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...   Erstellt am 19.12.2006 - 08:16Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Geschichte des Weihnachtsfestes
Weihnachten hat sich zwar seit seiner offiziellen Einführung im 4.
Jahrhundert als christliches Fest behauptet, aber seine antiken
und heidnischen Wurzeln sind bis heute erhalten geblieben -
wenn auch vielfach durch christliche Einflüsse mit neuen
Inhalten gefüllt.
Der 25. Dezember wurde schon immer als Tag der
Wintersonnenwende gefeiert, und zugleich beging man in dieser
Zeit verschiedene religiöse Feste: im vorderasiatischen Raum
feierte man die Geburt des indischen Lichtgottes Mithras, die
Ägypter huldigten mit dem Isiskult der Geburt des Horus, und die
Römer hielten Feste zu Ehren des Gottes Saturn sowie seiner
Gemahlin Ops am Tag Sol Invictus, am Tag des unbesiegbaren
Gottes ab. Dazu kamen heidnische Bräuche der Germanen wie
das Mittwinterfest, ein Toten- und Fruchtbarkeitsfest, sowie das
Julfest oder der Wotanskult.


Bereits um 217 versuchte Papst Hippolyt, alle diese Kulte durch
ein christliches Fest zur Feier der Geburt Christi zu verdrängen,
aber erst im Jahr 354 hatte Papst Liberius damit Erfolg, und so
wurde am 25. Dezember 354 das erste christliche
Weihnachtsfest in Rom begangen. 381 schließlich wurde dieses
Datum zur Feier der Geburt Jesu Christi von Kaiser Theodosius
auf dem 2. Konzil von Konstantinopel als allgemein gültig erklärt.
In der Praxis sollte es dennoch lange dauern, bis sich
Weihnachten im heutigen Sinn etabliert hatte. Das lag nicht
zuletzt daran, dass in der orthodoxen Kirche die Geburt und
gleichzeitig die Taufe Christi in Zusammenhang mit dem Beginn
des Kalenders gesehen und damit am 6. Januar begangen wurde.
In der westlichen Kirche galt der 25. Dezember seit 813 als
Beginn des Kirchenjahres (heute der 1. Advent) und erinnert
damit bis heute an die Tatsache, dass dieser Tag bis ins 16.
Jahrhundert hinein als Jahresanfang gefeiert wurde.
Das Wort "Weihnachten" ist erst seit dem 12. Jahrhundert
belegt; es taucht 1170 in einem Gedicht des fahrenden Sängers
Spervogel auf:
"Er ist gewaltic unde starc,
der ze wihen naht geborn wart:
daz ist der heilige krist.
jà lobr in allez, das der ist.
niewan der tievel eine
durh sinen gròzen übermuot
sò wart ìme diu helle ze teile."
(Gewaltig ist er und ist stark,
der zu Weihnacht geboren ward:
das ist der heilige Christ.
Es lobt ihn, was erschaffen ist.
Allein der Teufel nicht;
dem ward für seinen Übermut
zur Straf' zuteil der Hölle hart Gericht.
Übersetzung von Weber-Kellermann)
Die Formulierung "ze wihen naht = zu der geweihten Nacht"
weist auf die "geweihte Zeit" hin, die in der germanischen Welt
die Opferzeit der Mittwinternächte war. Daraus hat sich dann im
Laufe der Jahrhunderte das Wort "Weihnachten" gebildet, mit
dem nunmehr das christliche Fest zur Feier der Geburt Jesu
Christi bezeichnet wird.
Die Rau- oder Rauchnächte
Damit wird der Zeitraum der zwölf Nächte vom 25. Dezember bis
zum 6. Januar bezeichnet, der bei den Germanen als heilig galt.
Der Name birgt zweierlei Bedeutungen: Das Wort "rau" wird mit
"wild, haarig, mit Fell bekleidet" assoziiert und weist auf die
dämonischen Gestalten, die man in diesen Nächten zu sehen
glaubte. Der Begriff "Rauch" weist auf das überlieferte Mittel, mit
dem man diesen Dämonen den Garaus machte: man räucherte
sie aus.
Hexen und böse Geister sollten in dieser Zeit verjagt werden,
indem man lärmende Umzüge veranstaltete.
In vorchristlicher Zeit herrschte in diesen Tagen der Julfriede:
alle Waffen ruhten und persönliche Streitigkeiten wurden in aller
Öffentlichkeit beigelegt. Der Brauch der Waffenruhe hat sich bis
in unsere Zeit hinein erhalten.
Auch die Arbeit der Hausfrau hat in dieser Zeit zu ruhen. Aus
diesem Grunde werden spezielle große Brote und Früchtekuchen
gebacken, die sich über die Rauhnächte hinweg halten.
Weihnachtsbräuche
In früheren Jahren war die Vorweihnachtszeit eine Zeit des
Fastens, die vom 25. November bis Weihnachten dauerte und
während der man nur ganz bestimmte Speisen und Getränke zu
sich nahm:
Fastengebäck wie z. B. Fastenbrezeln
Fastenbier
Lebkuchen oder auch Pfeffer- bzw. Honigkuchen genannt;
er war schon bei den Ägyptern, Griechen und Römern
bekannt, die ihn den Göttern als unblutige Opfergabe
angeboten haben
Spekulatius oder Springerle; Spekulatiusformen kannte man
bereits um 2500 v. Chr. Es waren Holzmodel, auf denen
Tiere oder weihnachtliche Motive dargestellt waren. Das
Wort Springerle weist der Legende nach einen
Zusammenhang mit dem Gott Wotan auf, indem es auf den
reitenden Wotan hinweisen soll.
Gebildbrot, ein besonderes Brot, das im germanischen
Brauchtum bei den Mittwinterfesten in Tierform als Opfer
dargebracht wurde; später wurden aus diesem Teig auch
Nikoläuse oder Engel hergestellt.


