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samsbabe ...
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...   Erstellt am 19.03.2006 - 16:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


so ich dachte mal,dass ich auch hier eine ff von mir posten kann...dies war die zweite ff die ich geschrieben habe...ich hoffe sie gefällt euch?!?!?!
viel spaß beim lesen und die anderen girls sind aus "meinem" anderen forum!!!!

Wahre Liebe endet NIE!!!
„Ich werde immer an dich denken! Jeden Tag. Hier die schenke ich dir, damit du mich auch nie vergisst!“, hatte er gesagt. Dann hat er mir einen Kuss auf die Wange gegeben und mit die Kette in die hand gedrückt, als schon mein Vater kam und mich ins Auto zog.
„Hallo? Hörst du mir überhaupt zu Alyssa?“, rief meine Freundin Linn. Ich lies die Kette aus meinen Fingern gleiten und sagte verlegen: „Tut mir leid Linn! Ich war grad ganz woanders mit meinen Gedanken!“ . „Ja, das habe ich schon gemerkt! Sowieso bist du in letzter Zeit nie wirklich bei dir! Was ist los?“, warf mir meine beste Freundin vor. „Ich möchte darüber nicht reden!“, sagte ich leise. „Auch gut! Anderes Thema. Morgen um diese Uhrzeit sind wir in England! Ist das nicht echt geil? Ich freu mich so!“, strahlte Linn und applaudierte vor Begeisterung. Ich lächelte nur matt.
Vor knapp sieben Jahren bin ich mit meiner Familie nach Deutschland gezogen, weil mein Dad einen besseren Job hier bekommen hatte. Doch dann starb er an Krebs. Da meine Mutter sich nie wirklich hier eingelebt hatte wollte sie zurück auf die Insel. Doch ich hatte mich grade eingelebt, beherrschte endlich diese komplizierte Sprache und hatte viele Freunde gefunden und jetzt sollte ich wieder zurück. Wenigstens verlor ich meine allerbeste Freundin Linn nicht. Linn war schon totaler England Fan, bevor ich sie überhaupt kennen gelernt hatte. Ich war sehr froh, dass ich sie hatte, denn ohne sie hätte ich hier in Deutschland nicht “ überlebt“. Und Linn war froh, dass sie mich hatte. Sie war froh aus Deutschland weg zu kommen. Sie hasste es so sehr, wie ich es gehasst habe. Ihr Vater verlies ihre Mutter, als sie mit Linn schwanger war und machte meine Freundin dafür verantwortlich. „Wärst du bloß nie geboren, dann wäre ich noch ein glücklicher Mensch!“, war einer ihrer Standart Sprüchen. Linn störte es nicht mehr, dass ihre Mütter ihr solche Dinge an den Kopf warf, viel mehr fand sie Freude dran ihr Mutter noch weiter runter zu ziehen! „Dann hättest du halt verhüten sollen! Tust ja sonst auch immer so schlau!“, schrie sie dann meistens zurück. Doch seid knapp drei Jahren hatte ihre Mutter einen neue Freund. Linn hasste ihn noch mehr als ihre Mutter. Er schlug Linn jedes mal, wenn ihre Mutter mal wieder los gezogen war, um neuen Alkohol zu kaufen. Doch ihre Mutter glaubte ihr nie, wie man es eigentlich mehr von einer Mutter erwartete. Sie sagte dann immer nur. „Willi würde so etwas nie tun!“. Man konnte echt sagen, dass meine Freundin froh war der Hölle zu entkommen. Da ihre Mutter sich sowieso nur einen feuchten Dreck um Linn kümmerte, war es für sie auch kein Problem Linn zu erlauben, dass sie von nun an bei uns wohnte. „Ich hoffe die saufen sich noch tot!“, hatte meine Freundin bitter gesagt, als wir ihre Sachen von zu hause abgeholt hatten.
„Jetzt sag schon welcher Typ steckt dahinter?“, drängelte meine Freundin mich. „Wie kommst du darauf, dass da ein Typ hinter stecken würde?!“, fragte ich scheinheilig. „Alyssa!“, sagte sie böse „ich bin doch nicht blöd! So verträumt wie du immer guckst und so wie du an dieser Kette rum spielst, muss es einfach ein Kerl sein! Hat er dir diese Kette geschenkt?“. „Ja, hat er! Aber bitte Linn, ich möchte nicht darüber reden!“. „Schon okay! Na dann träum noch was schönes, denn morgen um 13.30 Uhr fliegen wir los!“, meinte sie sanft und knipste das Licht aus.




samsbabe ...
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...   Erstellt am 19.03.2006 - 16:25Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


In dieser Nacht schlief ich nicht gut! Ständig träumte ich von meiner Kinderliebe. Was ist wohl aus ihm geworden? Wie sieht er jetzt aus? Werden wir uns überhaupt wieder sehen? Diese Fragen quälten mich schon seid Tagen. Irgendwie freute ich mich auf “zu hause“ und doch hatte ich so ein komisches Gefühl im Bauch, welches dann zu Angst wurde......
Nachdem Linn und ich unser Gepäck bekommen hatten, nahmen wir uns ein Taxi und fuhren zu unserer Wohnung. Letzte Sommerferien waren wir zwei ja schon in England, um uns eine eigene Wohnung zu suchen, die nicht all zu teuer war. „Man endlich zu hause!“, rief Linn. „Wir sind noch nicht mal einen Tag hier und du nennst es schon zu hause?!“, meinte ich tonlos. „Du weißt genau, dass das andere NIE mein zu hause war!“, sagte meine Freundin vorwurfsvoll. Ich nickte und murmelte etwas wie „ Tut mir leid!“, dann ging ich in mein Zimmer und räumte es komplett ein. Nach zwei ein halb Stunden war ich fertig und lief in die Küche. Dort saß schon meine Freundin, die ebenfalls ihr Zimmer ein geräumt hatte. Sie schiss mir die Zigarettenschachtel zu und nickte auf den freien Stuhl, der nicht von irgendwelchen Kartons blockiert wurde. „Jetzt erzähl schon, was dich bedrückt!“, sagte sie sanft. „Ich sehe doch, dass dich irgendwas fertig macht!“. „Schwachsinn!“, rief ich empört.“ Ich bin nur müde und wir müssen noch die Küche, das Bad und das Wohnzimmer einräumen!“. Linn sah mich böse an, sagte aber dann doch nichts. Endlich war alles fertig und ich beschloss mit meiner besten Freundin die Stadt ein mal genau zu “untersuchen“ .
Mit vollgepackten Taschen steuerten wir auf den Pizzastand zu. Die Schulen musste grad Lunch time haben, denn so viele Kids in Uniformen waren unterwegs. „Ich will mal für die hoffen, dass die da alle schon was zu Essen haben!“, sagte Linn und deutete mit ihrem Kopf auf zehn Jungs, die dort rumstanden. „Boa ist die heiß!“, nuschelte ich Linn zu und hatte Probleme meine Pizza zu essen. „Die ist aber nicht so heiß wie ihr Schnecken!“, grinste einer der Boys. „SCHNECKEN?!“, fragte ich gereizt und schubste den dunkelhaarigen Typen mit Segelohren weg, da er auf meinen Fuß stand. Sofort kam ein blonder angerannt. „ Ey yo !“ ,weiter kam er nicht, da sich jetzt auch Linn einmischte. „Ey yo oder du auch in echt heißen magst, sag deinen Freund da er soll sich mal bessere Sprüche einfallen lassen! Denn so wir das nichts.“ Er wurde sofort rot. Ich verzog mein Gesicht und schaute auf meinen Fuß, weil der so weh tat. „Alles ok?“, fragte der Typ, der auf meinen Fuß herumgetrampelt war. Ich schüttelte den Kopf uns sah zu dem anderen, der grad angelaufen kam. Das konnte nicht sein! Er konnte das nicht sein. Wieder schüttelte ich meinen Kopf um normal denken zu können. Und doch musste ich ihn die ganze Zeit angucken. ,,Hab ich irgendwas im Gesicht oder warum glotzt du so?" fragte der Junge gereitzt. Ich schaute ihn verdutzt an. ,,Äh nö!Hab überlegt ob so viel Blödheit in so einem Wasserkopf rein passt!",giftete ich zurück. ,,Ey Jungs wir müssen wieder in die Schule!", rief ein rotbraunhaariger Typ. ,,Och man Jay!", stöhnten die Boys. ,,Na, braucht ihr wohl noch einen Aufpasser? Ist ja süss!", lachte Linn. ,,Wartet ab ihr Puppen!Ihr werdet noch sehen...",gifteten die zehn Typen zurück.


Als die Jungs dann weg waren, mussten wir uns kaputt lachen. ,,Was waren das denn für Oberidioten?", fragte ich und hummpelte zur Haustür. ,,Keine ahnung!Weißte was?Wir müssen morgen zur Schule!", stöhnte Linn.
Och man da war schon wieder dieses komische Gefühl im Bauch und dieser ätzende Typ ging mir einfach nicht mehr aus dem Kopf. Was ist denn blos los mit mir? Morgen in der Schule wird irgendwas passieren! Irgendwas, was nicht so toll ist!Das hatte ich so im Gefühl.......
Heute ist Mittwoch und unser erster Schultag. „An die Uniform kann ich mich dich mal glatt gewöhnen!“, grinste meine Freundin. „Ist doch nichts besonderes dran!“, rief ich und kam aus dem Bad. „Ganz schön sexy! Da wirst du den ganzen Typen den Kopf verdrehen!“, lachte Linn. „Aber du!“, ich musste auch lachen und schubste sie Richtung Haustür. Grade noch rechtzeitig kamen wir zur assembly, der morgendlichen Versammlung der gesamten Schule. Total kaputt vom rennen ließen wir uns auf zwei freien Stühlen plumpsen und hörten gespannt, was die Lehrer mal wieder so alles erzählten. Nachdem ersten Lied, was wir singen sollten schaute ich, aus welchem Grund auch immer, nach rechtes und da saßen doch tatsächlich die zehn Boys von gestern. Ich stieß Linn an und deutete zu den Jungs, die uns jetzt auch sahen. „Oh no!“, stöhnte sie und die Jungs verdrehten nur ihre Augen. Plötzlich hörten wir unsere Namen! Schock! Wir sollten nach vorne kommen und uns vorstellen. „Das hat mir grad noch gefehlt!“, flüsterte ich. Auf dem Weg nach vorne stellte einer von denen Linn ein Bein und diese flog vor der gesamten Schule hin. Mit knallrotem Kopf stand sie auf und lief weiter, als ob nichts gewesen wäre.
Paar Stunden und Wutanfällen später standen wir vollgefressen vor dem Cafe in dem wir grad gegessen hatten. Plötzlich schrie ich auf, weil irgendjemand mir in den Po gekniffen hatte. Wütend drehte ich mich um und blickte in das Gesicht eines etwas dickeren, grinsenden Jungen. „Oh nee! Ihr schon wieder!“, rief ich und verdrehte meine Augen. „Ach wen haben wir denn da?“, sagte Linn sauer und schaute den blonden mit einem “tötendem“ Blick an. KLATSCH! Schon hatte er eine sitzen. „Hallo? Geht’s noch?“, fragte der Kerl mit den Segelohren und schubste Linn etwas von dem unbekannten blonden weg. „Wooooow, ey Mister wag es bloß nicht meine Freundin an zu grapschen!“, rief ich und schubste ihn mal wieder durch die Gegend. „Ihr wollt also Krieg? Den könnt ihr haben Ladys!“, mischte sich jetzt auch der rotbraune wieder ein. Verdutzt nickten Linn und ich. „Ist heute euer Wasserkopf dabei?“, meinte ich giftig. Der Typ, der und grad den “Krieg“ erklärt hatte meinte nun etwas kleinlaut: „Nö, der ist krank!“. Linn prustete los vor lachen und steckte mich natürlich damit an. Sah ja auch zu geil aus, wie dieser Kerl dort stand mit seinem Fuß über den Boden schabte und wie ein kleiner, schüchterner Junge mit uns redet. Die Boys schauten uns sehr verpeilt an. „Komm lass uns gehen!“, sagte ich zu Linn. Diese drehte sich noch mal zu dem blonden um und meinte: „Das haste nun davon! Wag es nie wieder mich nur auf irgend eine Weise an zufassen, sonst bleibt es nicht bei der einen Ohrfeige!“. Er nickte nur schwach. Beim vorbeilaufen kippte ich dem Hirni, der mir in den Arsch gekniffen hatte meine eiskalte Cola auf die Hose und meinte: „Hier damit du ein wenig abkühlst!“. „Blöde Tussis!“, riefen sie uns noch hinter her, aber keinen von uns beiden interessierte das. Und dann passierte es. Ich knallte voll mit einem Typen zusammen. Von weiter weg konnte ich noch das lachen der Jungs hören, aber sonst war es einen kurzen Augenblick um mich herum. „Ally?“, rief eine Jungenstimme. Es war Mark! Mein Ex-Freund. Scheiße! Ich hatte doch gewusst, dass heute irgendwas schief läuft. „Hi Mark!“, sagte ich leise, während er mir hoch half. „Ich wusste gar nicht, dass du zurück bist!“, meinte er sehr überrascht. „Seid gestern!“, sagte ich ausdruckslos. Ich hatte keine große Lust mit ihm zu reden! Ich hatte einfach keine Lust, dass der ganze scheiß von vorne anfangen würde! Ich mein immer hin konnte ich ihn nie wirklich vermissen, wie denn auch?




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...   Erstellt am 19.03.2006 - 16:26Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Nachdem ich den Schultag und die Schockbegegnung mit Mark hinter mich gebracht hatte chillte mit meiner aller besten Freundin bei einer Tasse Tee, Keksen und Zigaretten in unserem Wohnzimmer. „Alyssa? War dieser Mark der Grund warum du die letzte Zeit so komisch bist?“, fragte Linn mal wieder. Dieses Weib war auch nie mit einer “nein“ antwort zu Frieden. Ich schüttelte den Kopf. „Nein! Mark ist mein Ex-Freund. Es war einfach die Hölle mit ihm!“. „Warum? Ich fand er sah ganz nett aus!“, sagte Linn. „Er mag ja nett aussehen, aber im inneren ist er das größte Arsch, das ich kenne!“, erklärte ich. „Ein größeres, als die zehn Jungs?“, fragte meine Freundin. „Nimm die zehn und multipliziere die zehn mit zehn, dann weißte ungefähr wie Mark war!“, meinte ich trüb. “AUTSCH!“, sagte Linn. „Was ist passiert?“, wollte sie wissen. ,,Wir waren so ca.8 Monte zusammen. Er hat mich die ganze Zeit nur belogen und ist fremdgegangen. Als ich das dann rausbekommen habe und mich von ihm trennen wollte fing er an mich zu schlagen und hat voll den Terror geschoben! Vorher hat er mir immer vorschreiben wollen, was ich anziehen soll und mit wem ich weggehen darf und so!", sagte ich und seufzte dann. ,,Das ist ja voll heftig süsse! Och man das tut mir so leid!", sagte meine Freundin ruhig, sprang auf und umarmte mich.Schnell wischte ich mir die Tränen weg und schnitt ein neues Thema an. ,,Sag mal, was hält du eigentlich von den Deppen?", fragte ich gespannt. ,,Diese zehn Idioten?!",rief Linn verwirrt. Ich nickte nur. ,,Ja, ähm... also ganz ehrlich?". ,,Linn jetzt mach schon! Manche haben sich auch schon tod gestammelt!", rief ich und guckte sie vorwurfsvoll an. Wir fingen an zu lachen. Nachdem wir uns endlich beruhigt hatten meinte Linn dann: ,,Also erst mal finde ich, dass sie so was von arrogannt sind und dann sehen sie auch noch nicht mal gut aus!". Ich fing wieder an zu lachen. ,,Spinnerin!", gurgelte ich, weil ich mich beim lachen verschluckt hatte. ,,Aber du!", sagte sie beleidigt. ,,Was ich? Ich find die alle so erbärmlich mit annäherungsversuchen!".
Endlich kam unser Essen und wir zwei verzogen uns ins Wohnzimmer um Dvd zu gucken. 50 erste Dates war mal wieder der Film, den wir wohl nun schon 10 mal sahen. Und wie jedes Mal sagen wir beide lauthals bei dem Lied mit.(Beach Boys = Wouldn´t it be nice) Plötzlich klingete bei uns jemand sturm. Wir unterbrachen unseren tollen "Gesang" und rappelten uns auf. ,,Ach nee! Wen haben wir denn hier!", rief eine bekannte Stimme. ,,Och nööööööööööö!", riefen wir zwei gleichzeitig. Da standen doch die zehn Jungs vor unserer Haustür. Naja nur neun, aber das reichte schon. ,, Kann man nicht mal seine Ruhe vor euch haben?", sagte Linn gereitzt. ,,Pah! Ruhe?! Das müsst ihr grad sagen bei eurem Gekrächtse! Das ist ja pure Lärmbelästigung!", maulte der blonde.,,Man riecht das aber lecker! Hab ihr gekocht? Was gibts denn? Ich hab so einen Hunger!", schwärmte der Typ, der so geistreich war und mir in den Arsch gekniffen hatte.,,Tommy!", riefen die Jungs. Aha so hieß also der und wer waren die anderen??? ,,Ihr seid doch jetzt hoffentlich nicht nur gekommen um uns zu sagen,dass wir zu laut waren oder? Unser Essen wird nämlich kalt und wir wollen weiter uns den Film anschauen!", rief Linn sauer. Die Boys starrten auf ihre Füsse und der blonde sagte dann schüchhtern: ,, Naja eigentlich nicht! Wir haben uns ausgesperrt und wollten fragen ob wir solang hier warten können bis meine Eltern wieder kommen, da alle die Sachen in meiner Wohnung liegen haben. Naja und hier war das einzige Haus wo noch Licht an war!". Linn und ich sahen uns schmunzelnd an und dann merkten wir das die Jungs nur auf Socken und pitschnass waren....


