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Lavida ![]() Status: Offline Registriert seit: 14.12.2006 Beiträge: 3914 Nachricht senden |
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Romi ![]() Status: Offline Registriert seit: 31.07.2007 Beiträge: 2154 Nachricht senden |
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Lavida ![]() Status: Offline Registriert seit: 14.12.2006 Beiträge: 3914 Nachricht senden |
Unternehmer, Konzermanager mit Herz und Verstand, klarem Bewusstsein und Verantwortungsgefühl für die Zukunft, das ist es, was wir brauchen. | |||
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![]() Auch wenn jetzt ein sehr langer Text kommt, den ich von der Homepage Body-Shop habe, lohnt es sich, diesen Text ganz zu lesen. Es ist beeindruckend, was Anita Roddick für Ethik in der Unternehmenskultur geleistet hat. Vor 2 Jahren habe ich eine Dokumentation über das Wirken von Anita Roddick gesehen. Bis dahin hatte ich weder etwas von ihr noch von Body Shop gehört. Ihre einzelnen Projekte, Grundstofflieferanten, Hersteller und Verkäuferinnen so wie die Firmenphilosophie wurden vorgestellt. Ich war sehr beeindruckt vom Lebenswerk Anita Roddick, ihrer Power, Lebensfreude, Durchhaltevermögen und ihren Idealen,für die sie leidenschaftlich kämpfte und Mitdenkerinnen und Organisationen finanziell und persönlich weltweit unterstützte. Sie hat im wahrsten Sinne des Wortes aus der Not eine Tugend gemacht. Förderin Seit 1991 Schumacher College for Human Scale Education Seit 1994 Association for Creation Spirituality Seit 1996 Body and Soul (Frauen & Familien mit HIV und AIDS) Seit 1998 EMMA (Ethnic Minority Media Awards) Seit 2002 Findhorn Foundation College Seit 2002 My Acre Of Africa, Südafrika Seit 2004 The Forgiveness Project Seit 2007 The Hepatitis C Trust Seit 2007 Emmaus Hampshire Auszeichnungen und Preise 1984 Veuve Clicquot Geschäftsfrau des Jahres 1988 OBE - Order of the British Empire 1988 British Association of Industrial Editors, Communicator of Year 1991 Center for World Development Education’s World Vision Award, USA 1991 The Financial Evening Standard Outstanding Entrepreneur Analysis Award 1992 National Association of Women Business Owners (US) Geschäftsfrau des Jahres 1993 Banksia Foundation’s Australia Environmental Award 1993 Mexican Environmental Achiever Award 1993 National Audubon Society Medal, USA 1994 Botwinick Prize in Business Ethics, USA 1994 University of Michigan’s Annual Business Leadership Award, USA 1994 Daily Express/Moet & Chandon Business Award 1995 Women’s Business Development Center’s First Annual Woman Power Award, USA 1996 Women’s Center’s Leadership Award, USA 1996 The Gleitsman Foundation’s Award of Achievement, USA 1996 Institute of Charitable Fundraising Managers (UK), Philanthropist of the Year 1997 United Nations Environment Programme (UNEP), Honouree, Eyes on the Environment 1998 Marketing Retail Design Award 1999 British Environment & Media Award 1999 Chief Wiper-Away of Ogoni Tears, Bewegung für das Überleben der Ogoni, Nigeria 2001 International Peace Prayer Day Organisation’s Woman of Peace 2003 DBE (Dame Commander of the British Empire) Biografie Dame Anita Lucia Roddick Anita Roddick wurde im Jahr 1942 als Kind italienischer Immigranten in Littlehampton geboren. Sie entwickelte schon sehr früh ein großes Interesse an ethischen Fragen, das geweckt wurde, als sie im Alter von zehn Jahren ein Buch über den Holocaust las. Anita Roddick