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Lavida ...



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...   Erstellt am 13.01.2008 - 17:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen





Wandbild in der Empfangshalle der Zentrale von The Body Shop mit der Überschrift Weil wir Frauen sind




Romi ...



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...   Erstellt am 13.01.2008 - 21:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen





Wie du siehst, liebe Lavida, das Thema Corporate
Citizenship wird seit jahren aktiv verfolgt...
nicht nur aus Menschenfreundlichkeit, sondern auch
- und das finde ich völlig legitim - zur Steigerung
des Firmenimages.


http://www.betapharm-corporatecitizenship.de/

[Dieser Beitrag wurde am 13.01.2008 - 22:24 von Romi aktualisiert]




Lavida ...



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...   Erstellt am 13.01.2008 - 23:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Unternehmer, Konzermanager mit Herz und Verstand, klarem Bewusstsein und Verantwortungsgefühl für die Zukunft, das ist es, was wir brauchen.

Soziale Projekte, Stiftungen, Ethikkampagnen dienen immer der Imagepflege.

Unternehmenskultur mit Wertschöpfungen sind eher die Ausnahmen. Diese Unternehmen werben nicht mit ihrem sozialem Engagement, sie handeln konsequent nach ihrem moralischem Verhaltenskodex.

Für mich gehört zu diesen Firmen u.a.
The Body Shop


TERRE DES FEMMES und THE BODY SHOP sind auch in Zukunft aktiv gegen "Häusliche Gewalt"

http://big-interventionszentrale.de/mit … dyshop.htm




Tagtraeumerin
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...   Erstellt am 21.03.2009 - 16:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen



Body-Shop-Gründerin Anita Roddick


Auch wenn jetzt ein sehr langer Text kommt, den ich von der Homepage Body-Shop habe, lohnt es sich, diesen Text ganz zu lesen.
Es ist beeindruckend, was Anita Roddick für Ethik in der Unternehmenskultur geleistet hat.
Vor 2 Jahren habe ich eine Dokumentation über das Wirken von Anita Roddick gesehen.
Bis dahin hatte ich weder etwas von ihr noch von Body Shop gehört.
Ihre einzelnen Projekte, Grundstofflieferanten, Hersteller und Verkäuferinnen so wie die Firmenphilosophie wurden vorgestellt.
Ich war sehr beeindruckt vom Lebenswerk Anita Roddick, ihrer Power, Lebensfreude, Durchhaltevermögen und ihren Idealen,für die sie leidenschaftlich kämpfte und Mitdenkerinnen und Organisationen finanziell und persönlich weltweit unterstützte. Sie hat im wahrsten Sinne des Wortes
aus der Not eine Tugend gemacht.

Förderin
Seit 1991 Schumacher College for Human Scale Education
Seit 1994 Association for Creation Spirituality
Seit 1996 Body and Soul (Frauen & Familien mit HIV und AIDS)
Seit 1998 EMMA (Ethnic Minority Media Awards)
Seit 2002 Findhorn Foundation College
Seit 2002 My Acre Of Africa, Südafrika
Seit 2004 The Forgiveness Project
Seit 2007 The Hepatitis C Trust
Seit 2007 Emmaus Hampshire
Auszeichnungen und Preise
1984 Veuve Clicquot Geschäftsfrau des Jahres
1988 OBE - Order of the British Empire
1988 British Association of Industrial Editors, Communicator of Year
1991 Center for World Development Education’s World Vision Award, USA
1991 The Financial Evening Standard Outstanding Entrepreneur Analysis
Award
1992 National Association of Women Business Owners (US)
Geschäftsfrau des Jahres
1993 Banksia Foundation’s Australia Environmental Award
1993 Mexican Environmental Achiever Award
1993 National Audubon Society Medal, USA
1994 Botwinick Prize in Business Ethics, USA
1994 University of Michigan’s Annual Business Leadership Award, USA
1994 Daily Express/Moet & Chandon Business Award
1995 Women’s Business Development Center’s First Annual Woman
Power Award, USA
1996 Women’s Center’s Leadership Award, USA
1996 The Gleitsman Foundation’s Award of Achievement, USA
1996 Institute of Charitable Fundraising Managers (UK), Philanthropist of
the Year
1997 United Nations Environment Programme (UNEP), Honouree, Eyes
on the Environment
1998 Marketing Retail Design Award
1999 British Environment & Media Award
1999 Chief Wiper-Away of Ogoni Tears, Bewegung für das Überleben der
Ogoni, Nigeria
2001 International Peace Prayer Day Organisation’s Woman of Peace
2003 DBE (Dame Commander of the British Empire)

