samsbabe  SuperUser


Status: Offline Registriert seit: 17.03.2006 Beiträge: 167 Nachricht senden | Erstellt am 19.03.2006 - 16:40 |  |
*Bei Jay*
„Bitte komm doch morgen auch! Meine Eltern würden sich freuen!“, flehte Jay ins Telefon. „Ich weiß nicht!“, antwortete Cathy. „Wird es nicht zu viel? Ich mein wenn Mel und Sam auch kommen?“, fragte sie. „Wieso? Ich kann doch Sam bescheid sagen, dass er doch nicht kommen soll!“, antwortete er. „Jay!“, rief Cathy sauer ins Telefon. „Was denn?“, fragte er. „Du kannst Sam doch nicht so behandeln! Er ist dein bester Freund, das darfst du nicht vergessen! Du solltest doch eigentlich selbst wissen, wie wichtig beste Freunde sind!“, erklärte sie streng. „Ja schon, aber ich war immer für ihn da, als das mit Mel war! Jetzt muss er das eben verstehen, dass ich viel lieber mit dir zusammen bin!“, meinte er. „So geht es nicht Jay! Ich merk doch, wie gekränkt er ist! Irgendwie ist mir das alles schon etwas peinlich, dass im Moment die einzige bin, mit der du was zu tun haben willst! Ich denke wir sollten uns etwas aus dem Weg gehen! Jay du musst dir klar machen was du willst! Aber so, wie es jetzt ist geht es nicht! Du musst dich entscheiden! Glaub mir es ist das beste wenn wir uns eine Zeitlang nicht sehen!“, erklärte sie. Cathy probierte normal zu klingen und obwohl ihr das sehr gut gelang liefen ihr die Tränen nur so übers Gesicht. „Cathy! Ich kann das nicht! Ich will dich nicht verlieren!“, schrie er ins Telefon. Doch bevor er noch was sagen konnte hatte sie aufgelegt..
PIEP PIEP.....PIEP PIEP
Sam und ich lachten, da wir gleichzeitig eine Sms bekommen hatten. Doch als ich auf mein Display sah verging mir das lachen. Es war Cathy. „Was ist los?“, fragte Sam, der gesehen hatte wie sich mein Gesichtsausdruck verändert hatte. Ich lies ihm die Sms vor.
, Hey Mel! Ich hoffe ich habe dich nicht geweckt oder gestört! Aber ich glaub ich hab grad mit Jay Schluss gemacht!´
„Warum das denn?“, fragte Sam auch etwas überrascht. „Sam! Das steht da nicht drin! Ich hab auch keine Ahnung! Dummkopf!“, antwortete ich.
, Och man Süße! Warum das denn? Ist irgendwas passiert? Hdgmsdl Mel!´ schrieb ich zurück.
, Ich will nicht, dass er wegen mir seine Freunde vernachlässigt! Ich will nicht, dass dann später alle sauer sind auf mich, weil Jay nur mit mir seine Zeit verbringt! Verstehst du? Mir geht’s so mies! Ich wird jetzt schlafen gehen! Hdal´
Ich sah Spike-e an. „Ich hab zu ihr nichts gesagt! Du bist die einzige, die das weiß, dass mich das stört!“, rief er. Ich musste lachen, weil er sich wie ein kleiner Junge anhörte. Erst jetzt merkten wir, dass wir die Sms von Sam noch nicht gelesen hatten!
, Hi Spike-e! Es tut mir leid, wie ich die letzte Zeit mit dir umgegangen bin! Ich hab erst jetzt, wo ich Cathy verloren hab gemerkt, was ich für ein Idiot war! Ich mein du bist doch mein bester Kumpel und ich hab dich behandelt, wie ein Stück Dreck! Es tut mir leid Mann!´
„Ähm....und nun?“, fragte ich. „Jetzt wird ich Jay zurückschreiben!“, antwortete er.
, Ey Mann! Ist schon ok! Jetzt seh zu, dass du deine Lady wieder bekommst! Über das andere reden wir irgendwann mal!´.
Als Sam mir die Sms, die er geschrieben hatte, gezeigt hat. Sprang ich auf und drückte ihm einen dicken Kuss auf die Wange! Ich hatte ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, dass Sam das schreiben würde. Plötzlich bekam er wieder eine Sms.
, Danke! Du bist echt der beste Freund auf der ganzen Welt! Flava´
Sam lächelte und es war schön ihn so zu sehen. In meinem Bauch fing es auf einmal wieder anzukribbeln! Dieses Kribbeln kannte ich schon. Ich hatte es früher irgendwann schon mal gespürt! Zufrieden lehnte ich meinen Kopf an Sam´s Schulter und schaute in den Sternenhimmel.
*Bei Jay*
„Wo willst du um diese Uhrzeit noch hin?“, fragte mein Onkel. „Bitte Daddy! Ich erklär dir das ein anderes Mal! Aber ich muss gehen, es handelt sich um Leben oder Tod!“, rief Jay völlig aus dem Häuschen. Mein Onkel lachte kurz und machte dann platz. Als Jay an die kalte Nachtluft kam, fing es an zu regnen! Jay rannte nur im T-Shirt durch die Straßen.
*Bei Cathy*
Cathy´s Eltern waren zwar nicht reich ,aber sie hatten doch schon eine Menge Geld zur Verfügung. Cathy wohnte in einem großen Haus, dass fast an jedem (Schlaf)Zimmer einen Balkon hatte.
Cathy saß auf ihren Bett und hatte ein Foto von Jay in der Hand. Kühler Wind strich über ihr nasses Gesicht. Sie war ganz allein in diesem großen Haus. Ihre Schwester war bei einer Freundin, ihr Bruder bei einem Freund und ihre Eltern waren auch mal wieder weg. Cathy fühlte sich im Stich gelassen. Durchs gesamte Haus hörte man immer wieder Blue mit ihrem Lied Breath easy. Cathy hatte ihre Balkontür auf, damit sie die Sterne sehen konnte. Sie stand grade auf und wollte die Tür schließen, als plötzlich ein klitschnasser Jay ins Zimmer lief. Langsam gingen sie auf einander zu. Jay war nur am tropfen. Sein weißes Shirt war komplett durchsichtig. Cathy strich über seine Wange. Jay nahm beide Hände und legte sie behutsam an die Kopfseite bei den Augen. Mit seinen Daumen strich er ihre Tränen weg. „Ich brauche dich Cathy! Ich würde alles tun um mit dir zusammen zu bleiben! Ich liebe dich!“, flüsterte er ihr zu. Cathy drückte sich an seinen nassen Oberkörper ran und Jay schloss seine Arme um sie. Er hielt sie fest und sie schluchzte leise: „Es tut mir leid Jay! Es war dumm von mir!“. „War es eben nicht Cathy! Du hast recht und du hast mir meine Augen wieder geöffnet! Ich hab mich bei Spike-e entschuldigt! Er hat gesagt ich soll zu sehen, dass ich dich wieder bekomme und das andere klären wir noch!“, sagte er mit Tränen in den Augen. Cathy schaute zu ihm auf. Langsam nährten sich ihre Lippen. Vorsichtig küsste sie ihn. Er erwiderte ihren Kuss und zog sie noch näher an sich ran. Ihr küsse wurden intensiver und wilder. Jay lies seine Hände tiefer gleiten, während Cathy seinen Nacken streichelte. Behutsam zog sie sein nasses T-Shirt aus. Jay nahm ihre Hand und zog sie zum Bett. Dann knöpfte er ihr Schlafshirt auf und legte sie sanft aufs Bett. Jay legte sich sanft auf Cathy und fing an ihren Hals mit seiner Zunge zu massieren. Langsam glitt sein Mund wieder nach oben und dann küsste er sie wieder auf den Mund. Cathy drückte ihre Finger etwas doller in Jay´s Rücken. Dieser flüsterte ihr ins Ohr: „Cathy!? Ich will dich spüren!“. Sie lächelte ihn an und fing an Jay´s Hose aus zuziehen.
Nach einer halben Ewigkeit lösten sie sich voneinander. „Ich liebe dich!“, flüsterte Jay Cathy ins Ohr. Doch sie war schon eingeschlafen.
*Knapp 3 Monate später*
Linn, Cathy, Fiona, Jenny und ich saßen im Café und redeten über die Jungs. „Oh Chris ist ja so süß! Jeden Abend schreibt er mir eine total liebe Gute Nacht Sms!“, rief Fio. „Jay hat wieder ein Lied für mich geschrieben! Er ist einfach total romantisch!“, setzte Cathy mit ein. Jetzt fing auch Linn an. „Also Lee hat gestern sein Zimmer mit Rosen und Kerzen geschmückt. Dann er hat er sogar noch selbst gekocht!“. „Ist ja schlimm!“, rief ich, stand auf und ging weg. „Was ist denn mit ihr los?“, fragten die 3 verdutzt. Jenny schaute sie böse an. „Könnt ihr euch das nicht denken? Hört ihr euch selbst reden? Ist ja schlimm! Mein Schatz hier, mein Schatz da! Blablabla....das ist echt schlimm! Vor allem, wenn man Solo ist!“, erklärte Jenny. „Es ist nicht nur das!“, fügte nun Linn hinzu. „Sie ist in der letzten Zeit irgendwie auch anders geworden!“. „Glaubst du ob es wegen Sam ist?“, fragte Cathy. „Das hat rein gar nichts mit Sam zu tun, klar?!“, schrie ich sauer und stellte das Tablett mit den neuen vollen Gläsern auf den Tisch. „Tut uns leid Mel!“, meinte Fiona. „Ich hau jetzt ab!“, sagte ich. „Komm schon, jetzt sei doch nicht so!“, bat mich Cathy. „Nein lass mal! Ich hab einen Termin!“, erklärte ich. „Jenny du solltest auch besser los, wenn du dich noch mit Kenzie triffst!“, sagte ich noch. Jenny stand auf und rannte aufgeregt los. „Jetzt sei doch nicht sauer Mel und bleib doch noch etwas!“, sagte Fio. „Nein ich hab einen Arzttermin!“. „Ally! Was ist denn los mit dir? Du bist in letzter Zeit so komisch!“. „Es tut mir leid, wenn ich euch in letzter Zeit manchmal so angegangen bin! Es ist nur so, dass ich in der letzten Zeit nicht wusste, was los ist und will ich tierische Angst habe!“, gestand ich. „Was ist denn los?“, fragte Cathy. Das alles war mir etwas unangenehm, darum starrte ich auf mein Glas. „Ich hab meine Tage schon lange nicht mehr bekommen!“, platzte es einfach aus mir heraus. Geschockt sahen die drei mich an. „Willst du jetzt etwa sagen, dass du schwanger bist?“, rief Linn. Ich wurde leicht rot, weil schon wieder eine Hitzewelle durch meinen Körper schoss. „Ich weiß es nicht! Darum gehe ich ja auch jetzt gleich zum Arzt. Ich habe solche angst!“, flüsterte ich. Sie schwiegen. „Soll ich mit dir kommen?“, fragte Linn. „Du wolltest dich doch mit Lee treffen?“, sagte ich. „Ally, du bist doch meine beste Freundin! Lee kann bestimmt warten!“, antwortete Linn. „Ich will aber nicht, dass er weiß warum!“, erklärte ich. „Ich wird ihm schon nichts sagen!“, versprach sie mir. „Also soll ich mit?“, fragte sie wieder. Ich nickte. „Und wir bleiben hier und warten auf euch!“, meinte Fiona. Linn und ich standen auf. Cathy umarmte mich eben noch kurz. „Es wird schon alles gut werden!“, flüsterte sie mir ins Ohr. Schwach lächelte ich und lief dann zusammen mit Linn zum Arzt.
Wir mussten ein ganze Zeit warten. „Jetzt kann ich mir auch denken, warum dir morgens immer schlecht war und du nichts essen wolltest!“, flüsterte Linn. „Tut mir leid, aber ich hab mich irgendwie geschämt, weil ich ja nicht Sam zusammen sind!“, erklärte ich. Dann musste ich ins Behandlungszimmer. Als ich wieder zurück kam, schaute Linn mich erwartungsvoll an. Ich sagte nicht, sondern grinste nur.....
,,Hey Jenny!", rief Kenzie und fuchtelte mit seinen Armen, damit sie ihn sah. ,,Oh Hi! Hab dich gar nicht gesehen!", antwortete sie schüchtern. ,,Schön das du da bist!", strahlte er. Sie lächelte nur. Dann gingen sie zusammen ins Schwimmbad. Kenzie war natürlich schneller mit dem Umziehen als sie, darum ging er schon mal ins Bad und wartete im Wasser.
,,Sag mal was hat dir Chris alles gesagt?", fragte Jenny nach einiger Zeit. ,,Nicht so viel! Nur das du Solo bist und dich gerne mal mit mir treffen würdest!", antwortete er verdutzt. Sie nickte kurz einem Freund von ihr zu. ,,Wer war das?", wollte Kenzie nun wissen. ,,Mein bescheurter Ex-Freund!", stöhnte sie. ,,Oh! Was war denn so bescheuert an ihm? Ich mein ich steh ja nicht auf Kerle, aber der ist doch bestimmt so einer, auf den alle Weiber stehen oder etwa nicht?!". ,,Ja genau! Deswegen! Paul meinte er könne mir verbieten weg zugehen und zu sagen, welche Freunde ich sehen darf und welche nicht! Dann hat er noch versucht zu bestimmen, was ich anziehe! Aber er durfte alles! Er ist fast jeden Abend weg gewesen und hat sich mit anderen Weibern vergnügt!", erzählte sie bitter und funkelte Paul böse an. Kenzie sagte nichts, sondern nahm sie einfach in den Arm. Einen krzen Augenblick war Jenny etwas verwirrt, doch dann genoss sie es und erwiderte seine Umarmung.
Die zwei tobten durchs Wasser, spritzten sich gegenseitig nass und versuchten sich unter zu tauchen. Ständig waren sie am lachen, welches dann meistens verstummte, weil einer von ihnen wieder unter Wasser war. Als sie Hand in Hand zur Rutsche liefen stand auf einmal Paul da. ,,Kannst du mir mal verraten, was du hier machst?", fragte er böse. ,,Ich muss dir gar nichts mehr sagen! Und jetzt verpiss dich!", schrie Jenny. ,,Hör zu! Ich lass es nicht zu, dass du dich zur Schlampe machst! Du weißt ganz genau, dass du zu mir gehörst!", brüllte er sie an. ,,Ey geht´s noch?", mischte sich jetzt Kenzie ein. ,,Was willst du denn?", giftete Paul. ,,Ganz einfach: Ich will das du meine FREUNDIN in Ruhe lässt, ist das klar!", schrie Kenzie und schubste Paul weg. Der war total überrascht und ergriff die Flucht. Allerdings drehte er sich noch einmal um und drohte Jenny: ,,Du wirst ja sehen, was du davon hast!".
,,Alles klar?", fragte Kenzie besorgt. Jenny lächelte ihn an, nickte und sagte: ,,Danke! Das war lieb von dir!". ,,Kein Thema! Hab ich doch gerne gemacht!", lächelte er sie an. Jenny legte ihren Arm um seine Schulter und gab ihm einen Kuss auf die Wange. ,,Hey!", rief Kenzie verwundert. Dann drehte er sich zu ihr und schaute Jenny tief in die Augen. ,,Ich hab mich so in dich verknallt!", flüsterte er. Etwas verdutzt schaute sie ihn an. ,,Du bist so hübsch Jenny!", fuhr er fort. ,,Tu mir bloß nicht weh!", sagte sie noch, bevor seine Lippen ihren Mund berührten. Es war ein langer leidenschaftlicher Kuss mitten im Schwimmbad, doch das stöhrte die beiden weniger. Eng umschlungen standen sie dort, bis Jenny langsam ihren Kopf in den Nacken legte und flüsterte: ,,Ich glaub ich träume! Bitte weck mich nie wieder auf!". Kenzie lächelte sie total lieb an. ,,Glaub mir das werde ich nicht!". Dann verzichteten sie auf die riesen´große Wasserrutsche und verließen das Bad.
