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wolfgang ...
LITERA(r)T
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...   Erstellt am 12.11.2008 - 22:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Pro Wiederspruch

Von einem erfreuten Sportler wurde ich über die Gesetzmäßigkeit des Wiederspruchs informiert.

Gerne wird diese Feststellung als Schild benützt
um die Sicht zu nehmen, auf eine gewisse nützliche Beliebigkeit.
Auf meine Person bezogen, wird die Häufigkeit übersehen in der ich keine Kommentare abgebe, also keinen Wiederspruch artikuliere.
Bedeutet „kein Kommentar“ also komplette Ablehnung oder vollkommene Zustimmung?
Und warum wäre das wichtig?
Weshalb schreibe ich ein Tagebuch oder warum schreibe ich in einem Forum?
Fett und Wasser sind Flüssigkeiten, doch es gibt einen Wiederspruch.
Diamanten sind hart und Pflastersteine sind hart, doch es gibt einen Wiederspruch.
Wer Zustimmung erwartet muss mit dem Wiederspruch leben können.
Wiederspruch braucht große Aufmerksamkeit und Gründlichkeit mit der Antwort, Zustimmung eher weniger.
Selten hört man: „Wenn du der gleichen An / sicht bist wie ich, musst du das schon genau begründen!“
Woraus ergibt sich also der vermeidliche, im allgemeinem Kontext verhaftete,
negative Beigeschmack bei der Kategorie Wiederspruch?
Ich persönlich würde es eher als eine Art Adelsprädikat sehen.
Eine Illusion ist es die gesellschaftliche Wertschöpfung durch den Wiederspruch erwarten zu wollen.
Die eigene Verantwortung liegt in der Glaubwürdigkeit,
diese wird durch eine nachvollziehbare Haltung und nicht durch Zustimmung erreicht.
Die Suche nach dem Advocatus Diaboli scheitert meist an dem Umstand,
dass die meisten Menschen geliebt werden wollen.

in diesem Sinne
wohltemperierten Gleichklang
Lg
Wolfgang





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SEHNSUCHT UMGEBUCHT

Nordlicht 
LITERA(r)T
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Registriert seit: 28.06.2008
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...   Erstellt am 15.11.2008 - 14:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Lieber Wolfgang,

nach allen Regeln der Gesprächskunst hat Kommunikation die Verständigung zum Ziel. Es ist meine Absicht, verstanden zu werden. Da liegt es nahe, bei einer Zustimmung anzunehmen, man sei verstanden worden. In manchen Fällen ist das sehr einfach: wenn ich um ein Glas Orangenmarmelade bitte und ich bekomme, worum ich gebeten habe, dann bin ich verstanden worden. Bekomme ich statt dessen einen Rollmops, sieht das Ganze nicht mehr so einfach aus. Ich kann vermuten, dass er mich nicht (richtig) verstanden hat. Es kann aber auch sein, dass er mich sehr gut verstanden hat, aber aus welchen Grund auch immer, nicht bereit ist, meinen Wunsch zu erfüllen. Was soll ich nun tun? Ich könnte beispielsweise denken, auch ja, eigentlich hatte ich ohnehin mehr Lust auf Rollmops, wie gut das er sich vertan hat. Ich kann aber auch stinkwütend sein über die wortlose Missachtung meiner Bitte. Ich kann auch sagen: ja, aber, ich wollte doch. "Was sie wollten, können sie von mir nicht bekommen, sie sind hier in einem Fischgeschäft."
Herzliche Grüße
Nordlicht





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Kant: Wie kann ein so krummes Holz den aufrechten Gang lernen.

wolfgang ...
LITERA(r)T
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Registriert seit: 09.12.2005
Beiträge: 457
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...   Erstellt am 16.11.2008 - 14:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Servus liebes Nordlicht,

vielen Dank für dein Bemühen,

als einer der wenigen,
sich zu Kommentaren zu meinen Beiträgen hinreißen zu lassen.

Das dies nicht immer schmerzfrei möglich ist liegt in der Natur der Sache.
Wie wir wissen ist ein Forum ist nur eine sehr eingeschränkte Möglichkeit zu Kommunizieren.

