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AxelW 
10 Liter Wein
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...   Erstellt am 21.09.2009 - 15:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ist mir bekannt, ja.

Allerdings bilde ich mir ein gelesen zu haben, dass die Hefen aben nicht alle Arten Zucker gleich 'gerne' vergären und somit am Ende der Gärung die Fructose eher in ruhe lassen würden.

Da ich mir nicht sicher war, hab ich nochmal gefragt. Sorry dafür.




Birgit ...
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...   Erstellt am 21.09.2009 - 15:47Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Du hast richtig gelesen, das Hefen Fructose nicht so gerne mögen. Wieviel sie aber davon vergären, ist von Heferasse zu Heferasse und Ansatz zu Anastz verschieden. Du kannst versuchen mit einer kleinen Menge Fructose nachzuzuckern, aber ob deine Hefe diesen Zucker wirklich nicht vergärt, bleibt abzuwarten.

Gruß Birgit





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AxelW 
10 Liter Wein
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...   Erstellt am 22.09.2009 - 08:31Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Guten Morgen zusammen,

also, ich hab dann gestern Abend mal eine 100ml Probe von meinem Wein gezogen und probiert. War lecker, aber geschmacklich komplett zuckerfrei (wie erwartet).

Ich hab dann mal mit der Probe experimentiert, wieviel Fructose ich brauche, bis der Wein mir schmeckt - und hab dann 220g Fructose nachgelegt.

Effekt war der gleiche wir bim letzten Mal: Beim Einrieseln des Zuckers ist der Wein kurz aufgeschäumt, und beim anschliessenden Schütteln (schon mit Gärspund) hat dieser sofort geblubbert.

3h später hab ich nochmal geschüttelt, da hat es dann auch ein paarmal geblubbert.

Heute Morgen habe ich dann wieder geschüttelt - es kommt zwar noch CO2, aber so richtig viel passiert nicht.

Die Reaktion war schwächer als beim letzten Nachzuckern - schauen wir mal, was weiter passiert.

Gruß, Axel




Birgit ...
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...   Erstellt am 22.09.2009 - 09:16Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ist das altbekannte Verhalten eines Weines mit Trübstoffproblem, durch den "scharfkantigen" Zucker löst sich CO2 aus dem Wein und es schäumt und blubbert im Gärröhrchen.

Gruß Birgit





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AxelW 
10 Liter Wein
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...   Erstellt am 22.09.2009 - 09:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Birgit,

ja, ich dachte mir sowas - dass die Hefen sofort bei Kontakt mit dem Zucker so heftig anfangen zu schäumen konnte ich mir nicht vorstellen...

...das nächste Mal mache ich ein Maischegärung - versprochen! (D.h. wenn meine Reben mich nächstes Jahr nicht wieder im Stich lassen - sah schlimm aus diesen Herbst).

Aber nochmal eine Frage zum Trubproblem: Wenn man eine Maischgärung macht, wird der Wein ja dann auch nach einiger Zeit abgepresst... Dann ist da ja auch kein Trub mehr drin (oder eben ähnlich viel wie bei mir aktuell) - ist das Problem dann immer da, oder fällt das zu dem späteren Zeitpunkt nicht mehr so ins Gewicht?

Danke & Gruß, Axel




Birgit ...
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...   Erstellt am 22.09.2009 - 10:17Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Bei einer Maischegärung werden die Früchte stark zersetzt und einiges rutscht beim Abpressen durch das Gewebe des Pressbeutels, dadurch findet man bei Maischegärungen Trübstoffprobleme deutlich weniger.

Gruß Birgit





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AxelW 
10 Liter Wein
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...   Erstellt am 28.09.2009 - 08:49Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo zusammen,

mal ein Zwischenstand, eine Woche nach dem letzten Nachzuckern mit Fructose.

Anscheinend haben meine Hefen nix gegen Fructose einzuwenden, die Gärung läuft jetzt nicht wirklich stark, aber es bildet sich sogar etwas Schaum zwischen dem Schütteln (ich schüttle aktuell morgens und abends) und beim Schütteln blubberts noch recht ordentlich.

Fazit bislang: Nach der letzten Saccarosegabe war die Gärung drei Tage recht stark und ist dann nach einer Woche komplett zum Erliegen gekommen. Nach der Fructosegabe habe ich eine stetige Gärung - seit einer Woche.

Ich werde das ganze mal weiterschütteln und bei Gelegenheit mal wieder probieren.

Gruß, Axel




AxelW 
10 Liter Wein
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...   Erstellt am 06.10.2009 - 08:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Guten Morgen zusammen,

mal ein Update von der Fructosefront...

Jetzt ist es zwei Wochen her, dass ich meinem 'leergegorenen' Wein 220g Fructose nachgelegt habe (auf 11l Ansatz).
Was die CO2 Entwicklung anbelangt: ich schüttle aktuell morgens und abends (und wenn ich sowieso dran vorbeilaufe) - da kommt jedesmal ganz ordentlich was. Ungeschüttelt blubbt ab und zu mal was.
Alkoholgehalt hab ich dann auch gestern nochmal gemessen - die Messung war 1x 16.5% Vol. und 2x 17 % Vol. (direkt nach dem Entnehmen gemessen, mit Hefetrub), d.h. der Alkoholgehalt hat sich in den letzten zwei Wochen trotz kontinuierlicher wenn auch schwacher Gärung nicht wirklich viel erhöht (letzte Messung davor war auch ~16.5 % Vol).

Geschmacklich ist er weniger süß als vor einer Woche, ich finde er schmeckt so ganz angenehm.

Mein Fazit: Die Hefe reagiert auf die Fructose mit einer zögerlichen Vergärung (die entsprechende Menge an Saccarose hatte sie vorher in 3 Tagen weggeschafft).

Was noch zu beobacheten war: Direkt nach der Entnahme hab ich nochmal geschüttelt - dabei hat es wie blöd geblubbbert (es hat sogar etwas aus dem Röhrchen gespritzt). Hängt das vielleicht mit dem aufgenommenen Sauerstoff zusammen?

Ich denke mal, dass das noch ein bis zwei Wochen vor sich hinblubbern wird. Ich werde jetzt erstmal nix weiter machen.

Gruß, Axel




Fruchtweinkeller ...
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...   Erstellt am 06.10.2009 - 18:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Durch das Schütteln vergrößerst du die Oberfläche = mehr CO2 perlt aus.





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Jede Null verzehnfacht das Problem.
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AxelW 
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...   Erstellt am 07.10.2009 - 08:44Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Moin,

Fruchtweinkeller schrieb
    Durch das Schütteln vergrößerst du die Oberfläche = mehr CO2 perlt aus.

Jup. Meine Frage war, warum beim Schütteln *nach* der Probenentnahme plötzlich so viel mehr CO2 kam - und ob der eingebrachte Sauerstoff vielleicht was damit zu tun hat.

Gruß, Axel

[Dieser Beitrag wurde am 07.10.2009 - 08:45 von AxelW aktualisiert]




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