wollte eigentlich Lehrerin werden, aber als sie anfing, in einem Kibbuz in Israel zu arbeiten, inspirierte sie dieser Aufenthalt zu einer ausgedehnten Reise um die ganze Welt. Kurz nach ihrer Rückkehr nach England stellte ihre Mutter sie einem jungen Mann aus Schottland vor – Gordon Roddick. Es war Liebe auf den ersten Blick. Zusammen eröffneten sie zuerst ein Restaurant und anschließend ein Hotel in Littlehampton. Im Jahre 1970 heirateten sie und bekamen zwei Kinder. Am 26. März 1976 eröffnete Anita Roddick das erste The Body Shop® Geschäft, um den Lebensunterhalt für sich und ihre beiden Töchter zu verdienen, während ihr Mann durch Amerika reiste. Sie hatte weder eine Ausbildung noch Erfahrung und ihr einziges Geschäftswissen bestand in dem Tipp von Gordon, pro Woche 300 Britische Pfund (445 Euro) zu verdienen. Für Anita Roddick war Unternehmertum eine Überlebensstrategie, die kreatives Denken fördert. Ihren ersten Laden zu führen zeigte ihr, dass es in der Geschäftswelt nicht etwa um Finanzwissenschaft geht, sondern um den Handel: um das Kaufen und Verkaufen. Es geht darum, ein Produkt oder eine Dienstleistung anzubieten, die so gut sind, dass die Menschen bereit sind, dafür zu bezahlen. Heute, 30 Jahre später, ist The Body Shop ein weltweites Unternehmen mit 2.430 Geschäften in 62 Ländern. Anita Roddick sagte immer, sie hätte keine Ahnung, wie sie es soweit gebracht hat! The Body Shop ist nicht nur aus wirtschaftlicher Not entstanden. Anita Roddick sammelte eine Menge Erfahrungen auf ihren frühen Reisen. Sie hatte auf Farmen gearbeitet, in Fischerdörfern mit Menschen zusammengelebt, deren Lebensweise noch traditionell und vorindustriell geprägt war, und die Schönheitsrituale von Frauen auf der ganzen Welt kennengelernt. Die Sparsamkeit ihrer Mutter in den Kriegsjahren inspirierte sie dazu, über die Wiederverwertung von Produkten nachzudenken. Warum sollte man einen Behälter wegwerfen, wenn man ihn wieder auffüllen kann? Und warum sollte man mehr von etwas kaufen, als man eigentlich braucht? Anita Roddick verhielt sich so, wie ihre Mutter im Zweiten Weltkrieg. Bei The Body Shop wurde alles mehrfach verwendet, wieder aufgefüllt und alles recycelt, was man recyceln konnte. Aus Ideen wie diesen ist das Engagement von The Body Shop für den Umweltschutz entstanden. Anita Roddick war sich bewusst, dass Erfolg mehr bedeutet, als nur eine gute Idee zu haben. Erfolg bedeutet auch gutes Timing. The Body Shop wurde genau zu der Zeit gegründet, als Europa zunehmend „grüner“ wurde. Anita Roddick kam zur grünen Farbe, dem Erkennungszeichen von The Body Shop, weil diese Farbe die einzige war, die sie gefunden hatte, um die feuchten Wände ihres ersten Geschäfts anzumalen. Nur sechs Monate später hatte Anita Roddick bereits einen zweiten Laden eröffnet. Ihr Mann Gordon war inzwischen wieder nach England zurückgekehrt. Er hatte die Idee, weitere neue Geschäfte „selbst zu finanzieren“ und so begann das Franchise-Netzwerk, durch das The Body Shop seine Filialen auf der ganzen Welt eröffnete. 1984 ging das Unternehmen an die Börse. Anita Roddick erhielt im Laufe ihres Lebens unzählige Auszeichnungen – einige konnte sie nachvollziehen, einige nicht und ein paar hatte sie ihrer Meinung nach auch wirklich verdient. Anita Roddick war überzeugt, dass Unternehmen das Potenzial haben, soziale Verantwortung zu übernehmen. Darum beginnt unser Unternehmensleitbild mit unserem wichtigsten Ziel: „Wir wollen gesellschaftliche und ökologische Veränderungen bewirken.