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...   Erstellt am 27.12.2008 - 11:01Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


MGW51 Erstellt am 13.01.2008 - 14:28

An anderer Stelle beschrieb ich schon, daß in meinem Neuzugang einiges verpfuscht wurde, u.a. hat man dort eine Keramikfassung eingesetzt die ich nicht identifizieren kann. hier mal das Bild dazu:

http://www.thomas-bohnen.de/Wolfgang/4i … g_Sept.png

Den hier nicht erkennbaren Drahtverhau will ich auf alle Fälle wieder in den Originalzustand versetzen - benötige dafür allerdings eine 7-pol. Postfassung.

Erstmal wäre ich schon froh, könnte mich mal jemand über die hier zu sehende Fassung aufklären.

[Dieser Beitrag wurde am 16.01.2008 - 16:31 von MGW51 aktualisiert]




HTS Erstellt am 13.01.2008 - 14:36

Hallo Michael,

von links nach rechts und dann unten:

1: 8-polige Topffassung (Aussenkontakt)
2: 5-polige Poströhrenfassung
3: 10-polige "Stahlröhren"-Fassung
4: 7-polige Septarfassung für Kleinsenderöhren (aus bester Hermsdorfer Keramik).

Gruß, Hans-Thomas




JuergenK Erstellt am 13.01.2008 - 14:45

Die 7-polige Fassung paßt z.B. für QQE03/20 und wird in der RTT-Tabelle unter Sp 9 geführt.

edit:

oops, erst jetzt gesehen, dass HTS die Frage schon beantwortet hatte...

[Dieser Beitrag wurde am 13.01.2008 - 14:47 von JuergenK aktualisiert]




MGW51 Erstellt am 13.01.2008 - 15:03

Vielen Dank Euch beiden!

Nunja, auf alle Fälle muß die dort wieder raus.

UKW-Senderöhren! Jetzt dämmert es auch bei mir
SRS4451 z.B. hat ja auch so einen Sockel zusätzlich zu den beiden Kopfanschlüssen.

Also das macht in dem RPG61 wohl keinen Sinn.

Da werde ich sehen, daß ich eine 7-pol.Poströhrenfassung oder etwas ähnliches heranschaffen kann.




MGW51 Erstellt am 15.01.2008 - 15:11

Etwas "ähnliches" glaubte ich gefunden zu haben. Es ist augenscheinlich eine 9-pol. Loctalfassung.

Aber wie gesagt, nur augenscheinlich denn inzwischen bin ich mir absolut unsicher was dieses Teil betrifft.

Es bot sich an, das zu benutzen da die Fassung selbst in einem Alurahmen montiert ist, dessen Lochkreis mit dem der originalen Poströhrenfassung übereinstimmt.

Kurz und gut, ich habe den Skelettrahmen mit dem oberen Ring einfach abgesägt, so daß nur noch der untere Rahmen mit dem kurzen Bund übriggeblieben ist. Dann mittels Distanzhülsen die Fassung montiert. Vor dem Anschluß wollte ich die Ausrichtung der Fassungsfedern festlegen und dazu als Dummy eine alte LORENZ EM71 einstecken. Zwecklos, sie paßt nicht!

Es kann sich nur um minimale Abweichungen handeln doch ich möchte auch nicht die Röhre gewaltsam entschärfen.

Frage: Gibt es unterschiedliche Loctalröhren bzw. unterschiedliche Führungszapfen oder ist das eine völlig andere Fassung? Das Teil ist nagelneu, also nichts mit Verformung etc.

Hier ein Foto - und nun, in der Vergrößerung erkenne ich es auch - die Führungsnase zeigt direkt auf Pin 1! Bei einer anderen Loctalfassung, die ich in mein RPG64 eingebaut habe, steht die Nase dagegen exakt zwischen Pin 1 und 8 ...

Was ist das dann für ein exotisches Teil?

http://www.thomas-bohnen.de/Wolfgang/4i … sung_X.png

So, fertig!
Ich habe einfach kurzen Prozeß gemacht und mittels Dremel die Nut für die Führungsnase einseitig verbreitert. Damit ist das nun eine vollwertige Loctalfassung, jedenfalls paßt die EM71 nun saugend da rein Da sollten andere Loctalröhren wohl auch keine Probleme bereiten.

