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Gudrun 

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...   Erstellt am 21.02.2008 - 18:38Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


„Winnetou meint, wir müssen den Weg durch den Bach nehmen. Das Wasser fließt und verwischt unsere Spuren. Wenn es fließt. Das Wasser.“
Meine Mokassins hielten einen Teil des Wassers fest und mein Winnetou wusste eigentlich nichts zu sagen. Obwohl der Tipp mit den Spuren an und für sich so schlecht nicht war. Dafür kam man nur langsam voran. Und ich wollte schnell weg. Schnell und weit und nie wieder zurück ins Feindesland. Bei jedem von Stein zu Stein Balancieren verrutschte der Bärentöter auf dem Rücken. Dabei sollte gerade der auf keinen Fall nass werden.
Winnetou ging behände und geschmeidig voran. Hin und wieder blickte er sich um nach mir, die ich verzweifelt versuchte, Schritt zu halten. Es war mein erster Ausflug in die Wildnis mit meinem Indianerfreund und ich hatte die Tücken der Natur vollkommen unterschätzt.
„Winnetou meint, du solltest der tiefen Stelle lieber ausweichen.“
Okay, wenn er meinte. Nur, dass die tiefe Stelle zusätzlich sehr breit war. Sie reichte bis zu den erdigen Uferböschungen links und rechts. Ich hielt mich an Weideästen, die böse schnalzten, sobald ich sie wieder freigab und rutschte und schlidderte, zögerte, wagte …
„Mutter Erde meint es gut mit Dir!“ lächelte Winnetou. Haha! Indianer! Mutter Erde schien mich wirklich zu mögen, sooft, wie sie mich hinab zog in ihre schlammigen Bestandteile.
„Komm Scharlih, das muss schneller gehen, wir sind noch viel zu nahe!“
„Ja. Ja!“ Hörte er mich nicht keuchen, oder was? Ich gab doch mein Bestes. Und ich wusste selber, wie weit wir bis jetzt gekommen waren. Gar nicht weit. Nach der Biegung kamen die Himbeerhecken. Wenn man vom Bach ein Stück rauf ging. Richtung Straße. Aber die eignete sich natürlich nicht zur Flucht. Wegen der Hunde, die uns dort erschnuppern könnten.
„Pass auf den Stein auf!“ Winnetou sah jede Gefahr.
„Geh daneben, da ist das Wasser ruhig genug!“ Und wusste immer einen Ausweg.

Später aßen wir. Das heißt, ich. Winnetou brauchte nichts. Winnetou war immer groß und stark, egal was er tat. Ob er etwas zu sich nahm oder nicht. Er sah mich an, während ich kaute und schluckte.
„Schmeckt’s?“
„Ja, gut!“ Ehrlich gesagt, nicht, mein Bauch tat weh. Mine Füße waren nass. Und ich war müde. Die Sonnenstrahlen zwischen den Bäumen waren verschwunden.
Winnetou saß an einen Stamm gelehnt. Er legte den Kopf zurück, wobei sich seine schöne, stolze Adlerfeder leicht verbog.
„Gute Nacht, mein Freund!“
„Gute Nacht!“

Als ich wieder erwachte, war nur Finsternis. Langsam und unaufhaltbar kroch sie in mich.
„Winnetou.“, flüsterte meine Stimme.
Keine Antwort.
„Winnetou? Wo bist du?“
Nichts.
In der Dunkelheit fiel es schwer, etwas zu erkennen, trotzdem, wenn man seine Augen anstrengte …. Ich spürte seine Anwesenheit nicht mehr.
Er war nicht mehr da!
Mein Bärentöter auch nicht!
Nichts und niemand war hier. Oder doch? Ich lag irgendwie zusammengerollt im Laub und lauschte. Es raschelte. Es knisterte. Es knackste. Schritte! Aber nicht die sanften meines Freundes.
Ich versuchte, leiser zu atmen, hielt die Luft an, als mir vorkam, die Geräusche würden sich nähern. Fehlalarm. Als ich kurz nichts mehr hörte, tastete ich rasch um mich. Mein Gewehr! Ich brauchte meine Waffe!
Aber so sehr ich auch herumstrich mit der Hand, und ich musste leise sein dabei, ich fand sie nicht. Ich fand sie nicht! Ich fand sie nicht!
Und das lag verdammt noch mal daran, dass ich genau wusste, dass es gar keine Waffe gab. Ich hatte keine mitgenommen. Oder noch besser, ich hatte nie eine gehabt. Wozu denn? Ich lebte nicht im wilden Westen! Das war ein stinknormaler Wald, in dem ich lag und keine Prärie! Ich war nicht Old Shatterhand, warum hatte ich mir das eingeredet? Der wäre gut alleine zurechtgekommen. Der brauchte keinen weisen Indianer. Zumindest keinen ohne Pferd! Winnetou wäre nie ohne seine Iltschi zu mir gekommen. Und wenn doch, so wäre er nie mit mir gegangen. Warum auch? Ich war eine blöde, siebenjährige Göre, die von zu Hause abgehauen war. Eine, die ihre Schultasche für ein Gewehr hielt. Und jetzt nicht mehr fand. Eine, die glaubte, sie könnte etwas ändern. Was denn? Wie denn? Ich war so dumm gewesen, zu vergessen, dass auf den Tag die Nacht folgte. Auf jeden Tag! Und außerdem!
Außerdem sagte der echte Winnetou nicht so dumme Sachen, wie der, der mich begleitet hatte. Der echte sagte wichtigere Dinge! Besonders zum Schluss.
„Hier scheiden wir.“, sagte er. Und: „Der Große Geist gebietet, dass wir uns jetzt trennen.“
„Uff!“ und „Howgh!“ und sagte er auch.




