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<Minotaurus>
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...   Erstellt am 18.05.2009 - 01:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Der Katholik und seine Kirche


Vorwarnung:
Dieser Artikel verletzt absichtlich religiöse Gefühle und erfüllt somit alle Kriterien für gute Satire. Shalom!




Wer oder was ist ein Katholik?


Katholiken sind Christen, die - wie Anhänger aller anderen Religionen auch - von sich behaupten, Hüter der Einzig wahren Lehre zu sein. Das Oberhaupt aller Katholiken ist der Papst und wird auch als direkter Stellvertreter Gottes auf Erden bezeichnet. Da die Katholiken glauben, Gott sei männlicher Natur, dürfen Frauen in der katholischen Kirche nur saubermachen, aber weder Papst, noch Priester werden.


Grundzüge der katholischen Kirche:

Die wichtigsten Stützpfeiler der katholischen Kirche sind die Sünde, die Beichte und die Buße. Diese drei Säulen dienen der Kirche dazu, den Katholiken in einem ständigem Schuldbewußtsein zu halten und ihm Angst vor dem jüngsten Gericht einzuflößen, das am Ende seines Lebens auf ihn wartet. Dieses Schuldbewußtsein hindert den gemeinen Katholiken allerdings nicht daran, einem hedonistischen Lebensstil zu frönen, da es für jede begangene Sünde ein passendes Gebet gibt, welches dieselbige wieder auflöst.


Der typische Katholik

Der typische Katholik tritt in zwei Hauptausprägungen auf: Typ A und Typ B

Der Typ-A Katholik hat ein zwanghaft schlechtes Gewissen. Dieser Katholik ist ein völlig eingeschüchtertes und verklemmtes Individuum, das hinter allen Dingen, die das Leben erst lebenswert machen, eine schreckliche Todsünde vermutet. Beim geringsten Verdacht, er könne irgendetwas als angenehm empfinden, wähnt er sich bereits mit einem Fuß im Fegefeuer. Allein der Gedanke an scheinbar harmlose Dinge, wie dem Genuß einer Tafel Schokolade, treiben ihm den Angstschweiß auf die Stirn. Um sich von solch lasterhaftem, weltlichen Treiben abzulenken, konzentriert er sich völlig auf eine stupide Tätigkeit, die er im Schweiße seines Angesichts ausführt. Sex existiert für ihn nur im theoretischen Sinne, als widernatürliche Perversion, der man sich leider zwangsweise stellen sollte, wenn man sich fortpflanzen will. Insgeheim hofft er aber, daß ihm dies erspart bleibt und seine Gattin stattdessen vom lieben Gott gebumst wird. Dies nennt er dann Unbefleckte Empfängnis.

Der Typus B Katholik ist so ziemlich das genaue Gegenteil des Typ-A Katholiken. Trotzdem ist er nicht minder gläubig. Der Typ-B Katholik hat lediglich das Grundprinzip der katholischen Kirche durchschaut, nachdem jede noch so große Untat oder Sünde grundsätzlich vergebbar ist. Regelmäßig geht er zur Beichte und kennt den Bußgeldkatalog seiner Kirche meist schon auswendig. Für kleine Sünden, wie einem Kind den Lutscher klauen, leiert er routiniert seine 15 Vaterunser herunter. Für größere Sünden, wie das gewerbliche Zwangsprostituieren minderjähriger afrikanischer Landminenopfer, spendiert er auch mal großzügig ein neues Taufbecken oder eine neue Pfeife für die Kirchenorgel.
Im Gegensatz zum Typ-A Katholik ist der Typ-B Katholik niemals gehemmt oder gar von seinem schlechten Gewissen geplagt, schließlich hält er sich ja streng an die Vorgaben des Papstes, der immerhin unfehlbar ist, und das will schon was heißen.


Die Beichte:

Die Beichte ist das mündliche Eingeständnis eigener schuldhafter Verfehlungen (Sünden), gewöhnlich während eines Gesprächs des Katholiken unter vier Augen mit einem Beichtvater. In der Praxis empfiehlt es sich aber eher, Andere wegen schuldhafter Verfehlungen anzuschwärzen.


Geschichte der Beichte:

Auf Sünde, Beichte und Buße fußt das naive Weltbild der Katholischen Kirche und bis zur Reformation im 16. Jahrhundert konnte sich der katholische Sünder die Beichte ersparen, indem er sich für einige Taler eine Ablassurkunde kaufte, die ihn von seinen angesammelten Sünden befreite und zu neuen Schandtaten bevollmächtigte. Durch das Wirken Martin Luthers wurde diesem korrupten Treiben leider ein Ende gemacht und seitdem muß der Sünder wieder die entwürdigende Prozedur der Beichte über sich ergehen lassen. Oftmals führt die Angst vor der Beichte zu akutem Beichtstuhl, aber dazu gibt es einen gesonderten Artikel etwas weiter unten.


Sinn und Zweck der Beichte:

Das katholische Menschenbild behauptet, daß alle Menschen schon als Sünder geboren werden und dieses ein Leben lang bleiben. Außerdem sammelt der Mensch durch die Wirrungen des täglichen Lebens stetig neue Sünden an, da er ganz natürlicherweise des Nachbarn Weib oder Mann begehrt und gelegentlich einen kleinen Versicherungsbetrug hinlegt, um die allgemeine Inflation auszugleichen. Um unter der Last all dieser Sünden nicht zusammenzubrechen, führte die Kirche die Beichte ein und mit ihrer Hilfe kann der Sünder seinen Sündenpegel in tolerablen Bereichen halten, ohne dabei auf die Sünde verzichten zu müssen.


