Pia

Status: Offline Registriert seit: 05.09.2005 Beiträge: 1 Nachricht senden | Erstellt am 05.09.2005 - 15:53 |  |
Fragetitel: Was soll ich machen | | Habe am 12.07. folgende KernspinDiagnose erhalten: | | | | | | | | | | | | Unauffälliges Signal aus dem Halsmark und dem Markraum der abgebildeten Wirbelkörper. Geringe spondylarthrrotische Veränderungenli. im Segment HWK2/3. Keine wesentliche Fomeneinengung. Reglerecht dorsal gegrenzte BS. | | | | | | Im Segment HWK4/5 re. mediolaterales Vorwölben der BS bis in den Eingangsbereich des re. Neuroforamens. Geringe begleitende Retrospondylose. Nur diskret eingeengtes re. Neuroforamen. Nrmale Weite des Spinalkanals. Im Segment HWK 5/6 breitbasiges, dorsales Vorwölben der BS mit flacher begleitender Retrospondylose. Geringe uncarthrotische Veränderungen bds.. Gering sbglschte Neuroforamina bds.. Weite des Spinalkanals mit sagittal 10mm. | | | | | | Re. mediolaterales Vorwölben der BS im Segment HWK 6/7. Keine Abflachung neuraler Strukturen. Normale Weite des Spinalkanals und der Neuroforamina. Regelrecht dorsal begrenzte übrige BS der HWS. | | | | | | | | | | | | Beurteilung der Aufnahmen: | | | | | | 1. Im Segment HWK5/6 breitbasige, dorsale Protrusion mit geringer begleitender Retrospondylose. Initiale uncarthrotische Veränderungen bds. mit gering abgeflachten Neuroforamina. | | | | | | 2. Im Segment 4/5 re. mediolaterale Protusion bis in den Boden des re. Neuroforamens. | | | | | | Initiale begleitende Retrospondylose. Gering eingeengtes re. Neuroforamen. | | | | | | 3. Im Segment HWK 6/7 flache re. Mediolaterale Protusion ohne Kontakt zu neuralen Strukturen. | | | | | | 4. Diskrete Spondylarthrose li. im Segment HWK 2/3. | | | | | | | | | | | | Mein Zustand: Nachts Kribbeln und einschlafen der Hände und Unterarme. Tags und Nachts häufig starke Kopfschmerzen. Eindeutiger Kraftverlust rechts in Hand und Bein, Fuß. | | | | | | Schwindel, Gangunsicherheit. | | | | | | Dauermedikation seit Anfang Juli Tetrazep50mg 3x1 | | | | | | Dicloc50mg3x1 Famotidin1x1. | | | | | | Krankengymnastk und Ruhigstellung mit Halskrause schlugen fehl, bzw. die Schmerzen waren nach spätesten 3Tagen wieder da. | | | | | | | | | | | | Habe bereits mit 2Neurochirurgen gesprochen und würde gerne noch ihre Meinung lesen, was sich machen läßt. | | | | | | | | | | | | MfG | | | | Pia
Signatur x |
DrLudwig 

Status: Offline Registriert seit: 03.06.2005 Beiträge: 274 Nachricht senden | Erstellt am 06.09.2005 - 06:16 |  |
Hallo, der NMR Befund alleine ist nicht ausschlaggebend, sondern letztlich Ihre Beschwerden, die zu dem Befund "passen" müssen, d. h. es muß ein den segmentalen, einzelnen, möglicherweise betroffenen Nerven zuordenbares Defizit vorliegen und in der körperlichen Untersuchung muß eine eindeutige, diesen Nerven / Muskeln zuzuordnende Kraftminderung vorliegen. Wenn dem so ist, und nur dann, kann eine Operation helfen. Wenn nicht, sollte eine konservative, beobachtende rehabilitative Therapie mit Muskelaufbautraining erfolgen. In einem solchen Forum sind immer Grenzen gesetzt, wenn spezielle Fragen gestellt werden zu Befunden, da der komplette Fall nicht überblickt werden kann, wenn eine körperliche Untersuchung und eingehende Schmerzanamnese nicht erfolgte. Es kann sich hier also nur nur eine allgemeine Beratung handeln.
Signatur Dr. med. Claudia Ludwig |