den Wirbelkörpern in das Umgebungsgewebe freigesetzten Nährstoffe und Flüssigkeit auf. Mit jeder Belastung, mit jedem Druck, geben die Bandscheiben tagsüber die aufgenommene Flüssigkeit wieder ab – der Mensch schrumpft scheinbar, freilich nur minimal.
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