„Das hättet ihr wohl gerne!“, schrie Linn und knallte den Jungs die Tür vor der Nase zu. Die blieben da verdutzt vor stehen, als plötzlich die Tür wieder aufging und wir zwei grinsend in der Tür standen. „Naaaa so gemein sind wir ja nicht! Wir sind ja immerhin Tierlieb!“, rief meine Freundin und lies die Jungs rein. Erstaunt schauten sie sich um. „Wohnt ihr alleine hier?“, fragte Tommy. Ich nickte und führte sie ins Wohnzimmer, während Linn ihnen in der Küche einen Tee machte. Als jeder mit einer Tasse warmen Tee versorgt war und sie uns dankend anlächelten, fragte ich: „Wie heißt ihr eigentlich alle?“. Der Blonde zeigte auf sich und sagte: „Ich heiße Lee und das sind Jay, Chris, Mus, Stu, Marcel, Ollie, James und Tommy!“. Wir wollten uns grad vorstellen, als Mus meinte, dass sie ja wissen wer wir wären. Dann stand ich auf und holte noch ein paar Teller, damit sie mit essen konnten. „Sag mal, habt ihr vielleicht ein Handtuch für mich?“, fragte Stu leise. Wir nickten, standen auf und liefen ins Bad. „Die sind ja doch ganz ok!“. Ich schaute Linn böse an. „Na ja ich mein für Idioten halt!“, fügte sie dann noch schnell und leise hinzu. Wir fingen an zu lachen, nahmen neun große Handtücher aus dem Schrank und gingen wieder zu den Jungs. „Sorry Boys, aber wir haben nur die rosa Handtücher!“, erklärte Linn grinsend. „Es ist besser wenn eure Klamotten erst mal trocknen! Wir wollen ja auch nicht das ihr krank werdet!“, meinte ich dann. Einer nachdem anderen ging ins Bad und kam nur mit einem Handtuch bekleidet heraus. Uns beiden blieb die Sprache weg, denn ein paar von ihnen hatten einfach einen hammer geilen Körper. Bisschen kleinlaut setzten sie sich wieder auf unsere Couch. „Wie heißt eigentlich der Wasserkopf?“, fragte ich nach einiger Zeit. Jay, der grad was trank verschluckte sich, weil er lachen musste. Antwortete mir dann aber: „Der heißt Spike-e!“. Wir schauten uns dann noch unseren Film zu ende an und keiner sagte ein Ton. „Sagt mal, was haltet ihr von Sauna?“, brach Linn das Schweigen. „Also ich bleib hier!“, sagte ich und lehnte mich zurück. Auch James, den irgendwie alle Kenzie nannten und Stu hatten keine Lust, da die zwei die einzigen waren, die eine Decke bekommen haben. Also ging Linn mit den restlichen zusammen in die Sauna. „Du? Alyssa? Hast du vielleicht eine Zigarette für mich ?“, fragte Stu so ruhig wie immer. „Für mich vielleicht auch?“, fragte dann auch schließlich Kenzie. Ich gab beiden eine und lehnte mich mit meiner grad angezündeten Zigarette zurück. „Warum nennen dich alle Kenzie?“, fragte ich. „Weil so viele James heißen, so bringen wir uns nicht gegenseitig durcheinander.“, erklärte er mir. Dann kamen alle Jungs zurück. Na ja nur Lee nicht! Ich nahm an, dass der noch mit Linn friedlich in der Sauna saß, da meine Freundin dort Stunden verbringen konnte.
„Ich kann gar nicht verstehen, dass die zwei das solange aushalten! Ich würde schmelzen!“, meinte Marcel. Die anderen stimmten ihm mit nicken zu. „Eure Klamotten sind trocken!“, sagte ich „wenn ihr wollt könnt ihr eben duschen gehen. Die Jungs waren ganz begeistert. Ich gab jeden noch ein neues Handtuch und ging dann wieder zu Kenzie und Stu.
„Sag mal, was glotzt du eigentlich die ganze Zeit so scheiße?“, fragte Lee Linn, weil diese schon die ganze Zeit auf seinen Oberkörper starrte. „Ich glotze nicht, Dummkopf!“, antwortete sie fies. „Aha“, meinte er stumpf „Du glotzt also nicht, darum fallen dir auch schon die Augen aus dem Kopf!“, grinste er. „Du laberst aber auch immer so eine scheiße! Wo soll ich denn bitte hinglotzen? Auf deine Hühnerbrust oder was? Denkt jetzt bloß nicht, dass wir jetzt netter zu euch sind, nur weil wir sooooo lieb waren und euch reingelassen haben!“, zickte sie Lee an. Dieser stand auf, drehte sich noch mal um und rief: „Du hast sie doch nicht alle!“. Da rutschte ihm plötzlich sein Handtuch runter und er stand total nackt vor Linn. Lee lief noch röter an, als er sowieso schon war. Aber anstatt das Linn ihn auslachte, wie er es erwartet hätte lächelte sie nur und sagte: „Hmmm, also dafür das du sonst keine guten Eigenschaften hast ist diese dafür um so riesiger!“. Schnell hob Lee das Handtuch auf und hielt es sich vor sein bestes Stück. Als die Jungs sich dann später auf den Heimweg machten und sich verabschiedeten, drehte sich Chris noch mal um und sagte: „Ab morgen herrscht wieder Krieg!“. Dann verschwanden sie mit einem Grinsen. Nachdem alles aufgeräumt war und Linn mir die Story von Lee und der Handtuchpanne erzählt hatte gingen wir schlafen, denn immerhin war morgen wieder Schule...
„Ey Jungs da kommt die quietsch Fraktion!“, rief Lee seinen Jungs zu und deutete auf uns. Wir liefen auf zu, doch kurz bevor wir an ihnen vorbei gingen blieb ich vor Lee stehen. Deutete auf Lee´s zugeknöpfte Uniformjacke und sagte laut: „Heute so verschlossen Lee? Bist ja sonst auch freizügiger!“. Er wurde knallrot und Linn und die restlichen Jungs bekamen einen Lachanfall. Dann liefen wir zwei Mädels weiter. „So ein Depp!“, rief Linn als wir vor unserem Klassenraum standen. „Aber voll dein Typ!“, sagte ich neckend. „Du leidest unter Verfolgungswahn!“, gab meine Freundin böse zurück. „Hey ihr zwei! Habt ihr Mathe gemacht?“, fragte Fiona. Fiona ging zusammen mit uns in eine Klasse und war die einige, die uns gleich herzlich auf nahm. „Ich hab das nicht verstanden!“, sagte Linn. Erwartungsvoll sah sie mich an, doch ich musste passen, denn ich hatte nichts gecheckt davon, denn in Mathe bin ich voll die Niete. „Müsst ihr denn ständig hinter uns her watscheln?“, hörte ich meine beste Freundin sagen. Als ich mich um drehte blickte ich in die grinsenden Gesichter der Jungs. „Ihr kennt euch?“, schaltete Fiona sich jetzt ein. „Ja die sind scharf auf uns!“, meinte Lee und legte seinen Arm um Fiona. Linn sah die beiden geschockt an. „Ihr seid doch nicht etwa zusammen?“, rief sie überrascht. „So ein quatsch!“, quietschte Fiona und zu Lee gewannt meinte sie: „Nimm sofort deine dreckigen Hände von mir, sonst benimmst du dich ja auch nie so!“. Sie schubste Lee zur Seite. „Und wer hat eigentlich behauptet das wir scharf auf solche Hirnis wären?“, fragte ich dann schließlich. „Du hättest mal sehen sollen, wie die uns angefleht haben, dass wir in deren Wohnung kommen!“, spann Lee weiter. Fiona sah ihn nur schmunzelnd an. Jetzt fing Linn an die Sache klar zu stellen. „Erstens flehen wir NIE wegen etwas und zweitens wenn ich jemanden hätte sehen wollen, der für mich strippt, dann hätte ich mir einen Stripper bestellt, denn der wäre wenigstens sein Geld wert gewesen!“. Wieder mal lief Lee, unter dem Gelächter der anderen rot an. „Was wolltest du?“, fragte Fiona ihn immer noch auslachend. „Den Schlüssel!“, brummte er und schubste sie weg. Das lies die Kleine sich natürlich nicht gefallen und knallte ihm eine. „Miss Bailey! Wie oft soll ich es denn noch sagen? Man haut sich nicht gegenseitig!“, rief unser Mathelehrer Mr. Mason streng. „Aber irgendwie muss ich mich doch gegen meinen großen, bösen Bruder wehren oder?“, gab Fiona mitleidig zurück. „Hören sie bitte auf ihre Schwester zu ärgern Mister Bailey und gehen sie jetzt alle gefälligst in ihre Klassen!“, wandte sich unser Lehrer an die Jungs. Fiona gab ihrem Bruder den Haustürschlüssel und ging dann mit uns in die Klasse. „Ich hätte nie gedacht das er ihr Bruder ist!“ , sagte ich geschockt zu Linn, als wir unsere Tests abgegeben hatten. Doch satt mir zu antworten träumte meine Freundin vor sich hin. „Hey sag mal träumst du?“, fragte ich dann schließlich und stieß meine Freundin an, die sich dann ziemlich erschreckte. „Du tust mir ziemlich leid Fio!“, sagte ich dann zu Fiona, die dann an die Tafel musste. „Lee hat es dir ja ganz schön an getan!“, meinte ich verständnisvoll zu meiner Freundin. „Wie kommst du darauf, dass ich an Lee denke?“, fragte sie mich böse. Ich nahm ihr den Stift aus die Hand, hob ihren Block hoch, hielt ihn genau vor ihrer Nase und meinte: „Deswegen vielleicht!“. Sie wurde rot und schaute auf den Zettel, auf dem mindestens 30 Mal Lee´s Name stand.




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...   Erstellt am 19.03.2006 - 16:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wieder mal war eine Versammlung in der Turnhalle, da wo sie eigentlich immer statt fand. Nach einem freien Platz suchend liefen wir durch die Stuhlreihen. „Oho, Bruder Alarm!“, flüsterte Linn Fiona zu, die ihre Augen schon verdrehte. Leider waren nur noch vor ihnen drei Plätze frei. Ich wollte mich auf den Stuhl fallen lassen, aber landetet mit einem riesigen Plumpsen auf dem harten Boden. Irgendeiner hatte mir den Stuhl unter dem Hintern weggezogen. Klar hatte das jeder mit bekommen und natürlich mussten alle laut lachen. Als ich aufgestanden war, drehte ich mich um und sah in die lachenden Gesichter der Jungs. Da Kenzie genau hinter mir saß knallte ich ihm erst mal eine und setzte mich dann auf meinen Platz. Die ganze Zeit über zogen die Jungs an unseren Haaren und waren total am nerven. Zum glück war nach der Versammlung Lunchtime und ich konnte mit den Mädels in der City etwas chillen, ohne das die Jungs uns nervten! Doch als wir mit unserem Essen auf unsere Lieblingswiese an kamen, traf uns alle der Schlag! Nicht nur das die Jungs auch da waren nein ich bekam auch noch einen sehr tollen Anruf...
Grade als wir saßen fing mein Handy tierisch an zu vibrieren. Ich ging ran: „Hallo?“ „Ja die bin ich! Warum?“ „Sind sie ganz sicher? Das kann doch nicht sein! Bitte sagen sie mir, dass das nicht wahr ist!“, schrie ich und die Tränen liefen mir runter, wie ein Wasserfall. Die Jungs, die grad noch voll rumgealbert hatten und uns ständig irgendwelche dummen Sachen zugerufen hatten waren jetzt total ruhig, beobachteten uns eine zeitlang und kamen dann zu uns rübergeschlichen. Doch das merkten wir nicht, denn ich war noch am telefonieren und die anderen zwei hielten meine Hände fest und beobachteten mich. „Nein das will ich nicht! Ja danke! Wiederhören!“, schrei ich erst, wurde dann aber leiser. Langsam lies ich mein Handy sinken und bekam einen totalen Heulkrampf. Es war so schlimm, dass ich nicht mal Luft holte und schon blau anlief. Plötzlich fühlte ich eine fremde, schwerere und wärmer Hand auf meinen Knie und eine dunklere Jungenstimme flüsterte besorgt: „Hey Atme!“ Es war Spike-e, der mir ein Taschentuch hin hielt. Er jetzt merkte ich, was er für schöne Augen und Lippen hatte. „Ah der Wasserkopf lebt noch!“, sagte ich und nahm das Taschentuch. Er lächelte mich total lieb und erleichtert an. Auch Linn hatte ihre Stimme wieder gefunden, schubste Spike-e zur Seite, nahm mich in den Arm und fragte besorgt: „Was ist passiert Süße?“. Wieder fing ich an zu weinen. „Meine Mum... sie hatte...hatte einen Autounfall! Sie ist.... TOD!“, schluchzte ich. Alles war ruhig um mich herum und ich wünschte, dass Spike-e und die anderen Jungs mich nicht so fertig sahen. „SCHEIßE!“, schrie Linn. „Süße, das tut mir so verdammt doll leid! Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll! Warum passiert dir bloß immer so was?“. Auch meine Freundin fing jetzt an zu weinen, weil sie meine Mutter immer so gern gehabt hatte. So gern, wie sie ihre Mama nie gern hatte. Meine Mum war für sie immer so was wie eine Ersatzmami! Wir zwei saßen auf der Wiese und waren total fertig mit den Nerven. Spike-e holte gleich seine ganze Taschentuchpackung raus und gab Linn und mir noch eins. „Ihr zwei solltet nach hause gehen!“, sagte Fiona sanft, die sich auch ein paar Tränen weg wischte. Doch als ich aufstehen wollte brach ich unter meinen Tränen zusammen. Zum glück war unsere Wohnung nicht weit entfernt von dem Park, darum nahm mich Spike-e in den Arm und stütze mich beim laufen, damit ich nicht noch mal zusammenbrach. Auch Lee “unterstütze“ Linn beim laufen. An den Rest, also wie wir in unsere Wohnung und in unsere Bett gekommen waren konnten wir uns nicht erinnern.
Als ich wieder aufwachte blickte ich in Spike-e besorgte Augen. „Wie geht es dir?“, fragte er leise. Ich zuckte mit den Schultern, da ich nicht sprechen konnte. „Du warst total unter Schock, da haben Lee und ich einen Arzt gerufen, der hat die und Linn Beruhigungsmittel gegeben und dann hast du bis grad eben geschlafen.“, sagte er sanft. Warum konnten die nett sein. Er half mir hoch, da ich immer noch wackelig auf den Beinen war. Er brachte mich in unser Wohnzimmer und machte mir einen Tee. Fragend guckte ich mich um. „Linn ist mit Lee ein wenig spazieren gegangen. Sie weiß nicht, wie sie sich dir gegenüber verhalten soll, denke ich mal.“, Spike-e redete mit mir und es schien ihn nicht zu stören, dass ich ihm nie Antwort gab.
Linn und ich standen vorm Friedhof, als wir eine Gruppe auf uns zu kommen sahen. Es waren die Jungs. Alle waren dunkel angezogen und jeder hatte eine weiße Rose in der Hand. Sie umarmten mich kurz und jeder murmelte etwas von: Mein Beileid! Dann nahm Linn mich in den Arm und musste mich schon fast auf den Friedhof zerren. Nun stand ich vor dem Grab von meiner Mutter. Ich war am Ende meiner Nerven! Erst verlor ich meinen Vater und jetzt auch meine Mutter. Unter tränen sank ich auf den Fußboden, der vom Regen total matschig war. „Warum macht ihr das?“, fragte Linn leise. „Weil sie uns so leid tut!“, antwortete Ollie genauso leise. „Wie geht’s eigentlich ihrem Vater damit?“, wollte Mus wissen. „Der starb als sie 7 Jahre alt war!“, erklärte Linn, natürlich so leise, dass ich von dem allen nichts mit bekam. Alle Jungs schauten sie geschockt an und dann sahen sie mitfühlend zu mir. „Vielleicht wäre das ein Grund um das Kriegsbeil zu begraben!“, fragte Chris nach einer Weile leise und kratze sich am Hinterkopf. Alle schauten ihn etwas komisch an. „Na ja, ich mein da wir sowieso schon so viel zusammen erleben und uns so oft sehen! Und eigentlich verstehen wir uns ja doch auf irgendeiner Art und Weise! Oder sehe ich das falsch?“, erklärte er dann schließlich. Da mussten alle zustimmen, denn wo er Recht hatte, hatte er halt Recht! Spike-e kam zu mir. „Willst du gehen?“, fragte er leise. Ich nickte nur. „Ich glaub Spike-e steht auf Alyssa!“, meinte Lee. „Das kann er vergessen! Er ist nicht ihr Typ!“, motzte Linn ihn gleich an. „Tja! Kann ich ja nicht wissen! Aber schade!“, gab Lee zurück. „Warum?“, wollte meine Freundin wissen. „Vielleicht wäre er dann ja mal endlich über seine Traumfrau hinweg!“, warf Jay besorgt ein. Die Jungs stimmten ihn mit nicken zu. Linn die natürlich nichts verstand guckte dumm. „Das erklär ich dir ein anderes Mal! Aber ich find die zwei passen echt gut zusammen!“, meinte Lee sanft und legte seinen Arm um Linn. Spike-e legte seine Rose auf das Grab meiner Mum und half mir hoch. Dann legte er seinen Arm um mich und führte mich vom Grab weg. Die anderen legten ihre Rosen auch drauf und folgten uns. Durch den Regen liefen wir zu 12 durch Londons Straßen zu uns nach hause. Dort setzten sich alle total durch genässt aufs Sofa und schwiegen. Wir schauten uns ein Video an, wo meine Mum und Dad drauf waren. Doch lange konnte ich es mir nicht anschauen. Ich stand auf und rannte in mein Zimmer. Spike-e wollte hinter mir her laufen doch Linn hielt ihn auf. „Lass sie! Sie will allein sein, das weiß ich! Sie braucht jetzt erst Mal viel Zeit für sich selbst! Kein Kind sollte seine Eltern zu Grab bringen!“. „Ich muss aber zu ihr!“, sagte Spike-e verzweifelt und seine Augen füllten sich mit Tränen. „Ich will bei ihr sein und sie trösten! Du verstehst das nicht Linn! Sie hat irgendetwas ganz besonderes an sich das ich nicht anders kann! Ich kann sie nicht leiden sehen!“, sagte er zu meiner Freundin und zu Lee und Jay die ihre Hände auf seine Schulter gelegt hatten „Sie erinnert mich doch so an Mel!“. „Das habe ich schon befürchtet!“, sagte Jay sanft und nahm seinen besten Freund in den Arm (auch wenn sich das jetzt komisch anhört) weil Spike-e anfing zu weinen und Jay genau wusste, wie sehr Spike-e es hasste vor den ganzen Jungs und vor Girls zu weinen. Schließlich klärten sie die Jungs auf, wer diese Mel und was so besonders an ihr war.....




