<Anna> unregistriert
| Erstellt am 30.04.2008 - 19:37 |  |
mareike schrieb
Ja,das ändert aber nichts an der Entscheidung von vor einem Jahr die ICH getroffen habe.Die Entscheidung vor einem Jahr war die, mich darauf einzulassen und das ist ein Ding was nur mich betrifft und nur einmal entschieden wird.Hier also eine "übergerordnete" Entscheidung, die immer wieder ein aktuelles Bewußtsein verlangt sozusagen als immer währende Bestätigung für die getroffene Entscheidung.
Das so leben zu wollen, entscheide ich immer wieder neu mit pro, die Entscheidung überhaupt dies oder jenes zu machen fällt nur einmal.Das hängt zwar alles zusammen, sind aber für mich von einander abgekoppelte Prozeße.
das ist klar, eine entscheidung aus der vergangenheit kannst du ja auch nicht mehr ändern. du kannst nur gucken, ob du sie noch so leben willst, das schreibst du ja, du entscheidest das immer wieder neu mit pro. was aber wäre, wenn du nein entscheiden würdest? weil du es eben so nicht mehr leben kannst? dann würde die entscheidung durch eine neue ersetzt. das wie wenn ich in gremien neue beschlüsse fälle, dann werden die anderen evtl. ersetzt. aber vielleicht ist das jetzt haarspalterei. ich will damit nur sagen, ich habe ja auch vor etwa einem jahr etwas entschieden, aber ich merke dass diese entscheidung mir nicht gut getan hat, und dann stehe ich zwar noch zu der entscheidung als solcher, aber muss sie dennoch revidieren.
Ja,dann würde ich die Entscheidung durch eine neue ersetzen.Es bleibt aber dann eine Teiletnscheidung den auch hier entscheide ich verschiedene Dinge.
Daß es mir nicht gut tut ist ja keine Entscheidung sondern ein Gefühl für daß ich eine Warnehmung habe und das heißt ja auch nicht automatisch,daß ich es nicht leben möchte.Das ist auch kein punktualer Entschluß sondern ein sich bewegender Prozeß und hier ist die Krux, es kommt eben darauf an, in welche Richtung ich meine Energie nun leite und wie ehrlich ich kommunizieren kann.
-in die Richtung es mir selber schmackhaft zu machen oder in die Richtung Ursachen zu erforschen und genau zu überdenken, wie kann das weiter gehen und das NUR für mich persönlich.
Fakt dabei ist,daß ich hier immer selber in der Pflich bin und meine Entscheidung für mich treffen muß.
Kurz und gut,was ich im Grunde ausdrücken möchte ist einfach,daß man sich die Wahrnehmung erhalten sollte und ehrlich mit sich selber sein, Dinge so wahrnehmen wie sie sind und auch Engpässe miteinplanen. Hier in einem anderen Thread war ein gutes Beispiel.
Die Frau mit dem Inder.
Reine Wahrnehmungs- und eventualitäten einkalkuliergeschichte.
Jemand,der mehr im "Wunsch" lebt fällt aus allen Wolken, jemand,der sieht,daß bestimmte Umstände bestimmte schwierigkeiten mit sich bringen können und mal schaut wie es läuft und nicht immer nur denkt"ach, wird mir schon nciht passieren" hat mit Dingen mehr zu kämpfen als der andere,der darauf "gefaßt" war.
Ich bin kein Garant,ich kenne keine Garantie und Sicherheit ist eine Illusion und dessen sollte man sich immer bewußt sein.
Ich verstehe was Du meinst.
Anders herum zum Verdeutlichen.
Es nieselt,ich mache einen Ausflug, habe Picknick dabei, Badesachen, nette Leute um mich, sammle vielleicht Kräuter, alles total schön.....das nieseln gehört dazu.....man betrachte das Gesamtpacket.
Vielleicht will man das nieseln nicht aber das ist nur ein Aspekt dessen.Ich würde den Ausflug dann nicht machen,wenn ich das so nicht will.Das ist wirr aber ich bekomme es gerade nicht besser ausgedrückt.Betrachte nicht einzelne Komponenten sondern das Ganze und was es für mich bedeutet.Es ist eine Bewußtseinsgeschichte und die Wahrnehmung für die Dinge wie sie sind und nicht wie ich sie mir vielleicht wünschen würde.Was ich mir wünsche ist nicht die Grundlage für das was faktisch passiert.
ok, du hattest wollen geschrieben und ich habe daraus wünschen gemacht
also ich betrachte auch nicht einzelaspekte, sondern das gesamtbild. dennoch entsteht dieses auch aus seinen bestandteilen. ist wie ein puzzle. einzelne steine mögen hässlich oder nichtssagend sein, das ganze ein kunstwerk. verändert sich aber etwas in den einzelaspekten, wird aus dem nieseln (was ich vorher ok fand) ein gewitter, kann sich auch das gesamtbild ändern und dann muss ich neu überdenken.