Die strengsten Fastentage waren der 23. und 24. Dezember, an
denen nur Brotsuppe und getrocknetes Brot verzehrt wurde.
Heiliger Abend oder Weihnachtsabend am
24.12.
In germanischer Zeit war dies der Abend vor den zwölf
Rauhnächten. Man gedachte der Seelen der Verstorbenen, die
nach heidnischem Glauben in diesen folgenden Nächten
umherwandern würden. Außerdem feierte man das Fest der
Wintersonnenwende, indem man allerorten Feuer entzündete, die
die neu erwachende Sonne symbolisierten. Dieser Tag war auch
ein Fasten- und Vorbereitungstag, an dem kein üppiges Essen
gereicht wurde. Haus und Hof wurden gereinigt und aufgeräumt,
und es darf keine Wäsche aufgehängt werden. Auch wenn sich
verschiedene dieser Bräuche bis heute noch erhalten haben, so
ist der Heilige Abend als Tag der Bescherung doch inzwischen
sehr entfremdet worden.
Christmette
Das Wort "Mette" hat ursprünglich nichts mit einer Messe zu tun,
sondern bedeutet Morgengebet, was im lateinischen "hora
matutina" heißt und später zu "Mette" eingedeutscht worden ist.
Inzwischen hat sich dieser Begriff als Bezeichnung für die
Frühmessen/-metten wie z.B. zu Weihnachten eingebürgert.
Weihnachtsessen
Nach dem Ende der Fastenzeit genossen schon die alten
Germanen am 25. Dezember ein ausgiebiges Festmahl. Dazu
wurden wieder ganz bestimmte Speisen serviert, die ihre je
eigene mythologische Bedeutung hatten:
Fisch als Symbol für Wasser, Leben und Fruchtbarkeit
rogenreicher Hering als Symbol für Geld und Glück
Bohnen oder Linsen als Hoffnung auf Wohlstand
Äpfel als Symbol für Gesundheit
Salz und Brot als "Waffe" gegen den Tod
Während es bei den Germanen zur Wintersonnenwende
gebratenes/-en Schwein oder Eber gab, wird heute vielfach die
Weihnachtsgans serviert. Diese Tradition stammt aus England
und ist mit folgender Legende verknüpft: Am Heiligen Abend des
Jahres 1588 war Königin Elisabeth I. gerade zum Abendmahl eine
Gans aufgetragen worden, als ihr ein Offizier die Nachricht vom
Sieg über die spanische Flotte "Armada" brachte. Zur Erinnerung
an dieses freudige Ereignis soll die Gans seither zum
Festtagsbraten avanciert sein.