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...   Erstellt am 19.03.2006 - 16:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich lag grade so schön im Bett und schlief, als irgendjemand sturm klingelte. Sauer schleppte ich mich aus dem Bett und ging langsam zur Tür. „Hey Ally! Ich dachte wir frühstücken mal schön zusammen!", es war Lee, der mir lächelnd eine Brötchentüte vor die Nase hielt. Ich war zwar sauer, lies ihn aber trozdem rein. Zusammen deckten wir den Tisch und kochten Tee. „Ich nehm mal an, dass Linn nicht da ist, hab ich recht?!", fragte er nach einiger Zeit. Ich nickte nur. Meine Mum war jetzt schon einanhalb Monate Tod und seid dem habe ich kein einziges Wort mehr geredet. Draußen war es kalt und es wurde langsam Winter. „Ich find es gut, dass Linn sich um die Weihnachtsfeier kümmert! Aber ich wusste ja gleich das sie so was gut kann!", sagte er mit vollem Mund. Ich guckte ihn verwirrt an und als er es merkte wurde er rot. „Naja ich finde sie halt nicht unnett! Sie hat irgendwas besonderes an sich! Und außerdem ist sie so sexy!", schwärmte er. Ich lächelte Lee an. „Aber wehe du sagst ihr was!", rief er böse. Ich schüttelte den Kopf. Nachdem wir den Tisch abgeräumt hatten setzten wir uns in unser Wohnzimmer. Lee wickelte mich in die Decke ein und nahm mich in den Arm. „Oh man kleine! Willst du denn nicht mal wieder reden? Du kannst dich doch nicht von dieser trauer auffressen lassen! Ich weiß das es schwer für dich ist, doch so kann es doch auch nicht weitergehen!", sagte er sanft. Ich zuckte mit den Schultern. „Ich hab eine tolle Idee! Wir wollten doch heute abend alle in den Club! Komm doch mit! Das bringt dich auf andere Gedanken!".Ich wollte nicht darum schüttelte ich heftig mit den Kopf. Lee sagte mir, dass wenn die anderen in 3 Stunden kommen es sofort losgehen würde. Egal ob ich mich gewehrt hätte oder nicht, Lee zog mich in Richtung Badezimmer. Nachdem ich fertig geduscht hatte ging ich zu Lee in mein Zimmer. Sofort fing er an, mir Klamotten rauszusuchen, doch ich schüttelte strickt mit dem Kopf. Er wurde langsam immer böser und ich um so fröhlicher denn es machte mir riesigen Spass ihn zur Verzweiflung zu treiben. Plötzlich kam er auf mich zu gerannt und fing an mich durch zu kitzeln. Natürlich wehrte ich mich, meistens aber ohne Erfolg.
Die anderen waren unbemerkt mit Linn nach hause gekommen. Als meine Freundin nach mir schauen wollte hörte sie ziemlich komische Geräusche aus meinem Zimmer. Da sie sofort Lee´s Stimme erkannte war sie stock sauer und riss die Tür auf....
,,Sag mal spinnt ihr jetzt total?", schrie Linn. Total verdutzt schauten wir sie an. ,,Oh!", meine Freundin lief knallrot an. ,,Und was sagst du? Sieht doch echt sexy aus oder?", grinste Lee jetzt und deutete auf mich. ,,Ja! Du siehst echt heiß aus Süße! Freut mich das du doch mit kommst!", strahlte sie und umarmte mich. Lee hatte mir eine enge, hellblaue Hüfthose, ein weinrotes top, welches Corsagenmuster ähnlich geschnitten war. Ich wollte immer noch nicht raus. ,,Und wie hab ich das Make-up und die Frisur hinbekommen?", wollte Lee jetzt wissen und zog mich mal wieder am Armgelenk. Während Linn ihm antwortete probierte ich mich aus seinem Griff zu befreien und schlug immer auf seine Hand. ,,Du hast die Frisur gemacht? Du willst mich verarschen oder?", fragte meine Freundin ungläubig. Doch wir zwei nickten. ,,Also dafür, dass du ein Junge und dazu noch blond bist ist es echt nicht schlecht geworden.", grinste sie. Lee streckte ihr die Zunge raus. Gemeinsam schoben sie mich ins Wohnzimmer, wo die anderen Jungs schon warteten. ,,Ey Linn sag mal, wo ist denn Ally?", fragte Spike-e. ,,Ach lass sie sich doch ausruhen! Ich würde gern mal wissen wer deine heiße Freundin ist!", grinste Stu. Ich guckte ihn böse an und schlug ihn. Also gab ihm einen kleinen Schlag auf die Schulter. ,,Oh, ähm, Ally! Hab dich gar nicht erkannt!", sagte Stu jetzt und wurde leicht rot. ,,Du siehst gut aus!", meinte nun auch Jay. Ich lächelte und ging dann mit Linn und Fiona schon mal raus. ,,Man, habt ihr gesehen, wie heiß sie heute aussieht!?", rief Spike-ezu seinen Jungs, als wir draußen waren. Die Boys grinsten. Dann endlich kamen sie uns hinter her.


Im Club war eine ziemliche hitze, aber trozdem top Stimmung. Wirs suchten uns einen Tisch, was ziemlich schwer war. Nachdem wir mindestens vier Tische zusammen gestellt hatten konnten wir uns setzen. Spike-e sah mich die ganze Zeit an und das verunsicherte mich. Ich hatte keine große Lust zu tanzen, also bleib ich sitzen, während Linn mit Fiona auf der Tanzfläche verschwand. Chris war so lieb und brachte mir eine Coke. Lee war irgendwie auch der eingzige der sich um mich kümmerte. ,,Dir gefällts doch nicht hier, hab ich recht?", flüsterte er mir ins Ohr. Ich nickte. ,,Zu heiß hier drin, stimmt´s?". Wieder nickte ich. Er legte seinen Arm um mich. Genau so plötzlich wie das kam, änderte auch Spike-e aufeinmal seinen Gesichtsausdruck. Traurig guckte ich ihn an, doch er schaute sofort weg. Lee merkte es und streichelte mir über die Wange. Er ist in der letzten Zeit echt mein aller bester Freund geworden. Klar sagten die Jungs ständig das wir was am laufen haben, aber auch das nur um uns zu ärgern. Ich schrieb Lee einen kleinen Zettel.
,Ich glaube Spike-e ist ziemlich sauer auf mich! Aber warum? Ich hab ihn doch so gern...
Grade als Linn wieder am Tisch war, stand Spike-e auf und zog sie mit sich auf die Tanzfläche. Verdutz guckte ich den beiden hinter her. Es war ein langsames Lied. Spike-e zog Linn ganz dicht an sich. Lee hatte fertig gelesen. ,,Ich denke er will dir imponierren!". Wütend nahm ich den Stift und schrieb:
, Ja sehr toll! Mit meiner besten Freundin! So ein Idiot!´
Lee schaute mich von der Seite aus an und grinste: ,,Ah EIFERSÜCHTIG!". Ich warf ihm einen grimmigen Blick zu, stand auf und rannte raus. Gradewegs an Linn und Spike-e vorbei. Spike-e schaute mir verwundert nach, rief noch meinen Namen, doch ich rannte einfach weiter!
Ich lag auf meinem Bett und hatte meine Zimmertür abgeschlossen. Mir war egal, dass die anderen da waren und mich riefen. Ich hatte keine Lust auf ihre Fragen, also blieb ich wo ich war und lies meine Tür verschlossen. , Was hast du eigentlich? Es kann dir doch egal sein, was dieser Wasserkopf macht! Er würde dich nie so glücklich machen können, wie ER! Spike-e ist nicht ER und wir ihn nie das Wasser reichen können!´ dachte ich und weinte still vor mich hin. , Du kannst IHN nicht vergessen, aber du kannst IHM auch nicht dein ganzes Leben hinter her trauern! Entweder du suchst nach IHM oder du behältst IHN im Herzen und lässt dich auf etwas neues ein!´ , Ich kann nichts neues anfangen, denn das würde nicht klappen! Ich habe es doch probiert und jedes Mal ist es schief gelaufen! Entweder einen neu Anfang mit IHM oder gar keinen Boyfriend!´ mein innerliches Selbstgespräch wurde durch einen Zettel unterbrochen. Irgendjemand hatte mir einen kleinen Zettel unter die Tür durch geschoben. Ich stand auf, wischte mir die Tränen aus dem Gesicht und hob den Zettel auf.
, Hey Kleine! Was ist los? Darf ich rein? Ich bin´s Lee!´ noch so einer der mir nicht mal Ruhe gönnt! Er passt eben doch gut mit Linn zusammen. , Nein! Sei mir nicht böse, aber ich bin müde und will jetzt schlafen!´ schrieb ich zurück. , Ich dir böse sein? Wie könnte ich?! Schlaf schön! Wir sehen uns ja morgen bei der Weihnachtsfeier!´ schrieb er zurück. Ich konnte hören, wie er langsam wegging.


„Hey Ally! Mach schon auf! Wir müssen gleich los!“, schrie Linn und hämmerte gegen meine Tür. Verschlafen wankte ich zur Tür. „Bist du sauer auf mich?“, fragte meine Freundin leise. Blöde Frage. Ich schüttelte den Kopf. Erleichtert seufzte sie. Nachdem ich eine Kleinigkeit gegessen und mich fertig gemacht hatte rannten wir zwei zur Schule. Die Feier war total schön. Die Jungs performten eins ihrer Lieder. Wir wussten zwar, dass sie Musik machten, aber wir durften nie zu hören. Auf jeden Fall war ihre Musik voll der Hammer. Nach der Versammlung gab es eine kleine Pause. „Kann ich mit dir reden?“, fragte Spike-e und hielt mich am Arm fest. Wütend drehte ich mich um und schubste ihn weg. „Ally? Was ist los mit dir? Ich dachte ich wäre einer deiner besten Freunde?“, rief er. ,Ja das dachte ich auch! Arschloch!´ meinte die Stimme in meinem Kopf. „Jetzt warte doch halt mal! Ich kann dich nicht verstehen! Warum können wir nicht reden?“, meinte er und hielt mich wieder fest. Checkte der Typ nicht das ich kein bock auf ihn hatte?! Also riss ich meine Handgelenke aus seiner Hand und schubste ihn. Diesmal stolperte er nach hinten und knallte gegen unseren Direktor. SCHEIßE, kann ich nur sagen. Sauer drehte er sich um. „Sie beide werden gleich die Getränke verkaufen, hoffentlich legen sich ihre Aggressionen dabei!“, brüllte er. Na toll.
Nun stand ich mit Spike-e am Getränkestand, während die anderen tanzen waren. „Ally! Lass mich doch ein paar Dinge erklären!“, versuchte er wieder. Warum musste der Typ mich eigentlich immer festhalten? Doch dieses Mal stolperte ich über eine Kiste, die mitten im Weg stand. Ich fiel hin und die Kanne, die ich in der Hand hatte zerbrach in tausend Teile. Klitschnass, weil ich von dem O-Saft geduscht wurde und sauer stand ich auf. Bevor Spike-e sich von seinem Lachanfall erholt hatte und sich entschuldigen konnte hatte er auch schon eine sitzen. Verdutzt hielt er sich seine knallrote, schmerzende Wange. Zu unserem Unglück hatten es nicht nur unsere Freunde und andere Schüler gesehen, auch unserm Direktor blieb dieser Vorfall nicht enthalten. „Ich habe sie beiden gewarnt! Es reicht mir echt mit ihnen! Nach der Feier bleiben sie hier und räumen unsere Sporthalle auf.!“ , schrie er uns an. „Bis dahin will ich sie nicht mehr sehen!“, mit den Worten drehte sich unser Direktor um und ging.
Um 20. 00 Uhr waren wir zwei wieder an unserer Schule. Die anderen waren ins Kino gegangen. Nach gut zwei Stunden waren wir fertig. „Ey Ally?! Wir sind eingeschlossen!”, sagte Spike-e, als wir vor der Tür standen. Ich schlug ihm gegen seinen Hinterkopf, weil er immer so Sachen brachte. Doch als ich versuchte die Tür auf zu bekommen, merkte ich, dass er Recht gehabt hatte. Also waren wir zwei tatsächlich hier eingeschlossen....




samsbabe ...
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...   Erstellt am 19.03.2006 - 16:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich hämmerte verzweifelt gegen die Tür, denn wenn ich wusste das ich irgendwo eingeschlossen war bekam ich totale Angstzustände. „Ally, lass das uns hört eh keiner!“, sagte Spike-e gereizt und setzte sich auf eine der großen Sportmatten. Total voller Panik, Verzweiflung und Trauer brach ich unter Tränen an der Tür zusammen. „Hey ist doch gut! Morgen werden sie uns schon hier rausholen! Wir müssen nur warten!“, sagte Spike-e sanft und legte seinen Arm um mich. „Du brauchst keine Angst haben! Ich bin ja bei dir!“ . , Hach was für ein toller Trost Dummkopf!´ dachte ich nur und sah ihn spöttisch an. Er zog mich hoch und brachte mich zur Matte. Dort machten wir es uns so bequem, wie es nur ging. Wir holten noch die Decke aus dem Erste-Hilfe Kasten und deckten uns damit zu. In der Turnhalle war es ganz schön kalt. „Du hast ja ganz blaue Lippen!“, sagte Spike-e nach einiger Zeit. Dann zog er seine weiß, baby blaue Nikejacke aus und ´legte sie mir über die Schultern. Als ich sie ganz angezogen hatte meinte er: „Weißt du Ally, du erinnerst mich an jemanden der mir sehr viel bedeutet! Sie war meine erste, meine große und meine einzige Liebe und ich habe sie verloren! Ich weiß du kannst es dir nicht vorstellen, dass man einem Mädchen so hinter her trauern kann, vor allem nach dem was du erlebt hast! Ich weiß das es kein Vergleich zu dem gibt, was dir passiert ist und doch trauere ich jeden verdammten Tag um sie! Ich weiß nicht mehr was ich tun soll! Ich vermisse sie so sehr und ich wünschte mir, dass sie es wäre, die jetzt bei mir ist! Und du...du bist ihr so verdammt ähnlich! Ich weiß du kannst mich nicht verstehen!“. Ich sah ihm direkt in seinen Augen. Tränen liefen über seine Wangen und er wirkte so hilflos. Da meine Augen sich auch mit Tränen füllten, nahm ich seinen Kopf , legte ihn auf meine Schulter und “krauelte“ seinen Nacken. „Ich kann dich so gut verstehen Spike-e! Erzähl mir von ihr! Bitte!“, flüsterte ich in sein Ohr. Verwundert zog er seinen Kopf von meiner Schulter und starrte mich an. „Ally?! Du sprichst wieder!“, er probierte fröhlich unter seinen ganzen Tränen zu klingen. „Das ist jetzt nicht wichtig! Wichtig ist jetzt, wer dieses Girl ist, die dich so leiden lässt!“, meinte ich sanft und strich ihn die Tränen aus dem Gesicht. Er legte seinen Kopf auf meinen Schoß und während ich ihm durchs Haar strich erzählte er:
„Mel und ich kennen uns schon seid dem Kindergarten. Schon damals hat sie mich fasziniert mit ihrer Art. Sie war immer der Typ, mit dem du Spaß haben konntest, aber sie war immer für einen da, wenn es dir schlecht ging. Sie war das einzige Girl, was ich mochte, die anderen waren eher so der Typ, der sich nicht schmutzig machen wollte aber mit Mel konntest du auf Bäume klettern und keine Ahnung einfach so viel scheiße bauen. Wir haben alles zusammen gemacht und am Wochenende haben wir meistens gegenseitig bei uns übernachtet. Dann kam ich in die Schule und alles wurde anders zwischen uns. Erst mal habe ich die ganzen Jungs kennen gelernt, Jay ist übrigens ihr Cousin und ich hab irgendwie anders gefühlt. Ich denke, dass ich damals schon starke Gefühle für sie hatte, auch wenn ich grade mal sieben war. An meinem 10 Geburtstag, da war sie 8, habe ich sie zum ersten Mal geküsst, Ja ich weiß hab ziemlich früh angefangen. Es war total schön und mein Bauch hat voll gekribbelt. Schon seid dem Kindergarten war uns klar, dass wir uns später heiraten wollten. Doch dann zog sie weg. Eine Welt ist für mich zusammen gebrochen. Tage lang konnte ich nichts essen, nichts trinken, nicht schlafen, nicht sprechen! Es war einfach der Horror! Heute weiß ich das Mel meine absolute Traumfrau ist, obwohl ich nicht weiß wie sie heute aussieht! Aber ich denke wenn ich sieben Jahre nur an sie gedacht habe und so, muss es doch so was wie meine Traumfrau und meine große Liebe sein! Ich würde alles tun um sie noch mal wieder zu sehen, zu wissen, dass es ihr gut geht, ihr zu sagen wie ich fühle und um zu wissen ob sich mich nicht vergessen hat?! Dann kamst du und ich hatte gehofft, dass du es bist! Du und jede Sache die du getan hast hat mich an Mel erinnert, doch dann habe ich gemerkt, dass ich mich wieder in meiner Traumwelt befinde. Ich denke das ist der Grund warum ich mir solche Sorgen um dich mache! Ich weiß das es nicht fair ist und total bescheuert aber ich hab dich die letzte Zeit als eine Art Ersatz Mel angesehen. Es tut mir leid!“


