Kulinarische Genüsse

Habt Mitleid...




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...   Erstellt am 05.01.2007 - 16:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


04.01.2007

Warum frieren Pinguine nicht auf dem Eis fest?


Biologen haben herausgefunden, dass Pinguine „lebende Thermoskannen“ sind. In der Leibesmitte befinden sich die Organe, isoliert und gewärmt von Fett und Adern. Aber was ist mit den Füßen? – Das Blut, welches das Pinguinherz in die Füße pumpt, wird in den Beinen abgekühlt. Die Füße haben also immer Umgebungstemperatur, und dem Körper geht dennoch keine Wärme verloren. So wird das Eis nicht angetaut und gefriert auch nicht wieder – was uns manchmal passiert, wenn wir mit den Lippen an Speiseeis kleben bleiben. Erst wenn das Blut eiskalt in Richtung Herz fließt, wird es über viele Äderchen verteilt wieder aufgeheizt und kommt im Herzen körperwarm an. Wissenschaftler nennen dies das "Gegenstromprinzip".

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...   Erstellt am 11.01.2007 - 16:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


11.01.2007

Warum verdammte die katholische Kirche Jahrhunderte lang die Gabel als Teufelszeug?



Weil die von Gott gegebenen Speisen einzig mit den von Gott gegebenen Fingern gegessen werden sollten. Erst im 16. Jahrhundert konnte sich das erstarkende Bürgertum gegen das Kirchen-Diktum durchsetzen. Seither ist der Gebrauch von Gabeln üblich.

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...   Erstellt am 13.01.2007 - 14:26Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


13. Januar 2007

Frage

Das Wort "Karat" stand ursprünglich für

a) Steine
b) Hörnchen
c) Heuschrecken
d) Zwei Dutzend
e) Sieben Brücken

Antwort:

Im Wort "Karat" verbirgt sich der Johannisbrotbaum, der seinen wissenschaftlichen Namen Ceratonia siliqua seinen hörnchenförmigen Schoten verdankt.

Erklärung:

In der Norm DIN 1301-1 vom Oktober 2002 ist es genauestens festgelegt:

1 metrisches Karat = 0,2 Gramm

Woher kommt aber diese merkwürdige Gewichtseinheit? Seit es Handel gibt, wird gemessen und gewogen - vor allem, wenn es um Kostbarkeiten wie Gold oder Edelsteine geht. Was heute sich mit jeder Küchenwaage leicht bewerkstelligen lässt, war jedoch im Altertum durchaus ein Problem. Denn die Präzision einer auch damals genau arbeitenden Balkenwaage steht und fällt mit ihren exakt geeichten Gegengewichten.
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...   Erstellt am 18.01.2007 - 14:21Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


18.01.2007

Warum gibt es keine senkrechten oder waagerechten Regenbögen?


Ein Regenbogen wird sichtbar, wenn die Sonne hinter einem steht und es vor einem regnet. Dann treffen die Lichtstrahlen auf die Tropfen und werden von ihnen umgelenkt - und zwar immer in einem Winkel von rund 40 Grad. Was man als Regenbogen wahrnimmt, sind die Strahlen, die exakt so umgelenkt werden, dass sie dem Betrachter ins Auge fallen. Und das funktioniert nur, wenn der Regenbogen die Form eines Kreises hat. Übrigens wird das Kreisstück umso größer, je tiefer die Sonne steht: Bei Sonnenuntergang streift das Licht die Erdoberfläche - und man sieht einen Halbkreis. Bei hohem Sonnenstand ist der Regenbogen flacher, besteht also nur aus einem kleineren Ausschnitt des Kreises. Mit viel Glück lässt sich der Regenbogen vom Flugzeug aus als vollständiger Kreis erblicken.

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...   Erstellt am 31.01.2007 - 16:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


20. Januar 2007

Frage

Wer benutzte erstmals den Begriff "Bug" für einen Fehler im (technischen) System?


a) Der Telefon-Miterfinder Thomas Edison
b) Die Computer-Pionierin Grace Hopper
c) Der Binär-Mathematiker George Boole
d) Der Volksmund

Antwort:

Kleine, gemeine und kaum greifbare Wesen nannte der englischsprachige Volksmund schon im 19. Jahrhundert "Bugs" - und machte sie, mangels bekannter Schuldiger, für allerlei mysteriöse Ausfälle der damals modernen Kommunikationsmittel verantwortlich.

