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Jessie2 





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Registriert seit: 02.05.2005
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...   Erstellt am 02.05.2005 - 21:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


wahrscheinlich eine blöde Frage, aber nur sprechenden bzw. schreibenden Menschen kann geholfen werden.

Nachdem ich letztes Jahr mit Unterstützung einen Diamond C gekauft habe, und dieser zu dem Zeitpunkt auch noch paßte, hat sich meine Quarter Stute in den letzten Monaten gut entwickelt. Ich habe das Gefühl, daß der Sattel jetzt vorne zu eng ist.

Da ich aus der Englisch-Reiterei komme, kenne ich mich mit Westernsätteln nicht aus. Kann mir jemand von Euch vielleicht ein paar Tips geben (so für ganz blutige Anfänger)?




colinda ...





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Registriert seit: 02.05.2005
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...   Erstellt am 03.05.2005 - 09:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hi Jessie,
den folgenden Text hab ich aus einem meiner schlauen Buecher
"Legen sie den Sattel ohne Pad auf´s Pferd. Er darf nun bei abwechselndem Druck auf Horn und Cantle nicht schaukeln, das ist ein Zeichen für zu stark gerundete Bars (Schaukelstuhleffekt) und der Sattel würde in der Mitte der Sattellage zu stark aufliegen. Liegen andererseits Vorder und Hinterkante fest auf dem Pferd und man kann auf Höhe der Fender (Steigbügel) die Hand von unten unter den Sattel schieben, so liegt er hohl.
Achten Sie darauf, dass der Sattel im vorderen bereich nicht auf den Widerrist drückt und im hinteren Bereich nicht auf der Lende liegt. Oft wird behauptet, dass zwischen Widerrist und Fork eine Handbreit plazt sein muss. Dieses Maß ist falsch. Je tiefer der Sattel absinkt, desto besser wird das Gewicht über die Bars auf den Rücken verteilt. Der Sattel soll nicht ausschliesslich oben auf dem Pferd aufliegen, sondern es umschliessen. Wichtig ist, dass der Sattel mit Reitergewicht nicht auf dem Widerrist aufliegt wobei 2-3 cm "Luft" zur Fork genügen.
Zu viel Zwischenraum zwischen Widerrist und Fork deutet auf einen zu schmalen Baum hin, was bedeutet, dass das Pferd in der Schulter eingeengt wird. Greifen Sie von vorne mit Daumen und Zeigefinger von beiden Seiten an den Widerrist: Ihre Finger müssen bequem Platz haben, auch wenn das Pferd den Hals biegt. Spüren Sie Druck, dann ist die Fork zu eng.
Fahren Sie ausserdem mit der flachen Hand unter die Vorderkante der Skirts: hier darf kein Druck aufs Schulterblatt zu spüren sein, ihre Hand muß sich frei bewegen können, dann kann es die Schulter ihres Pferdes auch.
Überprüfen sie dies auch, wenn das Pferd mit gesenktem oder gehobenen Kopf steht. Dann legen sie ein normales Pad unter und überprüfen nochmals alle Kriterien. Danach gurten sie an. Dabei darf der Sattel an der hinteren Kante leicht hoch kommen, was normal ist, da der Zug des Gurtes im vorderen Bereich des Sattels ansetzt und ihn dort ins weiche Pad zieht. Das Reitergewicht gleicht das später aus."
Ob der Sattel zu eng ist, kannst du auch dadurch ueberpruefen, ob, wenn du richtig mit deinem Pferd gearbeitet hast und den Sattel runternimmst, das Pferd gleichmaessig verschwitzt ist. Wenn auf den Schultern trockene Flecken sind, heisst das, dass der Sattel da so viel Druck ausgeuebt hat, dass das Pferd da nicht mehr schwitzen konnte (Schweissdruesen abgedrueckt?)
Ich hoffe, das konnte dir weiterhelfen!
Liebe Gruesse, colinda





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Jessie2 





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Beiträge: 3
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...   Erstellt am 03.05.2005 - 09:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Schon mal vielen Dank, werde ich heute abend mal testen.

Aber noch eine Frage: In welcher "Höhe" (ich weiß, auf dem Pferderücken) der Schulter muß der Sattel liegen? Stimmt es, dass die Conchas über der Schulter liegen sollten? Ich meine, dass mein Sattel weiter hinten liegt




colinda ...





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Registriert seit: 02.05.2005
Beiträge: 581
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...   Erstellt am 03.05.2005 - 09:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


hmmm...
ich hab das so gelernt, dass man wenn der Sattel aufliegt und das Pferd gerade steht, die Finger zu einem V macht und dann vom Sattelknauf eine gerade Linie runterzieht und dann in der Gurtlage landen soll, aber da meiner Stute ihr Sattel so genau passt, dass er fast keine falsche Lage annehmen kann, hab ich das schon laenger nicht angewendet und gebe keine Garantie darauf...
Bisher hatte ich auch immer, dass wenn der Sattelgurt in der richtigen Lage war, auch der Sattel richtig lag.
Falls du es nicht eh schon tust, denk auch daran vor dem Festziehen des Gurtes, das Pad vom Widerrist ein Stueck hochzuziehen da es sonst Druck ausuebt...





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