“ Unsere Geschäfte und unsere Produkte tragen dazu bei, die Öffentlichkeit auf die Menschenrechte und den Umweltschutz aufmerksam zu machen. Auf der Internationalen Menschenrechtskonferenz der UN 1993 in Wien traf Anita Roddick eine Delegation der Ogoni aus Nigeria. Sie forderten Gerechtigkeit und Reparationszahlungen von dem multinationalen Ölgiganten Shell, der ihr Land durch Ölbohrungen und -produktion verwüstete. Zusammen mit anderen Non ProfitOrganisationen brachten die Ogoni ihren Protest in die internationalen Schlagzeilen. Tragischerweise wurden der führende Sprecher der Ogoni, Ken Saro-Wiwa, und 8 andere Ogoni im Jahr 1995 von der nigerianischen Regierung hingerichtet. Aber die Kampagne lief weiter und 19 weitere inhaftierte Ogoni kamen schließlich frei. 1997 – nach vier Jahren unaufhörlichen Drucks – veröffentlichte Shell eine neue Unternehmenscharta, in der das Unternehmen sich Menschenrechten und einer nachhaltigen Entwicklung verpflichtete. Ein Jahr später startete Shell seine „Profits and Principles”-Werbekampagne, in der das Unternehmen einräumte, dass sich eine weitaus breitere Öffentlichkeit für das Handeln des Unternehmens interessierte als ursprünglich angenommen. Anita Roddick war stolz darauf, dass The Body Shop mit dazu beigetragen hat, Shell zum Nachdenken zu bringen, was es heißt, als Unternehmen ein Weltbürger zu sein. Im September 2001 begann die Zusammenarbeit von The Body Shop, Greenpeace und Tausenden anderen Organisationen und Konsumenten, um im Rahmen einer internationalen Kampagne die Öffentlichkeit auf den Zusammenhang zwischen der Verbrennung fossiler Energieträger und globaler Erwärmung aufmerksam zu machen und über die Nutzung erneuerbarer Energien wie z.B. Windkraft und Solarenergie zu informieren. Einer der wichtigsten Bereiche, in denen geschäftliche und persönliche Interessen auf natürliche Art und Weise miteinander verbunden wurden, ist unser „Hilfe durch Handel“- Programm. The Body Shop war das erste Unternehmen in der Kosmetikindustrie, das mit Gemeinden auf der ganzen Welt direkte Beziehungen knüpfte, um natürliche Inhaltsstoffe und Accessoires zu erhalten. Das vor 20 Jahren ins Leben gerufene Programm startete ursprünglich unter dem Namen „Trade – Not Aid“ mit einem Lieferanten aus Indien. Heute haben wir Projekte in mehr als 20 Ländern auf der ganzen Welt von Brasilien bis Sambia, die mehr als 25.000 Menschen zu einem geregelten Einkommen verhelfen. Anita Roddick war sich bewusst, dass die Handelsbeziehungen mit The Body Shop die Bauern nicht reich machen, sondern ihnen die Möglichkeit geben würde, ihre eigene Lebensweise beizubehalten und durch die Zusammenarbeit wirtschaftliche Unabhängigkeit zu erlangen. Ein Beispiel für unser „Fair Trade“-Programm ist die Tungteiya-Kooperative in Ghana. Anita Roddick und die The Body Shop-Foundation stellten der Kooperative zum Geschäftsstart Maschinen zum Bearbeiten der Nüsse für die Herstellung der Sheabutter zur Verfügung. Dies gab den in der Tamale-Region lebenden Frauen zum ersten Mal die Möglichkeit, ein regelmäßiges und stabiles Einkommen zu verdienen, die Schulbesuche ihrer Kinder und die medizinische Versorgung zu finanzieren, sich ein neues Heim zu bauen und ihr Zuhause zu verschönern. Das Programm ermöglichte außerdem den Bau von 10 Schulen und die Finanzierung von Unterrichtsmaterialien und Lehrern. Des Weiteren unterstützt das Programm die Versorgung mit sauberem Leitungswasser und den