Biografie
Dame Anita Lucia Roddick
Anita Roddick wurde im Jahr 1942 als Kind italienischer Immigranten in Littlehampton
geboren. Sie entwickelte schon sehr früh ein großes Interesse an ethischen Fragen, das
geweckt wurde, als sie im Alter von zehn Jahren ein Buch über den Holocaust las. Anita
Roddick wollte eigentlich Lehrerin werden, aber als sie anfing, in einem Kibbuz in Israel
zu arbeiten, inspirierte sie dieser Aufenthalt zu einer ausgedehnten Reise um die ganze
Welt. Kurz nach ihrer Rückkehr nach England stellte ihre Mutter sie einem jungen Mann
aus Schottland vor – Gordon Roddick. Es war Liebe auf den ersten Blick.
Zusammen eröffneten sie zuerst ein Restaurant und anschließend ein Hotel in
Littlehampton. Im Jahre 1970 heirateten sie und bekamen zwei Kinder.

Am 26. März 1976 eröffnete Anita Roddick das erste The Body Shop® Geschäft, um den
Lebensunterhalt für sich und ihre beiden Töchter zu verdienen, während ihr Mann durch
Amerika reiste. Sie hatte weder eine Ausbildung noch Erfahrung und ihr einziges
Geschäftswissen bestand in dem Tipp von Gordon, pro Woche 300 Britische Pfund (445
Euro) zu verdienen. Für Anita Roddick war Unternehmertum eine Überlebensstrategie,
die kreatives Denken fördert. Ihren ersten Laden zu führen zeigte ihr, dass es in der
Geschäftswelt nicht etwa um Finanzwissenschaft geht, sondern um den Handel: um das
Kaufen und Verkaufen. Es geht darum, ein Produkt oder eine Dienstleistung anzubieten,
die so gut sind, dass die Menschen bereit sind, dafür zu bezahlen. Heute, 30 Jahre
später, ist The Body Shop ein weltweites Unternehmen mit 2.430 Geschäften in 62
Ländern. Anita Roddick sagte immer, sie hätte keine Ahnung, wie sie es soweit gebracht
hat!

The Body Shop ist nicht nur aus wirtschaftlicher Not entstanden. Anita Roddick sammelte
eine Menge Erfahrungen auf ihren frühen Reisen. Sie hatte auf Farmen gearbeitet, in
Fischerdörfern mit Menschen zusammengelebt, deren Lebensweise noch traditionell und
vorindustriell geprägt war, und die Schönheitsrituale von Frauen auf der ganzen Welt
kennengelernt. Die Sparsamkeit ihrer Mutter in den Kriegsjahren inspirierte sie dazu,
über die Wiederverwertung von Produkten nachzudenken. Warum sollte man einen
Behälter wegwerfen, wenn man ihn wieder auffüllen kann? Und warum sollte man mehr
von etwas kaufen, als man eigentlich braucht? Anita Roddick verhielt sich so, wie ihre
Mutter im Zweiten Weltkrieg. Bei The Body Shop wurde alles mehrfach verwendet,
wieder aufgefüllt und alles recycelt, was man recyceln konnte. Aus Ideen wie diesen ist
das Engagement von The Body Shop für den Umweltschutz entstanden.

Anita Roddick war sich bewusst, dass Erfolg mehr bedeutet, als nur eine gute Idee zu
haben. Erfolg bedeutet auch gutes Timing. The Body Shop wurde genau zu der Zeit
gegründet, als Europa zunehmend „grüner“ wurde. Anita Roddick kam zur grünen Farbe,
dem Erkennungszeichen von The Body Shop, weil diese Farbe die einzige war, die sie
gefunden hatte, um die feuchten Wände ihres ersten Geschäfts anzumalen. Nur sechs
Monate später hatte Anita Roddick bereits einen zweiten Laden eröffnet. Ihr Mann
Gordon war inzwischen wieder nach England zurückgekehrt. Er hatte die Idee, weitere
neue Geschäfte „selbst zu finanzieren“ und so begann das Franchise-Netzwerk, durch
das The Body Shop seine Filialen auf der ganzen Welt eröffnete. 1984 ging das
Unternehmen an die Börse. Anita Roddick erhielt im Laufe ihres Lebens unzählige
Auszeichnungen – einige konnte sie nachvollziehen, einige nicht und ein paar hatte sie
ihrer Meinung nach auch wirklich verdient.