„Und? Was ist nun?“, fragte Linn. Ich nickte nur. „Oh mein Gott!“, schrie sie. Die anderen Leute schauten Linn böse an. Sie wurde rot und murmelte: „Tut mir leid!“. Ich vereinbarte einen neuen Termin und verließ dann mit Linn die Praxis. „Mel! Jetzt sag doch mal endlich was!“, meckerte meine Freundin. „Ich bin geschockt!“, sagte ich nur. „Ja das bin ich auch! Aber...wie heißt er? Das Baby war doch nicht gewollt oder? Wann war das? Ally jetzt sag doch endlich mal was!“, meinte sie sichtlich verwirrt. „Ähm, du weißt doch noch...Spike-e und ich...also in der Turnhalle.“, stotterte ich. „Sag mir jetzt sofort, dass das nicht wahr ist!“, schrie sie. „Ich kann nicht Linn, auch wenn ich es gerne würde! Ich kann es nicht!“, sagte ich etwas traurig. Plötzlich stieß ich mit jemanden zusammen. Es war Jenny, die Kenzie an der Hand hielt. „Oh tut mir leid Jenny! Ich habe dich nicht gesehen!“, murmelte ich. „Schon ok! Was hat der Arzt gesagt?“, fragte sie. Linn warf einen kurzen Blick zu Kenzie. „Äh, ich geh dann schon mal vor und bestell! Dauert ja immer etwas länger mit dem zubereiten!“, faselte er, gab Jenny einen Kuss und lief weiter. „Also seid ihr jetzt zusammen? Schön!“, freute ich mich. Linn nickte zustimmend. „Also was hat der Arzt gesagt?“, wiederholte sie ihre Frage. „Der Arzt hat gesagt das es mir gut geht...Mir und meinem Baby geht’s gut!“, antwortete ich. „Deinem Baby!?“, schrie sie überrascht. Ich nickte. „Und jetzt?“, fragte sie. „Da waren wir auch grad stehen geblieben!“, meldete sich nun auch wieder Linn zu Wort. „Ich weiß nicht!“, meinte ich. „War es gewollt?“, fragte Jenny. Ich schüttelte heftig den Kopf. „Leute ich bin grade mal, genauso wie ihr 16, da denke ich doch bestimmt nicht schon ans Kinder kriegen!“, sagte ich sichtlich entsetzt. „Ist Sam der Vater?“, wollte Jenny nun wissen. Tränen liefen mir übers Gesicht, während ich schwach nickte. „Oh Süße!“, riefen beide und umarmten mich. „Geht wieder!“, sagte ich und wischte mir die Tränen weg. „Ich muss wieder zu Kenzie! Wir wollen Essen bestellen und dann Videos gucken.“, strahle Jenny. „Dann wünsch ich euch viel Spaß! Aber kein Wort zu ihm, versprochen?!“, fragte ich. Sie nickte: „Klar! Ich werde ihm kein einziges Wort sagen!“. Dann verschwand sie. „Und was ist jetzt mit dem kleinen?“, fragte Linn sanft und deutete auf meinen Bauch. „Ich weiß nicht! Ich will es nicht abtreiben! Ich mein es ist doch schon ein Teil von mir! Nur, was soll ich anders tun?!“, schluchzte ich. „Erst mal musst du mit Sam reden!“, meinte sie streng. „Das kann ich nicht Linn!“, schrie ich plötzlich auf. „Du musst! Spätestens in einem Monat wird man es sehen!“. „Ja du hast recht!“, sagte ich nur noch und folgte Linn ins Café. Die anderen waren noch da und hatten ein breites Grinsen drauf.
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*Zur gleichen Zeit bei den Jungs*
„Wisst ihr eigentlich wie deprimierend das ist?“, fragte Sam sauer. „Alter was ist dir denn über die Leber gelaufen?“, rief Lee. „Mel!?“, antwortete Jay. Sam warf den Ball und Buster rannte hinter her. „Langsam hab ich das Gefühl, dass sie mich verarschen will!“, sagte Spike-e bitter. „Warum?“, fragten die anderen. „Na weil da gar nichts läuft! Sie sagt zwar ständig, dass sie mich nie vergessen konnte und so, aber mehr kommt von ihr einfach nicht!“, antwortete er. „Du kennst doch Mel! Sie ist nicht der Typ, der alles sofort entscheidet und der den ersten Schritt macht!“, meinte Jay sanft und versuchte Buster den Ball weg zu nehmen. „Dieses Girl macht mich noch verrückt!“, meinte Sam und ließ sich auf sein Bett fallen. „Dann mach du doch halt was! Du bist doch sonst nicht so!“, riet ihm Lee. „Ich weiß doch gar nicht, was sie im Moment fühlt und was sie im Moment denkt!“, antwortete er böse. „Ach so ein quatsch! Jeder weiß doch, dass sie total auf dich steht!“, sagte Chris, der nun endlich aus seinem Tagtraum erwacht war. „SICHER?“, fragte Sam noch mal verunsichert nach. Die drei anderen schauten ihn an: „Total sicher!“, riefen sie. „Aber sie raucht!“, sagte er jetzt total stumpf. Die anderen mussten lachen. „Ich find das gar nicht witzig!“, maulte Sam. „Ich denke mal, dass meine Cousine das für dich aufgeben würde!“, erklärte Jay. „Denk ich auch! Linn hat ja auch damit auf gehört!“, unterstützte Lee Jay. Sam legte seinen Kopf schief und starrte das Bild von uns beiden im Kindergarten an.
„Kommt ihr mit zu den Girls ins Café?“, fragte Stu, der auf einmal in Sam´s Zimmertür stand. Sie nickten, standen auf, zogen sich ihre Jacken an und liefen los. „Ist Mel auch da?“, fragte Sam. Stu nickte. „Ja aber der soll es wohl nicht so gut gehen! Hab ich gehört!“, antwortete er.
*Im Café*
„Na wie war´s?“, fragten Cathy und Fiona. Ich sagte nichts, sondern schaute nur auf das kleine Geschenk, welches auf einmal auf dem Tisch lag. „Wir haben vorhin bei Linn auf Handy angerufen!“, erklärte Fiona. Überrascht schaute Linn die beiden an und zog ihre Jacke aus. „Ja, du bist wohl aus versehen auf den Knopf gekommen! Jedenfalls haben wir dich schreien gehört und da konnten wir uns die Antwort schon denken!“, sprach Fio weiter. Immer noch verdutzt sahen wir sie an. „Na ja auf jeden Fall haben wir dir eine Kleinigkeit gekauft Mel!“, fügte Cathy jetzt noch hinzu und gab mir das kleine Päckchen. Drin war ein kleiner baby blauer Strampelanzug. Er war total süß und weich. Dann noch ein Schnuller und ein paar Babysocken. Ich strahlte. „Ihr seid so süß!“ rief ich und umarmte beide kurz. „Weißt du schon, was es wird?“, fragte Fiona. Ich schüttelte den Kopf. „Solange ich Patentante werde ist es mir egal, ob Mädchen oder Junge!“, witzelte Cathy. „Leute wir müssen erst mal sehen, ob sie das Baby überhaupt bekommt!“, meinte Linn ernst. Ich war auf einmal total müde und völlig erschöpft. Ich packte die Sachen in meine Tasche und bestellte mir noch einen Milchshake. „Wer ist denn überhaupt der Vater?“, wollte nun Fiona wissen. „Spike-e!“, antwortete ich und nahm grad einen neuen Schluck. „SPIKE-E?????????“, schrieen die beiden voll überrascht. „Häh? Was denn los?“, fragte Sam, der plötzlich mit den anderen hinter uns stand. Erschrocken drehten sich Fiona, Cathy und Linn um, während ich mit einen Hustanfall beschäftigt war. „Wenn du dich so freuen würdest, wenn du mich siehst!“, sagte Jay etwas vorwurfsvoll. Cathy sprang auf und stürmte auf Jay zu. „Hey Mel! Was ist los mit dir?“, fragte Jay und gab mir einen Kuss auf die Wange. Ich lächelte nur. Nachdem die Jungs bestellt und sich jeder neben ihren Girl gequetscht hatten fragte Chris: „Jetzt sagt doch mal, warum ihr grad so erschrocken wart! Worüber habt ihr denn schon wieder gelästert?“. „Wir lästern nicht!“, sagte ich böse. Verdutzt sahen mich die anderen an. „Mel? Was ist los?“, wollte nun auch Lee wissen. „Nichts!“, giftete ich. „Wenn nichts wäre, dann wärst du nicht so!“, gab jetzt auch noch Chris seinen Senf dazu. „Das geht euch einfach nichts an! Klar?“, zickte ich. Eingeschüchtert nickte er. Stu holte seine Zigaretten raus und bot mir eine an. „Willst du?“, fragte er. Ich schüttelte den Kopf. „Nein, ich rauch nicht mehr!“, antwortete ich. Plötzlich strahlte Sam übers ganze Gesicht und die Jungs lachten auf. „Was sag ich!?“, meinte Jay. Ich verstand zwar nichts, aber das war mir auch relativ egal. Ich lehnte mich zurück und versuchte meine Gedanken zu ordnen.
Doch als ich den Zigarettenqualm roch wurde mir tierisch schlecht. „Lass mich mal durch!“, rief ich und drängte Sam weg. Mit der Hand vorm Mund gepresst rannte ich so schnell ich konnte zum Klo. „Was hat sie denn?“, fragte Sam besorgt und schaute mir hinter her. „Das weißt du nicht? Du solltest es aber am besten wissen.....“, Fiona wurde von Linn unterbrochen „Halt die Klappe Fio!“. Lee der sie eigentlich grade küssen wollte, machte seine Augen wieder auf und schaute sie verwirrt an. „Kann mich mal jemand aufklären?“, fragte Jay. „NEIN!“, rief jetzt Cathy. Die Jungs waren komplett durcheinander. Als ich wieder kam schauten mich total komisch an. „Was ist los?“, fragte ich. „Wir wollen wissen was los ist!“, sagte Jay sauer. „Heute nicht!“, sagte ich sanft und erschöpft. „Ist mit dir alles in Ordnung?“, fragte Sam besorgt und machte mir Platz. Er schaute mir in die Augen und sah, dass sie mit Tränen gefüllt waren. Ich setzte mich wieder. Sam legte seinen Arm um mich. „Du zitterst ja!“, flüsterte er. Ich antwortete nicht. Ich trank noch meinen Tee und den Milchshake aus und sagte dann : „Ich geh jetzt auch mal nach hause! Ich bin müde!“. Linn, Lee, Cathy, Jay, Fiona und Chris waren beschäftigt und merkten gar nichts. „Hast du was dagegen wenn ich mit komme?“, fragte Sam. „Ich habe keine Lust allein hier zu bleiben!“. Stu war nämlich auch schon mit Ollie, Tommy und Mus abgehauen. „Ja schon ok“, antwortete ich und lächelte ihn an. Als wir aus dem Laden kam hörte ich eine wohl bekannte Stimme nach mir rufen: „Ally!“. Es war Mark. Erschrocken nahm ich Sam´s Hand. Der guckte mich verdutzt an. „Wie geht´s dir?“, fragte er. „Gut!“, log ich. „Schön! Sag mal hast du irgendwann mal Zeit? Wollen wir was trinken gehen?“, fragte er wieder. „Ich denke nicht Mark! Lass mich in Ruhe! Ich bin glücklich jetzt!!“, schrie ich und drücke mich fest an Sam. „Was mit diesem Waschlappen?“, brüllte Mark los. „Wen nennst du hier Waschlappen?“, schrie Jay, der auf einmal bei uns stand. „Hals Maul!“, schrie Mark zurück. „Du kannst mir nicht sagen das es aus ist mit!“, richte Mark das Wort an mich. „Bitte Ally! Sag nicht das es aus ist!“, schluchzte er. Mark brach unter seinen Tränen zusammen. Das war einfach zu viel für mich. Erst das Baby, dann das im Café und jetzt auch noch MARK! Konnte er mich nicht einfach in Ruhe lassen? Ich wollte das er aus meinem Leben verschwand. Ich....Ich...Mir wurde schwarz vor Augen. Ich merkte wie Sam mich noch auffing und mich sanft auf den Boden legte. Als ich meine Augen wieder auf machte sah ich in seine Augen. Er sah besorgt aus. Plötzlich kam wieder dieses kribbeln, welches ich so liebte! Ich musste es Sam jetzt einfach sagen! Ganz egal ob ich mitten in der Stadt lag und egal, dass Jay und Mark da waren. „Sam!? Ich....Ich....!“, stotterte ich. „Psst!“, machte er und half mir hoch. „Sam hör mich doch zu!“, rief ich. „Du musst mir nichts erklären und du musst mir auch keine Rechenschaft abgeben!“, sagte er traurig. „Was quatschst du da?“, fragte ich. Er deutete mit seinen Kopf auf Mark. Jetzt reichte es echt! Wütend drehte ich mich um und rannte auf Mark zu.
„Baby ich glaub wir sollten mal raus gehen! Mel sieht nicht grade sanft aus!“, witzelte Lee. Schnell kamen die anderen angerannt. „Ally!? Was ist los?“, fragte Linn. „DUUUU!“, schrie ich und rannte auf Mark zu. „Ich hasse dich so sehr! Verschwinde endlich aus meinem Leben! Du hast mir genug weh getan und mich gedemütigt! Verpiss dich endlich! Ach noch was! Falls es immer noch nicht in dein Kleinhirn reingegangen ist: Es ist AUS mit uns und das schon seid 4 Jahren!“, brüllte ich ihn an und schubste ihn vor mich hin. Linn und Lee kamen nun zu mir gerannt und hielten mich an den Armen fest. „Du bist ein Miststück Ally!“, brüllte er. „Ich ein Miststück?“, schrie ich zurück. „Was bist du dann Mark?! Du hast mich geschlagen, schon vergessen? Du hast mir mein Leben zur Hölle gemacht!“, brüllte ich. „Mel! Mel hör auf damit! Hör auf dich so auf zuregen! Das darfst du nicht denk an, du weißt schon was!“, riefen Cathy und Fio dazwischen. Ich konnte mich aber nicht beruhigen. Sam und die anderen Jungs beobachteten uns und fanden es sehr amüsant. Ich versuchte ruhig zu werden. „Es war das größte Glück, dass deine scheiß Mum abgekratzt ist!“, rief er. Ich starrte ihn fassungslos an. Zack...so ganz plötzlich bewegte sich mein Arm nach vorne. Ich konnte ihn gar nicht steuern, alles passierte automatisch. Dann kam ich wieder zu mir und sah, dass ich Mark die Nase blutig gehauen hatte. Das tat echt gut! Doch ich hatte nicht damit gerechnet, dass er zurück schlug. Ich lag auf den Boden, weil er mich mal wieder mit der Faust ins Gesicht geschlagen hatte. „Dreckskerl!“, schrie Sam und ging auf Mark los. Endlich hatte ich mich aufgerappelt.
