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McFanatic ...





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Registriert seit: 04.03.2005
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...   Erstellt am 20.04.2005 - 10:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


"Wilder Kaiser" - ein ungünstiger Platz für das Größte Skigebiet Österreichs
www.skiwelt.at

Das Gebiet
Österreichs größtes zusammenhängendes Skigebiet wirbt mit über 90 Bahnen und Liften, 250km Pisten davon über 160km beschneibar, über 70 urige Hütten und Bergrestaurants.
Um das Gebiet befinden sich 8 Hauptorte: Going, Ellmau, Scheffau, Söll, Itter, Hopfgarten, Brixen im Thale und Westendorf. Letzteres ist allerdings nicht über die Pisten anzufahren, d.h. man muss den Skibus benutzen, der aber alle halbe Stunde fährt.
Ich war im Februar 2005 in Hopfgarten und muss sagen, dass ich das Gebiet sehr weiträumig und dezentral finde. Die Wege zu den einzelnen Pisten sind sehr lang, es fehlt ein Zentraler Ort oder Mittelpunkt von wo die einzelnen Pisten abgehen. Mich hat das schon sehr gestört. Oftmals fehlt wie ich finde auch die Lust andere Orte anzufahren, weil man weiß, dass man das Ganze auch wieder zurück muss. Ich bin eines Nachmittages auch mal nach Brixen im Thale gefahren und als ich dort ankam, blieb keine Zeit mehr um zurück nach Hopfgarten zu kommen, also musste ich dort die Talabfahrt nehmen und mich abholen lassen, weil der letzte Skibus schon 16.50 Uhr von dort aus in meine Richtung fuhr. Ich fand das natürlich ziemlich doof. Die Gondeln fahren noch, aber der letzte Skibus ist schon weg. Das Taxi hätte 17 Euro gekostet.
2005 war das Wetter auch nicht so super. Von 7 Tagen schneite es 5 durch und Nebelfelder hingen über den Pisten. Sichtweiten um 50m waren keine Seltenheit. Man konnte die zweite Gondel vor einem gerade noch so erkennen. Ich glaube aber auch, dass das Wetter in den Nordalpen eher schlechter ist als im Süden. Es ist bekannt, dass sich die Wolkenfelder vom Norden auch an den Nordalpen erleichtern wollen. Der Wilder Kaiser ist also so etwas von Norden.
Allerdings muss man dort keine Maut bezahlen um dort hinzukommen.

Pisten und Gondeln
2005 konnte man dort sehr gut powdern. Tiefschnee fand ich überall, abseits der Pisten und stellenweise auch direkt auf der Piste, was aber bei 3m Schneehöhe auch kein Wunder war. Die Pisten sind sehr breit, sodass man keine Angst haben muss sich zu sehr in die Quere zu kommen.
Gondeltechnisch ist fast alles top. Hopfgarten hat die modernste Goldelbahn vom ganzen Gebiet, was man von Itter allerdings nicht gerade behaupten kann. Die Gondel ist sehr alt und für Snowboarder nicht geeignet. Sie ist viel zu klein ( ca. 155cm hoch ) und man kann das Board nicht draußen ran hängen. Ansonsten findet man überall die bekannten Sessellifte. Allerdings haben, bis auf ein paar Ausnahmen, keinen Sonnen – oder Schneeschutz. Ich meine das Teil was man zusätzlich runter machen kann wenn’s sehr stürmisch oder sonnig ist. Ich sag es nur, weil so ne Dinger 2005 echt praktisch gewesen wären. Und wer will schon als Schneemann oben ankommen? Schlepplifte sind schon fast ganz von der Bildfläche verschwunden.

Was mir sehr oft aufgefallen ist, dass die roten Pisten eher blau oder sogar noch flacher sind. Im Wilden Kaiser gibt es für mich zu viele Ziehwege wo man mit dem Snowboard schon richtig viel Schwung braucht um es nicht abschnallen zu müssen. Allerdings gibt es auch zwei oder drei schwarze Pisten, die sich mit hohem Steilgrad und jeder Menge Buckel schmücken können. Ansonsten muss ich schon sagen, dass es dort sehr viele Pisten gibt. Wäre aber auch ne Ding wenn das für das größte Skigebiet Österreichs nicht so wäre.

