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BDBruemmer1  Administrator
    

Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 23.03.2007 - 07:59 |  |
22.03.2007
Wer erfand das Croissant?
Nicht etwa die Franzosen, sondern die Bäcker von Wien. Angeblich waren sie es, die 1683 maßgeblichen Anteil an der Vereitelung eines Invasionsversuchs der Türken hatten. Zum Gedenken an ihre Heldentat schufen sie ein süßes Brötchen in der Form eines Halbmondes – auf französisch und im religiösen Kontext "Croissant" genannt.
quelle: www.geo.de
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24. März 2007
Beeinflusst Sprache unser Denken?
fragt ein Leser aus Jülich
Oft fehlen uns die Worte, einen Gedanken auszudrücken - ein gutes Indiz dafür, dass der Geist unabhängig von Sprache arbeitet. Eine Idee zu formulieren, erleichtert aber das Nachdenken darüber. Wieviel Denken findet ohne Sprache statt, und welchen Einfluss hat Sprache auf das Denken?
Weiteres siehe Quelle
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 01.04.2007 - 06:07 |  |
01. April 2007
Frage
Was benötigte Emunctator sorbens zur Ernährung?
a) Nasenschleim
b) Milch von Columnifax
c) Darmgase
d) Schwanzklauengift
e) Mundgeruch
Antwort:
Emunctator sorbens, zu deutsch: Schneuzender Schniefling, fischte mit langen Schleimfäden aus der Nase Insektenlarven aus dem Wasser.
Erklärung:
Emunctator sorbens gehörte zu der inzwischen ausgestorbenen Säugetierordnung der Rhinogradentia, die auf der Südsee-Inselgruppe Heieiei ansässig waren. Nach dem Zweiten Weltkrieg sind die Inseln durch einen versehentlichen Atombombenversuch restlos zerstört worden. Ohne die kurz zuvor vom Kustos am Museum des Darwin-Instituts in Mairúwili, Harald Stümpke, fertig gestellte Beschreibung, die der Heidelberger Zoologe Gerolf Steiner 1957 publiziert hat, wäre das Wissen über diese Tiergruppe mit untergegangen.
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 04.04.2007 - 08:35 |  |
04. Februar 2007
Macht Stress die Haare grau?
Wenn die Tochter knutscht oder der Sohnemann nach Haschisch riecht, kriegen Eltern graue Haare. Behaupten sie zumindest. Aber liegt das wirklich an zu viel Stress und Sorgen, oder sind ganz andere Faktoren verantwortlich?
Haare werden grau, wenn sich sogenannte Melanozyten zurückbilden. Diese Zellen produzieren das Pigment Melanin, das für die Färbung des Haares verantwortlich ist. Kann das wirklich durch Ärger oder Stress geschehen? "Wissenschaftlich kann man einen solchen Zusammenhang nicht nachweisen", sagt Danuta Sobczak, Fachärztin für Dermatologie in Freiburg.
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 04.04.2007 - 08:36 |  |
26. Februar 2007
Warum ist man am Montagmorgen so müde?
Der Start in die Woche ist immer gut für ein spontanes Gähnen. Und dann schmerzt auch noch der Rücken, die Augen jucken, der Kopf dröhnt. Dabei konnte man doch am Wochenende richtig ausschlafen. Was ist nur mit diesem verflixten Montag los?
Der Wecker quäkt seine teuflische Melodie, ein Sonnenstrahl ist noch lange nicht in Sicht. Sich am Montagmorgen aus dem Bett schälen zu müssen, ist zutiefst ungerecht. Und so beginnt die Woche mit einem ganz großen Gähnen. Den ganzen Tag geht es so weiter: Man nickt beim Müsli-Kauen ein, schnarcht im Unterricht oder bei der Arbeit, hängt auf dem Heimweg im Bus wie ein nasses Handtuch. Gerade Schüler müssen meist gegen 7 Uhr aus der Koje, weil die Schule um 8 beginnt - darunter leiden auch die Zensuren: Bekennende Frühaufsteher erreichen deutlich bessere Abiturzeugnisse als Langschläfer, wie ein Leipziger Biologe herausfand.
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02. April 2007
Warum können nicht alle Menschen ihre Zunge rollen?
Es ist ein Kunststück: Wer seine Zunge verformt, sorgt für Aufsehen und punktet bei Mitschülern. Doch nicht jedem ist diese Gabe vergönnt. Warum eigentlich nicht?
Tatsächlich ist es so: Die Welt teilt sich früh. Es gibt Menschen, die können ihre Zunge rollen. Sie sind beliebt. Sie beherrschen ein Kunststück. Sie reißen ihre Mitschüler aus der Lethargie langweiliger Lateinstunden. Und es gibt Menschen, die können das nicht. Sie sind keine Künstler. Sie verblüffen niemanden mit ihrer Zunge. Eine Gemeinheit?
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 06.04.2007 - 09:02 |  |
05.04.2007
Wie entsteht Treibsand?