Mich bewegt dennoch die Frage, ob es sich hier um einen Ausschußfassung handelt oder ob es tatsächlich solche abweichenden Röhrlis gibt.

[Dieser Beitrag wurde am 15.01.2008 - 20:19 von MGW51 aktualisiert]




HTS Erstellt am 16.01.2008 - 00:51

Hallo Michael,

diese Fassung ist fast gleich mit einer Loktalfassung, nur zeigt die Führungsnase auf einen Stift statt dazwischen. Das ist eine Wehrmachtröhrenfassung für eine LV1.

Gruß, Hans-Thomas




MGW51 Erstellt am 16.01.2008 - 10:16

Oh vielen Dank Hans-Thomas, das hätte ich nun nicht erwartet. Mit solchen Röhren hatte ich es noch nie zu tun, das war vor meiner Zeit

Die einzigen Eponate dieser Ära sind bei mir ein paar P2000 (Kriegsmarine) und zwei RL2,4P2 für die ich nichtmal Daten, geschweige denn eine Fassung besitze.

Auf jeden Fall funktioniert die Fassung jetzt tadellos mit EM71 und ich schätze, daß es andere Loctalröhren genauso darin tun werden, habe aber keine

Da ich ja nur die Nut für die Führungsnase einseitig verbreitert habe, dürfte also eine LV1 nach wie vor auch problemlos passen.

Dank Deines Hinweises habe ich in meinem Archiv gesucht. Ich fand eine LV1 R1 - und die dazu gehörige Sockelschaltung

http://www.thomas-bohnen.de/Wolfgang/4i … LV1_R1.png

Interpretiere ich das richtig, daß hier die Nase des Führungszapfens auf den Kathodenanschluß zeigt? Oder ist das auch wieder eine andere Röhre?




HTS Erstellt am 16.01.2008 - 20:14

Hallo Michael,

für diese Fassung gab es nur die LV1 und ihre Nachbauten.

Gruß, Hans-Thomas




MGW51 Erstellt am 16.01.2008 - 21:15

Ja und wie verhält es sich nun mit dem Typ LV1 R1?

Ich habe keine anderen Unterlagen wo ich sowas nachschauen könnte. Eine reine Bezeichnung LV1 finde ich nicht.

Auch für meine beiden RL2,4P2 kann ich nirgendwo etwas finden. Für 2,4P3 aber schon. Ob diese mit meinen P2 identisch ist oder nicht, steht - wenigstens für mich - in den Sternen.

Da ich nun diese nagelneue LV1-Spezialfassung in totaler Unkenntnis einfach nach meinem Gutdünken irreversibel umfunktioniert habe, möchte ich natürlich auch die Prüfmöglichkeiten für die richtige LV1 mit in die Dokumentation aufnehmen. Ohne das korrekte Sockelschaltbild und die Betriebsdaten ist das freilich nicht machbar.

Die LV1 R1 steht bei mir wie folgt notiert:

Pentode, HF-Röhre, Schwingröhre, Endpentode (geeignet für KW)

Heizung = 12,6 V / 210 mA
Ua = 800 V
G2 = 400 V
Ri = 200 kOhm
N = 10 W

Dieser Broschüre fehlt seit Jahrzehnten der Einband, sie beginnt bei Seite 3 und ist gezeichnet mit "Der Verlag" Mehr kann ich dazu nicht sagen. Ich vermute mal als Erscheinungszeitraum die ersten Nachkriegsjahre.

Auf den Seiten, wo es um Röhrenersatz geht, taucht mehrfach die LV1 auf. Kann es sein, daß das mit dem Suffix R1 nur ein Dreckfuhler ist?
Bitte vergleiche mal die angegebenen Daten mit Deinen Unterlagen.

Das enträtselt dann allerdings noch nicht die Sache mit der RL2,4P2 ...




HTS Erstellt am 16.01.2008 - 23:16

Hallo Michael,

ich kenne eine gute Röhrenhomepage, wo beide Röhren aufgeführt sind. Link siehe unten.

Eine LV1 R1 ist mir allerdings unbekannt.

Gruß, Hans-Thomas




MGW51 Erstellt am 17.01.2008 - 17:27

Lieber Hans-Thomas,

wer soll denn da drauf kommen?

Also in der Tat, es ist genau diese Fassung und, nunja, ich habe sie mangels einer Alternative eben etwas umgestrickt. Und es paßt.