Keiner der Jungs ging dazwischen, ganz im Gegenteil! Sie feuerten Sam an. „Hört sofort auf damit!“, schrie ich und stellte mich zwischen ihnen. „Ally! Hör auf so eine Scheiße ab zuziehen! Komm da weg! Bitte!“, schrie Linn. Lee griff nach meiner Hand und zog mich da weg. Da Spike-e einen kurzen Augenblick nicht aufpasste bekam er Marks Faust in den Bauch. Er ging zu Boden. „SAAAAAAMMMM!“, schrie ich und riss mich los. „Geht schon!“, sagte er. Ich half ihm hoch, während Mark anfing dreckig zu lachen. „Bitte hör auf damit Sam! Ich hab angst um dich!“, flüsterte ich ihm ins Ohr. Er lächelte mich matt an. „Was los Pumuckel? Willst du dir etwa was von dieser Bitch sagen lassen! Man du bist ja noch erbärmlicher als ich dachte!“, rief Mark. Sam schubste mich zur Seite und wollte wieder auf Mark los, doch dieser war schneller und schlug zu. Er traf aber nicht Sam, sondern mich. Ich sank auf den Boden und hielt meinen Bauch fest. „Du blödes A****loch!“, schrie Linn und rannte auf Mark zu. Auch Cathy, Fiona und Jenny, die grad mit Kenzie kam rannten auf ihn zu. Mark ergriff die Flucht. „Auuuu! Mein Bauch!“, schrie ich. Linn und Cathy knieten sich zu mir runter. Auch die anderen bildeten ein Kreis um mich. Ein Paar der Jungs fingen an zu lachen. Linn sah mich geschockt an. „Was...was...ist?“, stotterte ich und schaute an mir runter. Meine weiße Hose war rot gefärbt. „Mein Baby!“, rief ich. „Mein Baby! Ich darf mein Baby nicht verlieren!“. Linn fing an zu weinen. „Es tut so weh Linn! Hilf mir...Mein Baby!“, schluchzte ich. „Dein Baby?“, riefen die Jungs Überrascht. „Ja! Sie bekommt ein Baby! Jetzt helft ihr doch irgendjemand!“, schrie Cathy. Jay nahm mich auf den Arm und trug mich Richtung Krankenhaus. Chris und Kenzie stützen Sam und Lee? Ja der hatte alle Hände mit den anderen Mädels zu tun.
„Mel! Alles ok?“, es war Linn. Ich lächelte sie an. „Meinem Baby geht´s gut!“, sagte ich glücklich. „Sam wartet vor der Tür! Soll ich ihn rein holen?“, fragte sie. Ich nickte. „Hey!“, sagte er etwas schüchtern. „Du siehst ja nicht schlecht aus!“, grinste ich und deute auf seine Verbände. Er lachte. „Du Sam!“, fing ich an. „Ist es mein Baby?“, fragte er. Ich nickte. „Warum hast du mir denn nichts gesagt?“, warf er mir vor. „Ich wusste es auch erst seid heute! Und vorher wollte ich dich nicht beunruhigen!“, gestand ich. „Außerdem war es mir unangenehm!“. „Und wie geht´s meinem Baby jetzt? Ist alles ok?“, fragte er und legte seine Hand sanft auf meinem Bauch. Wieder nickte ich. „Du bist gar nicht überrascht?“, fragte ich. „Doch schon irgendwie! Aber irgendwie ist es ein cooles Gefühl!“, flüsterte er und strich mir über den Bauch. „Und was machen wir jetzt?“, fragte ich. „Ich weiß es nicht Mel! Wir schauen einfach was die Zeit uns bringt!“, flüsterte er. „Und was ist mit dem Baby?“, fragte ich. „Wir reden, wenn du morgen raus mit meinen Eltern und dann sehen wir weiter, ok?!“, sagte er und ging langsam raus.
Alle schaute Sam gespannt an. Er wurde rot und grinste übers ganze Gesicht. „Ich werde Vater!“, rief er und machte einen Luftsprung. Die anderen fingen an zu lachen.
Am nächsten Tag durfte ich raus, aber ich hatte angst vor dem Gespräch mit Sam´s Eltern.
Ich stand vor seiner Haustür und war total aufgeregt. „Hallo Mel!“, sagte Jamie und lies mich rein. Buster kam auf mich zu gerannt und wollte mich anspringen, doch Sam war schneller und hielt ihn zurück. „Wie geht´s dir?“, fragte er. „Gut! Danke!“, lächelte ich. Jane und Tom saßen im Wohnzimmer und tranken Tee. „Hallo Mel!“, riefen sie und machten mir Platz. „Was ist denn mit dir los?“, fragte sein Vater. „Warum?“, fragte ich zurück. „Na ja du bist etwas breiter um die Hüften geworden!“, grinste er. Ich wurde rot. „Ähm, Mum, Dad!?“, sagte Sam leise. „Wir müssen dringend was mit euch bereden!“. „Was kann denn so schlimm sein?“, fragte Jane etwas erschrocken. „Ihr seid endlich zusammen?“, scherzte sein Vater weiter. Wir schauten beide ernst an. „Oh, also muss es doch was ernstes sein!“, sagte Tom dann. „Also...wir...ähm...ich...ich bekomme ein Baby!“, stotterte ich. Geschockt sahen sie mich an. „Du willst uns doch jetzt nicht sagen...!“, fing Jane an. „Mum, Dad! Ich werde Vater!“, sagte Sam jetzt leise. Die beiden schwiegen. „Und was wollt ihr jetzt machen?“, fragte Jane, die als erste ihr Stimme wieder fand. „Deshalb wollten wir mit euch reden! Wir wissen es eben nicht!“, erklärte Sam. „Meinen Segen habt ihr Kinder! Ich werde euch da helfen wo ich nur kann! Das heißt natürlich nur, wenn du das Kind bekommen willst Mel!“, sagte Tom. „Ich bin deiner Meinung Schatz!“, meinte dann auch Jane. Glücklich umarmte ich sie. Ich hoffte so sehr, dass alles jetzt gut werden würde
*Bei Kenzie*
Jenny und Kenzie lagen auf seinem Bett. Er hatte sie in seinem Arm und strich ihr sanft über das Haar. „Bist du glücklich?“, fragte er. „Ja!“, lächelte sie. Kenzie nahm sanft ihren Kopf in seinen Händen und zog ihn vorsichtig nach oben. Er schloss seine Augen und küsste sie. Langsam spielten ihre Zungen miteinander. Jenny lies ihre Hände unter sein Shirt gleiten. Er grinste beim Küssen. „Ich liebe dich!“, flüsterte sie. „Ich hab dich auch lieb!“, sagte er leise. Kenzie machte wieder seine Cd an und ging schnell zurück zu seinem Bett. Die zwei genossen ihre Ruhe und kuschelten und knutschten, was das Zeug hielt, bis Jenny nach hause musste.
*Bei Lee*
„Endlich allein!“, stöhnte Fiona. Chris lächelte. „Wo ist denn Lee?“, fragte er. „Wo wohl? Bei Linn!“, antwortete sie. Fio griff nach seinen Händen und lächelte: „Wir sind ganz allein und haben alle Zeit der Welt!“. Er fing auch an zu grinsen. Dann zog Chris Fiona langsam an sich ran und küsste sie. „Halt stopp mal! Du bekommst jetzt erst mal eine schöne Massage!“. Freudestrahlend legte er sich auf ihr Bett und zog sein Shirt aus. Eine ganze Stunde lang massierte Fiona ihren Chris.
Chris drehte sich mit einem Ruck um, sodass Fiona auf ihn drauf fiel. Sie fingen an sich leidenschaftlich zu küssen. Chris schob seine Hände unter ihr Top. Vorsichtig zog er es aus und küsste ihren Oberkörper. Sie streichelte über seinen Rücken und lies ihre Hände zu seinem Po gleiten. Sichtlich genossen sie ihre Zärtlichkeiten, die sie untereinander austauschten. Schließlich schliefen sie dann auch miteinander.
*Bei Linn*
„Man war das lecker!“, sagte Lee und half seiner Süßen, den Tisch ab zu räumen. „Freut mich, dass es dir geschmeckt hat!“, lächelte sie so lieb wie immer. Plötzlich kam Lee auf sie zugerannt. Sie fing an zu lachen. Lee hob sie über seine Schulter, machte die Kerzen noch aus und trug Linn dann ins Schlafzimmer. „Du bist doch bescheuert!“, lachte sie. Sanft legte er sie hin und küsste sie. Wild spielten sie mit den Zungen. Schließlich massierte Lee sie noch und dann kuschelten sie sich aneinander und schliefen ein.
*Bei Cathy*
„Ich kann es gar nicht glauben!“, sagte Jay immer noch geschockt. „So ist das nun mal! Es ist jetzt eben passiert!“, meinte Cathy und streichelte ihm übers Haar. „Sie ist aber noch 16!“, sagte er jetzt. „Jetzt lass uns doch nicht mehr darüber reden!“, bat sie. Er lächelte sie lieb an. „Weißt du eigentlich, was du für schöne Augen hast!?“, fragte er. Sie lächelte ihn lieb an. Sanft streichelte er über ihr Gesicht: „Ich will dich küssen!“, rief er. „Dann tu´s doch einfach und quatsch nicht so viel!“, lachte sie. Es wurde ein langer und sehr leidenschaftlicher Kuss. Cathy erzählte Jay grad, wie sehr sie ihn liebte und was sie alles an ihm so toll fand und als sie ihn wieder küssen und ihn eigentlich verführen wollte fiel ihr erst auf, dass er eingeschlafen war. Lieb deckte sie ihn zu, machte das Licht aus, gab ihm einen Kuss auf die Stirn, kuschelte sich an ihn und schlief ein!
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samsbabe  SuperUser


Status: Offline Registriert seit: 17.03.2006 Beiträge: 167 Nachricht senden | Erstellt am 19.03.2006 - 16:45 |  |
Wir saßen mal wieder am Frühstückstisch und lachten uns mal wieder über Sam, Kenzie und Lee kaputt. Mein Bauch war schon ziemlich dicker geworden und alle nannten mich nur noch “BIG MAMA“ oder “FUSSBALLTRÄGERIN!“. Plötzlich klingelte es an der Tür. „Ich geh auf machen!“, rief Chris und sprang auf. Er hatte schon wieder streit mit Fiona gehabt und war ziemlich mies drauf. „Ich glaub es wäre besser, wenn ich es mit Chris beende, oder was meint ihr?“, fragte Fio in die Runde. Alle sahen sie geschockt an. „Ähm, das war doch jetzt nicht ernst gemeint oder?“, fragte Jenny zurück. „Doch, schon irgendwie!“, druckste sie rum. „MEL??????“, rief Chris von der Tür her. „Was ist?“, schrie ich zurück. „Da steht eine Lady vor der Tür und meint du und Linn kennt sie!“, antwortete er. „Wieso? Wie heißt sie denn?“, fragte nun Linn, die jetzt endlich damit fertig war Lee den Mund “zustopfen“. „Ähm...ich glaub Sille oder so!“. Sille, die vor der Tür stand hatte keine Lust mehr zu warten und schubste Chris zur Seite. Linn und ich guckten uns an. „Sille?“, schrie wir uns an und sprangen auf. „Immer mal langsam!“, sagte sie lachend. Wir umarmten sie und Linn quiekte wie immer. „Wie siehst du denn aus?“, fragte mich Sille kritisch und schaute auf meinen Bauch. „Ähm, tja das erzähl ich dir ein anderes Mal!“, grinste ich. „Jetzt setzt dich doch erst ma. Willst du was essen?“, fragte Linn und drehte völlig auf. Erschöpft lies sich Sille auf einen Stuhl plumpsen. Fiona stand auf und griff nach Chris´s Hand. „Können wir reden?“, fragte sie. „Klar!“, antwortete er sichtlich verdutzt. Die beiden verließen darauf hin unsere Küche. „Jetzt sagt doch mal endlich was du hier machst!“, fragte ich. „Nee! Erst mal wird hier geklärt, wer das überhaupt ist!“, rief Sam und lächelte sie lieb an. Sille legte ihren Kopf schief und lächelte zurück. Ich hätte so los schreien können, aber tat es nicht. „Ich heiße Sille!“, sagte sie, immer noch Sam anschauend. „Freut mich dich kennen zu lernen!“, grinste er. Hallo? Was sollte das denn jetzt bitte? Spike-e vertiefte Sille gleich in ein Gespräch. Sille erzählte ihm, dass wir uns in der Schule kennen gelernt hatten, dass sie keine Lust mehr auf Deutschland hatte und das wir gesagt hätten, dass sie immer zu uns kommen könnte wenn sie wollte. „Das ist ja auch gut so!“, sagte Sam schließlich zu ihr und wurde rot. Die ganze Zeit beobachtete ich sie total sauer und hätte am liebsten gekotzt. Ein paar Mal hatte ich versucht sie zu unterbrechen, aber Sam hatte immer abgewinkt.
*Zur gleichen Zeit bei Fiona und Chris*
„Chris sei mir nicht böse, aber es geht so einfach nicht mehr weiter!“, sagte Fiona. „Ich weiß! Ich hab es schon lange gemerkt!“, antwortete er. „Das heißt du bist nicht sauer?!“, fragte sie. Chris schüttelte seinen Kopf. „Es ist besser so, als das wir uns immer streiten würden!“, meinte er und fügte dann hin zu „Außerdem, hast du doch eh mehr Gefühl für Stu, als das du sie je für mich hattest!“. Fiona wurde rot. „Das hast du gemerkt?“. „War das zu übersehen? So wie du ihn immer angeschaut hast!“, erklärte Chris. „Es tut mir so leid Chris!“, sagte sie schüchtern. „Das muss es nicht! Fiona ich hab auch gemerkt, dass meine Gefühle für dich nur freundschaftlich waren und das es nicht für eine Beziehung hätte reichen können!“, meinte er.
*Wieder bei uns*
„Und bist du vergeben?“, fragte Sille Sam, nachdem Linn Sille ihren Lee gezeigt hatte. „Nein ich bin noch zu haben!“, sagte er. Darauf hatte ich echt keine Lust! Ich stand auf und ging in mein Zimmer. „Was ist denn jetzt schon wieder?“, fragte Sam. Jay sah in strafend an. Sam verdrehte seine Augen und stöhnte: „Sie macht mich noch fertig!“. Er stand auf und ging mir langsam hinter her. Sille, die natürlich nichts verstand schaute verdutzt in die Runde. „Das geht schon die ganze Zeit so!“, sagte Kenzie. Sille zog ihre Augenbrauen hoch. „Er liebt sie, sie liebt ihn, aber keiner von beiden kapiert das!“, klärte Lee sie weiter auf. „Aha!“, machte Sille nur. Dann kamen Chris und Fiona wieder zu den anderen in die Küche. Stu schaute Chris fragend an, natürlich total unauffällig. Chris nickte kurz und Stu grinste über das ganze Gesicht. „Ach Sille!“, rief Linn plötzlich. „Das ist Chris, aber den kennst du ja schon stimmt´s?! Und das ist Fiona, Lee´s Schwester und Chris seine Freundin.“, erklärte sie. Die beiden schauten sich an, grinsten und riefen: „Ex!“. Die anderen schauten sie an, sagten aber nichts. Chris lächelte Sille an, doch sie sah nicht hin. „So Jungs wir jetzt haut mal ab! Wir sehen uns ja heute Abend im Club! Jetzt muss Sille erst mal ankommen und für den Club Sachen kaufen!“, sagte Linn. Die Jungs verließen muffelnd unsere Wohnung. Sille lies erschöpft aufs Sofa fallen, während ich immer noch mit Sam in meinem Zimmer saß und ihn anschwieg.
„MEL?!“, rief Sam mal wieder. „Was denn?“, schrie ich. Erschrocken sah er mich an. „Sam! Nerv mich nicht ok!?“. „Was ist los mit dir Mel?“, fragte er. „Nichts!“, giftete ich ihn an. „Ich dachte, du...“. „Interessiert nicht!“, unterbrach ich ihn, stand auf und packte ihn am Arm. Als ich Sam ans Wohnzimmer vorbei schob guckten Sille und Linn uns dumm an. „Aber..“, stotterte er. „Interessiert nicht!“, schrie ich und schob ihn zur Haustür. „Mel! Bitte!“, sagte er sanft. „Nein! Geh jetzt! Du nervst mich!“. Er verdrehte seine Augen, winkte ab und verschwand. „Was ist euch denn über die Leber gelaufen?“, fragte Linn. Ich zwängte mich zwischen den beiden durch und machte es mir auf der Couch bequem. „Mel!“, sagte Linn streng. „Mel?“, fragte Sille. Linn erzählte ihr meine Story und sagte dann: „Ähm, Sille, wir sollten langsam los!“. „Wie los? Wohin wollt ihr denn?“, wollte ich wissen. Linn grinste. „Oh ihr Schweine!“, rief ich und haute meine beste Freundin. „Ich will auch endlich, aber nein!“. „Du bist halt schwanger!“, meinte Linn und rieb sich ihren Arm. „Außerdem kannst du deine Zeit dann mal sinnvoll nutzen!“, fügte sie hinzu. Fragend sah ich sie an. „Na zum Beispiel Sam mal endlich um den Finger wickeln!“, grinste sie. „Ich....Sam? Sag mal hast du einen Vogel Linn?“, schrie ich und stand auf. „Sie will es einfach nicht zu geben!“, erklärte Linn Sille. „Ist das ein Wunder?“, fragte diese. „Sille!?“, rief Linn überrascht.