Gruselig! Da spaziert man am Strand entlang - und plötzlich gibt der Boden nach. Man versinkt erst bis zum Knöchel, dann bis zum Knie, dann immer tiefer... Fast überall, wo ein grobkörniger Sandboden mit viel Wasser durchsetzt ist, kann Treibsand entstehen. Normalerweise besteht zwischen den einzelnen Sandkörnern eine Haftreibung: Die Körner können nicht wegrutschen; man kann ungefährdet über den Boden gehen.
Kritisch wird es, wenn Wasser ins Spiel kommt. Ist nämlich mehr davon vorhanden, als der Sand aufnehmen kann, werden die einzelnen Körner vom Wasser umschlossen. Eine eher flüssige Mischung entsteht. Außerdem können sich Hohlräume bilden, die voll Wasser laufen. Da der Sand nun sozusagen auf Wasser "schwimmt", ist kaum noch Reibung vorhanden. Die Körner haben keinen Halt mehr: der Sand wird bei Belastung beweglich. Vorsicht also an Flussufern, Stränden oder in Sumpfgebieten. In der Wüste dagegen, wo man das Phänomen am ehesten vermutet, kommt Treibsand nicht vor - es fehlt an Wasser.
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06. April 2007
Frage
Was dem Autolack sein Silber, ist dem Osterei sein Rot: die Lieblingsfarbe in Deutschland. Was aber lässt Ostereier garantiert nicht erröten?
a) Cochenilleläuse
b) Ochsenzunge
c) Krappwurzel
d) Birkenrinde
e) Färberwaid
Antwort:
Färberwaid färbt seit Jahrhunderten prima - allerdings blau.
Erklärung:
Das Waid ist einer der ältesten Naturfarbstoffe: Gewonnen haben ihn Menschen schon in der Steinzeit aus der nach Europa eingewanderten, gelb blühenden Isatis-tinctoria-Pflanze. Professionell gingen dann spätere Färber mit dem "Indigo" um, indem sie die Waidblätter zerquetschten und vergoren, dann mit Urin und Pottasche vermengten und erhitzen. Das zunächst übel riechende Endprodukt konnte dann drei Tage später als Farblauge benutzt werden.
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 20.04.2007 - 08:14 |  |
19.04.2007
Welcher Planet ist so leicht, dass er auf Wasser schwimmen könnte?
Vorausgesetzt man fände einen Swimming-Pool, der groß genug ist, könnte man dort Saturn schwimmen lassen. Als einziger Planet ist seine Dichte geringer als Wasser – was ihm genügend Auftrieb geben würde.
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 21.04.2007 - 08:20 |  |
21. April 2007
Frage
Die größte Stadt der Welt ist...
a) Bombay
b) Tokio
c) Chongqing
d) New York
e) Theben
Antwort:
Jede Antwort stimmt - je nachdem, worauf sich "Größe" bezieht.
Erklärung:
Betrachtet man nur den Stadtkern ohne die Vorstadtregionen, führt Bombay (oder Mumbai) die Liste mit offiziell 12 Millionen Menschen an - geschätzt werden über 13 Millionen. Die Bevölkerungsdichte liegt bei enormen 27 000 Menschen pro Quadratkilometer.
In Bezug auf den gesamten Ballungsraum, ist Tokio Spitzenreiter. Hier leben 31 Millionen Menschen - dagegen wirkt der Ballungsraum Bombay mit seinen 18 Millionen fast klein.
Doch Größe kann sich natürlich auch auf die Fläche und nicht auf die Einwohnerzahl beziehen. Administrativ gesehen ist dann Chongqing die größte Stadt der Welt. Die 82 000 Quadratkilometer entsprechen der Fläche Österreichs. Der größte Teil Chongqings - immerhin 98 Prozent - ist jedoch ländliches Gebiet. So hat die Stadt im Herzen Chinas zwar 31,8 Millionen Einwohner, aber es leben um Schnitt nur 386 Menschen pro Quadratkilometer.
Bezieht man sich nur auf die wirklich städtischen Gebiete, steht statt Chongqing wieder Tokio vorne: Der Stadtkern ist 2200 Quadratkilometer groß. New York dagegen führt mit 17 000 Quadratkilometern die Liste der Ballungsräume an.
Theben existiert seit über 2000 Jahren nicht mehr und ist dennoch zu nennen: Die Stadt war insgesamt 942 Jahre lang die größte der Welt - länger als alle anderen Städte. 1980 v. Chr. überflügelte Theben die Stadt Ur und wurde selbst erst 210 Jahre später von Babylon eingeholt, ab dem Jahr 1400 v. Chr. war sie ein weiteres Mal die größte Stadt der Welt, diesmal für über 730 Jahre. Konstantinopel stand häufiger - jedoch nicht länger - an der Spitze der Liste.
Oft werden auch Mexico City und Los Angeles genannt. Beide Städte sind zwar groß, aber nicht groß genug. Keine der beiden Metropolen führt in einer Kategorie, obwohl sich beide auf Einwohnerzahl beziehungsweise Fläche bezogen unter den zehn größten Städten und Ballungsräumen der Welt tummeln.
quelle: www.wissenschaft-online.de
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