Er wischte sich seine Tränen aus dem Gesicht und setzte sich auf. Während wir uns lange in die Augen schauten dachte ich an IHN! Gott Welt warum bist du nur so grausam? Ich habe meine große Liebe verloren und Spike-e hast du sie auch genommen. Während ich noch in Gedanken versunken war, strich mir Spike-e über meine Wange um meine Tränen zu trocknen. Er sah mir tief in die verheulten Augen. Plötzlich nährten sich unsere Gesichter. Immer näher und näher, bis wir uns schließlich küssten. Erst ganz vorsichtig, dann leidenschaftlich und dann etwas wilder. Er zog mich auf seine Schoß rauf, während wir uns weiter küssten. „Du bist so schön!“, flüsterte er mir ins Ohr. Mir wurde auf einmal so warm und alles drehte sich um mich. Meine Gedanken an IHM verschwanden als ich Spike-e´s Shirt aus zog. Ufff war der Typ heiß! Unsere Küsse wurden immer intensiver und der Rest der Welt um uns war total vergessen. Also gaben wir uns dem Moment hin und verbrachten die Nacht zusammen. Für mich war es das erste Mal, für Spike-e anscheint nicht, trotzdem war er total lieb, sanft und vorsichtig.
Nachdem wir wieder angezogen waren kuschelten wir uns erschöpft aneinander und schliefen ein. Bei ihm fühlte ich mich so wohl, so verstanden! War da doch mehr als ich mir eingestehen wollte? Schwachsinn! Ich genoss es einfach noch etwas, dass er mir durchs Haar strich und schlief dann ein. Es wurde eine kurze, schlimme und arschkalte Nacht....
„Hallo! Auf wachen! Hören sie mich?“, rief eine Stimme und rüttelte an mir. Mein Kopf tat weh und ich war total durchgefroren. „Was machen sie denn hier!“, fragte die Stimme, die zu der Putzfrau gehörte. „Schlafen!“, brummte ich. „Ja das sehe ich. Sie wissen hoffentlich, dass das nicht gestattet ist!?“, fragte sie. „Dann sollten sie das nächste Mal vielleicht auch aufpassen, dass sie niemanden hier einschließen!“ , meinte Spike-e sauer, der nun auch wach war. „Na ja jetzt ist ja Wochenende und sie können sich erholen! Sie hatten echt glück, dass wir noch mal her kommen mussten, sonst hätten sie bis morgen warten müssen!“, sagte die Putzfrau jetzt etwas freundlicher. Glücklich standen wir zwei auf und liefen nach draußen. Doch sofort schlag die Stimmung um! Es regnete nicht zu knapp und außerdem hatte es über Nacht gefroren, so dass der Gehweg mit einer dicken Eisschicht überzogen war. Vorsichtig liefen wir den Weg entlang. Wir brauchten für den 10 Minuten Weg mindestens eine halbe Stunde. Endlich kamen wir als Eisklötze bei mir zu hause an. Doch bevor ich die Tür aufschließen konnte hielt Spike-e mich zurück. „Ey Ally! Ich denke es ist besser, wenn das keiner erfährt, was gestern war! Ich mein war doch nichts besonderes und es hat doch auch keinem was bedeutet, oder? Also mir jeden Fall nicht! Ich hoffe du siehst das genau so wie ich!“, sagte er. AUTSCH!!! Also stärker hätte der Typ mir auch nicht mit der “Faust ins Gesicht schlagen“ können! Immer noch geschockt sah ich ihn an. Ich musste erst mal seine Worte verdauen. War ja klar! Sehr toll Ally! Nein es hat nichts bedeutet Spike-e! Wir haben zwar die Nacht miteinander verbracht und für mich war es das erste Mal, aber nein es hat mir auch nichts bedeutet. Am liebsten wäre ich auf der Stelle verschwunden! Ich fühlte mich so elend, so benutzt, so dreckig und ich widerte mich vor mich selbst. Spike-e schaute mich immer noch fragend an. Ich nickte ganz schnell., Was hattest du erwartet? Das es jetzt die zweite große Liebe wird?´ sagte die eine Stimme in meinem Herzen böse. , Es hätte doch sein können! Wer nicht wagt, der gewinnt eben nicht! Ich kann doch auch nicht vorher sagen, ob der Typ genau das gleiche empfindet!´ wehrte sich die andere Stimme in meinem Kopf. ,Na toll und ich darf das jetzt wieder ausbaden und leiden! Vielleicht solltest du da oben erst mal denken, bevor du uns was rätst! Ich kann das einfach nicht mehr ertragen, immer ausgenutzt zu werden und immer diesen Schmerz zu fühlen! Am besten hältst du da oben erst mal deine Klappe!´ „Haltet einfach beide eure Fresse!“, schrie ich. Spike-e der grad seine Schuhe aus zog schaute mich verwirrt an. „Was?“, fragte er. Ich lief rot an „Ähm, nichts! Ich habe nur laut gedacht!“, antwortete ich schnell. „Ally? Ist alles ok mit dir? Hab ich was falsch gemacht oder was falsches gesagt? Du bist auf einmal so komisch und guckst so böse!“, meinte er dann schließlich, als wir in die Wohnung kamen. „Gott sei dank! Ally!“, rief Fiona und fiel mir um den Hals. Auch Linn kam angerannt, gefolgt von den restlichen neun Jungs. „Wie oft habe ich dir gesagt, dass du dich melden sollst, wenn du nicht nach hause kommst? Mach das bloß nie wieder! Ich habe mir solche Sorgen gemacht!“, meckerte sie natürlich gleich. Verlegen sah ich sie an. „Wie siehst du eigentlich aus?“, fragte Fiona dann. „Ist das nicht Spike-e´s Jacke?“, mischte sich jetzt auch Jay ein. Konnten die nicht einmal ihre Klappe halten. So konnte man doch nicht antworten. „Ja das ist meine Jacke!“, sagte dann Spike-e.


Auch gut dann redet doch auch einfach ohne mich. „War wohl eine sehr harte Nacht für euch?!“, meinte Stu und zeigte auf meine verwuschelten Haare. „War es auch, aber nicht so wie du Sau schon wieder denkst!“, rief Spike-e böse und wurde, wie war es auch anders zu erwarten, rot! „Die haben uns in der Sporthalle eingeschlossen! Also durften wir die ganze Nacht in dieser arschkalten Halle verbringen. Wir hatten echt Glück, dass die Putzfrauen noch mal kamen!“, brummte er. Die Jungs fingen an zu lachen. KLATSCH! Schon hatte Lee eine sitzen. Das hatte Linn für mich übernommen, da ich immer noch da stand wie ein ‚Eisklotz. Kurz darauf holte Fiona aus und verpasste Chris eine. Die anderen Boys flüchteten ganz schnell ins Wohnzimmer. „Ey Spike-e was ist mit Ally? Sie ist irgendwie so komisch!“, fragte meine Freundin Spike-e besorgt. Er zuckte mit den Schultern. Als im Wohnzimmer ankam sah ich zwei fremde Mädchen dort sitzen. Die eine war Cathy, sie kannte ich aus der Schule. Doch die andere sah ich zum ersten Mal. Sie hatte lange braune Haare und grüne Augen und so wie sie Spike-e ansah, wusste ich schon, dass ich sie nicht leiden konnte. Immer noch am frieren zündete ich mir eine Zigarette an und beobachtete missgelaunt diese Weib und wie sie mit Spike-e rumturtelte. Ich hätte kotzen können. Als er mich dann noch so scheiße ansah hatte ich kein bock mehr, stand auf und rannte in mein Zimmer.
KLOPF KLOPF
Keine Reaktion von mir. Wieder klopfen. Dann rief Spike-e: „Komm schon Ally mach auf! Was ist denn los mit dir?“. „Kannst du dir das nicht denken?“, rief ich zurück. „Nein kann ich nicht!“. „Dann tut es mir leid Spike-e! Wenn diese Tussi dich so begeistert, dass du nicht mehr klar denken kannst! Vielleicht hättest du vorher mal überlegen sollen, was du tust oder was du sagt bzw. was du alles damit anrichtest! Du bist so ein Idiot!“, schrie ich. Jay der grad vom Klo kam blieb neben Spike-e stehen und schaute seinen besten Kumpel interessiert an. „Ich habe keinen blassen Schimmer, was du meinst! Du weißt ganz genau das es nicht fair ist, was du sagst!“, rief Spike-e sauer zurück. „Ach Spike-e fi** dich doch!“, schrie ich. „Ey Flava hat sie grad wirklich fi** dich gesagt?“, fragte Spike-e Jay. „Ähm also wenn das grad sowieso keine Einbildung war und Ally wirklich wieder redet, dann hat sie das unter den Umständen gesagt!“, antwortete er verdutzt. Spike-e verdrehte seine Augen „Jetzt tu mal nicht so schlau!“ und an mich gewannt schrie er: „Na gut dann kann ich dir eben auch nicht mehr helfen! Kümmre dich um deinen Scheiß eben selber! Was ist mit meiner Jacke?“. Ich reagierte nicht. Grade als die zwei gehen wollten machte ich die Tür auf und schmiss Spike-e seine Jacke über den Kopf. „Schön dank auch! Zicke!“, schrie er. Ich lag mal wieder auf meinem Bett und weinte. Da klopfte plötzlich jemand an mein Fenster...
Es war Lee. Da ich mich so erschrocken hatte sprang ich auf und öffnete das Fenster. Fragend schaute ich ihn an. „Also wenn ich dir wieder einen Zettel geschrieben hätte, würde ich wohl mal wieder nicht rein kommen. Hab ich recht?“, erklärte er. „Stimmt wohl!“, schniefte ich und wischte mir die Tränen weg. „Du sprichst wieder? Oh mein Gott!“, rief er und nahm mich in den Arm. „So Süße, jetzt sag mir, was gestern wirklich gelaufen ist!“, sagte Lee nach einer Weile. „Wie kommst du darauf, dass was gelaufen wäre?“, fragte ich. „Na weil sonst nicht so ein Theater herrschen würde zwischen euch!“, antwortete er. „Wir haben uns geküsst und er hat mir von Mel erzählt!“, sagte ich trüb. Das andere musste er ja nicht unbedingt wissen. „Das tut mir wirklich leid! Aber an seiner Mel kommt niemand ran!“, meinte er sanft und nahm mich in den Arm. „Ich mein ich kann ihn verstehen! Mir geht es doch genauso mit meiner großen Liebe, aber trotzdem...“, weiter konnte ich nicht sprechen, da Linn´s
Stimme vor meiner Tür erklang. Sie musste wohl tierisch wütend sein, mal wieder. Auf jeden Fall hämmerte sie mit beiden Fäusten gegen meine Tür. „Alyssa! Seh zu, dass du deinen Arsch hoch bekommst und deine verdammte Tür öffnest! Und zwar jetzt sofort und auf der Stelle!“, schrie sie. Wie unter Hypnose stand ich auf und öffnete meine. Linn hatte mal wieder ein knall rotes Gesicht, eigentlich so wie immer, wenn sie sich total aufregte. Zack schon hatte meine Freundin mir einen kleinen Klaps gegeben. „Sag mal wie kannst du es wagen, mir nicht zu erzählen, dass du deine Sprache wieder gefunden hast!?“, rief sie sauer. Ich verdrehte die Augen! „Sag du mir erst mal, warum du mich eigentlich immer fast umbringen musst? Schlimm ist das! Ich bekomm jedes Mal einen Herzinfakt!“ ,rief ich zurück. Meine Freundin bekam ein breites grinsen. „Na weil’s ja sonst kein Spaß macht, wenn du schon von vorne rein weißt, was ich meine!“, lachte sie. Wir fingen beide an zu lachen. Dann nahm mich Linn in den Arm und meinte: „Ich bin so froh, dass es dir wieder gut geht!“, flüsterte sie mir ins Ohr.




samsbabe ...
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...   Erstellt am 19.03.2006 - 16:32Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


„Hal-lo-ho!?“, rief Linn und wedelte mit ihrer Hand vor meinem Gesicht rum. „Was ist denn?“, fragte ich erschrocken. Linn grinste. „Also ich hoffe mal, dass du schon gemerkt hast, dass deine Zigarette gar nicht an ist!? Was ist denn los mit dir? Du bist so abwesend!“, antwortete sie. Mit einem roten Kopf schaute ich verwirrt auf meine Zigarette ,die tatsächlich nicht an war, aber an der ich die ganze Zeit wie eine bekloppte zog. „LINN?! Ich hab scheiße gebaut!!“, meinte ich dann trüb. Meine Freundin stoppte den Film, den wir uns grad anschauten, räumte die Schachteln von der bestellten Pizza weg und rutschte zu mir. Ich fing an zu weinen und erzählte ihr alles. Ich sagte ihr, dass Spike-e mir von Mel erzählt hatte, das wir uns geküsst, dann mit einander geschlafen haben und was er anschließend dazu gesagt hatte! Linn sagte die ganze Zeit kein Wort dazu, dann strich sie mir eine Strähne aus dem Gesicht und flüsterte: „So ein Arsch! Och man Süße! Warum kannst du denn nicht einmal Glück mit Jungs haben?!“. Sofort musste ich wieder an IHN denken. ER hätte so was bestimmt nicht getan! ER wäre bestimmt immer ehrlich zu mir gewesen. Es war an der Zeit, dass ich Linn von IHM erzählte, aber dazu war es heute zu spät. „Oder hat es was mit dem Kerl zu tun, von dem du mir immer noch nichts erzählt hast!?“, fragte Linn plötzlich in meinen Gedanken hinein. Ich nickte schwach. „Alles klar! Wenn du heute schon beim beichten bist, dann red ruhig weiter.“, sagte meine Freundin sanft. Ich schaute auf den Tisch. Wir hatten keine Zigaretten mehr. „Ich geh los und hol welche, wenn du in der Zeit das Geschirr wegräumst und Cocktails machst! Keiner kann das so gut wie du!“, schlug meine Freundin vor. Ich lächelte. „Welchen willste denn?“, fragte ich. „Hmm, wie wär’s mit einem Sex on the Beach und mit einem Tequila Sunriese?“, sagte sie. Ich nickte. Nach 30 Minuten machten wir es uns mit unseren Cocktails und neuen Zigaretten vor unserem Kamin bequem. Dann fing ich an ihr von IHM zu erzählen:
„ER und ich kennen uns schon seid dem Kindergarten. Schon damals hat er mich fasziniert mit seiner Art. Er war immer der Typ, mit dem du Spaß haben konntest, aber trotzdem war er immer für einen da, wenn es dir schlecht ging und du ihn gebraucht hattest. Er war der einzige Boy, den ich mochte, die anderen waren eher so der Typ, Mädchen sind doof und so, aber mit ihm konnte ich das alles machen was andere Mädchen nicht mochten z. B. auf Bäume klettern und keine Ahnung einfach so viel scheiße bauen. Wir haben alles zusammen gemacht und am Wochenende haben wir meistens gegenseitig bei uns übernachtet. Dann kam er in die Schule und alles wurde anders zwischen uns. Erst mal hat er andere Jungs kennen gelernt. Mein Cousin war jetzt sein bester Freund und wenn wir dann wieder zusammen gespielt hatten, war er ganz anders. Dann merkte ich auch, dass ich irgendwie anders für ihn fühlte. Ich denke, dass ich damals schon starke Gefühle für ihn hatte, auch wenn ich grade mal fünf war. Ja ich weiß das klingt bescheuert! Sich schon mit fünf unbewusst in einen Jungen zu verlieben. An seinem 10 Geburtstag, da war ich 8, habe ich ihn zum ersten Mal geküsst, Ja ich weiß hab ziemlich früh angefangen. Es war total schön und mein Bauch hat voll gekribbelt. Schon seid dem Kindergarten war uns klar, dass wir uns später heiraten wollten. Doch dann zog ich weg. Eine Welt ist für mich zusammen gebrochen. Tage lang konnte ich nichts essen, nichts trinken, nicht schlafen, nicht sprechen! Es war einfach der Horror! Heute weiß ich das er mein absoluter Traummann ist, obwohl ich nicht weiß wie er heute aussieht! Aber ich denke wenn ich sieben Jahre nur an ihn gedacht habe, auch wenn ich andere Beziehungen hatte, und so, muss es doch so was wie mein Traummann und meine große Liebe sein! Ich würde alles tun um ihn noch mal wieder zu sehen, zu wissen, dass es ihm gut geht, ihm zu sagen wie ich fühle und um zu wissen ob er mich nicht vergessen hat?! Dann kam Spike-e und ich hatte gehofft, dass er es ist! Alles was Spike-e getan hat, hat mich so an ihn erinnert, doch dann ist mir klar geworden, dass ich mir dass alles nur ein bilde und ich habe versucht Spike-e zu meinem Ersatz zu machen! Das war ein großer Fehler, denn niemand kann ihm das Wasser reichen! Und jetzt ist das alles passiert!“, schluchzte ich.


Linn nahm mich in den Arm. „Es war dein Fehler, dass du Spike-e als Ersatz angesehen hast! Du hast dich ihm hingegeben, weil du dachtest es wäre deine große Liebe, ich weiß ja nicht wie er heißt! Du hast der falschen Person deine Liebe gegeben und er hat es ausgenutzt oder er dachte genau das gleiche wie du! Rede noch mal mit ihm! Ich denke er ist dein bester Freund!“, sagte sie lieb. „Süße sei mir nicht böse, aber ich muss morgen früh arbeiten!“, sagte Linn und stand auf . Sie jobbte in einem kleinen Café. „Ist ok! Ich bleib noch etwas wach!“, antwortete ich. Linn gab mir einen gute Nachtkuss auf die Wange und ging langsam, dann drehte sie sich noch mal um und meinte sanft: „Lass dich nicht kaputt machen!“. Dann war ich alleine. „Ich kann nicht mit ihm reden! Er hat doch jetzt eine Freundin!“, sagte ich zur mir selbst. Dann schlief ich vorm Kamin ein. Als Linn ihre Bettdecke zurück schlug sah sie, dass dort ein Brief ohne Absender lag. Sie legte sich hin, machte ihre Nachttischlampe an und öffnete gespannt den Brief....
, Hey Linn! Ich denke mal, dass du jetzt etwas überrascht bist, dass der Brief von mir ist?! Ähm, wo war ich? Ach so. Also der Grund warum ich dir schreibe ist, weil ich gerne etwas mit dir besprechen wollte. Könnten wir uns am Montag um 17. 30 Uhr im Park treffen? Um vorher etwas klar zu stellen, das soll kein Date sein! Ich muss nur mit dir über etwas reden! Gruß Lee´
Verdutzt las Linn noch mal den Brief durch! Als sie ihn zum dritten Mal gelesen hatte fing sie an zu grinsen. ,Na da bin ich aber mal gespannt, was er von mir will!´ dachte sie, knipste das Licht aus und schlief bald ein.
*währenddessen bei Lee*
„Ich geh dann jetzt Mal ins Bett! Gute Nacht Mum und Dad!“, rief Lee nach unten und wollte in sein Zimmer verschwinden. „Du Lee warte mal kurz!“, sagte Fiona und hielt ihn am Arm fest. „Was gibt’s denn? Ich bin müde Fio!“, antwortete Lee seiner kleinen Schwester. „Du hattest einen Brief in deiner Jacke stecken, ich dachte es ist vielleicht was wichtiges!“, meinte sie sanft. Lee schaute sie verdutzt an und kratzte seinen Wuschelkopf. „Ähm, ja danke Fio!“, sagte er, nahm den Brief und verschwan in seinem Zimmer. „Hmm, da steht kein Absender drauf! Von wem kann der denn sein?“, murmelte Lee vor sich hin. Er zog sich aus und legte sich in sein Bett. Dann öffnete er gespannt seinen Brief.
, Hallo Lee! Ja ich weiß, es ist komisch, dass ausgerechnet ich es bin, die den Brief geschrieben hat! Es ist nur so, dass ich unbedingt mit dir reden muss! Ich habe dir was wichtiges zu sagen! Jetzt bilde dir bloß nicht ein das es in Date wird oder so! Es wäre schön, wenn wir uns am Montag nach der Schule, so um !7. 30 Uhr im Park treffen könnten und wenn du es den anderen nicht erzählen könntest wäre das sehr freundlich! Liebe Grüße Linn
„Ha, dass ist jetzt nicht wahr! Das glaub ich einfach nicht!“, flüsterte er sich selbst zu. Dann schlief er mit einem Lächeln im Gesicht ein.
*Montag nach der Mittagspause*