Als die beiden in der Stadt rum schlenderten und ihre Hände schon vom tragen weh taten, trafen sie Sam und Jay. Die zwei schienen grade zu diskutieren, deshalb sahen sie die beiden Girls nicht. „Was soll ich denn machen?“, rief Sam ratlos und zuckte mit den Schultern. „Und stehst echt auf sie?“, fragte Jay. Sam nickte und Linn sah Sille an, die ziemlich geschockt aussah. „Aber so lange will ich damit nicht mehr warten!“, sagte dann Sam plötzlich. „Hey!“, rief Linn und klopfte beiden auf die Schultern. Erschrocken drehten sich beide um. „Was macht ihr denn hier?“, fragte sie. „Sam von seiner schlechten Laune befreien!“, murmelte Jay. Die Girls zogen die Stirn kraus. „Was ist denn los Sam?“, fragte Linn schließlich. Er lief rot an. „Das kann ich dir nicht sagen!“, flüsterte er und sah Sille dabei an. Diese drehte sich angewidert um. „Wir gehen jetzt erst mal was trinken und ihr kommt mit!“, beschloss Linn und zerrte die Jungs ins Eiscafé. „Was ist denn los Sam? Ist es wegen Mel?“, fragte Linn. „Wegen Mel?! Quatsch! Sie kann mich mal!“, rief er sauer. Jay stand auf um sich einen Kuchen aus zusuchen. Linn versuchte grad Sam aus zuquetschen, als sie Lee entdeckte und aufsprang. Nun saß Sille allein mit Sam am Tisch. „Du Sam! Pass mal auf! Ich steh nicht auf dich! Du bist überhaupt nicht mein Typ. So mit deiner rasierten Augenbraue und deinen Ohrringen! Da steh ich voll nicht drauf! Und außerdem passt du viel besser mit Ally zusammen. Ach und noch was, ich hoffe du hast dir keine Hoffnungen gemacht, wegen dem bisschen geflirrte heut Morgen!?“. Sille lies Sam gar nicht zu Wort kommen, obwohl der arme Kerl die ganze Zeit etwas sagen wollte.
Er sah sie mit großen Augen an. „Bist du jetzt fertig?“, fragte er schließlich. Sie nickte. „Also falls du gedacht haben solltest, dass ich auf die steh, dann muss ich dich leider enttäuschen! Du bist auch nicht unbedingt so mein Typ! Und das geflirrte heute morgen war nur, weil...“ „Weil du Ally eifersüchtig machen wolltest!“, unterbrach ihn Sille. Sam wurde rot und nickte. „Keine Sorge, ich werde es schon niemanden sagen!“, versprach sie. „Ich auch nicht!“, grinste Jay, der mit drei verschiedenen Kuchen wieder kam. Auch Linn kam wieder zurück. „Sam gehst du heute mit in den Club?“, wollte Linn wissen. „Ja, wieso?“. Zack...Sie schlug ihn gegen den Hinterkopf. Verwundert rieb er ihn sich. „Falsche Antwort!“. „Und welche wäre die Richtige gewesen!“. „Nein ich habe keine Lust in den Club zu gehen! Ich bleib lieber bei Mel!“. Sam lachte spöttisch auf. „Und mich wieder von ihr anschreien lassen! Nein danke! Soll sie sich doch einen anderen für ihre Launen aussuchen!“. „Checks halt mal Sam! Sie ist schwanger, da ist es kein Wunder, dass sie so drauf ist!“, Meinte Jay mit vollem Mund. „Ja und? Noch lange kein Grund, mich immer so an zugehen!“, maulte er. „Sam! Sie bekommt ein Kind von dir! Sie braucht dich jetzt einfach mehr als sonst! Du solltest nicht so streng mit ihr sein und schon gar nicht sie alleine lassen!“, erklärte Linn sanft. „Das Baby ist von dir?“, schrie Sille geschockt. Sam wurde mal wieder rot und die anderen nickten. „Dann wünsch ich euch mal viel Spaß im Club! Ich hab kein bock mehr dorthin!“, sagte er trotzig und stand auf. Verwundert sahen die anderen ihm nach und zuckten mit den Schultern. Eine Stunde später kamen dann auch die zwei wieder nach haus.
„Was ist denn los Süße?“, fragten die zwei mich, als sie mich total verheuelt auf dem Sofa fanden. „Ich fühl mich so schrecklich!“, schluchzte ich. Beide nahmen mich in den Arm. „Warst du vorhin nicht noch sauer?“, fragte Sille und kassierte gleich einen bösen Blick von Linn. „Ja ich weiß, aber da hatte ich keine Lust mehr drauf! Ich wollte viel lieber deprimiert sein und heulen!“, erklärte ich. Linn lachte kurz auf. „Och man Große!“. „Diese beschissenen Stimmungsschwankungen kotzen mich so der maßen an!“, schrie ich plötzlich. „Nicht nur dich!“, rief Linn und rieb sich ihr Ohr, in dem ich reingeschrieen hatte. „Es tut mir leid! Ich kann da aber gar nichts gegen machen!“, entschuldigte ich mich. Sie trösteten mich noch etwas, dann ging Sille als erste duschen. „Was hat der Arzt gesagt?“, wollte Linn wissen und setzte sich wieder zu mir auf die Couch. „Das ich es bald geschafft habe! Der Termin soll eine Woche nach Jay´s Geburtstag sein!“, meinte ich und nippte an meinem Tee. Linn nickte. „Und was wird es?“, rief Sille und stecke ihren Kopf zur Tür hinein. Ich strahlte über das ganze Gesicht: „Ein Junge!“. „Und wie soll er heißen?“, fragte Sille weiter. Mein Gesichtsausdruck änderte sich schlagartig. „Ich weiß nicht! Das muss ich mit Sam noch absprechen!“. Beide nickten. Dann stand auch Linn auf und ging duschen. Zwei Stunden später wurden sie von Lee und Chris abgeholt. Traurig ging ich wieder in mein Bett, als es plötzlich an der Tür klingelte. „Linn du solltest dir angewöhnen deinen Schlüssel mit zu nehmen!“, schnauzte ich, als ich die Tür öffnete. Doch da war nicht Linn, sondern Sam. Verlegen lächelte ich ihn an. „Hunger?“, fragte er und hielt eine Tüte mit Chinesischem Essen hoch. „Bist du mir nicht mehr böse?“, fragte ich und mir liefen wieder Tränen über die Wangen. Sam wischte sie vorsichtig weg. „Quatsch! Wie könnte ich! Das ist halt so, du mit deinen abnormen Stimmungsschwankungen!“, witzelte er. Ich lies ihn rein und deckte für uns den kleinen Tisch in der Stube. Sam hatte noch ein paar Filme mit gebracht und vor allem meine zwei Lieblings Videos: Pretty Woman und Das Schweigen der Lämmer. Zu erst sahen wir ,Pretty Woman´ und aßen dabei. Natürlich musste ich alle Kerzen an machen. Das war echt zu dumm, denn Sam konnte jetzt sehen, wie ich bei diesem Film heulte. Tröstend legte er seinen Arm um mich. „Willst du mal deinen Sohn sehen?“, fragte ich. Verdutzt sah er mich an. Ich kramte das Ultraschallbild aus meiner Tasche und zeigte es ihm. Stolz betrachtete er es. Es sah total süß aus. „Und es wird echt ein Junge?“, fragte er freudestrahlend. Ich nickte. Schließlich schauten wir noch ,Das Schweigen der Lämmer´ . Obwohl ich diesen Film schon mindestens 15 Mal gesehen hatte klammerte ich mich an jeder gruseligen Stelle an Sam. Es war ein sehr schöner Abend, doch nachdem wir einen dritten Film angeschaut hatten und einen vierten eingelegt hatten, schliefen wir ein.
Im Gegensatz zu mir waren Sille und Linn gar nicht müde zu bekommen! Grade Sille nicht, da sie so viel Spaß mit Chris hatte...
„Glaubst du an die Liebe auf dem ersten Blick?“, fragte Chris Sille. „Ja, klar!“, antwortete sie. Chris lächelte sie lieb an und zog sie wieder auf die Tanzfläche. „Weißt du eigentlich wie schön du heute wieder aus siehst?“, flüsterte Lee. Linn sah ihm tief in die Augen, sagte aber nichts. Sie legte ihren Kopf auf seine Schulter und leicht gegen seinen Kopf gelehnt. So tanzten sie langsam weiter. Kenzie und Jenny waren mitten beim Tanzen in einem endlosen Kuss versunken. Auch Cathy und Jay genossen diesen langsamen Tanz sichtlich. Es war so gegen zwölf, als sich alle an der Bar trafen. Na ja nur Fiona war noch voll in ihrem Tanzelement. Kenzie, Stu und Chris waren mit dem Rücken gegen den Tresen gelehnt. „Los geh schon du Hengst und schnapp sie dir!“, lachte Chris und klopfte Stu freundschaftlich auf die Schulter. Da er Fiona schon die ganze Zeit beobachtete, lies er es sich nicht zweimal sagen und stürmte zu Fiona auf die Tanzfläche. „Und was ist mit dir Chris? Willst du dir denn keine Lady suchen?“, fragte Kenzie. „Nee lass mal! Ich habe zur Zeit echt keine Lust auf Weiber und schon gar nicht auf Beziehung!“, antwortete er. Sille die das natürlich gehört hatte ging raus an die frische Luft. „Ok Leute! Wir hauen auch mal ab!“, sagte Kenzie einige Minuten später und griff nach Jennys Hand. „Wo ist denn Sille?“, fragte Linn, die es mal geschafft hatte sich von Lee zu lösen. „Die ist raus gegangen, glaub ich!“, antwortete Cathy und schob Jay´s Kopf weg aus ihrem Gesicht. „Ich geh mal nachschauen, wollte sowieso ein bisschen frische Luft schnappen!“, erklärte Chris und machte sich auf dem Weg. Grinsend schauten ihm die restlichen nach. „Jetzt schau dir mal meine Schwester an!“, lachte Lee und zeigte in Fiona´s Richtung. Linn schaute rüber und sah grade noch, wie sich Fiona und Stu voneinander lösten. „Da scheint’s echt zu knistern!“, gab sie zurück. Glücklich schaute Stu seiner Kleinen in die Augen. „Ich bin schon so lange in dich verliebt!“, gestand er ihr. Sie schaute ihn etwas verdutzt an. „Das hätte ich echt nicht erwartet! Weil...weil ich doch auch schon so lange in dich verliebt bin!“, erzählte sie ihm etwas schüchtern. Er strich ihr übers Haar und sah ihr tief in die Augen. „Du musst gehen! Ich will nicht, dass du zu spät nach hause kommst! Komm, ich bringe dich auch Heim!“, bot er ihr an. Fiona griff nach Stu´s Hand, verabschiedete sich von den Anderen und lief dann mit Stu allein nach hause.
*Bei Sille und Chris*
„Warum tust du das?“, schnauzte sie ihn gleich an, als sie Chris entdeckt hatte. „Warum tu ich was? Klär mich auf!“, bat er. „Na zum Beispiel auf der Tanzfläche!? Erst flirtest du heftig mit mir, streichelst mir über meine Wangen und übers Haar, fragst mich ob ich an Liebe auf dem ersten Blick glaube und dann sagst du, dass du keine Lust auf eine Beziehung hast und so! Chris was tust du? Was für Spielchen spielst du?”, schrie Sille und ihr liefen Tränen über die Wangen und das nur, weil sie so sauer war. „Ich hab das gefragt wegen Sam! Es schien ja auch so, als ob ihr zwei euch super verstanden hättet und da er mal wieder eine Freundin braucht...!“, er sprach nicht zu ende, denn er hatte gemerkt, was für ein Schwachsinn er grad erzählte. Chris setzte sich zu Sille auf dem Bordstein und starrte in die Wasserpfützen. „Du weißt doch selber, wie sehr Sam auf Mel steht!? Ich mein selbst ich hab das gemerkt, obwohl ich erst knapp einen Tag hier bin!“, meinte sie nach einer Weile. „Ja das weiß ich, aber er kann doch nicht ewig auf sie warten!“, gab Chris etwas kleinlaut zurück. Sille sagte darauf nichts mehr. „Was soll ich denn machen, für mich ist das alles auch nicht so einfach!“, flüstere er. Verwirrt drehte Sille ihren Kopf zur Seite. „Wie hab ich das jetzt zu verstehen?“, wollte sie wissen. „Na so wie ich es gesagt habe!“, antwortete er bloß. Sille verstand Chris immer noch nicht. „In der Nacht, bevor du hier angekommen bist, habe ich von einem Girl geträumt, in das ich mich sofort verliebt habe und mit ihr total glücklich geworden bin! Ich habe von meiner Traumfrau geträumt, die ich nie wieder gehen lassen wollte, weil sie mich so glücklich gemacht und mir so viel gegeben hat! Und dann standest du plötzlich vor Mels Tür und wusste sofort, dass du das Girl aus meinem Traum warst! Doch dann habe ich gesehen, wie du dich mit Sam unterhalten und ihn angeschaut hast und von da an wusste ich, dass ich nie mit dir glücklich sein werde!“, erklärte Chris dann traurig. Sille fing an zu lachen! Chris stand auf und wollte gehen, doch Sille nahm seine Hand und hielt ihn zurück. „Freut mich, das du dich so über mich amüsieren kannst!“, giftete er.
„Chris!“, rief sie streng. Er schaute sie an und ihre Blicke trafen sich. Erst jetzt merkte sie, dass seine Augen mit Tränen gefüllt waren. „Chris, ich steh nicht auf Sam! Der ist so gar nicht mein Typ! Und zu dem, was du geträumt hast! Ich finde es süß, dass du mich mit deinem Traumgirl vergleichst! Und, ich weiß nicht wie ich es sagen soll, aber...“, Sille unterbrach sich selber und Chris kniete sich vor ihr nieder. Immer noch sahen sie sich in die Augen. „Als du gesagt hast, dass du keine Beziehung willst war ich doch etwas enttäuscht, weil ich dich echt sehr süß finde!“, erleichtert und doch etwas unsicher sah sie Chris an. „Du weißt aber schon, dass ich und ‚Fiona uns erst vor ein paar Stunden getrennt haben!?“, fragte er nur. Sille nickte, jetzt noch sichtlich noch stärker verunsichert. „Ich will nur, dass du weißt, dass ich erst mal etwas Zeit brauche, bevor ich sagen kann, dass wir zusammen sind!“, Chris legte seine Arme auf Sille´s Schultern. „Ich denke das wir zwei sowieso erst mal Zeit brauchen um uns näher kennen zulernen!“, antwortete sie nun mit einem Lächeln im Gesicht. Er strich sanft über ihre Wange. Dann nährten sich ihre Gesichter und schließlich berührten sich ihre Lippen. Zaghaft spielten ihre Zungen miteinander und doch harmonierten sie gut zusammen. Als sie sich voneinander lösten lächelte Chris sie so lieb an, dass Sille, die sonst stundenlang ohne Punkt und Komma reden konnte, nicht wusste was sie sagen sollte. Chris setzte sich hinter Sille, legte sein Kinn auf ihre Schulter und schlang seine Arme um ihre Hüften. So schauten sie sich noch über eine Stunde die Sterne an und genossen ihre Zweisamkeit.
