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DarkMemnoch ...
10 Liter Wein
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...   Erstellt am 11.02.2008 - 13:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


So, hier sind wir, die Met-Neulinge mit einer gehörigen Portion Optimismus *smile*

Nach einigen Recherchen haben wir uns für 2 Rezepte entschieden, einmal das Rezept aus dem Kitzinger Weinbuch und einmal das Basisrezept von dieser sehr informativen Seite!

Alles Nötige besorgt, nur das Tannin fehlt noch.

2 Gärstarter angesetzt, 1x Portwein und 1x Samos
(Je 0,5l Apfelsaft naturtrüb (Discounter), 1/2 Hefenährsalztablette (zerstossen) und 50g Zucker)

Gähraufsatz rauf und ab vor die Heizung, das war letzte Woche Montag. Jeden Tag geschüttelt, aber ein richtige Reaktion war nicht zu beobachten, nur jeweils ein mattes Bläschen ;-(
Aber ein leichter Hefegeruch war am Ende der Woche schon zu bemerken, wenn man nach dem Schütteln mit der Nase an der Öffnung war.

Die Reinigung der Glasblasen war recht schwierig, da wir nicht wussten, was dort vorher drin war und sie recht groß sind: ca. 52 und 65 Liter.
Aber mit ordentlich Laborreiniger, Heizungsbürste und viel Wasser, danach mit Methanol gespült und zur Sicherheit nach dem Abtrocknen einen PH-Test gemacht, alles gut, keine Lauge oder Säure mehr nachzuweisen :-)

Jetzt ging es gestern abend los, die Honiggläser in die Badewanne gestellt und schön mit warmen Wasser erwärmt. Dann jeweils einen Liter lauwarmes Wasser mit einem Kilo Honig vermengt und ab in die Blase!
Derweil machte ich mich über 15 große Boskopp-Äppel her, erst grob zerkleinert und dann mit dem Pürierstab das Feintuning (hab leider erst heute gelesen, das man die Äpfel wohl nur grob zerkleinern muss).

So, hier nun mal die Mengen für die beiden Blasen:

Kitzinger(K)-Rezept 40L:

5,5 KG Discounter-Honig cremig
4,5 KG Discounter-Honig Imker
5,0 KG Discounter-Honig Wald
(leider 1KG zuviel drinne, weil verzählt)
28 L Leitungswasser
2 L Apfelsaft naturtrüb vom Discounter
160 G Milchsäure
16 G Hefenährsalz
40 G Weizenmehl

Honigweinkeller(HWK)-Rezept 44L:

0,5 KG Discounter-Honig cremig
1,5 KG Discounter-Honig Imker
7,0 KG Discounter-Honig Wald
ca. 19 Liter Leitungswasser (aufgefüllt auf 44 L Gesamtvolumen)
16 L Apfelsaft naturtrüb vom Discounter
154 G Milchsäure
12 G Zitronensäure (bis jetzt, Säuregehalt wird gleich nochmals gemessen)
30-35 ML Antigel
17,6 G Hefenährsalz
15 große Boskopf, püriert (ca. 3,5 KG??)

Man! Ganz schön erstaunlich, wieviel Kraft man braucht, um die Dinger kräftig zu schwenken, da wird's einem richtig warm *lach*

So, gestern um 22 Uhr war bei uns die Luft raus, deshalb auch keine Nachmessung des Säuregehalts beim HWK-Ansatz. Letzter Wert lag bei 5G/L.
Heute morgen, oh Freude, ein regelmäßiges Blubbern, beim HWK eine ca. 3-4 cm hohe und wie es aussieht feste dunkle Schaumschicht, beim K eine ca. 0,5-1 cm starke helle Schaumschicht.
Jetzt, um 13.00 Uhr 22 Blubbs je Minute beim K und 18 Blubbs je Minute beim HWK. Der HWK hat allerdings auch die grössere Blase.

So, nun noch ein paar Fragen:

- Welches Tannin ist für den HWK-Ansatz empfehlenswert?
- Ist das Tannin überhaupt absolut notwendig?
- Wie sorgt Ihr bei diesen großen Blasen für eine vernünftige Vermischung? (Schwenken erreicht wohl den Bodensatz nicht wirklich gut)
- Beim Nachsäuern wird der Aufsatz ja für einige Zeit abgenommen, schadet das zu diesem Zeitpunkt?

Mehr fällt mir nicht ein, werde Euch aber auf dem Laufenden halten.

Grüße
Torsten (& Angie)

[Dieser Beitrag wurde am 11.02.2008 - 13:17 von DarkMemnoch aktualisiert]




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...   Erstellt am 11.02.2008 - 15:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Wenn schwenken nicht hilft, dann hilft kräftigeres Schwenken. Im Ernst: Das geht. Am Besten etwas weiches als Zerdepperschutz unterlegen, wenn der Ballon beim Schwenken auf dem Boden steht. Zugegeben, bei Gebinden über 20 Liter ist das schon anstrengend.

Tannin ist kein absolutes Muss, aber empfehlensert. Hochwertige Tannine zur Geschmackverbesserung gibt es zB von Erbslöh.

Säure kann auch später dazu, besser ists aber wenn es schon zum Gärstart simmt (Unterdrückung unerwünschter Mikroben).





