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gwc 
10 Liter Wein
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...   Erstellt am 23.09.2009 - 15:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Tach!

Mein vor ungefähr 40 Std. angesetzter Gärstarter gärt schon ganz ordentlich. Ohne Fremdeinwirkung erhebt sich der Deckel vom Gärglas alle 1 bis 2 Minuten. Schwenk ich die Flasche, bildet sich ca. 5 cm Schaum auf der Oberfläche und das Gas entweicht im Sekundentakt.

Wann weiß ich, wann ich den Gärstarter weiterverarbeiten kann, sprich in den Holunderbeerensaft schütten kann?

Die Zeit läuft nämlich gerade etwas gegen mich. D. h., ich sollte zeitig mit dem Sammeln und verarbeiten der Holunderbeeren beginnen, weil ein Großteil am Baum eh schon kaputt ist. Mit jedem Tag werden es weniger.

Die Maische muss ich laut Anleitung sowieso eine Nacht stehen lassen, bis die Hefe dazukommt. Ich hätte also einen Vorlauf.

Wie weiß ich, wann die Hefe bereit zur Weiterverarbeitung ist?

Viele Grüße
Andreas




JasonOgg ...
1000 Liter Wein
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...   Erstellt am 23.09.2009 - 15:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Kipp es rein.

Das sieht nach einer sehr deutlichen Gärung aus, besser wird es nicht, eher schlechter, da der Zucker im Gärstarter auch irgendwann weg ist und die Hefen verhungern.





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Was lange gärt wird gut.

vladdi78 ...
100 Liter Wein
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...   Erstellt am 23.09.2009 - 15:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Stimmt, aber bis die Hefen verhungern dauert es schon einige Tage. Mein Gärstarter war nach 5 oder 6 Tagen schon recht ruhig geworden, aber kaum hatte ich ihn in den Ansatz gegeben gings wieder los.

Die Hefe ist dann bereit zur Weinherstellung, wenn sie sich rührt. Ob sie sich im Gärstarter oder im Ansatz vermehrt macht für die Hefe keinen Unterschied, aber für dich als Winzer ist es nur gut, wenn die Maische so schnell wie möglich Allohol bekommt, damit ein Verschimmeln oder schlechtwerden des Ansatzes verhindert wird. Je mehr Hefetierchen rumschwimmen, umso mehr Zucker wird in einer gegebenen Zeit zu Allohol umgesetzt - und ein Gärstarter, der im Vorfeld die Zahl der Hefetierchen steigen läßt, ist dazu ideal.

Da schließe ich mich JasonOgg an: Rinn mit! :-D

[Dieser Beitrag wurde am 23.09.2009 - 15:31 von vladdi78 aktualisiert]





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gwc 
10 Liter Wein
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...   Erstellt am 24.09.2009 - 17:31Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Danke für eure Antworten!

Bis morgen wirds der Gärstarter also wohl noch aushalten, oder?
Maische sollte ja über Nacht stehen gelassen werden, dann kann ich die Hefe dazugeben.

Grüße
Andreas




fibroin ...
5000 Liter Wein
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...   Erstellt am 24.09.2009 - 17:44Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Maische über Nacht stehen lassen? Warum?
Damit sich vor der Vergärung noch unerwünschte Keime vermehren können, damit sie der Hefe besser Paoli bieten können?

Los, jetzt aber sofort die Hefe rein, wenn die Temperaturen beider Komponenten einigermaßen stimmen.

[Dieser Beitrag wurde am 24.09.2009 - 17:46 von fibroin aktualisiert]





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gwc 
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...   Erstellt am 24.09.2009 - 19:35Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Steht jedenfalls in dem Rezept von dieser Seite:
Die Beeren werden nun mit etwas Wasser in einen Topf geben und unter ständigem rühren 20 Minuten lang auf 80°C erhitzt. Die Temperatur muss mit einem Thermometer kontrolliert werden, denn nur so kann sichergestellt werden, dass das Sambunigrin zerfällt. Ist die Maische auf 40°C abgekühlt, wird das Antigel zugesetzt. Die Maische über Nacht stehen lassen dann abpressen.

Bin aber immer noch mit Abbeeren beschäftigt




fibroin ...
5000 Liter Wein
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...   Erstellt am 24.09.2009 - 19:49Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ist klar, bei Holunder gibts die Ausnahme wegen des Erwärmens. In der heissen Maische hat die Hefe nichts verloren.





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Fruchtweinkeller ...
Administrator
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...   Erstellt am 24.09.2009 - 20:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Über Nacht soll das Antigel einwirken. Die Zeit kann man sicherlich kürzen (Schluck mehr aus der Antigel-Pulle).





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Jede Null verzehnfacht das Problem.
(Graf Fito)
Sorry, aber ich antworte nicht auf PMs, die inhaltlich ins Forum gehören!

vladdi78 ...
100 Liter Wein
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...   Erstellt am 25.09.2009 - 10:52Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich glaube der Gute ist von Goggl (leider!) in Sachen Fruchtweine zuerst auf die gleiche Seite geleitet worden, auf der ich mich auch rumtrieb. Bevor ich euch zugelaufen kam.

Und da stehen so Schoten wie "Beeren maischen, Antigel hinzu, 12 Stunden stehen lassen". Deshalb dachte ich übrigens auch, Antigel wirkt bei nennenswerten Alkoholkonzentrationen nicht mehr.

@gwc: Vergiß die Seite, alle (guten) Informationen die Du brauchst, findest du im FWK und HWK - und bei allen unbeantworteten Fragen werden Dir hier geholfen.





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B!

FunkelFeuer 



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...   Erstellt am 25.09.2009 - 13:32Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich hab sehr gute Erfahungen mit einer Maischegärung bei Hollunder gemacht: Wenn die Maische auf unter 30 Grad abgekühlt ist die Hefe rein, und erst nach einer Woche Gärung abpressen, und weitergären lassen.





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FunkelFeuer

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