Clausewitz 

Status: Offline Registriert seit: 10.12.2005 Beiträge: 18 Nachricht senden | Erstellt am 25.02.2006 - 07:42 | |
(gesp. Nov.2oo5) Abschnitt östl. Straße Charleroi-Brüssel
Das I.Corps Graf Erlon ist hinter der 'Grossen Battrie' aufgestellt. Befehlshaber des rechten Flügels ist Marschal Ney Fürst von der Moskwa, der auch unmittelbar die 1.u.2.
Div. des I.K. kommandiert, während Marquis Jean Baptiste d'Erlon die 3. u.4 .Div. befehligt.
Auf den Höhen gegenüber haben sich die Allierten postiert. Westlich der Strasse hat die KGL-Brig. die leichten Btle. 1 u. 2 auf La Haye Sainte vorgeschoben, während die Lin.Btle 5 u. 8 in Kolonne hinter der Höhe in Bereitschaft stehen. Östlich der Strasse ist die Div. Picton (Brig. Kempt und Pack) in Stellung gegangen. Die niederl. Brig. Bylandt ist auf Befehl Wellingtons auf halber Höhe feindwärts in geschl. Rgts.kolonnen aufmarschiert.

1. Phase 1:30o-15aoh (150o-1830h) -, Um 1300h beginnt die große Battrie das Bombardement gegen die vorgeschobene niederländische Brig. und zwingt diese nach empfindlichen Verlusten bis 13.30 Uhr hinter die brit. Hauptstellung. zurück zu weichen.
Etwa gleichzeitig geht die 4.Div. Dututte mit der ersten Brig. gegen Papelotte vor. Die 2.Brig. bleibt zunächst gleichauf mit der 3.Div. Marcognet im langsamen u beschwerlichen Abwärtsmarsch in den Talgrund.
Die I.Div. setzt sich ebenfalls in Bewegung. Ihre I. Brig. ist beordert, sich der Ferme La Haye Sainte zu bemächtigen, während die 2.Brig. östlich an der Ferme vorbei auf den Sandpit dirigiert ist.
Diese Bewegungen der 1. und 4. Div. dienen der Sicherung beider Flanken für den Hauptangriff gegen die engl. Höhenstellung, für den die 2.und 3. Div. vorgesehen ist.
Während nun die 1.Div. ihre Aufgabe glänzend löst; denn sie säubert schnell die Außenanlagen von La Haye Sainte und zwingt nach Umgehung der Ferme die Besatzung, Teile des l.u.2. leichten Rgts.KGL zur Kapitulation; drängt mit ihrer 2 Brig. trotz eigener Verluste auch die 95.Rifles aus dem Sandpit - scheitert die 4.Div. vollständig mit ihren Versuchen gegen Papalotte.
Die Verteidiger, nassauer Elitetruppen, den franz. Angreifern im Verhältnis 1:3 unterlegen, halten eisern die Gehöfte des Vorwerks Papelotte, bis die 4.Div. es aufgibt, die Angriffe zu erneuern. Hierbei fällt der Kdeur der 1.Brig., Gen. Pegot.

2.Phase 15.30-18.3o h (1600-1900h) Nach Erreichen des Talgrundes formiert die Div. Donzelot 'en bataille' d.h. in Kolonne verbleibend. Die Batterien der großen Batterie protzen auf und folgen den Infanteriemassen.
Auf der Gegenseite beginnt die engl. Artillerie die beiden franz. Div. zu beschießen. Ihr Feuer ist aber relativ schwach (6 Halbbattrien=24 Kan.) die zudem ihr Feuer, vor allem wegen der schnellen Fortschritte der lo Div. auch gegen dieses Ziel richten und damit zersplittern. Die Verluste der Inf. der 2. und 3. Div. sind entsprechend gering.
Die den Infanteriemassen vorauf gehenden Tir. vertreiben die engl. Tir. von den Hängen der Gegenhöhe und nähern sich der engl. Hauptsteilung. Vor der Hauptstellung, die entlang der Heckenlinie des Hohlweges führt, befindet sich (hist. zutreffend) eine zweite Heckenlinie ein wenig unterhalb der Höhe. Besorgt, dass sich dort die franz. Tir. Festsetzen, läßt Picton das 280 u 79.Rgt. bis an diese zweite Heckenlinie vorgehen. Die geschlossene engl. Verteidigungsfront ist damit unterbrochen. .
Zwar kommt jetzt auch die 2. franz. Div. nicht mehr recht vorwärts. Da sich Marquis d'Erlon verweigert hatte, fehlt der in Linie aufgelösten Div. eine zweite Unterstützungslinie.
Ihre Verluste häufen sich und werden bedrohlich.
Marschal Ney Fürst von der Moskwa ersucht daraufhin den Marquis d`Erlon seinen Angriff zumindest mit einer Brig. -in Linie entwickelt- zu unterstützen. D´Erlon beabsichtigt indessen, die Div. geschlossen, wenn auch in der schwerfälligen Div.Kolonne nach vorn zu führen.
Aufgrund des schwierigen Geländes kommt die franz. lnf. beider Divisionen nur mühsam und langsam am Gegenhang vorwärts. Immerhin befinden sich bis 18.30h die Ferme, der Sandpit und die zweite Heckenlinie - die engl. Rgter. mussten wieder zurück - in franz. Hand.
Der Hauptangriff kann beginnen.