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DarkMemnoch ...
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...   Erstellt am 11.02.2008 - 15:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Danke für die schnelle Antwort :-)

Hab vorhin die Säure nochmals gemessen, dürfte so zwischen 6 und 7 liegen (Toleranz beim Fingerabstreifen)

Ballons stehen auf einem Handtuch, daher sollte das klappen.

Welche Tannin-Sorte wäre denn mit der Honigkombination empfehlenswert?

Was mir bei Eurem Basisrezept aufgefallen ist:
Man soll eine 11 Liter-Marke setzen, damit man auf dieses Gesamtvolumen auffüllen kann. Wenn jetzt aber nachgezuckert wird, vorzugsweise mit Honig, dann steigt das Gesamtvolumen ja noch um ein paar Liter, je noch Honigmenge und dann wäre man ja bei 12, 13 oder 14 Litern?! Oder hab ich da jetzt einen Denkfehler?
Wieviel Gesamtnachzuckerhonigmenge kann man denn so im Durchschnitt bei dem Basisrezept rechnen?

Liebe Grüße
Torsten




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...   Erstellt am 11.02.2008 - 15:22Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Das Volumen steigt schon etwas, aber nicht so drastisch. Da ist noch viel Luft 1 kg Zucker nimmt ja auch kein Volumen von 1 L ein, und der daraus enstehende Alkohol auch nicht.

In der FAQ gibt es ein Beispiel:Bei 20 l Honigwein haben wir z.B. bis zum bitteren Ende insgesamt 5,5 kg Honig und 700 g Zucker eingesetzt. Dazu kam noch der Zucker aus 8 l Apfelsaft.

Sehr gute Erfahrungen haben wir mit dem Tannivin und dem Tannivin superb gemacht.





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DarkMemnoch ...
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...   Erstellt am 11.02.2008 - 15:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Dann werd ich wohl noch ein wenig Honig einhökern müssen *lächel*
Danke für die Tannin-Empfehlung!




DarkMemnoch ...
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...   Erstellt am 19.02.2008 - 14:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


So, heute mal wieder die Blubbs gezählt.
Beim Kitzinger-Ansatz liegt die Frequenz bei ca. 23B/Minute.
Beim Honigweinkeller-Ansatz bei ca. 7-8B/Minute.

Die Umgebungstemperatur bei den Blasen beträgt leider nur ca. 18 Grad, ich hoffe das reicht aus, eine Temperaturerhöhung würde sich sehr schwierig gestalten. Evtl. jeweils ein halbes Päckchen Kaltgärhefe zusätzlich in den Ansatz geben???

Also flugs mal das Vinometer geschnappt. Die Verkostung war sehr sauer, das Vinometer, sofern die Messung stimmt, lag bei ca. 10% (nach 8 Tagen). Werde jetzt mal losfahren und einen Schlauch besorgen, damit ich 1-2 Liter absaugen kann für die Honignachzuckerung.

Ich werde nun aus diesen vielen verschiedenen Angaben und Umrechnungen nicht schlau. Wieviel (Wald-)Honig sollte ich denn jetzt bei der Ansatzmenge von 44 Litern dazugeben?
Ich würde jetzt aus dem Bauch raus so 2-4 Kilo auflösen und dann in die Blase geben. Ist das zuviel?

Gruß
Torsten




Birgit ...
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...   Erstellt am 19.02.2008 - 16:53Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hast Du beide Ansätze gemessen? Schmecken diese trocken? Nur wenn Du keinen Zucker mehr schmeckst solltest Du nachzuckern.

Wenn Du bei 10% bei 44l liegst würde ich dieses mal für 2% nachzuckern. Das wären 2,2kg Honig.

Gruß Birgit

[Dieser Beitrag wurde am 19.02.2008 - 16:53 von Birgit aktualisiert]





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DarkMemnoch ...
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...   Erstellt am 19.02.2008 - 17:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Wir haben nur einen Ansatz gemessen, weil wir mal den direkten Vergleich machen wollen. Einmal stur nach Buch und ohne groß zu messen oder nachzuzuckern (will mein Schatz so *lächel*) und den anderen nach Eurer Methode.

Sehe ich das richtig, das der Umrechenfaktor Pi*Daumen 25g Honig je 1L Ansatz beträgt, wenn man den Alkoholgehalt um 1% steigern will? Und trifft das auch auf puren Zucker zu?

Wie würdest Du die Temperatur mit 18 Grad bewerten? Noch OK, wenn es blubbert?

Liebe Grüße
Torsten

p.s. Habe Deine Empfehlung zu spät gelesen, weil ich in Zeitdruck war und somit 3 Kilo genommen, denke aber, das es noch paßt!

[Dieser Beitrag wurde am 19.02.2008 - 17:16 von DarkMemnoch aktualisiert]




Birgit ...
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...   Erstellt am 19.02.2008 - 18:32Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Uns wäre das für Met zu kalt und auch die falsche Hefe.

Umrechenfaktor zum nachzuckern:

Für 1% in 10l 200g Zucker x 1,25 für Honig.

Gruß Birgit





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...   Erstellt am 19.02.2008 - 18:45Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Könnte man denn Kaltgärhefe nachträglich zugeben oder wäre das absolut kontraproduktiv??

LG
Torsten




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