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magus 

Status: Offline Registriert seit: 25.05.2006 Beiträge: 22 Nachricht senden | Erstellt am 21.02.2009 - 20:10 |  |
Hallo
wir waren vom Thema abgekommen als wir über den NASA Target HF3/W Receiver diskutierten, darauf hat der Mod so ultimativ wie zutreffend hingewiesen. navigator schrieb
Beim nächsten "Ausrutscher" muss ich den unpassenden Beitrag dann löschen |
also, Leute, nich abschweifen, sonst werden wir noch gelöscht
Da ich das Thema durch meine insistierenden Nachfragen zum abgleiten brachte, mach ich nu diesen Thread auf.
Also-wir hatten gelernt, Bernd schrieb
Gegen den Einbau eines Transceivers spricht nichts, das Funksprechzeugnis wird erst beim Sprechen relevant. |
Benjamin schrieb
Sowohl beim IC 718 als auch IC 706 handelt es sich um für den Amateurfunk gedachte Geräte, die keine Zulassung für den Seefunk haben. Du wirst also von der Bundesnetzagentur keine Frequenzzuteilung dafür bekommen. Das heißt nicht, dass man sie nicht dafür benutzen kann ...
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ich denke mal, man ist sich einig, dass es legal ist, einen Transceiver an Bord zu haben ohne den schein-solange man nicht/nur im Notfall sendet.
Aber ich möchte vorerst auch nicht senden, der Aufwand für die LRC-Prüfung ist mir schlicht zu hoch.
Also, nun zu der Frage, welches Modell für den ambitionierten Einsteiger am besten geeignet wäre, um Wetter+News zu empfangen.
Mein Hauptziel ist ein Empfänger mit dem möglichst kompatibelsten Empfang von Wetterdaten zur Dekodierung über einen Rechner. (RTTY, wetterfaxFAX, Navtex)
Klar, GRIB-files über Pactor saugen ist das beste, aber Pactor ist vorerst außerhalb unseres Budgets.
Ich glaube, der PACTOR Betrieb ohne LRC wurde schon woanders diskutiert und damals als Legal gesehen.
So, wenn ihr noch Lust habt, zu diesen Themen Eure Erfahrungen zu teilen, würd ich mich freuen.
Ansonsten werd ich mir wohl den Sophie empfohlenen Icom 706Mk2G anlachen...
Gibt es einen Tip zur Bezugsquelle?
handbreit
magus
Signatur wer glaubt etwas zu sein,
hat aufgehört etwas zu werden |
Bernd 

Status: Offline Registriert seit: 06.11.2005 Beiträge: 292 Nachricht senden | Erstellt am 22.02.2009 - 16:31 |  |
Hallo Magus,
also eine Kleinigkeit hast Du da durcheinandergebracht: Die Geräte, die schon genannt worden sind, sind Amateurfunkgeräte. Du aber schreibst von LRC, das gehört zum Seefunk, hat also damit nichts zu tun. An anderer Stelle wurde schon geschrieben, dass man für ein Amateurfunkgerät keine Frequenzzuteilung im Seefunk bekommt.
Mir geht es ja genau so wie Dir, ausser dass ich ein Allgemeines Seesprechfunkzeugnis habe (Vorgänger des LRC, ohne DSC), welches ich aber kaum je nutzte. Auch ich möchte mir Pactor nicht antun, obwohl es sicher Vorteile hat.
Daher also zum Gerät. Alle echten Amateurfunkgeräte (zur Abgrenzung von sog. Weltempfängern) sind wohl geeignet. Ich würde nur auf zweierlei achten: Erstens Betrieb mit 12 Volt, damit Du nicht jedesmal über einen Wandler gehen musst (schlechter Wirkungsgrad, oder anders ausgedrückt verschenkter Strom) und zweitens kompakte Bauform. Die sehen dann von der Front her aus wie ein Autoradio, sind allerdings natürlich länger und schwerer.
Ich habe ein Kenwood TS 50 und komme damit gut zurecht, allerdings gibt es die nicht mehr und man bekommt auch keine Ersatzteile. Meines hat eine Macke, die somit nicht mehr reparabel ist, mit der ich aber noch eine Weile lebe. Der freundliche Händler, dem ich genau meinen Verwendungszweck erklärt habe empfahl mir das ICOM-706 MKIIG.
Aber sicher haben die Spezialisten hier im Forum noch bessere Tips als ich.
Signatur Gruss
Bernd |
WAIKIKI 

Status: Offline Registriert seit: 20.04.2008 Beiträge: 17 Nachricht senden | Erstellt am 22.02.2009 - 17:13 |  |
Hallo Magus,
ich benutze an Bord meiner Segelyacht das Gerät Icom IC-718 mit einem hochstabilen Quarzoszillator. Auch dieses Gerät ist, wie auch der IC-706, auf Yachten weit verbreitet. Ausser Amateurfunkbetrieb empfange ich damit Seewetterberichte in RTTY und im Faxmodus Wetterkarten, auch Navtex ist kein Problem. Als Antenne benutze ich das isolierte Achterstag mit einem Automatik-Antennentuner und als HF-Erde ca 2,5qm Alufolie. Diese habe ich an der Rumpfinnenseite unterhalb der Wasserlinie verklebt.
Nur zum Empfang würde sicher auch ein Marine-Balun am Achterstag genügen.
Als Software für das Dekodieren benutze ich seit Jahren Zorns Lemma und bin damit sehr zufrieden.
Wie ich das ganze installiert habe, ist auf einigen Bildern auf meiner kleinen Website zu sehen.
Auf die Problematik, Amateurfunkgerät an Bord ohne Rufzeichen zu haben, wurde ja schon hingewiesen.
Uwe, DL2SS, SY WAIKIKI
Signatur www.mydarc.de/dl2ss |