„ Ich will heute zu meiner Tante! Ich habe jetzt heraus gefunden wo sie hin gezogen ist! Willst du mit kommen?“, fragte ich Linn und wusch meine Hände. „ Wer ich?“, fragte sie zurück. „Nein dein Arsch Linn! Man wer denn sonst! Was ist denn los mit dir?“, antwortete ich böse, weil sie mir schon wieder nicht zu hörte. „Ähm, tut mir leid Süße!“, antwortete sie mir mit rotem Gesicht. „Nein tut mir leid! Ich bin mit Lee verabredet!“, sagte sie dann nach einer Weile. „Mit Lee?“, fragte ich erstaunt. „Wie kommt das denn? Wo ihr euch zwei doch so sehr hasst! Na dann viel Spaß!“. Ich musste grinsen. „Das ist nicht so, wie du denkst! Er will irgendwas mit mir besprechen!“, sagte sie beleidigt. „Ja ist schon klar!“, ich musste wieder grinsen. Da Linn noch ins Sekretariat musste ging ich schon mal alleine zu unserem Klassenraum, wo schon Fiona stand. „Ally! Warte mal!“ , rief Lee. „Hey Kleiner! Was gibt’s?“, fragte ich. „Linn hat mir einen Brief geschrieben und will etwas mit mir besprechen! Hast du eine Ahnung, was sie will?“, fragte er ganz aufgeregt. „Wie jetzt? Versteh ich das richtig? Du hast einen Brief von Linn bekommen?“, fragte ich noch mal nach. „Ja ich hab mich auch total gewundert! Kannst du dir das vorstellen?“, meinte er etwas verwirrt.
„Du Lee ich hab keinen Schimmer was sie will! Ähm, vorstellen kann ich es mir nicht!“, sagte ich. Ich sah, wie Fiona uns die ganze Zeit beobachtete und sich dann etwas beschämt weg schlich. „Andererseits...Ähm ich könnte es mir doch vorstellen! Sei nicht sauer, aber ich muss noch was mit deiner Schwester besprechen! Wir sehen uns später! Machs gut Kleiner!“, sagte ich und gab dem noch mehr verwirrten Lee ein kleines Küsschen auf die Wange.
„Fiona Lisa Bailey! Bleib sofort stehen!”, rief ich ihr hinter her. Ich hatte große Mühe, dass ich sie nicht aus den Augen verlor, darum schaute ich auch nicht wo ich hin lief. Zack, knallte ich schon mit jemanden zusammen. Es war Spike-e, der grad mit Jay am Wasserautomaten stand. „Pass doch auf!“, schrie er klitschnass, da er grad was getrunken hatte. „Tut mir leid! Wirklich!“, sagte ich und lief weiter. „Was hat die denn für einen Auftrag?“, fragte er Jay und schaute mir verwundert hinterher. „Keine Ahnung!“, antwortete dieser.
„Kannst du mir das vielleicht mal erklären?“, fragte ich Fiona. Sie grinste mich verlegen an. „Na ja, sagen wir es doch einfach mal so. Wir beide wissen doch das die zwei voll aufeinander stehen, aber die beiden bekommen es nicht auf die Reihe! Darum hab ich mir gedacht, dass ich den zweien mal kräftig in den Arsch trete, damit sie endlich checken, dass sie zusammen gehören!“, sagte sie. Ich musste lachen. „Endlich eine, die genau so denkt wie ich!“, lachte ich. „Das heißt du bist nicht böse?!“, fragte sie. „So ein Schwachsinn! Wegen so was bin ich doch nicht böse! Aber glaub mir, wenn die zwei das raus bekommen, dann bekommst du eine Menge Ärger!“, antwortete ich. „Oder sie danken mir!“, grinste sie. Wir lachten. Wir hakten uns ein und liefen dann gemeinsam zurück zu unserer Klasse.
Endlich war die Schule vorbei und Linn und ich rannten nach hause. „Süßeeeeeeeeee!“, schrie Linn. „HILFEEEEEEEE!“, schrie sie noch mal, weil ich immer noch nicht da war. „Man Linn was ist denn los? Ich räum grad die Küche auf!“, sagte ich genervt. „Sag schnell! Was soll ich anziehen?“, fragte meine beste Freundin voll auf gedreht! „Es ist kein Date, nein, ich mag ihn nicht, nein!“, verarschte ich meine Freundin. „Man Ally! Jetzt sag halt! Bitte bitte bitte!“, rief sie. „Zieh deine Jeans, dein baby blauen Pulli und deine neue Jacke an! Styl dich bloß nicht so auf, glaub mir das würde nicht so gut kommen!“, meinte ich und verschwand wieder in die Küche. „So Süße Ich hau jetzt ab! Drück mir die Daumen!“, sagte sie fröhlich und gab mir einen Kuss auf die Wange. „Für was denn?“, stellte ich mich dumm. „Jetzt tu bloß nicht so!“, lachte Linn und ging.
Nachdem sie eine halbe Stunde weg war machte ich mich auch so langsam fertig, da ich ja meine Tante besuchen wollte. Und vielleicht wusste sie ja was aus IHM geworden ist und wie IHM geht und wo ER wohnte...
, Man wo bleibt er denn? Wenn er mich verarschen will, find ich das gar nicht witzig!´ dachte Linn sauer. Sie drehte sich grad in die andere Richtung um zu sehen, wo er bleibt, als sie einen Schnellball ins Gesicht bekam. „Ah, Blödmann!“, schrie sie. Dann hörte sie jemand lachen und wusste sofort wer es war. „Hast du schon lange gewartet?“, fragte Lee etwas verlegen. „Es geht!“, antwortete Linn und wischte sich den Rest Schnee aus dem Gesicht. „Also, was willst du?“, fragte beide gleichzeitig nach einer Weile. Verdutzt schauten sie sich gegenseitig an. „Wie jetzt?“, kam es wieder gleichzeitig aus ihren Mündern. Dann machte Linn eine Geste, dass Lee sprechen sollte. „Du hast mir doch einen Brief geschrieben, dass du mir etwas wichtiges sagen willst!“, erklärte er ihr. „SCHWACHSINN! Lee du leidest unter Verfolgungswahn!“, schrie sie plötzlich. „Ich habe keinen geschrieben Brief und schon ganz und gar nicht an dich! Du hast mir doch einen Brief aufs Bett gelegt, weil du ,mir was erzählen wolltest!“, sagte sie wütend. „Ach du spinnst doch!“, schrie nun auch Lee. Die beiden schauten sich böse an, drehten sich den Rücken zu und liefen in die Richtungen aus der sie gekommen waren. Als sie ein paar Meter von einander entfernt waren, drehten sich beide um und riefen gleich zeitig: „Hey du warte mal!“. Da kann ich nur sagen: Zwei Doofe ein Gedanke! Sie liefen zu einer Bank, die nicht mit Schnee bedeckt war und setzten sich. „Irgendwie schon komisch oder?“, fragte dann Lee schließlich. Linn nickte. Er stand auf und ging zu Hot Dog Stand und holte dort alte Brötchen. Als er wieder bei der Bank an kam und Linn ein Brötchen hin hielt schaute sie ihn total geekelt an. „Das sollst du nicht essen Dummkopf! Das ist für die Enten!“, sagte er und warf ein kleines Stückchen zu der Ente mit dem Kaputten Fuß.
*Zur gleichen Zeit bei mir*

,Komm schon! Sei doch nicht so ein Feigling und klingle doch endlich!´ dachte ich. , Und was ist, wenn sie dich nicht erkennt?´ Doch da war es zu spät! Ich hatte schon auf den Klingelknopf gedrückt. „Ja? Das glaub ich doch jetzt nicht? Du bist es tatsächlich!“, sagte meine Tante glücklich. Sie ließ mich rein und dann tranken wir zusammen einen Tee. „Dein Cousin müsste auch gleich wieder kommen.“, sagte sie sanft und wischte mir die Tränen weg. Wir hatten nämlich grad über meine Mutter geredet. Dann stand sie plötzlich auf. „Willst du noch auf ihn warten? Ich muss jetzt nämlich zur Arbeit!“, erklärte meine Tante. Ich nickte nur. Ich musste mit meinem Cousin unbedingt reden. „Ach da bist du ja! Du rätst nie, wer hier ist! Deine Cousine. Na ja ich wünsch euch dann noch einen schönen Abend!“, rief mein Tantchen fröhlich und ging.

*Wieder im Park*

„Lee? Können wir nicht wo anders hingehen? Mir wird langsam kalt und außerdem habe ich durst!“, sagte Linn. „Okay! Gehen wir ins Yesterday!“, schlug Lee vor. Sie standen auf und liefen los. „Sag mal, wenn du nicht den Brief geschrieben hast und ich auch keinen geschrieben habe, wer war es dann? Und warum?“, fragte Linn. „Vielleicht war es ja Ally!?“, sagte er. „Was sollte sie denn für einen Grund haben das zu tun?“, fragte sie dann und wurde leicht rot, aber das merkte Lee zu Glück nicht. „Ich hab keine Ahnung!“, sagte er schließlich und seine Stimme klang komisch. Auch Lee wurde rot. Als Linn es merkte grinste sie ihn an, doch Lee kapierte mal wieder gar nichts. Schließlich waren sie beim Yesterday angekommen und Lee hielt Linn, ganz wie ein Gentleman die Tür auf.

*Bei meiner Tante*

„ALLY?????“, rief mein Cousin. Ich zuckte zusammen, da ich diese Stimme sofort wieder erkannte. Ich drehte mich um und sah ihn verwirrt an. Er kam zu mir, packte mich an meinem Handgelenk und zog mich in sein Zimmer. „Wir müssen dringend reden!“, sagte er nur. Sein Zimmer hatte sich keines Wegs verändert, außer das es nicht mehr mit Spielzeug voll gestopft war. Selbst das Regal war immer noch kaputt und hing schief! Plötzlich fiel mir etwas hartes auf meinen Kopf. Genauso plötzlich wie das kam, ging mir auch ein Licht auf....


*Im Yesterday*

„ Sag mal Lee, was ist denn los?“. „Was soll los sein Linn?“, fragte Lee zurück. „Du denkst an Ally! Hab ich recht?“, fragte Linn traurig. „Ja! Ich würde gerne wissen, wie es bei ihrer Tante so läuft!“, sagte er nachdenklich. „Na ja, dann will ich euch zwei auch nicht ständig dazwischen funken!“, meinte meine bester Freundin. „Wie soll ich denn das jetzt verstehen?“, fragte er verwundert. „Na man merk doch was zwischen euch läuft! Da braucht man nicht mal Augen für! Ich will nur das sie glücklich wird und wenn’s sein muss dann eben mit dir!“, Linn wurde lauter. Grinsend schaute Lee sie an. „Vielleicht irre ich mich ja auch, aber kann das sein das du eifersüchtig bist?“, fragte er sie. Linn lief rot an. „Kann sein!“, stotterte sie. „Gib es doch zu das du sie liebst! Und sie, sie liebt dich bestimmt auch! Ich mein ihr wärt echt ein tolles Paar! Ein viel besseres als wir sein würden! Und.....und!“, er unterbrach Linn´s klägliches Gestotter und rief: „Linn, du bist aber auch so ein riesiges Dummköpfchen!“. Verdutzt schaute sie ihn an. „Du hast recht! Ich mag Ally sehr, sie ist ja auch schließlich meine beste Freundin. Aber du solltest eigentlich wissen, dass sie auf Spike-e steht auch wenn sie es nicht zu gibt! Trotzdem hast du recht! Ich bin verliebt!“, sagte er. „Hab ich doch gesagt!“, antwortete sie traurig. „Sag mal wie blöd bist du eigentlich? Du hast es immer noch nicht kapiert oder?“, fragte er nach einer Weile. Sie schüttelte den Kopf. „Wenn ich dir sagen würde, in wen ich mich verliebt habe würdest du es mir eh nicht glauben oder mich für verrückt halten!“, sagte er. „Darum werde ich dir einfach zeigen wen ich meine!“. Gesagt getan. Lee fasste Linn an ihr Kinn und zog sie ganz sanft zu sich hin. Sie schloss die Augen und genoss es seine Lippen auf ihren zu spüren!
Erst jetzt wurde es mir klar! Mel, ER, Spike-e und ich! Jetzt machte alles irgendwie Sinn!




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...   Erstellt am 19.03.2006 - 16:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


„Ich wusste es!“, sagte ich vor mich hin und hielt mein Hinterkopf, weil der immer noch weh tat! Ich wollte mich aufs Bett setzen, doch ich verfehlte es und landete unsanft auf den Boden. „Alles ok?“ , fragte mein Cousin. Ich antwortete nicht sondern bekam ein Lachanfall. Er sah mich immer noch fragend an. Ich musste immer noch lachen und steckte ihn dann schließlich mit meinem Lachen an. Er half mir auf sein Bett. „Ich habe es die ganze Zeit doch gewusst! Die ganze Zeit wusste ich es!“, sprach ich wieder vor mich hin. „Was wusstest du?“, fragte er. „Ich wusste das er es ist! Irgendwie hatte ich schon die ganze Zeit das Gefühl, aber er hat eine Freundin!!!“, sagte ich immer noch geschockt. „Die hat er ja eben nicht, MEL!“, schrie Jay. „Wie jetzt?“, mittlerweile konnte ich wieder klar denken. „ Na Christi ist nicht Sam´s Freundin! Er wollte dich nur eifersüchtig machen! Du weißt doch mittlerweile selbst, wie verrückt der Typ nach dir ist! Ich bin so froh, dass du wieder hier bist Mel! Endlich wird Sam wieder glücklich!“ Ich konnte es immer noch nicht glauben! Spike-e war MEIN SAM! MEIN SAMUEL DAVID FOULKES!!!


