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Thorwaler 
100 Liter Wein
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...   Erstellt am 17.09.2009 - 22:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Boh war das erste mal und ne ziehmlich nervenausfreibene Angelegenheit. Hab 5 Liter Aufgesetzt und dann die Säure bestimmen mit ner Waage die ständig aus geht und keine nachkommastellen liest, hab ca. 25 ml Blausäure verkippt. Hab zwar alles berechnet, war aber wohl zu ungenau.

Nun zu meiner eigentlichen Frage: Wasser hat ja einen gewissen härtegrad: ich hab mir ein paar Flaschen aus dem REWE geholt (waren gerade im Sonderangebot) hinterher viel mir ein das der Säuregehalt bei ca. 7g/l (Pflaumenwein) liegen soll.
Man misst ja beide sachen in Ph werten: den Wassergehalt (bei weichem Wasser ist er ja niedriger) und den Säuregehalt.

Um es jetzt auf den Punkt zu bringen: Ist es nicht eigentlich egal welches Wasser ich nehme, solange es klienisch einwandfrei ist, da die Säure hinterher den Ph-Wert eh wieder aufwertet, ich meine Calcium hin oder her, das tut dem Geschmack nicht viel ab.

Oder?




Fruchtweinkeller ...
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...   Erstellt am 17.09.2009 - 22:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Öhm. Warum benutzt du eine Waage zur Säurebestimmung?

Der pH-Wert interessiert bei der Weinbereitung eigentlich nicht. Zum Wasserhärte bitte auf die Homepage ins Kapitel "Zutaten" schauen und dort unter "Wasser" nachschlagen.





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matzl0505 ...
1000 Liter Wein
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...   Erstellt am 17.09.2009 - 22:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo,
erstmal: Vergiss den pH-Wert. ER ist für den Wein absolut unrelevant.Mit ihm gibt man weder die Härte des Wassers an, noch die Säure des Weins.

Welches Wasser du nimmst ist egal. Für Weine mit sehr feinen Aromen(zB Met) empfiehlt es sich destiliertes/demineralisiertes Wasser zu nehmen. Geht aber auch mit normalen Leitungswasser.
Einen Sinn, gekauftes Mineralwasser zu nehmen sehe ich nicht.
Wichtig ist: Das verwendete Wasser hat keinen wirklichen Einfluss auf die Säure(wenn man von der Pufferwirkung gewisser Salze absieht, aber das ist OT)
Die Säure im Wein wird mit einem Acidometerset bestimmt.
Hier wird die Säure mit einer Titration in Gramm/Liter angegeben.

gruß
Marius

Edit:
War jemand schneller

[Dieser Beitrag wurde am 17.09.2009 - 22:35 von matzl0505 aktualisiert]





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Wie wird das chemische Element Brom gewonnen?

Man nimmt eine Handvoll Brombeeren, lässt diese zur Erde fallen. Die Beeren verbinden sich mit der Erde zu Erdbeeren und Brom wird frei."


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Thorwaler 
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...   Erstellt am 17.09.2009 - 22:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


7 Minuten. Wahnsinn wie schnell Ihr seid.
Ja das war mir klar wie man das misst, daher auch das mit der Blausäure. Aber wenn ich Pflaumen zwerstückele und in den Gärbehälter mit Zuckerwasser rein lege, dann lösen sich die Säuren aus den Pflaumen ja nur langsam. Ich rühre um messe den Säuregehalt und dann steigt bzw. sinkt der doch wieder wenn die Früchte sich auflösen. Oder?
Naja ich kam auf nur auf ca. 6,5 bei 35ml Milchsäure. Das war schon ziehmlich grenzwertig, weil ich nicht gedacht hätte das ich noch so viel Säure brauche.

Oben muss ich wohl was falsch in hals bekommen haben. Dachte man misst Säure mit dem Ph-Wert und Wasser eben so und das gleicht sich so aus, aber ist wohl falsches Thema gewesen.
Danke schon mal für die Antwort.

[Dieser Beitrag wurde am 17.09.2009 - 22:44 von Thorwaler aktualisiert]




Fruchtweinkeller ...
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...   Erstellt am 17.09.2009 - 22:45Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Zur Titration verwendet man Blaulauge, sicher nicht Blausäure. Wir wollen die Messung ja wenn möglich überleben

Richtig, die zersetzenden Früchte einer Maische setzen ihre Inhaltsstoffe nur langsam frei. Deshalb wird die Säure nach dem Abpressen feineingesellt.





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Thorwaler 
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...   Erstellt am 17.09.2009 - 22:49Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ok danke zuletzt noch: ich hab mal nachgerechnet und bin auf 39g Milchsäure gekommen bei einem 5l Ballong. Schreck lass nach. Mir viel gerade auf, dass das maximum bei 35g bei einem 10l behälter liegt.

Was nun?




Fruchtweinkeller ...
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...   Erstellt am 17.09.2009 - 22:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Machst du einen Pflaumenwein? Wie viel Frucht hat du genommen, welchen Wert hast du gemessen?





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Birgit ...
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Außerdem nicht g und ml verwechseln!!!

Gruß Birgir





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Aus dem Feuerquell des Weines, aus dem Zaubergrund des Bechers,
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Thorwaler 
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...   Erstellt am 17.09.2009 - 23:13Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Also um es genau zu beschrieben:
2kg Pflaumen. Diese habe ich entsteint und klein geschnitten.
0,875 kg Zucker in 1,5l Wasser aufgelöst und alles im Gärbehälter reingegeben. (Wasser war ja schon drin mit Zucker)

den Rest des 5l Behälters mit Wasser aufgefüllt. Nun gut durchgeschüttelt und einen Moment gewartet eine Probe entnommen und gemessen. Leider war der Wert so niedrig, dass ich Ihn nicht mehr ablesen konnte. Ich ging von ca. 3,5g/l Säure aus also fehlten mir noch 3,5g/l Säure. Ich erst mal falsch berechnet auf 11g Milchsäure. Dann wieder neuberechnet und zusätzlich noch 12g säure hinzugegeben. ich hatte nun 8g/l Säure eigentlich hätte man ja zufrieden sein können. Ich füllte aber noch ca. 150ml Wasser hinzu. Alles geschüttelt und gerührt und plötzlich kamen da nur noch 5g/l Säure raus. Also 8g Milchsäure gemessen 6g/l noch mal 9g Milchsäure und dann war aber auch Gut. Ich weis es war nicht genau berechnet, weil ich halt immer sehr schnell ins Blaue beim messen gekommen bin.

Ja ich hab in g gemessen. Leider. Aber bei Milchsäure macht das nichts aus. Oder?

[Dieser Beitrag wurde am 17.09.2009 - 23:18 von Thorwaler aktualisiert]




Birgit ...
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...   Erstellt am 17.09.2009 - 23:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Du mißt den Säuregehalt vor dem Abpressen von der Maische? Das ist falsch.

Gruß Birgit





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