*Bei Kenzie*
„Wenn du dich jetzt bald nicht mal beeilst, dann massier ich dich heute nicht mehr!“, rief Kenzie Jenny zu, die immer noch im Bad war. „Hetz mich nicht!“, maulte sie. Nach fünf Minuten kam sie dann angerannt. Lachend sprang sie auf sein Bett. „LOS! Massier mich!“, befahl sie. Jenny legte sich auf ihren Bauch und Kenzie nahm auf ihrem Po platz. Zwei Stunden hielt er es aus sie zu massieren, dann rief er: „So jetzt bin ich dran!“. Er legte sich so hin, dass Jenny hätte ihn gut massieren können, doch anstatt das, fing sie an seinen Rücken zu küssen und zu streicheln. Mit einem breitem Grinsen drehte er sich um. Während sie sich leidenschaftlich küssten versuchte Kenzie verzweifelt ihren BH zu öffnen. Unter Lachen ließen sie sich rückwärts aufs Bett fallen. „Du bist das schönste Mädchen das ich kenne!“, flüsterte er Jenny ins Ohr. Sie legte ihre Hände an seine Wangen und zog ihn dichter zu sich. Sie versunken in einem endlos langen Kuss. Kenzie´s Hände glitten tiefer zu ihren Schenkeln. „Ich liebe dich!“, flüsterte sie in sein Ohr. Kenzie lächelte und küsste ihren Hals. Später schliefen sie zusammen. Erschöpft kuschelten sie sich an einander.
*Im Club*
„Schatz! Ich mag jetzt gehen!“, zickte Cathy. Doch Jay war einfach etwas zu gut drauf. „Ist ja wieder typisch Jungs!“, maulte Linn und zeigte auf Lee, der auch zu viel getrunken hatte und nicht gehen wollte. „Ey Jungs wir hauen jetzt ab, wenn ihr hier bleiben wollt, dann noch viel Spaß!“, rief Linn sauer. Unter Protest gingen die Jungs doch mit. Sille und Chris waren schon lange nach hause gegangen. Cathy und Jay kamen mit zu uns nach hause, da Cathy schon fast bei uns wohnte. „Baby ich liebe dich so!“, lallte Jay. „Aha! Ich dich eigentlich auch, aber du stickst wie ein ganzer Pub!“, motzte Cathy ihren Jay an. „Haha! Meine Lady liebt mich immer!“, lachte Lee. „Oh mein Gott! Du schläfst auf der Couch Lee! Bei deiner Fahne wird mir ganz schlecht!“, fauchte Linn und musste aufpassen, dass Lee nicht gegen eine Straßenlaterne lief. Die zwei hatten echte Mühe, die beiden heil nach hause zu bekommen. Aber da die Jungs ja um einiges größer waren konnten die Girls sie nicht mehr halten und so fielen sie in eine Pfütze. Das Wasser bekam den Jungs anscheinend ganz gut, da sie danach einigermaßen wieder klar im Kopf waren. Zwar beschwerten sie sich, dass sie jetzt total nass waren, aber wenigstens mussten sie jetzt nicht mehr im Wohnzimmer schlafen.
Als sie zu hause ankamen waren sie total leise, doch als Jay ins Wohnzimmer kam fing er total laut an zu lachen. „Halt die Klappe!“, brummte Sam, der jetzt wach war. Auch die anderen kamen jetzt in die Stube um zu sehen, was los war. „Was machst du denn hier?“, fragte Cathy. „Eigentlich hab ich geschlafen, aber ich wurde ja so nett geweckt!“, beschwerte sich Sam. Alle mussten Lachen. Sam stand auf, zog seine Jacke an und ging nach hause. Linn deckte mich noch eben zu und ging dann auch ins Bett.
Eigentlich wollten die zwei Jungs noch ein wenig kuscheln, doch Linn und Cathy ließen die zwei abblitzen. Beleidigt drehten die Jungs ihren Süßen(natürlich nicht im selben Zimmer) den Rücken zu und schliefen ein
*Jay´s Birthday*
Vier Wochen waren vergangen und Jay hatte Geburtstag. Er wurde 19 und gab eine dicke Fete. In einer Woche sollte dann auch endlich mein Baby kommen. Sam und ich hatten uns auf den Namen Drew geeinigt.
Kurz vor 12 wurde ich total müde und ging hoch in Jay´s Zimmer. „Weckt mich auf, wenn ihr gehen wollt!“, hatte ich noch zu Linn und Sille gesagt und war dann verschwunden.
Ich war grade eingeschlafen, als jemand zu mir ins Zimmer kam. Es war Sam. „Oh, ich wollte dich nicht wecken!“, entschuldigte er sich. „Schon okay!“, gähnte ich und hielt mir meinen Bauch, weil der auf mal so weh tat. „Ich wollte schauen, ob du noch wach bist, weil ich mit dir reden wollte!“, erklärte er und schloss die Tür hinter sich. Geschockt sah ich ihn an. „Was ist?“, fragte er verunsichert. Da ich selbst nicht genau wusste was geschah rief ich eben so verunsichert: „Das Baby....Ich muss ins Krankenhaus!“. Sam wurde blass. Er half mir aus dem Bett brachte mich so schnell es ging nach unten. Zum Glück war mein Onkel noch wach und hatte auch nichts getrunken. Er brachte mich zusammen mit Sam, Jay und Lee ins Krankenhaus. Die anderen kamen so schnell es ging hinter her. Doch mein Sohn lies lange auf sich warten. Nach zwei Stunden warf ich die Jungs aus meinem Raum, weil sie mich total abnervten. Sam blieb selbstverständlich drin und diesmal störte es ihn auch nicht, dass ich ihn die ganze Zeit anmaulte. Um halb vier muss ich wohl eingeschlafen sein, denn Sam schlich sich aus dem Raum um etwas zu trinken. Mein Schlaf hielt aber nicht lange, da ich schon eine halbe Stunde später wieder aufwachte. Nun war es endlich so weit. Das Baby sollte kommen. Ich hatte tierische Angst, da es eine ganze Woche zu früh dran war. Sam blieb zu meiner recht großen Verwunderung die ganze Zeit bei mir und hielt meine Hand.
Und dann war er da. Unser kleiner Drew Murray Foulkes. Er war 53 cm. Groß und wog 3560 gr.! Er hatte jetzt schon die gleichen Gesichtszüge von Sam. Auch so im ganzen sah er Sam schon sehr ähnlich, nur die Augen und das dunkle Haar hatte er von mir. Total stolz nahm Sam seinen Sohn auf den Arm und trug ihn hinaus, um ihn den anderen zu zeigen. Dann kamen sie einen nach dem anderen rein und gratulierten mir und natürlich auch Sam. Sille, Cathy und Linn waren von dem Kleinen jetzt schon so begeistert, dass sie sich als Babysitter und Patentanten anboten. Ich lag einfach nur starr im Bett und lies alles über mich ergehen. Ich war einfach nur total geschafft und wollte meine Ruhe haben. Sam merkte dies und schickte dann unsere Freund nach hause. Als Jay mich zum Abschied umarmte flüsterte ich ihm traurig ins Ohr: „Tut mir leid, dass ich deine Party kaputt gemacht habe!“. Lieb lächelte er mich an und strich mir über die Wange. „Das hast du doch nicht! Wenn es so wäre, warum bin ich dann mit gefahren und wäre nicht einfach da geblieben, wo ich war?! Es war eine tolle Party, mit einem tollen Abschluss und einem noch besseren Geschenk!“. Glücklich lächelte ich ihn an. Nachdem er gegangen war kam Linn an mein Bett. „Na Süße wie geht’s?“, fragte sie. Ich machte eine Andeutung die heißen sollte: Ich bin kaputt! Will schlafen! Sanft lächelte meine Freundin mich an. „Das glaub ich dir! Er ist echt niedlich! Dann schlaf schön! Wir werden dich morgen gleich nach der Schule besuchen kommen!“, versprach sie, gab mir einen Kuss auf die Stirn und ging dann zu Lee. „Du weißt gar nicht, wie glücklich ich bin!“, flüsterte auf einmal Sam, der wieder neben mir war. Erschöpft lächelte ich auch ihn noch an. „Und du kannst gar nicht glauben, wie glücklich ich bin, dass ich es endlich geschafft hab!“, gab ich zurück und gähnte. Anerkennend lächelte er mich an. „Du hast es toll gemacht!“, meinte er und fügte hinzu „Du wirst bestimmt eine ganz tolle Mami werden!“. Er lächelte mich wieder auf der Art und Weise an, bei der es sofort anfängt in meinem Bauch zu kribbeln. „Ich werde dich auch jetzt mal allein lassen! Du brauchst deinen Schlaf, wer weiß, wann der Kleine wieder aufwacht und Hunger hat!“, sagte er leise und stand auf. Schnell griff ich noch nach seiner Hand. „Danke Sam, dass du bei mir warst! Das hat mir echt sehr viel bedeutet!“. Er bewegte seine Lippen, ohne das ein Wort laut ausgesprochen wurde, aber ich wusste sofort, dass er sagte: Kein Problem!
Leider sollte Sam recht behalten und der Kleine gönnte mir kaum schlaf. Jede Stunde wachte er auf, weil er irgendwas hatte. Die Woche im Krankenhaus ging sehr schnell rum und ich war froh als ich endlich nach hause durfte. Es war Freitag morgen und Sam´s Eltern wollten mich eigentlich abholen, doch leider musste ich sehr lange auf sie warten. Als sie dann endlich an kamen sahen sie nicht grade begeistert aus und ich konnte mir auch schon genau denken warum...
Ich hatte echt keine Lust auf Sam´s Tante zu treffen. „Bringt mich bitte nach hause!“, bat ich seine Eltern. Natürlich waren sie so lieb und taten es, ich denke mal, weil sie auch keine Lust auf Streit hatten. Mittlerweile wurde es wieder wärmer draußen, aber dafür regnete es auch oft. Nur heute nicht. Heute schien die Sonne. Endlich kam ich zu hause an.
Ich stellte Drew in seiner Tragetasche ab und schloss die Tür. Als ich in mein Zimmer kam traute ich meine Augen kaum. Da waren Linn´s Sachen. Ich ging in ihr Zimmer und sah, dass dort meine Sachen waren. Beide Zimmer waren zwar groß, aber Linn´s Zimmer war noch etwas größer. Ich sah, dass sie neben meinem Bett ein Babybett aufgebaut hatten und an der einen Wand waren nun ein kleiner Schrank und ein Wickeltisch. Ich freute mich tierisch. Sie waren alle so lieb. Ich legte Drew schlafen und ging duschen. Endlich kamen sie von der Schule wieder. „Weiß jemand von euch, wann Mel wieder kommt?“, fragte Sam und lies seine Tasche auf den Boden fallen. „Na hast schon Sehnsucht?“, fragte Jay. „Ach halt doch die Klappe!“, maulte Sam. Linn ging in ihr neues Zimmer, wo ich drin wartete. Als sie mich sah schrie sie auf und fiel mir um den Hals. Als wir auf den Rückweg zu den anderen waren fing Drew an zu schreien. „Was ist denn das?“, fragte Sam und schaute die anderen an, die sich auch erschrocken hatten. „Dein Sohn!“, rief ich und rannte an ihnen vorbei. Sam kam sie mir ins Zimmer und lief gleich knallrot an. „Oh, äh, tut mir leid!“, stotterte er und schaute auf mich, wie ich grad Drew stillte. „Schon okay!“, grinste ich. Er setzte sich zu mir aufs Bett und schaute mir über die Schulter. Nachdem ich Drew wieder ins Bett gelegt hatte ging ich mit Sam zu den anderen. „Ich hoffe das ist okay, dass wir die Zimmer einfach so getauscht haben?!“, sagte Linn. „Ja klar!“, antwortete ich. Die Jungs stöhnten erleichtert auf, weil sie die ganzen Sachen von ein Zimmer ins andere tragen mussten. „Okay Baby! Wir sehen uns heute Abend! Ich muss jetzt erst mal nach hause!“, sagte Lee und gab Linn einen Kuss zum Abschied. „Ja ich werde dann auch mal abhauen Cathy!“, meinte Jay und stand auf. „Kommst du heute noch zu mir?“, fragte Sam und schaute mich an. Warum machte dieser Typ mich denn bloß so verrückt? In meinem Bauch kribbelte es schon wieder wie verrückt! „Wohl kaum! Deine Tante ist da und die kann ich jetzt wirklich nicht gebrauchen!“, erklärte ich. Traurig nickte er. Als die Jungs weg waren holte ich Drew aus seinem Bett, da er wieder wach war. „Wo ist denn eigentlich Sille?“, fragte ich und setzte mich wieder auf die Couch. „Die ist bei Chris!“, antwortete Cathy und starrte weiter auf den Bildschirm. „Sind die zwei jetzt endlich zusammen?“, wollte ich wissen. „Nein noch nicht!“, sagte Cathy. „Aber wenigstens sind sie nicht so stur, wie du und Sam!“, erklärte Linn. „Die zwei wissen woran sie sind, aber sie wollen sich erst besser kennen lernen, bevor sie fest zusammen sind!“, fügte sie noch hin zu. Ich sagte nichts mehr, sondern sah sie nur beleidigt an.
*Bei Chris*
Sille saß auf seinem Bett und Chris saß ihr auf seinem Schreibtischstuhl gegenüber. „Weißt du eigentlich wie hübsch du bist?“, fragte er und griff nach ihrer Hand. Sille wurde leicht rot. Sie zog den Stuhl weiter zu sich ran. „Du bist echt süß!“, flüsterte sie. Chris beugte sich nach vorne und streichelte ihr über die Wange. „Seid zwei Monaten kenn ich dich jetzt und ich weiß nicht was ich sagen soll!“, fing Chris an und fuhr dann fort „Ich hab dich jetzt besser kennen gelernt und gemerkt, dass du was ganz besonderes bist! Sille, ich hab mich so in dich verliebt! Ich will nicht mehr ohne dich leben!“.
Sille schaute ihn mit großen Augen an. So etwas liebes hatte noch niemand zu ihr gesagt. Sie griff nach seinem Kopf und zog ihn zu sich. Ihre Lippen berührten sich. Ihre Zungen spielten miteinander genau wie ihre Finger. Chris löste seine Finger von ihren und legte seine Hand auf Sille´s Rücken. Sille lies ihre Hände unter sein Pullover gleiten. Nachdem sie ihm diesen ausgezogen hatte, stand er auf und kam zu Sille aufs Bett. Sie saß immer noch dort und Chris “stand“ auf allen vieren vor ihr. Sie küssten sich wieder. Cris kam immer näher, sodass Sille keine andere Möglichkeit hatte und sich hinlegen musste. Sille öffnete seinen Gürtel und zog ihm seine Hose aus. Nun lag Chris nur noch in Boxer-Shorts auf Sille und küsste sie leidenschaftlich. Er lies seine Hand vom Hals über ihren Oberkörper gleiten, bis zum Bauch. Dann zog er ihr Top aus und schließlich noch die anderen Sachen. Nachdem sie sich noch einige Zeit überall geküsst und gestreichelt hatten schliefen sie miteinander.
*Wieder bei uns*
Es war abends und Lee kam wieder. Wir aßen alle zusammen und schauten dann noch eine DVD, Danach gingen wir ins Bett. Cathy und ich schliefen sofort ein, während Linn und Lee “noch was vor hatten“.
