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Gaerbaer ...
100 Liter Wein
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...   Erstellt am 04.05.2006 - 15:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


hiho, ich hab grad einen met geschwefelt und werd nachste woche abziehen.
da der inzwischen recht beliebt ist wird der leider schnell getrunken, deswegen so eine idee...
ich wuerde gern die hefe, die fertig vergoren ist und als bodensatz in der flasche, wiederverwenden, allerdings aus gruenden der reinheit nur fuer einen 96 stunden met, damit mein guter met nicht schon wieder so schnell vernichtet wird...
ist die hefe noch lebensfaehig oder ist diese geschichte mit ueberschreiten der alktoleranz toedlich fuer die kleinen freunde?





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Birgit ...
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...   Erstellt am 04.05.2006 - 15:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Theoretisch ist es möglich die Hefe mehrfach zu verwenden. Aber dann nach Möglichkeit von Ansätzen die mitten in der Gärung sind. Außerdem ist das Risiko sehr hoch, sich Weinfehler von einen Ansatz in den nächsten zu schleppen.

Gruß Birgit





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Gaerbaer ...
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...   Erstellt am 04.05.2006 - 15:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


naja ich denke fuer nen kleinen ansatz des schnellen mets... dazu vielleicht noch eins.. kann man beim 96 stunden met bei laufender gaerung schwefeln, kalt stellen und nach ein paar tagen von der hefe ( jedenfalls vom grossteil davon) abziehen? ich find den schnellen met zwar nicht ueberragend, aber ich glaub ohne hefe wuerd der einfach besser schmecken..
schon klar dass man bei weitem nichyt alles rausbekommt und das ganze nachgaert





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Birgit ...
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...   Erstellt am 04.05.2006 - 15:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Ich würde es nicht machen. Er verliert dadurch seine Spritzigkeit (Federweißercharakter). Ein Met braucht eine Mindestzeit an Lagerung. Du hast dann ein Getränk welches weder das eine noch das andere ist

Gruß Birgit





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Gaerbaer ...
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...   Erstellt am 04.05.2006 - 15:26Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


na gut na gut... also mit zwei, drei litern werd ichs mal ausprobieren.... den rest werden wir wohl wieder normal trinken

ach ja falls jemand nen filter verschenkt....

[Dieser Beitrag wurde am 04.05.2006 - 15:30 von Gaerbaer aktualisiert]





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Guardian667 ...
10 Liter Wein
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...   Erstellt am 14.05.2006 - 18:43Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Ich habe es kürzlich gemacht:

Ich habe einen fast durchgegörenen Anstaz geschwefelt und mit Kiselsol versetzt. Als sich die Hefe abgesetzt hat, zog ich ab und der letzten Tropfen kam zusammen mit der Hefe kam in ein Einmachglas. Die Hefe hat sich immer sehr schnell abgesetzt und ich schüttete das darüber liegende trübe Wasser ab und füllte frisches auf. Darüber hinaus fütterte ich die Hefe immer schön mit Zucker, Diammoniumphosphat und Ammoniumsulfat. Die Vermehrung war fantastisch und wenn man eine Taschenlampe hinter das Glas hielt konnte man ne ganze Menge Gasbläschen aufsteigen sehen. Einem Freund gab ich was ab, der einen Johannesbeermet ansetzte. Die Gährung startete sehr rasch. Ich setzte ein paar Tage später Erdeersaft aus dem Supermarkt an. Einen Teil der sich immer schön vermehrenden Hefe dabei gegeben und gefreut. Nach rund knapp zwei Wochen ist der Ansatz bei 8% und ich hab schon nachgezuckert. Geschmack ist völlig ok, also befürchte ich nichts. Der Rest vermerht sich grad weiter und wartet auf seinen nächsten Einsatz.

Ich will aber nicht sagen, dass das immer so glatt funktioniert.


Gruß
Guard

[Dieser Beitrag wurde am 14.05.2006 - 18:45 von Guardian667 aktualisiert]





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Gaerbaer ...
100 Liter Wein
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...   Erstellt am 22.05.2006 - 11:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


wuerd die hefe nur nicht zu lange aufheben. ausserdem im kuehlschrank lagern macht sinn denk ich





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Guardian667 ...
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...   Erstellt am 23.05.2006 - 01:25Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Joa klar. Wenn man sie lagern will, macht es durchaus Sinn, das im Kühlschrank zu tun, da die Hefen dann quasi in einen Ruhezustand verfallen. Aber im Moment züchte ich sie ja und verwende ständig etwas von dem, was da gra herangewachsen ist. Näcste Woche gibts den nächsten 10l-Ansatz.
Wie gesagt, ich teste das ganze ja und bei meinem Erdbeerwein hat letzten die Gärung gestoppt. !!!DREI!!! Tage später gab ich neuen Zucker hinzu und die Gärung setze DIREKT wieder ein. Der Hefe geht es, was ihr Gärtätigkeit angeht, also sehr gut. Die Ergebnisse muss ic jetzt abwarten. Johannesbeermet und Erdbeerwein sind in der Mache und bald folgt dann noch mal normaler Met. Werde gerne von den Ergebnissen berichten, wenn der Kram fertig ist





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Guardian667 ...
10 Liter Wein
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...   Erstellt am 11.06.2006 - 15:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Sodele. Habe jetzt mal 2 Flaschen von dem Erdebeerwein abgefüllt, nachgezuckert, mit Vitamin C versehen und direkt verbraucht. Das Ergebnis konte sich sehen lassen. Ca 10% Alkohol und seh lecker. Es gab niemanden der ihn Proiert hat, der nicht begeister war.

Der übrigen Hefe die ich allerdings noch hab (mittlerweile echt Arschviel im Gegensatz zu solch einem Vierka-Flüssighefe-Fläschchen) gehts allerdings nihct so gut. Sie gährte immer schwäche, so dass ich kaum noch und letztendlich gar keine Bläschchenbildung mehr beobachten konnte, wenn ich eine Taschenlampe hinter das Glas hielt, aber wenn ich das Einmachglas schüttele dann entseht doch immer noch etwas Druck. Zwischendurch, muss ich zugeben, hat die Hefe aber mal in der Sonne gestanden. Vielleciht hat sie da n Schlag gekriegt.

Unterm Strich;
Hefe züchten funktioniert und der Wein daraus schmeckt auch lecker!!!





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Fruchtweinkeller ...
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...   Erstellt am 11.06.2006 - 20:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


natürlich geht das prinzipiell. Hier nochmals die möglichen Probleme (siehe auch Homepage Kapitel Hefe):


  • bei jedem Überimpfen in einen neuen Gärstarter steigt die Gefahr, dass unerwünschte Mikroorganismen in den Ansatz gelangen und sich unerkannt vermehren

  • Weinhefen können genetisch instabil sein. Es sind oft polyploide Hochleistungsststämme (d.h. sie haben mehrere überzählige Chromosomensätze) und verändern ihre Eigenschaften im Laufe der Generationen.

  • die Gäraktivität kann generell abnehmen, wenn man die Weinhefen von Ansatz zu Ansatz überimpft





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