Seit dem 15. Jahrhundert hat sich Weihnachten immer mehr zu
einem Gabenfest entwickelt - ursprünglich, damit keiner hungern
sollte. Da wurden dann vor allem die Armen und Angestellten
bedacht, und auch das Vieh in den Ställen erhielt eine besonders
geweihte Portion Futter. Dazu kommt die christliche Tradition
des Schenkens aus Freude über das Geschenk Gottes, das er
mit der Geburt seines Sohnes Jesus Christus den Menschen
gemacht hat, und die sich in symbolischen Geschenken an
andere Menschen als Sinnbild für Gottes- und Nächstenliebe
äußert. Heute hat sich die Konsumgesellschaft in ihrem
alljährlichen Kaufrausch zur Vorweihnachtszeit sehr weit von
diesen ursprünglichen Wurzeln entfernt.
Gabenbringer
Bis zum 16. Jahrhundert brachte der Heilige Nikolaus den Kindern
am 6. Dezember Gaben wie Äpfel, Nüsse oder Gebäck. Seit der
Reformationszeit wurde er vor allem von den Protestanten vom
Christkind verdrängt, das seine Geschenke von da an am 24.
Dezember verteilte.


Trotzdem konnte der Nikolaus nicht aus dem weihnachtlichen
Brauchtum verdrängt werden: er "arbeitet" seither als
Weihnachtsmann am 24. Dezember sowie weiterhin auch als
Nikolaus am 6. Dezember.
Weihnachtsbaum
In vorchristlicher Zeit schmückte man das Haus im Winter mit
grünen Zweigen, um den Sommer zu beschwören. Und zur Zeit
der Wintersonnenwende wurden in den Rauhnächten grüne
Zweige, die gleichzeitig Schutz vor bösen Geistern gewähren
sollten und Zauberkraft besaßen (Gesundheit, Wachstum und
Fruchtbarkeit in Haus, Stall und Feld), sowohl im als auch vor
dem Haus aufgehängt. Die Farbe Grün ist außerdem die Farbe
der Hoffnung.
Obwohl im Mittelalter bereits Kirchen und Klöster mit Tannengrün
geschmückt wurden, dauerte es aufgrund dieser heidnischen
Ursprünge und Zusammenhänge noch lange, bevor sich der
Weihnachtsbaum durchsetzen konnte.
Einen Weihnachtsbaum in heutigem Sinne gibt es in Deutschland
erst seit dem 17. Jahrhundert, mit Kerzen geschmückt sogar erst
seit dem 18. Jahrhundert. Seit 1816 kennt man den
Weihnachtsbaum auch in Österreich, seit 1840 in Frankreich,
und durch den Adel gelangte er an die Fürstenhöfe in England,
Dänemark, Russland, die Tschechoslowakei und viele andere
Länder. Deutsche Auswanderer verbreiteten den Brauch in
Amerika. Dort wird ein Weihnachtsbaum erstmals im Jahr 1746
erwähnt, der erste Weihnachtsbaum vor dem Weißen Haus in
Washington wurde erst im Jahr 1891 aufgestellt.
Der verwendete Christbaumschmuck hat nicht nur eine jeweils
eigene Symbolik, sondern veranschaulicht gleichzeitig auch den
Wandel in der Bedeutung des Baumes, den Wandel vom Symbol
der Fruchtbarkeit zu einem Zeichen christlicher Nächstenliebe.
In früherer Zeit verwendete man auch bunte Bänder und
ausgepustete Eier als Symbole der Fruchtbarkeit
Äpfel, Birnen, Nüsse, Oblaten und Lebkuchen wurden nach
Weihnachten verzehrt oder an die Armen verteilt
das Licht der Kerzen symbolisiert das Licht, das durch die
Geburt Jesu Christi in die Welt gekommen ist
der Stern an der Spitze des Baumes steht für den Stern,
der den drei Weisen den Weg zur Krippe wies
Geschenke am Baum symbolisieren die christliche
Nächstenliebe als Spiegelbild der göttlichen Liebe; später
finden sich diese Geschenke unter dem Baum, und der
Weihnachtsbaum selbst verliert mehr und mehr seine
eigentliche Symbolik.
Besonders in der heutigen Zeit ist der Weihnachtsbaum für viele
Menschen fast nur noch ein Dekorationsobjekt und lässt von
seiner symbolischen Bedeutung allenfalls noch in dem
Weihnachtslied "O Tannenbaum" etwas ahnen.
Weihnachtskrippe