Anita Roddick war überzeugt, dass Unternehmen das Potenzial haben, soziale
Verantwortung zu übernehmen. Darum beginnt unser Unternehmensleitbild mit unserem
wichtigsten Ziel: „Wir wollen gesellschaftliche und ökologische Veränderungen bewirken.“
Unsere Geschäfte und unsere Produkte tragen dazu bei, die Öffentlichkeit auf die
Menschenrechte und den Umweltschutz aufmerksam zu machen.
Auf der Internationalen Menschenrechtskonferenz der UN 1993 in Wien traf Anita
Roddick eine Delegation der Ogoni aus Nigeria. Sie forderten Gerechtigkeit und
Reparationszahlungen von dem multinationalen Ölgiganten Shell, der ihr Land durch
Ölbohrungen und -produktion verwüstete. Zusammen mit anderen Non ProfitOrganisationen
brachten die Ogoni ihren Protest in die internationalen Schlagzeilen.
Tragischerweise wurden der führende Sprecher der Ogoni, Ken Saro-Wiwa, und 8
andere Ogoni im Jahr 1995 von der nigerianischen Regierung hingerichtet. Aber die
Kampagne lief weiter und 19 weitere inhaftierte Ogoni kamen schließlich frei.
1997 – nach vier Jahren unaufhörlichen Drucks – veröffentlichte Shell eine neue
Unternehmenscharta, in der das Unternehmen sich Menschenrechten und einer
nachhaltigen Entwicklung verpflichtete. Ein Jahr später startete Shell seine „Profits and
Principles”-Werbekampagne, in der das Unternehmen einräumte, dass sich eine weitaus
breitere Öffentlichkeit für das Handeln des Unternehmens interessierte als ursprünglich
angenommen. Anita Roddick war stolz darauf, dass The Body Shop mit dazu
beigetragen hat, Shell zum Nachdenken zu bringen, was es heißt, als Unternehmen ein
Weltbürger zu sein.

Im September 2001 begann die Zusammenarbeit von The Body Shop, Greenpeace und
Tausenden anderen Organisationen und Konsumenten, um im Rahmen einer
internationalen Kampagne die Öffentlichkeit auf den Zusammenhang zwischen der
Verbrennung fossiler Energieträger und globaler Erwärmung aufmerksam zu machen
und über die Nutzung erneuerbarer Energien wie z.B. Windkraft und Solarenergie zu
informieren.

Einer der wichtigsten Bereiche, in denen geschäftliche und persönliche Interessen auf
natürliche Art und Weise miteinander verbunden wurden, ist unser „Hilfe durch Handel“-
Programm. The Body Shop war das erste Unternehmen in der Kosmetikindustrie, das mit
Gemeinden auf der ganzen Welt direkte Beziehungen knüpfte, um natürliche
Inhaltsstoffe und Accessoires zu erhalten. Das vor 20 Jahren ins Leben gerufene
Programm startete ursprünglich unter dem Namen „Trade – Not Aid“ mit einem
Lieferanten aus Indien. Heute haben wir Projekte in mehr als 20 Ländern auf der ganzen
Welt von Brasilien bis Sambia, die mehr als 25.000 Menschen zu einem geregelten
Einkommen verhelfen. Anita Roddick war sich bewusst, dass die Handelsbeziehungen
mit The Body Shop die Bauern nicht reich machen, sondern ihnen die Möglichkeit geben
würde, ihre eigene Lebensweise beizubehalten und durch die Zusammenarbeit
wirtschaftliche Unabhängigkeit zu erlangen.