Dann haben sich aber schon zwei oder mehr Komponenten verändert und das sollte man wahrnehmen und auch darauf reagieren.
Aus dem Kunstwerk wird nur ein hässliches altes Bild, wenn man nicht früh genug mit der "Verschönerung" anfängt weil man es nicht sehen kann oder will oder es einfach Ignoriert.
Ja, das kann sein aber auch hier ist die Grundvoraussetzung zu wissen was ich möchte und erst dann kann ich verantwortungsvoll, allen gegenüber agieren und dabei ist es fast egal was ich tue.
"fast egal was ich tue" wow, aber ich stimme dir zu, zu wissen, was ich selbst möchte ist die voraussetzung, verantwortungsvoll zu handeln, mir selbst und anderen gegenüber. solange ich mir nicht sicher bin, was ich will, handle ich zumindest vorsichtig.
.....und ich gar nicht.
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mareike 
   

Status: Offline Registriert seit: 23.04.2006 Beiträge: 3187 Nachricht senden | Erstellt am 01.05.2008 - 12:36 |  |
Anna schrieb
Ja,dann würde ich die Entscheidung durch eine neue ersetzen.Es bleibt aber dann eine Teiletnscheidung den auch hier entscheide ich verschiedene Dinge.
Daß es mir nicht gut tut ist ja keine Entscheidung sondern ein Gefühl für daß ich eine Warnehmung habe und das heißt ja auch nicht automatisch,daß ich es nicht leben möchte.Das ist auch kein punktualer Entschluß sondern ein sich bewegender Prozeß und hier ist die Krux, es kommt eben darauf an, in welche Richtung ich meine Energie nun leite und wie ehrlich ich kommunizieren kann.
-in die Richtung es mir selber schmackhaft zu machen oder in die Richtung Ursachen zu erforschen und genau zu überdenken, wie kann das weiter gehen und das NUR für mich persönlich.
Fakt dabei ist,daß ich hier immer selber in der Pflich bin und meine Entscheidung für mich treffen muß.
Kurz und gut,was ich im Grunde ausdrücken möchte ist einfach,daß man sich die Wahrnehmung erhalten sollte und ehrlich mit sich selber sein, Dinge so wahrnehmen wie sie sind und auch Engpässe miteinplanen. Hier in einem anderen Thread war ein gutes Beispiel.
Die Frau mit dem Inder.
Reine Wahrnehmungs- und eventualitäten einkalkuliergeschichte.
Jemand,der mehr im "Wunsch" lebt fällt aus allen Wolken, jemand,der sieht,daß bestimmte Umstände bestimmte schwierigkeiten mit sich bringen können und mal schaut wie es läuft und nicht immer nur denkt"ach, wird mir schon nciht passieren" hat mit Dingen mehr zu kämpfen als der andere,der darauf "gefaßt" war.
Ich bin kein Garant,ich kenne keine Garantie und Sicherheit ist eine Illusion und dessen sollte man sich immer bewußt sein.
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ja, das ist es doch genau. wenn ich merke, dass es mir nicht gut tut, muss ich meine entscheidung überdenken. sicher ist es ein prozess, aber irgendwann gibt es handlungsbedarf. es sei senn, wie du schreibst, ich stecke meine energie darein, es mir immer weiter schmackhaft zu machen oder schön zu reden. dann merke ich unter umständen gar nicht, dass es mir nicht gut tut. oder nicht so sehr. bin ich aber ehrlich zu mir selbst, versuche die situation auch mal von außen zu betrachten, komme ich vielleicht an den punkt festzustellen: so geht es nicht weiter. oder auch: da war wohl mehr mein wunschdenken am werk, ich habe zwar um die schwierigkeiten gewusst, aber sie nicht ernst genug genommen.
wenn ich das nochmal zum ursprungsthema "gebundener partner" betrachte, weiß ich vorher, dass der mann nicht zu haben ist und muss mir überlegen, ob ich dann trotzdem eine beziehung mit ihm eingehen möchte. ich muss mir der schwierigkeiten bewusst sein, die entstehen können: lügen, eifersucht, wunsch nach mehr... aber selbst wenn ich mir dessen bewusst bin und PRO entscheide, mich damit gut fühle, also keine schwierigkeiten auftreten, es gut läuft, kann sich das eben ändern. weil sich gefühle ändern. und selbst wenn ich darauf gefasst war, tut es nicht weniger weh 
und noch ein satz zum wissen was man will und daraufhin handeln. wenn ich NICHT handle, weil ich mir nicht sicher bin, was ich wirklich will, ist das auch eine entscheidung, nämlich die, den alten zustand aufrecht zu erhalten 
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