Bau von Toiletten. In einem Land, wo 43 % der Bevölkerung unter der offiziellen Armutsgrenze der Weltbank leben und es kaum Arbeitsplätze gibt, ist die Erfolgsgeschichte der Tungteiya Shea Butter Association etwas ganz Besonderes. The Body Shop und Anita Roddick sind in den Augen der Öffentlichkeit sehr eng miteinander verbunden. Durch Anita Roddicks Inspiration wurde The Body Shop zum globalen Unternehmen, in dem Tausende von Menschen mit gemeinsamen Werten am Erreichen gemeinsamer Ziele arbeiten. Genau das macht The Body Shop sowohl in seinen Kampagnen als auch wirtschaftlich so stark und unterscheidet uns auch weiterhin von anderen Unternehmen. Für Anita Roddick waren die letzten Jahre der spannendste Teil ihres Lebens – sie war überzeugt: „Je älter man wird, umso radikaler wird man.“ Und sie liebte das Zitat von Dorothy Sayers: „Keine Kraft dieser Erde kann eine Frau im fortgeschrittenen Alter aufhalten.“ Im November 1999 flog sie nach Seattle, um gegen die Rolle der Welthandelsorganisation (WTO) zu protestieren und wurde hautnah Zeugin der „Schlacht von Seattle“. Im Jahre 2000 veröffentlichte Anita Roddick ihre Autobiografie „Business as Unusual” und 2001 brachte sie das Buch „Take it Personally“ heraus, eine Sammlung von Gedanken gegen die Mythen von Globalisierung und Macht der Welthandelsorganisation (WTO). Der Erfolg ihrer Bücher inspirierte Anita Roddick dazu, ihr eigenes kleines aktivistisches Kommunikationszentrum „Anita Roddick Publications“ zu gründen. Sie sagte immer, sie würden dort „Massen-Aufklärungswaffen“ produzieren, indem sie mit verschiedenen Ausdrucksformen und Mitteln experimentieren, um gemeinsam für die Dinge zu kämpfen, die ihr schon immer am wichtigsten waren: die Menschenrechte, die Umwelt und konstruktive Kritik. Die ersten beiden Bücher erschienen im Jahr 2003: „Brave Hearts, Rebel Spirits: A Spiritual Activists Handbook” und „A Revolution in Kindness.” 2004 veröffentlichte Anita Roddick „Troubled Water: Saints, Sinners, Truths & Lies about the Global Water Crisis“ und „Numbers“. Im Jahr 2005 brachte sie die überarbeitete Version ihrer Autobiografie „Business As Unusual“ heraus. Im Jahr 2001 startete Anita Roddick ihre eigene Internetseite www.AnitaRoddick.com und 2004 wurde das Aktivismus-Portal www.TakeItPersonally.org ins Leben gerufen. Anita Roddick war überwältigt, wie hervorragend das Internet sich eignet, um gleichgesinnte Menschen zusammenzubringen und zu gemeinsamen Aktionen zu bewegen. Anita Roddicks größte Leidenschaft galt den Kampagnen, die sie unterstütze – z.B. die Zusammenarbeit mit dem National Labour Comittee gegen Ausbeutung durch multinationale Konzerne oder auch die Unterstützung einer Gruppe von Menschenrechtsaktivisten, die sich für die Befreiung politischer Gefangener einsetzen – auch bekannt unter dem Namen „Angola Three“. Diese drei Afroamerikaner waren in den 1970ern politische Aktivisten und sind seit fast 35 Jahren in Einzelhaft in Angola/USA für Verbrechen, die sie nie begangen haben. Im Jahr 2006 wurde The Body Shop von L’Oréal gekauft. Anita Roddick nannte die Übernahme "das zweifellos beste Geschenk zum 30. Geburtstag von The Body Shop, das Gordon und ich uns erhoffen konnten. L'Oréal wird unsere Unternehmensphilosophie und unsere Grundwerte unterstützen und vorantreiben und schätzt uns als Unternehmen für die wichtigen Veränderungen, die The Body Shop in der Geschäftswelt bewirkt hat, indem wir uns seit der Gründung aktiv für soziale Veränderungen, insbesondere für die Menschenrechte, den Tierschutz, die Umwelt und fairen Handel eingesetzt haben.