Chrissi ...

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...   Erstellt am 22.02.2008 - 17:26Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hi Gudrun,

wie meistens bei Deinen Geschichten, musste ich sie zweimal lesen.
Jetzt sehe ich daraus Kindheitserinnerung, entweder wahre oder vielleicht Träume?
Mich erinnerte sie zumindest an unsere damaligen Spiele. Pfeil und Bogen selbst gebastelt. Häkelband gefertigt damit der Köcher, also der aus angemalter Toilettenrolle, selbst hergestellte, um die Schulter gehängt werden konnte und los ging´s mit "Räuber und Gendarme" spielen.

Na ja, vielleicht wolltest Du ja auch "geschichtlich" ganz woanders hin. Dann hab ich sie mal wieder nicht richtig verstanden.
Egal, mir hat es jedenfalls gefallen mich zu erinnern.

Lieben Gruß
Chrissi





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Ein Tag ohne Lachen, ist ein verlorener Tag!

Gudrun 

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...   Erstellt am 23.02.2008 - 16:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hi Chrissi!

Ebendiese schrieb
    Na ja, vielleicht wolltest Du ja auch "geschichtlich" ganz woanders hin. Dann hab ich sie mal wieder nicht richtig verstanden.


Interessante Schlussfolgerung! Ich denke allerdings, wenn Du als Leser woanders landest, als es in meinen Absichten stand (in Wirklichkeit hege ich solche höchstens im Nachhinein), so ist es meine Schuld als Schreiberin, dann habe ich mich entweder falsch ausgedrückt, zu wenig oder zu viel gefaselt etc. etc. Tatsächlich habe ich ja nix beabsichtigt beim Schreiben. In der Schule hatten wir immer dieses "Was will uns der Autor/dieAutorin damit sagen?" Spiel. Das war oft ganz spannend, oft aber auch irgendwie desillusionierend. Da liest ein Buch, bist voll begeistert, auch wennst nicht genau sagen kannst warum, und dann kommt der Lehrer daher und schimpft: "Lernt was draus, lernt was draus.", womit er bestimmt nicht meint, genießt das Lesen einfach und interpretiert nach Lust und Laune oder gar nicht, je nachdem. Das zum einem. Zum anderen sind Kommentare wie Deine natürlich sehr schmeichelhaft, weil Du damit zeigst, dass Du Interesse an der Meinung der Autorin zeigst. Also schön, wenn Dir was dran gefallen hat

Viele Grüße, Gudrun




Bilderelse ...

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...   Erstellt am 24.02.2008 - 11:35Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Aber so sehr ich auch herumstrich mit der Hand, und ich musste leise sein dabei, ich fand sie nicht. Ich fand sie nicht! Ich fand sie nicht!


Hallo und guten Morgen Gudrun,

ich möchte Dir sagen, dass mir Deine Geschichte ausnehmend gut gefallen hat. Ich betrachte den Inhalt einmal philosophisch und nehme an, Du gebrauchtest Methapher, um zu sagen, dass wir uns oft einen Winnetou wünschen, um durchs Leben zu finden, aber leider ist er nicht da, wenn wir ihn händeringend, den Tränen nah, suchen und wirklich brauchen, nämlich wenn es dunkel ist und wir uns hilflos und einsam fühlen. Und von den Winnetous in Büchern und Filmen kommt außerdem eine Menge brauner Quark, was uns im wirklichen Leben so gar nicht hilfreich ist. Das sollte man bei allem Spieltrieben unbedingt wissen. Kinder können es noch nicht fassen. Eltern sollten sie vorbereiten...wehe, wenn nicht, dann gibts das bekannte böse Erwachen.
Die Quintessenz ist, dass wir uns selber helfen müssen, da ja die Hand, die tröstende und hilfreiche Hand nicht zur Stelle ist, leider, leider. Aber so isses!!!

