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Status: Online Registriert seit: 19.11.2005 Beiträge: 5056 Nachricht senden | Erstellt am 18.04.2006 - 11:49 |  |
Was hat die Ernährung mit Ihrem Auge zu tun?
Unser Körper kann nur einen kleinen Prozentsatz seines Vitalstoffbedarfs selbst herstellen. Wir sind also darauf angewiesen, den täglichen Restbedarf durch die Ernährung zu decken.
Mangelerscheinungen können auftreten, wenn unsere Ernährung zu einseitig ist, der Körper belastet wird, der individuelle Stoffwechsel einen hohen Bedarf hat oder ein Krankheitszustand besteht.
Bei körperlichem oder seelischem Stress, bei Jugendlichen im Wachstum, Frauen während der Schwangerschaft und Stillzeit wie auch bei alten Menschen ist der Bedarf an Vitalstoffen sogar erheblich erhöht.
Es ist wissenschaftlich erwiesen, das Lebensmittel, die Carotinoide, Vitamin A, C und E, Vitamin B2, Selen und Zink enthalten, zu einer guten Sehkraft und gesunden Augen beitragen. Ein Mangel an diesen Vitalstoffen kann zu Sehstörungen bis hin zur Blindheit führen.
Studien belegen: Vitamine & Co. helfen, die Augen auch im Alter fit zu halten
Der AREDS-Report (Age Related Eye Desease Study) hat wissenschaftlich signifikant nachgewiesen, dass hohe Dosierungen von Vitaminen und anderen Vitalstoffen u.a. das Risiko der altersbedingten Makula-Degeneration erheblich senken können.
An dieser Studie des National Eye Institute in den USA wurde über einen durchschnittlichen Zeitraum von 6,3 Jahren untersucht, ob antioxidativ wirkende Vitalstoffe eine Verlangsamung des Prozesses der altersabhängigen Makula-Degeneration bewirken können.
Die Wissenschaftler der ARED-Studie fanden heraus, dass Makula-Patienten bei täglicher Einnahme von Vitamin C, Vitamin E und Beta-Carotinoiden diesem Prozess entgegenwirken können. Die Vitamine C und E reagieren in den Fotorezeptoren mit den Sauerstoffradikalen und schützen so das Auge.
Durch die Aufnahme von Carotinoiden (Lutein und Zeaxanthin) reichern sich die Vitamine in der Netzhaut an und können die Fotorezeptoren vor allem gegenüber blauem Licht schützen. Zink, so fand man heraus, fördert zusätzlich die Aktivität des Immunsystems und ist ein wichtiger Bestandteil des Aufbaus von antioxidativen Enzymen.
Auszug der Studienergebnisse
1.) Risikominderung von AMD durch Aufnahme verschiedener Carotinoide:
- Lutein/Zeaxanthin - 60 %
- Gesamt-Carotinoide - 40 %
- Alpha-Carotin - 20 %
- Beta-Carotin - 40 %
- Lycopin - 0 %
2.) Die Zufuhr eines Antioxidantiengemisches aus Vitamin C, Vitamin E, Beta-Carotin und Selen führte bei Patienten mit AMD in 60 % der Fälle zu einem Stillstand bzw. zu einer Verbesserung der degenerativen Veränderungen. In einer Fall-Kontroll-Studie zeigte sich, dass eine Zufuhr von Carotinoiden das AMD-Risiko um 40 % senkte. Lutein und Zeaxanthin hatten dabei die stärkste Wirkung.
3.) Bei einer mit Multi-Vitaminen, Mineralien und Antioxidantien (Vitamin E 200 I.E., Beta-Carotin 20.000 I.E., Vitamin C 750 mg, Selen 50mcg) supplementierten Gruppe stabilisierte sich die Sehschärfe (Nah und Fern) in einem Zeitraum von 18 Monaten. In der Placebo-Gruppe nahm die Sehschärfe weiter ab.