Ein Beispiel für unser „Fair Trade“-Programm ist die Tungteiya-Kooperative in
Ghana. Anita Roddick und die The Body Shop-Foundation stellten der Kooperative zum
Geschäftsstart Maschinen zum Bearbeiten der Nüsse für die Herstellung der Sheabutter
zur Verfügung. Dies gab den in der Tamale-Region lebenden Frauen zum ersten Mal die
Möglichkeit, ein regelmäßiges und stabiles Einkommen zu verdienen, die Schulbesuche
ihrer Kinder und die medizinische Versorgung zu finanzieren, sich ein neues Heim zu
bauen und ihr Zuhause zu verschönern.
Das Programm ermöglichte außerdem den Bau von 10 Schulen und die Finanzierung
von Unterrichtsmaterialien und Lehrern. Des Weiteren unterstützt das Programm die
Versorgung mit sauberem Leitungswasser und den Bau von Toiletten. In einem Land, wo
43 % der Bevölkerung unter der offiziellen Armutsgrenze der Weltbank leben und es
kaum Arbeitsplätze gibt, ist die Erfolgsgeschichte der Tungteiya Shea Butter Association
etwas ganz Besonderes.

The Body Shop und Anita Roddick sind in den Augen der Öffentlichkeit sehr eng
miteinander verbunden. Durch Anita Roddicks Inspiration wurde The Body Shop zum
globalen Unternehmen, in dem Tausende von Menschen mit gemeinsamen Werten am
Erreichen gemeinsamer Ziele arbeiten. Genau das macht The Body Shop sowohl in
seinen Kampagnen als auch wirtschaftlich so stark und unterscheidet uns auch weiterhin
von anderen Unternehmen.

Für Anita Roddick waren die letzten Jahre der spannendste Teil ihres Lebens – sie war
überzeugt: „Je älter man wird, umso radikaler wird man.“ Und sie liebte das Zitat von
Dorothy Sayers: „Keine Kraft dieser Erde kann eine Frau im fortgeschrittenen Alter
aufhalten.“
Im November 1999 flog sie nach Seattle, um gegen die Rolle der
Welthandelsorganisation (WTO) zu protestieren und wurde hautnah Zeugin der „Schlacht
von Seattle“.
Im Jahre 2000 veröffentlichte Anita Roddick ihre Autobiografie „Business as Unusual”
und 2001 brachte sie das Buch „Take it Personally“ heraus, eine Sammlung von
Gedanken gegen die Mythen von Globalisierung und Macht der Welthandelsorganisation
(WTO).
Der Erfolg ihrer Bücher inspirierte Anita Roddick dazu, ihr eigenes kleines aktivistisches
Kommunikationszentrum „Anita Roddick Publications“ zu gründen. Sie sagte immer, sie
würden dort „Massen-Aufklärungswaffen“ produzieren, indem sie mit verschiedenen
Ausdrucksformen und Mitteln experimentieren, um gemeinsam für die Dinge zu kämpfen,
die ihr schon immer am wichtigsten waren: die Menschenrechte, die Umwelt und
konstruktive Kritik. Die ersten beiden Bücher erschienen im Jahr 2003: „Brave Hearts,
Rebel Spirits: A Spiritual Activists Handbook” und „A Revolution in Kindness.” 2004
veröffentlichte Anita Roddick „Troubled Water: Saints, Sinners, Truths & Lies about the
Global Water Crisis“ und „Numbers“. Im Jahr 2005 brachte sie die überarbeitete Version
ihrer Autobiografie „Business As Unusual“ heraus.

Im Jahr 2001 startete Anita Roddick ihre eigene Internetseite www.AnitaRoddick.com
und 2004 wurde das Aktivismus-Portal www.TakeItPersonally.org ins Leben gerufen.
Anita Roddick war überwältigt, wie hervorragend das Internet sich eignet, um
gleichgesinnte Menschen zusammenzubringen und zu gemeinsamen Aktionen zu
bewegen.

Anita Roddicks größte Leidenschaft galt den Kampagnen, die sie unterstütze – z.B. die
Zusammenarbeit mit dem National Labour Comittee gegen Ausbeutung durch
multinationale Konzerne oder auch die Unterstützung einer Gruppe von
Menschenrechtsaktivisten, die sich für die Befreiung politischer Gefangener einsetzen –
auch bekannt unter dem Namen „Angola Three“. Diese drei Afroamerikaner waren in den
1970ern politische Aktivisten und sind seit fast 35 Jahren in Einzelhaft in Angola/USA für
Verbrechen, die sie nie begangen haben.
Im Jahr 2006 wurde The Body Shop von L’Oréal gekauft. Anita Roddick nannte die
Übernahme "das zweifellos beste Geschenk zum 30. Geburtstag von The Body Shop,
das Gordon und ich uns erhoffen konnten. L'Oréal wird unsere Unternehmensphilosophie
und unsere Grundwerte unterstützen und vorantreiben und schätzt uns als Unternehmen
für die wichtigen Veränderungen, die The Body Shop in der Geschäftswelt bewirkt hat,
indem wir uns seit der Gründung aktiv für soziale Veränderungen, insbesondere für die
Menschenrechte, den Tierschutz, die Umwelt und fairen Handel eingesetzt haben.“
Nach der Übernahme blieb Anita Roddick weiterhin im Firmenvorstand, 2007 nahm sie
an einer Kampagne von The Body Shop teil und beriet L’Oréal zum „Hilfe durch Handel“-
Programm.