3.Phase 18.30-21.00 h (16.30-19.30) Die Schlacht nähert sich ihrem Höhepunkt.
Inzwischen haben auch die Batterien der franz. Artillerie den Talgrund passiert und drohen, auf nahe Distanz mit Kartätschfeuer in die Entscheidung einzugreifen.
Die Lage für die Briten wird kritisch. Da Papalotte noch immer von 2 Komp. der 36.niederl. Jäger gehalten wird, kann sich die nun am linken brit. Flügel eintreffende brit. 2. schw. Kav.Brig. unter Gen. Ponsonby (1./2.und 6. schw.Drag.) ohne Störung zum Gefecht entwickeln. Etwa um diese Zeit hat auch die 1.Brig. der Kav. Div. Jacquinot (7.Hus./a.Chas.) bis in Höhe Papelotte vorverlegt, nachdem die Masse der Infanterie der 4.Div. ungeordnet nach hinten aus dem Gefechtsfeld verschwunden waren.
Plötzlich galoppieren die engl. schweren Reiter gegen 2 Fußbatterien der franz. Garde an. Die l. schw. Dragoner reiten eine Battrie nieder, während die Attacke der 2.Dragoner scheitert. Zum Schutz der linken Flanke der Attacke sind die 6.schw.Drag. vorgerückt. Sie prallen auf die 3 Chasseurs, die trotz Unterlegenheit 6:9 die engl. Kav. zurückwerfen. Damit ist die Bedrohung durch die engl. schwere Reiterei vorüber - und die 3.Div. unter Gen. Marcognet kann zum Sturm auf die brit. Hauptstellung ansetzen. Während von der l. Brig. das Rgt. 21 nicht weiterkommt, bricht das 46 Rgt. in die engl. Hauptstellung ein und schwenkt dann nach links.
Die nachfolgende 2. Brig. (Rgter 25 und 45) bricht geschlossen durch die vom 46.Rgt. geschaffene Lücke und wirft die die Heckenlinie verteidigende engl Inf., insbesondere die 79. und 92. Highländer, zurück.

Während dieser Kämpfe ist auf dem linken franz. Flügel die Kürassier-Brig. Travers zur Unterstützung der 1.Div., die, wenngleich siegreich, doch sehr gelitten hatte, vorgegangen.
Die stark angeschlagene KGL-Brig., deren 1.und 2.Rgt. zerstört ist, bildet mit dem Rest, 5. und 8. Lin.Rgt. Karree. Die franz. Kav. attackiert unter schwierigen Bedingungen bergauf und scheitert in ihren mehrfachen Versuchen.
Es ist 21.00h, die Dunkelheit kündigt sich an.
Die engl. Höhenstellung ist zwar aufgerissen, die Offensivkraft des 1.franz.Korps damit aber auch erschöpft.
[Dieser Beitrag wurde am 25.02.2006 - 07:47 von Clausewitz aktualisiert]
Signatur Clausewitz |
malcolmblackwall  Moderator

Status: Offline Registriert seit: 05.12.2005 Beiträge: 564 Nachricht senden | Erstellt am 18.05.2006 - 08:14 | |
That's a common problem, which I will have in a coming battle, too. I'm preparing to do a 1:72-tabletop about the battle for Monterrey, which took place in the War between the United States and Mexico in 1846-48.
Although I found many miniatures that can be taken for the mexican troops, the selection of US-troops of that time ist brutally limited on the 1:72-market. Finally I decided I will use my ACW union troops for it. Well, not quite the right caps, but they'll do.
Signatur Userprojekt Monterrey 1846:
16.02.2007 - Figurenstatus aktualisiert - 30 Infanteristen und 16 Artilleristen fertig
12.01.2007 - Figurenstatus aktualisiert - 20 Infanteristen fertig (LINK ZU 10. Infanteria Linea)
"Es ist besser zu schweigen und als Idiot verdächtigt zu werden, als zu reden und dadurch alle Zweifel zu beseitigen." - Abraham Lincoln |