Für mich ist aber besonders die Wahrscheinlichkeit des Scheiterns ein Reiz an der Sache.
Diesem Chaos oder Zufallsgenerator entspringen immer wieder zarte frische Triebe,
die man entweder zertreten kann oder gießen, ernten und genießen.

Sehr schön finde ich deine Absichtserklärung:
“Es ist meine Absicht, verstanden zu werden“.

Aus deiner Abfolge an Beispielen entnehme ich somit, dass du dich nicht verstanden fühlst.

sorry

Ich glaube dass es der einfachere Weg ist, angenommene Missverständnisse, im PM zu behandeln um leichter und schneller zu einer Verständigung zu kommen.

Ich glaube, das in der Öffentlichkeit (Forum)
deine Antwort auf meinen Beitrag
nicht nur von mir nicht verstanden worden ist.

Vielleicht etwas Ordnung zu Beginn (und der Reihe nach).

Ich habe einen Beitrag gepostet mit dem Thema: Pro Wiederspruch

deine Antwort kann man (oder zumindest ich) nicht wirklich als ein Statement zu pro (oder kontra = Widerspruch) lesen = also miss / verständlich.

Erfreulich ist für mich, dass sich meine zwei, zur Zeit, in den Vordergrund gestellten Themen:
Widerspruch + Scheitern, auf so unausweichlicher Weise manifestieren.

Obwohl auf meinen Scheiterns-Beitrag hat sich auch noch niemand getraut zu Antworten.

Dein erster Satz (danke für die Gelegenheit zum Wiederspruch)
ist leider falsch:
“nach allen Regeln der Gesprächskunst hat Kommunikation die Verständigung zum Ziel“.
Kommunikation kann genauso:
Aggression, Ablenkung, Bereicherung, Machtspiel, Manipulation, Missinformation, Zeitvertreib, und noch tausender von anderen Sachen sein.

Wenn ich nun ein Thema aufgreife wozu mich ein anderer Aufmerksam gemacht hat,
hat dass vorerst Nichts mit Zustimmung oder Ablehnung zu tun sondern nur mit Interesse.

Vielleicht könntest du dir noch einmal die Zeit nehmen,
und auf das eigentliche Thema in meinem ersten posting Bezug nehmen
(ohne deinen Rucksack an Vor Informationen und Emotionen)

Herzlichste Grüße
Wolfgang





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SEHNSUCHT UMGEBUCHT

wolfgang ...
LITERA(r)T
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Beiträge: 457
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...   Erstellt am 18.11.2008 - 14:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


.


Was wir uns vergeben können
hat noch niemanden gereut

Was Wiederspruch ist
liegt in der Menschen Natur

Die Klassiker zu rezitieren
um der Zukunft gewahr zu sein

Zitate gleichen schwerer Bürde
der Zukunft leichter Hoffnungsschimmer zum Trotz




lg
Wolfsgesang





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SEHNSUCHT UMGEBUCHT

Sinend 
admin




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Beiträge: 2047
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...   Erstellt am 18.11.2008 - 23:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Der Wiederspruch kehrt stets zurück
verheißt viel Freude und auch Glück
und manches Mal auch tiefen Sinn.

Und doch – was bin ich froh,
dass ich kein Sprücheklopfer bin ;)

Dennoch spreche ich wieder und frage mich nun ernstlich,
ob du hier den Widerspruch oder den Wiederspruch ansprichst.
Beides könnte ich deinen Zeilen entnehmen, beides fände darin Sinn.

Wie gut, dass ich kein Sprücheklopfer bin :)

Liebe Grüße
Sinend





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Sinnend in den Tag – träumend in die Nacht

wolfgang ...
LITERA(r)T
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Registriert seit: 09.12.2005
Beiträge: 457
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...   Erstellt am 20.11.2008 - 02:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Entschuldigung

obwohl?

wieder einmal Lustig meine Rechtschreibschwäche
wieder (ein) Spruch
Wiederspruch gibt es so - ja eigentlich gar nicht
Thema ist selbstredend Widerspruch
Wenn es nötig ist meine Schuld an Missverständnissen abzutragen
lösche ich alle falschen „e“ aus den vorangegangenen Tagen

Lg
Wolfgang





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SEHNSUCHT UMGEBUCHT


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