Liebe Sonntagsgrüße
Helga





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Stefan ...
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...   Erstellt am 24.02.2008 - 13:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Eine interessante Geschichte, Gudrun.

Und zwei noch interessantere Meinungen zur Geschichte.

Da Du sie unter "Leben" eingestellt hast, hab ich zuerst auch an Kindheitserinnerungen gedacht. Vor allem wo da so die eigenen Erinnerungen an unsere Indianerspiele wieder geweckt wurden.

Zum Glück war unser "Wald" gleich 50 Meter hinterm Haus. Und trocken! Da musste ich nicht durch Wasseer waten. Das wäre auch nix für mich gewesen. Hätte Gott gewollt, dass ich Wasser mag, wäre ich Fisch geworden.

Helga schrieb
    ...um zu sagen, dass wir uns oft einen Winnetou wünschen, um durchs Leben zu finden, aber leider ist er nicht da, wenn wir ihn händeringend, den Tränen nah, suchen und wirklich brauchen, nämlich wenn es dunkel ist und wir uns hilflos und einsam fühlen.


Philosophie ist ja nicht so mein Fachgebiet, oder auch, ich hab keine Ahnung davon. Dank Deiner Erklärung kann ich Gudruns Geschichte nun auch so sehen.

Wie gesagt, sehr interessant wie man dies (und wohl auch andere Geschichten) lesen, sehen kann.

Helga schrieb
    Und von den Winnetous in Büchern und Filmen kommt außerdem eine Menge brauner Quark, was uns im wirklichen Leben so gar nicht hilfreich ist.


Wie meinst du das denn das jetzt??? Ist es denn nicht nur bei Winnetou so, dass in vielen, vielen Büchern und Filmen nix fürs wirkliche Leben zu gebrauchen ist? Und die "Bösen" immer so dagestellt werden, dass man mit ihnen nix zu tun haben will?

So nun sollte ich vielleicht doch endlich mal den "Schlafkittel" mit dem "Sonntagskittel" tauschen?

Einen schönen Restsonntag wünscht

Stefan





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...   Erstellt am 24.02.2008 - 14:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Stefan schrieb


    Wie meinst du das denn das jetzt??? Ist es denn nicht nur bei Winnetou so, dass in vielen, vielen Büchern und Filmen nix fürs wirkliche Leben zu gebrauchen ist? Und die "Bösen" immer so dagestellt werden, dass man mit ihnen nix zu tun haben will?

    Stefan


Hi Stefan,

natürlich hast Du Recht. Es gibt unendlichen Schund, mit Klischees und Schwarz-Weiß-Malerei gespickt. Diese Art von Filmen und Büchern, die alles, zumeist auch reichlich kitschig, versimpeln, fürs einfache Gemüt halt zusammenstümpern, sollte man auf Dauer meiden. Nur, dass die Sparte auch leben will und selbtverständlich reichlich Klientel findet und bedient. Man kann ja damit gut Kohle machen, es gibt so viele Freunde der seichten Sachen, mal milde ausgedrückt. Es ist schwer für Ungeübte und lange schlecht Beratene, wirklich gute Bücher aus dem ganzen Wust herauszufinden.

Nun, man muss froh sein, wenn überhaupt gelesen wird.
In diesem Sinne
LG Helga





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Daggi ...

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...   Erstellt am 29.02.2008 - 21:39Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo liebste Gudrun,

na nun hab ich deine Geschichte gefunden und stürze mich gleich mal auf sie… genau wie ich mich flugs über die Himbeerchen hergemacht hätte, die da gleich nach der Biegung zum Verweilen einluden.