Im Jahr 2007 gab Anita Roddick bekannt, sie habe sich bei einer Bluttransfusion im Jahr
1971 mit Hepatitis C infiziert. Die Krankheit wurde jedoch erst 2004 diagnostiziert. Anita
Roddick arbeitete intensiv mit dem Hepatitis C Trust zusammen und setzte sich als
dessen Förderin dafür ein, die Krankheit stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu
rücken und stärkeren Einsatz von der Regierung zu fordern.
Auch in dieser Situation nutzte Anita Roddick ihre persönlichen Erfahrungen dazu, eine
große Kampagne ins Leben zu rufen, um die Öffentlichkeit auf dieses wichtige Problem
aufmerksam zu machen und Veränderungen in Gesellschaft und Politik zu bewirken.

Dame Anita Roddick starb am 10. September 2007. Ihr Ehemann Gordon und ihre
beiden Töchter waren an ihrer Seite.
Die ganze Welt bekundete ihre Trauer und der britische Premierminister Gordon Brown
würdigte die Verstorbene mit den Worten: „Sie setzte sich schon viele Jahre für die
Umwelt ein, bevor dies überhaupt modern wurde und sie inspirierte Millionen von
Menschen dazu, nachhaltige Produkte in einen Markt der Massenproduktion einzuführen.
Sie war eine der erfolgreichsten Geschäftsfrauen dieses Landes und eine Inspiration für
alle Frauen, die ihr eigenes Geschäft aufbauen möchten.“

Greenpeace-Direktor John Sauven, der mit Anita Roddick im Rahmen vieler Kampagnen
zusammengearbeitet hat, sagte: „Sie war eine wundervolle Inspiration für andere... Sie
war der Zeit weit voraus, wenn es darum ging, wie man ein Unternehmen führen kann...
Sie war eine wahrhaftige Pionierin.“

Die Lieferanten unserer fair gehandelten Kakaobutter aus Ghana, Kuapa Kokoo,
würdigten Anita Roddick mit den Worten: „Wir danken Gott, dass er eine so inspirierende
Person in unser Leben geschickt hat; eine Mutter, deren Liebe für die Schwachen und
Benachteiligten auch weiterhin bei uns spürbar sein wird. Die Schule, die sie zusammen
mit The Body Shop in der Bayerebon-Gemeinde gebaut hat, wird die Kuapa Kokoo-
Familie und unser gesamtes Volk immer an Anita Roddick erinnern. Der Samen, den sie
gesät hat, bringt Früchte des Erfolgs und der Inspiration hervor.“


Quelle und mehr HP von Body Shop







Body-Shop-Gründerin Roddick nach der Verleihung des Titels Dame of the Empire 2003
Mit ihrer Idee von Kosmetik ohne Tierversuche gilt die Britin als Pionierin des ethischen Einzelhandels. Body-Shop-Gründerin Anita Roddick hatte Prinzipien: Fairer Handel und Kampf gegen Tierversuche. Und eine innige Abneigung gegen die traditionelle Kosmetikindustrie. In ihrem Buch "Die Body Shop Story" widmet Roddick der "Diktatur der Schönheitsindustrie" ein ganzes Kapitel und prangert deren "faustdicke Lüge" an. Umso erstaunter war die Öffentlichkeit, als die von der englischen Queen zur "Dame of the British Empire" ernannte Roddick ihr Unternehmen an den französischen Kosmetikkonzern L'Oréal verkaufte. Was sich für die Franzosen als guter Deal erwies, ermunterte Tierschützer zu Proteststürmen. So organisierte zum Beispiel die britische Organisation Naturewatch im vergangenen Jahr einen Protesttag gegen The Body Shop und rief zum Boykott der Produkte auf.






Spiegel online

Welt

TERRE DES FEMMES und Anita Roddick appellieren an dt. Unternehmen
Textquelle FTD





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