Linn lag neben Lee und streichelte über sein nackten Oberkörper. „Ich liebe dich so!“, flüsterte sie. Lee drehte sich um und war über sie gebeugt. Lange schauten sie sich tief in die Augen und Lee streichelte über Linn´s Oberkörper. Linn zog Lee näher zu sich. Sie küssten sich leidenschaftlich. Ihre Zungen spielten mit einander. Lee´s Hände gingen immer tiefer. Dann zog er Linn´s T-Shirt aus. Seine Zunge glitt über ihren nackten Oberkörper. Danach setzte sich Linn auf Lee und massierte seinen Body. Währenddessen streichelte er immer noch ihren Oberkörper, Wieder versanken sie in einem innigen Kuss. Nun lies Linn ihre Lippen über Lee´s Oberkörper gleiten, bis hin zu seiner Boxer-Shorts. Sie zog diese aus und fuhr mit ihren Lippen hoch zu seinem Gesicht. Lee grinste sie an. „Du bist das beste was mir passieren konnte!“, flüsterte er. Sie lächelte ihn an. Dann küssten sie sich wieder. Lee küsste Linn´s Hals. Sie stöhnte auf. Beide ließen sich rückwärts aufs Bett fallen und schliefen miteinander.
Am nächsten Morgen saß ich mit Cathy am Frühstückstisch. Linn kam völlig verzaust zu uns in die Küche. „Na hattest du wenigstens eine angenehme Nacht?“, fragte ich und schenkte mir Tee nach. „Ja!“, lächelte sie. „Ja das hat man auch gehört!“, riefen Cathy und ich gleichzeitig. Linn wurde rot. „Oh tut mir leid!“, meinte sie schüchtern. Lee kam auch zu uns in die Küche. Cathy und ich brachen in schallendes Gelächter aus. „Hab ich was verpasst?“, fraget er. Unser Lachen wurde lauter. „Jetzt haltet doch die Klappe!“, sagte Linn beleidigt. „Wenigstens macht Lee nicht so komische Geräusche wie Jay!“, verteidigte Linn ihren Schatz. Cathy verstummte sofort, doch ich musste immer mehr lachen. Jetzt hatte auch Lee verstanden und lief rot an.
Drew meldete sich wieder, also stand ich auf, während die anderen besprachen, was wir heute machen wollten.
Am Montag sollten die Jungs auf Klassenfahrt fahren, darum ging Cathy zu Jay.
,,Hey Darling! Was machst du denn hier?", fragte Jay überrascht. Verwirrt schaute Cathy ihren Schatz an. ,,Na mein Zimmer ist gar nicht auf geräumt!", grinste er sie nun an. Erleichtert seufzte sie. ,,Schatz dein Zimmer ist nie aufgeräumt!", sagte sie dann. Jay lies sie rein und sie gingen auf sein Zimmer. ,,Ich werd dich so vermissen!", sagte er und gab ihr einen Kuss. Traurig sah sie ihn an. ,,Ihr seid so lange weg! Wie soll ich das nur aushalten?", fragte sie und kuschelte sich an Jay. Er sagte nichts mehr sondern streichelte nur über ihr Haar. Jay schaute ihr tief in die Augen und Cathy fing an zu schluchtzen. ,,Hey Darling! Ich bin doch bald wieder da!", sagte er sanft und küsste sie. Immer noch in ihrem Kuss versunken schob Jay seine Hände unter Cathy´s Shirt. Vorsichtig zog er es ihr aus. Dann fing er an ihren Oberkörper zu küssen. Sein Mund berührte jeden cm ihres Körpers. Cathy zog Jay nun auch sein Oberteil aus und massierte seinen Body. ,,Ich liebe dich!", flüsterte er angeregt. Jay hob seinen Kopf und küsste Cathy wieder. Seine Hände glitten tiefer zu ihrer Hose, die er dann öffnete.
Jay lag nur noch in seiner Boxer-Shorts in seinem Bett. Cathy saß auf ihm. Seine Finger spielten mit ihrem Tanga. Schließlich zog er ihr diesen auch noch aus. Cathy massierte seinen Hals mit ihrer Zunge. Wieder küssten die zwei sich leidenschaftlich. ,,Baby ich will dich...JETZT!", stöhnte Jay. Die zwei schliefen miteinander. Cathy genoss es besonders, so von Jay verwöhnt zu werden. Er war so lieb zu ihr. Sie vergaßen alles um sich herum. Kurz nachdem Cathy kam, kam auch Jay. Erschöpft und zu frieden kuschelten die beiden sich aneinander. Dann schliefen sie ein und erholten sich, für die nächste Runde. Den ganzen Tag verbrachten die zwei im Bett und genossen die letzten Zärtlichkeiten, bevor Jay morgen weg fuhr. Insgesamt schliefen sie viermal an diesem Tag miteinander.
Auch Fiona und Stu, die mittlerweile fast 2 Monate zusammen waren, genossen ihre letzten Stunden zu zweit. ,,Wirst du mich vermissen?", fragte Stu. Fio nickte. ,,Klar doch! Die letzte Zeit war so schön mit dir!", sagte sie und streichelte über seine Wange. ,, Und was machen wir heute noch?", fragte er. ,,Ich wüsste da was!", meinte sie scheinheilig, mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Die zwei versunken im Kuss. Plötzlich zog Fio Stu´s Pullover aus. Er lächelte. Er massierte Ihren Oberkörper und zog sie dann wieder zu sich, um sie zu küssen! Stunden wälzten die zwei sich im Bett herum und kuschelten zusammen, küssten sich und streichelte sich gegenseitig. ,,Hättest du was dagegen, wenn ich dich jetzt verführe?", fragte Stu nach einiger Zeit. Etwas verdutzt guckte Fiona ihn an. ,,Was ist denn das für eine Frage?", gab sie nur zurück. ,,Ich will dir einfach nur ganz nahe sein, jetzt! Und dich den heutigen Tag nicht mehr los lassen!", erklärte er. Die zwei schauten sich in die Augen und fingen an zu lachen. Dann schliefen sie zusammen. Sie genoss die Art, wie Stu sie berührte. Es war ganz anders als bei Chris und sie wusste jetzt, dass sie Stu über alles liebte!
Im Gegensatz zu ihnen, hatte ich mich mal wieder richtig mit Sam gestritten! Warum wusste ich eigentlich selbst nicht mehr, auf jeden Fall war ich stinksauer und hatte keine Lust irgendwas mit Linn und Lee zu machen.
,,Die zwei gehen mir so auf den Geist! Die benehmen sich wie kleine Kinder!", rief Linn stocksauer und knallte ihre Zimmertür zu. ,,Lass sie doch!", meinte Lee, der auf ihren Bett lag. ,,Ich weiß nicht, was ich noch machen soll!", sagte sie verzweifelt und lies sich zu ihrem Schatz aufs Bett sinken. ,,Den Gesichtsausdruck kenn ich! Vergiss es ganz schnell Linn! Die beiden bekommen es auch so hin! Du musst dich da nicht einmischen!", sagte er streng und zog sie zu sich. ,,Denk mal lieber an was anderem!". ,,Und an was?", fragte sie. Ein Lächeln machte sich auf Lee´s Gesicht breit. ,,An mich zum Beispiel!". Nun musste auch Linn wieder lachen. Sie küssten sich und schliefen dann miteinander. ,,Das ist doch viel besser, als sich in andere Gelegenheiten einzumischen, oder?", grinste er zu frieden. Doch Linn war so kaputt, dass sie sofort eingeschlafen war.
Auch Sille und Chris genossen ihre letzte Zeit. Die zwei hatten es sich vorm Fernseher gemütlich gemacht und kuschelten, während sie einen Film nach dem anderen schauten.
,,Ja?", fragte ich. ,,Mel wir müssen reden!", sagte Sam. ,,Jetzt", rief ich ins Telefon. ,,Ja bitte!". ,,Ich muss gucken, wegen Drew! Ich schreib dir gleich, ob es geht ok?", fragte ich. Nachdem Sam aufgelegt hatte, sprang ich auf und rannte zu Linn´s Zimmer. Ich klopfte, doch keiner antwortete mir. Ich ging ins Zimmer und beide machten ihre Augen so plötzlich auf, dass ich mich erschreckte. ,,Tut mir leid! Ich wollte euch nicht stören!", entschuldigte ich mich. ,,Schon ok!", antwortete Linn. ,,Sam will mit mir reden! Könntet ihr vielleicht auf Drew aufpassen?", fragte ich auf geregt. Lee grinste mal wieder. ,,Klar doch!", sagte er. Schnell schrieb ich Sam, zog meine Jacke an und lief los. ,,Hab ich es dir nicht gesagt? Die zwei klären das ganz alleine!", meinte Lee stolz und lies sich wieder ins Bett zurück fallen.
Ich stand vorm Brunnen und wartete. Es war ein warmer Tag gewesen, darum zog ich meine Jacke aus und legte sie neben mir auf die Bank. Stolz betrachtete ich noch mal mein neues weißes Top, was ich von Sille und Linn geschenkt bekommen hatte. Endlich sah ich Sam, auch er trug ein weißes T-Shirt. Ich fing an zu zittern. Aufgeregt wartete ich, dass er bei mir war. Was konnte er blos von mir wollen....
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samsbabe  SuperUser


Status: Offline Registriert seit: 17.03.2006 Beiträge: 167 Nachricht senden | Erstellt am 19.03.2006 - 16:52 |  |
Mit einem Lächeln kam er auf mich zu. Doch vorher drehte er sich noch mal um und umarmte ein blondes Mädchen., Was soll denn die scheiße?´ dachte ich mir. Sam schaute immer wieder zu mir rüber. Ich war mal wieder stocksauer. Sauer schaute ich ihn an. ,Jetzt reichst mir! Verarschen soll der doch eine andere Dumme!´. Sagte ich innerlich zu mir, drehte mich um und war dabei zu gehen! ,,Hey! Jetzt warte doch mal!", rief Sam und hielt mich an der Schulter fest. ,,Was willst du? Bist doch super beschäftigt!", motzte ich ihn an. Er fing an zu grinsen. ,,Guck nicht so scheiße und lass mich los! Geh doch zu deiner Tussi!", giftete ich. ,,Mel!", meinte er böse. ,,Ich wollte mich eigentlich wegen vorhin entschuldigen! Aber wenn du schon wieder so abgehst, dann vergessen wir das lieber!". „Schön! Dann vergessen wirs!“, brüllte ich. Ich riss mich los und lief davon. Mittlerweile hatte es angefangen zu regnen. Ich war grade ca. 50 Meter von ihm entfern, als Sam mir hinter her rief: „Sag mir doch, was ich noch tun soll um dich glücklich zu machen! Ich weiß es einfach nicht mehr! Ich weiß nur eins: ICH LIEBE DICH MEL UND ICH WILL MIT DIR ZUSAMMEN SEIN!!!!!!“. Ich war stehen geblieben und drehte mich nun langsam um. Sam´s T-Shirt war schon durchgenässt und wurde durchsichtig (Ebenso wie meins!). Die Regentropfen liefen in Scharen über seine Wangen.
Meine Haare klebten in meinem Gesicht und der Regen lief mir in die Augen. Ich sah wieder zu Sam, der immer noch wie erstarrt dort stand. Ich wusste nicht wirklich was geschah, doch meine Beine rannten plötzlich los. Immer näher kam ich Sam, der mich wieder so lieb anlächelte. Endlich hatte ich ihn erreicht. Sam hob mich hoch und drehte sich mit mir auf dem Arm. Dann lies er mich vorsichtig sinken. Ich rutschte dicht an seinem Oberkörper runter. Schließlich hatte ich wieder Boden unter den Füssen. Ganz dicht war ich mit meinem Gesicht bei seinem. Ich spürte wieder dieses kribbeln im Bauch. Sam schaute mir tief in die Augen und lächelte mich sanft an. Dann strich er mir meine nassen Haare aus dem Gesicht und strich mir dann über die Wange. Ich wäre am liebsten auf der Stelle geschmolzen, doch der Regen kühlte mich wieder ab. „Meintest du das ernst?“, flüsterte ich und fing an zu zittern. Sam zog mich dichter an sich ran und legte seine Arme um mich. „Ich würde lieber sterben, als ohne dich weiter zu leben!“, sagte er leise in mein Ohr. Die Leute die vorbei liefen und sich an ihre Regenschirme klammerten, guckten uns ziemlich doof an, doch wir ließen uns nicht stören. Endlich machte sich auch ein kleines Lächeln in meinem Gesicht breit. „Du bist so wunderschön, wenn du lachst Mel!“, sagte er. „Ich dachte immer, du willst mich nur verarschen, mich rumkriegen und mit mir spielen! Was ist mit der anderen Tussi? Was ist mit Sille? Ich dachte du stehst auf sie!“, redete ich weiter, ohne einmal Lust zu holen. „Psst!“, machte Sam und legte seinen rechten Zeigefinger auf meinem Mund. Dann lies er diesen über meine Lippen gleiten. Sein Finger zeichnete meine Lippenform nach. Ich schloss die Augen und genoss es von ihm so berührt zu werden. Dann hörte er schlagartig auf. Ich öffnete meine Augen wieder und schaute ihn erwartungsvoll an. Sam grinste, sagte aber nichts. Er strich mir wieder eine nasse Strähne aus meinem genau so nassem Gesicht. Ich wollte wieder etwas sagen, da ich keine Antwort auf meine Fragen bekommen hatte. Doch Sam legte seinen Finger wieder auf meinem Mund. Dann beugte er sich nach vorne und flüsterte mir einen “Rap“ ins Ohr: „ Mädchen ich vermiss dich, Mädchen ich will dich, Mädchen ich will dich “riechen“, Mädchen ich will dich fest halten und dich brauchen! Ich verstehe dich, verstehst du mich? Wenn ja lass es mich wissen!“.
Wieder war sein Gesicht genau vor meinem! Ich schaute ihm tief in die Augen. Das war er mir grade gesagt hatte, hatte mich irgendwie getroffen! Ich fand es total süß von ihm, dass er mir so was sagt bzw. vorrappt! Tränen liefen mir über die Wangen und vermischten sich mit dem Regen. Sam fasste mein Gesicht so an, dass seine Daumen unter meinen Augen lagen. Vorsichtig wischte er sie weg. Immer noch fragend sah er mich an. Dann sagte er wieder: „Ich verstehe dich, verstehst du mich? Wenn ja lass es mich wissen, weil ich dich immer verstehen werde!“. Er schaute mir wieder in die Augen. Ich lächelte und er lächelte zurück. Dann flüsterte ich total fertig mit kaum noch verständlicher Stimme: „Ja ich verstehe dich!“.
Nun lächelte Sam übers ganze Gesicht. Ich legte meinen Kopf schief, sah ihm immer noch tief in die Augen und legte meine Hände in seinem Nacken. Sam beugte sich etwas zu mir runter. Er schloss seine Augen und seine Lippen nährten sich meinen. Endlich küssten wir uns. Es war wunderschön. Unsere Zungen und Lippen harmonierten prima zusammen. Nach mindestens 20 Minuten lösten wir uns wieder von einander. „Du weißt war nicht, wie glücklich du mich machst!“, flüsterte er. „Ich hab dich so vermisst! Die ganzen Jahr habe ich hier von geträumt und nun ist es wirklich wahr!“, sagte ich, mal wieder mit Tränen in den Augen. Der Kerl brachte meine ganze Gefühlswelt durcheinander. „Ich weiß! Es ging mir doch genauso! Und jetzt? Ich kann es einfach nicht glauben!“, flüsterte er zurück und strich mir die Tränen aus dem Gesicht.