Kicker und andere Spielereien

Das Mekka der Snowboarder ist wahrscheinlich in Westendorf.
Der Boarderpark ist schon ab dem Ausstieg von der Alpenrosabahn ausgeschildert. Hat man die vielen Kilometer hinter sich, kommt man endlich zum Lift 119, wo sich der Park befindet. Dieser ist für meine Begriffe schon recht groß. Halfpipe und Boadercross hab ich zwar jetzt nicht wirklich gefunden aber egal. Zwar gibt es einen Boardercross – Startpunkt, allerdings ist der 20m vor Schluss und wenn Ihr ihn seht, könnt Ihr mich verstehen. Boardercross ist was anderes.
Kicker gibt es dort genug, genauso wie Grindstangen ( allerdings alle sehr hoch ) in jeder Form. Das Niveau des Parks schätze ich als sehr hoch ein, also nix für Anfänger und solche die noch nie Erfahrungen in einem Boarderpark sammeln konnten. Die Anfahrten der Grindstangen sind allesamt sehr steil was nicht nur für mich zu krass war. Der Park war gut besucht, aber nur eine Handvoll Auserlesene haben den eigenen Schweinehund überwinden können. Schade ist, dass der Park der Natur überlassen wird, was heißt das er nicht präpariert wurde. Auf der einen Seite hat man dadurch natürlich jede Menge Pulverschnee ( wenn welcher gefallen ist ), auf der anderen Seite ist es aber schwierig Grinds oder Kicker anzufahren. Und wenn man mal stecken geblieben ist, hilft nur abschnallen.
Alles im Allem macht der Park aber schon Spaß.

Touren
Man hat in diesem Gebiet die Möglichkeit diverse Touren zu fahren. So kann man verschiedene Pisten befahren und was von der Gegend sehen. Allerdings muss man schon die Augen offen halten, da die Pisten an machen Stellen nicht so gut ausgeschildert sind und man letztlich woanders raus kommt als man will. Ist mir zumindest einige Male passiert.

Goodies
In Brixen im Thale gibt es eine rote Piste ( ich glaube das war die Piste Nummer 5 ), wo man seine Geschwindigkeit messen lassen kann. Von Hopfgraten fährt man am Besten immer Richtig Ellmau.
Der Beschleunigungsstreifen ist mit unter aber sehr kurz, oder man fährt schon von oben Schuss und betet, dass am Eingang keiner steht. Die Messung wird mittels 2 Lichtschranken vorgenommen, die in einem Abstand von 5m zueinander stehen. Am Ende der Piste kann man auf einer Anzeige seine Geschwindigkeit sehen. Selbstverständlich ist es hierbei wichtig alleine auf der Strecke zu sein. Sonnst kann es schon mal vorkommen, dass man einfach so mit 162,7 km/h unterwegs ist. Die Messung funktioniert aber schon. Die Skifahrer hatten bis zu 70 Sachen drauf. Und da es kein Limit gibt, braucht man auch keine Angst von Blitzern zu haben 
Tiefschnee gibt es auch dort in Hülle und Fülle neben den Pisten.

Im Allgemeinen muss ich noch sagen, dass die Pistenverhältnisse stellenweise sehr schlecht waren. Am Abend nur noch Eis und mega Hügel überall. Man hatte auch nicht das Gefühl das die Rauben täglich ihre Arbeit machten, aber das will ich nicht auf die allgemeine Schiene setzten. Ich denke, dass es 2005 am Wetter lag.

Fazit
Ein sehr großes Skigebiet was für Snowboarder nicht so gut geeignet ist. Die nahe liegende Pistenvielfalt ist nicht gegebenen. Der Funpark ist nur für Fortgeschrittene und Unerschrockene. Das der höchste Berg nicht mal ganz 2000 Meter hat, hab ich nicht wirklich gemerkt.
2005 war ja Schnee ohne Ende vorhanden, dafür schien allerdings sehr sparsam die Sonne.

Dieser Bericht kann selbstverständlich nicht als allgemein gültig gesehen werden. Geschmäcker sind verschieden und das Wetter ist sicher auch nicht immer das Selbe. Mein Bericht beruht auf den Zeitraum Ende Februar 2005.
Wenn Ihr auch was dazu sagen wollte, nutzt doch einfach die Chance des Forums wo Du dich gerade befindest. Vielen Dank.





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