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MaischenMeister 



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Registriert seit: 31.08.2009
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...   Erstellt am 31.08.2009 - 16:32Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Tach zusammen,

vor zwei Wochen habe ich meinen ersten Wein angesetzt. Im Garten steht ein Blutpflaumenbaum und der trug tolle Früchte. Also gepflückt und ran ans Werk.

Mangels Rezept für Blutpflaume habe ich mich auf ein Pflaumenrezept abgestützt:

7,5 kg Blutpflaumen
1,5 kg Zucker
10 ml Antigel
7g Weinhefe (polnisches Zeug aus ebay)
Zitronensaft (frei Schnauze ein paar Spritzer)

Die Früchte waren selbst auch schon recht sauer am Kern. Daher habe ich Milchsäure mal verzichtet. Ist ja auch das erste Mal. Zwar keine Ahnung, dafür gut gelaunt und kreativ

Das Ganze rein in einen Gäreimer. Die Pflaumen zermatscht. Steine bleiben drin (lassen sich kaum ablösen). Dann noch auf ca. 10 l mit Wasser und dem Zucker aufgefüllt. Hefe mit einem bißchen Zucker belebt und dann rein in den Eimer.

Zwei Tage völlige Ruhe. Dann wurden die polnischen Helferchen wach. Haben wohl erst den Betriebsrat gewählt :grins: Es gärte wie verrückt. Ich musste täglich Wasser ins Gärröhrchen kippen, weil es vom Gasdruck immer wieder ausgespuckt wurde.

Habe dann fleißig schüttel und gerührt - James Bond lässt grüßen. Und das kam bisher dabei heraus.

3. Tag: 6% alc.
4. Tag: 12% alc.
6. Tag: 18% alc.
9. Tag: 18% alc.

Jetzt bin ich ziemlich platt. Die Hefe sollte nur bis 14% Toleranz haben. Außerdem hatte ich bei der o.g. Menge Zucker mit max. 12% alc. gerechnet.

Gibt es Erfahrungen mit Hefe, die deutlich über die Toleranz gärt?

Ich bin jetzt unsicher, ob ich nachzuckern oder lieber erst den Abstich machen soll. Die Hefe wird wohl kaum noch Zucker umwandeln. Was rät das Forum?

Liebe Grüße,

der MaischeMeister





Signatur
Geistreiche Grüße vom

MaischenMeister

Fruchtweinkeller ...
Administrator
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Status: Online
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Beiträge: 13428
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...   Erstellt am 31.08.2009 - 18:39Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo MaischenMeister,

ich würde der Messung erst einmal keine übermäßige Bedeutung schenken. Sie wird falsch sein, und "wie" falsch sie ist ist letztlich nicht wichtig.

Wichtig ist dass du den Wein rasch von den Steinen befreist, also Abpressen, Säure messen und einstellen und Zucker ergänzen wenn der Wein zu trocken ist. Alles weitere findet sich später.





Signatur
Jede Null verzehnfacht das Problem.
(Graf Fito)
Sorry, aber ich antworte nicht auf PMs, die inhaltlich ins Forum gehören!


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