*YESTERDAY*

„Wow!“, staunte Linn. „Verstehst du mich jetzt endlich Linn?“ , flüsterte Lee. Linn nickte und schüttelte den Kopf gleichzeitig. „Schon als ich dich das erste Mal gesehen habe, bist du mir gleich auf gefallen. Gut am Anfang hielt ich dich für eine eingebildete blöde Zicke, aber eine eingebildete blöde Zicke, die total geil aussieht!“, grinste er. „Ally ist wirklich meine beste Freundin und mehr nicht! Sie hat mir jedes Mal gesagt, dass ich dich um ein Date bitten sollte, ohne die anderen nur wir zwei. Doch ich hab mich nie getraut, weil ich immer geglaubt hatte, dass du mich hasst!“, erklärte er. „Ich dich hassen?“, fragte Linn noch mal sanft nach. Lee nickte. „Du bist süß! Hättest du doch bloß eher schon was gesagt!“, rief sie und griff wieder nach seiner Hand. Lee wurde leicht rot. „Okay Süße! Dann frag ich dich halt jetzt! Was machst du heute Abend?“. „Weiß ich noch nicht! Ich denke mal, dass Ally mir viel zu erzählen hat!“, antwortete Linn. „Kann sie dir das nicht auch morgen erzählen? Ich würde gern mit dir was machen!“, sagte er und gab der Bedienung das Geld. Als sie wieder draußen in der Kälte waren, nahm Lee zögernd die Hand meiner Freundin. Sie lächelte ihn sanft an. „Ich weiß nicht! Ich mein, dann wäre sie ja ganz allein und!“, plötzlich klingelte Linn´s Handy. „Ja?“, meinte sie. „Hey Linny! Ich bin´s!“, sagte ich. „Was ist denn mit dir kaputt!?“, fragte sie mich. „Nichts! Und wie ist es mit Lee gelaufen? Seid ihr jetzt zusammen?“, bombardierte ich sie mit Fragen. „Ich denke schon!“, meinte sie total Happy. „Hat Fio ja sauber hinbekommen!“, verplauderte ich mich. „Was hat denn Fiona damit zu tun?“, rief Linn verwundert. „Na denk doch mal an die Briefe!“, sagte ich jetzt nur noch. Und zu Lee gewannt sagte sie: „Deine Schwester hat die Briefe geschrieben!“. „War ja klar, dass das Monster seine Finger da mit im Spiel hat!“, lächelte er. „Ähm, also ja! Was wolltest du überhaupt Ally?“, fragte Linn jetzt. „Ich wollte nur bescheid sagen, dass ich bei meinem Cousin schlafe!“, antwortete ich. „Verfluchtes Regal!“, schrie Jay aus dem Hintergrund. „Hey! Moment mal! Die Stimme kenn ich doch!“, rief jetzt auch noch Linn. „Psst! Jay halt die Klappe!“, rief ich. „Du bist bei Jay?“, schrie Linn verwundert auf. Bevor ich antworten konnte war Lee am Telefon. „Hey Kleine! Tu nicht das, was ich nicht auch machen würde! Was machst du da überhaupt?“. „Geht dich nichts an! Wünsche euch noch viel Spaß!“, sagte ich und legte auf.
„Das war aber nicht sehr nett!“, meinte Jay vorwurfsvoll. Ich gab ihm einen kleinen Klaps. „Und was ist jetzt mit Sam? Wirst du es ihm sagen?“, fragte er und deckte mich zu. „Ja, aber nicht sofort! Ich werd ihn noch etwas zappeln lassen!!!", sagte ich und gab Jay einen Gute Nacht Kuss auf die Wange. Dann schliefen wir ein.
KLINGEL.....KLINGEL
Es war Jay´s Handy. „Ja?!“, brummte er verschlafen ins Telefon. „Ey man Schlafmütze!“, rief Sam fröhlich ins Telefon. „Man Spike-e! Weißt du eigentlich wie spät es ist?“, fragte mein Cousin sauer. „Ja Blödkopf! Es ist 14.30 Uhr.“ „Und was willst du?“. „Cathy hat gefragt ob wir Bowlen gehen wollen!“, sagte Sam. „Was? Du und Cathy? Ihr zwei allein? Verarsch mich nicht Sam!“, schrie Jay plötzlich. „Alter, beruhig dich mal! Cathy will nicht mit mir allein dahin, sondern mit uns! Lee kommt auch mit!“, versuchte er seinen besten Freund zu beruhigen. Sauer guckte ich Jay an, da ich ja nicht wusste was Sam grade gesagt hatte. „Ja ja, schon klar Jay!“, sagte ich böse. „Oh du hast Weiberbesuch! Sag das doch! Kenn ich sie?“, lachte Sam. „Jay was will der Wasserkopf denn?“, rief ich so laut, dass Sam es hören musste. Jay guckte mich ziemlich sauer an. Er legte seinen Finger auf seine Lippen um mir zu zeigen, dass ich die Klappe halten sollte. „Du willst mich doch jetzt verarschen oder? Jay was soll das? Du fällst mir in den Rücken? Geht’s noch?“, brüllte Sam ins Handy hinein, so dass ich ihn verstehen konnte. Uuupppssss....der hatte ja auf mal eine Laune! Selbst schuld! „Nein Sam so ist das doch nicht! Ich erklär dir alles später beim Bowling. Wann wollen wir uns denn treffen?“, fragte mein Cousin. „Bringste die Zicke mit?“, fragte Sam erst zurück. „Ja hatte ich so gedacht, weil Lee bringt bestimmt auch Linn mit!“, antwortete er. „Wieso denn das?“. „Weil die zwei jetzt zusammen sind!“, meinte Jay. „Aha, seid wann das denn? Spinnt der jetzt auch total?“, meckerte Spike-e. „Ey nur weil du unzufrieden bist heißt es noch lange nicht, dass jetzt für alle bedeutet, dass sie keine Beziehungen haben dürfen! Dann sucht dir halt eine andere, mit der du Spaß haben kannst!“, meinte Jay böse. „Den hatte ich ja auch...mit Ally...ach scheiß doch drauf!“, schrie Sam zurück. „Ach das ist ja mal interessant! Du hattest also was mit Ally! Was ist denn da gelaufen?“, fragte mein Cousin nun fröhlicher und guckte mich an. Ich wurde immer saurer, riss Jay das Handy aus der Hand und schrie dort hinein: „WASSERKOPF!? Halt deine Klappe und mach nicht alles noch schlimmer! Wann sollen wir beim Bowling sein? Sag schnell oder ich leg auf!“. Verwundert stotterte er: „Ähm, so um 15. 30?!“. „Alles klar! Dann tschau!“, sagte ich und wollte grad auflegen, als Spike-e noch rief: „Ally?“. „Was ist?“, fragte ich. „Du bist doch sauer auf mich, hab ich recht?“, fragte er ruhig. „Ja bin ich und wie! Ich bin so sauer! Aber weswegen müssen wir nicht unbedingt jetzt klären!“, sagte ich wütend und legte auf.
Um 15. 30 Uhr waren wir in der Bowlinghalle. „Hallo!“, sagte ich in mein Handy hinein. „Ähm, Süße ich bin’s! Du wir können doch nicht kommen! Ähm, weil wir sind grad beim Sport! Sei nicht sauer! Viel Spaß und lass dich nicht von dem Wasserkopf ärgern!“, rief Linn fröhlich und noch bevor ich was sagen konnte hatte sie schon aufgelegt. „Hört mal zu! Das war Linn sie und Lee kommen doch nicht!“, sagte ich in die Runde. „Warum nicht?“, wollte Cathy wissen. Ich grinste „Weil die grade Bettsport treiben und die sturmfreie Bude ausnutzen wollen!“. „Schweine!“, lachte Cathy nun. Wir beschlossen Billard zu spielen, weil das billiger war. „Ich glaub du bringst mir nur Unglück!“, sagte ich giftig zu Sam. Der wurde rot wie immer. „Du hast es einfach nicht drauf Lady!“, meinte er böse. Cathy und Jay verdrehten die Augen, weil wir zwei uns schon die ganze Zeit an zickten. „Ich hab’s nicht drauf? Das musst du grad sagen, da du ja der Jenige bist, der alles immer schlimmer macht als es war!“, wehrte ich mich. Jay hatte keine Lust mehr. Er packte Cathy, für die er heimlich schwärmte am Handgelenk. Beide waren froh, als sie endlich alleine waren. Zuerst merkten Sam und ich nichts, aber als wir das dann endlich gescheckt hatten war es schon zu spät. „Was nun?“, fragte ich. Doch Sam zuckte nur mit den Schultern.
„Weißt du eigentlich wie schön du heute aussiehst?“, fragte Jay. Cathy wurde leicht rot. „Ich mein es ernst! Ich wollte dir schon lange das sagen, doch nie hatte ich die Gelegenheit dazu!“, flüsterte er und strich ihr sanft durchs Haar. Sie schaute ihm tief in die Augen und fragte: „Was wolltest du mir denn die ganze Zeit sagen? Nur das ich heute toll aussehe?“. Er räusperte sich. „Nein natürlich nicht! Cathy ich finde dich schon eine ganze Ewigkeit sehr nett!“. Enttäuscht sah sie ihn an. „Also ehrlich gesagt finde ich dich viel netter als nur sehr nett und...ähm...du hast wunderschöne Augen!“, Jay fing total an zu stottern. „Du findest mich also netter als nur sehr nett?“, fragte Cathy ungläubig. Er nickte. „Du bist so lieb Jay! Mal ganz ehrlich! Ich...!“, er ließ sie nicht ausreden, sondern legte seinen Finger auf ihren Mund. „Psst!“, machte er. Dann fasste er sie unters Kinn, drehte ihren Kopf leicht und kam immer näher. Schließlich küssten sie sich und vergaßen alles um sich herum....
,,Ähm, wir wollen euch zwei ja nicht stören, aber Jay du hast unsere Sachen!", rief Sam und klopfte Jay auf die Schultern. Verlegen schauten die zwei uns an. Dann gab Jay uns unsere Sachen und schenkte seine ganze Aufmerkamkeit Cathy. ,,Ich bring dich noch nach hause!", sagte Sam versöhnlich. ,,Aber das wäre doch voll der Umweg für dich!", sagte ich. ,,Schon, aber dann bin ich wenigstens beruhigt, dass du heil nach hause gekommen bist!", lächelte er mich von der Seite an. Warum war er denn bloß so ein Idiot gewesen? Ich hätte ihm doch um den Hals fallen können. Aber so ging es halt nicht. ,,Wie wäre es, wenn wir eben noch was trinken gehen?", fragte ich und zog ihn ohne seine Antwort abzuwarten in das kleine Cafe. ,,Ally! Jetzt mal ganz ehrlich, was habe ich getan, dass du so sauer auf mich bist?", fragte Sam. ,,Ganz ehrlich? Wenn du das nicht weißt, kann ich dir auch nicht helfen! Ich sag dir nur so viel, dass es für mich das erste Mal war und es mir sehr viel bedeutet hat im Gegensatz zu dir!", sagte ich wütend. Sam wurde nur rot, sagte dann aber nichts mehr.
,,Linni! Ich bin wieder zu hause!", rief ich und schloss die Tür hinter mir. ,,NEEEEEEEEEEEIIIIIIIIIINNNNNN!!!!", schrie sie. ,,Geh wieder weg!". ,,Danke für die nette Begrüßung!", rief ich zurück. ,,Ah! Was machst du denn hier?", rief Lee erschrocken. Er stand vor mir in Boxer-shorts. Ich musste grinsen. ,,Das ist jetzt nicht so wie du denkst!", sagte Linn, die nun hinter mir stand. ,,Wir waren grad in der Sauna!", sagten beide gleichzeitig. ,,Aha!", grinste ich nur. ,,Ich dachte ihr wart beim Sport?!", meinte ich dann. ,,Ja waren wir ja auch! Im neuen Fitnessstudio! Was hast du denn gedacht?", fragte Linn. ,,Och nichts!", grinste ich wieder. ,,Ich will euch dann mal nicht weiter stören! Nur mal so aus Neugier! Seid ihr jetzt zusammen oder nicht?", fragte ich während ich im Begriff war zu gehen. Die beiden guckten sich fragend an. Dann schnappte sich jeder ein Handgelenk von mir und zog mich ins Wohnzimmer. Ich wusste was jetzt kam! Mein Gott! Die beiden waren echt das perfekte Paar und beide gleich neugirieg! ,,Bevor ich euch alles erzählen muss, will ich erst wissen, was jetzt alles zwischen euch gelaufen ist und wie das alles passiert ist! Außerdem wo wart ihr gestern eigentlich?", sagte ich trozig und lehnte mich zurück. Nun fing Lee an zu erzählen...
„ Also die Story mit dem Park kennst du ja mittlerweile schon!? Hat meine liebe Schwester sich ja toll ausgedacht! Na ja zu mindest saßen wir eine Zeit lang auf der Bank, haben Enten gefüttert und sinnlose Gespräche geführt. Dann hatte Linn kein bock mehr und wir sind ins `Yesterday´ gegangen.“, sagte er freudestrahlend und griff nach Linn´s Hand. „Den Teil wo ich mich zum Affen gemacht habe brauchst du jetzt aber nicht erwähnen!“, meinte sie streng zu ihrem Schatz. „Doch! Ich will alles wissen! Bin ja mal gespannt, was du jetzt schon wieder nicht gescheckt hast!“, grinste ich. Linn schlug mich und lachte. „Sie dachte erst, dass ich was von dir will. Dann hab ich zu ihr gesagt: „Du hast recht! Ich mag Ally sehr, sie ist ja auch schließlich meine beste Freundin. Aber du solltest eigentlich wissen, dass sie auf Spike-e steht auch wenn sie es nicht zu gibt! Trotzdem hast du recht! Ich bin verliebt!“ Doch sie hatte es immer noch nicht kapiert, was ich meinte. Darum hab ich ihr versucht noch einen Tipp zu geben, damit ich mich nicht all zu sehr blamieren würde. „Wenn ich dir sagen würde, in wen ich mich verliebt habe würdest du es mir eh nicht glauben oder mich für verrückt halten! Darum werde ich dir einfach zeigen wen ich meine!“. Na ja und dann habe ich sie einfach geküsst.“, beide strahlten. „Ich steh nicht auf Spike-e, damit das endlich klar ist!“, sagte ich böse. „Ja nee ist klar Ally!2, lachten beide. Sauer setzte ich mich zurück und zündete mir eine Zigarette an. „Und was ist dann passiert? Also ich mein, was habt ihr dann gemacht?“, fragte ich. „Wir waren im Kino! Danach waren wir bei McDonalds. Dann er mich nach hause gebracht. Tja und heute sind wir ins Fitnessstudio gegangen. Ist sehr cool da Ally, ich hab überlegt ob ich mich auch dort anmelden werde. Also das Probetraining ging ca. 2 Stunden und danach sind wir hier her, weil in die Sauna wollten. Und dann kamst auch schon du.“, redete meine Freundin weiter, weil Lee kurz ins Bad wollte. Auf seinem Rückweg klingelte es an der Tür. Lee war so frei und öffnete diese. „Hey! Wie siehst du denn aus? Ähm, sag mal ist Mel schon hier?“, fragte Jay. „Mel? Wieso Mel? Und warum hier? Ist Mel wieder in England?“, fragte Lee aufgedreht und lies Jay rein....




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...   Erstellt am 19.03.2006 - 16:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


„Mel ist da! Mel ist wieder hier!“, rief Lee aufgeregt und hüpfte, immer noch in Boxer-Shorts, ins Wohnzimmer. Erschrocken zuckte ich zusammen. „Wie? Das ist ja toll! Da wird Spike-e sich aber freuen!“, freute sich jetzt auch Linn „Hi Jay!“, fügte sie dann noch hin zu. Immer noch saß ich starr auf dem Sessel. „Aber Jay, warum sollte Mel grad hier her kommen?“, fragte Lee jetzt doch verdutzt. „Wann lerne ich denn diese bezaubernde Mel kennen?“, fragte Linn nun. Ich schaute sie komisch an. Innerlich musste ich aber lachen. „Sie ist aber bestimmt nicht so toll wie Ally!“, fügte sie schnell hin zu und stieß mich mit der Schulter an. „Du kennst Mel schon Linn!“, sagte Jay. Verwirrt schaute Linn ihn an. „Mel?“, rief Jay nun. Ich stand auf. Und sah erst jetzt wie blass er war. „Ist was passiert?“, fragte ich. „Mel weißt du wo Sam ist?“, fragte mein Cousin zurück. Das Telefon klingelte. „JA?“, rief ich genervt hinein. „Oh Tante Ann! Ja Jay ist hier.“, sagte ich dann. „Tante Ann will wissen, wann du nach hause kommst.“, richtete ich mich an Jay. Er nahm mir das Telefon aus der Hand. „Ähm, Mom ich weiß noch nicht wann ich nach Hause komme!“, sagte er zu meiner Tante. „Ja ich hab einen Schlüssel mit!“. „Ja ich wird es Mel sagen!“. „Ja bye!“. Er legte auf. „Kann mich mal bitte jemand aufklären?“, rief Linn und drängelte sich zwischen mir und Jay. „Später! Hast du Sam gesehen?“, fragte Jay noch mal. „Er hat mich nach hause gebracht und ist dann gegangen. Warum?“, antwortete ich. „Weil er noch nicht zu hause ist! Habt ihr euch wieder gestritten?“, wollte mein Cousin wissen. „Ja! Ich hab gesagt, dass er ein eingebildetes, egoistisches, dummes A****loch ist!“, schrie ich jetzt sauer. „Doch nicht immer noch wegen der Turnhallen-Geschichte oder?“, meinte er. „Turnhallen-Geschichte? Sag mal hab ich was verpasst?“, mischte sich jetzt auch Lee ein und lies sich mit einer Schale Popcorn neben Linn aufs Sofa fallen. Jay und ich setzten uns jetzt auch. „Mel, wann blickst du es endlich? Spike-e hat das nur gemacht, weil er was für dich empfindet, auch wenn er nicht wusste wer du in Wirklichkeit bist! Er hat es nur gesagt, weil es gegen dem Verstoßen hat, was er immer zu uns gesagt hat! Jeden Tag hat er gesagt, dass er Mel liebt und sie immer lieben wird und keine andere will! Und dann kommst du und seine Gefühle spielen verrückt!“, erklärte Jay. „Halt mal ein Momentchen! Verstehe ich das richtig? Ally? Du bist Mel? Tut mir leid, aber ich bin etwas verwirrt!“., rief Linn und schlug ihre Hände über den Kopf zusammen.
Ich wurde leicht rot. „Ja Linn...ich bin Mel! Ich weiß das hört sich jetzt sehr verwirrend an! Mein vollständiger Name ist Alyssa Melinda Murray. Meine Kinderliebe, du weißt ich hab dir doch von IHM erzählt. Sein Name ist Samuel David Foulkes!“, Lee unter brach mich. „Spike-e!“, rief er. „Genau meine Kinderliebe ist Spike-e! Ich hab es irgendwie schon die ganze Zeit gewusst, seid dem ich ihn das erste Mal gesehen habe! Ich hatte irgendwie die ganze Zeit das Gefühl, dass Spike-e mein Sam ist!“, sagte ich ruhig. „Aber warum, habe ich nie gewusst, dass du einen zweiten Namen hast?“, fragte Linn und kam zu mir rüber. „Weil ich Sam so vermisst habe und er mich immer so genannt hat, wollte ich, dass niemand anders mich so nennt, bescheuert oder?“, fragte ich. Alle schüttelten den Kopf. „Und dann habe ich es einfach vergessen, dass mich alle hier nur Mel und nicht Alyssa genannt haben.“, lächelte ich. „Dass heißt dann ja wohl auch, dass du Jay´s Cousine bist oder?“, fragte Linn. Jay und ich nickten nur. Dann fiel mir ein. „Mach dir keine Sorgen um Sam! Wenn er traurig oder sauer ist oder einfach nur in Ruhe nachdenken will, dann geht er immer an einen Platz, wo er seine Ruhe hat! Er baut schon keine Scheiße!“, sagte ich sanft und strich meinem Cousin über die Wange der jetzt endlich lächelte. „Und was ist jetzt mit dir und Cathy?“, fragte ich dann. Nun strahlte er übers ganze Gesicht. „Sie ist eine tolle Frau...und sie ist meine ganz alleine!“, strahlte er...
„Hey! Ist Jay hier?“. Es war Cathy, die vor unserer Tür stand. „Ähm ja klar! Komm doch rein.“, antwortete ich und schloss die Tür hinter ihr. „Hab ich irgendwas falsch verstanden gestern?“, fragte sie traurig, als sie Jay nur in Boxer an unserem Küchentischsitzen sah. Ich blickte an mir herunter und merkte erst jetzt, dass ich Jay´s T-Shirt an hatte. „Nein wieso?“, fragte Jay und sprang auf. „Na wegen dem hier?“, sagte sie nun sauer, deutete erst auf mich und dann auf den halb nackten Jay. „Och man! Langsam hab ich aber keine Lust mehr dazu!“, sagte ich beleidigt und lies mich wieder auf meinem Platz fallen. „Ach so Jay?! Linn und Lee sind im Fitnessstudio!“, sagte ich und biss von meinem Brötchen ab. Jay, der immer noch grinste, nahm jetzt Cathy´s Hand. „Baby, das ist meine Cousine!“. Cathy sah mich jetzt nur noch verwirrter an. „Weißt du, erst dachte Linn ich hätte was mit Lee und wollte dann nichts mehr von ihm wissen, dann dachte Spike-e das ich was mit Jay hätte und war total sauer und jetzt du...Also ich habe nichts mit ihm und das wird ich auch nie haben, so und jetzt lass ich euch zwei Turteltauben auch allein!“, grinste ich und stand auf.. „Ally?! Tut mir leid!“, murmelte Cathy. „Kein Problem!“, grinste ich und nahm sie kurz in den Arm.
„Ey Jay die Jungs wollen schwimmen gehen! Kommt ihr mit?“, fragte Lee und klopfte Jay auf die Schulter. Die beiden nickten schnell und küssten sich dann weiter. „Hey Süße! Was ist los?“, fragte meine Freundin und kam langsam zu meinem Bett. „Ich bin deprimiert!“, sagte ich muffig. „Tut mir leid! Ich weiß, dass ich dich in letzter Zeit vernachlässigt habe! Es ist nur so, dass ich total glücklich mit Lee bin und am liebsten würde ich 24 Stunden mit ihm zusammen sein!“, sagte sie leise. „Ich weiß Linn und es freut mich für dich! Ganz ehrlich du hast es auch verdient!“, meinte ich. „Oder ist es wegen Sam?“, fragte sie dann schließlich. „Ich weiß nicht! Irgendwie bin ich immer noch so verletzt und ach keine Ahnung!“, rief ich und schlug auf mein Kissen ein. „Ihr solltet es endlich klären! Du liebst ihn und er liebt dich auch immer noch! Ihr habt eine Chance eine gute sogar! Also...Komm doch mit! Wir wollen schwimmen gehen!“, meinte Linn und war wie immer lieb. „Ach ich weiß nicht!“, sagte ich trüb. „Aber ich weiß es MEL! Du wirst sonst nie wieder glücklich werden! Also komm mit und klär es mit ihm!“. Linn stand auf und lies mich allein.
Als wir Mädels das Schwimmbad betraten waren die Jungs schon drin und sprangen von den Meterbrettern. Sam hatte sich sehr geändert. Früher war er eher etwas molliger und heute war es alles nur schein. Er sah zwar immer noch mollig aus, aber das auch nur im Gesicht. Unter seinen Schlabberpullis versteckte sich ein geiler Körper. Als er mich sah, wurde er rot und stieß Kenzie an. Dieser schaute auf, flüsterte Sam etwas zurück ins Ohr, dann schauten beide mich an und lachten. Ich warf den beiden einen bösen Blick zu und fiel dann meinem klitschnassen Cousin um den Hals ( er hatte mir ein Geschenk aufs Bett gelegt). Jetzt guckten die zwei ziemlich blöd zu uns rüber. Wir zwei lachten. Das Schwimmen machte viel Spaß. Wir tobten die ganze Zeit rum. Versuchten uns gegenseitig unter zu tauchen oder nach zu spritzen. Linn saß auf Lee´s Schultern und versuchte Cathy, die auf Jay´s Schultern saß, runter zu werfen. „Ich hab klare Vorteile!“, grinste Linn. „Na und?“, rief Cathy sauer. „Größe ist eben nicht alles!“, rief sie und schon machte es platsch und Linn war wieder im Wasser. Wir mussten lachen. Plötzlich hatte ich eine Ladung Wasser im Gesicht. Als ich merkte, dass ich kein Wasser mehr abbekam drehte ich mich schnell und sauer um, damit ich sehen konnte, wer das war. Ich sah in Sam´s Augen. Dieser starrte wie gebannt auf mein Dekolleté. „Das gibt’s doch nicht!“, murmelte er überrascht. Dann schaute er auf und schüttelte wie ein verrückter den Kopf. Ehe ich das begriff merkte ich schon, wie sich mein Bikinioberteil verabschiedete. So überrascht wie ich war, konnte ich mich nicht bewegen um das Oberteil noch fest zu halten. Deshalb schnellten Sam´s Hände nach vorne um das schlimmste zu verhindern. Noch verwirrter schaute ich ihn an. „Och man Spike-e! Was machst du? Jetzt versaust du doch alles!“, rief Kenzie hinter mir.
Ich riss Sam´s Hände von meiner Oberweiter weg und hielt mein Oberteil selbst fest. Dann drehte ich mich um und knallte Kenzie eine, so fest wie ich konnte. Er kippte nach hinten ins Wasser. Als er wieder auf tauchte und was sagen wollte drehte ich mich zu Spike-e um und brüllte: „Sam? Macht es dir so viel Spaß mich andauernd bloß zu stellen? Weißt du was? Du kannst mich mal!“. Ich klettere so gut es ging aus dem Becken, war sehr schwer mit einer Hand und lief sauer weg. MEL! WARTE!!!!!“, schrie Sam mir hinter her. Aber ich drehte mich nicht um sondern rannte los. „MEL????“, rief die anderen jetzt verwundert und schauten Spike-e fragend an. „Ja Mel ist wieder da Leute!“, sagte Jay jetzt leise und etwas verlegen kratzte er sich am Hinterkopf. „Das hättest du mir sagen müssen!“, schrie Sam und schubste Jay. Dann kletterte er auch aus dem Becken und lief mir hinter her.
„A****loch!“, brüllte ich und lies mich auf mein Bett fallen. „Was willst du?“, schrie ich in mein Handy. „Süße, Spike-e ist weg!“, sagte Linn unsicher. „Weißt du wie scheiß egal mir das ist? Er geht halt öfter mal weg.!“. „Diesmal sollte es dir aber nicht egal sein!“, sagte meine Freundin streng. „Warum?“, sagte ich verwirrt. „Er macht sich solche Vorwürfe und dann hat er noch gesagt, dass du bestimmt nie wieder mit ihm reden willst und wenn es so ist, dann will er nicht mehr! Er will nicht mehr ohne dich leben!“, rief sie total verzweifelt ins Handy. „Man Linn! Verarschen kann ich mich alleine! Sam ist nicht so! Er würde so was nie machen bzw. würde er so was nie sagen!“, schrie ich sauer. „Okay, wenn du das sagst Mel! Dann wird es wohl Stimmen! Dann weißt du ja bestimmt auch, warum er dann bei dieser Kälte klitschnass und nur im T-Shirt (und natürlich mit einer Hose) draußen rum läuft!“, sagte Linn gleichgültig. Dann war mein Handy aus. AKKU LEER! Ich lies mich auf mein Bett plumpsen. Sollte ich das jetzt glauben? Aber Sam ist nicht der Typ für so was! Andererseits klang Linn wirklich verzweifelt! Was ist wenn das genau so ein dummes Spielchen ist, genau so eins wie von Fiona mit den Briefchen? Ach F*** off! Ich lief in die Küche, kochte einen Tee, holte eine Wolldecke, füllte den Tee in eine Teekanne und lief los. ,Wenn die mich jetzt verarschen, dann bringe ich jeden einzelnen von ihnen eigenhändig um!´ dachte ich und lief weiter. Da saß er. Sein Gesicht war in seinen Händen verborgen und man merkte sofort, dass er weinte. Seine Ellenbogen waren auf seinen Knien gestützt. Er hatte wirklich kein Pullover und keine Jacke an. Er saß bei dieser unerträglichen Kälte nur im T-Shirt da. Langsam ging ich auf ihn zu und legte die Decke über seinen Schultern. Er schreckte hoch.
„Idiot!“, rief ich mit Tränen in den Augen. Er drehte seinen Kopf zu mir. „Mel?!“, rief er verwundert. Ich stand nun vorm ihm und wickelte ihn dann richtig in die Wolldecke ein. „Woher...?“, fragte er zitternd. „Sam! Ich kenn dich eben gut genug! Deine Lippen sind ja ganz blau!“, flüsterte. Ich hockte mich hin und schenkte ihm etwas Tee ein. Dankend lächelte er mich an. „Mel! Es tut mir so leid! Alles!“, sagte er leise. Immer noch liefen Tränen über seine Wangen und immer noch zitterte er.