Verfahrensweise der Buße:

Nachdem der Sünder dem Beichtvater die aktuellen Verfehlungen gebeichtet hat, bekommt er von diesem symbolische Strafen in Form von Gebeten auferlegt. So bringt das Vernaschen der minderjährigen Nachbarstochter etwa 26 Vater Unser, die von einem geübten Sünder locker in zehn Minuten heruntergebetet werden können. Ein größeres Kapitalverbrechen kann den Sünder allerdings auch schon mal ein paar Tage seiner sündigen Lebenszeit kosten, wenn er etwa für den begangenen Mord an seinem Nebenbuhler die ihm auferlegten 64.000 Ave Maria in zehn Tagen herunterbetet und danach an akuter Sprechlähmung leidet. Eine kleine Vorabspende an die Kirchenkasse oder an den künftigen Beichtvater kann dabei sehr hilfreich sein. Für noch größere Sünder gibt es natürlich Mengenrabatt.


Das "Beichtgeheimnis:"

Der Beichtvater ist verpflichtet, die ihm anvertrauten Kapitalverbrechen streng vertraulich zu behandeln, was dem Sünder die Hemmungen nehmen soll, frei über seine Sünden zu berichten. Selbst bei Mord und Totschlag darf der Beichtvater der hiesigen Polizei nicht Bericht erstatten und muß den Täter durch seine Verschwiegenheit vor einer Bestrafung durch die weltlichen Gerichte schützen. Nicht selten bringt das den Pfarrer in existenzialistische Gewissenskonflikte, die er nur durch den Konsum zahlreicher Liter gesegneten Messweins beruhigen kann. Der reuige Sünder hingegen hat durch diese geniale Institution der Beichte einen verschwiegenen Mitwisser und Komplizen gewonnen, der ihn vor der weltlichen Justiz in Schutz nimmt. Ein nahezu geniales System!

Manche Pfarrer, die einen Hang zur Korruption haben, lassen sich allerdings von der Staatsanwaltschaft bestechen, die ihnen nach dem Standardbestechungsformular für Pfarrer einen Betrag von 500€ oder eine Nacht im Ministrantenwohnheim als Gegenleistung für ihre Denunziation anbietet.


Der Beichtstuhl:

Als Beichtstuhl bezeichnet man die Exkremente eines katholischen Sünders kurz vor, oder kurz nach der Beichte. Aus Angst vor dem Geständnis seiner - seit der letzten Beichte begangenen - Sünden, bzw. der vom Beichtvater für diese Sünden verordnete Strafe - wie z.B. tagelanges Wiederholen des gleichen Gebetes oder totaler Enthaltsamkeit bis zur nächsten Beichte - kann der Katholik seinen Schließmuskel nicht mehr kontrollieren und macht sich ganz groß in die Hose. Dieser Tatbestand der exkrementalen Verschmutzung geweihten Bodens stellt seinerseits eine Todsünde dar und somit gerät der vom Beichtstuhl geplagte Sünder in einen Teufelskreis, den er nur durch den Verschluß seines Enddarms mit einem geweihten Messweinkorken wieder verlassen kann. Der Vatikan bietet in Kooperation mit der Deutschen Bischofskonferenz seit einiger Zeit Seminare zur Beichtstuhl-Unterbindung an, in denen der aufrichtige Sünder seinen Schließmuskel durch autogenes Training zu kontrollieren lernt und von geschulten Ministranten die richtige Einfuhrtechnik des Messweinkorkens demonstriert bekommt.


Die Hierachie in der Katholischen Kirche:

Ganz oben steht der Papst (Imperator), dann folgen seine Bischöfe und Kardinäle, die für die Befruchtung junger Knaben und die Übersetzung der vom Papst verfassten Erlässe zuständig sind. Ganz unten steht das dumme gläubige Volk.
Priester und andere Gelehrte sind nur zum Verbreiten der Krankhe.., ääh, des Glaubens und für die Einschüchterung der Gläubigen zuständig.


Der Papa Ratzi:

Papa Ratzi (auch: Papa Razzi oder Ratzenkopf) ist ein mehr oder weniger lustiger Spitzname für den deutschen Papst Joseph "Benedikt" Ratzinger. Analog dazu existieren auch die Begriffe Ratzefummel und Dieser Idiot, der da im Vatikan rumhängt, wie heißt der nochmal? Johannes Paul? Oder Bush?


Entstehung und Popularität:

Der Name Papa Ratzi wurde vom Kölner Metzger Stefan Raab nach dem Genuß eines Elton-Sandwiches mit Röstzwiebeln und genmanipuliertem Eisbergsalat aus Holland in Anlehnung an den Nachnamen des Papstes Benedikt XVI. geprägt. Um seine alljährliche Silvesterparty zu finanzieren, ließ er T-Shirts drucken, auf die er Ratzefummel und Papa Ratzi schrieb. Daraufhin wurde der Begriff auch von verschiedenen Zeitungen verwendet.
Der Begriff ist sehr bekannt, was, ebenso wie die Verkaufszahlen von Schni-Schna-Schnappi, an der Intelligenz des deutschen Volkes zweifeln läßt (siehe auch: Pisa-Studie).

Übrigens: Die Spanische Inquisition hat festgestellt, daß es in den Vatikanischen Archiven einen Artikel zu diesem Thema gibt: Benedicto XVI.

Ich hoffe, Ihnen mit meinen Ausführungen etwas auf den Rechten Weg geholfen zu haben und verbleibe mit einem kräftigen HALLELUJA!





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