Nach dem was ich nun be iDir und Jogi gefunden habe, stimmen meine Daten und auch die Sockelschaltung aus dem alten Heftchen - die Bezeichnung LV1 R1 - wie sie dort auftaucht, wird vermutl. ein Druckfehler sein.

Was mich bewegt: Welchen Sinn macht es, eine Fassung für einen einzigen Röhrentyp zu erschaffen?
Klar, die Sockelbeschaltung ist ja völlig abweichend zu den mir bekannten Loctalröhren. Warum? Auch das erschließt sich mir nicht.

[Dieser Beitrag wurde am 11.04.2008 - 15:39 von MGW51 aktualisiert]




HTS Erstellt am 17.01.2008 - 22:52

Hallo Michael,

die Röhren und Fassungen der Wehrmacht sind möglichst unverwechselbar konstruiert worden. Der Hintergedanke war, einen Röhrenwechsel auch für technisch weniger Bewanderte möglich zu machen. Dazu passt die LV1. Gegen Kriegsende kamen jedoch immer mehr die Presstellerröhren und die Fassungen wurden genormt. Das vereinfachte dann die Fertigung.

Gruß, Hans-Thomas




MGW51 Erstellt am 18.01.2008 - 16:19

Danke Hans-Thomas, das ist einleuchtend.

Hier habe ich nochmal drei Fassungen, für die sich in meinem Fundus keine einzige passende Röhre finden lassen will. Das Teil links oben paßt nur scheinbar von der Anordnung der Kontakthülsen her - in der Realität erweisen sich die "Löcher" als zu klein geraten. Ob das nun Ausschußteile sind? Die Verarbeitungsqualität spricht ja Bände! Hatte ich mal billig beim Maxe mit abgegriffen...

http://www.thomas-bohnen.de/Wolfgang/4i … ungen1.png




HTS Erstellt am 18.01.2008 - 17:01

Hallo Michael,

die Fassung links oben würde ich für eine Hexodenfassung halten. Die Qualität ist wirklich einzigartig. Jedenfalls würde ich die nicht verwenden.

Rechts daneben ist eine britische 7-Stift-Fassung. Die Röhren dazu hats bei uns nicht gegeben.

Darunter ist eine Wehrmachtsfassung für die RL2,4T4, RV2,4P1400, RL4,2P6 oder RV12P3000.

Gruß, Hans-Thomas




MGW51 Erstellt am 18.01.2008 - 17:42

Aha, britische Röhren - naja, wenn jemand sowas braucht, bitte melden - die Fassung ist nagelneu! Die versilberten Hülsen passen auch problemlos auf die Stifte meiner alten deutschen Röhrlis und auch die Befestigungslöcher sind mit einem Mittenabstand von 38,5mm durchaus noch "normgerecht".

Von der verpfuschten Hexodenfassung kann ich das nicht sagen. In deren vernickelte Hülsen bekomme ich garnichts rein. Der Teilkreisdurchmesser der Befestigungslöcher beträgt dort 43 mm.

Mit Brachialgewalt konnte ich in einzelne Hülsen einen Sockelstift eintreiben. Die dafür aufzubringende Kraft würde keine Röhre überleben - vom ausziehen ganz zu schweigen. Also tatsächlich nur Ausschuß!




HTS Erstellt am 18.01.2008 - 18:17

Vielleicht ist das ja keine Hexodenfassung sondern ein Hexodenstecker?

Hans-Thomas




MGW51 Erstellt am 18.01.2008 - 20:03

Nein, es soll wirklich eine Fassung sein. Ist eben nur Pfusch. Ich werde mal ein unterseitiges Detailfote machen.

Nachtrag:
Meine Frage zu dieser fassung rührte wirklich nur daher, daß ich mir nicht sichar war ob es evtl. auch Röhrensockel mit entsprechend extra dünneren Stiften gibt.

In meinem Bestand sind sowohl Sockel, die an ihrem Ende mit dem Elektrodenanschlußdraht verlötet und in der Mitte aufgefedert sind als auch solche, die eben durchgehend geschlitzt - wie ein Bananenstecker - sind. Selbst diese passen im zusammengepreßten Zustand nur in zwei, drei Hülsen rein.

[Dieser Beitrag wurde am 18.01.2008 - 20:09 von MGW51 aktualisiert]





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