“ Nach der Übernahme blieb Anita Roddick weiterhin im Firmenvorstand, 2007 nahm sie an einer Kampagne von The Body Shop teil und beriet L’Oréal zum „Hilfe durch Handel“- Programm. Im Jahr 2007 gab Anita Roddick bekannt, sie habe sich bei einer Bluttransfusion im Jahr 1971 mit Hepatitis C infiziert. Die Krankheit wurde jedoch erst 2004 diagnostiziert. Anita Roddick arbeitete intensiv mit dem Hepatitis C Trust zusammen und setzte sich als dessen Förderin dafür ein, die Krankheit stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken und stärkeren Einsatz von der Regierung zu fordern. Auch in dieser Situation nutzte Anita Roddick ihre persönlichen Erfahrungen dazu, eine große Kampagne ins Leben zu rufen, um die Öffentlichkeit auf dieses wichtige Problem aufmerksam zu machen und Veränderungen in Gesellschaft und Politik zu bewirken. Dame Anita Roddick starb am 10. September 2007. Ihr Ehemann Gordon und ihre beiden Töchter waren an ihrer Seite. Die ganze Welt bekundete ihre Trauer und der britische Premierminister Gordon Brown würdigte die Verstorbene mit den Worten: „Sie setzte sich schon viele Jahre für die Umwelt ein, bevor dies überhaupt modern wurde und sie inspirierte Millionen von Menschen dazu, nachhaltige Produkte in einen Markt der Massenproduktion einzuführen. Sie war eine der erfolgreichsten Geschäftsfrauen dieses Landes und eine Inspiration für alle Frauen, die ihr eigenes Geschäft aufbauen möchten.“ Greenpeace-Direktor John Sauven, der mit Anita Roddick im Rahmen vieler Kampagnen zusammengearbeitet hat, sagte: „Sie war eine wundervolle Inspiration für andere... Sie war der Zeit weit voraus, wenn es darum ging, wie man ein Unternehmen führen kann... Sie war eine wahrhaftige Pionierin.“ Die Lieferanten unserer fair gehandelten Kakaobutter aus Ghana, Kuapa Kokoo, würdigten Anita Roddick mit den Worten: „Wir danken Gott, dass er eine so inspirierende Person in unser Leben geschickt hat; eine Mutter, deren Liebe für die Schwachen und Benachteiligten auch weiterhin bei uns spürbar sein wird. Die Schule, die sie zusammen mit The Body Shop in der Bayerebon-Gemeinde gebaut hat, wird die Kuapa Kokoo- Familie und unser gesamtes Volk immer an Anita Roddick erinnern. Der Samen, den sie gesät hat, bringt Früchte des Erfolgs und der Inspiration hervor.“ Quelle und mehr HP von Body Shop ![]() Mit ihrer Idee von Kosmetik ohne Tierversuche gilt die Britin als Pionierin des ethischen Einzelhandels. Body-Shop-Gründerin Anita Roddick hatte Prinzipien: Fairer Handel und Kampf gegen Tierversuche. Und eine innige Abneigung gegen die traditionelle Kosmetikindustrie. In ihrem Buch "Die Body Shop Story" widmet Roddick der "Diktatur der Schönheitsindustrie" ein ganzes Kapitel und prangert deren "faustdicke Lüge" an. Umso erstaunter war die Öffentlichkeit, als die von der englischen Queen zur "Dame of the British Empire" ernannte Roddick ihr Unternehmen an den französischen Kosmetikkonzern L'Oréal verkaufte. Was sich für die Franzosen als guter Deal erwies, ermunterte Tierschützer zu Proteststürmen. So organisierte zum Beispiel die britische Organisation Naturewatch im vergangenen Jahr einen Protesttag gegen The Body Shop und rief zum Boykott der Produkte auf. Spiegel online Welt TERRE DES FEMMES und Anita Roddick appellieren an dt. Unternehmen Textquelle FTD | |||
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