*bei mir zu hause*

„Linn! Jetzt hör auf zu weinen!“, flüsterte Lee und strich Linn übers Haar. „Sie ist bestimmt bei Sam! Ihr geht’s bestimmt gut, darum möchte ich wetten!“, sagte er ganz sanft zu ihr. Sie strich sich die Tränen aus dem Gesicht. „Du hast recht!“, lächelte sie. „Du bist viel schöner, wenn du lachst!“, lächelte er sie an. Sie quiekte, so wie jedes mal wenn sie sich über was freute, auf. „Was ist?“, fragte er und setzte sich zu ihr auf die Couch. „Mein Bauch kribbelt immer, wenn ich dich sehe!“, flüsterte sie ihm ins Ohr. Er lachte auf. „Bei so einem guten aussehendem Kerl wie mir musst du ja auch Bauchkribbeln bekommen!“. „Zum Glück bist du nicht eingebildet Lee!“, sagte sie ironisch. Er nickte „Ja ich weiß!“.
„Baby weißt du was? Du bist so wunderschön! Wenn es dunkel ist, bist du der Stern, der für mich strahlt!“, flüsterte er ihr ins Ohr und streichelte über ihre Wange. „Oh du bist so süß!“, quiekte sie. Sie drehte ihren Kopf zu ihm. Sie fasste ihn leicht in den Nacken und streichelte diesen sanft. Lee schloss seine Augen und genoss es. Sie beugte sich leicht nach vorne und küsste ihn. Er zog sie auf seinen Schoß und streichelte ihr über den Rücken. „Ich liebe dich Linn!“, flüsterte er, während er ihren Hals küsste. „Ich liebe dich auch!“, sagte sie leise. Dann vibrierte Linn´s Handy. „Glaubst du, dass Ally heute noch nach hause kommt?“, fragte Lee scheinheilig, während Linn ihr Handy aus der Tasche kramte. „Es ist eine Nachricht von Sam!“, rief sie. „Und was schreibt er?“, fragte Lee gespannt. „Hey Linn! Macht euch keine Sorgen! Bei mir ist alles ok und Mel ist hier bei mir! Sie wird wohl heute nicht nach hause kommen! Liebe Grüße Spike-e“, las Linn ihre Sms vor. Ihr Schatz grinste: „Dann haben wir ja die ganze Wohnung für uns!“. „Ja! Und ich weiß auch, was ich jetzt machen werde!“, sagte Linn und stand auf. „So und was denn?“, fragte er sehr scheinheilig. „Schnell rüber in den Food Store, denn wir haben kaum noch etwas zu essen!“, grinste sie. Beleidigt lies er sich zurück fallen und Linn verschwand.
*Auf dem Hügel*

„Geht’s jetzt wieder?“, fragte ich und sah zu, wie Sam den letzten Schluck Tee trank. „Mel!“, er nahm meine Hand. „Du bist ja ganz kalt!“, sagte er plötzlich. Er zog mich hoch auf seinem Schoß und nahm mich mit unter die Decke. „Es tut mir so leid, dass ich dir so weh getan habe Mel! Es war irgendwie, ich weiß nicht wie ich es erklären soll ohne das es sich dumm anhört! Glaub mir das in der Turnhalle ist eigentlich nur passiert, weil ich da irgendwie gespürt habe, dass du es bist! Als ich dich das erste Mal gesehen habe, hat mein Bauch so angefangen zu kribbeln, dass ich total down war, weil wir uns überhaupt nicht verstanden haben. Na ja und dann waren wir halt eingesperrt und da habe ich meinen Gefühlen freien laufen gegeben! Danach habe ich mich dafür geschämt, weil es sonst nicht so meine Art ist Girls auf zu reißen und flach zu legen und schon gar nicht, weil ich dir damals versprochen habe, dass ich dich immer lieben werde! Du sollst eins noch wissen! Die Nacht hat mir auch sehr viel bedeutet, nicht nur, weil ich jetzt weiß das du es warst! Ich habe mich in dich verliebt, noch bevor ich wusste, dass du Mel bist! Und jetzt!? Jetzt ist mein Traum in Erfüllung gegangen, aber du bist so sauer auf mich!“, sagte er sehr traurig und legte seinen Kopf an meinen Rücken. „Sam, ich hab jeden Tag an dich gedacht und immer habe ich gehofft, dich wieder zu sehen! Das in der Turnhalle habe ich nur aus dem Grund zu gelassen, weil ich irgendwie wusste, dass du es warst! Ich habe es auch nicht bereut! Ich wollte dir nur eine kleine Lektion verpassen, nachdem ich genau wusste, dass du es warst!“, erklärte ich und nahm seine Arme und legte sie um meinen Bauch.

„Das heißt du bist mir nicht mehr böse?“, fragte er. „Doch ich bin noch sauer auf dich und zwar wegen heute!“, antwortete ich böse. „Lady, es war Kenzie´s Idee! Gut ich war nicht ganz abgeneigt, vor allem nicht, weil ich ja genau vor dir stand. Aber dann habe ich die Kette gesehen und wollte es noch verhindern, aber er hat’s trotzdem gemacht! Es tut mir leid!“. „Schon ok! Ach so danke das ich Linn eine Sms schreiben durfte!“, sagte ich und lehnte meinen Kopf nach hinten auf seine Schulter. „Kein Problem! Ich liebe diese Aussicht!“, flüsterte er und zeigte auf die Umgebung, die leuchtete vor verschiedenen Lichtern. „Sam, es gibt da ein kleines Problem!“, sagte ich nach einer Weile. „Und welches?“, fragte er verdutzt. „Na ja, ich hab meinen Haustürschlüssel vergessen und ich denke mal, dass Lee die freie Bude ausnutzen möchte um Linn, na ja etwas zu verwöhnen!“, lächelte ich. „Egal! Du kannst doch bei mir mit pennen! Bubu wird sich bestimmt freuen!“, lächelte er. Wir blieben noch etwas sitzen und genossen den Ausblick.

*Zur gleichen Zeit in unserer Wohnung*

„Darling? Wo bist du?“, rief Linn und stellte ihre Einkaufstasche ab. „Ich wollte grade in die Sauna! Kommst du mit?, antwortete er. „Ach nee!“, sagte sie und verschwand in der Küche. Als sie grade am Herd stand und die Tasche ausräumte, kam Lee angelaufen, umarmte sie, gab ihr einen Kuss auf die Wange und flüsterte: „BITTTTTEEEEEE!“. „Und was bekomm ich dafür?“, grinste sie und drehte sich zu ihm um, sodass sie Lee ins Gesicht sehen konnte. „Hmmm, mal überlegen! Eine tolle Überraschung!“, sagte er sanft und küsste Linn auf die Stirn. Er nahm ihre Hand und zog sie in unseren Saunaraum. Dort lagen rote Rosen auf dem Boden und in der Sauna selber auch. „Du bist so lieb!“, strahlte sie. „Ich will nur das du glücklich mit mir bist!“, flüsterte er und nahm sie in den Arm. „Mit dir immer doch!“, lächelte sie ihn an und zog sich aus, sie hatte ja noch ihren Bikini drunter an. Eine ganze Zeitlang saßen sie nur da und schauten sich tief in die Augen. Schließlich nahm Lee ihre Hand und zog sie dichter zu sich. Dann massierte er sie und küsste ihren Nacken. Linn schloss die Augen. Es kam ihr vor wie ein paar Sekunden, doch sie war schon 30 Minuten in der Sauna. Linn´s Herz klopfte wie wild und ihre Gedanken kreisten alle durcheinander. Dann wurde ihr schwarz vor den Augen. Als sie wieder aufwachte sah sie ins Lee´s Gesicht, der sie grad in ihr Zimmer trug. „Alles ok Baby?“, fragte er besorgt. Linn strahlte ihn an und nickte. „Mach das nie wieder! Ich hab mich voll erschrocken!“, meinte er vorwurfsvoll. Er legte sie ganz vorsichtig aufs Bett und legte sich dann neben sie. Linn schaute Lee die ganze Zeit von der Seite an. Sie streichelte über seinen Oberkörper und küsste Lee leidenschaftlich auf den Mund. Dieser war etwas überrascht, trotzdem erwiderte er ihren Kuss. Er zog sie auf sich rauf und streichelte ihr über den Rücken. „Da waren wir vorhin stehen geblieben!“, grinste er. Sie musste auch lachen. Zart berührten ihr Lippen seinen Hals und glitten tiefer. Als Linn ihm wieder in die Augen sah bewegte er seine Lippen und sie wusste genau was er “sagte“ : DU BIST SO GROßARTIG! Sie lächelte. Dann kuschelte sie sich an Lee und während er ihr übers Haar streichelte schlief sie ein.




samsbabe ...
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...   Erstellt am 19.03.2006 - 16:38Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


*Auf dem Hügel*

„Mel? Wach auf!“, flüsterte Sam mir ins Ohr. „Oh Jay! Ich hatte grade einen soooooo tollen Traum! Ich saß mit Sam auf dem Hügel und habe mit ihm gekuschelt! Doch dann kam der Wasserkopf und hat mich aufgeweckt!“, brummte ich noch im Halbschlaf. „Ich bin halt ein böser Junge!“, grinste Spike-e. Jetzt war ich wie auf einem Mal wach. „Oh!“, sagte ich nur weil mir nichts besseres ein fiel. Sam legte die Decke zusammen und half mir dann den Hügel heil runter zukommen. „Wie spät ist es eigentlich?“, fragte ich dann. Sam schaute auf seine Armbanduhr. „Es ist gleich 22 Uhr!“, antwortete er. Er legte seinen Arm um mich und sagte: „Schön dich wieder zu haben!“. Ich lächelte ihn an.
„Bubuuuuuuu!“, rief ich fröhlich und Buster, Sam´s Hund kam auf mich schwanzwedelnd zu gerannt und sprang mich an. „Buster! Aus!“, sagte Sam streng. „Sind deine Eltern nicht da?“, fragte ich und stellte die Teekanne auf den Tisch. „Nein! Schade die hätten sich bestimmt gefreut dich zu sehen!“, sagte er. „Hast du Hunger?“, fragte er. Ich nickte. „Soll ich was machen, dann kannst du in der Zeit duschen gehen?!“, schlug ich vor. „Ja das wäre lieb von dir!“, sagte er und versuchte Buster seinen Schuh wieder weg zu nehmen! Ich musste lachen. „Und wo sind Nick und Jamie?“, wollte ich wissen. Mit seinen kleineren Brüdern hatte ich mich auch immer verstanden. „Nick schläft glaub ich bei einem Freund und Jamie ist bei Granny!“, antwortete er. „Ich bin dann eben schnell duschen ok?!“, rief er und verschwand im Bad. Kaum lief das Wasser klingelte auch schon das Telefon. „Ähm, ja?“, sagte ich leise. „Äh, wer ist da?“, fragte mein etwas verplanter Cousin. „Na ich, Dummchen!“, rief ich. „Mel? Warte mal, hab ich nicht bei Spike-e angerufen?!“, fragte er sich selbst. „Ja hast du, aber der steht unter der Dusche!“, lachte ich. „Und?“. „Was und?“. „Mel!?“. „Was Mel?“. „Jetzt sag doch endlich!“, drängte Jay. „ENDLICH!“, meinte ich tonlos. „HAHA...also was ist nun? Darf man erwarten, dass ihr wieder zusammen seid?“, fragte er mich. „Wir waren noch nie wirklich zusammen!“, klärte ich ihn etwas gereizt auf. „Tschuldigung!“, brummte Jay. „Aber wir sind auch jetzt nicht zusammen! Wir haben uns ausgesprochen und alles geklärt!“, meinte ich sanft. „Ach so! Und warum pennst du dann jetzt bei ihm? Ihm geht’s doch aber gut oder?“, fragte Jay dann. Ist ja süß was er sich für Sorgen macht. „Ja mit Sam ist alles ok! Ich penn hier, damit Linn und Lee zu hause ihre Ruhe haben!“, antwortete ich ihm. „Na dann! Wünsch euch noch einen schönen Abend! Wollte auch nur wissen ob mit ihm alles ok ist! Weißt, Cathy ist nämlich grad da!“, freute er sich. „Aha! Na dann euch auch noch eine schöne Nacht! Grüß sie von mir.“. So jetzt musste ich aber schnell das Essen weiter machen. Ich saß schon auf der Couch im Wohnzimmer und schaute ein Kindervideo von uns beiden, was ich gefunden hatte. „Ha! Ich wusste doch immer schon, dass du den Keks gegessen hast!“, rief Sam und zeigte auf den Bildschirm. Nachdem wir gegessen hatten und wir , Bad Boys´ guckten, legte ich meinen Kopf auf seinen Schoß und schlief ein.
*bei Lee*

„Was wer ist da? Chris?“, fragte Fiona. „Ja!“, antwortete er schüchtern. „Lee ist bei Linn! Tut mir leid, aber ich will weiter schlafen!“, brummte sie. „Ich ruf nicht wegen Lee an!“, sagte er entschlossen! Jetzt war Fiona hellwach. „Nicht?! Warum denn dann!“, fragte sie verdutzt. „Wegen dir!“, stotterte er. „Wegen mir? Verarschen kann ich mich auch allein!“, meinte sie dann sauer. „Ich will dich nicht verarschen! Wirklich nicht Fiona! Du gehst mir einfach nicht mehr aus dem Kopf, seid dem wir das letzt Mal im Club zusammen getanzt haben! Ich würde dich gern heute sehen! Hast du vielleicht Zeit? Heute?“, erklärte er in seiner ruhigen Art. „Jetzt?“, rief sie aufgeregt. „Wenn du jetzt Zeit hast dann gerne!“, sagte er fröhlich. Fiona sprang auf , wollte rausrennen und auflegen, als sie merkte, dass sie noch im Schlafzeug war. „Ähm, Chris?! Ich muss mich erst noch an ziehen und frühstücken! Geht so in 2 Stunden?“, fragte sie dann. „Ja klar! Ich freu mich! Dann treffen wir uns im YESTERDAY!“ ,antwortete er. „Okay! Bis dann! Tschüss!“, rief sie und legte auf.
Als beide das Gespräch beendet hatten, schauten sie lächelnd auf das Telefon und machten dann einen Luftsprung.