Erklärung:

Heutzutage spricht der Volksmund, wenn er über Computertechnologie redet, bestenfalls etwas Ähnliches wie Deutsch - oder gleich totalfremdsprachliches wie A Bug is not a Feature. Damit meint der fremdsprachenverliebte Rechner-Connaisseur dann, dass offenbar ein Programmierer wieder einmal eine vorgeblich zum Nutzen des Users entworfene Überflüssigkeit derart schlecht in die Software eingebettet hat, das sie dem Rechner-Betriebssystem gerade noch erlaubt, per Blue-Screen-of-Death den Totalabsturz mitzuteilen. Ein "Bug" - im englischen Allgemeinwortschatz wortwörtlich ein kleines wanzen-, käfer- oder mottenähnliches, jedenfalls aber lästiges Kleininsekt - ist in der Sprache der Computermenschen also ein Programmfehler. Meist handelt es sich dabei um einen so genannten Laufzeitfehler, der erst auftritt, während das Programm vom Rechner nach und nach abgearbeitet wird.
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25.01.2007

Die Gene aller Menschen sind zu 99,9 Prozent identisch. Stimmt das?


Ob groß oder klein, dick oder dünn, Europäer oder Asiate - ja, im Durchschnitt sind die Genome zweier Menschen zu 99,9 Prozent identisch. Da das Genom einer Körperzelle aber über je einen Chromosomensatz vom Vater und von der Mutter verfügt, mithin über sechs Milliarden Bausteine, beinhalten 0,1 Prozent Abweichung immerhin noch sechs Millionen Kombinationsmöglichkeiten.

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27. Januar 2007

Riecht Metall?
fragt eine Leserin aus Nordenham


Kennen Sie ihn auch, diesen eigenartigen "metallischen" Geruch, wenn Sie ein Stück Eisen anfassen? Aber können Metalle einen Duft verströmen? Was riecht denn da?

Pecunia non olet! - "Geld stinkt nicht!" An diesem überlieferten Ausspruch des römischen Kaisers Vespasian (9-79), der nicht davor zurückschreckte, die Latrinen des Reiches als ergiebige Steuerquelle zu nutzen, könnte etwas dran sein. Denn was soll an einer Geldmünze auch stinken? Sie besteht schließlich aus einem nicht flüchtigen Feststoff, der nur schwer seinen Weg in die Nase finden kann.
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03. Februar 2007

Frage

Welche amerikanische Behörde wurde infolge des "Sputnikschocks" etabliert?




a) Defense Advanced Research Agency (Darpa)
b) Departement of Education (Bildungsministerium)
c) National Aeronautics and Space Association (Nasa)
d) National Science Foundation (NSF)

Antwort:

Ein kleiner sowjetrussischer Satellit namens Sputnik 1 (russ.: Begleiter) schockte am 4. Oktober 1957 die westliche Welt und veranlasste die Regierung der Vereinigten Staaten zur Gründung der Nasa und der Darpa.

Erklärung:

Nachdem die Russen den 58 Zentimeter großen Sputnik 1 erfolgreich ins All geschickt hatten, tat er dort im Grunde nichts weiter, als harmlose kurzwellige Funksignale auszusenden, die Amateurfunker auf der ganzen Welt aufzuspüren suchten. Abgesehen von dem Gedanken einer militärischen Bedrohung, konnten es die Amerikaner jedoch nicht auf sich sitzen lassen, dass die "Kommunisten" damit ihren Anspruch auf die wissenschaftliche und technologische Weltführerschaft anmeldeten - keiner drückte das schöner aus als der demokratische Gouverneur Gerhard Williams:

"Oh little Sputnik, flying high
With made-in-Moscow beep,
You tell the world it's a Commie sky
and Uncle Sam's asleep."


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08.02.2007

Welchen Anteil hat so genanntes Nutzvieh am Klimawandel?


Rinder, Schafe und Ziegen tragen mit ihrer Verdauung tragen zwar ungewollt, aber dennoch beträchtlich zur Verschlechterung des Erdklimas bei. Ungefähr alle 40 Sekunden entfährt allein den wiederkäuenden Kühen ein kleines Bäuerchen, das in der Hauptsache aus Methangasen besteht. Weltweit sind das im Jahr rund 80 Millionen Tonnen. Das Gas wirkt sich 32 mal schädlicher auf das Klima aus als die CO2-Emissionen von Autos oder Industrieanlagen.

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15.02.2007

Welche Lebewesen produzieren die lautesten Geräusche?


Blau- und Finnwale nutzen für ihre Verständigung niederfrequente Impulse, die bis zu 188 Dezibel laut sein können. Zum Vergleich: Ein durchstartender Jumbo-Jet erreicht erzeugt gerade einmal 120 Dezibel.

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