Hand in Hand liefen wir zurück. Sam brachte mich noch nach hause. Wir standen vor der Haustür. Er grinste: „Die Stelle erinnert mich an etwas!“. Ich schlug ihm gegen die Schulter. Diese Turnhallen-Geschichte hätte ich so gerne vergessen und nun fing er damit wieder an. „Tut mir leid Süße!“, entschuldigte er sich. Ich warf ihm einem bösen Blick zu und legte meinen Finger auf seinem Mund. Sam lächelte verlegen, doch dann stürmte er auf mich zu und drückte mich gegen die Hauswand. Wieder küssten wir uns. Er lies seine Hände über meinen Körper wandern. „Wir sollten es lassen! Zumindest heute!“, sagte ich und drückte ihn weg. „Ja ich weiß! Du hast recht!“, antwortete er. „Kommst du morgen zum Bahnhof und sagst mir ‚Auf Wiedersehen´?“, fragte er dann etwas traurig. „Ich denke nicht!“, sagte ich tonlos. Enttäuscht sah er mich an. „Sei mir bitte nicht böse, aber das ist nichts für mich und schon gar nicht mit Drew!“, gab ich wieder. Schnell nahm er mich noch mal in den Arm. „Ich vermiss dich jetzt schon Prinzessin!“, flüsterte er. „Ich dich auch!“, gab ich leise zurück. Ich drückte meinen Mund an Sam´s Ohr und flüsterte: „Ich liebe dich Sam! Wirklich! Ich liebe dich so sehr! Bitte tu mir nicht weh!“. Auch er kam mit seinem Mund näher an mein Ohr und sprach sehr leise: „Ich weiß! Ich liebe dich auch Mel und darum könnte ich dir nie weh tun!“. Wir küssten uns noch einmal. Dann lief Sam los. Ich schaute ihm nachdenklich hinter her. Schließlich drehte er sich um, grinste und rief: „Ach, nicht vergessen! Kein Wort zu NIEMANDEN!“. Ich musste lachen. „Sicher doch, solang du auch deine Klappe hältst, Wasserkopf!“, rief ich zurück. Auch Sam fing an zu lachen. Es war schön ihn so zu sehen. Langsam konnte ich ihn nicht mehr sehen, darum kramte ich mein Schlüssel aus meiner Hosentasche. Meine Jacke war geklaut worden, doch zum Glück war da nichts drin. Über glücklich schloss ich die Tür leise hinter mir und schlich mich in mein Zimmer. Vorher machte ich noch Linn´s Zimmertür zu, damit die von Drew nicht mehr geweckt worden.
Endlich lag ich in meinem Bett. Wir hatten beschlossen, den anderen erst mal nichts von uns zu erzählen, da wir keine Lust auf deren blöden Kommentaren hatten. Drew war grad wach geworden, als ich mich in Bett gelegt hatte. Also stand ich wieder auf, nahm ihn aus seinem Bettchen und kuschelte in mein Bett ein, damit ich die Flasche holen konnte. Dann nahm ich meinen Sohn auf den Arm und fütterte ihn und plötzlich bekam ich eine Sms:
‚Du weißt gar nicht wie sehr ich dich jetzt schon vermisse! Bitte komm morgen zum Bahnhof! Ich will dich noch einmal sehen! Luv ya loads Lady! Sam *Kizz*´
Eigentlich wollte ich noch zurück schreiben, nachdem ich Drew wieder ins Bett gelegt hatte, doch ich schlief selbst ein.
Am nächsten Morgen wurde ich von einem heftigen Pochen geweckt! Doch als ich meine Augen öffnete, dachte ich, dass ich verrückt wäre...
Es war noch stock dunkel draußen. Kein Wunder es war ja auch grade mal 3 Uhr. Ich konnte immer noch nicht deuten, woher das klopfen kam. Also drehte ich mich zur anderen Seite und wollte weiter schlafen. Doch da sah ich das Sam vor meinem Fenster stand. „Du bist bekloppt!“, flüsterte ich, als ich ihn rein gelassen hatte. „Ich weiß, aber ich musste dich einfach noch mal sehen!“, gab er zu. Sam kam auf mich zu und nahm mich in den Arm. Er legte seinen Finger unter mein Kinn und hob mein Gesicht etwas. Wieder küssten wir uns. Ich zog während des Kusses Sam´s nasse Stoffjacke aus. Er zog mich ganz dich an sich ran und lies seine Hände zu meinem Po gleiten. Sam fing an zu grinsen, aber er küsste mich doch weiter. Plötzlich fing Drew an zu schreien. Wir lösten uns voneinander und Sam ging zu Drew´s Bett. Der Kleine hörte schlagartig auf und fing an zu lachen. Vorsichtig hob Sam seinen Sohn aus dem Bett. Die zwei sahen so niedlich zusammen aus. Ich lehnte mich gegen den Türrahmen und beobachtete sie. Sam sang Drew ein Lied vor und als der Kleine wieder schlief legte er ihn zurück ins Bett. „Er erinnert mich an dich!“, sagte Sam und kam auf mich zu. „Quatsch! Ich finde, Drew sieht dir voll ähnlich!“, gab ich zurück und kuschelte mich an Sam, der mich in den Arm genommen hatte. „Aber seine Augen! Er hat deine Augen und sie funkeln auch genau so wie deine!“, flüsterte er und gab mir einen Kuss auf die Stirn. Ich lächelte ihn nur an. Dann nahm ich Sam´s Hand und zog ihn mit zu meinem Bett. Ich war einfach immer noch total müde. „Hey! Ich glaub du kannst Gedanken lesen!“, witzelte er. Schmunzelnd sah ich ihn an, knipste das Licht aus und meinte: „Na dann gute Nacht!“. „Wie jetzt?!“, beschwerte er sich, doch ich gab keine Antwort. Sam kam dichter an mich ran und legte seine Hände auf meinen Bauch. Dann fing er an meinen Hals zu küssen, was immer sehr problematisch ist, da mich diese Stelle immer heiß macht. Also konnte ich dem Kerl mal wieder nicht wiederstehen! Ich drehte meinen Kopf zu ihm und berührte seine Wange mit meinen Lippen. Sam zog mich nach hinten, sodass ich bequem auf den Rücken lag. Seine Finger glitten über meinen Oberkörper, immer tiefer. Sam schaute mir immer noch in die Augen und ich zog ihm dann sein Shirt aus. Er lachte „Das ist doch alles so verrückt!“, flüsterte er. „Ich weiß!“, meinte ich nur. Sam beugte sich wieder über mich. Wieder küssten wir uns, doch dies mal war er stürmischer. Er schon seine Hand unter mein Oberteil. Ich drückte Sam weg. Dann setzte ich mich auf ihn und begann sein Hals zu küssen. Meine Zunge spielte an seinem Ohrläppchen und ab und zu knabberte ich daran. „Oh, Mel! Du machst mich so verrückt!“, stöhnte er auf. Ich hob mein Kopf und grinste ihn an. „Ich weiß!“, lachte ich. Seine Hände glitten meinen Rücken hoch und er zog mich runter zu sich. Dann küssten wir uns wieder. Währenddessen streichelten seine Hände meinen Nacken. Ich bekam eine Gänsehaut. „SAM! Ich will dich spüren!“, flüsterte ich. Dann schliefen wir miteinander. Es war ganz anders, als beim ersten Mal. Irgendwie waren jetzt mehr Leidenschaft und Zärtlichkeiten dabei. Nachdem Sam und ich gleichzeitig gekommen waren, lies ich mich auf ihn sinken. Er streichelte über meinen Rücken. „Ich liebe dich Mel!“, flüsterte er. „Ich dich auch!“, sagte ich leise. Ich hatte mich in die Decke eingewickelt und beobachtete Sam, während er sich anzog. „Willst du wirklich schon gehen?“, fragte ich traurig. „Ich wünschte ich könnte noch bei dir bleiben, doch ich muss gehen!“, erklärte er mir sanft und setzte sich wieder auf mein Bett. „Komm morgen zum Bahnhof!“, bat er mich noch. Ich schüttelte den Kopf. Ein letztes Mal strich er über mein Haar und gab mir einen Kuss. Dann kletterte er wieder aus dem Fenster und ging. Traurig sah ich ihm hinter her und ging dann wieder ins Bett.
Dann war Montag....
Linn klopfte an meine Tür: „Hey Mel! Kommst du mit zum Bahnhof?“. „Wieso? Wie spät ist es denn schon?“, brummte ich zurück. „Es ist gleich halb elf!“, rief sie. Mit einem schlag war ich hell wach. Als ich Linn keine Antwort gab kam sie in mein Zimmer. „Was ist los?`“, fragte sie, als sie mich kreidebleich auf dem Bett sitzen sah. „Drew...Er hat sich die ganze Nacht nicht gemeldet!“, stotterte ich. Linn wurde jetzt auch bleich. „Bitte guck du nach! Ich kann das nicht!“, bat ich sie etwas verzweifelt. „Mel! Ich...Ich kann das auch nicht!“, gab sie zu. „Lee!“, schrieen wir gleichzeitig. „Was ist denn?“, grummelte er mit einer Zahnbürste im Mund. Linn erzählte ihm das alles in der Kurzfassung. Lee ging zitternd zum Bett. „Boa Mädels, was macht ihr denn hier für ein Alarm? Der Kleine ist quietschfidel und liegt hier lachend im Bett!“, sagte Linn und verdrehte seine Augen. „Das war kein guter Scherz!“, meinte er sauer und ging. „Haha Scherz! Idiot!“, sagte Linn und kam zu mir. Glücklich nahm ich Drew aus seinem Bett und knuddelte ihn. Wir sprachen nicht mehr drüber. „Schatz ich muss los!“, drängelte Lee. „Ja ist ja schon gut!“, entschuldigte sie sich. „Kommst du nun mit oder nicht?“, fragte sie wieder. Ich schüttelte den Kopf „Ich denke mal, dass ist nicht so gut!“, antwortete ich. „Okay, schade, aber sei mir nicht böse ich muss los!“, sagte Lee. Ich umarmte ihn noch kurz und wünschte ihm viel Spaß! Dann ging er mit Linn los. Kaum waren sie weg, da klingelte es an der Tür. „Hey Mel! Ist Lee noch da oder irgendein anderer?“, fragte Brian, der völlig außer Atem war. „Nein tut mir leid, die sind grade weg!“, antwortete ich. „Wieso? Was ist denn los Brian?“, fragte ich. „Du weißt doch, dass die Jungs Musik machen! Und na ja ich könnte ihnen einen Plattenvertrag besorgen! Also sie könnten ein Demo aufnehmen...“, ich unterbrach Brian in seinem Redefluss. „Vielleicht ist es ja noch zu spät! Bleib du hier und pass auf Drew auf. Bitte!“. Er sah mich fragend an. „Vielleicht ist der Zug noch da!“, erklärte ich und rannte los. Vom weiten sah ich Linn, Sille, Cathy, Jenny und Fiona. Sam wollte grade in den Zug einsteigen. „SAAAAAAAAAAMMMM!!!!!!!!!“, schrie ich. Die Mädels guckten mich verwirrt an und die Jungs steckten einer nachdem anderen ihre Köpfe aus dem Fenster. Sam lächelte über das ganze Gesicht. Er lies seine Tasche fallen und kam auf mich zu. Er hob mich hoch. „Ich wusste, dass du kommst!“, freute er sich. Er wollte mich küssen, doch ich drehte mich weg. „Tut euch keinen zwang an!“, grinste Kenzie. „Ich hab gute Nachrichten! Ich könnt ein Demo aufnehmen! Das Problem ist nur, dass ihr nicht fahren könnt!“, erklärte ich. Man konnte gar nicht so schnell gucken, wie die Jungs ausgestiegen waren. „Du bist dir ganz sicher? Von wem weißt du das?“, fragte Jay. „Von Brian!“, antwortete ich. „Jungs! Was ist denn nun? Der Zug fährt gleich los!“, meinte Mrs. Northmore, die Lehrerin der Jungs. „Ähm, wir kommen doch nicht mit!“, fing Chris an. „Ja genau, wir können nicht!“, fügte Ollie hin zu. „Wir können eine Cd aufnehmen!“, schrie Jay. Alle freuten sich, selbst die Lehrerin. Sie wünschte den Jungs viel Glück und viel Spaß. Erklärte ihnen aber noch, dass sie nicht den gesamten Fahrpreis wieder bekommen würden. „Halt mal einen Augenblick!“, rief Sam dann. Alle sahen ihn erschrocken an. „Wo ist mein Sohn!“, fragte er. Ich verdrehte die Augen. „Zuhause und Brian passt auf ihn auf!“, antwortete ich. Jay schlug ihm auf den Hinterkopf. Alle lachten, doch Sam wurde rot.
Die Jungs liefen so schnell sie konnten nach hause und wir Mädels kamen kaum hinter her. Grade, als wir bei uns zu hause an kamen liefen die Jungs auch schon wieder los. Sam drückte mir noch Drew in die Hand. Verwirrt schaute ich ihn an. „Lass uns heute Abend essen gehen, okay?“, fragte er mich und streichelte mir über die Wange. „Ja ist gut!“, seufzte ich. Er lächelte mich an „Ich hab dich lieb!“, sagte er und gab mir einen kleinen Kuss auf den Mund. Dann drehte er sich um und rannte den restlichen Jung hinter her. „Kannst du mir mal erklären, was das grade war?“, fragte Cathy böse. „Später!“, sagte ich und brachte meinen Sohn wieder ins Bett. Endlich schlief er ein und ich gesellte mich zu den anderen Mädchen. „Jetzt erzähl schon!“, drängelte Jenny. Ich fing an zu grinsen und begann zu erzählen....
„Oh ist das süß!“, schwärmte Linn. Auch die anderen waren zu Frieden. Ich grinste übers ganze Gesicht und fütterte Drew weiter. Plötzlich stand Sam in der Tür. „Lady!“, rief er voll aufgeregt. „Was?“, fragte ich. „Ich brauche 20 Mäuse! Schnell...Bitte gib mir mal!“, bat er. Und schon fingen wir uns wieder an zu zoffen. Während wir weiter über das Geld diskutierten, kam Jay rein. Er schaute uns an, dann zu Cathy und fing an zu lächeln. Sauer schaute ich Sam an und klatschte ihm dann 20 Pfund in die Hand. „Danke Schatz!“, freute er sich und gab mir einen Kuss. „Schon okay, aber nur, wenn das heute Abend klar geht mit dem Essen!“, meinte ich dann. „Sicher doch! Ich hab dich lieb!“, grinste er dann. „Ja ich dich auch!“, antwortete ich, dann bekam ich wieder einen Kuss und Sam wollte sich grad umdrehen und gehen, als er Jay sah. „Wir sprechen später darüber! Äh, Süße?! Sag mal kannst du mir vielleicht 20 Pfund leihen?“, richtete er sich an Cathy. „Och man Jay!“, motzte sie nur, gab ihm aber das Geld. Die zwei Jungs rannten los. Wenig später stand Lee in der Tür. „Was ist?“, fragte Linn. Lee fasste sich am Hinterkopf. „Na ja ich bräuchte....“, wir unterbrachen ihn „20 Pfund!“. Überrascht schaute er uns an. Linn bekam ein totalen Lachanfall und drückte währenddessen Lee das Geld in die Hand. Immer noch verwirrt lief der Kerl los. Endlich hatten wir uns einbekommen, doch dann standen Kenzie und Chris in der Tür. Mit großen Augen schaute Sille Chris an. „Jetzt sag mir bloß nicht, dass du auch noch Geld von mir haben willst!?“, rief sie. Verdutzt sah er sie an. „Äh, nee! Ich bin nur her gekommen, weil Kenzie nicht allein laufen wollte!“, antwortete er. Jenny drehte ihren Kopf zu Kenzie, der sich gar nicht mehr traute was zu sagen! „Ich hab mein Portemonnaie zu hause liegen gelassen!“, stotterte er. Jenny musste grinsen. Trotzdem gab sie ihm das Geld, aber nur unter der Bedingung das er es bei ihr ab arbeiten musste. Jeder kann sich ja denken, wie das gemeint war. „Bin ja mal gespannt, wann Stu kommt und Geld von mir haben will!“, meinte dann Fiona. Schon von weitem hörten wir die Jungs. „Komisch! Jetzt kommen sie alle zusammen!“, sagte Cathy nachdenklich und rührte ihren Tee um. „Ich glaub dein Stu traut sich nicht so ganz!“, scherzte Linn. Fiona musste lachen und schon ging die Tür auf.