Jesus wird in einem Stall in Bethlehem geboren und in eine Krippe
gelegt. Diese Krippe soll später nach Rom gebracht worden sein,
und daher errichtete Papst Liberius im Jahre 360 über dieser
Krippe eine Kirche, die seit dem 9. Jh. Santa Maria Maggiore
heißt. Die erste Weihnachtskrippe ist im Jahr 1223 in der Kirche
des Heiligen Franz von Assisi bezeugt. Er stellte die Szene von
der Geburt Jesu in einer Höhle bei Greccio, wo er lebte, nach
und war damit der Begründer des Krippenspiels. Seither ist die
Krippe aus dem weihnachtlichen Brauchtum nicht mehr
wegzudenken, und alljährlich werden in den Kirchen von Kindern
Krippenspiele aufgeführt, die das Wunder der Geburt Jesu
nacherzählen und lebendig erhalten.
Weihnachtslieder

© BERTELSMANN LEXIKON
VERLAG, GÜTERSLOH
Ein schön geschmückter
Weihnachtsbaum,
Weihnachtslieder u.
Geschenke, das sind für Kinder
die unverzichtbaren
Bestandteile des Christfestes.
Die ältesten deutschen Weihnachtslieder stammen aus dem 11.
Jahrhundert, bekannter und beliebter, weil melodischer und
fröhlicher sind die volkstümlicheren Weihnachtslieder aus dem
18./19. Jahrhundert. So hat sich bis heute ein umfangreiches
Liedgut angesammelt, das in Melodik und Inhalt zum Teil sehr
unterschiedlich ist: ernste Kirchenchoräle (u.a. mit Texten von
Martin Luther), einfache Kinderlieder, Ruprecht- und
Nikolauslieder, Hirtenweisen oder Mariengesänge. Das
Weihnachtslied hat - wie anderes weihnachtliches Brauchtum
auch - über die Jahrhunderte hinweg einen Wandel in seiner
Bedeutung erlebt. Es hat sich vom priesterlichen Sologesang in
der Kirche über den Gemeindegesang zum Gesang der Familie im
trauten Kreis unter dem Weihnachtsbaum entwickelt. Das
Weihnachtslied ist in seiner Entstehung immer auch ein
Spiegelbild des sich wandelnden Verständnisses des
Weihnachtsfestes selbst.
Service:


