besucherin unregistriert
| Erstellt am 04.12.2008 - 14:40 |  |
...das Kind bedankte sich.
Er bekam wie immer nützliches, aber dieses Jahr auch was Besonderes:
2 Bücher.
Er freute sich sehr.
Der Vater war gegen die Leserei, wie er es nannte, er wollte, dass er irgendwann das Hof übernimmt.
Die Mutter wollte ihm lieber auf ein Priesterseminar sehen oder das er Lehrer wird.
Das Kind ging in die Küche, und suchte nach Essbarem, er wollte auch
seine Freunde an seine Freude teilhaben lassen.
Er fand alles, und mit vollgestopften Taschen und volle Hände ging er
durch die Schnee in die Scheune.
In Scheune war in ein teil auch der Stall untergebracht.
Er ging hinein, blieb ein Moment stehen und sog der vertraute Duft von herbem Stroh, würzige Heu, das Geruch die Tiere ein.
Da standen die beide große Kaltblüter, die neue Ochsengespann, die Milchkuh......auf die Balken schliefen unter der Obhut der stolze Hahn,
die Hühner, von hinten hörte man leise Geschnatter von Enten und Gänse.
Vor einen Strohballen schlief der große Hofhund,neben ihm, jede Gerücht strafend, die Katze.
Er verteilte seine gaben an die Tiere, setzte sich neben der Hund in
Stroh.
Er kraulte Gedanken vergessen die beiden und machte die Augen zu.
Auf einmal hörte er eine tiefe, brüchige stimme.
*Jaja, seit die Ochsen da sind, haben wir wenig zu tun, was wird aus uns?*
Er schaute verwundert auf, sah aber niemanden außer die vertraute Tiere.
Eine hellere stimme antwortete,
*Meine gelenke sind ja nicht die jüngste und der letzte Fohlen kostete mich auch viel Kraft.
Das Kind rieb sich die Augen und schaute ganz verwundert zu der große Hund.
Der sah ihm aus seine treue Augen an, und das Kind hörte auf einmal,
*Ja, du warst immer ein gutes Kind, nur paar Mal hast mich schon sehr am Ohren gezogen.*
Der Junge wunderte sich noch mehr, aber er dachte, er hört mal doch zu.
Die Ochsen grunzten, und prahlten mit ihren Kräften,
*ohne uns wäre der Bauer mit der ganze arbeit gar nicht fertiggeworden.*
Die Hühner gackerten, erzählten von eier legen, schmeichelten der Hahn.
Die Katze schmiegte sich in seinen Schoss und war still.
Er hörte sich die ganze sorgen von seine Tierfreunde an, die sich Gedanken machten, was aus ihnen wird.
Das Kind wusste genau, was für ein Schicksal manche von ihnen erreichen wird, aber dachte, er sagt es nicht.
Irgendwann stupste ihm die Katze sanft, schaute mit sein smaragdgrüne Augen zu ihm, und sagte:
du weißt es, nicht wahr?
Das Kind nickte nur, ein wenig traurig und ein paar Tränen glitzerten in seinen Augen.
Die Katze schmiegte sich an ihm, und sagte,
*musst nicht traurig sein, sie wissen es nicht, und wir sagen es nicht.
Das Kind hörte weiter die Unterhaltung zu, und schlief irgendwann ein.
Sein Vater fand ihm schlafend am Hund gekuschelt in Stroh, neben ihm die Katze.
Er hob ihm hoch und trug ihm Richtung haus.
Das Kind schlug unterwegs die Augen auf, sah sein Vater an, und sagte nur
ganz leise:
*Vater, ich habe sie alle reden gehört.
Der Vater lächelte, drückte ihm an sich und antwortete nur ganz kurz:
*ich weiß mein Sohn, ich habe die auch gehört, einmal, als ich so alt war
wie du.
Zu diese Geschichte hat mich eine alte Bauernlegende aus meine Heimat Ungarn inspiriert, wo die Bauern auf der land sagen,
*In der Heilige Nacht können Menschen mit reinen Herzen die Tiere verstehen, vor allem Kinder*
© J.B. alias basucherin
[Dieser Beitrag wurde am 04.12.2008 - 14:42 von besucherin aktualisiert]
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