Als die Jungs ins Wohnzimmer kamen, bekamen sie einen riesigen Lachanfall. Fiona saß mit dem Rücken zur Tür und hielt das Geld hoch in die Luft. Also so, dass es gleich auf Stu zeigte. Sam und Jay mussten so lachen, dass die beiden auf den Boden sanken. Schüchtern ging Stu auf Fiona zu. Man konnte merken, wie peinlich es ihm war. Er nahm das Geld aus ihrer Hand, beugte sich vor und flüsterte ihr ins Ohr: „Ich gebe es dir heute Abend wieder!“. Fio nickte nur. „Tja und so ist unsere Shopping Tour doch gestorben!“, sagte Jenny gespielt traurig. Die Jungs wurden ruhig und starrten uns an. Jetzt hatten sie ein schlechtes Gewissen. Doch wir Girls schauten uns an und grinsten. Dann drehte ich mich zu den Jungs um und meinte: „Also wenn ihr jetzt gleich nicht abhaut, dann nehmen wir das Geld und machen dann die Demo für euch!“. Man konnte gar nicht so schnell schauen, wie sie verschwunden waren. Sille brach als erste in einem riesigen Gelächter aus, welches uns alle ansteckte. Nachdem wir uns beruhigt hatten, machten Cathy und Linn Essen, ich kochte neuen Tee und die restlichen drei deckten den Tisch. Dann machten wir es uns vor dem Fernseher gemütlich und warteten auf die Jungs.
*Bei den Boys*
„Ich bin so aufgeregt! Wir machen ein Demo-Tape!“, schrie Lee und hüpfte wie ein Flummi durch die Straßen!. Die anderen lachten. „Jetzt erzähl mir das mal!“, meinte Jay. „Was denn?“, fragte Sam. „Ja genau was denn?“, rief Kenzie und warf seine Arme über die Schultern der zweien. „Na das mit dir und Mel!“, sagte Jay laut. Nun hörten auch die anderen gespannt zu. „Seid ihr etwa jetzt zusammen?“, fragte Lee und rannte beinahe gegen einen Laternenpfeiler. „Du bist ja voll der Checker Lee!“, lachte Chris. Lee verzog sein Gesicht. „Jetzt erzähl doch halt mal!“, drängelte ihn Jay. Und dann fing Sam an zu erzählen. Er ratterte den Text in einer Tour runter ohne wirklich Luft zuholen. Als er endlich fertig war, strahlte er übers ganze Gesicht. „Hört sich ja nach einer glücklichen Familie an! Wann zieht ihr zusammen?“, fragte Kenzie. Nun zog Sam seine Stirn kraus. „Zusammen ziehen?“, fragte er noch mal nach. „Ja! Also, das bedeutet man....“
„Ich weiß was das bedeutet Kenzie!“, brummte Sam und schubste Kenzie. „Ich weiß nicht! Meint ihr nicht, dass das noch etwas zu früh ist?!“, wollte er dann wissen. „Wieso denn das? Ich mein solange wie ihr aufeinander gewartet habt!?“, klärte Kenzie Sam erst mal auf. „Aber trotzdem! Die beide brauchen trotz alledem erst mal Zeit um das alles zu realisieren!“, verteidigte Jay seinen besten Freund. Dankend warf Sam ihm einen kurzen Blick zu. „Schnauze halten alle miteinander! Wir sind da!“, rief Lee, der schon die ganze Zeit, wie so ein kleines aufgeregtes Hündchen vorweg lief. Wieder mal mussten die anderen über den armen Lee lachen.
6 Stunden dauerte es, bis die Jungs fertig waren. Währenddessen haben wir Girls uns auf geteilt. Linn ist zu Lee´s Family gegangen und Cathy zu meiner Tante. Sille und Fio waren immer noch bei uns zu hause. „So ich hab jetzt alles gepackt! Wünsch euch noch viel Spaß! Wo ist denn Jenny?“, sagte ich, als ich mit meiner Reisetasche wieder ins Wohnzimmer kam. „Die ist nach hause! Irgendwie ging es ihr nicht mehr so gut!“, antwortete Sille. „Ach so! Dann grüßt mal eure Kerle von mir! Ich muss jetzt los!“, rief ich und nahm Drew auf dem Arm. „Wo gehst du hin? Zu Sam?“, wollte Fio noch wissen. Ich nickte schnell, dann lief ich los.
Als ich dann endlich bei ihm zu hause an kam, saß er mit Jay, Lee und seinen Eltern in der Küche. „Da ist ja mein kleiner Enkel!“, freute sich Tom und kam auf mich zu. Ich stellte erst mal die Tasche ab und drückte ihm dann Drew in die Hand. „Na dann kümmere dich mal schön um deinen Lieblings Enkel! Der hat nämlich grad in die Hose gemacht!“, sagte ich und nickte zu Frieden. Mit einem leicht säuerlichen Gesicht zog er mit Drew ab. Ich gab Sam einen kleinen Kuss und lies mich dann müde auf die Bank fallen. „Und wie ist es gelaufen?“, wollte ich wissen und rüttelte an Sam´s Arm. „Wenn du so weiter machst, dann kotz ich!“, maulte er. Grimmig lies ich ihn los. „Jetzt erzählt doch schon!“, drängelte ich. „Wie soll es schon gelaufen sein?“, machte Jay bedeutungslos. „Super halt!“, meinte Sam, als ob es eben nichts besonderes wäre. Nur Lee musste es mal wieder übertreiben! „Es kann eben nicht anders laufen, da wir die besten sind!“, quiekte er. Ich fing an zu lachen. „Du bist genau, wie Linn!“. Auch er lachte mal wieder. „Äh, wo wir grad von Linn reden! Was zum Teufel macht ihr zwei eigentlich hier?!“, fragte ich. „Na reden!“, antwortete Jay mit einem fetten Grinsen. „Haha, Witzbold! Euch ist schon klar, dass die zwei auf euch warten?!“, fragte ich böse. „Ja schon, aber ihr wohnt so weit weg!“, beschwerte sich Lee. „Dann ist es ja auch gut, dass die zwei bei euch zu hause sind!“, erklärte ich. „Oh! Ich muss los Sam!“, rief Lee und sprang auf. Wir fingen an zu lachen. Auch Jay stand auf und verabschiedete sich. Als die beiden endlich weg waren setzte ich mich auf Sam´s Schoß, so dass ich ihm ins Gesicht sah. „Hast du großen Hunger?“, fragte er. Ich nickte. „Okay, dann sollten wir auch bald los!“. Ich nickte wieder und leckte mir über die Lippen(aber nur, weil sie so trocken waren!!!!!!!!). Sam fing an zu grinsen. Dann kam er näher und schließlich küssten wir uns, doch leider wurden wir mal wieder gestört! „Hey ihr zwei! Wir haben Hunger! Wollen wir jetzt endlich los?“, fragte Jane. „Ja genau! Das könnt ihr euch auch für später aufheben, wenn wir nicht zu gucken können!“, protestierte Tom. Wir zwei wurden rot. Standen dann aber auf und machten uns mit seinen Eltern auf ins Restaurant.
Falls ich es noch nicht erwähnt haben sollte: Man merkt, dass die Jungs und ihre Eltern sich schon lange und sehr gut kannten....
Als wir ins Restaurant kamen, sahen wir die andern mit ihren Eltern schon dort sitzen. Wir holten also noch einen Tisch und gesellten uns zu den Anderen. „So meine Kleine, jetzt sag mir mal bitte, ob ihr beiden nun zusammen seid oder was hatte die Knutscherei vorhin in der Küche zu bedeuten?“, fragte Tom und schob sich das nächste Stück Pizza in den Mund. Gott war das peinlich. Jay sah mich an, grinste und schaute dann nach unten. Auch die anderen lachten. „Ähm ja!“, brachte ich nur raus. Auch Sam war das total peinlich. Er tat so, als ob er nichts gehört hätte und aß weiter. „Tom! Du bist unmöglich!“, rief Jane, die grad mit meiner Tante geredet hatte. „Was denn? Darf man denn jetzt nicht mal fragen, was so in Sachen Liebe bei meinem Sohn abgeht?!“, rechtfertigte er sich mit vollem Mund. „Aber doch nicht vor allen Leuten! Siehst du nicht, wie peinlich ihnen das ist?“, motzte Jane ihren Mann an. „Ach du heilige Scheiße!“, flüsterte Linn mir ins Ohr. „Was los Sam? Hat es dir endlich mal die Sprache verschlagen?“, witzelte Lee. „Schatz, halt die Klappe!“, meckerte Linn ihn an. Wie ein kleiner Junge schaute er jetzt beleidigt vor sich hin. Sam lachte ihn aus und kassierte einen bösen Blick von Lee. „Was ist denn jetzt Mel?“, fragte Tom wieder. „Och Mensch, jetzt nerv mich doch nicht! Ja wir sind jetzt zusammen, zufrieden?!“, antwortete ich genervt. „Geht doch!“, grinste er. Kurz bevor wir gingen, stießen wir noch auf die Jungs an, dann ging es endlich nach hause. „Wollen wir nach hause laufen?“, fragte Sam mich. Ich nickte. Dann verabschiedeten wir uns von den anderen und liefen los.
„Und was wirst du tun, wenn ihr dann ganz groß raus kommt?“, fragte ich. „Was soll ich schon tun wollen? Erst mal such ich mir eine scharfe Braut und dann schauen wir weiter!“, sagte er ernst. Erschrocken sah ich ihn an und riss meine Hand aus seiner. Sam fing an zu lachen. „War doch nur Spaß!“, sagte er dann. „Blödmann! Du weißt genau, dass ich das nicht abkann!“, zickte ich. „Och Mel!“, kam er hinter mir her und nahm mich in den Arm. „Du weißt doch, dass ich dich liebe! Dich und keine andere!“, sagte er. Ich beschloss es ihm nicht so einfach zu machen und darum drehte ich mich nicht zu ihm um. „Wenn wir dann berühmt sind, dann bau ich uns ein schönes Haus, in dem wir dann mit unserem Kleinen wohnen!“, träumte er. „Du bist ein Idiot!“, grinste ich. „Aber einen, dem du nicht wiederstehen kannst!“, witzelte er. Ich drehte mich um, gab ihm einen kleinen Kuss uns lief dann weg. Er lief hinter mir her, bis er dann keine Lust mehr hatte. „So jetzt mag ich nicht mehr! Du bist ein böses Kind, ich glaub ich muss mir doch eine andere suchen!“, rief er, weil ich mich versteckt hatte. Ich kam aus meinem Versteck raus und rannte auf ihn zu. Er hob mich hoch, aber da ich zu viel Schwung hatte kippten wir nach hinten über und fielen in den Brunnen, der auf dem Marktplatz stand. Als wir wieder “auftauchten“ fingen wir an zu lachen. „Denkst du jetzt immer noch, dass du eine andere brauchst?“, fragte ich. „Was ich jetzt brauche, sind trockene Klamotten grinste er. Ich schlug ihm auf die Schulter. „Komm Baby, wir gehen nach hause!“, sagte er und half mir aus dem Brunnen. „Ich glaub wenn du weiter so frech bist, dann verlass ich dich!“, sagte ich und musste auf passen, dass ich nicht lachte. „Och nee! Das muss doch nicht sein! Weißt du was? Wenn wir zu hause sind, dann bekommst du eine Ganzkörper Massage!“, versprach er. „Ui, da hat ja jemand ein schlechtes Gewissen!“, scherzte ich. Sam nahm meine Hand und wir liefen nach hause.
*Bei Cathy und Jay*
„Ist doch schön, dass Mel und Sam jetzt endlich zusammen sind oder?“, meinte Cathy. „Ja war ja aller höchste Zeit!“, grinste er. Cathy stand auf und ging zur Anlage. „Was ist jetzt eigentlich mit euerm Demo?“, wollte sie dann wissen. „Na ja es wurde zu einem etwas kleineren Radiosender geschickt, wo es ab und zu gespielt wird und wir müssen jetzt darauf warten, dass es die Leute von irgendeinem Label hören und sich bei uns melden!“, erklärte er. „Ach so!“, machte Cathy nur. „Komm her Süße! Lass uns ein bisschen kuscheln!“, bat Jay und klopfte neben sich aufs Bett. Mit einem Lächeln im Gesicht kam sie immer näher zum Bett. „Du bist so sexy, wenn du guckst und dabei gehst!“, sagte er und wollte sie zu sich aufs Bett ziehen, als sein Handy klingelte. Genervt nahm er ab. „Hey Linn, mal ganz langsam! Was ist mit Lee? Wo ist er? Was ist denn passiert?“, fragte er aufgeregt. Plötzlich schaute er erschrocken zu Cathy auf. Fragend sah sie ihn an. „Ja alles klar, Linn...ich bin gleich bei dir!“, sagte er und leget auf.
Cathy bekam keine Antwort und erst recht keine Erklärung. Jay srand auf und rannte einfach los ohne etwas zu sagen. Verwirrt saß Cathy auf dem Bett und schaute Jay hinter her. Sauer packte Cathy ihre Sachen und machte sich auf den Weg zu uns. Als sie die Stube betrat und ihre Tasche auf den Boden donnerte, bekam sie auf mal einen Lachflash. "Was macht ihr denn hier?", fragte sie uns. "Kenzie ist einfach abgehauen, genau so wie Chris!", antwortete Sille lachend. "Kann mir mal vielleicht jemand erklären, was hier los ist? Und was ist mit Lee?", fragte Cathy immer noch verwirrt darüber, dass die Jungs einfach ohne etwas zu sagen abgehauen sind. Linn, die grad das Wohnzimmer betrat antwortete: "Mit Lee ist nichts! Der hat einen Anruf von einer Plattenfirma bekommen und die sollten alle schnell dorthin und sich den Vertrag angucken!". "Ach so!", machte Cathy nur und ließ sich aufs Sofa plumsen. "und was machen wir jetzt?", fragte ich und setzte mich zu meinen Girls. "Keine Ahnung!", kam es von Linn, Cathy, Fiona und Jenny. Sille funkelte mich an. "Playsi zocken! Ich bekomm sowieso noch eine Revance!", grinste sie. Ich stimmte ihr zu. "Und was spielen wir?", fragte Jenny. Sille und ich gleichzeitig: "Fifa04!". Es folgte gestöhne von den anderen. Sille und ich waren fast unschlagbar in diesem Spiel, es sei denn wir spielten mit den Jungs...
Mal wieder stand es unentschieden und die anderen hatten keine Lust mehr zu spielen. "Das letzte Spiel entscheidet!", rief Sille. "Geht klar!", meinte ich. Doch auch dieses Spiel endete unetschieden. "Ich hab kein bock mehr!", meinte ich. Sille stimmte mir zu. Darum guckten wir Fernsehen, doch irgendwann schliefen wir alle ein.
*bei den Jungs*
"Bin ja mal gespannt, was dir Girls sagen!", meinte Marcel.
KLATSCH...KLATSCH....KLATSCH...KLATSCH....KLATSCH
Sam, Jay, Chris, Stu und Kenzie hauten sich einer nach dem anderen die Handy gegen die Stirn. "Was los?", fragte Lee. "Ich bin einfach so abgehauen und hab Mel zu hause sitzen lassen, ohne ihr auch nur irgendetwas zu sagen!", rief Sam panisch. Auch die anderen vier gaben zu, dass sie ihre Freundinnen einfach allein zu haus hatten sitzen lassen. Lee lachte los. "Man seid ihr dumm! Ich hab Linn das gesagt!", freute er sich. "Ich schätze das wird wohl einen gewaltigend Ärger geben!?", meinte Marcel mit einer Unschuldsmiene. Geknickt liefen die fünf Jungs hinter den anderen lachenden 5 hinter her. "Na toll, dabei verstehe ich mich grade ausgezeichnet mit Mel!", brummte Sam. "Man Alter, was soll ich denn sagen? Cathy sitzt bestimmt zu hause und macht sich voll die Sorgen und ach kein |