Bibliografie
Rüdiger Vossen: Weihnachtsbräuche in aller Welt, Christians
Verlag, 1985
Werner Lenz: Alle Jahre wieder. Weihnachten von A-Z,
Bertelsmann Lexikon Verlag, 1968
Ingeborg Weber-Kellermann: Das Buch der Weihnachtslieder. 151
deutsche Advents- und Weihnachtslieder. Kulturgeschichte,
Noten, Texte, Bilder. Mit Klavier- und Orgel-Begleitung, Schott
Verlag, 1982
Hartmut Ronge: Nikolaus und Weihnachtsbaum. Ursprünge,
Sitten und Bräuche rund um die Weihnachtszeit, Hänssler Verlag,
1996
Andreas Lentz u. a.: Weihnachten neu erleben. Alte Bräuche -
Neue Formen., Verlag Neue Erde, 1997
Franz R. Weinert: Der Weihnachtsfestkreis - Liturgie und
Brauchtum, Matthias- Grünewald Verlag, 1993
Erika Casparek-Türkhan: Merry Christmas! Wie Weihnachten in
aller Welt gefeiert wird, Lübbe Verlag, 1997
Karl Rahner: Gott ist Mensch geworden. Das Geheimnis von
Weihnachten, Herder Verlag, 1995
Rudolf Steiner: Das Weihnachtsfest im Wandel der Zeiten, Rudolf
Steiner Verlag, 1990
Hans D. Stolze: Weihnachten. Verkündigung, Liturgie, Feier,
Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, 1990





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Savertin ...
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...   Erstellt am 19.12.2006 - 19:25Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Das Kapitel "heutige Weihnachten als Konsumterror" fehlt allerdings. Bei allem sollte dennoch der Sinn des Festes nicht verloren gehen: Die Geburt des Heilandes (auch ein heidnisches Wort), welche symbolisch auf das heidnische Fest gelegt wurde...auch als Christ bewegt man sich nicht in einem leeren Raum.





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witchi ...
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...   Erstellt am 21.12.2006 - 08:39Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Konsumterror, nun ich denke das ist das was man draus macht....zwingen tut einen keiner also selbst Schuld wer mitmacht





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...   Erstellt am 29.12.2006 - 10:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Das ist allerdings wahr. Dennoch wird man ja terrorisiert, wie sonst nie im Jahr. Teilweise setzt einen die Werbung unter Druck. Natürlich ist man letzten Endes immer selbstverantwortlich...





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...   Erstellt am 29.12.2006 - 13:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Vor allem der zuvor erwähnte Konsumterror setzt sich bis ins neue Jahr fort.
Gestern im Einkaufsmarkt: Vater kauft ein mit Sohn (ca 10 Jahre alt) Vater (sichtbar kein Verächter leiblicher Kost) kauft die Dinge ein, die ihm wichtig erscheinen: v.a. diverse edlere Lebensmittel und Getränke, die man nicht alle Tage in den Einkaufswagen legt.
Sohn hibbelt , hüpft und springt derweil an jeden (und derer waren etliche) Tisch, auf dem sich Feuerwerkskörper jeglicher Art, Farbe und Preis türmen. Von fast jeder Sorte schleudert das gute Kind mit lautem Vor-Freudengeheul wahllos irgendwas in den Wagen, Vater mault zwar verhalten, lässt ihn aber gewähren.Es hagelt bereits einige leicht kritische Kommentare von anderen Verbrauchern.
Schliesslich an der Kasse : "und wer darf diesen ganzen Schei.. (war wirklich welcher)nun auch noch bezahlen "?
Sohn wirkt ganz leicht verstört, da diese Frage doch eine Minute im Raum steht und so ziemlich jeder in der Warte-Schlange erwartungsfroh vermutet, dass der Vater nun endlich so einiges Überflüssige vom Sprössling zurücktragen lässt.
Doch dann zückt Papa stirnrunzelnd seine Geldbörse und nimmt den ganzen Schei..Kram mit.
So erzieht man kritiklose künftige Konsumenten.

Allen Usern und Lesern einen guten Rutsch und einen guten Start ins Jahr 2007 !!





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Savertin ...
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...   Erstellt am 29.12.2006 - 16:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Das, werte Whisper, wäre glatt einen neuen Thread wert gewesen...
Aber auch der Druck auf den Weihnachtsartikelkäufer nimmt noch nicht ab: In Stadthagen ist noch Weihnachtsmarkt bis einschließlich Morgen, den 30.12. ...





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