*Bei Sam*

Wir waren grade fertig mit dem Frühstück, als es an der Tür klingelte. Als ich die Stimme einer Frau hörte zuckte ich zusammen. Es war seine Tante! Sie hasste mich wie die Pest! Damals schon hatte sie ständig Sachen über mich verbreitet, damit Sam mich hasste und das nur, weil sie wollte das die beste Freundin ihrer dicken fetten Tochter mit Sam zusamm kam! Doch er konnte sie alle nie leiden! Als sie die Küche betrat warf sie mir einen giftigen Blick zu. Ich hatte keine Lust auf Streit und schon gar nicht, nachdem, was alles in der letzten Zeit passiert war. Schnell stand ich auf, verabschiedete mich bei seinen Eltern, gab Sam einen kleinen Kuss auf die Wange und meinte: „Es ist besser wenn ich jetzt gehe! Wir sehen uns!“. Verwirrt nickte er nur.
Als ich dann traurig die Strasse entlang lief war ich so sauer auf mich. ,Du hättest ruhig da bleiben können! Ist doch egal, was diese alte Schachtel sagt!´ dachte ich.
„Mel! Pass auf!“, schrie Sam....
Er zog mich am Arm. Erschrocken sah ich zur Seite. Ich hätte beinahe ein Auto übersehen! „Danke!“, sagte ich erleichtert. „Was ist denn los? Warum bist du so schnell abgehauen?“, fragte er. „Ach wegen deiner Tante! Ich hatte keine Lust auf Streit!“, antwortete ich. Sam nickte nur. „Sei nicht böse, aber ich muss jetzt gehen!“, meinte ich. „Sehen wir uns morgen?“, fragte er traurig. Ich schüttelte den Kopf. „Ich bin morgen bei Jay! Familienessen.“, meinte ich. „Ach so!“, sagte er darauf etwas tonlos. Wir verabschiedeten uns voneinander und ich lief dann langsam nach hause.
„Psst!“, machte Linn und legte ihren Finger auf dem Mund! Etwas verwirrt schaute ich sie an. „Lee schläft noch!“, erklärte sie mir. Ich grinste und nickte. „Es ist nicht so wie du denkst Ally! Ich hab nicht mit ihm geschlafen! Du kennst mich doch!“, sagte sie und kam zu mir in die Küche. „Lee war heute morgen joggen und danach in der Sauna. Danach hat er sich wieder zu mir ins Bett gelegt und hat weiter geschlafen!“. Ich half ihr den Tisch zu decken. „Du bist ganz schön verknallt, stimmt´s?“, fragte ich nach einer Weile. Linn strahlte übers ganze Gesicht. „Ja bin ich!“, antwortete sie. „Freut mich für dich!“, sagte ich etwas neidisch. „Bist du deswegen sauer?“, wollte sie wissen. „Ich? Quatsch! Wie schon gesagt ich freu mich für dich! Ist doch klar, dass du deine Zeit jetzt erst mal mit ihm verbringen willst und ständig über ihn redest! Ich kenn dich doch!“. Ich lächelte sie an und sie lächelte dankbar zurück. „Und erzähl! Wie war es gestern so?“, fragte ich dann und schubste sie leicht zur Seite. „Es war total schön! Er hatte in der Sauna und in dem Raum alles mit Rosen geschmückt und.... ach es war einfach total romantisch! Ally? Darf ich dich was fragen?“, sagte sie dann plötzlich. „Das weißt du doch!“. „Würdest du mich für eine Schlampe halten, wenn ich jetzt schon nach dieser kurzen Zeit mit ihm schlafen würde?“. Linn war das peinlich. Ich merkte es daran, dass sie mir nicht mehr in die Augen sah. „Hast du mich für eine Schlampe gehalten, als das mit Sam war?“, war meine Gegenfrage. Sie schüttelte mit dem Kopf. „Siehst du Linn! Ich denke keiner wird es denken! Außerdem ist es ganz allein deine Entscheidung und wenn du meinst, dass deine Gefühle ernst sind und du dir ganz sicher bist, dass du es wirklich willst, dann sehe ich kein Grund dafür dich als Schlampe zu sehen! Ach und noch was! Lee ist nicht so wie Andy! Er liebt dich nämlich wirklich und will nicht nur das eine!“, sagte ich sanft und nahm sie in den Arm. Linn drückte mir einen Kuss auf die Wange.
„Was hältst du davon, wenn wir heute Abend Ladys Night machen? Esse bestellen und Sex and the City gucken?“, fragte sie dann. „Keine schlechte Idee! Aber jetzt will ich erst mal schlafen!“, antwortete ich. „Und dann erzählst du mir alles, was mit Sam gelaufen ist!“, grinste sie und verschwand im Bad.
*YESTERDAY*

„Hi Chris! Wartest du schon lange?“, fragte Fiona und setzte sich gegenüber von ihm. „Nein! Bin auch grade erst gekommen!“, strahlte er. „Schön das du hier bist!“, fügte er hin zu. „Hi Jenny!“, begrüßte Fiona ihre beste Freundin. Jenny ging auch auf unsere Schule und jobbte ab und zu im Yesterday! „Hi ihr zwei! Was wollt ihr trinken?“, fragte sie wie immer gut gelaunt. „Ich hätte gern eine Cola!“, antwortete Chris. Fiona nickte nur zu stimmen. Jenny grinste nur und verschwand. Kurze Zeit später kam sie wieder und brachte ihnen ihr Trinken und eine Schüssel mit Erdnüssen. Fiona konnte sich ihr Lachen nicht verkneifen und schaute Chris an. Dieser sah nicht grade fröhlich drüber aus. „Haha!“, machte er nur. „Tut mir leid!“, entschuldigte sie sich. Lange saßen die zwei da und unterhielten sich über wertlose Dinge, bis Chris dann plötzlich meinte: „Ich muss dich was wichtiges fragen Fiona!“....
,,Und was?", fragte Fiona verwundert. ,,Kenzie will wissen ob Jenny noch zu haben ist?! Du kennst ihn ja!", meinte Chris. Etwas sauer sah sie ihn an. ,,Was denn?", fragte er verwundert. ,,Ach nichts! Wundert mich nur, dass du dich mit mir treffen wolltest um mir das zu sagen, nachdem, was du am Telefon zu mir gesagt hast!", klärte sie ihn auf. ,,Es war ja nicht nur deswegen, aber zum Hauptteil komm ich halt später!", grinste er. ,,Und Kenzie will was von ihr?", fragte sie dann. Chris nickte. ,,Ja Jenny ist Single! Und rein zufällig weiß ich auch, dass sie ihn ganz süss findet!", erklärte sie ihm. ,,Gut zu wissen! Dann müssen wir zwei die beiden eben zusammen bringen!", grinste er. Fügte dann aber noch schnell hinzu: ,,Aber erst mal kümmern wir uns um uns beide!. Fiona verstand gar nichts! ,,Ich hab doch schon gesagt, dass du mir nicht mehr aus dem Kopf gehst, seitdem wir das letzte Mal zusammen getantzt haben! Na ja und da ist halt noch was...Mus hat das Tagebuch von Lee gelesen und da stand drin, dass er rausgefunden hat, dass du auf mich stehst!", erklärte er leise. Fio war das total peinlich! Sie lief rot an und schaute schnell an Cris vorbei. Doch er ließ sich nicht aus der Fassung bringen. Schnell griff er nach ihrer Hand und sagte: ,,Das muss dir nicht peinlich sein! Ich bin froh, dass ich das weiß, denn somit mache ich mich nicht zum Idioten!", sagte er. Sie sah ihn etwas irritiert an. ,,Ich versteh das alles nicht so ganz!", meinte sie dann etwas schüchtern. ,,Ähm, vorher noch eine andere Frage! Stimmt es, was Lee geschrieben hat? Das dich in mich na ja...", sie unterbrach ihn: ,,Was? Das ich mich dich in verliebt habe? Ja es stimmt!". Sie war sitlich gereitzt. ,,Ich wollt es nur wissen, weil ich denke, dass ich mich auch in dich verliebt habe Fio!", flüsterte er. Sie schaute Chris tief in die Augen. Sie konntes es einfach nicht fassen, dass ihr Traum war geworden ist! Und jetzt saß er ihr gegenüber, hielt ihre Hand und lächelte sie schüchtern an.Langsam zog sie seine Hand zu ihrer Wange. Dann beugte sie sich über den Tisch und berührte sanft seine Lippen. Der Kuss ließ sie alles um sich herrum vergessen. Als sie sich gelöst hatten, flüsterte er: ,,Du weißt gar nicht, wie lange ich schon von diesem Augenblick geträumt habe!". Fiona lächelte nur. Dann legte sie ihre Hand in seinen Nacken und küsste ihn wieder! Es war klar, dass sie heute viel zu spät nach hause kommen würde!

,,Kommst du heute abend mit zu mir?", fragte Lee, während Linn den Geschirrspüler einräumte. ,,Tut mir leid Schatz, aber ich habe Ally versprochen, dass wir zwei heute abend was zusammen machen!", entschuldigte sie sich. ,,Ach ist schon ok! Ich wollte eh noch jemanden besuchen gehen!", rief ich und lief an der Küche vorbei.
,,Ihr könnt auch gerne hier bleiben! Ich werde heute zwar nach hause kommen, aber es könnte spät werden!". ,,Ally! Bist du sicher?", fragte Linn mich. ,,Klar! Wir sehen uns doch sowieso jeden Tag! So schlimm ist es wirklich nicht! Macht ihr euch nur einen schönen Abend!", grinste ich und schob sie aus dem Zimmer. ,,Ist es wirklich ok für dich Mel!", fragte Lee, der seinen Kopf in mein Zimmer steckte. ,,Hab ich doch gesagt! Aber eins noch Lee! Wehe du nutzt sie nur aus oder tust ihr weh, dann werde ich dich persönlich umbringen ist das klar?!", meinte ich streng. ,,So klar wie das Amen in der Kirche!", antwortete er überrascht. Als er dann auch endlich weg war zog ich mich um. Packte mir zwei Kannen heißen Kakao ein und die Decke. ,Sollte ich noch Sam fragen ob er auch dort hin kommt? Ach was nein!´ dachte ich und lief los. Mittlerweile war es schon dunkel und sehr kalt draußen. ,Ach hatte es Linn gut! Da kann man ja echt neidisch werden! Und dann auch noch Cathy...naja mal schaun! Ich gönn es Linn ja auch! Nachdem, was sie wegen Andy alles durch gemacht hatte! Sie stand total auf ihn und er hatte sie einfach nur ausgenutzt! Hat ihr erzählt, dass er sie liebt und hat ihr den Himmel auf Erden versprochen! Aber eigentlich wollte er nur eins! Er wollte sie flachlegen! Und sie hat es zugelassen, weil Linn ihn ja so geliebt hatte. Doch das schlimmste war nicht, dass er sie nur ausgenutzt hatte, nein! Er hatte sie auch noch gefilmt und es seinen ganzen Freunden gezeigt! Er hat sie so gedehmütigt! Zum Glück hat sie auf mich gehört und hat diesen Mistkerl angezeigt! Seitdem hat sie keinen Jungen mehr an sich rangelassen! Ich wünsche, dass sie richtig glücklich wird mit ihrem Lee!!!!´ dachte ich und lief das restliche Stück zum Hügel hinauf. ,,Bubu?", rief ich verwundert, als Buster auf mich zu kam. Ich traute meinen Augen kaum. Das saß Sam! Mein Sam! Ich strahlte über das ganze Gesicht, doch als ich näher zu ihm kam, sah ich das er weinte. Er hatte mich immer noch nicht bemerkt. ,,Was ist los?", fragte ich besorgt. Sam schreckte auf und sah mich mit seinen verheulten Augen an.

*In unserer Wohnung*
,,Das tut mir echt leid für dich!", sagte Lee sanft und rückte näher zu Linn. ,,Aber Linn du musst dir keine Sorgen machen! Ich werde nicht so sein wie dieser Mistkerl! Ich liebe dich doch viel zu sehr, als das dir weh tun könnte!", fügte er noch hin zu und strich ihre Haare aus dem Gesicht. Sie lächelte ihn glücklich an.
Und plötzlich brauchten sie keine Worte mehr! Lee beugte sich vorsichtig über Linn und küsste sie sanft. Ihre küsse waren erst langsam und leidenschaftlich, dann wurden sie immer wilder und aufregender. Behutsam lies er seine Hand zu ihrem Po gleiten. Lange lagen sie nur so da und schauten sich in die Augen! Schließlich, während Lee ihren Hals küsste zog sie sein T-Shirt aus. Nachdem auch sie ihr Oberteil los war, begann sie zaghaft seinen Oberkörper zuküssen. Lee´s Lippen wanderten von ihrem Hals zu ihrem Bauchnabel. Linn ließ ihre Finger über seinen Rücken auf und ab wandern.
Eine ganze Zeit lang, streichelten und küssten sie sich gegenseitig. Jeder cm vom Oberkörper wurde mit einbezogen. Als Lee wieder ihren Hals mit der Zunge massierte, flüsterte Linn: ,,Lee? Ich will dir ganz nahe sein!". ,,Bist du ganz sicher Baby?", fragte er. Sie nickte. ,,Ich war mir noch NIE so sicher wie jetzt Darling!", antwortete sie. Er sah sie an, lächelte und gab ihr einen Kuss. Dann schliefen sie (zum ersten Mal), miteinander. Linn genoss es wie, wie sanft und zärtlich Lee zu ihr war und sie bereuhte keine Minute ihrer Entscheidung!
*Auf dem Hügel*

„Was machst du denn hier?“, fragte Sam. „Ach ich bin von zu hause geflüchtet!“, grinste ich. „Also, was ist passiert?“, fragte ich dann wieder ernst. „Eigentlich weiß ich gar nicht warum ich hier rumheule!“, gestand er mir. Ich setzte mich neben ihn auf die Bank. „Aber irgendwas muss doch sein!“, harkte ich nach. „Ehrlich Mel! Ich habe keinen Plan warum!“, rief er und wischte sich die Tränen wag. „Willst du einen warmen Kakao?“, fragte ich nach einiger Zeit. Sam nickte und beobachte Buster weiter, weil dieser grad ein Stock zerpflückte. Nachdem wir etwas getrunken hatten, fragte ich: „Und warum bist du hier? Ich mein das ist doch nicht die normale Strecke, die du mit Bubu gehst!“. „Nein, da hast du recht. Ich konnte das rumgeknutsche von Cathy und Jay nicht mehr ertragen!“, sagte er bitter. „Das soll jetzt aber nicht heißen, dass ich ihm das nicht gönne! Es ist nur so, dass wir sonst jeden Tag was mit den Jungs gemacht haben. Jay und ich haben uns jeden Tag gesehen und jetzt?! Wenn wir uns jetzt mal sehen, dann ist entweder Cathy dabei oder er redet nur von ihr, egal was wir auch grad gemacht haben! Das ist eben schon sehr nervig!“, fügte er hin zu. „Ich versteh dich voll und ganz! Bei Linn ist es nicht ganz anders! Aber ich freu mich für sie! Und mal ganz ehrlich, ich weiß wenn ich jemals hier einen Freund bekommen werde, dann werde ich bestimmt nicht anders sein als Jay oder Linn!“, meinte ich sanft. Sam nickte zu stimmend. Dann schwiegen wir eine halbe Ewigkeit und tranken unseren Kakao.
*YESTERDAY*

„Scheiße! Schon so spät?!“, schrie Fiona und sprang auf. „Lee wird mich umbringen!“. „Das wird er nicht! Komm ich bring dich noch nach hause!“, sagte Chris sanft und nahm ihre Hand. „Was wohl die anderen sagen werden?“, fragte Fio nach einer Zeit. „Was sollen sie schon sagen? Sie werden grinsen mehr nicht!“, antwortete Chris. Nach 15 Minuten laufen waren sie bei Fiona. Chris nahm ihre andere Hand und drehte Fio so, dass sie genau vor ihm stand. „So da wären wir!“, sagte Chris leise. Sie nickte. „Träume süß Prinzessin!“, flüsterte er. „Schlaf schön mein Süßer!“, flüsterte sie zurück. Langsam zog er ihre Arme hinter seinen Rücken. Nun umarmte Fiona Chris. Sie legte ihren Kopf an seine Schulter. „Ich will jetzt nicht gehen! Ich will bei dir sein!“, sagte sie traurig. „Wir sehen uns doch morgen!“, antwortete er sanft und strich ihr übers Haar. „Ich hab dich so lieb!“, meinte er. „Ich dich auch!“, sagte sie schüchtern. Er fasste sie unters Kinn und zog ihren Kopf zu seinem Mund. Da standen die zwei vor Lee´s Haustür und küssten sich. Ihre Zungen spielten miteinander. Er ganz zaghaft und dann immer wilder. Chris lies seine Hände zu ihrem Po gleiten und sie legte eine Hand in seinen Nacken. Als sie sich endlich gelöst hatten, flüsterte Fiona: „Ich muss jetzt gehen! Ich wünsch dir eine gute Nacht! Träum was schönes! Ich schreib dir gleich noch eine Sms!“. Er lächelte sie an, gab ihr noch einen Abschiedskuss und lief langsam los. Bevor Fio im Haus verschwand, drehte sie sich noch einmal um und rief: „Chris? Ich liebe dich!“. Er drehte sich um und machte eine Geste, die heißen sollte: Ich dich auch Baby! Sie warfen sich noch Luftküsse zu und dann verschwand Fio endgültig im Haus.

*Bei mir zuhause*

Nach einer Stunde lies Lee sich vorsichtig, erschöpft und verschwitzt auf Linn sinken. Linn auch noch außer Atem fuhr mit ihren Fingern durch Lee´s verwuschelten und nassen Haaren. Dann glitten ihre Finger über Lee´s Rücken bis hin zu seinem Po. Nachdem sie sich von einander gelöst hatten, kuschelten sie sich unter der warmen Bettdecke zusammen. „Ich liebe dich so sehr Linn!“, flüsterte er und legte seinen Arm um sie. Linn strahlte. Sie gab ihm einen Kuss auf die Wange und meinte leise: „Ich liebe dich auch Lee!“. Er streichelte über ihren Rücken und schaute sie an. „Bereust du es?“, fragte er etwas verunsichert. „Keine ‚Sekunde!“, rief sie. Glücklich lächelte er. „Es war so wunderschön! Wirklich Lee!“, flüsterte sie ihm ins Ohr. Er zog sie dichter an sich. „Fand ich auch!“, flüsterte er zurück. Sie küssten sich. Seine Zunge spielte mit ihrer während er über Linn´s Wange streichelte. Dann kuschelten sie noch etwas und schliefen müde ein.




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