Radikalfänger im menschlichen Auge
Freie Radikale sind schädliche Nebenprodukte, die für gesunde Körperzellen gefährlich werden können. Die schädigenden freien Radikale sind Moleküle, die entstehen, wenn der Körper Nährstoffe zu Energie verbrennt, was fast immer der Fall ist. Freie Radikale entstehen auch, wenn der Körper giftigen Substanzen, wie Zigarettenrauch, Auspuffgase, Strahlung, Alkohol, fette Nahrung und UV-Licht (Sonnenlicht), ausgesetzt ist.
Freie Radikale können durch Antioxidantien unschädlich gemacht werden. Die Vitamine A, C, E und Beta Carotin sind Antioxidantien. Vitamin C beispielsweise wird in wässriger Umgebung wie im Kammerwasser des Auges aktiv. Vitamin E wirkt hingegen in fetthaltigen Geweben, z.B. Nervenzellen. Diese Reparaturenzyme verlieren mit fortschreitendem Alter des Menschen an Wirkungskraft und Anzahl und ohne ihren Schutz steigt die Zellschädigung.
Wussten Sie, dass im menschlichen Auge nur fast ausschließlich zwei Carotinoide vorkommen? Dabei handelt es sich um Lutein und Zeaxanthin. Die höchsten Konzentrationen von Lutein und Zeaxanthin werden in der in der Makula erreicht.
Es ist daher besonders wichtig, dass genügend Lutein und Zeaxanthin aufgenommen wird. Die Hauptaufgabe von Lutein und Zeaxanthin in der Retina und Makula ist der Schutz vor energiereichem blauem und ultraviolettem Licht und die Bekämpfung der Freien Radikalen.
Es hat sich herausgestellt, dass bei Patienten mit einer Makula-Degeneration in Retina und Makula niedrigere Konzentrationen an Lutein und Zeaxanthin nachzuweisen sind als bei gesunden, gleichaltrigen Kontrollpersonen.
Wird dem Körper zusätzlich Lutein und Zeaxanthin zugeführt, steigt die Konzentration dieser Carotinoide in Retina und Makula kontinuierlich an. Nach etwa 60 - 90 Tagen erreicht die Konzentration in der Makula ihr Maximum. Erhöht sich der Gehalt an Lutein und Zeaxanthin in der Makula um 20 - 40 % führt dies zu einer um ca. 40% reduzierten Belastung durch blaues und ultraviolettes Licht.
Fasst man die Fakten zusammen, so kommt man zu dem Ergebnis, dass eine Ernährung mit viel Vitamin C, E sowie reichlich Carotinoiden, insbesondere Lutein und Zeaxanthin, die Entwicklung oder auch das Fortschreiten von Augenerkrankungen verhindern können. Daher sollten Patienten im Anfangsstadium und solche mit erblich bedingter Veranlagung, diese Vitalstoffen als Ergänzung einnehmen.
Quelle: Vitalstoff-Info
Signatur Andre Voigt, Gesundheitsberater für Zellular Medizin
Repräsentant des AEVU (Allg. Europ. Verbund f. Umweltschutz )
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biofranz  Registrierter Member

Status: Offline Registriert seit: 20.12.2005 Beiträge: 27 Nachricht senden | Erstellt am 19.10.2006 - 22:36 |  |
Ich selbst hatte vielfach trockene Augen, besonders in der Nacht und beim aufwachen. Seit ich konsequent meinen Wasser-Salz-Haushalt und meinen Säure-Basen-Haushalt kontrolliere, habe ich keine Schwierigkeiten mehr.
Trockene Luft, Zugluft und viel Bildschirmarbeit oder Fernsehen sind Verstärker für trockene Augen.
Viel seltener sind verstopfte Tränenkanäle. Künstliche Tränen aus der Apotheke hatte ich zuvor auch probiert, sie lindern zwar die Symptome, ändern aber nichts an der Ursache, die gilt es zu finden.
Tränenflüssigkeit, wie auch Gelenkschmiere und sonstige "Schmier-und Gleitmittel" brauchen Wasser meist bis zu 95 % als Grundstoff.
MfG Franz Kern
Signatur Franz Kern 78086 Brigachtal http://www.biofranz.de
Zellularmedizin macht mein Leben lebenswert mit Herzinsuffizienz |