Also auch ich habe geglaubt, dass das ein Kindheitserlebnis war. Gibt wohl nicht viele, die niemals von zu Hause abhauen wollten… Ich war und bin ja ein Schisser und bin nur in Gedanken hin und wieder in den Sonnenuntergang geritten, auf Iltschi (ich hatte nie einen imaginären Freund, wohl aber dieses Wunschpferd *schwärm*)

Solange, bis ich „mein“ Pony bekam… da hatte ich plötzlich einen echten Freund bzw. eine echte Freundin und es war gar nicht so schlimm, als ich mich damals – da war ich so alt wie meine Tochter heute – im Wald verritt. War ja nicht allein und das Pony fand den Weg nach Hause… nach drei Stunden und im Dunkeln. Ups… das Donnerwetter zu Hause war echt grauenvoll! Aber nach drei Wochen „Orientierungsunterricht“ gab mein Papa dann auf. Bis heute braucht man keine Angst zu haben, dass ich wieder nach Hause finde, wenn man mich aussetzt… Nun, meine Eltern wollten mich wohl behalten, deshalb durfte ich nicht mehr alleine ausreiten.

Also Gudrun, egal was du aussagen wolltest, für mich liest es sich wie das Abenteuer eines verängstigten und einsamen Kindes, obwohl ich meine, dass du nicht wirklich deine eigenen traumatischen Kindheitserlebnisse in deinen Geschichten „aufarbeitest“… oder doch? Nun ja… konnte mich jedenfalls gut in die Kleine hineinversetzen.

Liebe Grüße und

Dein Wirbelwind





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Sei nicht traurig, wenn etwas vorbei ist - sei froh, dass es gewesen ist...

ragusaa2000 

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...   Erstellt am 06.05.2008 - 19:48Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Gudrun,

da hast Du aber Erinnerungen geweckt! Ich war nämlich immer Old Shatterhand und meine Cousine war Winnetou. Unser Lebensplan war, zu den Indianern zu gehen, dort lauter edle Krieger zu treffen und die Welt zu retten. Irgendwie ist nichts draus geworden und im Laufe der Jahre hab ichs total vergessen! Weil die Winnetous und die Old Shatterhands immer dann, wenn man sie ganz dringend braucht, nicht da sind. Und weil die edlen Krieger immer was Anderes zu tun haben, als die Welt zu retten. Und weil man immer sein eigener Winnetou und sein eigener Old Shatterhand sein muss - mit oder ohne Waffe.....





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Anthia

Gudrun 

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...   Erstellt am 07.05.2008 - 16:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Danke allen für die interessanten Kommentare!

Winnetou und Old Shatterhand in Wirklichkeit

Was hab ich mir über diese beiden Helden meiner Kindheit schon den Kopf zerbrochen.
Sollten diese Art Bücher und Filme etc. auf die Müllhalde?
Sie berichten ja wirklich etwas sehr verkitscht von einer sehr idealisierten Freundschaft, die es so in der Realität nicht geben kann.
Natürlich muss das jeder selbst entscheiden, ich bin nach wie vor ein Fan, irgendwie, oder zumindest stark geprägt. Werf doch meine besten Kindheitserinnerungen und Erwachsenenträume nicht einfach weg. Auch wenn solcherart Romane nicht wirklich Lebensratgeber sind. (die sind dafür langweiliger – nehm ich an, ich les die nicht)
Als Beispiel immer diese Abschiede von Winnetou und Old Shatterhand. Die kriegen das immer so bravourös hin. Schwören sich ewige Treue und auf geht’s in den Sonnenuntergang. Oder Aufgang?
Ein realistischer Abschied ist da schon schwieriger. Ich weiß auch nicht, was der Karl May da für Dialoge geschrieben hätte, wenn sagen wir mal der Old Shatterhand gespaltener Meinung darüber gewesen wäre, dass ihn sein Freund verlässt, so in der Art von „Ja geh nur, gönn ich Dir, aber mir eher, dass Du dableibst.“
Na ja, wäre schon reizvoll, da noch ein paar Texte dazu zu schreiben. Über den Sinn und Unsinn von Idealen und wonach man so strebt.

Viele Grüße, Gudrun




Stefan ...
Admin


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...   Erstellt am 08.05.2008 - 00:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Gudrun,

da dachte ich doch schon, Du hast uns ganz vergessen. Schön, wieder etwas von Dir zu lesen.

Gudrun schrieb
    Als Beispiel immer diese Abschiede von Winnetou und Old Shatterhand. Die kriegen das immer so bravourös hin. Schwören sich ewige Treue und auf geht’s in den Sonnenuntergang. Oder Aufgang?


Da gibt es nur eine Erklärung für.

Wahre Liebe gibt es nur unter Männern!

Und natürlich ist es ein Sonnenuntergang. Wer steht schon freiwillig mitten in der Nacht auf, um sich von seinem Freund zu verabschieden?

Und ich sollte mich jetzt mal so langsam von Euch verabschieden, denn die Sonne geht schon bald wieder auf.

Gute Nacht sagt der





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